Veranstaltungen

Streichquartettfest | Konzert

Obwohl schon fast 30-jährig, fühlte Beethoven sich erst nach Vollendung seiner ersten sechs Streichquartette der Gattung gewachsen. Die Urfassung seines Erstlings op. 18,1 sollte daher der Öffentlichkeit verborgen bleiben, »weil ich es sehr umgeändert habe, indem ich erst jetzt recht Quartetten zu schreiben weiß.« Das spanische Substantiv tiento hat einen weiten Bedeutungshorizont – der Versuch, das Betasten, die Ruhe, der Schlag oder die Behutsamkeit kann gemeint sein. Halffters ausdrucksvolle Streicher-Tientos spiegeln diese unterschiedlichen Aspekte wider.

€ 18 Halbtageskarte (10.00 – 13.30 Uhr) inkl. der Veranstaltungen um 11.15 Uhr und 12.30 Uhr

Preisverleihung & Preisträgerkonzert Jürgen Ponto-Stiftung

Alle zwei Jahre wird der mit 60.000 Euro dotierte Musikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung für Kammermusik an ein junges Streichquartett vergeben. Den Preisträgern ermöglicht das Preisgeld, sich für eine Weile von finanziellen Zwängen zu befreien und sich stärker auf die Repertoire-Bildung zu konzentrieren. 2020 wird der Preis dem Goldmund Quartett verliehen, das in den vergangenen Jahren einen bemerkenswert kontinuierlichen Weg nach oben beschritten hat und bereits mehrfach Gast des Heidelberger Frühling war.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg und der Jürgen Ponto-Stiftung

Streichquartettfest | Konzert

Ausflug in die expressive Spätromantik: Hans Pfitzner komponierte sein zweites Streichquartett, das zu seinen bedeutendsten Werken gehört, 1925 in einer von persönlichen Krisen überschatteten Lebensphase – die Klänge oszillieren zwischen Diesseits und Jenseits, zwischen Tonalität und Entgrenzung, Tradition und Entfremdung. Bei der Uraufführung durch das Amar-Quartett saß der Komponist Paul Hindemith an der Bratsche, nun spielt das junge niederländische Dudok Quartet diese hochemotionale, persönliche Musik.

€ 18 Halbtageskarte (10.00 – 13.30 Uhr) inkl. der Veranstaltungen um 10.00 Uhr und 12.30 Uhr

Das Konzert wird mitgeschnitten von

Sendetermin: 10. Februar 2019 in Deutschlandfunk Kultur ab 20.03 Uhr.

Jörg Widmann & Goldmund Quartett

Es gibt Komponisten, die ganz besonders die Klarinette lieben. In diesem Konzert gibt es sogar einen Komponisten, der Komponisten liebt, die die Klarinette lieben: Jörg Widmann. Mozart und Weber sind seine Hausgötter, denn sie haben schöner als andere für das Instrument geschrieben, das auch Jörg Widmann spielt. Das junge Goldmund Quartett gastierte erstmals 2016 beim Heidelberger Frühling.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Wir danken Dr. Andreas Dienerowitz

Armida Quartett

Das Armida Quartett, benannt nach der gleichnamigen Oper des Quartett-Ubervaters Haydn, gehort zu den herausragenden jungen Quartettformationen. Nicht nur bedeutende Wettbewerbserfolge beim Concours de Genève oder dem ARD Musikwettbewerb kann das seit 2006 bestehende Ensemble vorweisen, auch mit der Auszeichnung  »Rising Stars« gastierte es in den bedeutendsten Konzertsälen Europas. Auf dem Programm: Drei der großartigsten Fugen-Kompositionen, die es in der Musikgeschichte zu finden gibt, gewürzt mit einem feurigen Werk des jungen Schlagzeugers Johannes Fischer.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Künstler

Brodsky String Quartet

Seit seiner Gründung im Jahr 1972 spielte das Brodsky String Quartet aus Großbritannien über 3.000 Konzerte auf den wichtigsten Bühnen der Welt und veröffentlichte mehr als 60 Aufnahmen. Sein Können wurde weltweit mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt. Durch seine kontinuierliche Bildungsarbeit gibt das Quartett Erfahrungen weiter und bleibt mit den nächsten Generationen in Kontakt zu bleiben.

