Künstler

Aris Quartett

Anna Katharina Wildermuth, Violine
Noémi Zipperling, Violine
Caspar Vinzens, Viola
Lukas Sieber, Violoncello

Zu den jungen Himmelsstürmern im Konzertgeschehen zählt fraglos das Aris Quartett.

2009 in Frankfurt am Main gegründet, spielen sich die Musiker international auf die ersten Bühnen. So wird das Aris Quartett im Jahr 2019 sein Debüt im Konzerthaus Wien geben. Auch das Konzerthaus Berlin, die Alte Oper Frankfurt, die Liederhalle Stuttgart und wiederholt das Schleswig-Holstein Musik Festival präsentieren das Aris Quartett in der kommenden Saison.

Nach langjährigem Studium bei Günter Pichler (Alban Berg Quartett) und Hubert Buchberger (Buchberger Quartett) und geprägt von vielfältigen Impulsen durch das Artemis Quartett und Eberhard Feltz, beeindrucken die Musiker das Publikum neben künstlerischer Exzellenz besonders durch ihre Leidenschaft und Emotionalität.

Der internationale Durchbruch gelingt schon früh durch gleich mehrere 1. Preise bei renommierten Musikwettbewerben. Großes Aufsehen erregt das Aris Quartett zudem im Sommer 2016 mit der Verleihung des hoch dotierten Kammermusikpreises der Jürgen-Ponto Stiftung sowie gleich fünf Preisen beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München.

Zu den etwa 90 Konzerten, welche das Aris Quartett pro Saison international spielt, zählen in der Saison 2018/19 Oktett-Konzerte mit dem Artemis Quartett in München und Bremen und in 2019/20 eine Tournee mit Daniel Müller-Schott. Ab Herbst 2018 sind die Musiker ‘New Generation Artists’ der BBC und debütieren in der Wigmore Hall.

Nach drei erfolgreichen CD-Alben (jüngst Beethoven pur) legt das Aris Quartett im Herbst 2018 in Kooperation mit Deutschlandfunk eine neue Einspielung von Schuberts ‘Der Tod und das Mädchen’ und Schostakowitschs Streichquartett Nr.8 bei GENUIN CLASSICS vor.

 

Vision String Quartet

Jakob Encke, Violine
Daniel Stoll, Violine
Sander Stuart, Viola
Leonard Disselhorst, Violoncello

2012 gegründet, hat sich das vision string quartet innerhalb kürzester Zeit in der internationalen Streichquartett-Szene etabliert. Mit ihrer einzigartigen Fähigkeit zwischen dem klassischen Streichquartett-Repertoire, ihren Eigenkompositionen und Arrangements aus den Bereichen Jazz, Pop und Rock zu „wandeln“, stellen die vier jungen Musiker aus Berlin derzeit die klassische Konzertwelt auf den Kopf.

Die Konzertformate des vision string quartets sind vielseitig: Das Streichquartett, das sich zugleich als Band versteht, spielt in den klassischen Konzertsälen wie der Elbphilharmonie, Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, Gewandhaus Leipzig, Tonhalle Düsseldorf und demnächst der Wigmore Hall London. Sie wirken in Ballettkooperationen unter John Neumeier mit, spielen Konzerte im Licht- und Videodesign von Folkert Uhde im Berliner Radial-System oder der Elbphilharmonie und spielen andererseits „Dunkelkonzerte“ in völliger Finsternis.

Anfang 2016 gewann das Quartett beim Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb in Berlin den 1. Preis sowie alle Sonderpreise. Große Wellen schlug der Erfolg beim Concours de Genève im November 2016, der mit dem 1. Preis und allen vier Sonderpreisen spektakulär anmutet. 2018 wurde dem Ensemble mit dem Kammermusikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung einer der höchstdotierten Musikpreise verliehen.

Ihr Kammermusikstudium absolvieren die vier Musiker beim Artemis Quartett in Berlin sowie bei Günter Pichler, dem Primarius des Alban Berg Quartetts, an der Escuela Superior de Música Reina Sofía Madrid. Heime Müller, Eberhardt Feltz und Gerhard Schulz waren weitere Impulsgeber. Zu den Kammermusikpartnern des vision string quartets zählen Jörg Widmann und Eckart Runge.

