Künstler

Karolina Errera

Die Bratschistin Karolina Errera (*1993 in Moskau) studierte an der Zentralen Musikschule des Moskauer Tschaikowsky Konservatoriums sowiean der Universität der Künste Berlin. 2010 ergänzte sie ihre musikalische Ausbildung an der Sommerakademie des Mozarteums Salzburg.
Seit Dezember 2015 ist sie Stipendiatin der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker.

Errera ist vielfache Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, darunter eines Sonderpreises beim Internationalen Yuri Bashmet Viola-Wettbewerb in Moskau, sowie ein 1. Preis beim Internationalen Jan Rakowski Viola-Wettbewerb in Polen.

Seit 2012 hat sie regelmäßig an verschiedenen Musikfestivals und Meisterklassen wie dem Verbier Festival, der Internationalen Sommerakademie Mozarteum und dem Prades Pablo Casals Festival teilgenommen. Karolina Errera hat mit renommierten Musikern wie Christian Tetzlaff, Gidon Kremer und Steven Isserlis zusammengearbeitet. Auf Empfehlung der Deutschen Stiftung Musikleben, deren Stipendiatin sie ist, nahm sie bereits 2014 an der Kammermusik-Akademie des Heidelberger Frühlings teil.

Als Preisträgerin des 22. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds stellt ihr die Deutsche Stiftung Musikleben seit Februar 2014 leihweise eine Viola von Haiko Seifert, Plauen 2010, aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung.

Roman Lopatynskyi

Roman Lopatynskyi, geboren 1993 Kiew, begann im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen. Er studierte zunächst an der Kiewer Lysenko Secondary Specialized Musik Boarding School, später parallel an der Nationalen Tschaikowsky Musikakademie der Ukraine und an der Internationalen Klavierakademie »Incontri col Maestro« im italienischen Imola. Roman Lopatynskyi ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, darunter eines zweiten Preises beim Internationalen Klavierwettbewerb »Città di Gorizia« in Italien 2011, des ersten Preises beim Internationalen Wettbewerb für junge Pianisten in Erinnerung an Vladimir Horowitz in Kiew 2010. Preise gewann er auch beim Busoni Wettbewerb in Bolzano und beim Internationalen Hamamatsu Wettbewerb. Konzertreisen und Festivaleinladungen führten ihn nach Litauen, Polen, Deutschland, die Schweiz, Israel, Japan, Liechtenstein, Italien und Frankreich.

Julian Bachmann

Julian Bachmann (*1993 in Mannheim) gewann 2007 den 1. Preis beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« in der Solowertung »Violoncello«. Seitdem war er Sieger und Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Seit 2009 studiert er in der Klasse von Prof. Martin Ostertag an der Musikhochschule Karslruhe. Meisterkurse bei Steven Isserlis, Daniel Müller-Schott, Bernard Greenhouse (Beaux Arts Trio), Jörg Widmann, und Jens-Peter Maintz (Kronberg Academy) gaben ihm wichtige musikalische Impulse.

Er konzertiert regelmäßig bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Mozartfest Würzburg, den Schwetzinger Festspielen oder bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Julian Bachmann musizierte bereits mit zahlreichen Orchestern wie dem Philharmonischen Orchester Heidelberg, der Polnischen Kammerphilharmonie und den Baden-Badener Philharmonikern.
Förderungen erhielt er durch die Deutsche Stiftung Musikleben und die Jürgen Ponto-Stiftung. Er ist seit 2015 Stipendiat der Villa Musica und wird 2016 durch die Kunststiftung Baden-Württemberg gefördert.

Seit 2010 spielt er das Cello von Giovanni Grancino »Ex Piatti« (Mailand, 17.Jahrhundert) aus der Instrumentensammlung Baden-Württemberg.

