Pera Ensemble: »Jerusalem«

Jerusalem: Kaum eine andere Stadt ist seit Jahrhunderten ein solcher Schmelztiegel der Kulturen gewesen. In ihr kann man täglich neu erleben, was es heißt, »in der Fremde« zu leben und zugleich Heimat zu finden. Der heutige Abend – mit Konzert und Stadthalle late – ist eine musikalisch-kulinarische Hommage an diese Stadt. Und welches Ensemble könnte diese Hommage kompetenter formulieren als das in vielen Kulturen beheimatete Pera Ensemble? Die hebräische Sängerin Michal Elia Kamal, der türkische Sänger Ibrahim Suat Erbay (Jerusalem stand 400 Jahre unter osmanischer Herrschaft), Musiker aus Spanien, Italien, Deutschland und der Türkei, die sowohl in der Alten Musik wie auch in der Welt der orientalischen Instrumente zu Hause sind – das ist die Besetzung, die zusammen mit echter Jerusalemer Küche in der »Stadthalle late« diesen Abend unvergleichlich machen wird.

Das Konzert wird mitgeschnitten von
SWR2

Im Anschluss:  Kulinarische Stadthalle late mit Musikern des Pera Ensemble
€ 15 Jerusalem Teller (ohne Getränke; nicht im Ticketpreis enthalten)
Nach dem Konzert sind Sitzplätze an Tischen im Festivalzentrum bereits ausgebucht (Stehtische vorhanden). Es werden noch Tischreservierungen für die Zeit vor dem Konzert von 18 Uhr bis 19.30 Uhr angenommen unter Tel. 06221 1422886.

Jerusalem Teller
Hummus mit Pitabrot
Labneh mit Olivenöl und Kräutern
Auberginendip mit Knoblauch, Zitrone und Granatapfelkernen
Gegrilltes Lammkotelett / Falafel (vegetarischer Teller)
Mariniertes Zitronenhühnchen mit Arak / Geröstete Okraschoten mit Tomaten (vegetarischer Teller)
Safranreis mit Berberitzen, Pistazien und Kräutern
Speisekarte zum Download »

s t i l l – ein inszenierter Liederabend

18.45 Uhr Konzerteinführung der Classic Scouts (Newcomer-Konzert)

Der Name ist Programm: In diesem wunderbar verhaltenen, szenischen Liederabend, der von Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola konzipiert wurde (er gehört zur Compagnie von Sasha Waltz), scheint die Zeit tatsächlich still zu stehen. Zwei Tänzer, eine Sängerin, ein Lautenist und ein essenziell schlichtes Bühnenbild: Das sind die Zutaten dieser zutiefst anrührenden Meditation über die Zeit. Im Zentrum steht John Dowlands Lied »Time stands still«, das zusammen mit anderen Lautenliedern des frühen 17. Jahrhunderts das Vergehen und Stillstehen von Zeit, Altern und den Tod, Erinnerung und Nostalgie und die Erwartung des Zukünftigen thematisiert. Mehr darüber finden Sie hier.

In Kooperation mit dem UnterwegsTheater/Künstlerhaus/HebelHalle

Eine Produktion von
Bayer Kultur

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

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Familienfrühling »Kaffee für den König«

Die Musiker des Königs sind besorgt: Ihr Herr liebt es über alles, bei guter Musik in seinem Salon eine bestimmte Sorte Kaffee zu trinken, doch die letzten Bohnen sind aufgebraucht. So lange aber der König nicht seinen Kaffee hat, darf bei Hofe auch keine Musik gemacht werden. Also ziehen die Musiker selbst nach Istanbul los, um Kaffee für den König aus dem Serail zu besorgen.

