Veranstaltungen

Streichquartettfest | BLAUER Sonntag

Bitte beachten Sie diese Hinweise zu den ROTEN und BLAUEN Veranstaltungen.

Streichquartettfest | ROTER Sonntag

Bitte beachten Sie diese Hinweise zu den ROTEN und BLAUEN Veranstaltungen.

Streichquartettfest | BLAUER Samstag

Bitte beachten Sie diese Hinweise zu den ROTEN und BLAUEN Veranstaltungen.

Streichquartettfest | ROTER Samstag

Bitte beachten Sie diese Hinweise zu den ROTEN und BLAUEN Veranstaltungen.

Streichquartettfest | BLAUER Freitag

Bitte beachten Sie diese Hinweise zu den ROTEN und BLAUEN Veranstaltungen.

Streichquartettfest | BLAUER Donnerstag

Bitte beachten Sie diese Hinweise zu den ROTEN und BLAUEN Veranstaltungen.

Die Konzerte werden mitgeschnitten von
SWR2
Sendetermin: 3. Februar 2021

Streichquartettfest | ROTER Donnerstag

Bitte beachten Sie diese Hinweise zu den ROTEN und BLAUEN Veranstaltungen.

Streichquartettfest | Pass BLAU

Streichquartettfest | Abschlusskonzert

Im Eldorado des Geigenbaus beheimatet, konzertiert das Quartetto di Cremona ebenso wie das deutsch-südafrikanische Signum Quartett bereits seit zwei Jahrzehnten und länger auf den bedeutendsten internationalen Bühnen. Das erst 2016 am renommierten Cleveland Institute of Music gegründete Callisto Quartet ist zwar noch ein junger, aber schon mehrfach preisgekrönter Stern am Quartetthimmel. Eine hochkarätige Besetzung also für ein erlesenes Abschlusskonzert, das mit Beethovens Streichquartett Nr. 14 eine echte Perle seines kammermusikalischen Spätwerks zu Gehör bringt Im Anschluss gemeinsamer Ausklang mit den KünstlerInnen in der Festival Cafeteria.

Im Anschluss gemeinsamer Ausklang mit den KünstlerInnen in der Festival Cafeteria.

Das Konzert wird mitgeschnitten von
SWR2

Streichquartettfest | Lange Nacht des Streichquartetts

Die legendäre »Lange Nacht des Streichquartetts« darf auch 2020 nicht fehlen! Dieses Jahr wird sie zur klassikaffinen »RockLounge« – nach dem gleichnamigen Format des Signum Quartetts. Klassische, moderne und rockig-rhythmische Werke werden in dieser langen Nacht ineinander verschränkt – Genres also, die auf klassischen Konzertbühnen nur selten einen gemeinsamen Raum finden, und das, in einer Bearbeitung für Streichquartett. Zu den Signums gesellt sich das Vision String Quartet, das sich gleichzeitig als Band versteht und Trendsetter ist für ausgefallene Konzertideen.

Künstler

Adelphi Quartett

Maxime Michaluk, Violine
Esther Agustí Matabosch, Violine
Marko Milenković, Viola
Nepomuk Braun, Violoncello

Das Adelphi Quartett, bestehend aus vier europäischen Musikern, wurde 2017 an der Universität Mozarteum gegründet und steht nach dem 1. Preis beim Wettbewerb der Irene Steels-Wilsing Stiftung beim Streichquartettfest des Heidelberger Frühling im Januar 2020 vor dem internationalen Durchbruch. Im Studium bei prominenten Professoren wie u.a. Igor Ozim, Benjamin Schmid, Thomas Riebl, Heinrich Schiff und Clemens Hagen holten sich die vier Musiker ihre Brillanz: der Geiger Maxime Michaluk aus Belgien, die spanische Geigerin Esther Agustí Matabosch, Bratschist Marko Milenković aus Serbien und der deutsche Cellist Nepomuk Braun. Gegen Ende ihrer solistischen Studien fanden die vier international erfahrenen Kammermusiker durch ihre gemeinsame Leidenschaft für das Streichquartett zusammen. Wenig später wurden sie in die renommierte Klasse von Rainer Schmidt vom Hagen Quartett aufgenommen. Außerdem erhielt das Quartett wertvolle Unterstützung von Eberhard Feltz und Valentin Erben. Konzertreisen brachten das Adelphi Quartett bereits nach u.a. Großbritannien, Frankreich, Belgien, Österreich, Deutschland, Kanada und in die Schweiz. Höhepunkte der vergangenen und aktuellen Saison sind neben dem Heidelberger Streichquartettfest u.a. Auftritte bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, bei den Musiktagen Mondsee sowie Schuberts Streichquintett mit dem legendären Cellisten des Alban-Berg-Quartetts Valentin Erben.

