Künstler

Julian Bliss

Julian Bliss ist einer der besten Klarinettisten unserer Tage und mit Solokonzerten genauso erfolgreich wie als Kammermusiker, im Jazz oder als Leiter von Meisterkursen. Unermüdlich erweitert er sein musikalisches Spektrum und gewinnt neue Zuhörerkreise für sein Instrument. Als Gastdozent begeistert er Generationen von Klarinettenschülern. Er war maßgeblich an der Entwicklung der sogenannten Leblanc Bliss Klarinetten, bezahlbarer guter Instrumente für Fortgeschrittene, beteiligt.

Der in Großbritannien geborene Julian Bliss begann bereits im Alter von vier Jahren Klarinette zu spielen. Er studierte in den USA an der University of Indiana und in Deutschland bei Sabine Meyer.
Die stilistische Vielfalt und Qualität seiner Musik sind Ausdruck seiner breitgefächerten künstlerischen Fähigkeiten. Rezitale und Kammermusikprojekte führten ihn zu den führenden Festivals und Konzertsälen der Welt, u. a. zum Menuhin Festival Gstaad, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, nach Verbier, in die Wigmore Hall London und das Lincoln Center New York.

Als Solist spielt er Konzerte mit Sao Paolo Symphony, dem Royal Philharmonic Orchestra, Chamber Orchestra of Paris, BBC Philharmonic Orchestra, Auckland Philharmonia und London Philharmonic Orchestra.

2012 gründete er das Julian Bliss Septett. Die Programme dieser Formation sind inspiriert vom King of Swing, Benny Goodman, sowie von kubanischer und brasilianischer Musik und sorgen für ausverkaufte Häuser in den USA, im Ronnie Scott’s London und im Concertgebouw Amsterdam.

Marc-André Hamelin

Der kanadische Pianist und Komponist Marc-André Hamelin wird von den Kritikern auf der ganzen Welt gefeiert. Er ist eine Pianistenpersönlichkeit, die Musikalität und Virtuosität in einer unnachahmlichen Weise vereint: Seine Interpretationen zeichnen sich durch Freiheit, Originalität und erstaunliche technische Versiertheit aus.

Hamelin hat sich viele Jahre vor allem auf weniger bekanntes pianistisches Terrain gewagt und Musik von Ives, Kapustin, Grainger, Roslawez, Godowsky, Reger, Villa- Lobos, Szymanowski oder Shechedrin eingespielt. In letzter Zeit kamen zunehmend Aufnahmen mit den großen »Klassikern « des Klavierrepertoires hinzu: Haydn, Mozart, Schumann, Brahms, Chopin. Zuletzt hat er bei seinem Label Hyperion Sonaten und Klavierkonzerte von Joseph Haydn aufgenommen. Auch seine anspruchsvollen Eigenkompositionen zeugen von seinen pianistischen Fähigkeiten, seiner Stilsicherheit und Experimentierfreudigkeit.

Marc-André Hamelin trat bereits mit den meisten der weltweit renommierten Orchestern auf und ist exklusiv beim Label Hyperion unter Vertrag, wo er mehr als 50 Alben veröffentlicht hat. Er erhielt neun Grammy Nominierungen, davon eine für sein Album »Etudes and other works«, eine Aufnahme mit Eigenkompositionen, die ebenfalls von der Kritik hoch gelobt wurde. Marc-André Hamelin wurde mit zahlreichen internationalen Preisen geehrt, darunter mehrfach der kanadische Juno Award und als Officer des Order of Canada, Chevalier des Ordre national du Québec, mit dem Echo Klassik und mehrfach mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Lisa Batiashvili

Die georgische Violinistin Lisa Batiashvili gehört zu den gefragtesten Musikerinnen unserer Tage. Enge und beständige Beziehungen verbinden sie mit einigen der weltbesten Orchester wie dem New York Philharmonic Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris, dem London Symphony Orchestra u. v. a.

Sie arbeitet regelmäßig wie Dirigenten wie Paavo Järvi, Esa-Pekka Salonen, Daniel Harding, Daniel Barenboim, Alan Gilbert oder Yannik Nézét-Séguin zusammen und gastiert in Sälen wie dem Concertgebouw in Amsterdam, der Wigmore Hall London, dem Musikverein Wien, der neuen Philharmonie in Paris und der Tonhalle Zürich. Zu ihren Kammermusikpartnern gehören Gautier Capuçon, Emmanuel Pahud, Valery Sokolov und Gérard Causse.

