Jongsoo Yang

Der junge Bass Jongsoo Yang studierte von 2016 bis 2019 Konzertexamen bei Prof. Reginaldo Pinheiro an der Hochschule für Musik Freiburg und war gleichzeitig im Freiburger Opernstudio der Musikhochschule und des Theaters Freiburg. Von 2017 bis 2019 war er Ensemblemitglied am Theater Freiburg und sang dort u.a. die Partien Masetto in „Don Giovanni“ und Colline in „La Bohème“. Von 2011 bis 2016 absolvierte er an der Universität der Künste Berlin (UdK) bei Prof. Peter Maus sein Bachelor- und LOK-Masterstudium (Lied/Oratorium/Konzert). Im Studium an der UdK sammelte er auch Erfahrung im Opernbereich im Rahmen von Hochschulproduktionen: als Pantalon in der Commedia dell’arte und als Simone in „La finta semplice“ von W. A. Mozart. Zu wichtigen Konzerterfahrungen, für die er mit Prof. Peter Maus zusammenarbeitete, zählen Auftritte in Kantaten und Oratorien in vielen Berliner Kirchen, das Konzert für die Nationen 2015 im Konzertsaal der UdK (mit Internet-Übertragung) und „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn mit dem Jungen Ensemble Berlin unter der Leitung Frank Markowitsch im Rahmen des Kommunikationsprojektes zu Natur und Kultur des Institute For Advanced Sustainability Studies Potsdam. In Berlin widmete er sich schwerpunktmäßig dem Kunstlied und arbeitete an deutschen Liedern mit Prof. Eric Schneider und Liana Vlad, an russischen Liedern mit Prof. Sayali Dadas und am zeitgenössischen Liedrepertoire mit Prof. Axel Bauni. Er war Halbfinalist beim Internationalen Musik Wettbewerb in Montreal. Während seiner Studienzeit war er Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und der Paul-Hindemith-Gesellschaft.

Lars Conrad

Der junge Bariton Lars Conrad wurde 1996 in Hamm geboren. Ersten Gesangsunterricht erhielt er bei Tjark Baumann. Bereits während der Schulzeit studierte er als Jungstudent an der HfM Detmold bei Markus Köhler. Nach dem Abitur wechselte er an die HMT Leipzig zu Berthold Schmid. Er studierte außerdem an der Guildhall School of Music and Drama bei Rudolf Piernay.

Meisterkurse bei Roman Trekel, Christine Schäfer, Edith Wiens und Peter Schreier runden seine Ausbildung ab. Zudem arbeitete er privat mit Michael Volle. Erste Bühnenerfahrung sammelte er in Hochschulproduktionen und an den Theatern Görlitz, Leipzig, Dessau und Nordhausen. Opernrollen beinhalten Willi Graf in Davies “Kommilitonen”, Nepomuk in “La Grande Duchesse de Gerolstein” von Offenbach, Journalist in „Lulu“ und Cesare in Händels „Giulio Cesare in Egitto“. In der Spielzeit 2019/20 ist er Mitglied des Opernstudios des Festivals “Winter in Schwetzingen”, wo er als Strato/Charon in “Die getreue Alceste” von Georg Caspar Schürmann zu erleben ist. Regie führt Jan Eßinger, die musikalische Leitung hat Christina Pluhar. Er arbeitete außerdem mit Dirigenten wie Matthias Foremny, Ulf Schirmer, Markus L. Frank, Ulrich Kern, Henning Ehlert, Milko Kersten, Fabian Enders und Peter Schreier, sowie mit Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester, dem Collegium Marianum Prag, der Anhaltinischen Philharmonie Dessau und dem Philharmonischen Orchester Cottbus. Regisseure waren u.a Matthias Oldag, Steffen Piontek und Lotte de Beer.

Sein Konzertrepertoire reicht von Schütz bis zur Romantik. Besonderen Schwerpunkt bilden hierbei die Werke Johann Sebastian Bachs. Lars‘ große Liebe gilt dem Liedgesang. Hier erhielt er Anregungen von Manuel Lange, Alexander Schmalcz, Ian Burnside und Eric Schneider. Außerdem war er Teilnehmer am Franz-Schubert-Institut Baden bei Wien 2019 und wird 2020 Mitglied der Lied Akademie des Heidelberger Frühlings. Mit Eric Schneider verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit.