Minguet Quartett

Ulrich Isfort, Violine
Annette Reisinger, Violine
Tony Nys, Viola
Matthias Diener, Violoncello

Das Minguet Quartett – gegründet 1988 – zählt heute zu den international gefragtesten Streichquartetten und gastiert in allen großen Konzertsälen der Welt, wobei seine so leidenschaftlichen wie intelligenten Interpretationen für begeisternde Hörerfahrungen sorgen – „denn die Klang- und Ausdrucksfreude, mit der das Ensemble die Werke zur Sprache bringt, belebt noch das kleinste Detail“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Namenspatron ist Pablo Minguet, ein spanischer Philosoph des 18. Jahrhunderts, der sich in seinen Schriften darum bemühte, dem breiten Volk Zugang zu den Schönen Künsten zu verschaffen: Das Minguet Quartett fühlt sich dieser Idee mehr denn je verpflichtet.

Das Minguet Quartett ist Gast der Salzburger Festspiele 2020 und 2021. Ein Konzert beim Kissinger Sommer 2020 konnte coronabedingt nicht realisiert werden. Zukünftige Projekte ab 2020/21 umfassen u.a. Konzerte in der Kölner Philharmonie, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste München, der Meistersingerhalle Nürnberg und der Conway Hall London, beim Internationalen Brucknerfest Linz, den Tutzinger Brahmstagen, den Meister & Kammerkonzerten Innsbruck, bei L’Art pour l‘Art Lausanne und den Festspielen Herrenchiemsee.

In der Saison 2019/20 gastierte das Ensemble zuletzt beim Grafenegg Festival, dem Schwetzinger Mozartfest, der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg, dem Festival Ultraschall Berlin und De Doelen Rotterdam. Ferner stand eine ausgedehnte USA-Tournee mit Station in Washington DC auf dem Programm. Das Jahr 2019 beinhaltete Gastspiele bei der Kammermusikwoche Schloss Elmau, im Lincoln Center New York, SouthBank Centre London, Wiener Konzerthaus, in der Philharmonie Skopje, beim Nymphenburger Sommer München, Mozartfest Würzburg und beim Internationalen Schubert-Fest Dortmund. 2018 war das Quartett zu Gast in der Elbphilharmonie Hamburg, beim Beethovenfest Bonn, den Schwetzinger Festspielen, Badenweiler Musiktagen, bei EuroArt Prag sowie beim Mosel Musikfestival u.a. sowie darüber hinaus Dozenten-Ensemble in residence an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Vorangegangene Spielzeiten führten in die Berliner Philharmonie, die Staatsoper Berlin, das Konzerthaus Berlin, die Alte Oper Frankfurt, das Muziekgebouw Amsterdam, die Library of Congress Washington DC und The University of Hong Kong, zum Festival d’Automne Paris, BOZAR MUSIC Brüssel, zum Tongyeong International Music Festival Korea sowie zu weiteren Festivals und in große Konzertsäle innerhalb Europas, in Japan, Mittel- und Südamerika, Kanada und den USA.

Das Minguet Quartett konzentriert sich auf die klassisch-romantische Literatur sowie die Musik der Moderne gleichermaßen und engagiert sich durch zahlreiche Uraufführungen für Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Begegnungen mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit inspirieren die vier Musiker zu immer neuen Programmideen. Die erstmalige Gesamtaufnahme der Streichquartette von Wolfgang Rihm, Peter Ruzicka und Jörg Widmann zählen zu den bedeutendsten Projekten. Anlässlich des 70. Geburtstages des Komponisten Manfred Trojahn erschien im Herbst 2019 die Ersteinspielung seines einstündigen 2. (Saison 2019/2020) Streichquartetts mit Klarinette und Mezzosopran nach Gedichten von Georg Trakl auf CD. Ein Höhepunkt der letzten Jahre war die Aufführung von Karlheinz Stockhausens Helikopter-Streichquartett im Rahmen eines Konzeptes des Dirigenten Kent Nagano. Programmatische Schwerpunkte 2021/22 werden u.a. die runden Geburtstage von Alexander Zemlinsky, Sofia Gubaidulina, Wolfgang Rihm und Glenn Gould sein.