Durch ihr Studium bei Ana Chumachenco und Mark Lubotski fand Lisa Batiashvili bereits im Alter von 16 Jahren internationale Anerkennung als jüngste Teilnehmerin beim Sibelius Wettbewerb.

Lisa Batiashvili lebt in München und spielt eine Joseph Guarneri »del Gesu« Violine aus dem Jahre 1739, eine großzügige Leihgabe eines privaten Sammlers in Deutschland.

Sol Gabetta

Sol Gabetta ist seit vielen Jahren regelmäßiger Gast beim Heidelberger Frühling, zuletzt 2018.

Zu jüngeren Meilensteinen in der Karriere Sol Gabettas zählen gefeierte Debüts mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle bei den Osterfestspielen Baden-Baden sowie Debüts beim Mostly Mozart Festival in New York und der Opening Night der BBC Proms in der Royal Albert Hall London.

Als gern gesehener Gast bei führenden Festivals weltweit eröffnete Sol Gabetta 2018 das Schleswig-Holstein Musik Festival mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Christoph Eschenbach sowie das Festival in Bad Kissingen mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und Paavo Järvi. Kammermusik bildet einen besonderen Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit, wie sich jüngst wieder in Auftritten mit dem Hagen-Quartett bei den Salzburger Festspielen, in der Tonhalle Zürich, in der Hamburger Elbphilharmonie und im Wiener Konzerthaus zeigte. In der Vergangenheit führten kammermusikalische Projekte sie in internationale Konzertsäle wie beispielsweise das New Yorker Lincoln Center, wo sie mit ihrem langjährigen Rezitalpartner Bertrand Chamayou auftrat, in die Wigmore Hall in London, nach Luzern, Verbier und Schwetzingen sowie zum Rheingau Musik Festival, zur Schubertiade Schwarzenberg und zum Beethovenfest Bonn. Ein großer und lebendiger Kreis musikalischer Partner findet sich wie jedes Jahr beim Solsberg Festival in der Schweiz ein, dessen künstlerische Leitung Sol Gabetta inne hat.

In Anerkennung ihrer herausragenden künstlerischen Aktivitäten wurde Sol Gabetta bei den Salzburger Osterfestspielen 2018, wo sie als Solistin mit der Staatskapelle Dresden und Christian Thielemann auftrat, mit dem Herbert-von-Karajan-Preis ausgezeichnet. 2016 wurde Sol Gabetta erneut mit dem ECHO Klassik als Instrumentalistin des Jahres und für ihre Interpretation des Cellokonzerts Nr. 2 von Pēteris Vasks ausgezeichnet, nachdem ihre Aufnahmen bereits in den Jahren 2013, 2011, 2009 und 2007 mit dieser Auszeichnung geehrt wurden. Zu weiteren Awards der Grammy-nominierten Künstlerin gehören die des Tschaikowsky-Wettbewerbs Moskau sowie des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD, der Gramophone Young Artist of the Year Award 2010 und der Würth-Preis der Jeunesses Musicales 2012. Sol Gabetta verfügt über eine umfangreiche Diskographie bei SONY, zuletzt erschien dort die Einspielung der Cellokonzerte von Elgar und Martinu mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle / Krzysztof Urbański. 2017 unternahm sie gemeinsam mit Cecilia Bartoli eine ausgedehnte Europa-Tournee, um ihr neues gemeinsames Album „Dolce Duello“ zu präsentieren, das bei Decca Classics erschien.

Sol Gabetta spielt auf einem von Atelier Cels zur Verfügung gestellten Violoncello von Matteo Goffriller von 1730, Venedig. Seit 2005 unterrichtet sie an der Musik-Akademie Basel

 

Daniel Müller-Schott

Daniel Müller-Schott gastiert bei führenden internationalen Orchestern in den USA in New York, Boston, Cleveland, Chicago, Philadelphia und Los Angeles, in Europa u.a. bei den Berliner Philharmonikern, beim Gewandhausorchester Leipzig, den Münchner Philharmonikern und beim London Symphony Orchestra sowie London Philharmonie. Auch in Asien und Australien gastiert er regelmäßig, zum Beispiel beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, Taiwans National Symphony, Seoul Philharmonie, Sydney und Melbourne Symphony Orchestra. Am Pult stehen herausragende Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Christoph Eschenbach, Ivan Fischer, Alan Gilbert, Bernard Haitink, Neeme Järvi, Andris Nelsons, Gianandrea Noseda, Andres Orozco-Estrada und Andre Previn.

Neben der Aufführung der großen Cellokonzerte ist Daniel Müller-Schott die Entdeckung unbekannter Werke und die Erweiterung des Cello-Repertoires ein besonderes Anliegen – Sir Andre Previn und Peter Ruzicka haben ihm Cellokonzerte gewidmet.

