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Künstler

Bomsori Kim

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Seoul calling… feat. Bomsori Kim | Videobotschaft

Biografie

Bomsori Kim, die Gewinnerin des 62. Internationalen Musikwettbewerbs der ARD, gilt international als eine der dynamischsten und aufregendsten Geigerinnen der Gegenwart. Sie ist Preisträgerin bei zahlreichen renommierten internationalen Violinwettbewerben, wie beim internationalen Tschaikovsky Wettbewerb, beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb, beim internationalen Jean Sibelius Violinwettbewerb, beim internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb in Hannover, beim internationalen Musikwettbewerb in Montreal und beim internationalen Musikwettbewerb in Sendai. Bomsori erzielte beim 15. Internationalen Henryk Wieniawski Violinwettbewerb erstaunliche Erfolge und gewann sowohl den zweiten Preis als auch den Kritikerpreis sowie neun weitere Sonderpreise.

In der Saison 2018-2019 wird Bomsori  „Artist-Soloist-in-residence“ des Poznan Philharmonic Orchesters sein. Die Residenz umfasst Konzerte in Posen, Berlin (Konzerthaus), Mailand (Auditorio di Milano) und Prag (Smetana Hall). Bomsori wird ihr Debüt bei europäischen Festivals wie beim Dvorak Festival Prag (Rudolfinum), beim Lucerne Festival, beim Rheingau Festival, beim Heidelberger Frühling und beim Gstaad Festival geben.

Bomsori wird auch zum ersten Mal mit dem Tonkünstler Orchester Wien auftreten und ihr Debüt in der Suntory Hall Tokyo mit dem Yomiuri Nippo Orchester geben. Bomsori wird außerdem auf Tournee in Europa, Asien und USA mit dem polnischen Pianisten Rafał Blechacz sein. Zu den Höhepunkten der Saison in Nordamerika zählen ihr Debüt mit dem Lincoln Symphony Orchestra und Rezitalauftritte bei der Maestro Foundation und der Rising Star Series der La Jolla Music Society.

Als Solistin trat Bomsori weltweit an zahlreichen Konzerthäusern auf, unter anderem im goldenen Saal des Wiener Musikvereins, im Tschaikowsky Saal in Moskau, in der Philharmonie in St. Petersburg, in der Finlandia Hall in Helsinki, im Herkulessaal und im Prinzregententheater in München, im Kammemusiksaal der Berliner Philharmonie, in der Rudolfinum und die Smetana Hall in Prag sowie im Seoul Arts Center.

Bomsori hatte das Privileg, unter der Leitung mehrerer Dirigenten aufzutreten, darunter Jaap van Zweden, Andrey Boreyko, Jacek Kaspszyk, Marin Alsop, Hannu Lintu, Sakari Oramo, John Storgards, Juri Simonov, Giancarlo Guerrero, Yoel Levi, Antonio Mendez, Lukasz Borowicz; mit zahlreichen führenden Orchestern , darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Montreal Symphony Orchestra, Nationalorchester Belgien, Warschauer Nationalphilharmonie, NDR Radiophilharmonie Hannover, Posener Philharmonie, Finnisches Radio-Sinfonieorchester, Helsinki Philharmonie, Münchener Kammerorchester, Yomiuri Nippon Symphonieorchester und KBS Symphonieorchester.

Im Jahr 2017 veröffentlichte Warner Classics Bomsoris Debütalbum mit Maestro Jacek Kaspszyk und den Warschauer Philharmonikern mit Wieniawski Violinkonzert Nr. 2 und Shostakovich Violinkonzert Nr. 1. Ihr zweites Album mit dem Pianisten Rafał Blechacz wird im 2019 bei der Deutschen Grammophon erscheinen.

Die gebürtige Südkoreanerin erhielt ihren Bachelor-Abschluss an der Seoul National University, wo sie bei Young Uck Kim studierte. Sie erwarb auch ihren Master of Music-Abschluss und ihr Künstlerdiplom als Vollstipendiatin und studierte bei Sylvia Rosenberg und Ronald Copes.