Partner des Minguet Quartetts sind u.a. die Sopranistin Juliane Banse, die Mezzosopranistin Tanja Ariane Baumgartner, der Bariton Dietrich Henschel, die Klarinettisten Matthias Schorn und Thorsten Johanns, die Pianisten Michael Korstick und Matthias Kirschnereit, der Bratschist Gérard Caussé, die Cellisten Jens Peter Maintz und Christoph Richter sowie der Bandoneonist Victor Villena. Als Solistenquartett musizierte das Ensemble mit dem WDR Rundfunkchor, den Rundfunksinfonieorchestern DSO, des SR, hr und WDR sowie dem Brucknerorchester Linz unter den Dirigenten Jukka-Pekka Saraste, Markus Stenz und Peter Ruzicka. Weitere solistische Kooperationen folgen mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Ilan Volkov im Rahmen der Salzburger Festspiele 2021, mit den Nürnberger Symphonikern sowie der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern.

Mit der aktuellen CD-Gesamteinspielung der Streichquartettliteratur von Felix Mendelssohn Bartholdy, Josef Suk und Heinrich von Herzogenberg (Label cpo) präsentiert das Minguet Quartett seine große Klangkultur und eröffnet dem Publikum die Entdeckung eindrucksvoller Musik der Romantik. Im April 2020 erschien eine CD mit Streichquartetten von Emil Nikolaus von Reznicek, in den kommenden Jahren wird das Ensemble die vollständige Kammermusik von Heinrich Kaminski und Walter Braunfels sowie Musik von Alberto Evaristo Ginastera und das einzigartige Streichquartett von Glenn Gould auf CD vorlegen.

2010 wurde das Minguet Quartett mit dem ECHO Klassik sowie 2015 mit dem renommierten französischen Diapason d’Or des Jahres ausgezeichnet, im Juni 2020 für das Stipendium RELOAD der Kulturstiftung des Bundes ausgewählt.

Thorsten Johanns

Gefragter Solist, engagierter Ensemble-Musiker: Thorsten Johanns konzertiert als Solo-Klarinettist sowie als Teil zahlreicher Kammermusik-Formationen in renommierten Konzerthäusern, auf Festivals und Veranstaltungen auf der ganzen Welt. In seiner über zwanzig Jahre andauernden professionellen Musikerlaufbahn arbeitete er unter anderem mit den Dirigenten Sir N. Marriner, S. Bychkov, E. Aadland, Y. Sado, H. Griffiths, J. Stockhammer, Chr. Vásquez, D. Ettinger, P. Rus Broseta und C. Trinks. Seit 2014 ist er Professor für Klarinette an der Musikhochschule ‘Franz Liszt’ in Weimar.

Als erster und bis heute einziger deutscher Klarinettist wurde Johanns wiederholt persönlich vom ehemaligen Chefdirigenten Alan Gilbert nach New York eingeladen, um dort als Solo-Klarinettist mit dem New York Philharmonic Orchestra zu spielen. Regelmäßige Engagements bei den Berliner Philharmonikern gehören ebenso zu seinem Tätigkeitsfeld wie Gast-Auftritte beim Symphonieorchester des BR, den Münchner Philharmonikern, dem NDR Elbphilharmonie Orchester und dem WDR Sinfonieorchester.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählen H. Holliger, die Quartette Aris, Danel, Minetti, Auryn, Elias, Minguet und Quartetto di Cremona. Johanns ist Mitglied des weltweit gefragten Ensemble Raro, mit dem er bereits Konzerte in Europa, den USA und Japan spielte.

Johanns war und ist Gast bei zahlreichen Festivals und wirkte bei vielen erfolgreichen CD-Produktionen mit, die u.a. mit dem ECHO KLASSIK ausgezeichnet wurden.

Geboren und aufgewachsen in Krefeld, hatte Johanns viele Jahre Klarinetten- und Saxophonunterricht bei László Dömötör, dem ein Klarinettenstudium bei Prof. Ralph Manno (Musikhochschule Köln) folgte, das er ‘mit Auszeichnung’ abschloss.

