Sofia Vinnik

Die Mezzosopranistin Sofia Vinnik, geboren 1996 in München, begann ihre professionelle Gesangsausbildung als Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater München bei Marilyn Schmiege. Seit 2016 studiert sie an der Universität Mozarteum Salzburg Gesang bei Christoph Strehl und Lied bei Pauliina Tukiainen. Sie trat bei der festlichen Konzertgala im Theater Bad Reichenhall mit der Bad Reichenhaller Philharmonie auf und sang  in der Philharmonie Gasteig mit den Salzburger Orchestersolisten. Neben der Oper hegt die junge Sängerin auch eine große Leidenschaft für das Lied. So führte sie im Rahmen der Konzertreihe der Gesellschaft für Musiktheater Wien Lieder aus G. Mahlers Des Knaben Wunderhorn auf, sang beim Bonner Schumannfest Lieder von I. Aboulker, P. Viardot und C. Schumann und gibt jährlich Liederabende im Rahmen der MittwochKlassik in Ingolstadt. Sofia Vinnik ist Finalistin des Louis-Spohr-Gesangswettbewerbs 2018 in Kassel und von Internationaler Gesangswettbewerbs für Barock Oper Pietro Antonio Cesti 2018 in Innsbruck. Im November 2018 gewann sie den Förderpreis der LOTTO-Stiftung beim Juniorwettbewerb von Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. Sofia Vinnik ist Stipendiatin der Bad Reichenhall Summer School und arbeitet seit 2016 im Rahmen der Gstaad Vocal Academy und der Cecilia Bartoli Music Foundation im Rahmen der Salzburger Pfingstfestspiele mit Silvana Bazzoni-Bartoli. Seit Juli 2018 ist sie Stipendiatin der Yehudi Munuhin Live Music Now Stiftung in Salzburg.

Michael Rakotoarivony

Michael Rakotoarivony ist ein junger Bariton, der aus Madagaskar kommt und studiert derzeit an der Hochschule für Musik Franz Listz in Weimar, nachdem er sein Bachelor-Studium (BMus Honours) an der Royal Academy of Music in London im Jahr 2018 abgeschlossen hat. Während seiner Zeit an der Royal Academy of Music studierte Michael auch Orchesterdirigieren bei Prof. Sian Edwards und Dr. Raymond Holden. Und er war von 2017 bis 2018 Chefdirigent des St. Bartholomew’s Chamber Music Orchestra in London und Gastdirigent der Chineke! Orchester im vergangenen Jahr.

Er konzentriert sich hauptsächlich auf das Liedrepertoire und Kunstlied in verschiedenen Sprachen; und arbeitet eng mit der Pianistin Teodora Oprisor zusammen. Michael und Teodora sind Teil der Royaumont-Orsay-Akademie für diese Saison 2019-2020 und er ist bei der Heidelberg Lied Akademie unter der Leitung des amerikanischen Baritons Thomas Hampson für 2020.

Er hat auch Auszeichnungen in Wettbewerben erhalten; wie der erste Preis des Concours d’Opéra en Arles (Arles, Frankreich, 2019), der dritte Preis des Internationalen Liedwettbewerbs DAS LIED (Heidelberg, 2019), der erste Preis des John Warner Award (Chichester, England, 2018) oder der zweite Platz des Suzana Szörenyi Duo-Wettbewerbs (Bukarest, Romanien, 2017) mit seiner Kollegin Teodora Oprisor.

Er trat auch auf Bühnen wie dem Berliner Konzerthaus, den Beethoven Festspielen Bonn, dem Mecklenburgischen Festspiel und dem Krzyzowa Music Festival (in Polen) auf.

Auf der Opernbühne spielte Michael Masetto (Don Giovanni), Leporello (Don Giovanni), Barone Duphole (La Traviata) und Poliphemus (Acis und Galatea).