Mit der Unterstützung der Kumho Asiana Cultural Foundation spielt sie derzeit auf eine Violine von Johannes Baptista Guadagnini aus dem Jahr 1774.

Chouchane Siranossian

Die französische Geigerin Chouchane Siranossian zählt zu den interessantesten Talenten ihrer Generation und hat sich sowohl in Kreisen der Barockmusik als auch in der Neuen Musik einen Namen gemacht. Ihre Forschungen in historisch informierter Aufführungspraxis bis hin zur Musik der Moderne, gepaart mit ihrer stupenden Virtuosität, eröffnen den Raum für eine neue Dimension der Interpretation ihres umfassenden Repertoires.

Sie studierte bei Tibor Varga, Pavel Vernikov, Zakhar Bron und Reinhard Goebel und ist eine gefragte Solistin und Konzertmeisterin. Sie spielte u. a. mit der Staatskapelle Dresden, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Budapest Festival Orchestra, dem Concerto Köln, Les Musiciens du Louvre, der Capella Augustina, der Hofkapelle München, dem Münchener Kammerorchester, Collegium 1704 und Anima Eterna. Sie ist Leiterin des Ensemble Esperanza Liechtenstein.

Ihre Aufnahmen als Solistin und Kammermusikerin wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. So erhielt sie für ihre erste Solo-CD Time Reflexion den Diapason Découverte; l‘Ange et le Diable, eine Duo-CD mit dem Dirigenten und Cembalisten Jos van Immerseel, wurde mit dem International Classical Music Award in der Kategorie Instrumental Baroque prämiert.

Nathan Meltzer

Der 17-jährige amerikanische Geiger Nathan Meltzer, der jüngste Gewinner des Windsor Festival International String Competition 2017, zieht mit seiner ausgereiften Musikalität, seinem reichen Klang und seiner außergewöhnlichen Technik schnell große Aufmerksamkeit auf sich.

Als Schützling von Itzhak Perlman studiert er bei Perlman und Li Lin am Perlman Music Program und Juilliard Pre-College, wo er Starling-Stipendiat ist. Zu den Höhepunkten der Saison 2017/18 gehören sein Debüt mit dem Philharmonia Orchestra beim Windsor Festival mit dem Sibelius Violinkonzert unter der Leitung von Michael Francis, ein Besuch in Kolumbien mit dem Orquesta Filarmónica de Medellin und eine Rückkehr zum Evansville Philharmonic Orchestra.
Anfang 2018 gewann Nathan den Wettbewerb “Getting to Carnegie”, was dazu führte, dass er beim Water Island Festival in St. Thomas Julian Gargiulos Sonate Nr. 3 für Violine und Klavier aufführte.

Als begeisterter Kammermusiker gibt Nathan auch Solo-Rezitals in New York, London und in den Walton Gardens in Ischia, Italien. Zu seinen bisherigen Engagements gehörten Konzerte mit den Bürgerorchestern Pittsburgh Symphony, Indianapolis Symphony, Adelphi, Bloomington, Muncie und Charlotte sowie dem Orquesta Sinfónica Concepción in Chile.
Nathan begann seine musikalische Ausbildung in Wien und trat 2011 der “Violin Virtuosi” an der Indiana University Jacobs School of Music bei, bevor er 2014 in Juilliard eintrat. Seit 2016 ist er Mitglied des New Yorker Omega Ensembles und nahm an der renommierten Radiosendung “From the Top” von NPR teil, zuletzt mit Mark O’Connor. Er trat auch zusammen mit The Piano Guys in der Carnegie Hall, Gilles Apap, David Chan und Augustin Hadelich auf und nahm an Meisterkursen und Unterricht bei Joshua Bell, Pamela Frank, Vadim Gluzman und Jaime Laredo teil.
Nathan spielt eine Violine von 1844 Joannes Pressenda auf einer großzügigen Leihgabe von Juilliard.