Während ihrer über 45-jährigen Karriere war das Brodsky String Quartet bei allen wichtigsten Festivals und Konzersälen in Europa, Nord- und Südamerika, Australien, Asien und Südafrika zu Gast.

Im Laufe der Jahre hat das Brodsky String Quartet zahlreiche Einspielungen der kompletten Quartette von Schubert, Beethoven, Tschaikowsky, Britten, Schönberg, Zemlinsky, Webern und Bartok vorgelegt. Der gesamte Schostakowitsch-Zyklus steht inzwischen für den Namen des Quartetts. Seine Londoner Aufführung des Zyklus 2012 führte dazu, dass sie den renommierten Titel “Artistic Associate” am Londoner Kings Place erhielten und im Oktober 2016 ihre zweite Aufnahme des Zyklus veröffentlichten.

Das Brodsky String Quartet wurde unter anderem mit dem Diapason D’Or und dem CHOC du Monde de la Musique ausgezeichnet sowie mit dem Royal Philharmonic Society Award für seinen herausragenden Beitrag zur Innovationen im Programmbereich.

Benannt ist das Quartett nach dem großen russischen Geiger Adolf Brodsky, dem Widmungsträger von Tschaikowskys Violinkonzert und leidenschaftlichen Kammermusiker. Gina McCormack spielt eine 1749er Alessandro Gagliano Violine; Ian Beltons Violine ist von Giovanni Paolo Maggini, um 1615.  Paul Cassidy spielt auf der Bratsche La Delfina, um 1720, mit freundlicher Genehmigung von Sra. Delfina Entrecanales und Jacqueline Thomas’ Cello ist von Thomas Perry aus Dublin, 1785.

 

 

Danish String Quartet

Frederik Øland, Violine
Rune Tonsgaard Sørensen, Violine
Asbjørn Nørgaard, Viola
Fredrik Schøyen Sjölin, Cello

Das Danish String Quartet schafft es weiterhin sich unter den vielen Kammermusikgruppen hervorzuheben.

Sie verkörpern fundamentale Eigenschaften: Einen ausgeglichenen Klang, eine tadellose Intonation und eine höchst ausgewogene Balance. Ihre technischen und interpretatorischen Fähigkeiten, gebündelt mit ihrer mitreißenden Freude am Musizieren und ihrer „tobenden Energie“ (The New Yorker), führen das Quartett zu weltweiten Konzerten und Festivals.

Seit der Gründung im Jahr 2002 hat das Ensemble eine Leidenschaft für skandinavische Komponisten und traditionelle Volksmusik entwickelt, und gleichzeitig auch bewiesen, dass sie versierte und profunde Interpreten der „klassischen“ Komponisten sind.

Die New York Times wählte ihre Konzerte als Höhepunkte der Saison 2012 und 2015. Im Februar 2016 wurde ihnen der Borletti Buitoni Trust Award verliehen, der junge, außergewöhnliche Künstler bei ihren internationalen Bestrebungen unterstützt.

Das DSQ beginnt ihre 2018/19 Saison in Europa mit Konzerten beim Lammermuir Festival in Schottland sowie beim Trondheim Festival in Norwegen, wo sie Mendelssohns Oktett gemeinsam mit dem Maxwell Quartett und Brahms Klavierquintett mit dem Pianisten Joseph Kalichstein spielen werden. Sie kehren außerdem in die Londoner Wigmore Hall zurück mit Musik von Beethoven und Webern.

Auf ihrer Nordamerika-Tour werden sie in Toronto, Richmond, Wake Forest, Durham, Ann Arbor und New York auftreten. Ihre Konzertprogramme beinhalten Werke von Haydn, Beethoven, Mendelssohn, und das Streichquartett No. 1, „Ten Preludes“ des zeitgenössischen dänischen Komponisten Hans Abrahamsen sowie skandinavische Volkslieder-Arrangements.

Es folgen weitere Engagements in München, Mailand, Antwerpen, Berlin, Hamburg und Madrid.

