Künstler

Maximilian Lika

Maximilian Lika wuchs in einer musikalischen Familie auf. Seine ersten Auftritte hatte er schon im Kindesalter. Nach dem Stimmbruch war er Student an der Hochschule für Musik Augsburg/Nürnberg bei Prof. Edith Wiens. Der junge Sänger erhielt zahlreiche Auszeichnungen und nahm an vielen Meisterkursen teil, u.a. bei Brigitte Fassbaender, Peter Schreier, Hans-Jörg Albrecht, Prof. Dr. Gerd Uecker, Rudolf Piernay, Rudolf Jansen und Prof. Josef Protschka.

Maximilian Lika pflegt ein reges, internationales Konzertschaffen. Er gastierte bei bedeutenden Musik-Festivals, wie dem Europäischen Musikfest Stuttgart, den Haller Bachtagen oder den Würzburger Bachtagen, und arbeitete mit renommierten Ensembles zusammen. Unter diesen die Stuttgarter Philharmoniker, die Gächinger Kantorei und das Bachcollegium Stuttgart, L’arpa festante, das Würzburger Bachorchester, die Kölner Symphoniker, die Bayerische Kammerphilharmonie und The Orchestra of the Age of Enlightement (London). Als Liedsänger konzertierte er u.a. mit dem bedeutenden Liedbegleiter Hartmut Höll und dem Klavierduo Stenzl. Konzertreisen führten ihn u.a. nach Spanien, Italien, Russland und in die Schweiz.

Zudem ist Lika ein gefragter Interpret zeitgenössischer Musik. So interpretierte er bspw. bei Anwesenheit des Komponisten Oskar Gottlieb Blarrs (* 1934) Jesus Passion, Frank Martins „Et in terra pax“ und „Golgotha” oder Jürgen Essls (* 1961) „Auf der anderen Seite des Monds“.

Maximilian Lika war Stipendiat des Cusanuswerkes, von Yehudi Menuhin – Live Music Now und des Richard Wagner Verbandes. Zudem erhielt er den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg und wurde beim Internationalen Gesangswettbewerb „Concorso Musica Sacra“ in Rom mit dem „Premio Oratorio“ ausgezeichnet. Seine Interpretation der Winterreise wurde 2016 mit dem 2. Augsburger Medienpreis ausgezeichnet.

Neben seiner gesanglichen Tätigkeit organisiert er gemeinsam mit seinem Bruder das sozial-kulturelle Festival „Roll and Walk to“

Maximilian Hornung

Mit bestechender Musikalität, instinktiver Stilsicherheit und einer außergewöhnlichen musikalischen Reife erobert der Cellist Maximilian Hornung die internationalen Konzertpodien. Als Solist konzertiert er mit so renommierten Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, der Tschechischen Philharmonie, den Wiener Symphonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und den Bamberger Symphonikern unter Dirigenten wie Daniel Harding, Yannick Nézét-Séguin, Mariss Jansons, Esa-Pekka Salonen, Semyon Bychkov, Bernard Haitink, Manfred Honeck, Antonello Manacorda, Mario Venzago, Jonathan Nott, Kristjan Järvi, Andrew Manze, Krzysztof Urba?ski und Robin Ticciati. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen unter anderem Anne-Sophie Mutter, Antje Weithaas, Hélène Grimaud, Daniil Trifonov, Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, François Leleux, Yefim Bronfman, Herbert Schuch, Lars Vogt, Jörg Widmann und Tabea Zimmermann. Er musizierte gemeinsam mit dem Arcanto Quartett und dem Cuarteto Casals und wird von zahlreichen Festivals eingeladen, darunter Schwetzingen, die Salzburger Festspiele, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Rheingau, Luzern, Verbier, Ravinia und Hong Kong. Regelmäßig ist er zu Gast auf Podien wie den Philharmonien Berlin, Köln und Essen, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam und der Londoner Wigmore Hall.

Höhepunkte der Saison 2017/18 waren seine Debüts beim MDR Sinfonieorchester unter Kristjan Järvi, beim Orchestre National de France unter Kirill Karabits, bei der Tapiola Sinfonietta unter Mario Venzago und beim Swedish Radio Symphony Orchestra unter Daniel Harding. Außerdem war er zum wiederholten Male zu Gast beim Berner Symphonieorchester unter Mario Venzago, beim Florida Orchestra unter Michael Francis, bei der Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda und beim Münchener Kammerorchester, diesmal unter John Storgårds.