 

Lea Maria Löffler

Lea Maria Löffler begann ihre musikalische Ausbildung mit der Violine im Alter von vier Jahren. Ein Jahr später entdeckte sie ihre Liebe zur Harfe und begann mit dem Unterricht. Zu ihren Lehrern gehören unter anderem Judith Geißler, Silke Aichhorn, Prof. Andreas Mildner und Prof. Mirjam Schröder. Von 2008 bis 2013 studierte sie in der Frühförderklasse der Hochschule für Musik Wrzburg und von 2013 bis 2016 im Jungstudierenden-Institut der Hochschule für Musik Detmold das Fach Harfe, das sie seit dem Wintersemester 2016 als Vollstudium bei Prof. Godelieve Schrama fortsetzt. Von 2018-2019 wird sie als Erasmusstudentin in die Klasse von Prof. Isabelle Moretti am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris aufgenommen. Meisterkurse absolvierte sie unter anderem bei Sivan Magen, Alice Giles, Marie-Pierre Langlamet und Prof. Francoise Friedrich.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 erspielte sie sich ein Stipendium, mit dem unter anderem die Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler verbunden ist. Zusätzlich wurde sie mit dem Sonderpreis des Verbandes der Harfenisten in Deutschland ausgezeichnet. 2018 war Lea Maria Preisträgerin beim Internationalen Harfenwettbewerb der Franz Josef Reinl Stiftung, 2012 beim Internationalen Harfenwettbewerb Félix Godefroid und 2010 beim Harfenwettbewerb des Verbandes der Harfenisten in Deutschland. Seit 2018 wird sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes, seit 2017 von der Dr. Franz Stüsser Stiftung und seit 2015 von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung gefördert, durch welche sie im Herbst 2016 eine Tournee in der Reihe Best of NRW startete. Außerdem erspielte sie sich das Conrad von der Goltz Stipendium der Hochschule für Musik Würzburg und erhielt Förderpreise der Sparkassen NRW und der Hindemith Stiftung sowie zahlreiche Konzertauftritte.

2010 gab Lea Maria ihr erstes Solokonzert mit Orchester und spielte unter anderem mit den Würzburger Philharmonikern und den Bergischen Symphonikern. Orchestererfahrung sammelte sie unter anderem im Bundesjugendorchester. Regelmäßige Soloauftritte und Konzertreisen führten sie zu den verschiedensten Konzertsälen im In- und Ausland. Außerdem tritt Lea Maria im Fernsehen auf und hat mit mehreren Rundfunksendern wie dem BR, dem WDR und dem Deutschlandfunk zusammengearbeitet. Mehrere CDs zeugen von ihrer künstlerischen Arbeit.

Sarah Christian

Sarah Christian, geboren in Augsburg, absolvierte ihr Studium bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Von 2013 bis 2016 hatte sie dort auch einen Lehrauftrag als ihre Assistentin inne. Ihren ersten Studienabschnitt bei Igor Ozim an der Universität Mozarteum Salzburg schloss sie im Alter von 20 Jahren mit höchster Auszeichnung ab. Wichtige musikalische Anstose erhielt sie in Meisterkursen bei Thomas Brandis, Donald Weilerstein, Rainer Schmidt, Maxim Vengerov und bei Miriam Fried.

Seit 2013 ist Sarah Christian 1. Konzertmeisterin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Neben Projekten mit renommierten Dirigenten und Solisten geniest sie vor allem auch die Möglichkeit immer wieder selbst vom Pult aus zu leiten. In dieser Position hat sie sich bereits einen Namen gemacht und ist regelmäßig zu Gast bei anderen Orchestern wie zum Beispiel dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin, dem BBC Symphony Orchestra oder der Kammerakademie Potsdam.