Bevor er mit 25 Jahren Soloklarinettist des WDR-Sinfonieorchesters Köln wurde, war er drei Jahre stellvertretender Soloklarinettist der Essener Philharmoniker.

Von 2010-2014 war Johanns Professor für Klarinette am Conservatorium in Maastricht (NL).

Leonkoro Quartet

Jonathan Schwarz, Violine
Amelie Wallner, Violine
Mayu Konoe, Viola
Lukas Schwarz, Violoncello

Im Frühjahr 2019 gründete sich das Leonkoro Quartet, bestehend aus Jonathan und Lukas Schwarz, Amelie Wallner und Mayu Konoe.
Derzeit erhält das Streichquartett Unterricht bei Eckart Runge und Gregor Sigl (Artemis Quartett) an der Universität der Künste Berlin und ist ab der Saison 2020/21 Teil der Streichquartettklasse von Günter Pichler (Alban Berg Quartett) am Kammermusikinstitut der Reina Sofia School of Music in Madrid. Darüber hinaus erhielt das Ensemble wichtige Impulse durch Meisterkurse bei Alfred Brendel, Oliver Wille, Heime Müller und Luc-Marie Aguera.
Im Sommer 2019 wurde das Quartett mit dem ersten Preis und dem Adolfo Betti Award für das beste Streichquartett beim Kammermusikwettbewerb des Virtuoso & Belcanto Festivals in Lucca ausgezeichnet. Zudem erhielten sie auf dem 64. International Chamber Music Campus der Jeunesses Musicales den Walbusch Preis, welcher eine Einladung zum Streichquartettfest des Heidelberger Frühlings 2021 beinhaltet. 2020 waren sie Stipendiaten des MozartLabors Würzburg und arbeiteten dort intensiv mit Reinhard Goebel.
2019 wurde das Leonkoro Quartet in das Netzwerk von »Le Dimore del Quartetto« aufgenommen.

Callisto Quartet

Paul Aguilar, Violine
Rachel Stenzel, Violine
Eva Kennedy, Viola
Hannah Moses, Violoncello

Das Callisto Quartet, bestehens aus vier leidenschaftlichen Musiker, die ihre Liebe zur Kammermusik teilen, ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe wie Melbourne International Chamber Music Competition 2018, dem Fischoff National Chamber Music Competition 2018 und dem Wigmore Hall International String Quartet Competition 2018. Im Jahr 2019 ist das Callisto Quartet zum einen Graduate String Quartet in Residence an der Shepherd School of Music der Rice University und wurde zum anderen zum Studium bei Günter Pichler (Alban Berg Quartett) eingeladen.

Ihre wichtigsten Mentoren sind Si-Yan Darren Li, Peter Salaff und Gerhard Schulz. Darüber hinaus arbeitete das Ensemble mit dem Brentano, Cavani und Emerson Quartett. Weiterhin arbeiten die Musiker*innen als Dozent und die Durchführung von Meisterkursen an zahlreichen Orten, darunter der Bravo International Chamber Music Workshop, die University of Central Florida, das Midwest Young Artists Conservatory und die CIM Preparatory Division.

Das Quartett hat bei vielen renommierten Kammermusikfestivals wie dem Norfolk Chamber Music Festival, der McGill International String Quartet Academy, dem Juilliard String Quartet Seminar und dem Robert Mann String Quartet Institute gespielt. Höhepunkte ihrer jüngsten Auftritte sind die Zusammenarbeit mit dem Cellisten David Geringas und dem Pianisten Gilles Vonsattel sowie ihr New Yorker Debüt bei der Schneider Concert Series. Das Jahr 2019 umfasst Auftritte beim Ravinia Festival sowie die Zusammenarbeit mit Frank Cohen und John Novacek.

Quartetto di Cremona

Cristiano Gualco, Violine
Paolo Andreoli, Violine
Simone Gramaglia, Viola
Giovanni Scaglione, Violincello

Seit seiner Gründung im Jahr 2000 hat sich das Quartetto di Cremona als eines der spannendsten Kammerensembles auf internationaler Ebene etabliert. Sie werden regelmäßig zu großen Musikfestivals in Europa, Nord- und Südamerika und Fernost eingeladen und genießen allgemeine Anerkennung für ihr hohes Niveau an interpretativer Kunst.