In der Saison 2018/19 folgt Maximilian Hornung Wiedereinladungen zum Pittsburgh Symphony Orchestra unter Pablo Heras-Casado, zur Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Michael Francis, zur Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda, zum Orchestra della Svizzera Italiana unter Markus Poschner und zum Münchener und Stuttgarter Kammerorchester. Erstmals wird er zu Gast sein beim Konzerthausorchester Berlin, bei der Staatskapelle Weimar, beim Orchestre Metropolitain in Montreal, bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sowie sein Debüt in Dänemark beim Aalborg Symfoniorkester geben. Im September 2018 wird er künstlerischer Leiter des VivaCello Festivals in Liestal sein.

Seine nicht nur aufgrund seines jungen Alters erstaunlich umfangreiche und vielseitige Diskographie umfasst sowohl Solokonzerte als auch äußerst prominent besetzte kammermusikalische Einspielungen. Gleich für sein erstes Album erhielt er den ECHO Klassik-Preis als Nachwuchskünstler des Jahres (Sony 2011), und auch die Veröffentlichung von Dvo?áks Cellokonzert mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Sebastian Tewinkel (Sony 2012) wurde mit dem begehrten ECHO ausgezeichnet. Es folgten die Einspielung der wichtigsten Cello-Werke von Richard Strauss mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Haitink (Sony 2014) sowie eine CD mit den Cellokonzerten von Joseph Haydn mit der Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda (Sony 2015). 2017 erschien bei der Deutschen Grammophon eine hoch gelobte Einspielung von Schuberts Forellenquintett mit u.a. Anne-Sophie Mutter und Daniil Trifonov. Weitere Aufnahmen entstanden für Genuin, Linn Records, NEOS, Bridge Records und CPO.

1986 in Augsburg geboren, erhielt er mit acht Jahren seinen ersten Cello-Unterricht. Seine Lehrer waren Eldar Issakadze, Thomas Grossenbacher und David Geringas. Nachdem er 2005 als Sieger des Deutschen Musikwettbewerbs hervortrat, gewann er 2007 als Cellist des Tecchler Trios, dem er bis 2011 angehörte, den Ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Im Alter von nur 23 Jahren wurde er erster Solocellist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und hatte diese Position bis 2013 inne. Maximilian Hornung wird vom Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter Stiftung und vom Borletti-Buitoni-Trust in London unterstützt und gefördert.

Franz Vitzthum

Franz Vitzthum, geboren in der Oberpfalz, erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen. Sein Gesangsstudium absolvierte er 2007 bei Kai Wessel an der Musikhochschule Köln. Schon während seiner Ausbildung erhielt er zahlreiche Preise und Stipendien.

Mittlerweile folgten Einladungen zu Solo-Abenden beim Rheingau Musik Festival, den Händel-Festspielen in Halle, Karlsruhe und Göttingen, zu La Folle Journée in Nantes und dem Bach Festival Philadelpia. Er arbeitete u. a. mit den Dirigenten Nicolas McGegan, Hermann Max, Marcus Creed und Philippe Herreweghe zusammen.

Desweiteren hat er bei diversen Opern- und Oratorienproduktionen mitgewirkt, u. a. bei Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung (Glanert), Jephta und Solomon (Händel), Orfeo (Gluck) und Orlando generoso (Steffani) und zuletzt in Spartaco (Porsile) an der Winteroper in Schwetzingen.

Franz Vitzthum ist auch vielgefragter Kammermusikpartner. So konzertiert er regelmäßig mit dem Lautenisten Julian Behr, der Zitherspielerin Gertrud Wittkowsky, dem Capricornus Consort Basel und singt mit dem von ihm gegründeten Vokalensemble Stimmwerck.

Diese vielseitige Tätigkeit spiegelt sich in seiner Diskographie wider, die laufend erweitert wird. Nach seinen ersten CDs „Ich will in Friede fahren” und „Himmels-Lieder”, die von der Fachpresse einhellig gelobt wurden, erscheint in diesen Tagen „Luthers Laute” als jüngste Zusammenarbeit mit Julian Behr.

Ilker Arcayürek

Geboren in Istanbul und aufgewachsen in Wien, entwickelte sich der Tenor Ilker Arcayürek zu einem der aktuell vielseitigsten Sänger.