Internationale Erfolge feierte Sarah Christian zudem als Preisträgern zahlreicher Wettbewerbe. Zuletzt erhielt sie den 2. Preis (bei Nichtvergabe des 1.) beim ARD Musikwettberwerb 2017 in München sowie den Publikumspreis und den Sonderpreis des Münchner Kammerorchester. Sie ist Preisträgern des Louis Spohr- Wettbewerbs und Gewinnerin des internationalen Violinwettbewerbs Kocian in Tschechien. Es folgten Preise bei den Violinwettbewerben Henri Marteau, bei dem sie zusätzlich den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von W.A. Mozart erhielt, sowie beim Wettbewerb der Kulturstiftung Hohenlohe in Kloster Schontal. Hier ist ebenfalls ein Sonderpreis für das virtuose Werk zu erwahnen. Beim Johannes Brahms Wettbewerb in Osterreich erspielte sie sich einen Ersten Preis. Die Stiftung Mozarteum übergab der Preisträgern anlässlich des 10. Wettbewerbs W.A. Mozart in Salzburg den Förderpreis für die jüngste Finalistin. 2008 wurde sie mit dem Best string player of the year Award sowie der Yehudi Menuhin Medaille der Universität Mozarteum Salzburg ausgezeichnet. Sie gewann den Violinwettbewerb Szymon Goldberg in Meissen und wurde mit der Szymon Goldberg Medaille als Gesamtsiegerin geehrt. Anfang 2012 erspielte sie sich beim Mendelssohn-Bartholdy Wettbewerb in Berlin den 1. Preis sowie den Preis der Freunde Junger Musiker. 2013 wurde sie beim Internationalen Violinwettbewerb Michael Hill in Auckland / Neuseeland mit einem 2. Preis und dem Kammermusikpreis ausgezeichnet.

Sarah Christian legt auch besonderen Wert auf ihre kammermusikalische Ausbildung und Entwicklung. Impulsgebend war dafür auch die Zusammenarbeit mit dem Hagen Quartett. 2010 spielte sie sich beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn im Fach Duo Violine/Klavier ins Finale und wurde als Stipendiatin in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. In deren Rahmen gab sie Konzerte in ganz Deutschland, unter anderem beim Schleswig Holstein Musikfestival. Bei den Festivals Spannungen in Heimbach und den Schwetzinger Festspiele spielt sie regelmäßig mit Lars Vogt, Jorg Widmann, Tanja Tetzlaff und vielen weiteren Künsltern. 2015 fand zum ersten Mal ihre Kammermusikreihe Freistil in Augsburg statt, die sie als künstlerische Leiterin gemeinsam mit dem Cellisten Maximilian Hornung initiiert hat und betreut.

Konzerte führten sie bereits in viele Lander Europas, nach China, Japan, Südamerika und die USA führte. Sie spielte als Solistin u.a. mit dem Via Nova Chor München, mit den Philharmonien Hermannstadt und Timisoara/ Rumanien, der Bayerischen Kammerphilharmonie, der Camerata Salzburg, der Auckland Philharmonie, dem Sinfonieorchester Klagenfurt, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Ihre Debüt CD mit Prokofjews Sonate Nr. 1 f-Moll für Violine und Klavier op. 80 und Schuberts Fantasie CDur für Violine und Klavier, 934 op. post 159 erschien im Juni 2017 bei GENUIN und wurde von der Presse hochgelobt.

Nikolaj Znaider

Als Solist tritt Nikolaj Znaider regelmäßig mit führenden internationalen Orchestern auf, darunter die Wiener Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und das Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst, das Los Angeles Philharmonic unter Andrey Boreyko und die Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann. Nikolaj Znaider hat in allen großen Konzertsälen weltweit Rezitale und Kammerkonzerte gegeben.

Nikolaj Znaider ist Erster Gastdirigent des St. Petersburger Mariinsky-Orchesters sowie des Swedish Chamber Orchestra. Darüber hinaus ist er regelmäßiger Gastdirigent bei den Münchner Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra, dem City of Birmingham Symphony, dem Pittsburgh Symphony, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Hallé Chamber Orchestra

Seine umfangreiche und preisgekrönte Diskographie umfasst Violinkonzerte von Elgar, Brahms Korngold, Beethoven, Mendelssohn, Prokofjew und Glasunow sowie unter anderem das Gesamtwerk für Violine und Klavier von Johannes Brahms.

