Künstler

Tianwa Yang

»Heute gibt es kein Vertun mehr: Tianwa Yang ist die stärkste junge Geigerin, weit und breit«, kommentierte Eleonore Büning in der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung« vom 6. Juli 2014.
Tianwa Yang, als Instrumentalistin des Jahres 2015 mit dem ECHO-Klassik ausgezeichnet, debütierte bereits bei international renommierten Orchestern wie dem BBC Philharmonic, dem St. Petersburg Symphony Orchestra, dem China Philharmonic Orchestra und dem New Zealand Symphony Orchestra.

Im Rahmen ihrer Engagements trat sie in renommierten Konzertsälen auf, darunter die Berliner Philharmonie, das Gewandhaus in Leipzig, Wigmore Hall in London, Salle Pleyel in Paris und Lincoln Center in New York.

Sie erhielt im Alter von vier Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Bereits in ihrer frühen Kindheit gewann sie sechs Wettbewerbe, als Zehnjährige wurde sie ins Musikkonservatorium Peking aufgenommen. Mit 13 Jahren spielte sie als bisher jüngste Interpretin die 24 Capricen von Niccolò Paganini auf CD ein. 2003 kam sie mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes zum Kammermusikstudium nach Deutschland.

Herbert Schuch

Der Pianist Herbert Schuch erhielt 2013 er den ECHO Klassik für seine Aufnahme des Klavierkonzerts von Viktor Ullmann sowie Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Olari Elts. Bereits 2012 war Herbert Schuch mit einem ECHO Klassik in der Kategorie »Kammermusikeinspielung des Jahres« ausgezeichnet worden.
Er arbeitet unter anderem mit Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra, dem Mozarteumorchester Salzburg, der Camerata Salzburg und den Bamberger Symphonikern. Er ist regelmäßig Gast bei Festspielen wie dem Heidelberger Frühling, dem Rheingau Musik Festival und den Salzburger Festspielen. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet ihn mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Andrey Boreyko, Douglas Boyd, Lawrence Foster, Jun Märkl, Yannick Nézet-Séguin, Jonathan Nott und Michael Sanderling.
In jüngster Zeit arbeitet er besonders mit Alfred Brendel zusammen. In einem Jahr gewann er drei bedeutende Wettbewerbe in Folge gewann, den Casagrande-Wettbewerb, den London International Piano Competition und den Internationalen Beethovenwettbewerb Wien.
Er engagiert sich neben seiner Konzerttätigkeit in der von Lars Vogt gegründeten Organisation »Rhapsody in School«, welche sich für die Vermittlung von Klassik in Schulen einsetzt.

Ewa Kupiec

Ihre Engagements führten Ewa Kupiec bisher nicht nur zu den wichtigsten Festivals Europas, sondern auch zu zahlreichen großen Orchestern wie zu den Münchner Philharmonikern, zum Gewandhausorchester Leipzig, zum Royal Stockholm Philharmonic, Royal Philharmonic Orchestra, Warsaw Philharmonic, Melbourne Symphony Orchestra und andere. Zu den Dirigenten, mit denen sie gearbeitet hat, gehören u.a. Andrés Orozco-Estrada, Neeme Järvi, Sakari Oramo, Semyon Bychkov, Herbert Blomstedt, Krzysztof Penderecki und Lothar Zagrosek. Eine besonders enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie seit dem Beginn ihrer Karriere mit dem Dirigenten Stanislaw Skrowaczewski.

Ewa Kupiec hat vielfach ausgezeichnete CDs veröffentlicht. Darunter finden sich Werke von Grażyna Bacewicz, Lutosławski, Szymanowski (ECHO Klassik Konzerteinspielung des Jahres 1997) und Paderewski. 2013 erschien die Erstaufnahme des Solo-Klavierwerks von Lutosławski. 2014 nahm sie für die Gesamteinspielung der Werke von Andrzej Panufnik dessen Klavierkonzert auf, begleitet vom Konzerthausorchester Berlin (ausgezeichnet mit dem ICMA Special Achievement Award 2015).

