Entfällt – Johannespassion

Johann Sebastian Bachs Johannespassion verdichtet zu intensiver und fesselnder Kammermusik. Der isländische Tenor Benedikt Kristjánsson erzählt im intimen Rahmen die komplette Passion und nimmt verschiedene Rollen ein. Die Cembalistin Elina Albach und der Schlagzeuger Philipp Lamprecht zeichnen mit ihrer neuen, farbenreichen Bearbeitung das Orchester nach, während die Choräle – von der originalen Aufführungspraxis inspiriert – gemeinsam mit dem Publikum gesungen werden! Die Produktion wurde mit einem OPUS Klassik 2019 als innovatives Konzert des Jahres ausgezeichnet.

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Eine Produktion von
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Cuarteto Quiroga

Aitor Hevia, Violine
Cibrán Sierra, Violine
Josep Puchades, Viola
Helena Poggio, Violoncello

Das Cuarteto Quiroga gilt als eines der außergewöhnlichen Ensembles der jungen Generation aus Europa. Von Kritikern und Publikum gelobt ist das Ensemble für den persönlichen Charakter seiner Interpretationen und seine musikalische Risikofreude international bekannt. Das Ensemble widmet sein Schaffen dem großen galizischen Violinisten Manuel Quiroga, neben Pau Casals und Pablo de Sarasate einer der herausragenden Instrumentalisten der spanischen Musikgeschichte.

Bei den bedeutendsten internationalen Quartett-Wettbewerben (Bordeaux, Borciani, Beijing, Genf, Paris, Barcelona, etc.) wurde das Quartett mehrfach ausgezeichnet und konzertierte bereits in den großen Sälen und Festivals in Europa und Amerika, darunter Wigmore Hall, Musikfestival Heidelberger Frühling, Laeiszhalle Hamburg, Konzerthaus Berlin, Liederhalle Stuttgart, Muziekgebouw und Concertgebouw Amsterdam, De Doelen Rotterdam und Auditorio Nacional Madrid.

Auf der Bühne musizierte das Quartett mit Martha Argerich, Valentin Erben, Javier Perianes, Veronika Hagen, Jörg Widmann und Jonathan Brown. Die CD-Alben des Quartetts Statements und (R)evolutions erfuhren einstimmiges Lob der Fachpresse und des internationalen Publikums. 2015 erschienen zudem die Quartette Brahms‘ und bei Harmonia Mundi die Quintette von Turina und Granados mit Javier Perianes. Die aktuellsten Alben sind Terra mit Musik von Bartok, Halffter und Ginastera und Heritage mit Spanischen Hofmusik aus dem XVIII. Jahrhundert.

Das Quiroga Quartett ist Ensemble in Residence bei der Fundación Museo Cerralbo in Madrid.

Signum Quartett

Florian Donderer, Violine
Annette Walther, Violine
Xandi van Dijk, Viola
Thomas Schmitz, Violoncello

Das Signum Quartett hat durch seine mitreißend lebendigen Interpretationen ein Zeichen in der internationalen Quartettszene gesetzt und sich mit seinen individuellen Programmkonzeptionen als eines der profiliertesten Ensembles seiner Generation etabliert.

Intensive Studien mit dem Alban Berg Quartett, dem Artemis Quartett und dem Melos Quartett sowie die Zusammenarbeit mit György Kurtág, Walter Levin, Alfred Brendel, Leon Fleisher und Jörg Widmann prägen die künstlerische Entwicklung des Signum Quartetts, das zahlreiche Preise gewonnen (Deutscher Musikwettbewerb, Premio Paolo Borciani, London International String Quartet Competition) und vielfach Förderung erfahren hat (u.a. BBC New Generation Artists, stART-Programm/ Bayer Kultur).

Konzertauftritte führen das Signum Quartett auf internationale Podien von Madrid und Barcelona bis Basel und Paris, von der Hamburger Laeiszhalle, dem Pierre Boulez Saal und der Philharmonie Berlin, dem Gewandhaus Leipzig, der Philharmonie Luxemburg, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Konzerthaus Wien, der Wigmore Hall London, der Bostoner Harvard Musical Association bis hin zum Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen und den BBC Proms.