Highlights der jüngsten Zeit sind die Debüt-Konzerte in der Kölner Philharmonie, der Philharmonie Essen, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Louvre Paris, der Philharmonie Luxemburg und beim Lucerne Festival. Wiederholt zu Gast ist das vision string quartet beim Schleswig-Holstein Musik-Festival, den Schwetzinger SWR Festspielen, Rheingau Musik Festival, Heidelberger Frühling, Mozartfest Würzburg, MDR Musiksommer, den Thüringer Bachwochen und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Zemlinsky Quartett © Tomáš Bican

Zemlinsky Quartett

František Souček, Violine
Petr Střížek, Violine
Petr Holman, Viola
Vladimír Fortin, Violoncello

Das Zemlinsky Quartett knüpft seit seinem Bestehen 1994 an die reiche Tradition der tschechischen Quartett-Schule an. Es gewann den ersten Preis im Internationalen Wettbewerb für Streichquartette in Bordeaux (2010), ist Preisträger des Prager Frühlings und der internationalen Streichquartettwettbewerbe im kanadischen Banff und in London, wo es zugleich den Publikumspreis errang. Auch aus anderen Wettbewerben ging es als Sieger hervor (Beethovenův Hradec, New Talent Bratislava, Wettbewerb der B.-Martinů-Stiftung Prag). Im Jahre 2005 wurde dem Quartett der Preis des Tschechischen Vereins für Kammermusik verliehen und 2009 der Förderpreis des Alexander-Zemlinsky-Fonds in Wien. Im Rahmen seiner Tourneen bereiste das Quartett bereits vier Kontinente. Sein Repertoire umfasst mehr als 200 Werke führender tschechischer und internationaler Komponisten. Nach den erfolgreichen Einspielungen tschechischer Musik auf den ersten beiden CDs unterschrieb das Zemlinsky-Quartett einen exklusiven Aufnahmevertrag mit der französischen Firma Praga Digitals. Für sie hat es bereits vierzehn Titel einschließlich eines Satzes von vier CDs mit dem frühen Quartettschaffen A. Dvořáks aufgenommen, wofür es den prestigeträchtigen französischen Schallplattenpreis „Diapason d´Or“ erhielt. Zahlreiche Aufnahmen machte das Quartett auch für den Tschechischen Rundfunk.

Während des Studiums am Prager Konservatorium und an der Prager Musikhochschule wurde das Quartett zunächst von Musikern renommierter tschechischer Kammerensembles geschult: des Quartetts der Hauptstadt Prag, des Talich-, Kocian- und Pražák-Quartetts. Später studierte das Quartett bei dem legendären Musikpädagogen und Primarius des LaSalle-Quartetts Walter Levin. In den Jahren 2006-2011 assistierten die Mitglieder des Zemlinsky-Quartetts an der Musikakademie Basel in der Schweiz und lehrten an der Internationalen Sommer-Musikakademie in Pilsen, das sie auch mitorganisierten (2007-2011). Im Rahmen ihrer Turneen unterrichten sie auch in Meisterkursen für Studenten sämtlicher Alterskategorien. F. Souček und P. Holman haben seit kurzem auch Lehraufträge am Prager Konservatorium.

Parker Quartet © Jamie Jung

Parker Quartet

Daniel Chong – Violine
Ying Xue – Violine
Jessica Bodner – Viola
Kee-Hyun Kim – Violoncello

Das Grammy-prämierte Parker Quartet konnte sich rasch nach seiner Gründung im Jahr 2002 in Boston als herausragendes Ensemble auf internationalen Bühnen etablieren. 2005 gewann es die Concert Artist Guild Competition, den Grand Prix sowie den Mozart-Preis des Concours Quatuors à Bordeaux. Chamber Music America verlieh dem Quartett den prestigeträchtigen Cleveland Quartet Award für die Spielzeiten 2009-2011. Seit Herbst 2014 ist das Parker Quartet »artist in residence« an der Harvard Universität. Zu den wichtigsten Mentoren des Ensembles gehören das Cleveland Quartet, Kim Kashkashian, György Kurtág und Rainer Schmidt vom Hagen Quartett.
Jüngst arbeitete das Parker Quartet mit Künstlern wie Jörg Widmann, Kim Kashkashian und Kikuei Ikeda vom Tokyo String Quartet zusammen. Dank einer Zuwendung von Chamber Music America konnte das Quartett 2012 das Werk »Capriccio« in Auftrag geben und uraufführen, eine einstündige Arbeit des amerikanischen Komponisten Jeremy Gill. Konzerte führten das Ensemble u.a. in die Carnegie Hall, Wigmore Hall London, Concertgebouw Amsterdam, Wiener Musikverein sowie zu bedeutenden Festivals in den USA, Südamerika und Europa.
2007 erschien die hochgelobte Debüt-CD mit Bartoks Streichquartetten. Die zweite CD mit Werken von Ligeti wurde mit dem Grammy Award für die beste kammermusikalische Darbietung ausgezeichnet. 2013 erschien eine weitere CD mit Haydn-Quartetten.

