Künstler

Akemi Murakami

Akemi Murakami, geboren in Japan, studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Kunst Kyoto sowie bei Prof. Felix Gottlieb an der Hochschule für Musik Freiburg. Ihr Meisterklassendiplom in Liedgestaltung erhielt sie bei Prof. Helmut Deutsch und Prof. Donald Sulzen an der Hochschule für Musik und Theater München. Darüber hinaus studierte sie dort u. a. bei Prof. Céline Dutilly, Prof. Siegfried Mauser und Fritz Schwinghammer. Meisterkurse bei Helmut Deutsch, Graham Johnson, Wolfram Rieger, Ian Bostridge, Julius Drake, Christian Gerhaher, Gerold Huber, Thomas Quasthoff und Justus Zeyen gaben ihr wichtige Impulse.

Murakami ist Preisträgerin und Finalistin vieler bedeutender Wettbewerbe, darunter »Schubert und die Musik der Moderne« (Lied-Duo) in Graz. Sie spielte 2010 bei der Schubertiade in Schwarzenberg und debütierte 2012 bei den Max Reger Tagen in Weiden.

Darüber hinaus wurde sie durch die Organisation Yehudi Menuhin „Live Music Now“ gefördert. Unter anderem ist die Pianistin als offizielle Begleiterin beim ARD-Musikwettbewerb für Gesang und bei der »Liedakademie Vienna« mit Angelika Kirchschlager engagiert. Mit ihrem Liedduo-Partner Andreas Burkhart hat Akemi Murakami schon zahlreiche Liederabende bestritten.
Sie ist Initiatorin und künstlerische Leiterin der Liederabendreihe »LIEDERLEBEN« in München.

Iris van Wijnen

Mezzosopranistin Iris van Wijnen studierte Gesang am Conservatorium Utrecht. Sie nahm an zahlreichen Meisterklassen. Derzeit arbeitet sie mit Brigitte Fassbaender, Michelle Breedt und Margreet Honig.

Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, unter welchen drei Preise beim International Vocal Competition ‘s- Hertogenbosch 2014. Van Wijnen ist u. a. als Konzertsängerin tätig, etwa beim Nederlands Blazers Ensemble in Amsterdam. In der Spielzeit 2015/16 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, in Partien wie Berta »Il barbiere di Siviglia« und Junge Nonne in »Der feurige Engel«. 2016 sang sie die Partie der Fenena in einer erfolgreichen Produktion von »Nabucco« beim Passionstheater Oberammergau, wo sie im Sommer 2017 als Mary in »Der fliegende Holländer« zu erleben sein wird.

Andere zukünftige Engagements umfassen Partien wie Flora in »La Traviata«, Aksinja sowie Sonjetka in »Lady Macbeth von Mzensk« am Stadttheater Klagenfurt und 2. Magd in »Elektra« im Concertgebouw Amsterdam.

Magdalena Hinz

Die aus Laufen in Oberbayern stammende 24-jährige Sopranistin Magdalena Hinz studiert seit Oktober 2015 bei Gudrun Pelker und in der Liedklasse von Jan Philip Schulze an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Meisterkurse bei Christine Schäfer und Edith Mathis ergänzten ihre Ausbildung.

Bereits im Alter von 15 Jahren ihre Gesangsausbildung. 2008 sang sie beim »Salzburger Adventsingen« im Großen Festspielhaus die Rolle der »Maria« und übernahm in den drei folgenden Jahren jeweils die Partie des »Engels«. Beim Salzburger Landeswettbewerbs »Prima la musica« errang sie in den Jahren 2007 sowie 2010 jeweils den ersten Preis im Fach Sologesang. Beim Juniorwettbewerb des 43. Bundeswettbewerbs Gesang Berlin 2014 erreichte sie mit Erfolg die letzte Finalrunde. Es folgten Konzertauftritte und Liederabende, unter anderem am Staatstheater Darmstadt, sowie die Uraufführung des Liederzyklus »El gorrión« von Daniel Vargas (*1986) im Jagdschloss Kranichstein.

Ihr erstes Gastengagement führte die junge Sängerin ans Theater Osnabrück, wo sie in der Spielzeit 2015/16 und 2016/17 in der Kinderoper »Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho« von G. Ph. Telemann als Braut »Quiteria« zu erleben war.

