Anna Anstett

Die ukrainische Pianistin Anna Anstett studierte an der Staatlichen Musik Akademie Donezk, als DAAD-Stipendiatin an der Staatlichen Hochschule fur Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und an der Staatlichen Hochschule fur Musik und Darstellende Kunst Mannheim Klavier sowie Liedbegleitung bei Prof. Wolfgang Bloser, Prof. Cornelis Witthoefft, Corinna Korff und Friedrich Rensch. Meisterkurse u. a. bei Henri Sigfridsson, Axel Bauni, Ulrich Eisenlohr, Burkhardt Kehring und Peter Nelson erganzen ihre Ausbildung. Beim Moerser Musiksommer 2015 gewann sie mit dem litauischen Bariton Modestas Sedlevičius den 1. Preis im Liedduo-Wettbewerb „Deutsche Romantik im Lied“. Beim internationalen Brahms-Wettbewerb in Portschach am Worther See wurde das Duo mit dem Sonderpreis von KS Gabriele Fontana ausgezeichnet. Beim Wettbewerb DAS LIED 2017 wurde sie als beste Pianistin ausgezeichnet.

Jóhann Kristinsson

Jóhann Kristinsson studierte an der Akademie für Gesang und vokale Kunst in Reykjavik, Island bei Bergtor Palsson sowie an der Hochschule fur Musik „Hanns Eisler” Berlin in der Klasse von Prof. Scot Weir. Unterricht erhält er außerdem bei Prof. Thomas Quasthoff, Prof. Wolfram Rieger und Prof. Julia Varady. Im Juni 2016 war er Finalist im Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau. Im Juli hat er an einem Meisterkurs mit Thomas Hampson und Wolfram Rieger in Hohenems, Osterreich, teilgenommen, sowie kurz darauf an einem Meisterkurs mit Graham Johnson in Berlin. Beim Wettbewerb DAS LIED 2017 gewann er den 3. Preis und den Publikumspreis. Seit Beginn der Saison 2017/18 ist er Mitglied im Opernstudio der Hamburger Staatsoper.

Victoria Guerrero

Nach ihrem Klaviersolo-Masterstudium bei Prof. Dr. Tibor Szasz an der Hochschule für Musik Freiburg vertieft die Pianistin Victoria Guerrero derzeit ihre Studien im Fach Liedgestaltung bei Pauliina Tukiainen und Prof. Matthias Alteheld. Sie absolvierte Meisterkurse bei namhaften Persönlichkeiten wie Anne Le Bozec, Helmut Deutsch, Axel Bauni und Jan Philip Schulze. Victoria Guerrero war Stipendiatin der Becas Juventudes Musicales Madrid und der Hochschule für Musik Freiburg. Im vergangenen Jahr konzertierte die vielseitige Pianistin unter anderem beim Schumann Festival Bonn und gewann den Pianistenpreis des Paula-Salomon-Lindberg-Liedwettbewerbs an der Universitat der Kunste Berlin. Beim Wettbewerb DAS LIED 2017 wurde sie als beste Pianistin ausgezeichnet.

Samuel Hasselhorn

Der deutsche Bariton Samuel Hasselhorn ist Gewinner des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs 2018, des Emmerich Smola Preises „SWR Junge Opernstars“ 2018, des internationalen Gesangswettbewerbs „Das Lied” 2017 in Heidelberg, der Young Concert Artists Auditions 2015 in New York und des Internationalen Schubert Wettbewerbs 2013 in Dortmund. Des Weiteren ist er zweiter Preisträger des Wigmore Hall Wettbewerbs 2015 in London und dritter Preisträger des Hugo Wolf Wettbewerbs 2016 in Stuttgart, sowie Gewinner des „Prix de Lied“ beim Nadia und Lili Boulanger Wettbewerb 2013 in Paris.

Seit der Spielzeit 2018/19 ist Hasselhorn als festes Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und singt hier unter anderem Belcore (L’elisir d’amore), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro) und weitere Fachpartien. Liederabende und Konzerte führen ihn auch an das Bozar nach Brüssel, das Konzerthaus sowie der Musikverein in Wien, an die Barbican Hall in London, in die Philharmonie nach Luxemburg, an das Theater an der Wien, an das DeSingel in Antwerpen, zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen und zur Camerata Musica nach Cambridge. Zu den musikalischen Partnern bei den Konzerten gehören unter anderem Malcolm Martineau, Graham Johnson und Justus Zeyen.

In der Saison 2017/18 gab er seine Konzert- und Liederabend-Debüts in der Philharmonie München, in der Wigmore Hall in London, beim Hessischen Rundfunk, bei der Schubertiade Vilabertran in Barcelona, im Auditorio Nacional de Musica Madrid, dem großen Saal des Konservatoriums in Moskau und in der Tonhalle Zürich.