Liviu Holender

Der österreichische Bariton Liviu Holender gehört seit der Spielzeit 2019/20 dem Ensemble der Oper Frankfurt an, wo er u. a. als Leone (Tarmerlano), Moralès/Dancaïro (Carmen), Masetto (Don Giovanni) und Marullo (Rigoletto) zu hören ist. Zudem wird er im Juni 2020 sein Debüt als Silvano (Un ballo in maschera) unter Zubin Mehta an der Mailänder Scala geben. 2017–2019 war er Ensemblemitglied am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz. Dort sang er u. a. Partien wie Graf Eberbach (Der Wildschütz), Papageno (Die Zauberflöte), Guglielmo (Così fan tutte), Schaunard (La bohème) sowie Hans Scholl in Die weiße Rose. Zudem war er als Marullo bei den Bregenzer Festspielen 2019, als Silvio (Pagliacci) und Graf Almaviva (Le nozze di Figaro) an der Nationaloper Bukarest zu Gast. Als Teilnehmer des Young Singers Project sang Liviu Holender bei den Salzburger Festspielen 2018 den Papageno in Die Zauberflöte für Kinder. Auf dem Konzertpodium sang er u. a. Mahlers Des Knaben Wunderhorn mit dem Jerusalem Symphony Orchestra unter Frederic Chaslin. Mit dem Pianisten Matthias Fletzberger trat er 2018 in Liederabenden bei den Niederösterreichischen Serenadenkonzerten sowie 2019 in der Philharmonie Sofia auf.  Liviu Holender studierte am Konservatorium Wien Klavier und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Klarinette. Er war Mitglied der Opernschule für Kinder an der Wiener Staatsoper. Seit 2013 erhält er Gesangsunterricht bei Karlheinz Hanser an der Wiener Musikuniversität.

Ketevan Chuntishvili

Die aus Georgien stammende Sopranistin wurde 1996 in Tiflis geboren. Nach dem Abitur im Jahr 2015 setzte Ketevan Chuntishvili ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Klasse von Prof. Dr. Marek Rzepka fort. 2019 schloss sie ihr Bachelorstudium ab, gleichzeitig bekam sie den Studienplatz für Master Oper ebenda.

Die Sängerin wurde bereits von Musik braucht Freunde und Deutschlandstipendium unterstützt. Außerdem ist sie seit 2018 Stipendiatin bei Yehudi Menuhin Live Music Now Hannover e.V.. Besondere musikalische Einflüsse bekam die Sopranistin bei den Meisterkursen mit Peter Berne, Roman Trekel, Ana Sokolovic, Claudia Barainsky und Stefan Vinke, sowie in der Liedklasse von Justus Zeyen.

Als Solistin stand sie in der HMTMH als Lisa (Fanchette) in Jacques Offenbachs “Pariser Leben”, sowie in der Sommerproduktion “Svadba” von Ana Sokolovic in der Rolle der Lena auf der Bühne. Zum bisherigen Höhepunkt ihrer Entwicklung gehört die Rolle des Echos in Richard Strauss‘ “Ariadne auf Naxos”. Im Februar 2019 war sie im Hamburger Sprechwerk zu erleben, etwa als Bubikopf in einer verkürzten Fassung der Oper “Der Kaiser von Atlantis” von V. Ullmann unter Regie von Karina Häßlein. Mit der Gretel in Engelbert Humperdincks “Hänsel und Gretel” gab sie in diesem Jahr ihr Debut bei der ‘Oper auf dem Lande’.

Kateryna Garanich

Kateryna Garanich wurde 1995 in Charkiw (Ukraine) geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht bei ihrer Großmutter Kira Garanich im Alter von vier Jahren. Später studierte sie bei Prof. Gerlinde Otto (HfM Franz Liszt Weimar) und Prof. Eldar Nebolsin an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin. An derselben Hochschule ist sie seit April 2019 Masterstudentin im Fach Liedgestaltung für Pianisten bei Prof. Wolfram Rieger.

Kateryna ist Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein (2018-2019), Encuentro de Música y Akademia de Santander (2017-2019), der Konrad-Adenauer Stiftung (2019) und war es bei der Neuen Liszt Stiftung Weimar (2015-2016),neben vielen weiteren Stipendien,auch beim ukrainischen Präsidenten.

Diverse Meisterkurse besuchte sie bei renommierten Professoren wie Thomas Quasthoff, Michail Lanskoi, Scot Weir, Dmitry Bashkirov, Dmitry Alekseev, Klaus Hellwig, Wladimir Krainew, Claudio Martinez-Mehner und Ivan Monighetti.

Kateryna ist Preisträgerin zahlreicher Klavierwettbewerbe u.a. des 9. Internationalen Wladimir Krainew Wettbewerbs für junge Pianisten, des 8. Internationalen Wettbewerbs in Gedenken an Wladimir Horowitz. In diesem Rahmen hatte sie einen Auftritt mit dem Nationalen Sinfonieorchester der Ukraine für den Mezzo Channel mit Mozarts „Klavierkonzert Nr. 23 in A-Dur“ und des 6. Internationalen Sergei Prokofjew Klavierwettbewerb. Die junge Pianistin gab bereits zahlreiche Solokonzerte, sowie Lied- und Kammermusikkonzerte in ganz Europa und Asien.