Höhepunkte der Saison 2018/19 waren das Eröffnungskonzert Settimane Musicali di Ascona mit dem Tonhalle-Orchester Zürich und Krzysztof Urbanski, Konzerte mit dem Royal Philharmonie Orchestra und Lionel Bringuier, in den USA mit dem Dallas Symphony und dem St. Louis Symphony Orchestra. Hinzu kamen drei ausgedehnte Rezital Tourneen: eine Solo-Tour nach Asien, eine Trio-Tournee mit Julia Fischer und Nils Mönkemeyer sowie mit Baiba Skride und Xavier de Maistre. Die Uraufführung von Sebastian Curriers Klaviertrio hat er gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter und Lambert Orkis in der Carnegie Hall New York und in Chicago gespielt. Bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern ist Daniel Müller-Schott Künstlerischer Leiter des „Festspielfrühling Rügen 2019″.

Als Kammermusiker arbeitet er u.a. zusammen mit Nicholas Angelich, Renaud Capucon, lgor Levit, Francesco Piemontesi, Simon Trpceski sowie dem Ebene Quartett und Modigliani Quartett. Internationale Musikfestivals laden Daniel Müller-Schott regelmäßig zu Konzerten ein.

Die aktuelle CD-Neuerscheinung im Herbst 2018 bei ORFEO enthält Werke von Tschaikowsky, Glasunow und Rimski-Korsakow, eingespielt mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Aziz Shokhakimov.

Daniel Müller-Schott studierte bei Walter Nothas, Heinrich Schiff und Steven lsserlis. Schon früh erfuhr er zudem persönliche Unterstützung von Anne-Sophie Mutter und ihrer Stiftung, insbesondere durch Verleihung des Aida Stucki Preises unter einem Jahr privaten Unterricht bei Mstislaw Rostropowitsch. Mit fünfzehn Jahren machte er Furore durch den Ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker 1992 in Moskau.

Daniel Müller-Schott spielt das ‘Ex Shapiro’ Matteo Goffriller Cello, gefertigt in Venedig 1727.

Alina Pogostkina

Alina Pogostkina gastiert, seit sie im Dezember 2005 als erste Deutsche den 9. Internationalen Sibelius Wettbewerb in Helsinki gewann, bei den großen Orchestern weltweit, unter anderem dem Mahler Chamber Orchestra, Finnish Radio Symphony Orchestra, Oslo Philharmonic Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic, Tschechische Philharmonie, Orchestre Philharmonique de Radio France, BBC Scottish Symphony Orchestra sowie den Cincinnati, NHK und Yomiuri Nippon Symphony Orchestras war sie bereits zu hören.

Alina Pogostkina ist regelmäßig Gast bei international renommierten Musikfestivals wie den Schwetzinger Festspielen, den Festivals in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bergen sowie beim Beethovenfest Bonn, den Salzburger Festspielen, dem Edinburgh International Festival, den Dresdner Musikfestspielen sowie beim Rheingau Musik Festival.

Als leidenschaftliche Kammermusikerin tritt Alina Pogostkina mit namhaften Partnern auf. Zu ihnen gehören Steven Isserlis, Yuri Bashmet, Gidon Kremer und Christoph Eschenbach, Jörg Widmann und Joshua Bell.

Alina Pogostkina wurde in St. Petersburg geboren und studierte bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Sie spielt auf der „Sasserno“ von Antonio Stradivari (1717), die ihr von der Nippon Foundation zur Verfügung gestellt wird.

Igor Levit

Als kreativer Kopf des Kammermusikfests »Standpunkte« und künstlerischer Leiter der Kammermusik Akademie ist der Pianist Igor Levit mit dem Heidelberger Frühling seit langem eng verbunden.

Igor Levit verbindet in seinem Klavierspiel „klanglichen Charme, intellektuellen Antrieb und technische Brillanz“ (The New Yorker). Mit wachem und kritischem Geist stellt er seine Kunst dabei in den Kontext des gesellschaftlichen Geschehens und begreift sie mit diesem als untrennbar verbunden. Die New York Times beschreibt Igor Levit darin als einen der „bedeutendsten Künstler seiner Generation“, die Süddeutsche Zeitung als „Glücksfall“ für das heutige Konzertgeschehen und die Zeit titelte, Igor Levit „will nicht nur der Mann sein, der die Tasten drückt“.