Auf dem Konzertpodium sang er u.a. Beethoven 9. Symphonie in der Royal Albert Hall London und nahm diese mit Naxos und dem Danish Chamber Orchestra unter der Leitung von Adam Fischer als CD auf. Er sang mit Mariss Jansons Bruckner f-Moll und dem Bayerischen Rundfunkorchester im Herkulessal München, Liszt Faust Symphonie in Bozar’s Klarafestival mit Hugh Wolff, Matthäus Passion im Lyon Auditorium, Barbican Hall London, Concertgebouw Amsterdam und Utrecht Tivoli Vredenburg. Weiters arbeitete er u.a. mit den Dirigenten Ivor Bolton, Mirga Gražinytė-Tyla, Marco Armiliato, Riccardo Minasi, Philippe Herreweghe, Mikhail Pletnev, Michael Boder, Lars Vogt, Dennis Russell Davis, Erwin Ortner und Frieder Bernius.

2019 gab er sein USA Operndebut als Nadir in „Les Pêcheurs de Perles“ in Santa Fe Opera. Er sang am Teatro Real in Richard Wagners „Das Liebesverbot“(DVD-Produktion Opus Arte), Bayerische Staatsoper in der Weltpremiere „Die Vorrübergehenden“, Salzburger Festspiele „Lucrezia Borgia“, Volksoper Wien „Zar und Zimmermann“, Opernhaus Graz „Martha“ sowie die Titelpartie in „Oberon“.

Von 2015-2018 war Ilker Arcayürek Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg, wo er als Rodolfo „La Boheme“, Don Ottavio „Don Giovanni“, Nadir „Les pêcheurs de Perles“, Andres „Wozzeck“ sowie in der Titelpartie des „Idomeneo“ und „Il Ritorno d’Ulisse in patria“ zu hören war. Als ehemaliges Opernstudio Mitglied am Opernhaus Zürich und Ensemble Mitglied am Stadttheater Klagenfurt gab er u.a. Rollen-Debüts als Ferrando in “Così fan tutte“, Aljeja in “Aus einem Totenhaus“, ein italienischer Sänger in „Der Rosenkavalier“, Prinz in „Die Liebe zu den drei Orangen“, Alfred in „Die Fledermaus“ und Tamino in „Die Zauberflöte“.

Der Tenor Ilker Arcayürek ist erster Preisträger des Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo Wolf Akademie Stuttgart 2016 sowie Finalist beim BBC Cardiff Singer of the World Wettbewerb und wurde von BBC Radio 3 zum New Generation Artist gewählt. 2018 wurde er zu „Stars von Morgen“ von ARTE eingeladen.

Seine Leidenschaft zum Lied brachte ihn u.a. zum Edinburgh International Festival, Heidelberger Frühling, New York Park Avenue Armory, San Francisco Performances, Schubertiada Villabertran, Liedrezital Zürich, den Innsbrucker Festwochen sowie die Wigmore Hall London, zu der er ein enges Verhältnis pflegt und dort regelmäßig auftritt. Sein Debüt-Album „Der Einsame“ mit Liedern von Franz Schubert wurde mehrfach Finalist in „Album des Jahres“ und wurde mit internationalen Preisen prämiert.

In der Spielzeit 2019/20 gibt er diverse internationale Debüts. Mitunter in Japan unter der Leitung von Mikhail Pletnev mit dem Tokyko Philharmonic Orchestra in Liszt Faust Symphonie. Des Weiteren folgt sein Debüt am Konzerthaus Wien mit dem Wiener Kammer Orchester und dem Tonkünstler-Orchester. Mit den Royal Nothern Sinfonia unter Laurence Equilbey singt er ein Schubert Programm. Weitere Debüts folgen in Thomas Larchers „Das Jagdgewehr“ am Dutch National Opera Amsterdam sowie Vlaamse Opera Antwerpen und Ghent in Goethes Faust Szenen unter der Leitung von Philippe Herreweghe.

 

Rudolf Buchbinder

Rudolf Buchbinder zählt zu den legendären Interpreten unserer Zeit. Seit über 50 Jahren konzertiert er mit den renommierten Orchestern und Dirigenten weltweit. Sein Repertoire reicht von Bach bis zu zeitgenössischen Werken, welches er in über 100 Aufnahmen, viele von ihnen preisgekrönt, dokumentierte. Als maßstabsetzend gelten insbesondere seine Interpretationen der Werke Ludwig van Beethovens. Mit seinen zyklischen Aufführungen der 32 Beethoven Sonaten entwickelte er die Interpretationsgeschichte dieser Werke über Jahrzehnte weiter.