Lars Conrad ist Preisträger des Helmut-Deutsch-Liedwettbewerbes in Wien.

Michael Rakotoarivony

Michael Rakotoarivony ist ein junger Bariton, der aus Madagaskar kommt und studiert derzeit an der Hochschule für Musik Franz Listz in Weimar, nachdem er sein Bachelor-Studium (BMus Honours) an der Royal Academy of Music in London im Jahr 2018 abgeschlossen hat. Während seiner Zeit an der Royal Academy of Music studierte Michael auch Orchesterdirigieren bei Prof. Sian Edwards und Dr. Raymond Holden. Und er war von 2017 bis 2018 Chefdirigent des St. Bartholomew’s Chamber Music Orchestra in London und Gastdirigent der Chineke! Orchester im vergangenen Jahr.

Er konzentriert sich hauptsächlich auf das Liedrepertoire und Kunstlied in verschiedenen Sprachen; und arbeitet eng mit der Pianistin Teodora Oprisor zusammen. Michael und Teodora sind Teil der Royaumont-Orsay-Akademie für diese Saison 2019-2020 und er ist bei der Heidelberg Lied Akademie unter der Leitung des amerikanischen Baritons Thomas Hampson für 2020.

Er hat auch Auszeichnungen in Wettbewerben erhalten; wie der erste Preis des Concours d’Opéra en Arles (Arles, Frankreich, 2019), der dritte Preis des Internationalen Liedwettbewerbs DAS LIED (Heidelberg, 2019), der erste Preis des John Warner Award (Chichester, England, 2018) oder der zweite Platz des Suzana Szörenyi Duo-Wettbewerbs (Bukarest, Romanien, 2017) mit seiner Kollegin Teodora Oprisor.

Er trat auch auf Bühnen wie dem Berliner Konzerthaus, den Beethoven Festspielen Bonn, dem Mecklenburgischen Festspiel und dem Krzyzowa Music Festival (in Polen) auf.

Auf der Opernbühne spielte Michael Masetto (Don Giovanni), Leporello (Don Giovanni), Barone Duphole (La Traviata) und Poliphemus (Acis und Galatea).

Liviu Holender

Der österreichische Bariton Liviu Holender gehört seit der Spielzeit 2019/20 dem Ensemble der Oper Frankfurt an, wo er u. a. als Leone (Tarmerlano), Moralès/Dancaïro (Carmen), Masetto (Don Giovanni) und Marullo (Rigoletto) zu hören ist. Zudem wird er im Juni 2020 sein Debüt als Silvano (Un ballo in maschera) unter Zubin Mehta an der Mailänder Scala geben. 2017–2019 war er Ensemblemitglied am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz. Dort sang er u. a. Partien wie Graf Eberbach (Der Wildschütz), Papageno (Die Zauberflöte), Guglielmo (Così fan tutte), Schaunard (La bohème) sowie Hans Scholl in Die weiße Rose. Zudem war er als Marullo bei den Bregenzer Festspielen 2019, als Silvio (Pagliacci) und Graf Almaviva (Le nozze di Figaro) an der Nationaloper Bukarest zu Gast. Als Teilnehmer des Young Singers Project sang Liviu Holender bei den Salzburger Festspielen 2018 den Papageno in Die Zauberflöte für Kinder. Auf dem Konzertpodium sang er u. a. Mahlers Des Knaben Wunderhorn mit dem Jerusalem Symphony Orchestra unter Frederic Chaslin. Mit dem Pianisten Matthias Fletzberger trat er 2018 in Liederabenden bei den Niederösterreichischen Serenadenkonzerten sowie 2019 in der Philharmonie Sofia auf.  Liviu Holender studierte am Konservatorium Wien Klavier und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Klarinette. Er war Mitglied der Opernschule für Kinder an der Wiener Staatsoper. Seit 2013 erhält er Gesangsunterricht bei Karlheinz Hanser an der Wiener Musikuniversität.

