Veranstaltungen

Bomsori Kim & Korean Chamber Orchestra

Die Geigerin Bomsori Kim war im letzten Festival eine der großen Entdeckungen, ihr Duo-Abend mit Rafał Blechacz eine Sternstunde fein- und klangsinnigen Musizierens. Nun kehrt sie nach Heidelberg zurück, gemeinsam mit dem führenden Kammerorchester ihres Heimatlandes Korea. Welche herausragenden Qualitäten dieses Ensemble besitzt, kann man anhand einer Orchesterbearbeitung von Beethovens erstem Streichquartett erleben.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Wir danken

Der Heidelberger Frühling gratuliert S-Immobilien Sparkasse Heidelberg zum Firmenjubiläum.

Renaud Capuçon & David Fray

Wenn zwei Menschen miteinander musizieren, dann gehen wir heute selbstverständlich davon aus, dass sie gleichberechtigte Partner sind. Bach war der erste, der es in dieser Hinsicht hielt wie wir: Seine Sonaten sind ein Dialog auf Augenhöhe. Die intime Partnerschaft eines Duos kann freilich eine Kehrseite haben: Als Posdnyschew, Hauptfigur in Leo Tolstois Novelle »Die Kreutzersonate«, von seiner Ehefrau und einem anderen Mann das gleichnamige Beethoven’sche Werk vorgeführt bekommt, erträgt er die Intimität der beiden Musizierenden nicht und wird zum Mörder.

Wir danken Dr. med. Karin und Dr.-Ing. Peter Koepff

Bach Intermezzo: Tianwa Yang

Ballsaal Stadthalle Heidelberg

»Standpunkte« Wahlabo: Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen der »Standpunkte« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt.
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Chouchane Siranossian & Anima Eterna Brugge

Das Orchester Anima Eterna Brugge verfolgt einen faszinierenden Ansatz: das ursprünglich nur der Alten Musik vorbehaltene Konzept des Originalklangs auf die Musik des 19. und 20. Jahrhunderts auszudehnen. So kommen auch bei Mendelssohn ausschließlich Instrumente seiner Zeit zum Einsatz. Chouchane Siranossian, auf der modernen Geige ebenso zu Hause wie in der historischen Aufführungspraxis, ist da die ideale Partnerin. Wohlbekanntes von Mendelssohn – hier klingt es wie neu.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Chouchane Siranossian und Jakob Lehmann (im Ballsaal der Stadthalle)

Wir danken
Herrn Dr. Hans-Peter Wild

Philharmonisches Orchester Heidelberg

Jean Sibelius zieht Bilanz: »Die Geige hatte mich ganz in ihren Bann geschlagen. Zehn Jahre war es mein frommster Wunsch gewesen, ein großer Geigenvirtuose zu werden«. Dann bedauert er: »Es bedeutete ein schmerzhaftes Erwachen, als ich eines Tages feststellen musste, dass ich für den mühsamen Pfad eines Virtuosen meine Ausbildung zu spät begonnen hatte.« In seinem 1903 begonnenen Violinkonzert zeigt sich diese Passion für die Geige aufs Trefflichste: Fast wie ein Violin-Monolog kommt es daher.

In Kooperation mit

Tea Time im Europäischen Hof: Christina Brabetz & Julia Hagen

Im vergangenen Jahr sorgte sie bei der Kammermusik Akademie als Stipendiatin für Furore und beeindruckte durch ihre künstlerische Reife und packende Bühnenpräsenz. Grund genug, die junge Geigerin Christina Brabetz für eine Tea Time nach Heidelberg einzuladen. Gemeinsam mit Julia Hagen am Cello erkundet sie das facettenreiche Repertoire für diese Besetzung und hat mit der »Erlkönig«-Bearbeitung von Heinrich Wilhelm Ernst auch noch eines der schwersten Solowerke für die Geige im Gepäck.