Quatuor Modigliani

Amaury Coeytaux, Violine von Giovanni Battista Guadagnini von 1775
Loïc Rio, Violine von Giovanni Battista Guadagnini von 1780
Laurent Marfaing, Viola von Luigi Mariani von 1660
François Kieffer, Violoncello von Matteo Goffriller von 1706

Das in Paris lebende Quatuor Modigliani feierte in der vergangenen Saison sein 15-jähriges Bestehen und blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Weltweit hat sich das Ensemble als eines der meistgefragten Quartette seiner Generation etabliert, das in den ehrwürdigsten Konzertsälen und Streichquartettserien auftritt. Eine besondere Auszeichnung war es für das Quatuor Modigliani im März 2017 als erstes Streichquartett im Großen Saal der Elbphilharmonie zu spielen.

In dieser und der letzten Saison ist das Quartett in Nord- und Südamerika, Japan und Europa auf Tournee und tritt u.a. in der Wigmore Hall London, Auditorium du Musée du Louvre Paris, The Morgan Library & Museum New York, Philharmonie Köln, Flagey Brüssel, Pierre Boulez Saal Berlin, Prinzregententheater München und Tokyos Oji Hall auf. Außerdem sind sie bei Festivals wie den Salzburg Festspielen, Schubertiade Schwarzenberg, Menuhin Festival Gstaad und den Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zu Gast.

Seit jeher öffnet das Quartett gern seine Formation für größere Kammermusikwerke, wobei wunderbare Künstler-Freundschaften mit Nicholas Angelich, Daniel Müller-Schott, Yefim Bronfman, Sabine Meyer, Beatrice Rana, Renaud Capuçon u.a. entstanden sind.

Im Sommer 2014 hat das Quartett die künstlerische Leitung des nach dreizehn Jahren wieder eröffneten berühmten Evian Festivals am Genfer See übernommen, das sein Renommee seinem damaligen Leiter, Mstislav Rostropowitsch verdankt. Heute zählt das Festival wieder zu den musikalischen Höhepunkten des europäischen Festivalsommers.

Das Quatuor Modigliani veröffentlicht seit 2008 auf dem französischen Label Mirare und hat seitdem acht Alben eingespielt.

Nach fünfzehn Jahren fühlt sich das Quartett reif für die nächste Herausforderung: die Verantwortung zu übernehmen, seine Erfahrung und Wissen an die nächste Generation weiterzugeben. Nachdem sie 2016 mit ihrem „Atelier“ beim Evian Festival begonnen haben, gibt das Quartett seit Herbst 2017 eine Reihe von Meisterkursen am Pariser Conservatoire National supérieur de Musique.

Dank der großzügigen Unterstützung von privaten Sponsoren spielt das Quartett auf vier außergewöhnlichen alten italienischen Instrumenten.

Das Quartett dankt der SPEDIDAM für ihre Unterstützung.

JACK Quartet

Christopher Otto, Violine
Austin Wulliman, Violine
John Pickford Richards, Viola
Jay Campbell, Violoncello

Die New York Times nennt es „das wichtigste Quartett des Landes“: Das JACK Quartet widmet sich als eines der bekanntesten und am meisten geschätzten Ensembles von heute mit ungebrochenem Engagement seiner Mission, neue Werke aufzuführen und in Auftrag zu geben, noch zu wenig gespielten Komponistinnen und Komponisten eine Stimme zu geben und die Offenheit gegenüber zeitgenössischer Musik zu fördern. Allein in der vergangenen Saison wurden die vier Musiker vom Klassikmagazin Musical America als Ensemble des Jahres, vom traditionsreichen New Yorker Klassiksender WQXR als „19 for 19 Artists to Watch“ und vom Lincoln Center mit einem Avery Fisher Career Grant ausgezeichnet.