Wassily Gerassimez

Wassily Gerassimez (*1991 in Essen) studierte an der Robert Schumann-Hochschule Düsseldorf sowie an der HfMDK Frankfurt. Seit 2008 wird er von Prof. Peter Bruns an der HMT Leipzig unterrichtet, zunächst als Jungstudent, seit dem Wintersemester 2011/2012 im Vollstudium. Meisterkurse bei Professoren wie Gustav Rivinius und Dobrila Berkovic-Magdlenic ergänzen seine musikalische Ausbildung.

Der junge Musiker gewann bereits zahlreiche nationale und internationale Preise: 2002 erspielte er sich den 1. Preis beim Internationalen Violoncellowettbewerb in Liezen/Österreich und war mehrfacher 1. Preisträger beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« in den Kategorien Kammermusik, Duo und in der Solowertung. 2004 wurde er für seine beispielhafte Interpretation zweier Stücke aus den »Zehn Präludien« von Sofia Gubaidulina mit dem Hans Sikorski-Gedächtnispreis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet und 2010 erneut für seine herausragende Leistung mit einem 1. Bundespreis mit Höchstpunktzahl sowie einem weiteren Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben.

2005 spielte er als Solist bei den Schwetzinger Festspielen mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus war Wassily Gerassimez beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Zermatt Festival und beim Musikfestival »The Next Generation III« in Dortmund zu Gast. 2009 debütierte er mit dem Konzerthausorchester Berlin.

Derzeit spielt er als als mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds ein Violoncello von Georges Chanot, Paris um 1840, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland.

Pierre Xhonneux

Hineingeboren in eine Musikerfamilie aus einer Region Belgiens, die es versteht das reiche Erbe von Blasorchestern zu bewahren, verfolgte Pierre Xhonneux sein Musikstudium am „Institut Superieur de Musique et de Pedagogic“ in Namur, in der Klasse von Jean-Luc Votano.

Er ist Gewinner des „Dexia Classics“-Wettbewerbs und nahm ebenfalls erfolgreich an einer Vielzahl anderer Wettbewerbe teil (bspw. Pacem in Terris, Debussy, Aeolus, ARD2012, Gent 2013, uvm.). 2009 trat in Paris dem „Perfectionnement“-Programm (3rd cycle) der Klasse von Nicolas Baldeyrou bei.

Offen für ein breites musikalisches Repertoire, spielt Pierre Xhonneux in den unterschiedlichsten Ensembles: einem Klarinettenquartett, einem Bläser- (bzw. Streicher-)quartett, dem Piano Trio ClariNord, dem Octett „I Solisti del Vento“ und seit einiger Zeit der Oslo Kammerakademi (Norwegen). 2012 schloss er seine musikalische Ausbildung ab und begann Post-Master Studien im Bereich „historic clarinett“ am Gent Konservatorium bei Vincenzo Casale.

In den letzten Jahren folgten dann Einladungen zu Festivals wie Musiq3, Flagey (Brüssel) MIM, Concerts du printemps (Val-Dieu), Durbuyssimo (Barvaux/Belgien), Heidelberger Frühling und PODIUM Festival Esslingen, Valdres Festivalen (Norwegen). Genauso spielte Pierre Xhonneux auch Darbietungen in den Konzerthäusern von Berlin, Hamburg, London, Schweden, Belgien und Norwegen. In der Saison 2016-2017 wird er mit der Oslo Kammerakademi viele weitere Orte bespielen.

Oktober 2009, wurde Pierre Xhonneux als Solokünstler im Liège Royal Philarmonic Orchestra (dir. Ch.Arming – Belgium), und September 2011 wurde er Assistent für Kammermusik in der Klarinettenklasse des „IMEP“/Belgien.

Seit 2015 ist Pierre Xhonneux Klarinettist im Oslo Philarmonic Orchestra (dir. V. Petrenko) und ist er Lehrer für Klarinette am Barratt Due Musikkinstitutt in Oslo.