Einlass um 16.30 Uhr

In Kooperation mit dem Europäischen Hof Heidelberg

Tianwa Yang & Nicholas Rimmer

»Tianwa Yang ist die stärkste junge Geigerin weit und breit«, schreibt Eleonore Büning in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die Geigerin, die an diesem Nachmittag in der Alten Aula zu erleben ist. Die Trägerin des Jahrespreises der deutschen Schallplattenkritik 2014 tritt erstmals beim Heidelberger Frühling auf und erweist sich mit ihrem Programm aus dem Herzen des Kammermusikrepertoires als souveräne und stilistisch vielseitige Gestalterin.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Wir danken

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 über das programm


Lisa Batiashvili, Gautier Capuçon & Tonhalle-Orchester Zürich

Das Weltklasseorchester aus der Schweiz hat seit der Saison 2014/15 in Lionel Bringuier einen charismatischen Chef von erst 28 Jahren, dessen Dirigentenkarriere mit 19 begann und seitdem einen stürmischen Weg aufwärts nimmt. Für das ehrwürdige Tonhalle- Orchester ist er ein fulminanter Energiespender. Sein Heidelberg-Debüt verspricht – auch angesichts der glanzvollen Solisten und des mächtigen Programms – zu einem der Höhepunkte des »Frühling« 2016 zu werden.

Wir danken Dr. Renate Keysser-Götze, Dr. Dietrich Götze und

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After Work Concert: Marc Bouchkov & Georgiy Dubko

Marc Bouchkov begeisterte alle, die ihn 2015 als jugendlichen Mentor der Kammermusik Akademie erlebt haben. Der nur 24-Jährige kehrt 2016 als Mentor an die Akademie zurück und präsentiert sich in diesem »After Work Concert« mit einem launigen Programm. Sein Klavierpartner Georgyi Dubko hat Mendelssohns fulminante »Hebriden-Ouvertüre« für Violine und Klavier bearbeitet. Man darf gespannt sein, wie das klingt!

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Künstler

Cosima Soulez Larivière

Die französisch-niederländische Geigerin Cosima Soulez Larivière wurde in Paris geboren. Sie hat Konzerte in Europa (u.a. Concertgebouw, Wigmore Hall, Liszt Musikakademie) und in Asien gegeben.

Beim Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover 2018 erhielt sie den 3. Preis und den Preis für die beste Interpretation des zeitgenössischen Auftragswerks. Im Jahr 2017 erhielt sie den 1. Preis bei der Bartok World Competition in Budapest. 2015 erhielt sie den 3. Preis und den Bach-Preis beim Postacchini-Wettbewerb in Fermo, Italien. Im selben Jahr gewann sie den 1. Preis beim Brahms-Wettbewerb in Pörtschach, Österreich.

Cosima Soulez Larivière hat an Meisterkursen von u.a. Zakhar Bron, Dora Schwarzberg, Lewis Kaplan, Zvi Zeitlin, Dmitri Berlinsky, Donald Weilerstein und Ana Chumachenco teilgenommen. Im Sommer 2016 war sie Fellow vom Tanglewood Music Center (TMC), USA. Im Jahr 2018 nahm sie an der Kronberg Academy im Rahmen von „Chamber Music Connects the World“ teil und wurde zur Verbier Festival Akademie eingeladen, wo sie den APCAV Preis erhielt. Im Sommer 2019 war sie Fellow beim Ravinia’s Steans Music Institute.

Sie ist Stipendiatin des English Speaking Union (ESU) Musikstipendiums (2015), von Live Music Now Hannover e.V. Stipendiums (2015), des Deutschland Stipendiums (2016) und der Studienstiftung des deutschen Volkes (2017). Seit 2018 ist Cosima Fellow der Young Artists Foundation gGmbH in Deutschland.

Cosima Soulez Larivière fing mit drei Jahren an die Geige zu spielen und wurde in Paris von Prof. Igor Volochine unterrichtet. Im Alter von acht Jahren gewann sie ein Stipendium der Yehudi Menuhin Schule, Cobham, England, wo sie Schülerin bei Prof. Natasha Boyarsky wurde. Derzeit studiert sie bei Prof. Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik in Hannover.

Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt Cosima eine Violine von Giovanni Grancino, Mailand 1675 aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung.