Das Quartett pflegt enge Beziehungen zu den Schöpfern der Musik, die es aufführt, um in alle technischen, musikalischen und emotionalen Aspekte ihrer jeweiligen Tonsprache vollkommen einzutauchen. Bisher arbeitete es unter anderem mit Julia Wolfe, George Lewis, Chaya Czernowin, Helmut Lachenmann, Caroline Shaw und Simon Stehen-Anderson zusammen. Unter ihren jüngsten und kommenden Uraufführungen sind Werke von Tyshawn Sorey, Sabrina Schroeder, John Luther Adams, Clara Iannotta, Philip Glass, Catherine Lamb, Lester St. Louis und John Zorn. Kürzlich startete JACK sein Fulcrum Project, ein Programm, das durch finanzielle Mittel, Workshops und beratende Begleitung jährlich sechs Komponisten ermöglicht, neue Werke zu entwickeln, die vom Quartett interpretiert und aufgenommen werden.

Das JACK Quartet, Gewinner des Martin E. Segal Awards des Lincoln Center New York, des New Music USA Trailblazer Awards und des CMA/ASCAP Awards for Adventurous Programming, konzertierte bereits in der Carnegie Hall, dem Lincoln Center, der Berliner Philharmonie, der Wigmore Hall, dem Muziekgebouw aan ‘t IJ, dem Louvre, dem IRCAM, der Kölner Philharmonie, der Suntory Hall, beim Lucerne Festival, der Biennale di Venezia, (Japan), dem Bali Arts Festival (Indonesien), dem Festival Internacional Cervatino (Mexiko) und am Teatro Colón (Argentinien).

Laut dem Magazin Musical America sind „viele ihrer Aufnahmen ein Muss für jeden, der an Neuer Musik interessiert ist“. Die zahlreichen Veröffentlichungen wurden in letzter Zeit ergänzt um eine Aufnahme von John Luther Adams‘ Everything That Rises, die der San Francisco Chronicle als „kluge und eloquente Interpretation“ lobte, um das 2018 für einen Grammy Award nominierte Konzeptalbum Imaginist mit den Le Boeuf Brothers und um die Gesamtaufnahme der Streichquartette von Xenakis, vom Magazin TimeOut New York unter die „Top Recordings of the Year“ gewählt. Die Diskografie des Quartettes umfasst zudem unter anderem Werke von Helmut Lachenmann, Amy Williams, Elliott Sharp, Hannah Lash und Horatiu Radulescu.

Ein besonderes Anliegen ist für das Quartett die Förderung des musikalischen Nachwuchses. Als Quartet in Residence der renommierten Mannes School of Music präsentieren die Musiker im Rahmen ihres neuen Frontiers Festival ein vielfältiges Programm mit zeitgenössischer Musik für Streichquartett. Jahr für Jahr gibt das Ensemble außerdem Kurse für junge Interpreten und Komponisten beim „Point” Kammermusikfestival zeitgenössischer Musik in Vermont sowie am Banff Centre for Arts and Creativity. Seit langem eng verbunden ist das Quartett mit dem Streichquartett-Residenzprogramm der University of Iowa und mit der Lucerne Festival Academy, deren Alumni alle vier Musiker sind. Daneben ist das Ensemble regelmäßig zu Gast an Universitäten, darunter die Columbia University, die Harvard University, die New York University, die Princeton University und die Stanford University.

Armida Quartett

Martin Funda, Violine
Johanna Staemmler, Violine
Teresa Schwamm, Viola
Peter-Philipp Staemmler, Violoncello

Seit dem spektakulären Erfolg beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb 2012, bei dem das Armida Quartett mit dem ersten Preis, dem Publikumspreis sowie sechs weiteren Sonderpreisen ausgezeichnet wurde, hat sich die Karriere des jungen Berliner Streichquartetts rasant weiterentwickelt. Von 2014 bis 2016 war das Quartett in der BBC Reihe „New Generation Artists“ mit zahlreichen Konzerten und Rundfunkaufnahmen unterwegs, in 2016/17 war das Quartett in der renommierten Konzertreihe „Rising Stars“ der großen Konzerthäuser Europas mit über 20 Konzerten vertreten. 2018 gastierte das Quartett erstmals in den USA.