Fiona Pollak

Fiona Pollak, geb. 1986 in Wien, erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Sie studierte Klavier, Orgel und Kammermusik u. a. an der Musikuniversität Wien. Ihre Ausbildung ergänzt ein Studium der Vokalbegleitung an der Guildhall School of Music and Drama in London. Pollak ist u. a. Preisträgerin des 1. Internationalen Wettbewerbs für Orgel und Gesang in Neuss. Im November 2014 gewann sie mit ihrem Bruder Angelo Pollak den 1. Preis des Festivals Vocallis in Vaals und kurze Zeit später erhielten sie den 3. Preis beim Internationalen Lied-Duowettbewerb in Enschede. Im Juni 2016 gewann sie den Sonderpreis »Bester Liedbegleiter« beim renommierten Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau, und kurze Zeit darauf gemeinsam mit ihrem Duo-Partner Ilker Arcayürek den  1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst in Stuttgart.

Raoul Steffani

Der niederländische Bariton Raoul Steffani studierte Gesang bei Margreet Honig in Amsterdam und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Wichtige Impulse erhielt der junge Künstler außerdem in Meisterkursen von Thomas Hampson, Christa Ludwig und Elly Ameling.

Von 2016-2018 war er Mitglied der »Dutch National Opera Academy«, wo er u.a. als Guglielmo in Mozarts Così fan tutte debütierte.

Steffani ist ebenfalls ein gefragter Konzertsänger. Er arbeitete mit dem »Concertgebouw Kamerorkest«, »Radio Filharmonisch Orkest«, »Orkest van het Oosten« und »philharmonie zuidnederland« zusammen und sang u.a. in der Matthäus-Passion und Johannes-Passion von J.S. Bach, Requiem von J. Brahms, Carmina Burana von Orff sowie Messias von G.F. Händel.

Er arbeitete mit Dirigenten wie Sir Mark Elder, Vladimir Jurowsky, David Zinman, Sigiswald Kuijken, Ed Spanjaard und Antony Hermus zusammen.

Besonders begeistert sich der Bariton für die Liedkunst. Seine Debüt-CD »Deep In A Dream« gemeinsam mit dem deutschen Pianisten Gerold Huber, widmete er spät-romantischen Komponisten wie Edvard Grieg, Alban Berg und Jean Sibelius. Die CD-Präsentation im Koninklijk Concertgebouw in Amsterdam wurde von der internationalen Presse mit Begeisterung aufgenommen.

Sean Michael Plumb

Sean Michael Plumb ist seit Herbst 2016 Mitglied im Ensemble der Bayerischen Staatsoper, nachdem er den Sommer als Junger Künstler bei den Salzburger Festspielen verbracht hat.

Er wurde in der Saison 2015-16 mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Großen Preis der Metropolitan Opera National Council Auditions 2016, dem 2016 Shoshana Foundation Grant, dem 2015 Sullivan Foundation Award, dem Hauptpreis der Metropolitan Opera National Council Auditions der Sullivan-Stiftung, dem ersten Preis beim Wettbewerb Gerda Lissner Liederkranz 2015 und dem Theodor Uppman-Preis 2015 von der George London Foundation.

Sean Michael Plumb gastierte mit Orchestern wie dem Los Angeles Opera Orchestra und der Curtis Symphony. Er war ein Junger Künstler auf dem Glimmerglass Festival, dem Festival d’Aix-en-Provence und dem Aspen Musik Festival. Er wurde in einer Zeremonie im Weißen Haus von Präsident Obama als United States Presidential Scholar geehrt.

Sean Michael Plumb absolvierte das Curtis Institute of Music, wo er unter renommierten Lehrern wie Mikael Eliasen und William Stone studierte.

Bei der Lied Akademie war er bereits 2017 Stipendiat.

Marie Seidler

Marie Seidler absolvierte ihr Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und an der Royal Academy of Music in London. Die Mezzosopranistin ist Preisträgerin des internationalen Wettbewerbs für Liedkunst der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. Des Weiteren ist sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und des «Britten-Pears Young Artist»-Programms. Von 2016 – 2019 war sie festes Ensemblemitglied am Stadttheater Gießen, wo sie u. a. die Mozart-Partien Dorabella in «Così fan tutte» und Cherubino in «Le nozze di Figaro» sang. Zudem war sie als Olga in Tschaikowskis «Eugen Onegin», als Gänsemagd in Humperdincks «Königskinder», sowie als Fatime in Webers «Oberon» und Treszka in Kálmáns «Herbstmanöver» zu hören. Letztere beiden Opern wurden bei Oehms Classics eingespielt. Als Dorabella war sie außerdem bei den Schwetzinger Festspielen zu erleben. In einer konzertanten Aufführung von Mozarts «La clemenza di Tito» unter der Leitung von Michael Hofstetter sang sie den Annio. Im August 2019 war sie mit der Titelrolle in Händels «Ottone» im Rahmen der Innsbrucker Festwochen für alte Musik zu hören. In Mussorgskis Oper «Boris Godunow» wird sie mit der Partie des Fjodor am Staatstheater Mainz in der Spielzeit 2019/20 zu hören sein.