Ein musikalisches Märchen für Jung und Alt über den Kaffee, wahre Gastfreundschaft und über Istanbul – eine Stadt, wo seit Jahrhunderten Menschen aller Kulturen und Religionen friedlich miteinander leben und feiern und die zeigt, dass scheinbar Fremdes nur ein kleines bisschen anders ist als das, was man von zu Hause kennt. Mit Alter Musik aus dem Morgen- und dem Abendland, jede nicht nur für sich, sondern gemeinsam gespielt für große und kleine Ohren von heute. (ab 6 Jahren geeignet)

Im Anschluss Der Freundeskreis lädt zum Familien-Get-Together im Festivalzentrum

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

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s t i l l – ein inszenierter Liederabend

Der Name ist Programm: In diesem wunderbar verhaltenen, szenischen Liederabend, der von Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola konzipiert wurde (er gehört zur Compagnie von Sasha Waltz), scheint die Zeit tatsächlich still zu stehen. Zwei Tänzer, eine Sängerin, ein Lautenist und ein essenziell schlichtes Bühnenbild: Das sind die Zutaten dieser zutiefst anrührenden Meditation über die Zeit. Im Zentrum steht John Dowlands Lied »Time stands still«, das zusammen mit anderen Lautenliedern des frühen 17. Jahrhunderts das Vergehen und Stillstehen von Zeit, Altern und den Tod, Erinnerung und Nostalgie und die Erwartung des Zukünftigen thematisiert. Mehr darüber finden Sie hier.

In Kooperation mit dem UnterwegsTheater/Künstlerhaus/HebelHalle

Eine Produktion von
Bayer Kultur

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

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Valer Sabadus, Christophe Dumaux & Cappella Gabetta: »Stabat Mater«

Mit Valer Sabadus und Christophe Dumaux stehen zwei Countertenöre auf der Bühne, die zur internationalen Spitze ihres Fachs zählen. Und die braucht es auch für Pergolesis Stabat Mater, das so unvergleichlich schön und zugleich hochvirtuos wie keine andere Passionskomposition vor ihr und nach ihr die Schmerzen Mariens besingt. Das achtzehnte Jahrhundert war in Italien ein wahrhaft goldenes Zeitalter der Kirchenmusik – davon zeugen auch die Salve-Regina-Vertonungen Porporas und Antonio Vivaldis.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Valer Sabadus (im Ballsaal der Stadthalle)

Christina Pluhar © Marco Borggreve

Christina Pluhar & l’Arpeggiata: »Via crucis«

Dies ist eine Passionsgeschichte am Gründonnerstag, die musikalisch aus zwei Blickwinkeln erzählt wird: Italienische Musik des 17. Jahrhunderts trifft auf traditionelle korsische Gesänge. Es sind zwei musikalische Welten, wie sie kontrastreicher nicht sein könnten. Eine Konstellation, wie sie typisch ist für Christina Pluhar und ihr fabelhaftes Ensemble L’Arpeggiata. Kunstmusik trifft auf Volksmusik und die kultivierte Liturgie der Städte auf die Volksfrömmigkeit dieser schönen und abweisenden Insel.

Die Sopranistin Nuria Rial musste dieses Konzert leider absagen. Wir danken Christina Pluhar, dass sie mit Céline Scheen einen erstklassigen Ersatz gefunden hat.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Christina Pluhar (im Ballsaal der Stadthalle)

Wir danken
Klaus Tschira Stiftung gGmbH

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After Work Concert: Jean Rondeau

Der Cembalist mit dem musikalischen Nachnamen ist schon jetzt ein herausragender Vertreter einer jungen Musikergeneration, die sich herzlich wenig um die Grenzen der musikalischen Stile scheren. Er ist sowohl in der Alten Musik wie im Jazz beheimatet und auch als »Weltmusiker« in Erscheinung getreten. Der markante Haarschopf des Mittzwanzigers ziert bereits mehrere viel beachtete CDs, die sich freilich cembalistischem Kernrepertoire widmen: Rameau und Bach. Ernst und Offenheit verbinden sich bei Jean Rondeau auf das Schönste.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg und dem Deutsch-Französischen Kulturkreis.