In den USA wurden sie erneut nach La Jolla, Santa Barbara und Berkeley eingeladen sowie zum ersten Mal nach Logan, Provo und Los Alamos.

Quatuor Debussy

Das Quatuor Debussy hat sich dank vieler Aufnahmen und Konzerte international einen Namen gemacht. Seit seiner Gründung im Jahr 1990 haben sie die Kammermusikwelt mit ihren stilvollen und anregenden Auftritten belebt. Das in Lyon ansässige und als Gewinner des Evian International String Quartet Competition ausgezeichnete Quartett spielt jährlich rund 120 Konzerte auf der ganzen Welt (Europa, Asien, Australien, Nordamerika…). Die Diskografie des Quartetts umfasst mehr als 30 CDs in 30 Jahren mit Werken des französischen Repertoires bis hin zu Weber oder Schostakowitsch. Dazu gehört die vielbeachtete Veröffentlichung einer wegweisenden Mozart Requiem-Aufnahme in der Transkription von Peter Lichtenthal von 1802 bei Decca, über die auch ein Dokumentarfilm gedreht wurde. Das vielseitige kammermusikalische Repertoire des Quartetts umfasst ebenso die mit dem Klarinettisten Jean Francois Verdier auf CD eingespielten Klarinettenquintette von Brahms und Webern sowie eine Zusammenarbeit mit François Chaplin für mehrere Mozart-Klavierkonzerte. Die Mitglieder des Quartetts sind Gründer von “Les Cordes en Ballade”, einem Kammermusikfestiva und einer Akademie in Südfrankreich, wo sie jeden Sommer auftreten und unterrichten.

Quatuor Tchalik

Das Quatuor Tchalik besteht aus vier Geschwistern einer russisch-französischen Musikerfamilie.

 

Beim Internationalen Mozartwettbewerb 2018 in Salzburg gewann das Quatuor Tchalik den ersten Preis und den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Mozart Streichquartetts.

Unterricht erhielt das Quartett von international bekannten Kammermusikern wie Jan Talich und Vladimír Bukač, (Quatuor Talich), Yovan Markovich (Quatuor Ysaye und Quatuor Danel), und Johannes Meissl (Artis Quartett). Sie traten 2016 an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid in die Klasse von Günter Pichler ein, einem Gründungsmitglied des Alban Berg Quartetts.

Das Quatuor Tchalik begeistert sich auch für das zeitgenössische Repertoire und arbeite u.a. mit den Komponisten Boris Tishchenko und Thierry Escaich zusammen. Im November 2017 waren die vier Musiker bei der spanischen Premiere von Escaich’s zweitem Quartett, Après l’Aurore, zu hören.

Die vier waren in Frankreich schon auf zahlreichen Festivals zu hören, darunter das Festival de l’Orangerie de Sceaux und das Festival International de la Haute Clarée. Auf der internationalen Bühne gastierte das Quatuor Tchalik in Italien, Spanien, Österreich, England und Russland.

Das Quatuor Tchalik gewann die Prämie der Fondazione Monte dei Paschi 2017 in Siena, und wird von der Fondation Safran pour la musique unterstützt. Ende 2017 wurde das Ensemble ein dauerhaftes Mitglied bei ProQuartet und nahm im Sommer 2018 an der Académie du Festival d´Aix-en-Provence teil.

Die Mitglieder des Quatuor Tchalik spielen auf Instrumenten und Bögen, die für sie vom Geigenbauer Philippe Mitéran und vom Bogenmacher Konstantin Cheptitski gebaut wurden.

Mit ihrem Bruder und Pianisten Dania Tchalik spielen die Tchaliks regelmäßig auch als Klavierquintett.

