Il Giardino Armonico

Il Giardino Armonico wurde 1985 in Mailand gegründet und ist eines der führenden Ensembles im Bereich der historischen Aufführungspraxis.

Das Repertoire des Ensembles umfasst die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Je nach Programm besteht das Ensemble aus drei bis 35 Musikern.

Das Ensemble ist mit Solisten wie Giuliano Carmignola, Christophe Coin, Katia und Mariella Labèque, Bernarda Fink, Viktoria Mullova, Giovanni Sollima und Cecilia Bartoli aufgetreten.
Für weitere Projekte arbeitet das Ensemble mit der Cellistin Sol Gabetta, der Violinistin Isabelle Faust, die mit dem Ensemble fünf Violinkonzerte von Mozart einspielt, und der Sopranistin Anna Prohaska zusammen.

Im November 2014 wurde unter dem Titel La Passione die erste CD mit der Gesamteinspielung der Sinfonien von Joseph Haydn veröffentlicht, im Mai 2015 erschien dann die zweite CD unter dem Titel Il Filosofo.

Im Oktober 2015 wurde La Passione mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet und Il Filosofo ist Choc de l’année bei Classica. 2016 erschien das Album Serpent & Fire, aufgenommen mit Anna Prohaska.

Gallicantus

Das englische Vokalensemble Gallicantus besteht in der Regel aus sechs Sängern – zwei Countertenören, zwei Tenören und zwei Bässen – manchmal werden noch Gäste dazugeladen.
Alle haben sie in führenden englischen Formationen wie dem Gabrieli Consort, dem King’s Choir oder den Sixteen gesungen und bringen nun diesen Schatz an Erfahrung in die Arbeit mit Gallicantus ein. Die Konzertprogramme von Gallicantus führen deswegen häufig Repertoire zusammen, das thematisch auf den ersten Blick sehr unterschiedlich zu sein scheint. Sie zeugen von Begeisterung für das Sujet, von Sorgfalt und Geduld, aber auch von großer musikwissenschaftlicher Sachkenntnis.

Gallicantus sei wie ein illuminierter Anfangsbuchstabe einer kostbaren Handschrift, so ein englischer Kritiker, die Sechs sängen mit einer Klarheit und Leidenschaft, die für die geistliche Musik der Renaissance geradezu maßgeschneidert sei. Gallicantus heißt, wörtlich übersetzt, »der Hahnenschrei«. Im klösterlichen Leben ist Gallicantus das Stundengebet vor Sonnenaufgang, das an die Erneuerung des Lebens erinnern soll, die jeder neue Tag bringt. Powered by TCPDF (www.tcpdf.org)

Gallicantus

Inmitten des Geburtstagsfestivals zum Zwanzigsten des »Frühling« setzt dieses Konzert einen stillen Kontrapunkt. Es versammelt Trauermusiken auf den Tod des Prinzen Henry Stuart. Henry wurde keine zwanzig Jahre alt. Er starb 1612 im Alter von 17 Jahren; sein Tod betraf auch Heidelberg, denn er war der Bruder Elisabeth Stuarts, die durch ihre Heirat mit Friedrich V. von der Pfalz von 1613-23 Kurfürstin von der Pfalz war. Für sie wurde der Englische Bau des Schlosses errichtet.

Wir danken

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Anna Lucia Richter © Jessy Lee

Anna Lucia Richter, Georg Nigl & Andreas Staier: »Hausandacht mit Bach«

Angesichts der Präsenz Johann Sebastian Bachs auf den Konzertbühnen und in den Kirchen der Welt ist es fast kurios, dass manche Sachen aus seiner Feder kaum je öffentlich zu hören sind – und schon gar nicht von international renommierten Musikern wie an diesem Nachmittag. Anna Lucia Richter, Georg Nigl und Andreas Staier haben ein einstündiges Konzert im Stile einer musikalischen Hausandacht konzipiert, das Lieder aus dem Schemelli’schen Gesangbuch und aus dem Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach vereinigt. Eine private und intime Szene aus dem Hause Bach.

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

Andreas Scholl & Avi Avital: »Italian Cantatas«

Andreas Scholl ist wohl der bedeutendste Countertenor der Gegenwart und zugleich einer der unternehmungslustigsten; er interessiert sich nicht nur für das klassische Repertoire seines Fachs, sondern zunehmend auch für Volkslieder, Pop, Jazz und experimentelle Formen (wie man am 9. April im »Neuland.Lied« erleben kann). Zusammen mit Avi Avital hat er ein italienisches Programm entwickelt, das den beiden Grenzgängern auf den Leib geschnitten ist: Kantaten des 18. Jahrhunderts von Vivaldi, Scarlatti, Caldara und Händel treten mit italienischen Volksliedern der Zeit in einen spannungsvollen Dialog.

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

Tipp: Andreas Scholl ist gemeinsam mit der Pianistin Tamar Halperin und dem Orchestroniker Fabian Russ auch am 9. April 2016 zu erleben. Alle Informationen zu ihrem Programm »Black is the colour« erhalten Sie hier. Avi Avital begleitet die israelische Sopranistin Chen Reiss am 10. April 2016. Tickets und Informationen zum Konzert »Inspiration Folk Song« erhalten Sie hier.