Justine Eckhaut

Nach ihrer Ausbildung in den Klassen von Jean-Michel Dayez und Christophe Simonet begann die Pianistin Justine Eckhaut ihr Studium am CNSMD de Lyon zuerst in den Klassen von Florent Boffard für das Fach Klavier solo. Anschließend studierte sie Kammermusik, Lied und Korrepetition in der Klasse von David Selig. Von 2016 bis 2017 setzte sie ihr Studium an der Universität der Künste in Berlin in den Klassen von Prof. Björn Lehmann (Klavier) und Prof. Eric Schneider (Liedbegleitung) fort.

Justine Eckhaut konzertiert regelmäßig sowohl solistisch als auch in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen und Lied mit Margot Genet, Marie-Pierre Roy, Philipp Mayer und Caroline Macphie.

Ebenfalls ist sie Gründungsmitglied des Lyoner Ensembles für zeitgenössische Aufführung E.Ch.O.

Im Dezember 2018 nahm sie mit Piano dans l’herbe an der Uraufführung und der Tournee der Kinderoper Sans Famille teil – nach dem gleichnamigen Buch von Hector Malot.

Justine Eckhaut ist Preisträgerin des Wettbewerbs der Adami und des Internationalen Klavierwettbewerbs von Collioure (Frankreich) 2013 (Prix du Conseil Général).

Sie trat unter anderem bei den Bregenzer Festspielen, beim Musikfestival Mehrlicht! Berlin, in der Opéra de Lyon, im Prieuré de Chirens (Frankreich) und in der Casa Croci (Milano) sowie in Subsistances (Lyon) auf.

Seit April begleitet Eckhaut die Gesangklasse an der Universität der Künste in Berlin.

Irena Weber

Die junge serbisch-ungarische Mezzosopranistin Irena Weber singt seit September 2018 in der Kammeroper München die Rolle der Dorabella in Wolfgang Amadeus Mozarts „Così fan tutte“, in der sie bereits im Juli 2018 im Wiener Schlosstheater Schönbrunn in einer Produktion unter der Leitung von KS Michael Schade zu erleben war. Mit dem Orchester der Kammeroper München unter dem Dirigat von Nabil Shehata trat sie auch als Solistin in Rossini-Arienabenden auf und war in einem Mozart-Projekt im Schloss Nymphenburg und als Altistin im Mozart-Requiem in Münchens Allerheiligen-Hofkirche zu hören.

Im Frühjahr 2018 sang sie die Rolle der Smaragda in Gottfried von Einems Oper „Der Tulifant“ im Wiener MUTH und im Schloss Esterházy in Eisenstadt.

Im Rahmen eines Jury- Konzerts der Freunde der Wiener Staatsoper gewann sie im Januar 2018 den ersten Preis der Wiener George London Stiftung und den Publikumspreis. Außerdem war sie mit Gustav Mahlers „Urlicht“ unter Erwin Ortner im Schönbrunner Schlosstheater und in der Rolle der „Frau Welt“ in der Kantate „Carmina Austriaca“ von Gerald Wirth im MUTH zu hören. Im März 2018 sang sie Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 9 im Wiener Musikverein, die sie 2019 auch mit der Philharmonie Südwestfalen interpretierte.

Kommende Aufgaben sind das Altsolo in Beethovens Symphonie Nr. 9 im Wiener Musikverein. Das Altsolo in Mahlers 2. Symphonie mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter Hannu Lintu, die Wiederaufnahme von Mozarts „Così fan tutte“ an der Kammeroper München u.a.  Außerdem ist sie Stipendiatin der Lied Akademie des Heidelberger Frühlings 2020.

Irena Weber arbeitet mit KS Univ.-Prof. Marjana Lipovšek und Alfred Burgstaller. Ihr Masterstudium Lied und Oratorium bei Univ.-Prof. Florian Boesch an der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst hat sie im Juni 2019 abgeschlossen.