Maria Wehrmeyer

Anne Maria Wehrmeyer, geboren 2000 in Berlin, begann im Alter von vier Jahren Violine zu spielen. Derzeit studiert sie bei Prof. Linus Roth am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg sowie bei Prof. Conrad v. d. Goltz an der HfKM Regensburg. Sie besucht regelmäßig Meisterkurse bei namhaften Künstlern (z. B. Midori Goto, Ingolf Turban, Salvatore Accardo, Viktor Tretyakov). Zu ihren letzten Wettbewerbserfolgen gehören Preise bei der „International Violin Competition Vaclav Huml“ in Zagreb (2017) und beim TONALi17 Violinwettbewerb in Hamburg (2017).

Marias Repertoire umfasst Werke vom Barock bis in die Gegenwart sowie Kammermusik in den unterschiedlichsten Besetzungen. Ihr Orchesterdebüt hatte sie mit neun Jahren. Sie spielte bereits in der Kölner, der Berliner und der Elbphilharmonie Hamburg. Konzerte führten sie durch viele Länder Europas, nach Asien und in die USA.

Maria spielt eine Violine von Carlo Giuseppe Testore, Mailand um 1710, aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds.

Alina Ibragimova

Mit Musik vom Barock bis hin zu Kompositionsaufträgen sowohl auf historischen als auch modernen Instrumenten hat sich Alina Ibragimova als eine der faszinierendsten Geigerinnen ihrer Generation einen Namen gemacht. Das spiegeln auch ihre Auftritte bei den »BBC Proms« seit 2015 wider: Große Konzerte mit dem klassischen Repertoire stehen neben Auftritten mit Barockensemble, Late-night-Konzerte in der Royal Albert Hall neben Recitals mit den gesamten Bach-Partiten und -Sonaten und der Uraufführung von Rolf Wallins Violinkonzert mit dem Bergen Philharmonic Orchestra unter Edward Gardner.

Höhepunkte vergangener Auftritte waren ihre Debüts beim Boston Symphony Orchestra, Orchestre symphonique de Montréal, Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Royal Stockholm Philharmonic Orchestra sowie Konzerte mit dem London Philharmonic Orchestra und Chamber Orchestra of Europe. Ausgedehnte Konzertreisen durch Australien unternahm sie mit den Sinfonieorchestern aus Sydney, Melbourne und Adelaide sowie mit dem Australian Chamber Orchestra.

Die langjährige Partnerschaft im Duo mit dem Pianisten Cédric Tiberghien hat sich u. a. in einem erfolgreichen Zyklus der Beethoven- und Mozartsonaten in der Wigmore Hall niedergeschlagen. Alina Ibragimova ist zudem Gründungsmitglied des Chiaroscuro Quartet, mit dem sie seit 2005 häufig auftritt und das sich zu einem der gefragtesten Ensembles für historische Aufführungspraxis entwickelt hat.

Alina Ibragimovas Diskografie bei Hyperion Records umfasst 16 Alben mit Werken von Bach bis Szymanowski und Ysaÿe. Zuletzt erschien im Herbst 2018 eine CD mit Sonaten von César Franck und Louis Vierne.

Geboren 1985 in Russland, begann die Geigerin ihre Ausbildung in Moskau, bevor sie mit ihrer Familie 1995 nach England zog und an der Yehudi Menuhin School sowie am Royal Col- lege of Music studierte. Zu ihren Lehrern gehörten Natasha Boyarsky, Gordan Nikolitch und Christian Tetzlaff. Sie wurde mit Auszeichnungen wie dem »Royal Philharmonic Society Young Artist Award«, »Borletti-Buitoni Trust Award« und »Classical BRIT Young Performer of the Year Award« geehrt und war »BBC New Generation Artist«. Alina Ibragimova spielt eine Geige von Anselmo Bellosio aus dem Jahr 1775, die ihr freundlicherweise von Georg von Opel zur Verfügung gestellt wird.

Lise Berthaud

Lise Berthaud begann mit fünf Jahren mit dem Violinunterricht, entdeckte jedoch schon früh ihre Affinität zur Viola. Studien bei Pierre-Henry Xuereb und Gérard Caussé am Pariser Conservatoire, 2000 Preisträgerin der European Young Instrumentalists Competition, 2005 Gewinnerin des Hindemith-Preises des Concours des Genéve, 2006 aufgenommen in ein Radio France-Förderprogramm für außergewöhnliche junge Künstler, 2009 »Révélation de l’Année« bei den Victoires de la Musique Classique und 2013 Teilnehmerin des »New Generation Artists«-Programms der BBC – das sind nur einige Stationen einer steilen Karriere.

