Künstler

Cosima Obert

Cosima Obert wurde 1992 in Heidelberg geboren. Sie studierte Musikwissenschaft an derAlbert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Universität Basel, Université François Rabelais de Tours (Frankreich) und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HMDK) Stuttgart. Schon während ihres Bachelor-Studiums hospitierte Cosima Obert bei SWR2 Cluster und arbeitet dort seitdem regelmäßig als freie Autorin und freie redaktionelle Mitarbeiterin. Mit weiteren Hospitanzen bei Deutschlandradio Kultur und BR Klassik erweiterte und vertiefte sie ihre Erfahrungen im Bereich Musikjournalismus. Neben diesen Tätigkeiten und ihrem Studium ist Cosima Obert Mitglied in zahlreichen Laienorchestern und Ensembles und engagiert sich darüber hinaus für das Hochschulradio Stuttgart (horads 88,6) und im AStA der HMDK Stuttgart.

Jesper Klein

Jesper Klein (22) studiert Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität Heidelberg. Neben dem Studium schreibt er als freier Mitarbeiter Musikkritiken für die Rhein-Neckar-Zeitung, veröffentlichte überdies im Magazin für Musik und Musikwissenschaft Die Tonkunst und im Mannheimer Morgen. Als Ressortleiter des Feuilletons der Heidelberger Studentenzeitung ruprecht reizt ihn jedoch nicht nur das Schreiben über Musik, sondern der Kulturjournalismus und das Zeitungmachen per se. Bei einem Workshop in Kiew hielt er 2015 als Referent des DAAD und des Goethe-Instituts Vorträge für ukrainische Studierende. Im selben Jahr nahm er am Nachwuchsjournalistenprogramm des Denkfests der Metropolregion Rhein-Neckar teil.

Maximilian Rosenthal

Maximilian Rosenthal, geboren 1990 in Kirchen im Westerwald, studierte von 2009 bis 2015 in Heidelberg Germanistik und Musikwissenschaft. Den Master of Arts mit Auszeichnung erlangte er 2015 mit einer Arbeit zur Ironie bei Heine, Schumann und Mahler. Von 2011 bis 2015 war er als wissenschaftliche Hilfskraft und Tutor am Musikwissenschaftlichen Seminar Heidelberg tätig. Rosenthal ist seit Oktober 2016 Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-geförderten Projekt »Facetten kompositorischer Reflexion. Die Widmungen an Felix Mendelssohn« am Institut Musikwissenschaft Weimar-Jena am Lehrstuhl von Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt, die auch die Promotion betreut. Seit 2016 ist er außerdem Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim mit einer Schreibwerkstatt »Programmtexte schreiben«.

Janis El Bira

Janis El-Bira, geboren 1986 in Braunschweig, hat in Berlin Philosophie und Geschichtswissenschaften studiert und arbeitet seither als freier Kulturjournalist zu den Themen Theater, Film und Musik. Er ist freier Autor u. a. bei Nachtkritik.de und Perlentaucher.de und schreibt essayistisch für verschiedene Institutionen aus dem Musikbereich, vor allem für die Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg. Am Deutschen Theater Berlin moderiert er regelmßig die Podiumsdiskussionen der Reihe «Nachgespräch«, bei den Berliner Festspielen leitet er seit 2016 das Theatertreffen-Blog. Ebenfalls seit 2016 ist er Moderator des Theatermagazins »Rang 1« im Deutschlandradio Kultur.

Lara Boschkor

Lara Boschkor, geboren 1999 in Tübingen, studierte an den Frühförderinstituten der Musikhochschule in Köln und Detmold und später an der Kronberg Academy bei Kolja Blacher und Erik Schumann. Meisterkurse bei Zakhar Bron, Ana Chumachenco, Boris Kuschnir und Miriam Fried vervollständigen ihr Profil.

Lara Boschkor erlangte internationale Aufmerksamkeit, als sie 2013 den 1. Preis und die Goldmedaille des 7. Henryk Szeryng Violinwettbewerbs in Mexiko und den 1. Preis des 12. Carl Flesch Violinwettbewerbs in Ungarn gewann – als jüngste Geigerin der Wettbewerbe. Schon zuvor wurde sie mit Preisen und Auszeichnungen geehrt: Unter anderem erspielte sie sich 2009 den 1. Preis des Paul Hindemith Wettbewerbs in Berlin und den Grand Prix beim 20. Concours International Flame in Paris. Lara ist außerdem 1. Bundespreisträgerin mit Höchstpunktzahl beim Wettbewerb »Jugend musiziert«: 2013 in der Solo- und 2014 in der Ensemblewertung.