Annika Treutler

Die Pianistin Annika Treutler wurde vielfach bei nationalen und internationalen Wettbewerben geehrt. Zuletzt wurde sie mit dem 3. Preis beim Montreal International Piano Wettbewerb 2014 ausgezeichnet und war im gleichen Jahr Semifinalistin beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München.

Annika Treutler trat bereits in der Berliner Philharmonie, der Laeiszhalle Hamburg, im Konzerthaus Berlin, bei der BASF in Ludwigshafen, im Burghof Lörrach, auf Schloss Elmau, beim Bayreuther Osterfestival sowie in der Pro Musica Reihe in Montreal in Kanada auf.

Sie konzertiert regelmäßig mit Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Orchestre Symphonique de Montréal, dem Radio Sinfonieorchester Prag sowie dem Deutschen Kammerorchester Berlin.

Sie war zudem bereits bei renommieren Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Usedomer Musikfestival, dem Festival »Liszt en Provence« und dem Verbier Festival zu Gast. Zu ihren festen Kammermusikpartnern zählen unter anderem Kit Armstrong, Suyoen Kim und Jens Peter Maintz.
Annika Treutler erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren und studierte u. a. bei Matthias Kirschnereit an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock sowie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover in der Soloklasse bei Prof. Bernd Goetzke. Meisterkurse bei u. a. Elisabeth Leonskaja ergänzen ihre Ausbildung.

Milena Wilke

Milena Wilke wurde 1996 in Freiburg i.Br. und studierte an der Musikhochschule Freiburg, an der Züricher Hochschule der Künste und der Münchner Musikhochschule.

Die Semifinalistin des »Premio Paganini« Wettbewerbs ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe wie den »Young Virtuosos« in Sofia (2013) oder zuletzt der »Preis für die beste junge Interpretin« beim Internationalen Violinwettbewerb Freiburg im Breisgau.

Milena Wilke spielte als Solistin mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Freiburger Philharmonischen Orchester der Klassischen Philharmonie Nord-West und dem Jugend Sinfonie Orchester Konservatorium Bern in Kooperation mit dem South African Youth Orchestra. 2014 trat sie zusammen mit Zakhar Bron in Begleitung des »Zakhar Bron Chamber Orchestra« in der Berliner Philharmonie auf. Sie spielte Recitals und Kammermusikkonzerte in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Serbien und Spanien.

Des Weiteren war sie Teilnehmerin bei Meisterkursen wie der »Karl Flesch Akademie« in Baden-Baden, »Kronberg Akademie«, »Sommer Akademie am Mozarteum Salzburg«, bei »Interlaken Classics« sowie beim »Internationalen Meisterkurs für Violine in der Residenz Oettingen«.
In der Spielzeit 2015 war sie zudem dritte Konzertmeisterin des Gustav Mahler Jugendorchesters.

Benjamin Popson

Der 24-jährige amerikanische Tenor Benjamin Popson ist ein leidenschaftlicher Sänger mit einem warmen, lyrischen Timbre. In Port Clinton, Ohio geboren, begann er sein Studium an der Bowling Green State University in Ohio im Hauptfach Gesang. Während seines Studiums an der BGSU sang er am Opernhaus in Toledo. Sein Debüt an der Toledo Opera hatte er 2010 als »Der Perückenmacher« in Ariadne auf Naxos von R. Strauss.

2012 begann Benjamin sein Studium mit der Sopranistin Michèle Crider an der Universität Mozarteum in Salzburg. Sein Debüt in Europa machte er in der Rolle des »Pélleas« aus »Pélleas et Mélisande« von Claude Debussy am Mozarteum Opernstudio Salzburg. Benjamin gab sein Debüt an der Hamburger Staatsoper als »König Ajax II« in Jacques Offenbachs Operette »La Belle Hélène« im September 2014. Seitdem ist er als Mitglied des Opernstudios Hamburg in verschiedenen Aufführungen zu sehen.