Jeeyoung Lim

Jeeyoung Lim wurde 1993 in Seoul, Südkorea geboren. Von 2013 bis 2017 studierte er an der Korea National University of Arts bei Prof. Hans Choi und schloss seine Grundausbildung mit dem Bachelor of Music ab. Seit dem Wintersemester 2017, studiert er bei Prof. Scot Weir an der Hocschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Jeeyoung Lim wirkte in Produktionen mit: 2014 als Leporello in „Don Giovanni“, Raphael in „Die Schöpfung“, 2016 „Ein Deutsches Requiem“. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Hong-Su Kim und Carlo Palleschi zusammen. Er gab auch viele Liederabende in Seoul mit der Projektgruppe „Musicamia“. Jeeyoung Lim gewann viele Preise- so den Förderpreis beim Thomas Quasthoffs „Das Lied“ Wettbewerb, 1. Preis beim Koreanische Musikgesellschaft Wettbewerb, 2. Preis beim Musikedukation Wettbewerb, 3. Preis beim Eumag-Chunchu Musikwettbewerb, 3. Preis beim Ewhwa-Gyeonghyang Musikwettbewerb, 4. Preis beim Suri Musikwettbewerb und war Finalist beim 30 ème Concours International de Chant de Marmande. Wenn Jeeyoung Lim nicht auf der Bühne singt, arbeitet er als Leiter der Facebook-Seite „Lied World“. Um deutsche Lieder auch in Südkorea populär zu machen, stellt er verschiedene Lieder vor, die nicht so oft in Südkorea gesungen werden. Jeeyoung Lim ist seit 2018 Stipendiat des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V.

Ludwig Mittelhammer

Der Bariton Ludwig Mittelhammer, geboren 1988 in München, studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München und war Mitglied der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Brigitte Fassbaender, Ann Murray und Edith Wiens ergänzten seine Ausbildung. Im Jahr 2014 gewann er den Ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. Beim Felix-Mendelssohn-Bartholdy- Wettbewerb der Universität der Künste Berlin wurde er zuvor mit einem Sonderpreis für die beste Interpretation eines Goethe-Lieds von Wolfgang Rihm ausgezeichnet. 2015 erhielt er den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Darstellende Kunst“.

An der Oper Frankfurt war Ludwig Mittelhammer in den Rollen des Marullo in „Rigoletto“ und Schaunard in „La Bohème“ zu hören. In der Spielzeit 2017/18 sang er am Staatstheater Nürnberg unter anderem den Figaro (Barbier von Sevilla) und Danilo (Lustige Witwe).

Im Konzertfach ist Ludwig Mittelhammer mittlerweile als Solist bei renommierten Orchestern gefragt, darunter das Orchestre de Paris, die Bamberger Symphoniker, das Münchner Rundfunkorchester, Orchestra Lirica del Teatro Massimo di Palermo, das Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, Concerto Köln und das Münchener Kammerorchester. Er arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Harding, Franz Welser-Möst, Jaap van Zweden, David Afkham, Ulf Schirmer, Michael Hofstetter, Alexander Liebreich und Erwin Ortner zusammen.

Liederabende gab der junge Bariton bereits in der Wigmore Hall in London, der Kölner Philharmonie, im Wiener Konzerthaus, im Boulez-Saal Berlin und beim Festival Kissinger Sommer.

Zu den Höhepunkten 2017/2018 zählten Konzerte mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Daniel Harding in Stockholms Berwaldhallen (Schumann: Das Paradies und die Peri, Mozart- Messen), Bruckner-Messen mit dem RIAS Kammerchor, Telemann-Kantaten mit dem NDR Chor und der Akademie für Alte Musik Berlin sowie Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ beim Festival Styriarte Graz.

In der Saison 2018/19 sang Ludwig Mittelhammer den Harlekin in „Ariadne auf Naxos“ sowie Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst, gab erneut Konzerte mit dem RIAS Kammerchor in der Berliner Philharmonie, mit dem Orquesta Nacional de España unter David Afkham in Madrid sowie mit dem Collegium Vocale Gent und der Akademie für Alte Musik Berlin. Liederabende führten ihn unter anderem zum Bayerischen Rundfunk nach München, zur Schubertiade im Auditorium von Barcelona und in die Philharmonie Essen. Sein erstes Solo-Album mit Liedern von Schubert, Wolf und Medtner erschien im Juni 2019 bei dem Label Berlin Classics.