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Isabelle Faust

Isabelle Faust bannt ihr Publikum mit ihren souveränen Interpretationen. Jedem Werk nähert sie sich äußerst respektvoll und mit Verständnis für seinen musikgeschichtlichen Kontext und das historisch angemessene Instrumentarium. Größtmögliche Werktreue ergänzt sie durch einen feinen Sinn für die Notwendigkeit, einer Komposition von der Gegenwart her zu begegnen. So gelingt es ihr, verschiedenste Werke gleichermaßen tief zu ergründen und durch die Intensität ihres Spiels einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Nachdem Isabelle Faust in sehr jungen Jahren Preisträgerin des renommierten Leopold- Mozart-Wettbewerbs und des Paganini-Wettbewerbs geworden war, gastierte sie schon bald regelmäßig mit den bedeutendsten Orchestern der Welt, wie den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo, dem Chamber Orchestra of Europe und dem Freiburger Barockorchester.

Dabei entwickelte sich eine enge und nachhaltige Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Giovanni Antonini, Frans Brüggen, Sir John Eliot Gardiner, Bernard Haitink, Daniel Harding, Philippe Herreweghe, Andris Nelsons und Robin Ticciati.

Isabelle Fausts künstlerische Neugier schließt alle Epochen und Formen instrumentaler Partnerschaft ein. Dabei dringt sie feinsinnig zum Wesen der Werke vor, die sie interpretiert. Neben den großen sinfonischen Violinkonzerten sind das zum Beispiel Schuberts Oktett auf historischen Instrumenten, György Kurtágs „Kafka-Fragmente” mit Anna Prohaska oder Igor Stravinskys „L’Histoire du Soldat“ mit Dominique Horwitz. Mit großem Engagement hat sich Isabelle Faust bereits früh um die Aufführung zeitgenössischer Musik verdient gemacht. Für die nächsten Spielzeiten sind Uraufführungen von Péter Eötvös, Brett Dean, Ondřej Adámek und Oscar Strasnoy in Vorbereitung.

Ihre zahlreichen Einspielungen wurden von der Kritik einhellig gelobt und mit Preisen wie dem Diapason d’or, dem Gramophone Award und dem Choc de l’année ausgezeichnet. Die jüngsten Aufnahmen umfassen Johann Sebastian Bachs Violinkonzerte mit der Akademie für Alte Musik Berlin und das Violinkonzert e-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy mit dem Freiburger Barockorchester unter Pablo Heras-Casado. 2018 erschien eine Aufnahme von Johann Sebastian Bachs Sonaten für Violine und Cembalo, eingespielt mit Kristian Bezuidenhout. Weitere vielbeachtete Einspielungen hat Isabelle Faust unter anderem von den Sonaten und Partiten für Violine Solo von Johann Sebastian Bach sowie den Violinkonzerten von Ludwig van Beethoven und Alban Berg unter der Leitung von Claudio Abbado vorgelegt. Mit dem Pianisten Alexander Melnikov verbindet sie eine langjährige kammermusikalische Partnerschaft. Unter anderem erschienen gemeinsame Aufnahmen mit Sonaten für Klavier und Violine von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven oder Johannes Brahms.

Cappella Gabetta

Sol Gabetta erfüllte sich mit der »Cappella Gabetta« einen ihrer musikalischen Träume: Mit ihrem Bruder Andrès Gabetta als Konzertmeister und einer handverlesenen Schar von hoch qualifizierten Musikern aus Gabettas Umfeld kreieren sie Programme aus Barock und Frühklassik, die sie auf Originalinstrumenten in Konzerten und auf CD präsentieren. Das Ensemble wurde im Dezember 2010 gegründet und gastierte bereits mit großem Erfolg u. a. in Paris (Salle Gaveau, Théâtre des Champs Elysées), Hamburg (Musikhalle), Wien ( Theater an der Wien), Baden Baden (Festspielhaus) München (Prinzregententheater), Zürich (Tonhalle), Berlin (Philharmonie) sowie bei bedeutenden Festivals wie dem Musikfest Bremen, dem Festival Baroque de Lyon oder dem Rheingau Musikfestival und anderen.