Weitere Opernaufführungen an der Hamburgischen Staatsoper waren »Normanno« in Donizettis »Lucia di Lammermoor«, »Harry« aus Puccinis »La Fanciulla del West« und die Rolle des »Stephen Foley« in der Premiere der zeitgenössischen Oper »The Locked Room« von Huw Watkins. Benjamin machte in der Saison 2014-15 ebenfalls sein Debüt am Opernhaus Kiel als »Baroncelli« in der konzertanten Aufführung von Richard Wagners »Rienzi«.

Kommende Engagements an der Hamburgischen Staatsoper sind unter anderem »Victorin« aus »Die Tote Stadt« von Erich Korngold, »Edmondo« in Giacomo Puccinis »Manon Lescaut«, »Le Comte de Lerme /Le Héraut« aus »Don Carlos« von Giuseppe Verdi und »Zweiter Schäfer« in der Neu-Produktion von Richard Strauss’ selten gespielter Oper »Daphne«.
Benjamin ist auch ein talentierter Oratorien- und Lied-Sänger. Er tritt regelmäßig als Solist bei Aufführungen von Händels »Messias«, Felix Mendolssohn Bartholdys »Elias« und Messen von Wolfgang Amadeus Mozart auf.

Benjamin war im November 2015 einer der Finalisten bei der Stella Maris Vocal Competition.

Robert Colonius

Robert Julian Colonius wurde 1988 in Lafayette, Indiana, geboren und wuchs in Oldenburg, Niedersachsen, auf. Im Alter von sechs Jahren begann er, Cellounterricht zu nehmen, mit zehn Klavierunterricht. Während seiner Schulzeit spielte er in diversen Jugendorchestern, u. a. dem Oldenburger Jugendorchester, dem Wabash Valley Youth Symphony Orchestra und dem Niedersächsischen Jugendorchester. Nach dem Abitur leistete er 2008 seinen Wehrdienst im Streichorchester des Musikkorps der Bundeswehr in Siegburg ab. 2009 folgte ein Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit den Hauptfächern Klavier (bei Ewa Kupiec) und Cello (bei Karsten Dehning). Meisterkurse u. a. bei Barbara Moser und Anton Voigt ergänzten sein Studium. Ab 2010 belegte er zudem Medienmanagement als Zweitfach am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung in Hannover. Dort studiert er derzeit im Masterstudiengang »Medien und Musik«.

Seine musikalische Tätigkeit umfasst vor allem Kammermusik und Korrepetition. Einen Schwerpunkt bildet die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Maximilian Guth, bei dessen Projekten er als Cellist und Pianist regelmäßig mitwirkt. Außerdem tritt er, ebenfalls am Klavier und Cello, bei der »Bühne für Menschenrechte e. V.« auf.
Als Musikjournalist führte sein Weg zu Radio Bremen und den NDR. Im Rahmen seiner Masterabschlussarbeit zur heutigen Situation der Neuen Musik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk interviewt er zurzeit Fachredakteure in ganz Deutschland.

Anna Chernomordik

Anna Chernomordik, geboren 1992 in Rostow-am-Dom, Russland, studiert seit 2011 Musikjournalismus an der TU Dortmund. Mittlerweile befindet sie sich im Masterstudium mit einem Schwerpunkt auf Musikmanagement. Seit Beginn des Studiums schreibt sie regelmäßig Musikkritiken für die Dortmunder Tageszeitung »Ruhr Nachrichten«. Beim Campussender »eldoradio*« engagiert sie sich in der Redaktion der Klassiksendung »terzwerk«. 2014 war sie Teilnehmerin der Talentwerkstatt »grenzenlos« des Westdeutschen Rundfunks mit einer Station beim interkulturellen Radiosender Funkhaus Europa. Ihr Interesse für Musik entdeckte Sie am Klavier und musiziert in ihrer Freizeit intensiv u. a. im Duo mit einer Sopranistin.