Ewa Kupiec ist leidenschaftliche Kammermusikerin – mit Partnern wie dem Cellisten Johannes Moser, dem Bläserquintett der Berliner Philharmoniker, dem Armida Quartett und dem Quartett Apollon Musagète. Sie studierte unter anderem in Kattowitz, an der Warschauer Chopin-Akademie sowie der Londoner Royal Academy of Music und gewann 1992 den ARD-Musikwettbewerb. Seit Herbst 2011 hat sie eine Professur für Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover inne.

Gabriela Montero

Gabriela Montero wurde mit dem Musikpreis des Heidelberger Frühlings 2018 ausgezeichnet. Ihre visionären Interpretationen und ihre Kompositionsbegabung haben ihr weltweit Anerkennung und eine treue Anhängerschaft eingebracht.

Vor kurzem hat Montero ihr eigenes „Latin“-Klavierkonzert mit dem Orchestra of the Americas in der Hamburger Elbphilharmonie und dem Edinburgh Festival sowie in der Carnegie Hall und im New World Center mit dem NYO2 aufgeführt.

Montero, die für ihre außergewöhnliche Musikalität und Improvisationsfähigkeit gefeiert wird, ist bisher mit vielen der führenden Orchester der Welt aufgetreten, darunter die Orchester Royal Liverpool, Rotterdam, Dresden, Oslo, des Wiener Rundfunks und des Niederländischen Rundfunks; das Gewandhausorchester Leipzig, das NDR Sinfonieorchester Hamburg, die NDR Radiophilharmonie Hannover, das Zürcher Kammerorchester, die Academy of St. Martin in the Fields und das Australian Chamber Orchestra; die Sinfonieorchester von Pittsburgh, Detroit, Houston, Atlanta, Toronto, Baltimore, Wien, City of Birmingham, Barcelona, Luzern und Sydney, das Belgische Nationalorchester, das Württembergische Kammerorchester Heilbronn, das Cleveland Orchestra, das Orchester der Komischen Oper Berlin und das Residentie Orkest.

Als Absolventin und Fellow der Royal Academy of Music in London ist Montero häufig in Rezitalen und als Kammermusikerin zu erleben. Sie konzertierte in so bedeutenden Konzertsälen wie der Wigmore Hall, dem Kennedy Center, dem Wiener Konzerthaus, der Berliner Philharmonie, der Frankfurter Alten Oper, der Kölner Philharmonie, dem Leipziger Gewandhaus, dem Münchner Herkulessaal, dem Opernhaus in Sydney, dem Concertgebouw Amsterdam und der Philharmonie Luxemburg, Gulbenkian-Museum Lissabon und bei den Festivals „Sound Unbound“ im Barbican Center, Edinburgh, Salzburg, SettembreMusica in Mailand und Turin, Luzern, Ravinia, Gstaad, Saint-Denis, Violon sur le Sable, Aldeburgh, Cheltenham, Rheingau, Ruhr, Trondheim, Bergen und Lugano.

Gabriela Monteros CD-Aufnahmen sind preisgekrönt. Ihr jüngstes Album, das im Herbst 2019 beim Label Orchid Classics erschien, beinhaltet ihr eigenes „Latin“-Konzert und Ravels Klavierkonzert in G-Dur, aufgenommen mit dem Orchestra of the Americas in Frutillar, Chile.

Montero gab ihr offizielles Debüt als Komponistin mit Ex Patria, einer Tondichtung, die den Abstieg Venezuelas in Gesetzlosigkeit, Korruption und Gewalt illustrieren und dagegen protestieren soll. Das Stück wurde 2011 von der Academy of St. Martin in the Fields uraufgeführt. Monteros erste abendfüllende Komposition, das Klavierkonzert Nr. 1, das „lateinische“ Konzert, wurde im Leipziger Gewandhaus mit dem MDR Sinfonieorchester unter Kristjan Järvi uraufgeführt und anschließend mit dem Orchestra of the Americas für den Sender ARTE Konzert aufgenommen und gefilmt.