Die Diskographie des Signum Quartetts belegt seine stilistische Bandbreite: Neben den Großen der Quartettliteratur finden sich hier auch Raritäten wie die Quartette Ludwig Thuilles und eine Einspielung mit Quartettsätzen.

Die CD „No. 3“ (Bartók, Berg und Schnittke) erhielt den International Classical Music Awards 2014 als beste Aufnahme in der Kategorie Kammermusik. Nach den darauffolgenden CDs „soundescapes“ (Ravel, Debussy, Adès) und „Alla czeca“ (Suk, Schulhoff, Dvorák) erschien kürzlich die CD „Aus der Ferne“ mit Werken Franz Schuberts, welche von der internationalen Presse überschwänglich gelobt wurde und mit dem Diapason d‘Or für September 2018 ausgezeichnet wurde .

Die künstlerische Arbeit des Signum Quartetts ist in besonderem Maße durch die regelmäßige Kooperation mit zeitgenössischen Komponisten geprägt. Bruno Mantovani widmete dem Ensemble sein Drittes Streichquartett. Für 2019 werden Erst-Aufnahmen von Werken Erkki-Sven Tüürs und Kevin Volans‘ erscheinen.

2015 rief das Quartett das innovative Social-Media-Projekt #quartweet ins Leben, das weltweit Komponisten – unabhängig von Alter und Ausbildung – dazu einlädt, ein kurzes Quartett von 140 Zeichen oder weniger über Twitter zu senden. Das Projekt rief großes Medienecho hervor und wurde u.a. von Deutschlandfunk, bei BBC In Tune und im Rahmen der Sendung U-21 des Bayerischen Rundfunks vorgestellt. Unter den Komponisten, die bereits Werke beigesteuert haben, finden sich Brett Dean, Sebastian Currier, die Pulitzer-Preisträgerin Caroline Shaw, Bruno Mantovani und Kevin Volans.

Zu den Kammermusikpartnern des Quartetts zählen Elisabeth Leonskaja, Jörg Widmann, Igor Levit, Nils Mönkemeyer, Adrian Brendel und Dominique Horwitz.

Kammerakademie Potsdam

Als vielseitiges, dynamisches Kammerorchester hat sich die Kammerakademie Potsdam weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Das Orchester der Landeshauptstadt und Hausorchester des Nikolaisaals ist in Potsdam und Brandenburg mit zahlreichen Konzertreihen für alle Altersgruppen präsent, gastiert in den großen Konzertsälen Deutschlands und unternimmt Konzertreisen durch Europa, nach Südamerika und Asien. Viele preisgekrönte CD-Aufnahmen und die 2018 gegründete erste Orchesterakademie Brandenburgs zeugen von dem Erfolg und Innovationsgeist des Ensembles. Seit der Saison 2010/11 ist Antonello Manacorda Chefdirigent und Künstlerischer Leiter der KAP, er folgte auf Michael Sanderling, Andrea Marcon und Sergio Azzolini.

Das Repertoire des aus 32 Musikerinnen und Musikern bestehenden Klangkörpers umspannt vier Jahrhunderte Musikgeschichte vom 17. Jahrhundert bis ins Heute und reicht von Kammermusik über Sinfonik bis zu Oratorium und Oper. Ein breites Vermittlungsangebot lädt darüber hinaus Menschen aller Altersgruppen zum Entdecken der Musik ein.

Die Saison 2020/21 führt viele weltweit renommierte Solistinnen und Solisten nach Potsdam. Als Artist in Residence konnte der Klarinettist, Dirigent und Komponist Jörg Widmann gewonnen werden, und mit dem Violinisten Christian Tetzlaff gastiert die KAP in großen Konzerthäusern Deutschlands. Erneut zu Gast bei der KAP sind daneben unter anderem Dagmar Manzel, Robin Johannsen, Andreas Ottensamer, Gábor Boldoczki, Kristian Bezuidenhout und Igor Levit, während Elisabeth Leonskaja, Cédric Tiberghien und Kian Soltani ihre KAP-Debüts geben. Am Pult stehen vielgefragte Gastdirigenten wie Michael Sanderling, Trevor Pinnock, Paul McCreesh und Adam Benzwi. Nach der Aufnahme von Mendelssohns „Lobgesang“ setzte die KAP die Zusammenarbeit mit dem NDR Chor unter der Leitung von dessen Chefdirigenten Klaas Stok fort.