Hasselhorn war Stipendiat sowohl beim Marlboro Festival 2017, als auch beim Ravinia Festival 2014 und 2016 und wurde eingeladen, 2015 an der Carnegie Hall in Marilyn Hornes Akademie „The Song Continues“ zu singen. Während seiner Nordamerika Tour 2017 debütierte er unter anderem in Washington, D.C., New York, sowie im Isabella Stewart Gardner Museum in Boston und in der Buffalo Chamber Music Society.

In der Saison 2015/2016 sang er die Hauptrolle in Viktor Ullmanns Der Kaiser von Atlantis mit dem Opernstudio der Oper Lyon. Ein Jahr später gab er an demselben Opernhaus den Masetto in Don Giovanni und debütierte an der Oper Leipzig in Carl Orffs Carmina Burana.

Seine ersten beiden CDs „Nachtblicke“ und „Dichterliebe²“ erschienen 2014 und 2018 beim Label GWK RECORDS. Seine dritte CD wird bei Harmonia Mundi aufgenommen und wird im Mai 2020 erscheinen.

Samuel Hasselhorn studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Marina Sandel und am Conservatoire National Supérieur de la Musique et de Danse in Paris bei Malcolm Walker. Weitere musikalische Impulse erhielt er bei Meisterkursen mit Kiri Te Kanawa, Kevin Murphy, Thomas Quasthoff, Helen Donath, Annette Dasch, Susan Manoff, Jan-Philip Schulze, Anne Le Bozec und Martin Brauß. Er gewann den Gundlach Musikpreis und war Stipendiat bei der Walter und Charlotte Hamel Stiftung sowie der Studienstiftung des deutschen Volkes. Derzeit hält er den Lindemann Vocal Chair der Young Concert Artists in New York und arbeitet dort mit seiner Lehrerin Patricia McCaffrey.

German baritone Samuel Hasselhorn is First Prize winner of the Queen Elisabeth Competition 2018, recipient of the 2018 Emmerich Smola Prize, First Prize winner of the 2017 Das Lied International Song Competition in Heidelberg, First Prize winner of the 2015 Young Concert Artists Auditions in New York, and captured First Prize at the 2013 International Schubert Competition in Dortmund. Other notable prizes include Second Prize at the 2015 Wigmore Hall Song Competition in London, Third Prize in the Hugo Wolf Competition in Stuttgart in 2016, and the “Prix de Lied“ in the 2013 Nadia and Lili Boulanger Competition in Paris.

Clara Osowski

Clara Osowski ist eine gefragte Solistin und Kammermusikerin in den Vereinigten Staaten und Europa. Zu ihren jungsten Preisen zahlen der erste Preis beim Houston Saengerbund-Wettbewerb 2017, ein zweiter Preis beim American Prize for Art Song 2016 und beim Schubert Club Bruce P. Carlson Scholarship-Wettbewerb 2016 sowie die Auszeichnung als Oregon Bach Festival Vocal Fellow im Jahr 2016. Claras Leidenschaft fur das Lied und Genregrenzgange zeigt sich in ihren jungsten Erstauffuhrungen mit Libby Larsen (Blood Moon) und Jazzpianist Jeremy Walker (Alma Gentil). Sie ist Mitbegrunderin des Source Song Festivals, einem einwochigen Liedfestival in Minnesota. Beim Wettbewerb DAS LIED 2017 gewann sie den 2. Preis.

Julian Habermann

Tenor Julian Habermann studierte an der Hochschule für Musik Würzburg bei Christian Elsner und seit Oktober 2013 in der Gesangsklasse von Hedwig Fassbender an der HfMDK Frankfurt. Weitere künstlerische Impulse erhielt er von Enza Ferrari, Rudolf Piernay und Helmut Deutsch. Nach dem ersten Bundespreis bei „Jugend Musiziert“, dem Sonder- und Förderpreis der „Walter- und Charlotte Hamel- Stiftung“ und mit einem Stipendium der „Kulturstiftung Regensburger Domspatzen“ wurde er 2012 noch vor Studienbeginn Preisträger der Junior-Kategorie beim „Bundeswettbewerb Gesang Berlin“. Außerdem ist er Stipendiat der Giovanni Omodeo- und der arteMusica-Stiftung. Erste Liederabende führten Julian Habermann u.a. ins Goethehaus Frankfurt, zu den Max- Reger-Tagen/Weiden und zur Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart.

Das Lied – International Song Competition

Fiebern Sie mit!
Mit einem Wettbewerbspass (€ 60) erleben Sie DAS LIED hautnah – von den Vorrunden im Theater Heidelberg bis zum Finale im Großen Saal der Stadthalle.
Falls Sie nur einen Teil des Wettbewerbs besuchen möchten: Halbtagestickets für die Vorrunden (€ 10 / erm. € 8) und Tickets für das Finale (€ 18 / erm. € 15) gibt es an den Tageskassen vor Ort.