Auf der Bühne verkörperte sie die Rollen des Cherubino in W. A. Mozarts „Le Nozze di Figaro“ und des Prinzen Orlofsky in Johann Strauß‘ „Die Fledermaus“ im Schlosstheater Schönbrunn. Die Dritte Dame in Mozarts „Die Zauberflöte“ sang sie in der Jennersdorfer

Kinderoper und in Horn. In zahlreichen Konzerten trat sie in Österreich, Deutschland,Ungarn, Tschechien,der Slowakei,Slowenien,Kroatien, Serbien,der Ukraine, Rumänien u.a. auf. Sie besuchte Meisterklassen bei KS Marjana Lipovšek, Alfred Burgstaller,

KS Christa Ludwig und Ioan Holender und erhielt 2014/15 ein Stipendium der Thyll-Dürr-Stiftung. Im Juli 2014 gewann sie den 2. Preis beim Ljuba-Welitsch-Wettbewerb in Wien.

Irena Weber ist in Novi Sad, Serbien, geboren und seit ihrem 10. Lebensjahr in Ungarn aufgewachsen, wo sie neben langjährigem Geigenstudium mit dem Gesangsunterricht begann und früh mit zahllosen Preisen ausgezeichnet wurde.

Iida Antola

Die Sopranistin Iida Antola schloss 2015 ihre Studien zur Chorleiterin und zur Pianistin an der Sibelius-Akademie ab, bevor sie ihr Gesangsstudium an der Universität der Künste in Berlin begann.

2017 debütierte Antola als Pamina (Mozart: Die Zauberflöte) an der Finnischen Nationaloper. 2018 ist sie dorthin zurückgekehrt, um die Rolle der Christine (Andrew Lloyd Webber: Das Phantom der Oper) zu verkörpern und sang auch die Rolle der Crobyle (Massenet: Thaïs). Zu den kommenden Rollen gehören Micaëla (Bizet: Carmen) und Susanna (Mozart: Figaros Hochzeit).

Antola war in vielen Wettbewerben erfolgreich: 2017 gewann sie den 1. Preis beim Kangasniemi-Gesangswettbewerb in Finnland und den 2. Preis beim Internationalen Paula-Salomon-Lindberg Wettbewerb „Das Lied“. 2018 war sie Finalistin sowohl beim Internationalen Hugo Wolf Lied-Wettbewerb in Stuttgart als auch beim Internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund mit der Pianistin Anni Laukkanen. Vor ihrem Gesangsstudium wurde sie beim Internationalen Tampere Vocal Music Festival 2015 mit dem Preis für die beste junge Chorleiterin ausgezeichnet.

Antola trat in Konzerten beim Crescendo-Festival in Berlin, beim Mozart-Festival in Würzburg sowie in Rumänien im Bukarester Athenäum und in der Philharmonie in Ploiesti auf.

Sie ist eine erfahrene Interpretin zeitgenössischer Musik: 2018 sang und dirigierte sie “Pierrot Lunaire” von Schönberg beim “Kaivos Festival” in Finnland. Der Verlag SULASOL hat Antolas eigene Kompositionen veröffentlicht.

Gary Beecher

Der irische Pianist Gary Beecher tritt als Liedbegleiter, Kammermusiker und Solopianist auf und blickt bereits auf eine vielfältige musikalische Laufbahn zurück. Er erwarb sein Konzertmagister bei Julius Drake und Charles Owen an der Guildhall School of Music and Drama. Derzeit ist er dort Junior Fellow und Klavierbegleiter.

An der Cork Institute of Technology, wo er bei Jan Cáp und Dr. Gabriela Mayer studierte, schloss er seinen Bachelor in Musik mit der Auszeichnung als bester Student ab. Gary Beecher hat zudem bei Dr. John O’Conor in Dublin und bei Jacques Rouvier an der Universität der Künste Berlin studiert.

Gary ist passionierter Liedpianist und war mit Ema Nikolovska einer der Sieger der Oxford Lieder Young Artists Platform, des Guildhall-Piano-Accompaniment-Prize, des Paul-Hamburger-Prize von Graham Johnson’s Song Guild, des Prince Consort Side-by-Side Recital im Wigmore Hall und des Guildhall-Franz-Schubert-Lieder-Prize.

Als Solopianist wurde Gary Beecher als „Irish Freemason’s Young Musician of the Year” ausgezeichnet. Er konzertierte als Solist mehrmals mit dem RTÉ National Symphony und dem RTÉ Concert Orchestra mit Dirigenten wie José Serebrier, John Wilson und Benjamin Pope.

Einige seiner Konzerte wurden von BBC Radio 3 und RTÉ Lyric FM übertragen. Gefördert wird er als Samling Artist, Britten-Pears Young Artist und Oxford Lieder Young Artist.

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