1987 in Nizhni Nowgorod geboren, siedelte Igor Levit im Alter von acht Jahren mit seiner Familie nach Deutschland um. Sein Klavierstudium in Hannover absolvierte er mit der höchsten Punktzahl in der Geschichte des Instituts. Zu seinen Lehrern gehörten Karl-Heinz Kämmerling, Matti Raekallio, Bernd Goetzke, Lajos Rovatkay und Hans Leygraf. Als jüngster Teilnehmer gewann Igor Levit beim 2005 ausgetragenen International Arthur Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv neben Silber auch den Sonderpreis für Kammermusik, den Publikumspreis und den Sonderpreis für die beste Aufführung zeitgenössischer Pflichtstücks. Im Frühjahr 2019 erfolgte der Ruf als Professor für Klavier an seine Alma Mater, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Die Saison 2020/21 steht für Igor Levit ganz im Zeichen der Klaviersonaten Ludwig van Beethoven. Die im September 2019 von Sony Classical veröffentlichte erste Gesamteinspielung Igor Levits der Beethoven-Klaviersonaten wurde hervorragend rezensiert und erreichte umgehend Platz 1 der offiziellen Klassik Charts in 2019. Die Zyklen der gesamten Klaviersonaten präsentiert Igor Levit bei den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival sowie dem Musikfest Berlin, an der Elbphilharmonie, beim Konserthuset Stockholm und in der Wigmore Hall in London. Im Mai 2021 gibt Igor Levit mit einem Beethoven-Sonatenprogramm seine Debüt-Tournee in Asien, die ihn nach Japan, Korea, Taiwan und Hong Kong führen wird. Weitere Rezitaldebüts führen ihn unter anderen zum Firkusny Festial in Prague sowie zur Disney Hall in Los Angeles.

In der Saison 2020/21 ist Igor Levit Artist in Residence des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie Portaitkünstler der Philharmonie Essen. Er gastiert mit dem Orchestre de Paris (Manfred Honeck), dem Cleveland Orchestra (Franz Welser-Möst), den Berliner Philharmonikern (Paavo Järvi) und dem Concertgebouw Orkest (Antonio Pappano). In den USA gibt er Debüts beim Chicago Symphony Orchestra und dem New York Philharmonic – beide unter der Leitung von Herbert Blomstedt. Neben der Zusammenarbeit mit Musikern des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, tritt er kammermusikalisch auf Tournee mit dem Hagen Quartett auf.

In der vergangenen Saison war Igor Levit „Featured Artist“ am Barbican Centre in London. Zu den Höhepunkten vergangener Spielzeiten zählen neben Debüts bei der Staatskapelle Dresden und dem Gewandhausorchester Leipzig, Europa-Tourneen mit den Wiener Philharmonikern, dem Tonhalleorchester Zürich und dem Pittsburgh Symphony Orchestra

Igor Levit ist exklusiver Künstler bei Sony Classical. Mit seiner Debüt-CD der fünf letzten Sonaten Beethovens gewann er den Newcomer-Preis des Jahres 2014 des BBC Musik Magazins sowie den Young Artist Preis 2014 der Royal Philharmonic Society. Igor Levits drittes Soloalbum mit Bachs Goldberg Variationen, Beethovens Diabelli Variationen und Rzewskis The People United Will Never Be Defeated erhielt 2016 im Rahmen der Gramophone Classical Musikpreisverleihung den Instrumental-Preis sowie den Preis „Aufnahme des Jahres“. Im Oktober 2018 veröffentlicht Sony Classical Igor Levits viertes Album für das Label: „Life“, mit Werken von Bach, Busoni, Bill Evans, Liszt, Wagner, Rzewski und Schumann.

Igor Levit ist Preisträger des „2018 Gilmore Artist Award“ und „Instrumentalist des Jahres 2018“ der Royal Philharmonic Society. Für sein politisches Engagement wurde Igor Levit 2019 der 5. Internationale Beethovenpreis verliehen. Im Januar 2020 folgte die Auszeichnung mit der „Statue B“ des Internationalen Auschwitz Komitees anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz.

In seiner Wahlheimat Berlin spielt Igor Levit auf einem Steinway D Konzertflügel – eine Schenkung der Stiftung “Independent Opera at Sadler’s Wells“.

