BESETZUNGSÄNDERUNG | Konstantin Krimmel & Doriana Tchakarova (statt Georg Nigl & Olga Pashchenko)

Der Bariton Konstantin Krimmel springt mit seiner Klavierpartnerin Doriana Tchakarova für den kurzfristig erkrankten Georg Nigl und Pianistin Olga Pashchenko ein. 

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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Der Bariton Konstantin Krimmel wurde in Ulm geboren und studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Teru Yoshihara. Er gewann unter anderem den 1. Internationalen Helmut-Deutsch Liedwettbewerb, den Rising Stars Grand Prix (International Music Competition Berlin) 2018, den 1. Internationalen Haydn-Wettbewerb für klassisches Lied und Arie sowie den Lied-Sonderpreis für die beste Interpretation eines deutschen Liedes des internationalen DEBUT Klassik-Gesangswettbewerbs. Beim diesjährigen Wettbewerb „Das Lied“, der seit 2017 unter dem Dach des Internationalen Liedzentrums des „Heidelberger Frühling“ stattfindet, wurde er mit dem 2. Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Weitere musikalische Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Kammersängerin Prof. Brigitte Fassbaender, Prof. Magreet Honig, Noelle Turner und Prof. Thomas Heyer.

Die Pianistin Doriana Tchakarova wurde im bulgarischen Varna geboren. An der Musikhochschule Stuttgart absolvierte sie ihr Bachelor- und Masterstudium im Hauptfach Klavier bei Prof. Fernande Kaeser sowie Prof. Friedemann Rieger und studierte in der Liedklasse von Prof. Konrad Richter. Im Juli 2001 wurde sie mit der Cellistin Krassimira Krasteva in der Kategorie Kammermusik Preisträgerin des 15. Internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert in Italien. Gemeinsam mit Konstantin Krimmel gewann sie 2018 in der Kategorie Liedduo den Rising Stars Grand Prix (International Music Competition Berlin). Sie begleitete ihn auch beim Wettbewerb „Das Lied“ 2019 in Heidelberg. Seit Oktober 2003 hat sie einen Lehrauftrag für Korrepetition an der Musikhochschule Stuttgart.

Eröffnungsmatinee Neuland.Lied mit Benjamin Appl

»Das Flaggschiff wurde – nichts bleibt geschenkt! – von drei Torpedos hochgesprengt.« So endet, man fasst es kaum, die Neuvertextung der Belsazar-Ballade Robert Schumanns durch Hans Venatier. An die Stelle des Despoten-Todes tritt der Sieg der deutschen über die englische Flotte. Der Nazi-Poet Hans Venatier hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die »weichlichen« Texte des Juden Heinrich Heine, auch die der »Dichterliebe«, durch kernige deutsche Verse zu ersetzen. Es ist ein Lehrstück über das demagogische Potential und den Missbrauch des Liedes. Benjamin Appl, der diese Monstrositat ausgegraben hat, stellt ihr Lieder aus Theresienstadt gegenüber – ein Memento.

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German E. Alcántara

Der Bariton German E. Alcántara, geboren 1987, begann sein Musikstudium an der School of Music in Misiones, Argentinien, wo er 2012 sein Diplom in Musikpädagogik erhielt. Er setzte seine Ausbildung in Gesang und Chorleitung an der Nationalen Universität von Cuyo-Mendoza unter der Leitung der Professoren Silvia Nasiff und Ricardo Portillo fort. 2014 setzte sein klassisches Gesangsstudium bei Rosa Dominguez an der Maîtrise de Notre-Dame de Paris fort. Ab 2016 studiert er bei Ryland Davies im Rhamen des Postgraduate Improvement Program an der Reina Sofia School of Music.

Zu seinen Lehrern zählen Ryland Davies, Rosa Dominguez, Sonia Prina, Milagros Poblador, Paul Triepels, Marcela Garcete, Pablo Pollitzer, Silvia Naiff, Victor Torres, Jorge Balagna (Gesang) / Madalit Lamazares, Duncan Grifford, Philippe Biros, Yves Castagnet , Marguerite Modier, Liliana Diamand, Susana Cardonnet, Guillermo Opitz (Interpretation) / Emilio Rocholl, Ricardo Portillo, Silvana Vallesi, Henri Chalet (Chorleitung). Er besuchte Kurse für Gesang und Chorleitung bei Margreet Honig, Helmuth Rilling, Guillermo Anzorena, Gabriel Garrido, Pablo Pollitzer, Hanz Peter Schurz, Nestor Zadoff, Mariano Moruja, Marilia Vargas, Mara Campos, Antonio Russo, Digna Guerra, Mark Anthony Carpio, Ricardo Ojeda und Ricardo Barrera.