Montero, die mit dem 4. Internationalen Beethoven-Preis ausgezeichnet wurde, ist eine engagierte Verfechterin der Menschenrechte, deren Stimme regelmäßig über den Konzertsaal hinausreicht. Im Jahr 2015 wurde sie von Amnesty International zur Honorarkonsulin ernannt und von der Human Rights Foundation für ihr anhaltendes Engagement für die Menschenrechte in Venezuela mit der Auszeichnung „Herausragende Arbeit im Bereich Menschrechte“ geehrt. Sie wurde zur Teilnahme am Festival „Frauen der Welt“ 2013 im Londoner Southbank Centre eingeladen und hat zweimal auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos-Klosters gesprochen. Außerdem wurde sie für ihren Beitrag zur Kunst mit dem Rockefeller-Preis 2012 ausgezeichnet und war 2008 eine der Protagonistinnen bei Barack Obamas Amtseinführung des Präsidenten.

Die in Venezuela geborene Pianistin begann ihr Klavierstudium im Alter von vier Jahren bei Lyl Tiempo und gab ihr Konzertdebüt im Alter von acht Jahren in ihrer Heimatstadt Caracas. Dies führte zu einem Stipendium der Regierung für ein Privatstudium in den USA und anschließend an der Royal Academy of Music in London bei Hamish Milne.

Fabian Müller

Fabian Müller konnte sich in den letzten Spielzeiten als einer der bemerkenswertesten deutschen Pianisten seiner Generation etablieren. Für großes Aufsehen sorgte er 2017 beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München, bei dem er nicht nur den 2. Preis in der Gesamtwertung belegte, sondern gleich vier Zusatzpreise erhielt: den Publikumspreis, den Brüder-Busch-Preis, den Sonderpreis Genuin classics sowie den Henle-Urtextpreis. Die Süddeutsche Zeitung kommentierte zu seiner Aufführung von Beethovens drittem Klavierkonzert im Rahmen des Wettbewerbs: „Eminent klar, durchsichtig, spannungsvoll in jeder Phrase und in jedem Ton war das musiziert. So kontrolliert und rund im Anschlag, aber immer mit feinem Ausdruck und Sinn für Struktur und Spannungsverläufe zu spielen, ist ein Glücksfall.“

Bereits 2013 machte Fabian Müller erstmals vor einem großen Fachpublikum von sich Reden, als er beim Internationalen Ferruccio-Busoni-Klavierwettbewerb in Bozen mit dem Internationalen Pressepreis, einem Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Ferruccio Busoni sowie mit dem Sonderpreis für die Interpretation zeitgenössischer Klaviermusik ausgezeichnet wurde.

Seither trat er u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem hr-Sinfonieorchester und dem Beethoven Orchester Bonn auf. Er gastierte ferner bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, bei den Schwetzinger SWR Festspielen, beim Heidelberger Frühling, beim Klavier-Festival Ruhr, beim Aldeburgh Festival, im Konzerthaus Berlin, im Münchner Herkulessaal, in der Kölner Philharmonie, in der Tonhalle Düsseldorf, im Bonner Beethovenhaus und in der Bremer Glocke. Zukünftige Engagements beinhalten u.a. Auftritte mit dem SWR Symphonieorchester und der Deutschen Radio Philharmonie. Darüber hinaus gastiert er u.a. im Rahmen der SWR2-Reihe „Internationale Pianisten“ in Mainz, beim Beethovenfest Bonn und beim Mozartfest Augsburg. Im Frühjahr 2018 gibt er sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall.

Neben seinen solistischen Projekten widmet sich Fabian Müller auch intensiv der Kammermusik. Zu seinen Partnern auf diesem Gebiet zählen u.a. Albrecht Mayer, Julian Bliss, Sarah Christian, Niklas Liepe, Daniel Müller-Schott, Maximilian Hornung, das Aris Quartett sowie das Vision String Quartet. Er ist darüber hinaus Künstlerischer Leiter der von ihm initiierten Kammermusikreihe „Bonner Zwischentöne“.

Neben der regulären Konzerttätigkeit engagiert sich Fabian Müller auch im Bereich der Musikvermittlung und Kinder- und Jugendarbeit. Als Festival-Pianist beim Education Projekt des Klavier-Festivals Ruhr arbeitet er jedes Jahr mit über 300 Kindern zusammen, die sich auf schöpferische Weise mit moderner Musik auseinandersetzen. Dieses Projekt wurde 2014 mit dem Junge Ohren Preis und 2016 mit einem Echo Klassik ausgezeichnet. Desweiteren gibt er häufig Moderationskonzerte, bei denen er die Musik dem Publikum auf interessante und anschauliche Weise näherbringt. 2015 erhielt er dafür den 1. Preis beim Frankfurter Wettbewerb Ton und Erklärung des Kulturkreises der deutschenWirtschaft.