Auftritte führten Lise Berthaud auf die großen internationalen Podien und Festival wie das Théâtre des Champs-Elysées Paris oder die Londoner Wigmore Hall London, das Festival de Montpellier, das Davos Festival oder die Rencontres Musicales d’Evian, wo sie u. a. mit Laurent Aimard, Guy Braunstein, Gautier und Renaud Capuçon, David Grimal, Martin Helmchen, Daishin Kashimoto, Éric Le Sage, Emmanuel Pahud, Christian Poltera, dem Quatuor Ebène und dem Modigliani Quartett zusammenarbeitete.

Als Solistin spielte sie mit sämtlichen Orchestern der BBC (Proms-Debüt 2014), mit dem Isländischen Symphonieorchester, dem Orchestre National de Belgique, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Orchestre National de Lyon, den Musiciens du Louvre, dem Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo und der Hong Kong Sinfonietta, unter Dirigenten wie Sakari Oramo, Fabien Gabel, Emmanuel Krivine, Leonard Slatkin, François Leleux, Paul McCreesh und Marc Minkowski.

Ihre Leidenschaft für zeitgenössische Musik führte zu Projekten mit Komponisten wie Philippe Hersant, Thierry Escaich, Henri Dutilleux, György Kurtág, Guillaume Connesson und Florentine Mulsant. CDs mit Lise Berthaud erscheinen bei Naxos und Aparté.

Sie spielt ein Instrument von Antonio Casini aus dem Jahr 1660, die ihr von Bernard Magrez zur Verfügung gestellt wird.

Alexandra Conunova

Alexandra Conunova wurde mit Beifall von Publikum und Kritikern überschüttet, als sie den 1. Preis beim Joseph-Joachim- Violinwettbewerb in Hannover im Herbst 2012 erhielt. Die Jury war begeistert von ihrem zupackenden Gestus und der höchst virtuosen Dramatik ihres Spiels. Die H.A.Z. schrieb: „sie zeigt, mit was für einem strahlenden Ton sie Musik machen kann. Mal streng und dabei doch wunderbar gesanglich, dann wieder tänzerisch oder hochvirtuos.“

Ihr US-Debüt gab sie im Januar 2017, sorgte mit Konzerten in München unter Valery Georgiev für Aufsehen und sprang im Juli 2018 für Janine Janson beim Verbier Festival ein. 2018/19 konzertiert Alexandra Conunova u.a. in London, Besançon, Paris, Verona, Ankara, Tokyo und Aix-en-Provence, sowie beim Menuhin Festival Gstaad, Shanghai International Arts Festival, Zagreb Festival und Martha Agerich Festival Hamburg. Mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Beatrice Muthelet ist sie ebenso zu hören wie mit dem Insula Orchestra unter Laurence Equilbey, dem Real Orchestra Sinfonica de Sevilla unter John Axelrod, dem Saarländischen Staatsorchester unter Nicholas Milton, den Hamburger Symphonikern unter Sylvain Cambrelin und Kammerorchester Basel. 2018 erschien Alexandra Conunova Debut CD bei Aparte Music: Aufgenommen wurden die zwei Violinsonaten von Sergej Prokofjew mit ihrem langjährigen Klavierpartner Michail Lifits.

Die junge Musikerin ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Mit Hilfe ihrer Energie, natürlichen Bühnenpräsenz und Stilsicherheit errang sie 2015 den 3. Preis im internationalen Violinwettbewerb in Singapur und beim renommierten Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau. Einen 2. Preis erhielt sie 2011 beim internationalen Violinwettbewerb „George Enescu“ (bei Nicht-Vergabe des 1. Preises), wie auch bei den Wettbewerben „Tibor Varga“ (2010), „Ion Voicu“ (2009) und „Henri Marteau“ (2008). Im Rahmen der „Verbier Festival Academy“ wurde ihr 2013 der „Julius Baer Preis“ verliehen. 2016 wurde sie als Borletti-Buitoni-Trust Fellowship Winner ausgezeichnet. Alexandra Conunova wurde 1988 in Moldawien geboren und begann im Alter von sechs Jahren, Geige zu spielen. Sie studierte bei Petru Munteanu an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, bei Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie bei Renaud Capuçon an der Haute Ecole de Musique de Lausanne. Ihr Studium ergänzten Meisterkursen bei Ivry Gitlis, Igor Oistrakh und Igor Ozim u.a. In ihrer Heimatstadt Chişinău, der Hauptstadt Moldawiens, gründete sie die VitArt Charity Foundation, um Menschen mit Behinderung, aber auch junge Musiker zu unterstützen. 2015 wurde ihr vom moldawischen Präsidenten Nicolae Timofti der Ehrentitel Master of Arts verliehen.