Tatjana Ruhland © Marco Borggreve

Tatjana Ruhland

Als „Paganini der Flöte“ wurde Tatjana Ruhland, OPUS Klassik Preisträgerin 2018, einmal von einem Kritiker beschrieben. Die 1972 in Regensburg geborene Flötistin zählt spätestens seit ihrem Debüt in der New Yorker Carnegie Hall zu den profiliertesten Vertreterinnen ihres Instruments. In München und New York ausgebildet und bei mehreren internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, ist Tatjana Ruhland erfolgreich als Solistin, Kammermusikerin und Pdagogin tätig. Zu den aktuellen Höhepunkten zählen Auftritte bei renommierten Festivals wie dem Heidelberger Frühling und der Bachwoche Ansbach, ein Rezital beim Festival der Deutschen Gesellschaft für Flöte sowie der Vorsitz in der Jury für Flöte/Oboe beim Deutschen Musikwettbewerb. ber ihre kürzlich auf CD erschienene Aufnahme mit dem Flötenkonzert von Krzysztof Penderecki schrieb das Fono Forum: „Hier kann Ruhland, an der Seite des mutig aufspielenden Orchesters, alles ausspielen: Virtuosität, Übergänge, Kontraste.“ Partner auf dieser Einspielung, die auch Werke von J. S. Bach – darunter die virtuose 2. Orchestersuite – enthält, ist das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart (jetzt SWR Symphonieorchester), in dem Tatjana Ruhland seit 2000 als Solo-Flötistin wirkt. Und auch nach Ihrer jüngst erschienenen CD mit den Flötenwerken Carl Reineckes beschrieben die Rezensenten Tatjana Ruhland als „Spitzenklasse ihrer Zunft“ und „virtuose und volatile Flötistin“ mit „warmem Ton voller Gestaltungsintensität.“

Sabine Meyer © Thomas Rabsch EMI Classics

Sabine Meyer

Sabine Meyer schlug zunächst die Orchesterlaufbahn ein und wurde Mitglied des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Es folgte ein Engagement als Solo-Klarinettistin bei den Berliner Philharmonikern. In mehr als dreißig Jahren führten sie ungezählte Konzerte sowie Rundfunk- und Fernsehauftritte in alle Musikzentren Europas sowie nach Brasilien, Israel, Kanada, China und Australien, nach Japan und in die USA.

Sie gastierte bei allen bedeutenden Orchestern in Deutschland und wurde von den führenden Orchestern der Welt engagiert, so z. B. von den Wiener Philharmonikern, vom Chicago Symphony Orchestra, vom NHK Symphony Orchestra Tokyo, den Berliner Philharmonikern, von den Radio-Sinfonieorchestern in Wien, Prag und Budapest sowie von zahlreichen anderen Klangkörpern.
In vielfältigen kammermusikalischen Zusammensetzungen hat sie unter anderem mit Künstlern wie Heinrich Schiff, Gidon Kremer, Martin Helmchen, sowie dem Modigliani Quartett musiziert.
Sabine Meyer hat zahlreiche Einspielungen bei EMI Classics für die Deutsche Grammophon und Sony gemacht.

Neben der achtmaligen Auszeichnung mit dem „Echo Klassik“ ist Sabine Meyer Trägerin zahlreicher anderer Preise und bekam den Orden „Chevalier des Arts et des Lettres“ verliehen.
Seit 1993 hat Sabine Meyer eine Professur an der Hochschule für Musik in Lübeck inne.

Gautier Capucon © Gregory Batardon

Gautier Capuçon

Gautier Capuçon hat sich längst als einer der führenden Cellisten seiner Generation etabliert. Er studierte am Conservatoire National Supérieur in Paris und anschließend in der Meisterklasse von Heinrich Schiff in Wien.

Als Gewinner zahlreicher erster Preise bei internationalen Wettbewerben, darunter der Internationale André Navarra Preis, wurde er 2001 bei den Victoires de la Musique als Nachwuchskünstler des Jahres ausgezeichnet und erhielt 2004 einen Borletti-Buitoni Trust Award. Seitdem wurde er auch mit mehreren Echo Klassik Preisen geehrt.

Capuçon spielt als Solist mit großen Orchestern weltweit. In den vergangenen Spielzeiten erhielt er großen Beifall für seine Debüts mit den Berliner Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra, dem Montreal Symphony Orchestra und den Sinfonieorchestern von Chicago, Philadelphia und Boston.

Als Kammermusiker tritt er regelmäßig bei großen Festivals in ganz Europa wie dem Verbier Festival auf. Darüber hinaus ist er auch immer wieder mit Partnern wie Martha Argerich, Daniel Barenboim, Maxim Vengerov, Yuja Wang sowie mit seinem Bruder Renaud zu hören.

Seit 2007 ist er Botschafter des Projekts Zegna Music, welches 1997 von der Luxuskleidermarke Ermenegildo Zegna als wohltätiges Projekt zur Förderung der klassischen Musik ins Leben gerufen wurde.

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