Als Lied- und Konzertsängerin ist Marie Seidler international gefragt. Im August 2019 sang sie bei der Schubertíada in Vilabertran (Spanien) zusammen mit Wolfram Rieger und Manuel Walser Hugo Wolfs Spanisches Liederbuch. Sie trat auch bei der Schubertiade in Barcelona auf, sang Mahlers Lieder aus «Des Knaben Wunderhorn» mit dem Orchestre Lyrique et Symphonique in Nancy, wirkte in den Weihnachtsoratorien von Bach und Saint-Sans in der Alten Oper Frankfurt mit und hatte des Weiteren Auftritte u. a. im King’s Place in London, beim Schleswig- Holstein Musik Festival und in Stuttgart. Meisterkurse belegte sie unter anderem bei Graham Johnson und Brigitte Fassbaender.

 

Justin Austin

Als Sohn einer Opernsängerin und eines Opernsängers begann der gebürtige Stuttgarter Justin Austin seine Karriere zunächst als Knabensopran an wichtigen Spielstätten wie dem Teatro Real, den Bregenzer Festspielen, der Avery Fisher Hall und dem John F. Kennedy Center für darstellende Künste.

2016 war der Bariton als Mitglied des Caramoor-Zentrum für Musik und Kunst, beim New York Festival of Song in der »Emerging Artist Series« und am Opera Theater von Saint Louis als »Richard Gaddes Festival Artist« zu erleben. Er wurde vom der National Association of Negro Musicians Inc. geehrt und mit dem renommierten Vocal Performance Stipendium ausgezeichnet. 2017 wird Justin Austin wird Stipendiat der Lied Akademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling unter der künstlerischen Leitung von Thomas Hampson.

Er erhielt Auszeichnungen bei den George London Foundation Awards, dem Leontyne Price Vocal Arts Wettbewerb für neue Künstler, der Gerda Lissner International Vocal Competition und dem NANM National Vocal Wettbewerb.
Justin ist Absolvent der Chorakademie von Harlem sowie der Laguardia Arts und Manhattan School of Music.

Nicole Burkhardt

Musik, Kunst oder Theater – Nicole Burkhardt widmet ihr Leben der Kultur in vielen Belangen. Neben regelmäßiger journalistischer Tätigkeit bei der Saarbrücker Zeitung engagiert sie sich im Theaterverein GraFiTi, spielt (wenn es die Zeit erlaubt) selbst Posaune und Geige und unterstützt zahlreiche andere Vereine, Unternehmen und Kulturschaffende mit Bild, Text und neuerdings auch Video. Bei ihrer Arbeit legt sie großen Wert auf Nachhaltigkeit und (kulturelle) Vielseitigkeit.
Anschließend an das Studium der Bild- und Musikwissenschaften studiert Nicole Burkhardt momentan Angewandte Kulturwissenschaften in Saarbrücken.

Ricarda Baldauf

Ricarda Baldauf (*1994 in Dortmund) studiert Musikjournalismus an der TU Dortmund. Unter der Dachmarke »terzwerk« moderiert sie dort einstündige Radiosendungen, konzipiert und filmt das hauseigene TV-Format oder trägt als Redakteurin zur Weiterentwicklung der musikjournalistischen Onlineplatform bei. Sie hat bereits ihre Erfahrungen bei WDR 3 und an der TUP (Theater und Philharmonie) Essen sammeln können. Außerdem ist sie als freie Autorin beim VAN Magazin, dem BR und dem Onlinemagazin niusic.de tätig, für das sie sich auch um den Auftritt auf Sozialen Netzwerken kümmert. Sie moderiert Konzerteinführungen oder leitet das Operngespräch „Die Stunde Danach“ am Opernhaus Dortmund.
Wenn dann noch Zeit bleibt, widmet sie sich ihrem Lieblingsinstrument, der Querflöte und spielt solistisch oder im Ensemble für Neue Musik der TU Dortmund.