Mahdis Kashani

Nach ihrem Bachelor in Elektroingenieurwesen studierte die 1984 geborene Iranerin Mahdis Kashani einen Master in Komposition an  der Sooreh University in Teheran, bereits seit 2004 nahm sie privat Unterricht in Komposition, Harmonielehre, Klavier und Musiktheorie und trat in verschiedenen Konzerten im Iran auf. Als Komponistin wurde sie nach Österreich, die Ukraine, Italien und Belgien eingeladen, ihre Werke wurden in den USA, England, Mexiko und Brasilien aufgeführt. 2015 veröffentlichte sie mit »The Report of Manaslue« ihre erste Filmmusik. Kashani ist Mitglied des Iran House of Music und interessiert sich für persischen Gesang und iranische Percussion.

Samuel Milea

Samuel Joseph Milea wurde 1995 in England geboren und kam als Geiger und Chorsänger früh mit Musik in Berührung. Er studiert Komposition, Kontrapunkt und Musikanalyse am London College of Music der University of West London bei Param Vir und im Rahmen des ERASMUS Austauschprogramms in Rom. Als Blogger schreibt er regelmäßig über Konzerte und tritt auch selbst auf, zuletzt bei den BBC Proms im Sommer 2016 als Mitglied des LCM Chorus.

ENTFÄLLT: »Liebe, Exil. Dialog zwischen den Kulturen«

Bernard Foccroulle ist nicht nur ein glänzender Organist. Er ist auch Intendant des Festivals von Aix-en-Provence, wo sein leidenschaftliches Engagement dem kulturellen Austausch der Mittelmeerländer mit ihrer zugleich gemeinsamen und doch so unterschiedlichen Geschichte gilt. In diesem Konzert treffen auch die musikalischen Traditionen dieser Länder aufeinander. Der palästinensische Musiker Moneim Adwan spielt das lautenähnliche, traditionell-orientalische Instrument Oud. Alice und Bernard Foccroulle mischen barocke und zeitgenössische Musik bei. Das Ergebnis: Ein faszinierender Blick nicht nur auf die Unterschiede, sondern auch auf die verbindenden musikalischen Elemente. Eine besondere Rolle spielen dabei die vertonten Texte. Sie zeigen Liebe und Exil als universelle Kernerfahrungen des Menschen sowohl in seiner Beziehung zum Anderen als auch zu Gott und ermöglichen einen »Dialog« zwischen den drei Buchreligionen Islam, Judentum und Christentum.

In Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Kulturkreis.

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar. Merken Merken

Voces8 »Im Osten und im Westen«

Ein Konzert, das – als Beitrag zum Reformationsjubiläum 2017 – vom Heidelberger Frühling für die Heiliggeistkirche entwickelt wurde. Ein Programm, das sich der Vielfalt christlicher Konfessionen widmet. Eine Kirchenraumbespielung, bei der Musiker und Publikum wandeln, um im Osten und im Westen dieser einst in einen katholischen und einen evangelischen Teil getrennten Kirche Hör- und Raumerfahrungen zu machen. Ein illuminiertes Konzert, bei dem die Kirche und ihre Fenster zum Leuchten gebracht werden. Im musikalischen Zentrum des Konzertprojekts steht das Vokalensemble Voces8, das als eines der führenden und vielseitigsten Ensembles Großbritanniens gilt. Gregorianischer Choral, evangelische Motetten, anglikanische Hymnen, orthodoxe Gesänge – all das wird Voces8 in der Heiliggeistkirche singen. Verbunden werden die Werke durch Interludien aus der Feder Thierry Tidrows, der 2016 Stipendiat unserer Akademie für Komposition war und inzwischen (u. a. mit einem Kompositionsauftrag der Deutschen Oper Berlin in der Tasche) weithin Beachtung findet.

Eine Kooperation der Citykirche Heidelberg mit dem Heidelberger Frühling zum Reformationsjubiläum

Eröffnung »Neuland.Lied«: »Das Lied von der Erde«

Obwohl die sogenannte Jupiter-Sinfonie Mozarts letztes Werk dieser Gattung ist, handelt es sich doch keinesfalls um ein Abschiedswerk, sondern um eine glanzvoll- diesseitige Demonstration überragenden Kompositionsvermögens, die im virtuosen Kontrapunkt des Finalsatzes ihren atemberaubenden Höhepunkt erreicht. Wie weltabgewandt dagegen Mahlers »Lied von der Erde«. Mozarts und Mahlers Werke bilden in diesem Konzert so etwas wie das Gegensatzpaar menschlicher Daseinszustände. Michelle DeYoung und Toby Spence sind zwei herausragende Kenner des »Lieds von der Erde«, und mit dem in San Francisco arbeitenden Christian Reif konnte ein noch ganz junger Hoffnungsträger der nächsten Dirigenten-Generation verpflichtet werden.