Sonderkonzert | Christian Gerhaher

Die Kunst ist frei! Ist auch der Künstler frei? Goethe verhandelt in seinem Schauspiel und Künstlerdrama »Torquato Tasso« die bis heute existierenden Konflikte zwischen Kunst und Ökonomie. Wie Goethe sich von seinem Dichterkollegen Tasso inspirieren ließ, so lässt sich auch im Hier und Jetzt ein Künstler von einem Künstler anregen: »Für Christian Gerhaher, der mich auf den Gedanken brachte« – so lautet Wolfgang Rihms Widmung über der Partitur der »Tasso-Gedanken«.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Spem in alium »Multiple Voices«

16.00 – 0.00 Uhr

Eine vierzigstimmige Motette, interpretiert von nur zwei Sängern! »Multiple Voices« heißt das Projekt von Wey und Staber, die die Motette »Spem in alium« von Thomas Tallis (komponiert um 1570) Ton für Ton, Stimme für Stimme entstehen lassen. Über mehrere Stunden hinweg werden alle 40 Stimmen der Motette nach und nach live mitgeschnitten und anschließend über Elektronik zugespielt. Selten gibt es die Möglichkeit, Musik so plastisch beim Entstehen zuzuhören. Ein Durchgang dauert knapp zehn Minuten. Um genau 23.51 Uhr und 30 Sekunden wird die letzte Stimme ergänzt, so dass um Mitternacht der letzte Akkord erklingt.

Eintritt frei

Nice’n’Easy: Thomas Quasthoff

Thomas Quasthoff steht fast noch am Anfang seiner vergleichsweise jungen Karriere, als Jazzer wohlgemerkt! 2016 begeisterten er und das Trio Frank Chastenier, Dieter Ilg und Wolfgang Haffner die Heidelberger zum ersten Mal. Nun kehren sie auf die Bühne der Stadthalle zuruck. »Nice’n’Easy«, soeben auch als Album herausgekommen, ist ein Programm, das zeigt, wie sehr Quasthoff seinen persönlichen Jazz-Stil weiterentwickelt hat.

Wir danken
Heidelberger Volksbank

BESETZUNGSÄNDERUNG | Konstantin Krimmel & Doriana Tchakarova (statt Georg Nigl & Olga Pashchenko)

Der Bariton Konstantin Krimmel springt mit seiner Klavierpartnerin Doriana Tchakarova für den kurzfristig erkrankten Georg Nigl und Pianistin Olga Pashchenko ein. 

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

»Neuland.Lied« Wahlabo: Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt.
Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

Der Bariton Konstantin Krimmel wurde in Ulm geboren und studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Teru Yoshihara. Er gewann unter anderem den 1. Internationalen Helmut-Deutsch Liedwettbewerb, den Rising Stars Grand Prix (International Music Competition Berlin) 2018, den 1. Internationalen Haydn-Wettbewerb für klassisches Lied und Arie sowie den Lied-Sonderpreis für die beste Interpretation eines deutschen Liedes des internationalen DEBUT Klassik-Gesangswettbewerbs. Beim diesjährigen Wettbewerb „Das Lied“, der seit 2017 unter dem Dach des Internationalen Liedzentrums des „Heidelberger Frühling“ stattfindet, wurde er mit dem 2. Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Weitere musikalische Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Kammersängerin Prof. Brigitte Fassbaender, Prof. Magreet Honig, Noelle Turner und Prof. Thomas Heyer.

Die Pianistin Doriana Tchakarova wurde im bulgarischen Varna geboren. An der Musikhochschule Stuttgart absolvierte sie ihr Bachelor- und Masterstudium im Hauptfach Klavier bei Prof. Fernande Kaeser sowie Prof. Friedemann Rieger und studierte in der Liedklasse von Prof. Konrad Richter. Im Juli 2001 wurde sie mit der Cellistin Krassimira Krasteva in der Kategorie Kammermusik Preisträgerin des 15. Internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert in Italien. Gemeinsam mit Konstantin Krimmel gewann sie 2018 in der Kategorie Liedduo den Rising Stars Grand Prix (International Music Competition Berlin). Sie begleitete ihn auch beim Wettbewerb „Das Lied“ 2019 in Heidelberg. Seit Oktober 2003 hat sie einen Lehrauftrag für Korrepetition an der Musikhochschule Stuttgart.