2016 veröffentlichte Fabian Müller seine Debüt-CD „Out of Doors“ beim Label Ars. Das Fono Forum dazu: „Man darf gespannt sein, wie sich dieser furchtlose, gestaltungsfreudige Pianist in den nächsten Jahren entwickeln wird.“ Radio Bremen registrierte in diesem Zusammenhang die „erste Station einer großen Karriere“ und The Guardian entdeckte a model of good taste“.

David Fray

Seit einigen Jahren zählt der französische Pianist David Fray zu den Top-Stars der jüngeren Generation. 1981 in Tarbes (Südfrankreich) geboren, begann David Fray im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel und absolvierte später seine Studien mit Auszeichnung bei Jacques Rouvier am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. Die Karriere des jungen Pianisten wurde von so bedeutenden Künstlern wie Dmitri Bashkirov, Paul Badura-Skoda, Christoph Eschenbach und Pierre Boulez gefördert.

David Fray arbeitet mit berühmten Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Kurt Masur, Riccardo Muti, Yannick Nézet-Séguin und Esa-Pekka Salonen und wird von bedeutenden Orchestern eingeladen, darunter das Orchestre de Paris, Orchestre National de France, Concertgebouworkest Amsterdam, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, New York Philharmonic, San Francisco, Boston und Chicago Symphony. Fray gastierte bei den Salzburger Festspielen und dem Tanglewood Festival und konzertiert mittlerweile in nahezu allen renommierten Konzerthallen in Europa, Asien und den USA, von der Londoner Wigmore Hall, dem Théâtre des Champs-Elysées und dem Wiener Musikverein bis zur New Yorker Carnegie Hall, wo er im November 2010 sein Rezital-Debüt gab. Bereits in den letzten beiden Jahren war er beim »Frühling« zu Gast.

Arcadi Volodos

Ob Schubert, Schumann, Brahms oder Rachmaninoff: für Arcadi Volodos‘ Interpretationen gilt, was ein Kritiker jüngst Einspielung Werken Federico Mompous schrieb: „Volodos bringt die ‚Musik des Schweigens’ mit atemberaubend gefühlvollem Anschlag und unglaublichen Klangfarben zum Schwingen und berührt dabei das Innerste jedes Zuhörers.“

1972 in St. Petersburg geboren, studierte Arcadi Volodos zunächst Gesang und Dirigieren am dortigen Konservatorium, ehe er sich ab 1987 ganz dem Klavierspiel widmete und seine pianistische Ausbildung am Moskauer Konservatorium bei Galina Egiazarowa sowie in Madrid und Paris fortsetzte.

Seit seinem New York-Debüt im Jahre 1996 arbeitet Volodos mit den weltweit führenden Orchestern, u. a. den Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orchestre de Paris, dem Boston Symphony und dem New York Philharmonic Orchestra. Er spielt unter Dirigenten wie Lorin Maazel, James Levine, Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Valery Gergiev, Riccardo Chailly, Ivan Fischer und Christoph Eschenbach. Volodos gastiert regelmäßig in London (Royal Festival Hall), Berlin (Philharmonie), Paris (Théâtre des Champs-Elysées), Amsterdam (Concertgebouw), Wien (Musikverein und Konzerthaus) und bei den Salzburger Festspielen.

Elisabeth Brauß

Elisabeth Brauß, 1995 geboren, gilt als eine der herausragenden Musikerinnen ihrer Generation.

Sie gastiert international regelmäßig u. a. in der Elbphilharmonie Hamburg, am Mariinksy Theater in St. Petersburg, in der Tonhalle Zürich, im Barbican Centre in London, am Konzerthaus Berlin, beim Heidelberger Frühling oder beim Schleswig-Holstein Musik Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Als Solistin konzertiert sie mit Orchestern wie dem hr-Sinfonieorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der NDR Radiophilharmonie Hannover, den Dortmunder Symphonikern und den Bochumern Symphonikern.