Quatuor Ebène

Pierre Colombet, Violine
Gabriel le Magadure, Violine
Marie Chilemme, Viola
Raphaël Merlin, Violoncello

Was 1999 als Zerstreuungsübung vier junger französischer Musiker in den Proberäumen der Universität begann, wurde zu einem Markenzeichen des Quatuor Ebène und sorgte für einen nachhaltigen Paukenschlag in der Musikszene. Die vier hauchten der Kammermusik neuen Atem ein, indem sie stets einen direkten und unvoreingenommenen Blick auf die Werke haben und dabei voller Demut und Respekt der Musik entgegentreten, ganz gleich welcher Gattung. Sie wechseln so lustvoll zwischen den Stilen und bleiben doch ganz sie selbst: mit all ihrer Leidenschaft, die sie für jedes aufgeführte Stück empfinden und ungekünstelt und direkt auf die Bühne bringen und somit auch auf das Publikum übertragen.

Einen Begriff für ihren Stil gibt es nicht, sie haben ihren eigenen geschaffen. Ihr traditionelles Repertoire leidet keinesfalls unter der Beschäftigung mit anderen Gattungen; vielmehr erzeugt der freie Umgang mit diversen Stilen eine Spannung, die jedem Aspekt des künstlerischen Wirkens gut tut. Diese Vielschichtigkeit im musikalischen OEuvre wurde von Beginn an begeistert von Publikum und Kritikern aufgenommen.

Nach Studien beim Quatuor Ysaÿe in Paris sowie bei Gábor Takács, Eberhard Feltz und György Kurtág folgte der beispiellose und herausragende Sieg beim ARD Musikwettbewerb 2004. Damit begann der Aufstieg des Quatuor Ebène, der in zahlreichen weiteren Preisen und Auszeichnungen mündete. In den Konzerten des Ensembles ist ein besonderer Elan zu spüren.

Mit ihrem charismatischen Spiel, ihrem frischen Zugang zur Tradition und dem offenen Umgang mit neuen Formen gelingt es den Musikern, einen weiten und jüngeren Zuschauerkreis zu begeistern und dieses regelmäßigen Meisterkursen im Conservatoire Paris zu vermitteln.

Das Quartett war 2007 Preisträger des Borletti-Buitoni Trust und wurde von diesem von 2007 bis 2012 unterstützt.

2005 wurde das Quartett mit dem Belmont-Preis der Forberg-Schneider-Stiftung ausgezeichnet, die den Musikern seither besonders eng verbunden ist. Zusammen mit ihnen hat Gabriele Forberg-Schneider Instrumente ausgesucht, die ihrer Spielweise und Klangvorstellung entsprechen und ihnen diese ab 2009 leihweise zur Verfügung gestellt: Die Alben des Quatuor Ebène mit Einspielungen von Haydn, Bartók, Debussy, Fauré, Mozart und den Mendelssohn-Geschwistern wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Gramophone Award, dem ECHO Klassik, BBC Music Magazine Award und dem Midem Classic Award. Das 2010 erschienene Album „Fiction“ mit Jazz-Arrangements, das Crossover Album „Brazil“ (2014) und die Platte „Eternal Stories“ (mit Michel Portal, Mai 2017) manifestiert ihre besondere Stellung in der Kammermusikszene. Im Herbst 2014 veröffentlichte Erato den Livemitschnitt (Album und DVD) von „A 90th Birthday celebration“, Menahem Presslers Geburtstagskonzert in Paris. In 2015 & 2016 haben die Musiker sich dem Thema „Lied“ gewidmet. So wirkten sie an dem Album „Green (Mélodies françaises)“ von Philippe Jaroussky (BBC Music Magazine Award 2016) mit und veröffentlichten ein Schubert Album mit Matthias Goerne (Arrangements für Streichquartett, Bariton und Kontrabass von Raphaël Merlin) und dem Schubert Streichquintett mit Gautier Capuçon.

Das fundamentale, klassische Repertoire der Streichquartettliteratur bleibt weiterhin ihr Steckenpferd: in dieser Saison wird das Quatuor Ebène bereits einen Schwerpunkt auf die Streichquartette von Ludwig van Beethoven legen. Im Jahr 2020 wird das Quartett zu seinem 20. Jubiläum und zum 250. Geburtstag von Beethoven den gesamten Zyklus präsentieren.