Als erster Pianist spielte er bei den Salzburger Festspielen 2014 sämtliche Beethoven Sonaten innerhalb eines Festspiel-Sommers.

Auf CD erschien zuletzt eine Aufnahme von Mozart Klavierkonzerten gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden, die Buchbinder vom Klavier aus leitet. Im Herbst 2016 erschien ein Live-Mitschnitt der beiden Klavierkonzerte von Johannes Brahms mit den Wiener Philharmonikern und Zubin Mehta auf DVD und CD.

Buchbinders Interpretationen basieren auf akribischer Quellenforschung. Als leidenschaftlicher Sammler historischer Partituren hat er 39 komplette Ausgaben der Klaviersonaten Ludwig van Beethovens in seinem Besitz. Des Weiteren eine umfangreiche Sammlung von Erstdrucken, Originalausgaben und Kopien der eigenhändigen Klavierstimmen und Partitur der Klavierkonzerte von Johannes Brahms.

Seit 2007 ist Rudolf Buchbinder Künstlerischer Leiter des Grafenegg Festivals, das sich unter seiner Leitung innerhalb kurzer Zeit zu einem der bedeutenden Orchesterfestivals in Europa entwickelt hat. Zwei Bücher sind von Rudolf Buchbinder bislang erschienen, seine Autobiographie “Da Capo” sowie “Mein Beethoven – Leben mit dem Meister”.

Liisa Randalu

Die Bratschistin Liisa Randalu wurde in Tallinn (Estland) geboren und wuchs in Karlsruhe auf. Sie studierte in Frankfurt am Main und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin
Liisa Randalu ist mehrfache erste Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und ist Gast bei Festivals wie dem Rheingau Musikfestival, dem Schleswig-Holstein Musikfestival und dem Heidelberger Frühling. Sie ist Stipendiatin der Gemeinnützigen Hertie Stiftung, der Villa Musica Mainz sowie der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Seit 2016 lehrt sie als Gastdozentin an der Musikakademie in Tallinn, sowie am Feuermann Konservatorium der Kronberg Academy.

Als Mitglied des Schumann Quartetts ist sie regelmäßig in allen großen Sälen sowie Festivals der Welt zu Gast. Das Ensemble ist unter anderem Preisträger des Premier Prix de Concours de Bordeuax 2013, des Jürgen-Ponto-Preises 2014 und erhielt 2016 den Newcomer Award des BBC Music Magazines. Zu den Kammermusikpartnern des Quartettes gehören Künstler wie Sabine Meyer, Menahem Pressler, Nicolas Altstaedt und Albrecht Mayer. Vertreten wird das Schumann Quartett von dem Impresariat Simmenauer in Berlin.

Till Hoffmann

Till Hoffmann wurde 1996 in Freiburg i. Br. geboren und erhielt mit sechs Jahren  ersten Klavierunterricht. Nach einem Umzug nach Stuttgart hatte er Unterricht in der Klasse von Nella und Andrej Jussow an der Stuttgarter Musikschule, wo er seit 2011 auch Mitglied der studienvorbereitenden Klasse war.

Er ist mehrfacher Preisträger, u. a. gewann er beim Wettbewerb »Jugend musiziert« mehrere erste Preise, zuletzt beim Bundeswettbewerb im Juni 2014 einen 1. Preis mit Höchstpunktzahl in der Kategorie Klavier Solo. 2013 errang Hoffmann den ersten Preis des Bach-Wettbewerbs in Köthen/Anhalt; im Sommer 2015 wurde er mit u. a. mit dem Hauptpreis beim Internationalen Klavierpodium der Jugend München ausgezeichnet.
Seit Oktober 2014 ist Till Hoffmann Klavierstudent an der Hochschule für Musik Karlsruhe in der Klasse von Prof. Kaya Han. 2016 war er außerdem Mitglied der tonali-Akademie in Hamburg.