Mit Benjamin Brittens Kammeroper „The Rape of Lucretia“ kehrt die Potsdamer Winteroper, die erfolgreiche Koproduktion von KAP und Hans Otto Theater, 2020 zurück ins Schlosstheater im Neuen Palais. Isabel Ostermann verantwortet die Inszenierung, am Pult steht der britische Dirigent Douglas Boyd. Die hochrangige Sängerbesetzung wird angeführt von der Sopranistin Kate Royal als Erzählerin.

Auch in der Saison 2020/21 ist die KAP als Kulturbotschafterin Potsdams und Brandenburgs in großen Konzerthäusern und bei bekannten Festivals zu Gast, unter anderem in der Elbphilharmonie Hamburg, im Bozar Brüssel, im Concertgebouw Amsterdam, in der Kölner Philharmonie, der Berliner Philharmonie und der Alten Oper Frankfurt sowie beim Heidelberger Frühling.

Die vielfältigen Formate im Bereich der Musikvermittlung reichen von Familienkonzerten über Mitmachangebote, Konzerte und Workshops für Schüler und Lehrer, Konzerteinführungen bis hin zu interaktiven Kita-Konzerten für die jüngsten Hörer. In der direkten Begegnung mit Menschen aller Altersgruppen wird auf lebendige Weise Musik erfahrbar gemacht und ein Austausch ermöglicht. Ein Schwerpunkt liegt auf dem bundesweit einzigartigen Modellvorhaben „Musik schafft Perspektive“, das kulturelle Bildung seit über zehn Jahren im Stadtteil Potsdam-Drewitz nachhaltig verortet. Diese Gesamtstrategie für mehr Teilhabe und Chancengleichheit wurde 2017 von Staatsministerin Monika Grütters mit dem BKM Sonderpreis „Kultur öffnet Welten“ ausgezeichnet.

Till Fellner

Seit mehr als 20 Jahren ist der österreichische Pianist Till Fellner, dessen internationale Karriere 1993 mit dem 1. Preis beim renommierten Concours Clara Haskil in Vevey (Schweiz) begann, ein gefragter Gast bei den wichtigen Orchestern und in den großen Musikzentren Europas, der USA und Japans sowie bei zahlreichen bedeutenden Festivals.

Zu vergangenen Highlights gehören seine Debüts beim Tonhalle Orchester Zürich, beim London Symphony Orchestra sowie beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie Konzerte mit dem New York Philharmonic Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Mozarteumorchester Salzburg sowie dem Rotterdam Philharmonic Orchestra.

Zu den Dirigenten, mit denen er bereits konzertierte, zählen u. a. Claudio Abbado, Vladimir Ashkenazy, Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Christoph von Dohnányi, Christoph Eschenbach, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Manfred Honeck, Sir Charles Mackerras, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Kent Nagano, Jonathan Nott, Kirill Petrenko, Claudius Traunfellner und Hans Zender.

Im Bereich der Kammermusik verbindet Till Fellner eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem britischen Tenor Mark Padmore. Mit ihm brachte er 2016 eine Komposition von Hans Zender zur Uraufführung. Im Februar 2017 absolvierten die beiden Musiker eine Japan-Tournee und in der Saison 2017/2018 gestalteten sie Liederabende u. a. in England, Salzburg und Wien. Ebenso konzertiert Till Fellner regelmäßig mit dem Belcea Quartett.

In den vergangenen Jahren widmete sich Till Fellner intensiv zwei Meilensteinen des Klavierrepertoires: dem Wohltemperierten Klavier von Johann Sebastian Bach und den 32 Klaviersonaten Ludwig van Beethovens. Zwischen 2008 und 2010 spielte er einen siebenteiligen Zyklus mit allen Beethoven-Sonaten in New York, Washington, Tokio, London, Paris und Wien. Till Fellner hat Werke von Kit Armstrong, Harrison Birtwistle, Thomas Larcher, Alexander Stankovski und Hans Zender uraufgeführt.