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt.
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Streichquartettfest | Abendkonzert

Unerhört, in jeder Hinsicht! Der Schock muss tief gesessen haben, als Schubert die Uraufführung von Beethovens Quartett op. 130 mit der »Großen Fuge« miterlebte. Und unerhört ist auch, wie er dieses Erlebnis verarbeitet hat: mit einem eigenen Quartett von knapp 50 Minuten Spieldauer. Das hatte es noch nicht gegeben. Un-erhört blieb dieses Werk weitgehend zu Schuberts Lebzeiten. Eine private Aufführung gab es zwar, aber keine vollständige öffentliche Premiere – einer von vielen Nackenschlägen in seinem Leben. Diesem Werk kann man nur reine Kontrapunkte entgegensetzen: Thomas Adès‘ »The Four Quarters« von 2010 und Mozarts G-Dur-Quartett, ein Geniestreich vom Silvestertag 1782.

Im Anschluss: gemeinsamer Ausklang mit den Künstlern in der Festival Cafeteria

Streichquartettfest Pass € 155 | 130
Gültig für alle Veranstaltungen des Streichquartettfestes

»Pass light« ohne »Lange Nacht des Streichquartetts« 120 | 99
Online buchen oder bei unserem telefonischen Kartenservice unter Tel. 0049 (0) 6221 58 400 44

Erkundungen III: Stipendiaten der Akademie für Komposition

Zwei Komponistinnen aus Iran und ein junger Brite, der bei Param Vir, dem großen indischen Komponisten, studiert, sind die Stipendiaten der Komponisten Akademie des Heidelberger Frühling 2017. Kennengelernt haben wir sie bei der Vorbereitung des »Divan of Song«, in dessen Rahmen am 8. April neue Lieder von ihnen erklingen. Drei musikalische Weltbürger, die hier die Gelegenheit bekommen, mit den Stipendiaten der Kammermusik Akademie eigene Werke einzustudieren und vorzustellen.

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100).
Diesen erhalten Sie online hier oder telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr).

Weitere Informationen zu den »Standpunkten« finden Sie hier.
€ 52 Tageskarte bis 18.00 Uhr
€ 19Merken Merken

Streichquartettfest | Workshop »Die Kunst der Probe«

Günter Pichler, Primarius des Alban Berg Quartetts, spricht über Herausforderungen an den Quartettspieler – individuell und als Mitglied des Ensemblegefüges – und beleuchtet die berüchtigte »Ehe zu viert«, die er selbst 40 Jahre lang geführt hat.

€ 18 (inkl. Nachmittagskonzert um 16.30 Uhr)

Lied.Lab: »Tanz, Lied, Jazz«

Michael Lentz ist nicht nur Schriftsteller und Poet, sondern auch Musiker. So kam er uns in den Sinn, als wir über die Gestalt des zweiten Lied.Labs nachdachten. Seine Texte werden zur Grundlage dieses Projekts, das von der Fachgruppe für Jazz und Popularmusik und der Akademie des Tanzes an der Musikhochschule Mannheim unter Leitung von Michael Küttner und Ralf Frey entwickelt und aufgeführt wird. Stimmen, Percussion und Tanz sind die Ingredienzen dieses Abends, bei dem neue Lieder und Improvisationen zusammentreffen.
In Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und ktb_log

Wir danken

Freundeskreis Heidelberger Frühling

und
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Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar. Merken Merken Merken Merken Merken

Begegnungen V: Alt und Neu

Hier begegnen sich zwei, die ihr Interesse an Alter und Neuer Musik (und an den Spannungen, die sich aus der Gegenüberstellung von Alt und Neu ergeben) verbindet: Mahan Esfahani und Isang Enders. Und Telemann, der sich für die »barbarische Schönheit« mittelosteuropäischer Musik begeisterte, trifft auf den tschechischen Komponisten Kalabis, Bach auf zwei seiner Verehrer im 20. Jahrhundert: Berio und Isang Yun.

Das Konzert wird mitgeschnitten
SWR2

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100). Diesen erhalten Sie online hier oder telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr). Weitere Informationen zu den »Standpunkten« finden Sie hier.
€ 19
€ 52 Tageskarte bis 18.00 Uhr



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