Albrecht Mayer

Albrecht Mayer studierte bei Gerhard Scheuer, Georg Meerwein, Ingo Goritzki und Maurice Bourgue, begann seine berufliche Laufbahn 1990 als Solo-Oboist der Bamberger Symphoniker und wechselte 1992 in die gleiche Position zu den Berliner Philharmonikern. Als Solist ist Albrecht Mayer international äußerst gefragt und gründete auf der Suche nach seinem persönlichen Klangideal unlängst sein eigenes Ensemble New Seasons. Begleitet vom Orpheus Chamber Orchestra gab Albrecht Mayer 2007 sein Debut in der New Yorker Carnegie Hall. 2008 war er »Artiste étoile« beim Lucerne Festival. Neben seiner solistischen Tätigkeit tritt Albrecht Mayer regelmäßig auch als Dirigent in Erscheinung.

2004, 2008 und 2010 wurde Albrecht Mayer mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet, im Dezember 2006 erhielt er den E. T. A.-Hoffmann-Kulturpreis seiner Heimatstadt Bamberg. 2013 wurde er in die Gramophone »Hall of Fame« aufgenommen, und ihm wurde darüber hinaus der Kulturpreis Bayern verliehen.

Albrecht Mayer spielt eine Oboe und eine Oboe d’amore der Gebrüder Mönnig.

Er ist Begründer der Albrecht Mayer Stiftung.


 

Gabriel Schwabe

Gabriel Schwabe wurde 1988 in Berlin als Sohn deutsch-spanischer Eltern geboren. Er studierte Cello an der Universität der Künste in Berlin und von 2008 bis 2013 als Student von Frans Helmerson an der Kronberg Academy. Er nahm an Meisterkursen von Heinrich Schiff, Janos Starker, David Geringas, Gary Hoffman und Gidon Kremer teil.

Schwabe ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. des Grand Prix Emanuel Feuermann und des Deutschen Musikwettbewerb des Deutschen Musikrates.

Schwabe gastiert regelmäßig bei namhaften Klangkörpern wie dem Philharmonia Orchestra, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und die NDR Radiophilharmonie. Recitals führten ihn bereits in die Wigmore Hall in London, das Konzerthaus Berlin, die Alte Oper in Frankfurt und in die Berliner Philharmonie.

Zu Schwabes Kammermusikpartnern gehören Interpreten wie Albrecht Mayer, David Orlowsky, Christian Tetzlaff, Tianwa Yang, Nils Mönkemeyer, Nicolas Altstaedt, Lars Vogt und Nicholas Rimmer.

Der Cellist ist regelmäßiger Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Internationalen Cello Festival in Kronberg. Er ist zudem Künstlerischer Leiter der Kammermusikreihe »Resonanzen« im Stadtmuseum Siegburg, dem Geburtshaus Engelbert Humperdincks.

Gabriel Schwabe spielt ein in Italien gebautes Violoncello (Brescia, um 1600) – eine Leihgabe aus Privatbesitz.

Milena Wilke

Milena Wilke wurde 1996 in Freiburg i.Br. und studierte an der Musikhochschule Freiburg, an der Züricher Hochschule der Künste und der Münchner Musikhochschule.

Die Semifinalistin des »Premio Paganini« Wettbewerbs ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe wie den »Young Virtuosos« in Sofia (2013) oder zuletzt der »Preis für die beste junge Interpretin« beim Internationalen Violinwettbewerb Freiburg im Breisgau.

Milena Wilke spielte als Solistin mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Freiburger Philharmonischen Orchester der Klassischen Philharmonie Nord-West und dem Jugend Sinfonie Orchester Konservatorium Bern in Kooperation mit dem South African Youth Orchestra. 2014 trat sie zusammen mit Zakhar Bron in Begleitung des »Zakhar Bron Chamber Orchestra« in der Berliner Philharmonie auf. Sie spielte Recitals und Kammermusikkonzerte in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Serbien und Spanien.

Des Weiteren war sie Teilnehmerin bei Meisterkursen wie der »Karl Flesch Akademie« in Baden-Baden, »Kronberg Akademie«, »Sommer Akademie am Mozarteum Salzburg«, bei »Interlaken Classics« sowie beim »Internationalen Meisterkurs für Violine in der Residenz Oettingen«.
In der Spielzeit 2015 war sie zudem dritte Konzertmeisterin des Gustav Mahler Jugendorchesters.