Namensgeber des 2006 in Berlin gegründeten Quartetts ist eine Oper von Haydn, dem „Vater des Streichquartetts“. Das Studium erfolgte bei Mitgliedern des Artemis Quartetts sowie bei Rainer Schmidt (Hagen Quartett), weitere Mentoren sind Reinhard Goebel, Alfred Brendel und Tabea Zimmermann.

In die Saison 2019/20 startet das Quartett mit Konzerten in Norddeutschland: beim Schleswig-Holstein Musik Festival sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Höhepunkte der Saison sind Konzerte in New York, London, Paris (Louvre), Barcelona und Bilbao, Genf, bei der Salzburger Mozartwoche und beim Mozartfest Würzburg sowie eine Konzertreise zusammen mit Sabine Meyer durch China.

Bereits 2011 gewann das Armida Quartett beim Concours de Genève den ersten Preis sowie den Publikumspreis. 2013 erschien die Debüt-CD des Quartetts mit Werken von Béla Bartók, György Ligeti und György Kurtág und wurde kurz darauf in die Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen. Weitere Einspielungen entstanden mit Werken von Mozart, Beethoven und Schostakowitsch, 2017 folgte „Fuga Magna“ eine „Fugen-Zeitreise“ durch die Jahrhunderte.

Die regelmäßige Zusammenarbeit mit anderen Künstlern ist dem Armida Quartett ein großes Anliegen; so arbeiten die Musiker regelmäßig mit Künstlern wie Sabine Meyer, Kit Armstrong, Tabea Zimmermann, Jörg Widmann und Daniel Müller-Schott zusammen.

Ein besonderes Projekt ist die Zusammenarbeit mit dem G. Henle Verlag: Hier ist das Armida Quartett als musikalischer Berater zusammen mit dem Musikwissenschaftler Dr. Wolf-Dieter Seiffert wesentlich an der Neuedition sämtlicher Streichquartette von W. A. Mozart beteiligt. Parallel dazu arbeitet das Armida Quartett an einer Gesamteinspielung der Streichquartette von W. A. Mozart bei dem Label CAvi-music. Das zweite Album dieser Serie ist ab Juni 2019 im Handel erhältlich.

Neben der Konzertaktivität gibt das Ensemble auch Meisterkurse im In- und Ausland.

Amaryllis Quartett

Nach dem Gewinn zahlreicher internationaler Preise kann sich das Amaryllis Quartett zu den führenden Streichquartetten seiner Generation zählen.
Die vier jungen Musiker, die bei Walter Levin in Basel, später dann beim Alban Berg Quartett in Köln und Günter Pichler in Madrid ausgebildet wurden, sind außerdem Stipendiaten des Deutschen Musikrates. Ihre 2011 erschienene CD »White« mit Werken von Haydn und Webern wurde mit dem ECHO Klassik 2012 ausgezeichnet.
Regelmäßig gastiert das Amaryllis Quartett bei Konzertreihen und auf Festivals: Es trat unter anderem beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Schwetzinger SWR Festspielen, beim Streichquartettfest Heidelberg auf und war bereits zu Gast in der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam und dem Wiener Musikverein. In der Saison 2014/15 wird das Amaryllis Quartett sein Debüt beim Lucerne Festival geben und zu Gast beim Heidelberger Frühling und dem Rheingau Musik Festival sein.
Stets ist es den Musikern dabei ein Anliegen, in ihren Programmen die Klassiker der Quartettliteratur mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke oder mit heute vergessenen Meisterwerken – insbesondere des Bartók-Schülers Géza Frid – zu kombinieren und Werke der Wiener Klassik und der Zweiten Wiener Schule einander gegenüber zu stellen.
Zu den Kammermusikpartnern des Amaryllis Quartetts zählen Barbara Westphal, Dimitri Ashkenazy, Albrecht Breuninger, Francois Benda, Patrick Demenga, Jens Peter Maintz und Gustav Rivinius.

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