Neben ersten Preisen beim internationalen Steinway-Wettbewerb in Hamburg und beim internationalen Grotrian-Steinweg-Klavierwettbewerb in Braunschweig wurde ihr 2012 der Förderpreis des Prätorius Musikpreises Niedersachsen zugesprochen.

Im August 2013 gewann sie beim TONALi Grand Prix in Hamburg den Haupt- und den Publikumspreis. 2015 gewann sie den ersten Preis bei dem Wettbewerb „Ton und Erklrung“ in Frankfurt, im Oktober 2016 gewann sie den Kissinger KlavierOlymp in Bad Kissingen.

Im Mai 2017 erschien Ihre Debut-CD mit Werken von Beethoven, Prokofiev, Chopin und Denhoff bei OehmsClassics, die unter Anderem mit eine m „Editor´s choice“ des englischen Grammophon-Magazins ausgezeichnet wurde.

Für die Saison 2013/2014 war sie Stipendiatin der Mozart Gesellschaft Dortmund, 2014 erhielt sie ein Stipendium der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung und ist seit 2014 außerdem Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Im Alter von 6 Jahren begann sie Ihre Ausbildung in der Klavierklasse von Dr. Elena Levit, von 2007 – 2010 war sie Studentin am Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Von 2008 – 2010 war sie in Hannover Studentin in den Klavierklassen von Dr. Elena Levit und Prof. Matti Raekallio, seit 2010 studiert sie an der HMTMH in der Klavierklasse von Prof. Bernd Goetzke.

2016 war Elisabeth Brauß Stipendiatin der Kammermusik Akademie und ist mit dem »Frühling« seither eng verbunden. 2017 und 2018 kehrte sie als Fellow der Kammermusik Akademie zurück und war zudem in Konzerten zu erleben. Auch 2019 wird sie wieder im Festival zu hören sein.

Mike Svoboda

Der Posaunist und Komponist Mike Svoboda wurde 1960 auf der Pazifikinsel Guam geboren, wuchs in Chicago auf und kam 1982 nach Abschluss seiner Studien dank eines Kompositionspreises nach Deutschland. Von entscheidender Bedeutung für seinen künstlerischen Weg war die elf Jahre währende Zusammenarbeit mit Karlheinz Stockhausen in den achtziger und neunziger Jahren. Durch den Austausch mit ihm und anderen Komponisten wie Peter Eötvös, Helmut Lachenmann, Martin Smolka, Benedict Mason, Wolfgang Rihm und Frank Zappa brachte Svoboda in den vergangenen 20 Jahren mehr als 400 Werke zur Uraufführung. Erst nach seiner Zusammenarbeit mit Stockhausen nahm Mike Svoboda das Komponieren selbst wieder auf. Seither erteilten ihm Orchester und Theater – darunter das Staatstheater Hannover, das Nationaltheater Mannheim, das Staatstheater Stuttgart –, aber auch andere Musikveranstalter wie der Südwest-Rundfunk Kompositionsaufträge für meist abendfüllende Werke. 2008 wurde Svoboda mit dem Praetorius-Preis des Landes Niedersachsen in der Kategorie „Musikinnovation“ ausgezeichnet. Die Jury würdigte in ihrer Begründung, dass Svoboda „durch seine Ideen und Konzepte für die Weiterentwicklung der Musik und ihrer Aufführung international verdient gemacht“ habe.


Georgiy Dubko

Georgiy Dubko

Der 1983 in der Ukraine geborene Georgiy Dubko begann im Alter von sieben Jahren Jazz und Klavier zu studieren. Parallel zu seiner Ausbildung an der National Music Academy in Kiew bei V. Kozlov studierte er am Conservatoire Régional de Toulouse bei Thérèse Dussaut und begann als Stimmbildner zu arbeiten. Als Solist und Kammermusiker spielt er zahlreiche Konzerte in Frankreich, Belgien, Holland und der Ukraine. Er ist als Stimmbildner an Opernproduktionen beteiligt und begleitet als Pianist Wettbewerbe wie „Vibrarte“ und „Long Thibaud“ sowie Auditions für Christoph Eschenbach und Paavo Järvi. Gegenwärtig studiert er am Pariser National Conservatory of Music and Dance und arbeitet am National Center of Opera Singers in Marseille.