Die Cappella Gabetta lädt zunehmend auch andere renommierte Instrumentalisten, Sängerinnen und Sänger für gemeinsame Konzert- oder Aufnahme- Projekte mit barocker oder frühklassischer Musik ein wie die Sopranistin Nuria Rial, den Trompeter Sergei Nakariakov den Violinisten Giuliano Carmignola und den Barockcellisten Christophe Coin. Künftige Planungen sehen Tourneen mit den Geigerinnen Baiba Skride und Patricia Kopatchinskaja, sowie dem Blockflötisten Maurice Steger vor. Weiter nehmen sich die Cappella Gabetta zusammen mit den Sängerinnen Vivica Genaux und Olena Tokar die Orpheus-Vertonungen vor.

Der Konzertmeister Andrés Gabetta gilt als brillanter Barockviolinist. Er ist einer der engsten musikalischen Partner des renommierten Cellisten und Dirigenten Christoph Coin, dessen Orchester, das »Orchestre Baroque de Limonges« Gabetta als Konzertmeister anfhrt.

Pera Ensemble

Türkische und Europäische Instrumente, gespielt von Meistern Ihres Faches – ein universeller Klang der wie aus einer Seele von verschiedenen Musikern und verschiedenen Kulturen erklingt.
Da die Seele aus der selben Quelle seine Inspiration erhält, ist Musik das Klagen dieser Seelen verschiedener Individuen – wie Wasser, das aus der selben Quelle entsprießt….

Das Pera Ensemble, dem die Kritik begeistert »eine raffinierte Mischung der Aromen, eine wechselseitige Durchdringung und Bereicherung der Klangwelten« (Mitteldeutsche Zeitung) bescheinigt, ist nach einem Istanbuler Stadtteil benannt, der seit rund 2000 Jahren ein Schmelztiegel der Kulturen und Religionen ist. Das spiegelt sich auch in der Besetzung wider, denn im Ensemble treffen international renommierte Spezialisten der historischen Aufführungspraxis aus Europa auf die Elite der türkischen Kunstmusik. Dabei definiert das Ensemble keineswegs nur die barocke Türkenmode für ein Publikum von heute, sondern webt Musik aus unterschiedlichen Kulturkreisen zu einem neuen, universal gültigen Klang. Durch diesen ästhetischen Mehrwert entstehen überraschende, berührende Konzerterlebnisse. Alte Musik wird nicht als musealer Hort begriffen, sondern weckt vor allem eines: »Emotionen! Und dies auf eine kaum zu beschreibende, ergreifende Weise.« (Opernnetz).

Seit Pera 2005 von den aus Istanbul stammenden Musikern Mehmet Cemal Yeşilçay und İhsan Özer, die unter anderem als Gründungsmitglieder von Sarband weltweit konzertierten und mit Ensembles wie Hesperion XXI, Concerto Köln, Emre Ensemble und Ferahfeza Ensemble zusammenarbeiteten, ins Leben gerufen wurde, hat sich die Formation bereits in renommierten Konzertsälen und auf internationalen Festivals einen Namen gemacht. Das belegen Auftritte im Rahmen der Händel Festspiele Halle, des Schleswig Holstein Musikfestivals, der Festtage Alter Musik Innsbruck, dem Rheingau Musikfestival, den Schwetzinger Festspielen, in der Berliner Philharmonie, der Kölner Philharmonie, der Münchener Philharmonie, dem Konzerthaus Dortmund, dem CRR Istanbul, dem Istanbul Festival IKSV und vielen anderen. Pera arbeitet eng mit Berlin Classics/Edel Kultur zusammen, bislang sind die Tonträger »Baroque oriental«, »Café – Orient meets Occident«, »Momenti dAmore«, »Trialog – Music to the One God« sowie die Kinder-CD »Kaffee für den König« erschienen. Darüber hinaus wurden das interkulturelle Opernpasticcio »Amor oriental« (Deutsche Harmonia Mundi) sowie »Les Fêtes du Serailles« (Ludi Musici) veröffentlicht. »Carneval Oriental« mit l’arte del Mondo bei dem Label Capriccio. 2016 erschien bei Oehms Classics das Album »Ballo Turco«.