Nikolaj Znaider engagiert sich sehr für die Nachwuchsförderung und ist Gründer und war zehn Jahre lang künstlerischer Leiter der Nordic Music Academy, einer jährlichen Sommerschule, bei der durch Qualität und echtes Engagement musikalisches Bewusstsein und Entwicklung gefördert werden sollen.

Nikolaj Znaider spielt auf der »Kreisler« Guarnerius »del Gesu« von 1741, einer Dauerleihgabe des Royal Danish Theater mit großzügiger Unterstützung der VELUX Foundation und der Knut Højgaard Foundation.

Benjamin Beilman

Letztes Jahr begeisterte der US-amerikanische Geiger Benjamin Beilman nicht nur bei den »Standpunkten«, sondern auch als Einspringer für den erkrankten Remanja Radulovic.

Er begann sein Violin-Studium bei Almita und Roland Vamos am Music Institute of Chicago und setzte es ab 2007 bei Ida Kavafian und Pamela Frank am Curtis Institute of Music, Philadelphia, fort. Er war Preisträger und Stipendiat diverser Wettbewerbe und Stiftungen. Beilman spielte bereits mit zahlreichen großen Orchestern, darunter London Philharmonic Orchestra, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Sinfonieorchester Basel, Tonhalle Orchester Zürich, Los Angeles und San Francisco Symphony Orchestra unter Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Yannick Nézet-Séguin und Robert Spano.

Als engagierter Kammermusiker ist er regelmäßiger Gast großer internationaler Musikfestivals in den USA und in Europa, unter anderem in Marlboro, Seattle, Santa Fé, Verbier und Mecklenburg-Vorpommern.

2012 nahm er in Kronberg bei Chamber Music Connects the World teil und von 2012 bis 2013 studierte er als Junger Solist an der Kronberg Academy bei Christian Tetzlaff.

Milena Wilke

Milena Wilke wurde 1996 in Freiburg i.Br. und studierte an der Musikhochschule Freiburg, an der Züricher Hochschule der Künste und der Münchner Musikhochschule.

Die Semifinalistin des »Premio Paganini« Wettbewerbs ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe wie den »Young Virtuosos« in Sofia (2013) oder zuletzt der »Preis für die beste junge Interpretin« beim Internationalen Violinwettbewerb Freiburg im Breisgau.

Milena Wilke spielte als Solistin mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Freiburger Philharmonischen Orchester der Klassischen Philharmonie Nord-West und dem Jugend Sinfonie Orchester Konservatorium Bern in Kooperation mit dem South African Youth Orchestra. 2014 trat sie zusammen mit Zakhar Bron in Begleitung des »Zakhar Bron Chamber Orchestra« in der Berliner Philharmonie auf. Sie spielte Recitals und Kammermusikkonzerte in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Serbien und Spanien.

Des Weiteren war sie Teilnehmerin bei Meisterkursen wie der »Karl Flesch Akademie« in Baden-Baden, »Kronberg Akademie«, »Sommer Akademie am Mozarteum Salzburg«, bei »Interlaken Classics« sowie beim »Internationalen Meisterkurs für Violine in der Residenz Oettingen«.
In der Spielzeit 2015 war sie zudem dritte Konzertmeisterin des Gustav Mahler Jugendorchesters.

Isabelle Faust

Isabelle Faust bannt ihr Publikum mit ihren souveränen Interpretationen. Jedem Werk nähert sie sich äußerst respektvoll und mit Verständnis für seinen musikgeschichtlichen Kontext und das historisch angemessene Instrumentarium. Größtmögliche Werktreue ergänzt sie durch einen feinen Sinn für die Notwendigkeit, einer Komposition von der Gegenwart her zu begegnen. So gelingt es ihr, verschiedenste Werke gleichermaßen tief zu ergründen und durch die Intensität ihres Spiels einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Nachdem Isabelle Faust in sehr jungen Jahren Preisträgerin des renommierten Leopold- Mozart-Wettbewerbs und des Paganini-Wettbewerbs geworden war, gastierte sie schon bald regelmäßig mit den bedeutendsten Orchestern der Welt, wie den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo, dem Chamber Orchestra of Europe und dem Freiburger Barockorchester.