Beim Label ECM erschienen der 1. Band des Wohltemperierten Klaviers und die zwei- und dreistimmigen Inventionen von Bach, die Klavierkonzerte Nr. 4 und 5 von Beethoven mit dem Orchestre Symphonique de Montréal und Kent Nagano sowie Kammermusik von Harrison Birtwistle. Im Herbst 2016 kam eine Einspielung des Klavierquintetts von Brahms mit dem Belcea Quartett für Alpha Classics heraus, die mit dem Diapason d’Or de l’Année ausgezeichnet wurde und im November diesen Jahres erscheint die CD „Till Fellner in concert“ mit Liszts Années de pèlerinage und Beethovens Sonate Nr.32 op.111 bei ECM.

Masato Suzuki

Der vielseitige Musiker Masato Suzuki ist als Dirigent, Komponist und Pianist auf der Bühne zu erleben.

Am Dirigentenpult arbeitet Masato Suzuki mit Orchestern wie dem Tokyo Philharmonic, Tokyo Symphony, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, dem Hiroshima Symphony, dem Ensemble Kanazawa, dem Kyushu Symphony Orchestra und dem Japan Philharmonic Orchestra. Als Musikdirektor des Ensemble Genesis präsentiert er anspruchsvolle und klug konzipierte Programme der Barock-, Klassik- und zeitgenössischen Musik.

Als neuer Chefdirigenten des Bach Collegium Japan debütierte er in der Saison 2017/18 mit dem Ensemble mit Bachs Johannespassion und Monteverdis „L’Incoronazione di Poppea“ bei den Thüringer Bachwochen. Neben vielen weiteren Einspielungen erschien kürzlich beim Label BIS die erste CD mit Cembalokonzerten von Bach, die Suzuki mit dem Bach Collegium Japan aufnahm, das er vom Cembalo aus leitete.

In der Saison 2018/19 debütierte Suzuki beim Edinburgh Festival mit drei von Bachs Cembalokonzerten; weitere Festivalauftritte als Klaviersolist und Kammermusiker führten ihn zum Chofu International Music Festival, dessen künstlerische Leitung er innehat, zum Schleswig-Holstein Musik Festival und zum Verbier Festival. Mit seinem Kammermusikpartner, den Bratschisten Antoine Tamestit, tourt er mit einem reinen Bachprogramm durch Europa, das zudem auf CD bei Harmonia Mundi erscheinen wird.

Suzukis Kompositionen umfassen Werke für Instrumentalensembles und Chor; veröffentlicht bei Schott Japan. Aufträge erhielt er zuletzt u.a. von Sette Voci, Tokyo Musik Kreis und der Yokohama Minato Mirai Hall. Viel beachtet sind zudem Suzukis Wiederherstellung verlorener Sätze von Bachs Kantate BWV190 (Carus) und seine Vervollständigung und Überarbeitung von Mozarts Requiem.

Masato Suzuki studierte Komposition und Alte Musik an der Tokyo University for Fine Arts and Music, sowie Orgel und Improvisation am Royal Conservatory of The Hague.

Gabriel Rollinson

Gabriel Rollinson erhielt seine Ausbildung an der Manhattan School of Music und an der Hochschule für Musik und Theater in München und setzt sein Studium derzeit bei Michelle Breedt an der Theaterakademie August Everding fort. Außerdem besuchte er Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Thomas Quasthoff und Rudolf Piernay. In der aktuellen Spielzeit war der deutsch-amerikanishe Bassist als Don Alfonso in Così fan tutte am Prinzregententheater in München sowie an der Dutch National Opera in Amsterdam in der Uraufführung von Micha Hamels Kammeroper Caruso a Cuba zu hören. Auftritte mit Liederabenden führten ihn zum Eppaner Liedsommer und zum Bodenseefestival.