über das programm

Christina Pluhar © Marco Borggreve

Christina Pluhar

ECHO-Ehren für Christina Pluhar und ihr Ensemble L’Arpeggiata: drei Alben haben sie für Virgin Classics aufgenommen, und alle drei wurden mit einem Klassik ECHO ausgezeichnet.   „Wo soll ich mit dem Schwärmen anfangen, wo aufhören?“, hatte sich etwa der Kritiker des Klassikmagazins Toccata gefragt angesichts der ersten Virgin Classics-CD „Teatro d’Amore“, die einen ungewöhnlichen Streifzug durch die Musik Claudio Monteverdis macht und ein Sensationserfolg wurde. Eine barocke Jam-Session, rauschend, schillernd und verschwenderisch. Spiegel online urteilte: die unverschämteste und lustigste Barock-CD seit Jahren.

Christina Pluhar wurde in Graz geboren. Nach ihrem Studium der Konzertgitarre in ihrer Heimatstadt begann sie ihr Lautenstudium am Koninklijk Conservatorium in Den Haag und setzte ihre Ausbildung an der Schola Cantorum Basiliensis fort, wo sie 1992 das “Diplom für Alte Musik” erlangt.  Barockharfe studiert sie an der Scuolo Civica di Milano.

Seit 1992 lebt als freischaffende Musikerin in Paris, und hat als Solistin und Continuistin mit verschiedenen Ensembles und Barockorchestern in allen Festivals zu hören.

2000 gründete sie ihr eigenes Ensemble L’Arpeggiata, mit dem sie Publikum und Presse durch unkonventionelle Auftritte in der ganzen Welt begeistert. Die CDs La Villanella », « Landi», « La Tarantella » « All’Improvviso », « Rappresentatione di Anima et di Corpo », « Teatro d’amore », « Via crucis », « Marienvesper », « Los Pajaros perdidos » wurden mit den Schallplattenpreisen 10 Répertoire, Diapason D’Or, CD der Woche BBC, CD des Monats Amadeus, Prix Exellentia Pizzicato, Prix Radio Clara (2003) Cannes Classicals Awards (2004), Edison Price Holland (2009 und 2011), Echo Klassik (2009, 2010 und 2011)) ausgezeichnet.

Seit 1999 unterrichtet sie eine Klasse für Barockharfe am Königlichen Konservatorium in Den Haag.

Christina Pluhar © Marco Borggreve

Christina Pluhar & L‘Arpeggiata

»Musik für ein Weilchen, soll alle deine Sorgen vergessen lassen«. Kann man der Musik ein schöneres Kompliment machen, als es Henry Purcell in seiner Vertonung dieser Verse John Drydens tat? Purcells Heimat waren vor allem die Londoner Theater, deren Anliegen es war, das Publikum in andere Welten zu entführen. Für die Tanz, Gesang und Schauspiel frei kombinierenden Theaterstücke schrieb Purcell unzählige, berückend schöne Songs und Szenenmusiken. Christina Pluhar und ihr Ensemble L’Arpeggiata präsentieren mit »Music for a While« eine Hommage an diesen »Orpheus Britannicus« des ausgehenden 17. Jahrhunderts und setzen in ihrem Zusammenkommen von Barock- und Jazzmusikern in gewisser Weise Purcells genreübergreifende Theatertradition fort. Es darf gern eine sehr lange Weile werden.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Christina Pluhar

L'Arpeggiata © Michael Uneffer

L‘Arpeggiata

Christina Pluhar ist eine der innovativsten Musikerinnen der Alte-Musik-Szene, die in ihren Projekten die Grenzen der Musikstile überschreitet und damit wie kaum ein anderer Künstler überzeugt.

Mit ihrer unbändigen Musizierlust hat sie 2009, 2010 und 2011 (!) den Klassik-ECHO abgeräumt.

Das hochdekorierte Ensemble l’Arpeggiata wurde im Jahre 2000 von Christina Pluhar gegründet und besteht aus ausschließlich aus virtuosen und künstlerisch herausragenden Musikern zusammengesetzt ist. In Zusammenarbeit mit Solisten verschiedenster musikalischer Herkunft begeistert das Ensemble Publikum und Presse in der ganzen Welt durch unkonventionelle, mitreißende Aufführungen.

Benannt nach der gleichnamigen Toccata von Giovanni Girolamo Kapsberger hat sich L’Arpeggiata ganz auf die Aufführung der Musik des 17. Jahrhunderts spezialisiert. Dabei treffen überschäumende Spielfreude, Lust am Improvisieren und Experimentierfreudigkeit auf das musikalische Handwerk der historischen Aufführungspraxis. Zahlreiche Konzerttourneen haben das Ensemble durch ganz Europa, Australien, Südamerika, Japan, China und die USA geführt. Die zahlreichen Einspielungen wurden mit allen erdenklichen Preisen ausgezeichnet, darunter der «Cannes Classical Award», der «Diapason d’Or» und der «Echo Klassik», den Christina Pluhar und L’Arpeggiata 2009 für das Album «Teatro d’amore», 2010 für «Via Crucis», 2011 für «Vespro della beata vergine» und 2012 für «Los Párajos Perdidos – The South American project» erhielten.

Die CD «Mediterraneo» mit der Fado-Sängerin Misia erschien im März 2013, die CD „Music for a while – Improvisations on Purcell“ mit Philippe Jaroussky erschien im März 2014.