Dabei entwickelte sich eine enge und nachhaltige Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Giovanni Antonini, Frans Brüggen, Sir John Eliot Gardiner, Bernard Haitink, Daniel Harding, Philippe Herreweghe, Andris Nelsons und Robin Ticciati.

Isabelle Fausts künstlerische Neugier schließt alle Epochen und Formen instrumentaler Partnerschaft ein. Dabei dringt sie feinsinnig zum Wesen der Werke vor, die sie interpretiert. Neben den großen sinfonischen Violinkonzerten sind das zum Beispiel Schuberts Oktett auf historischen Instrumenten, György Kurtágs „Kafka-Fragmente” mit Anna Prohaska oder Igor Stravinskys „L’Histoire du Soldat“ mit Dominique Horwitz. Mit großem Engagement hat sich Isabelle Faust bereits früh um die Aufführung zeitgenössischer Musik verdient gemacht. Für die nächsten Spielzeiten sind Uraufführungen von Péter Eötvös, Brett Dean, Ondřej Adámek und Oscar Strasnoy in Vorbereitung.

Ihre zahlreichen Einspielungen wurden von der Kritik einhellig gelobt und mit Preisen wie dem Diapason d’or, dem Gramophone Award und dem Choc de l’année ausgezeichnet. Die jüngsten Aufnahmen umfassen Johann Sebastian Bachs Violinkonzerte mit der Akademie für Alte Musik Berlin und das Violinkonzert e-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy mit dem Freiburger Barockorchester unter Pablo Heras-Casado. 2018 erschien eine Aufnahme von Johann Sebastian Bachs Sonaten für Violine und Cembalo, eingespielt mit Kristian Bezuidenhout. Weitere vielbeachtete Einspielungen hat Isabelle Faust unter anderem von den Sonaten und Partiten für Violine Solo von Johann Sebastian Bach sowie den Violinkonzerten von Ludwig van Beethoven und Alban Berg unter der Leitung von Claudio Abbado vorgelegt. Mit dem Pianisten Alexander Melnikov verbindet sie eine langjährige kammermusikalische Partnerschaft. Unter anderem erschienen gemeinsame Aufnahmen mit Sonaten für Klavier und Violine von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven oder Johannes Brahms.

Nemanja Radulović

Nemanja Radulović erhielt seine Ausbildung an der Fakultät für darstellende Künste in Belgrad bei Dejan Mihailovic und an der Hochschule Saarbrücken bei Joshua Epstein. Mit 14 Jahren ging er nach Frankreich, und wurde im September 2000 am Conservatoire National Suprieur de Musique de Paris in die Klasse von Patrice Fontanarosa aufgenommen. Er nahm an Meisterklassen von Yehudi Menuin, Josua Epstein und Salvatore Accardo teil.

Er wurde beim Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb in Hannover, dem George Enescu Wettbewerb in Bukarest, dem Antonio Stradivari Wettbewerb in Cremona und beim Wieniawski-Lipinski Wettbewerb in Polen ausgezeichnet. Er ist Preisträger der Stiftung der Goupe Banque Populaire und wurde bei den Victoires de la Musique in Cannes zur internationalen Entdeckung des Jahres ernannt.

Seine Debütkonzerte in der Kölner Philharmonie, im Festspielhaus Baden-Baden, im Amsterdamer Concertgebouw, dem Megaron Athen, dem Barbican London, der Cité de la Musique in Paris, in Brüssel und in der New Yorker Carnegie Hall wurden von und Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert.

Nemanja Radulović hat zwei Ensembles gegründet: »Les Trilles du Diable«, und mit serbischen und französischen Musikern das Orchester »Double Sens«. Mit den »Trilles du Diable« debütierte er 2014 beim Rheingau Musik Festival.