Alles über die prominent besetzte Jury, die teilnehmenden Duos aus 24 Nationen und den Ablauf erfahren Sie online unter www.das-lied.com

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Akemi Murakami

Akemi Murakami, geboren in Japan, studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Kunst Kyoto sowie bei Prof. Felix Gottlieb an der Hochschule für Musik Freiburg. Ihr Meisterklassendiplom in Liedgestaltung erhielt sie bei Prof. Helmut Deutsch und Prof. Donald Sulzen an der Hochschule für Musik und Theater München. Darüber hinaus studierte sie dort u. a. bei Prof. Céline Dutilly, Prof. Siegfried Mauser und Fritz Schwinghammer. Meisterkurse bei Helmut Deutsch, Graham Johnson, Wolfram Rieger, Ian Bostridge, Julius Drake, Christian Gerhaher, Gerold Huber, Thomas Quasthoff und Justus Zeyen gaben ihr wichtige Impulse.

Murakami ist Preisträgerin und Finalistin vieler bedeutender Wettbewerbe, darunter »Schubert und die Musik der Moderne« (Lied-Duo) in Graz. Sie spielte 2010 bei der Schubertiade in Schwarzenberg und debütierte 2012 bei den Max Reger Tagen in Weiden.

Darüber hinaus wurde sie durch die Organisation Yehudi Menuhin „Live Music Now“ gefördert. Unter anderem ist die Pianistin als offizielle Begleiterin beim ARD-Musikwettbewerb für Gesang und bei der »Liedakademie Vienna« mit Angelika Kirchschlager engagiert. Mit ihrem Liedduo-Partner Andreas Burkhart hat Akemi Murakami schon zahlreiche Liederabende bestritten.
Sie ist Initiatorin und künstlerische Leiterin der Liederabendreihe »LIEDERLEBEN« in München.

Marcus Creed

Der englische Dirigent Marcus Creed begann sein Studium am King‘s College in Cambridge, wo er Gelegenheit hatte, im berühmten King’s College Choir zu singen. Weitere Studien führten ihn an die Christ Church in Oxford und die Guildhall School in London.

Folgende Stationen waren für ihn die Deutsche Oper Berlin, die Hochschule der Künste sowie die Gruppe Neue Musik und das Scharoun Ensemble. Von 1987 bis 2001 war Marcus Creed künstlerischer Leiter des RIAS-Kammerchores, 1998 folgte er einem Ruf auf eine Dirigierprofessur an der Musikhochschule Köln.

Seit 2003 ist Marcus Creed künstlerischer Leiter des SWR Vokalensembles Stuttgart, wo es ihm ein besonderes Anliegen ist, Wiederaufführungen herausragender Kompositionen der jüngsten Vergangenheit, darunter z. B. Werke von Luigi Nono, György Kurtág, Wolfgang Rihm oder Heinz Holliger zu realisieren.

Marcus Creed ist regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals und konzertiert regelmäßig mit Spezialensembles der Alten Musik und Neuen Musik. Seit 2015 leitet er außerdem den Kammerchor des Dänischen Rundfunks.

Seine CD-Veröffentlichungen wurden für ihre stilsicheren und klangsensiblen Interpretationen mit internationalen Auszeichnungen prämiert, darunter der Preis der deutschen Schallplattenkritik, der Edison Award, der Diapason d’Or, der Cannes Classical Award und der ECHO Klassik.

SWR Vokalensemble

Der Rundfunkchor des SWR gehört zu den internationalen Spitzenensembles unter den Profichören. Seit siebzig Jahren widmet sich das Ensemble mit Leidenschaft und höchster sängerischer Kompetenz der exemplarischen Aufführung und Weiterentwicklung der Vokalmusik. Die instrumentale Klangkultur und die enorme stimmliche und stilistische Flexibilität der Sängerinnen und Sänger sind einzigartig und faszinieren nicht nur das Publikum in den internationalen Konzertsälen, sondern auch die Komponisten. Seit 1946 hat der SWR jährlich mehrere Kompositionsaufträge für seinen Chor vergeben. Über 250 neue Chorwerke hat das Ensemble uraufgeführt und dabei häufig das Unmögliche möglich und das Undenkbare denkbar gemacht. Neben der zeitgenössischen Musik widmet sich das SWR Vokalensemble vor allem den anspruchsvollen Chorwerken der Romantik und der klassischen Moderne.

Künstlerischer Leiter ist seit 2003 Marcus Creed. Unter seiner Leitung wurde das SWR Vokalensemble für seine kammermusikalische Interpretationskultur und seine stilsicheren Interpretationen vielfach ausgezeichnet, unter anderem viermal mit dem Echo Klassik.

Seine Leidenschaft für die Neue Vokalmusik gibt das SWR Vokalensemble in seiner Akademie, seinen Patenchor-und Schulprojekten sowie eigens konzipierten Kinder-und Jugendkonzerten weiter. Für die Qualität seiner Musikvermittlungsarbeit wurde es mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem »Junge-Ohren-Preis«, dem »ECHO Klassik für Kinder« und dem Medienpreis »Leopold«.