Als “BBT Fellowship”-Preisträger 2005, erhielt das Quartetto di Cremona vom Borletti Buitoni Trust auch den “Franco Buitoni Award” (Ausgabe 2019) für seinen kontinuierlichen Beitrag zur Förderung der Kammermusik in Italien und der ganzen Welt.

Zu den bemerkenswerten aktuellen Aufnahmeprojekten gehört die im Frühjahr 2019 veröffentlichte Doppel-CD mit dem Cellisten Eckart Runge. Die Schubert CD wurde aufgenommen mit dem Stradivarius Instrumenten-Set mit dem Namen “Paganini Quartet”, das von der Nippon Music Foundation (Tokyo) freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Das Album fand in der internationalen Presse großen Anklang, die einstimmig das Quartetto di Cremona als den wahren Erben des Quartetto Italiano betrachtet. Gleiches gilt für Beethovens Streichquartettzyklus, der 2018 für Audite abgeschlossen wurde: Die acht Bände erhielten renommierte Preise (darunter Echo Klassik 2017 und ICMA 2018) und erhielten zahlreiche Auszeichnungen von Fachkritikern.

Die erfolgreiche Saison 2018/19 umfasste Konzerte in Berlin, Hamburg, Stockholm, Amsterdam, Valencia, Mailand, Rom sowie in New York, Cartagena de Indias, Hongkong, Colmar und auf der Schubertiade. Zu den Höhepunkten der Saison 2019/2020 gehören eine lange Tournee durch Nordamerika, Auftritte in den Niederlanden, Spanien, Deutschland, der Schweiz, Albanien, Taiwan und Finnland sowie mehrere Konzerte an den wichtigsten italienischen Musikinstitutionen.

Im Jahr 2020 feiert das Quartetto di Cremona sein zwanzigjähriges Bestehen, ein wichtiger Meilenstein für das italienische Ensemble. Aus diesem Anlass werden in den zwei aufeinander folgenden Saisons (2019/2020 und 2020/2021) herausragende Konzerte und Plattenprojekte entwickelt: mehrere Aufführungen des gesamten Zyklus der Beethoven-Quartette, weitere CD-Veröffentlichungen, eine Tournee mit Bachs “Kunst der Fuge”, neue Musik, die speziell für das Quartett komponiert wurde.

Häufig zu Meisterkursen in Europa, Nord- und Südamerika und Asien eingeladen, sind sie seit 2011 Professoren an der “Walter Stauffer Academy” in Cremona. Sie sind Botschafter des internationalen Projekts “Friends of Stradivari” und Ehrenbürger von Cremona.

Das Ensemble wird freundlicherweise von der Kulturförderung Peter Eckes mit fantastischen italienischen Instrumenten unterstützt:

Cristiano Gualco – violin Nicola Amati, Cremona 1640
Paolo Andreoli – violin Paolo Antonio Testore, Milano ca. 1758 (Kulturfonds Peter Eckes)
Simone Gramaglia – viola Gioachino Torazzi, ca. 1680 (Kulturfonds Peter Eckes)
Giovanni Scaglione – cello Dom Nicola Amati, Bologna 1712 (Kulturfonds Peter Eckes)

Cuarteto Quiroga

Aitor Hevia, Violine
Cibrán Sierra, Violine
Josep Puchades, Viola
Helena Poggio, Violoncello

Das Cuarteto Quiroga gilt als eines der außergewöhnlichen Ensembles der jungen Generation aus Europa. Von Kritikern und Publikum gelobt ist das Ensemble für den persönlichen Charakter seiner Interpretationen und seine musikalische Risikofreude international bekannt. Das Ensemble widmet sein Schaffen dem großen galizischen Violinisten Manuel Quiroga, neben Pau Casals und Pablo de Sarasate einer der herausragenden Instrumentalisten der spanischen Musikgeschichte.