Ihr Orchesterdebüt gab sie im Alter von acht Jahren. Es folgten Auftritte u.a. in der Kölner Philharmonie, der Tonhalle Düsseldorf, dem Konzerthaus Berlin, dem Théâtre Marigny Paris, der Aram Khachaturian Concert Hall in Yerevan und dem Cuvilliés-Theater in München. 2014 debütierte Lara in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall in New York. Sie gastierte u.a. beim Festival Schloss Britz Berlin, beim Festival »Lucca Estate« in Italien und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.
Als Preisträgerin des 20. Wettbewerbs
des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Lara Boschkor seit Februar 2012 eine Violine von Carlo Antonio Testore, Mailand 1740, aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben.

Roodabe Shamloo

Die Iranerin Roodabe Shamloo studierte Musik und Komposition bei Alireza Mashayekhi und Mehran Rohani an der Universität in Teheran und arbeitete als Klavierlehrerin und Manager der Haftan Art Gallery. Auftritte führten sie nach Linz zum Festival 4020, Wien und Weimar. Sie widmet sich insbesondere der Vertonung von Gedichten und belegte Kompositions-Meisterkurse u. a. bei Johanna Doderer. 

Mahdis Kashani

Nach ihrem Bachelor in Elektroingenieurwesen studierte die 1984 geborene Iranerin Mahdis Kashani einen Master in Komposition an  der Sooreh University in Teheran, bereits seit 2004 nahm sie privat Unterricht in Komposition, Harmonielehre, Klavier und Musiktheorie und trat in verschiedenen Konzerten im Iran auf. Als Komponistin wurde sie nach Österreich, die Ukraine, Italien und Belgien eingeladen, ihre Werke wurden in den USA, England, Mexiko und Brasilien aufgeführt. 2015 veröffentlichte sie mit »The Report of Manaslue« ihre erste Filmmusik. Kashani ist Mitglied des Iran House of Music und interessiert sich für persischen Gesang und iranische Percussion.

Samuel Milea

Samuel Joseph Milea wurde 1995 in England geboren und kam als Geiger und Chorsänger früh mit Musik in Berührung. Er studiert Komposition, Kontrapunkt und Musikanalyse am London College of Music der University of West London bei Param Vir und im Rahmen des ERASMUS Austauschprogramms in Rom. Als Blogger schreibt er regelmäßig über Konzerte und tritt auch selbst auf, zuletzt bei den BBC Proms im Sommer 2016 als Mitglied des LCM Chorus.

Christina Brabetz

Christina Brabetz, 1993 als Kind einer Familie deutscher Abstammung in Namibia geboren, studierte Violine an der Musikhochschule Detmold, am Konservatorium Wien sowie seit 2013 bei Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin.

2010 gewann sie den TONALi Grand Prix in Hamburg und erhielt darüber hinaus den Jury- sowie den Publikumspreis. Zwei Jahre darauf debütierte Christina Brabetz im Großen Saal des Wiener Konzerthauses als Solistin mit der Brünner Philharmonie. 2013 folgte ihr Debüt im Concertgebouw Amsterdam. Anfang 2014 war sie auf einer ausgedehnten Tournee mit dem Göttinger Symphonieorchester als Solistin zu erleben, 2015 gab sie ihr erfolgreiches Debüt mit der Kammerphilharmonie Bremen.

Als Preisträgerin des 21. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Christina Brabetz seit Februar 2013 eine Violine von Giambattista Guadagnini, Turin 1779.

Valentino Worlitzsch

Valentino Worlitzsch (*1989 in Hannover) studierte Cello und Klavier in Hannover, Hamburg, Paris und Weimar. Seine musikalische Ausbildung vertieft er durch zahlreiche Meisterkurse, u. a. bei Wolfgang Boettcher und László Fenyö.

Als Cellist und Pianist, solistisch wie kammermusikalisch, ist er vielfacher Bundespreisträger »Jugend musiziert« und weiterer Auszeichnungen. 2014 war er außerdem Semifinalist des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München, ein Jahr darauf beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb in St. Petersburg. 2016 wurde er mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet.

Solistisch stand Valentino Worlitzsch mit Klangkörpern wie dem Münchener Kammerorchester und den Nürnberger Symphonikern auf der Bühne. Einladungen führten ihn u. a. zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Worlitzsch ist Stipendiat diverser Stiftungen, darunter die Deutsche Stiftung Musikleben sowie die Yehudi Menuhin Stiftung »Live Music Now«.

Als Preisträger des 23. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Valentino Worlitzsch seit Februar 2015 ein Violoncello mit Zettel »Gia. Bapt. Grancino«, römische Schule, 18. Jahrhundert.