Alexandra Conunova hat sich als Solistin auf hohem Niveau etabliert. Konzerte führten sie u.a. nach Bulgarien, China, Russland und Frankreich sowie in die Türkei und in die Schweiz. Als Solistin arbeitet sie mit Orchestern wie dem National Philharmonic of Russia, dem Hermitage Orchestra St-Petersburg, der NDR Radiophilharmonie, dem Orchestra I pomeriggi musicali Mailand, der Filarmonica Teatro Regio Torino, dem Real Orchestra Sinfonica de Sevilla, dem Orchestre National du Capitole, Bucharest Symphony Orchestra, dem George Enescu Philharmonic Orchestra, der Ungarischen Staatsoper, den Moscow Soloists, den Nürnberger Symphonikern, dem Philharmonischen Orchester Erfurt, dem Wuhan und China Philharmonic Orchestra, dem Musikkollegium Winterthur, dem Verbier Festival Kammerorchester sowie dem Wiener, Münchener und Stuttgarter Kammerorchester und dem Mahler Chamber Orchestra. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Teodor Currentzis, Hannu Lintu, Andrew Manze, Christian Badea, Yury Bashmet, Misha Damev, Gianandrea Noseda, Nicholas Milton, John Axelrod und Gabor Takacs-Nagy.

Alexandra Conunova begeistert auch als Kammermusikerin. Regelmäßige Zusammenarbeit verbindet sie mit Künstlern wie Nicolas Altstaedt, Lera Auerbach, Boris Brovtsyn, Gérard Caussé, Renaud Capuçon, Finghin Collins, Blythe Teh Engstroem, Katia and Marielle Labèque, Yura Lee, Michail Lifits, Alexander Melnikov, Paul Meyer, Edgar Moreau, Andreas Ottensamer, Julien Quentin, Alexei Stadler, Christian Tetzlaff, Kirill Troussov, Istvan Vardai, Tabea Zimmermann, Claudio Bohorquez und Maximilian Hornung.

Derzeit spielt sie eine auf 1735 datierte Santo-Seraphin Geige aus Venedig, welche die Deutsche Stiftung Musikleben ihr freundlicherweise zur Verfügung stellt.

Pierre Fouchenneret

Pierre Fouchenneret, gefördert von der Stiftung Singer Polignac, genießt seit jungen Jahren große Anerkennung. Bereits mit zwölf Jahren erhielt er den ersten Preis für Violine am CNR Conservatoire National Regional in Nizza, mit sechzehn den ersten Preis für Violine und Kammermusik am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris und war Preisträger beim Internationalen Wettbewerb für Kammermusik in Bordeaux. Inspiriert durch seine Professoren Alain Babouchian am CNR in Nizza, Olivier Chartier am CNSM in Paris und Devy Erlih unterrichtet Pierre Fourchenneret am Pôle d’enseignement supérieur de la musique et de la danse de Bordeaux Aquitaine.

Er arbeitet mit den begabtesten Musikern seiner Generation zusammen und tritt auf den großen nationalen und internationalen Bühnen auf. 2013 gründete er das Quartett Strada mit François Salque, Sarah Nemtanu und Lise Berthaud.

Seine Virtuosität, “sein intensives, präzises und farbenfrohes Spiel” (Classica) und seine Lebendigkeit werden von französischen und internationalen Orchestern wie den Orchestern in Bordeaux Aquitaine, Dijon, der Philharmonie in Nizza, Brünn, der Ostsee in St. Petersburg geschätzt. Als leidenschaftlicher Kammermusiker bildet er mit Eric Picard und Nicolas Bone außerdem das Streichtrio 71.