Bei den bedeutendsten internationalen Quartett-Wettbewerben (Bordeaux, Borciani, Beijing, Genf, Paris, Barcelona, etc.) wurde das Quartett mehrfach ausgezeichnet und konzertierte bereits in den großen Sälen und Festivals in Europa und Amerika, darunter Wigmore Hall, Musikfestival Heidelberger Frühling, Laeiszhalle Hamburg, Konzerthaus Berlin, Liederhalle Stuttgart, Muziekgebouw und Concertgebouw Amsterdam, De Doelen Rotterdam und Auditorio Nacional Madrid.

Auf der Bühne musizierte das Quartett mit Martha Argerich, Valentin Erben, Javier Perianes, Veronika Hagen, Jörg Widmann und Jonathan Brown. Die CD-Alben des Quartetts Statements und (R)evolutions erfuhren einstimmiges Lob der Fachpresse und des internationalen Publikums. 2015 erschienen zudem die Quartette Brahms‘ und bei Harmonia Mundi die Quintette von Turina und Granados mit Javier Perianes. Die aktuellsten Alben sind Terra mit Musik von Bartok, Halffter und Ginastera und Heritage mit Spanischen Hofmusik aus dem XVIII. Jahrhundert.

Das Quiroga Quartett ist Ensemble in Residence bei der Fundación Museo Cerralbo in Madrid.

Signum Quartett

Florian Donderer, Violine
Annette Walther, Violine
Xandi van Dijk, Viola
Thomas Schmitz, Violoncello

Das Signum Quartett hat durch seine mitreißend lebendigen Interpretationen ein Zeichen in der internationalen Quartettszene gesetzt und sich mit seinen individuellen Programmkonzeptionen als eines der profiliertesten Ensembles seiner Generation etabliert.

Intensive Studien mit dem Alban Berg Quartett, dem Artemis Quartett und dem Melos Quartett sowie die Zusammenarbeit mit György Kurtág, Walter Levin, Alfred Brendel, Leon Fleisher und Jörg Widmann prägen die künstlerische Entwicklung des Signum Quartetts, das zahlreiche Preise gewonnen (Deutscher Musikwettbewerb, Premio Paolo Borciani, London International String Quartet Competition) und vielfach Förderung erfahren hat (u.a. BBC New Generation Artists, stART-Programm/ Bayer Kultur).

Konzertauftritte führen das Signum Quartett auf internationale Podien von Madrid und Barcelona bis Basel und Paris, von der Hamburger Laeiszhalle, dem Pierre Boulez Saal und der Philharmonie Berlin, dem Gewandhaus Leipzig, der Philharmonie Luxemburg, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Konzerthaus Wien, der Wigmore Hall London, der Bostoner Harvard Musical Association bis hin zum Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen und den BBC Proms.

Die Diskographie des Signum Quartetts belegt seine stilistische Bandbreite: Neben den Großen der Quartettliteratur finden sich hier auch Raritäten wie die Quartette Ludwig Thuilles und eine Einspielung mit Quartettsätzen.

Die CD „No. 3“ (Bartók, Berg und Schnittke) erhielt den International Classical Music Awards 2014 als beste Aufnahme in der Kategorie Kammermusik. Nach den darauffolgenden CDs „soundescapes“ (Ravel, Debussy, Adès) und „Alla czeca“ (Suk, Schulhoff, Dvorák) erschien kürzlich die CD „Aus der Ferne“ mit Werken Franz Schuberts, welche von der internationalen Presse überschwänglich gelobt wurde und mit dem Diapason d‘Or für September 2018 ausgezeichnet wurde .

Die künstlerische Arbeit des Signum Quartetts ist in besonderem Maße durch die regelmäßige Kooperation mit zeitgenössischen Komponisten geprägt. Bruno Mantovani widmete dem Ensemble sein Drittes Streichquartett. Für 2019 werden Erst-Aufnahmen von Werken Erkki-Sven Tüürs und Kevin Volans‘ erscheinen.

2015 rief das Quartett das innovative Social-Media-Projekt #quartweet ins Leben, das weltweit Komponisten – unabhängig von Alter und Ausbildung – dazu einlädt, ein kurzes Quartett von 140 Zeichen oder weniger über Twitter zu senden. Das Projekt rief großes Medienecho hervor und wurde u.a. von Deutschlandfunk, bei BBC In Tune und im Rahmen der Sendung U-21 des Bayerischen Rundfunks vorgestellt. Unter den Komponisten, die bereits Werke beigesteuert haben, finden sich Brett Dean, Sebastian Currier, die Pulitzer-Preisträgerin Caroline Shaw, Bruno Mantovani und Kevin Volans.