Tars Vandebeek

Der Belgier Tars Vandebeek absolvierte seine Ausbildung an der Königlichen Ballettschule in Antwerpen und war von 2013 – 2018 Mitglied des Zrcher Ballets. In Zürich tanzte er mit seinem ausdruckstarken Tanzstil mehrere Hauptrollen, wie zum Beispiel den Paris in Prokofief’s „Romeo und Julia“ oder den Woyzeck. Er nahm an Tanzfestivals in ganz Europa, Kanada und Hongkong teil. Heute ist er als Freelancer tätig. Somit ist er es sich gewohnt, sich in die verscheidensten künstlerischen Umgebungen einzufügen, hier einmal mehr in der einzigartigen Kollaboration mit dem Jazztrio VEIN.

Jussi Juola

Der finnische Bassbariton Jussi Juola studiert seit 2015 an der HfM Dresden bei Prof. Christiane Junghanns sowie in der Liedklasse von KS Prof. Olaf Bär. Zuvor schloss er bereits ein musikpädagogisches Gesangsstudium an der Oulu – Universität der Angewandten Künste bei Markku Liukkonen ab. Beim beim Heidelberger Frühling 2019 war er als Sänger an der multimedialen Musiktheaterproduktion »Castor&&Pollux« beteiligt und nahm zudem als Stipendiat an der Lied Akademie teil.

Seine Studien ergänzte er durch die Teilnahme an Meisterkursen u.a. bei Elly Ameling, Hartmut Höll, Thomas Hampson, Robert Holl, Konrad Richter, Jorma Hynninen, Ilkka Paananen, Graham Johnson und Rudolf Piernay.

Jussi Juola erhielt 2016 den 2. Preis sowie einen Sonderpreis beim Nationalen Gesangswettbewerb in Lappeenranta. Darüber hinaus ist er mit einem Sonderpreis des Ensemblewettbewerbs der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und dem niederländischen Vocallis Lied Preis ausgezeichnet. Beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang in Zwickau 2016 erreichte er das Finale. 2018 war er gemeinsam mit Eun Hye Kang Preisträger beim Internationaler Wettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne Graz und hat als einer der ausgewählten Sänger am “Schubert-Wochenende” im Berliner Pierre Boulez Saal teilgenommen.

Quatuor Bergen

Mathilde Klein, Violine
Sakkan Sarasap, Violine
Mirabelle Le Thomas, Viola
Magdalena Probe, Violoncello

Das Quatuor Bergen begann seine musikalische Reise 2015 mit einem Studium am Pariser Konservatorium (CNSMDP) in der Klasse von Emanuelle Betrand. Von den unzähligen Möglichkeiten, dem außergewöhnlichen Timbre des Streichquartetts und dem vielschichtigen Repertoire für diese Besetzung begeistert, entschlossen sich die vier Musiker eine intensive und vielversprechende Zusammenarbeit zu beginnen.

Neben der Arbeit an klassischem Repertoire, arbeitet das Quatuor Bergen stets daran, seinen musikalischen Horizont zu erweitern, mit anderen Kunstformen den Schulterschluss zu suchen und seine Kunst auf neuen Wegen weiterzutragen. So wirkte das Quartett 2018 in dem Projekt „Boxe Boxe“ des Choreografen Mourad Merzouki gemeinsam mit 80 Tanzstudierenden der MPAA Paris mit und entwickelt gemeinsam mit einer Grundschule in Lyon das Opernprojekt „Dr. Jekyll & Mr. Haydn“ für Kinder.

Das Quatuor Bergen schärft seit Beginn seiner Zusammenarbeit sein künstlerisches Profil durch die Teilnahme an diversen Meisterkursen unter anderem bei Luc-Marie Aguera, Yovan Markovitch,Quatuor Modigliani, Alfred Brendel oder Roland Pidoux und die mehrfache Teilnahme an der European Chamber Music Academy, in Rahmen derer das Quartett Unterricht bei Johannes Meissl und Hatto Beyerle erhielt. Außerdem ist das Quatuor Bergen Preisträger des “Tremplin Jeunes Quatuors” Wettbewerbs der neuen Pariser Philharmonie.

Derzeit studiert das Quatuor Bergen sowohl am CCR in Paris bei Luc-Marie Aguera als auch am Konservatorium von Lyon in der Klasse des Quatuor Debussy.