Im Laufe seiner Karriere als Solist und Kammermusiker erschien 2007 seine erste CD mit Mendelssohn-Trios. Es folgen eine Reihe von Alben, die von den Kritikern einstimmig gelobt wurden. So erhält er den Choc Classica für eine dem französischen Komponisten George Louis Onslow gewidmeten Aufnahme. Im Jahr 2015 veröffentlichte er insgesamt drei CDs mit Werken von Mendelssohn, Bach, Chaconne, Kodaly, Bartok und Beethoven. 2016 spielte er Faurés gesamtes Werk für Violine ein, 2017 bildete den Auftakt zu einer Gesamtaufnahme der Kammermusik von Brahms mit dem Pianisten Eric Lesage.

Duo Schepansky-Wehrmeyer

Maria Wehrmeyer zeichnet sich unter den jungen Violinisten ihrer Generation durch ein profundes Musikverständnis, die Breite ihres Repertoires, ihre Aufgeschlossenheit gegenüber der zeitgenössischen Musik, eine besondere Neigung zur Kammermusik und – insbesondere seit ihrer Aufnahme in die TONALi-Agentur – Neugier gegenüber neuen Konzertformaten aus.

Geboren im Jahr 2000 in Berlin, begann sie im Alter von vier Jahren Violine zu spielen. Unter ihren Lehrern seien Conrad v. der Goltz in Regensburg und Linus Roth in Augsburg genannt. Derzeit studiert sie bei Antje Weithaas in Berlin. Weitere Impulse erhielt sie durch Meisterkurse bei Zakhar Bron, Midori Goto, Ingolf Turban, Pavel Vernikov, Pierre Amoyal, Salvatore Accardo und Viktor Tretyakov.

Maria Wehrmeyer erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise bei Wettbewerben, unter anderem 2017 bei der International Violin Competition Vaclav Huml, der X. International Tchaikovsky Competition for Young Musicians und dem TONALi Violinwettbewerb. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 wurde sie mit einem Stipendium ausgezeichnet und in die Bundesauswahl Junger Künstler aufgenommen.

Mit neun Jahren debütierte sie mit dem Neuen Sinfonieorchester Berlin. Es folgten Auftritte in der Kölner Philharmonie, der Berliner Philharmonie und der Elbphilharmonie Hamburg. Konzerte führten sie durch viele Länder Europas, nach Asien und in die USA. Sie spielt eine Violine von Carlo Giuseppe Testore, Mailand um 1710, aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds.

 

Julius Schepansky (*1998) erhielt seinen ersten Akkordeonunterricht im Alter von sieben Jahren. Nach seinem Jungstudium bei Claudia Buder in Münster begann er 2017 sein Studium in der Klasse von Mie Miki und Heidi Luosujärvi an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Zusätzlich studiert er bei Peter Walter Jazzklavier.

Als Solist und in unterschiedlichen kammermusikalischen Formationen ist Julius Schepansky Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe. Als mehrfacher Bundespreisträger von Jugend musiziert wurde er 2016 in die Europäische Union der Musikwettbewerbe für die Jugend, EMCY aufgenommen. Darüber hinaus wurde er mit einer Vielzahl von Sonderpreisen ausgezeichnet und war Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben.

2017 wurde ihm der Nachwuchsförderpreis für Musik des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Als Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs 2018 wurde er in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.

Konzerte führten den jungen Akkordeonisten und Pianisten nach Indonesien, Italien, Japan, Luxemburg, Norwegen, Russland, Senegal, Spanien und Tschechien. Er spielte u. a. in der Laeizshalle Hamburg und der Kölner Philharmonie, war 2018 Akademist bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker und wirkte bei diversen Uraufführungen mit, z. B. beim Podium Esslingen.

Ein wichtiger Bestandteil seiner künstlerischen Arbeit liegt in der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik sowie der Improvisation. Als Jazz­pianist komponiert er eigene Werke.

Julius Schepansky wirkte bei diversen Rundfunk- und Fernsehproduktionen beim WDR, NDR, BR und Deutschlandfunk mit.