Zu den Kammermusikpartnern des Quartetts zählen Elisabeth Leonskaja, Jörg Widmann, Igor Levit, Nils Mönkemeyer, Adrian Brendel und Dominique Horwitz.

Navarra String Quartet

Magnus Johnston, Violine
Marije Johnston, Violine
Sascha Bota, Viola
Brian O’Kane, Violoncello

Das Navarra String Quartet wurde 2002 gegründet und hat sich international einen Namen gemacht. Es wurde von 2006 bis 2010 vom Young Classical Artists Trust (YCAT) gefördert und erhielt den MIDEM Classique Young Artist Award und ein Borletti-Buitoni Trust Stipendium. Das Ensemble gastierte unter anderem im Amsterdamer Concertgebouw, der Royal Festival Hall, der Wigmore Hall, dem Sydney Opera House, dem Lincoln Center, der Luxembourg Philharmonie, dem Berliner Konzerthaus, der Laeiszhalle in Hamburg, bei internationalen Festivals im Rheingau, Mecklenburg-Vorpommern, Aix-en-Provence und Bergen sowie in Russland, den USA, China, Korea, Australien und dem Nahen Osten.

Zu den hochgelobten Aufnahmen gehören Haydns »Die sieben letzten Worte« für Altara Records, eine CD von Joseph Phibbs für NMC Records und eine CD von Pēteris Vasks‘ ersten drei Streichquartette für Challenge Records, die sie in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten selbst aufgenommen haben. Die Aufnahme wurde von Kritikern als »atemberaubend«, »sensationell« und »überzeugend« beschrieben und für den renommierten Deutschen Schallplattenkritikpreis nominiert.

Das Quartett spielt auf einer Hieronymus II Amati-Geige, einer Jean-Baptistery Vuillaume Geige (freundlicherweise von einem großzügigen Sponsor der Beares International Violin Society an Marije verliehen) und einem Grancino Cello aus dem Jahr 1698 in Mailand (großzügig verliehen vom Cruft – Grancino Trust, der von der Royal Society of Musicians verwaltet wird).

Dörte Schmidt

Geboren 1964. Studium der Schulmusik (künstl. Hauptfach: Viola), Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Hannover, Berlin und Freiburg; Stipendiatin des ev. Studienwerkes Villigst e.V. 1992 Promotion bei Hermann Danuser an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. (Lenz im Zeitgenössischen Musiktheater. Literaturoper als kompositorisches Projekt bei Bernd Alois Zimmermann, Friedrich Goldmann, Wolfgang Rihm und Michèle Reverdy, Stuttgart 1993). Danach als Stipendiatin der Paul-Sacher-Stiftung in Basel, sowie des DAAD und der Maison des Sciences de l’Homme in Paris. Ab Dezember 1992 als Wiss. Mitarbeiterin, später als Wiss. Assistentin von Werner Breig am Musikwissenschaftlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum. Von Okt. 95 bis Sept. 97 beurlaubt für ein Habilitationsstipendium der DFG, Forschungsaufenthalte in Wien und Paris; 1997 Habilitation in Bochum (Armide hinter den Spiegeln. Lully, Gluck und die Möglichkeiten der dramatischen Parodie, Stuttgart 2001). Nach Vertretungen in Freiburg, Bochum und Stuttgart von 2000 bis 2006 Professorin für Musikwissenschaft an der Musikhochschule Stuttgart. Von 2002 bis 2005 als Schriftleiterin der Zeitschrift Die Musikforschung verantwortlich für den Aufsatzteil, seit 2005 Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Musikforschung. Seit WS 2006 Professorin für Musikwissenschaft an der Universität der Künste Berlin. Seit November 2010 Vizepräsidentin des Landesmusikrats Berlin, seit Oktober 2013 Präsidiumsmitglied im Deutschen Musikrat. Mitglied des Editorial Board von Acta Musicologica sowie im Advisory Board der Elliott Carter Studies Online. Seit 2016 Projektleiterin der Bernd Alois Zimmermann-Gesamtausgabe in der Trägerschaft der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Seit September 2017 Präsidentin der Gesellschaft für Musikforschung, seit 2018 Sprecherin des Zentrums Preußen-Berlin der BBAW.