Von April 2019 bis Januar 2020 begibt sich das Quatuor Ebène unter dem Motto „Beethoven Live Around the World“ auf eine Welttournee mit Konzerten in Nordamerika, Südamerika, Afrika, Indien, Australien & Neuseeland, Asien und Europa. Das Quartett wird u.a. im Perelman Theater Philadelphia, Sala São Paulo, Melbourne Recital Centre, Konzerthaus Wien gastieren.

Apollon Musagète Quartett

Paweł Zalejski, Violine
Bartosz Zachłod, Violine
Piotr Szumieł, Viola
Piotr Skweres, Violoncello

Das Apollon Musagète Quartett ist mittlerweile eine fest etablierte Größe innerhalb der europäischen Musikszene und fasziniert Publikum und Presse mit seinen mitreißenden und berührenden Interpretationen gleichermaßen. Das Quartett studierte bei Johannes Meissl an der European Chamber Music Academy und erhielt weitere Impulse von den Musikern des Alban Berg Quartetts an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. 2008 gewann das Apollon Musagète Quartett nicht nur den ersten Preis, sondern beinahe alle Sonderpreise beim 57. Internationalen Musikwettbewerb der ARD. Im Rahmen des ECHO Rising-Stars-Zyklus 2010, für den es vom Wiener Konzerthaus sowie vom Wiener Musikverein nominiert worden war, begeisterte es sein Publikum in renommierten europäischen Konzerthäusern. Das Quartett wurde 2012 zum BBC New Generation Artist ernannt, trat regelmäßig in Großbritannien auf und produzierte eine Vielzahl von Aufnahmen für die BBC. Die Musiker wurde zudem mit dem Borletti-Buitoni Trust Award 2014 ausgezeichnet.

In jngsten Spielzeiten trat das Quartett im Concertgebouw Amsterdam, im Konzerthaus und in der Philharmonie Berlin, beim Edinburgh International Festival, in der Wigmore Hall London, Carnegie Hall New York, beim Rheingau Musik Festival, bei den Schwetzinger SWR Festspielen und beim Chopin and his Europe Festival Warschau auf.

Das Quartett arbeitete mit bedeutenden Kammermusikpartnern wie Martin Fröst, Per Arne Glorvigen, Nils Mönkemeyer, Gabriela Montero, István Várdai und Jörg Widmann. Außerdem hat das Ensemble mit verschiedenen Sinfonieorchestern wie dem BBC National Orchestra of Wales, dem BBC Symphony Orchestra, der Dresdner Philharmonie und dem Polish National Radio Symphony Orchestra in Kattowitz konzertiert.

Darüber hinaus zeigen die Musiker große Offenheit gegenüber der Einbindung von Kammermusik in vielfältige Aufführungsformen. So waren sie Teil eines Projektes der Berliner Performancegruppe Nico and the Navigators, wirkten in einer Ballettproduktion des Staatstheaters Nürnberg mit und gingen mit der Popmusikerin Tori Amos auf Tour. Auch ihre beim Wiener Traditionsverlag Doblinger erschienenen Kollektivkompositionen, Multitude for String Quartet und A Multitude of Shades, integrieren sie immer wieder in ihre Programme und begeistern damit das Publikum.

2010 veröffentlichte Oehms Classics die Debüt-CD des Quartetts, gefolgt von einer Aufnahme von Streichquartetten Lutosławskis, Pendereckis und Góreckis bei DECCA Classics. 2014 erschien das Album Russian Soul mit Werken von Tschaikowski, Prokofjew und Schostakowitsch, wiederum bei Oehms Classics. Jüngst veröffentlichte das Fryderyk Chopin Institut ihre Einspielung von Werken Panufniks. Darüber hinaus wird diese Saison eine CD mit Werken von Szymanowski und Palester bei Universal Poland erscheinen.

Piotr Skweres spielt auf einem ex-André Navarra Cello von Gennaro Gagliano aus dem Jahr 1741. Das Instrument wurde freundlicherweise von Merito String Instruments Trust Wien als großzügige Leihgabe zur Verfügung gestellt. Das Quartett bedankt sich zudem bei der Thomastik Infeld für die großzügige Unterstützung und bei der Firma Stoffwerk für die exklusive und maßgeschneiderte Konzertgarderobe.