Pekka Kuusisto

Pekka Kuusisto ist ein musikalischer Grenzgänger, der in seinen Konzerten als Improvisationstalent den klassischen Werkekanon bruchlos mit genrefernen Klängen verbindet. Geboren wurde er 1976 in Espoo als Sohn einer musikalischen Familie: Sein Großvater war Komponist, sein Vater – ein klassikbegeisterter Jazzmusiker – komponierte Opern und seine Mutter arbeitete als Musiklehrerin. Im Alter von drei Jahren begann er mit dem Improvisieren auf der Violine, 1985 nahm er ein Violinstudium an der Sibelius-Akademie in Helsinki auf und wechselte schließlich von 1992 bis 1996 an die Indiana University School of Music.

Noch während dieser Zeit gewann der Geiger als erster Finne den Ersten Preis beim Internationalen Sibelius-Wettbewerb für die beste Interpretation des Sibelius-Violinkonzerts. Nicht erst seit seinem Studienabschluss widmet sich Pekka Kuusisto auch den Randbereichen des Konzertbetriebs: „Was mir im Moment sehr am Herzen liegt, ist die Verschmelzung von finnischer Musik, elektronischen Sounds und Improvisationen mit Bezug zum Jazz.“ Zudem arbeitet er mit vielen zeitgenössischen Komponisten zusammen und schreibt selbst Musik – zum Beispiel für eine neue große Fernsehproduktion der Animationsserie „Mumins“.

Als leidenschaftlicher Kammermusiker spielt Pekka Kuusisto regelmäßig mit Partnern wie Nicolas Altstaedt, Anne Sofie von Otter und Olli Mustonen. Er ist Künstlerischer Partner des Saint Paul Chamber Orchestra und seit 2016 Künstlerischer Leiter des ACO Collective, eines Streichensembles, in dem Mitglieder des Australian Chamber Orchestra zusammen mit Nachwuchsmusikern landesweit innovative Projekte umsetzen. 2017 verlieh ihm die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen den Titel „Artistic Best Friend“, ein Jahr darauf wurde er zum „Guest Artistic Leader“ des Norwegian Chamber Orchestra ernannt und Anfang Juni 2018 zum Künstlerischen Partner des Mahler Chamber Orchestra.

Pekka Kuusisto hat mehrere Aufnahmen veröffentlicht, vor allem für Ondine und BIS. Die jüngsten Aufnahmen umfassen Erkki-Sven Tüür’s Konzert für Violine und Orchester Noesis für Ondine und Sebastian Fagerlunds Violinkonzert Darkness in Light für BIS, beides eingespielt mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra und Hannu Lintu. 2018 nahm er Hillborgs Bach Materia und Bachs Brandenburgische Konzerte Nr. 3 und 4 mit dem Swedish Chamber Orchestra und Thomas Dausgaard für BIS auf.

Pekka Kuusisto spielt eine italienische Geige aus dem 18. Jahrhundert, die ihm von der Beare’s International Violin Society zur Verfügung gestellt wird.

 

Emmanuel Tjeknavorian

Ausgezeichnet beim Internationalen Jean-Sibelius-Violinwettbewerb 2015 für die beste Interpretation des Violinkonzerts von Jean Sibelius sowie als Gewinner des zweiten Preises zog Emmanuel Tjeknavorian internationale Aufmerksamkeit auf sich.

Für die Saison 2017/2018 wurde er für den Rising Stars Zyklus der European Concert Hall Organisation ausgewählt, nominiert durch das Wiener Konzerthaus und den Musikverein Wien. Diese Tournee wird ihn in die renommiertesten Konzertsäle Europas führen. Emmanuel Tjeknavorian ist außerdem Great Talent des Wiener Konzerthauses und wird dort in unterschiedlichen Kammermusikformationen unter anderem mit Elisabeth Leonskaja zu erleben sein.
Nach seinem erfolgreichen Debüt in der Reihe „Junge Elite“ verleihen ihm die Festspiele MV im Sommer 2018 im Rahmen eines Preisträger-Konzertes mit dem Pianisten Maximilian Kromer den Ensemblepreis.