Veranstaltungen

Jörg Widmann & City of Birmingham Symphony Orchestra

Mirga Gražinytė-Tyla ist als Dirigentin in atemberaubendem Tempo an die internationale Spitze gelangt. Noch 2011/12 war sie 2. Kapellmeisterin in Heidelberg, dann folgten Engagements in Bern und Salzburg und 2016 wurde sie, gerade einmal 29 Jahre alt, Chefin des renommiertesten britischen Orchesters, des City of Birmingham Symphony Orchestra. Heidelberg blieb sie verbunden; nun kehrt sie mit »ihrem« Orchester und gleich zwei Konzerten zurück. Den ersten der beiden Abende rahmt sie mit zwei Hauptwerken Claude Debussys, dessen 100. Todestag 2018 begangen wird. Jörg Widmann wird mit Mozarts Klarinettenkonzert zu hören sein: ein Stück, das er durch sein ganzes Leben tragt, so Widmann.

Innocence in Danger e.V. ist eine weltweite Bewegung gegen sexuellen Missbrauch von Kindern. Der Heidelberger Frühling unterstützt den Verein in seinem Anliegen und veranstaltet dieses Konzert in Kooperation mit Innocence in Danger.

Sol Gabetta & Finnish Radio Symphony Orchestra

Sol Gabetta, seit Jahren gern gesehener und viel gefeierter Gast beim Heidelberger Fruhling, kehrt mit einem ungewöhnlichen Programm nach Heidelberg zuruck. Bohuslav Martinus Cellokonzert Nr. 1 versprüht in den Ecksätzen tänzerisch-launige Lebensfreude. Sibelius letzte, nur aus einem Satz bestehende Sinfonie ist ein Klangepos, das seinesgleichen sucht; und das Finnish Radio Symphony Orchestra, das sich als exzellenter Botschafter der Musik seines Landes versteht, ist ihr wohl bester Interpret. Tschaikowskys Fünfte schließlich gehört zu den beliebtesten Werken des Komponisten, aus gutem Grund: Hier vereinen sich Ernstes und Tänzerisches zu einer unwiderstehlichen Mischung.

Dieses Konzert wird mitgeschnitten von
SWR2

Wir danken

Eröffnungskonzert: Julia Fischer & BBC Philharmonic

Britische Orchester, zumal wenn sie zur internationalen Spitze gehören wie das BBC Philharmonic, sind gerne Botschafter der Musik ihres Landes. Benjamin Brittens Violinkonzert gehört zweifellos zu den bedeutendsten Werken seiner Art – und ist hierzulande dennoch ein immer wieder zu hebender Schatz: ein Werk, das mit beiden Beinen im zwanzigsten Jahrhundert steht und zugleich keine Berührungsängste gegenüber der Tradition hat. Mit Julia Fischer kommt die denkbar stärkste Interpretin dieses Werks nach Heidelberg. Zur sensiblen Nachdenklichkeit Brittens gesellt sich mit Tschaikowskys vierter Sinfonie ein »all time favourite« aller Liebhaber rauschhafteffektvoller Klassik.

Wir danken

Dr. Jobst Wellensiek und Dr. Manfred Lamy

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Martin Grubinger & BBC Philharmonic

Wann je hat ein Schlagzeuger einen solch nachhaltigen Erfolg gehabt wie Martin Grubinger? Und er hat diesen Erfolg klug eingesetzt: Grubinger hat schon mehrere Komponisten zu neuen Werken angeregt, darunter Péter Eötvös mit »Speaking drums und Tan Dun, der sein »The Tears of Nature« ebenfalls für den Österreicher geschrieben hat. Auch Edward Elgar weist in seiner zweiten Sinfonie, 1911 uraufgeführt, dem Schlagzeug eine herausragende Rolle zu: Im rastlosen Scherzo soll es nach dem Willen des Komponisten das Orchester in einer atemberaubenden Passage nach und nach »unter sich begraben«.

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Sol Gabetta & Il Giardino Armonico

18.45 Uhr Konzerteinführung der »Classic Scouts« im Ballsaal der Stadthalle

Barock und Klassik sind nicht zwei säuberlich geschiedene Epochen, sondern vielfältig miteinander verwoben. Das zeigt das exzellente Programm, mit dem Sol Gabetta in Heidelberg gastiert. Die Bach-Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel stehen mit einem Bein im achtzehnten, mit dem anderen im langen neunzehnten Jahrhundert. Telemanns feines Gespür für allerneueste musikalische Trends macht ihn zu einem idealen Begleiter der beiden Brüder, dessen Vater sich in seiner Orchestermusik gelegentlich auch schon in die neue Zeit hinein traute.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Sol Gabetta im Ballsaal der Stadthalle