Zu den weiteren Highlights der aktuellen Saison gehören seine Debüts beim DSO in der Berliner Philharmonie und beim Tonhalle Orchester Zürich als Solist der Orpheum Stiftung Zürich. Er wird außerdem mit den wichtigsten Klangkörpern Österreich wie dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Innsbrucker Symphonieorchester, dem Grazer Philharmonischen Orchester und dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich zusammenarbeiten.
Zur erneuten Begegnung kommt es mit den Wiener Symphonikern, dem hr Sinfonieorchester, dem Bruckner-Orchester Linz sowie dem Wiener Jeunesse Orchester im Musikverein Wien. Beim Rheingau-Musikfestival und beim Hanko-Festival in Finnland wurde er nach seinen Rezital-Konzerten ebenso umgehend wieder eingeladen.

Seine junge Karriere führte ihn bereits zu Orchestern wie den Wiener Symphoniker, dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem hr Sinfonieorchester Frankfurt, dem Finnish Radio Symphony Orchestra, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, der Camerata Salzburg und dem Münchner Kammerorchester.
Außerdem spielte er unter Dirigenten wie Adam Fischer, Keith Lockhart, Hannu Lintu, Cornelius Meister, Andrés Orozco-Estrada, Kristiina Poska und John Storgårds.

Seit September 2017 bestreitet Emmanuel Tjeknavorian die sehr erfolgreiche monatliche Sendung “Der Klassik-Tjek” bei Radio Klassik, Österreichs privatem Klassiksender. Im März 2018 war er in der Arte TV-Show “Stars von morgen” mit Rolando Villazon zu sehen.

Emmanuel Tjeknavorian wurde 1995 in Wien als Sohn einer Pianistin und eines Dirigenten in eine Musikerfamilie geboren, erhielt ab dem Alter von fünf Jahren Geigenunterricht und trat als Siebenjähriger das erste Mal öffentlich mit Orchester auf. Seit 2011 studiert er bei Gerhard Schulz, ehemals Mitglied des weltberühmten Alban-Berg-Quartetts, an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
Emmanuel Tjeknavorian spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari, Cremona.

Renaud Capuçon

Renaud Capuçon wurde 1976 in Chambéry geboren. Er begann im Alter von vierzehn Jahren am Conservatoire National Supérieur de Musique von Paris zu studieren und gewann in den fünf Jahren seines Studiums zahlreiche Auszeichnungen. Danach studierte er bei Thomas Brandis und Isaac Stern in Berlin und erhielt den Preis der Berliner Akademie der Künste. 1997 wurde er von Claudio Abbado eingeladen, Konzertmeister des Gustav Mahler Jugendorchesters zu werden, das er drei Sommer lang leitete.

Seitdem hat sich Capuçon als Solist auf höchstem Niveau etabliert. Er spielte Konzerte mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris, dem Orchetsre Philharmonic de Radio France, dem Filarmonica della Scala Milano, dem Orchestre National de France, dem Simon Bolivar Orchestra und dem Los Angeles Philharmonic.

Er leitet auch als Solist diverse Ensembles wie die Camerata Salzburg, die Festival Strings Luzern und das Basel Chamber Orchestra.

Renaud Capuçon engagiert sich sehr für Kammermusik und arbeitet mit Argerich, Nicholas Angelich, Barenboim, Bronfman, Yuja Wang, Buniatishvili, Grimaud und Pires sowie mit seinem Bruder, dem Cellisten Gautier Capuçon. Diese Kooperationen haben ihn unter anderem zu den Festivals Edinburgh, Berlin, Luzern, Verbier, Aix-en-Provence, Roque d’Antheron, San Sebastian, Stresa, Tanglewood und Salzburg geführt.

Er ist künstlerischer Leiter des Osterfestes in Aix-en-Provence, das er 2013 gründete und wurde in 2016 zum künstlerischen Leiter der Sommets Musicaux in Gstaad ernannt. Seit 2014 unterrichtet er Violine an der Hochschule für Musik in Lausanne.

Renaud Capuçon hat einen Exklusiv-Vertrag mit Erato und bereits eine umfangreiche Diskographie vorgelegt. Für seine Einspielungen erhielt er u.a. einen Echo Klassik, den Disque d’Or und den Victoire de la Musique.

Im Juni 2011 wurde er zum “Chevalier dans l’Ordre National du Merite” und im März 2016 zum “Chevalier de la Legion d’honneur” der französischen Regierung ernannt.