Zu seinen Auszeichnungen gehören der 1. Preis des Bach-Wettbewerbs (“Primer Concurso Bach Joven”) im Bach-Collegium of Paraguay; der 2. Preis des 15. Wettbewerb für lyrischen Gesang (XV Concurso para Jóvenes Estudiantes de Canto Lirico) im Theater La Scala de San Telmo in Buenos Aires, Argentinien und der Premier Prix des Concours Lyrique International Ad Alta Voce, Cité Internationale des Arts, Paris, Frankreich; der Prix Artífex Proart beim 4. Concurso de Zarzuela de Valleseco.

Als Solist sang er in verschiedenen Projekten wie: Requiem und Große Messe (Mozart), Messe in G (Schubert), Misa a 4 (Esnaola), Der Messias (Händel), Membra Jesu Nostri (Bouxtehude) und die Opernrollen Uberto (Serva Padrona), Aeneas (Didon und Aeneas), Juan Pedro (La Rosa del Azafrán), Blas Infante (Elegía Granadina), Alférez Real (Fiesta de Corpus Christi), unter anderem. 2007 nahm er zusammen mit dem Kammerorchester der UNAM (National University of Misiones, Argentinien) MISA PALATINA auf.

In Europa sang er die Solopartie in der Petite Messe Solennelle von Rossini in der Philharmonie de Paris mit Lionel Sow und die Bariton-Partie in der Großen Messe von Mozart beim Rheingau Musik Festival mit Rolf Beck. Er wurde auch von Martin Gester, Dirigent von Le Parlement de Musique, ausgewählt, um an der Generation Barroque 2015 teilzunehmen und den Milord in L’Italiana in Londra von Cimarrosa zu singen. Zudem sang er den Marcello in La Bohème von Puccini mit Escales Lyriques unter der Leitung von Paul-Emile Fourny und die Titelrolle in Don Giovanni beim Escales Lyriques Festival in Frankreich 2016. Unter der Leitung von Jacques Mercier sang er die Partien Hermann und Schlémihl in den Contes d’Hoffman am Opernhaus von Metz.

Matthias Hoffmann

Der junge österreichische Bassbariton Matthias Hoffmann sammelte seine ersten musikalischen Erfahrungen im Alter von 7 Jahren als Sopransolist der Innsbrucker Capellknaben und war ab 2007 Mitglied des Konzertchores der Wiltener Sängerknaben, wo er häufig als Bass-Solist zum Einsatz kam. Seit 2011 studiert er bei Karl-Heinz Hanser an der Musikuniversität Wien und ist seit 2015 im Masterstudium Lied und Oratorium bei Florian Boesch. Matthias Hoffmann ist Preisträger des »Musica Juventutis«-Wettbewerbs im Wiener Konzerthaus und des Liedauswahlspieles »Songbook« des Österreichischen Rundfunks. Neben der Oper ist er auch als Konzert- und Oratoriensänger tätig, zu seinem Repertoire zählen u. a. das »Dettinger Te Deum« von Georg Friedrich Händel, Kantaten wie »Ich habe genug« und »Ich will den Kreuzstab gerne tragen« und das »Weihnachtsoratorium« von Johann Sebastian Bach sowie die »Schöpfung« und die »Jahreszeiten« von Joseph Haydn. Sein Bühnendebüt gab Matthias Hoffmann im November 2011 im Schlosstheater Schönbrunn als 2nd Elder in der szenischen Aufführung des Oratoriums »Susanna« von Georg Friedrich Händel. 2012 war er dort auch in der Titelrolle von Mozarts »Le nozze di Figaro« und 2013 als Gefängnisdirektor Frank in der Operette »Die Fledermaus« zu hören. Ebenfalls im Jahr 2013 verkörperte er dort zum ersten Mal die Partie des Papageno in »Die Zauberflöte«, und 2014 interpretierte er Leporello in Mozarts »Don Giovanni«. Von 2015 bis 2017 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Köln. In der Sparte Kinder­oper hörte man ihn u. a. in Ingfried Hoffmanns »Vom Fischer und seiner Frau«, Strawinskys »Die Nachtigall«, in »Irgendwie Anders« und Henry Purcells »König Arthur«. Außerdem sang er an der Oper Köln Schaunard in »La Bohème«, Harry /Lady Boxington in »My Fair Lady«, Collatinus in »The Rape of Lucretia«, Würmchen in »Der Vogelhänder«, Harašta in »Das schlaue Füchslein«, 2. Gefangener in »Fidelio«, Paolo Calvi in »Die Gezeichneten«, den Bassbariton-­Solisten in »Cantos de sirena« und Marchese d’Obigny in »La Traviata«. In einer »Don Giovanni«-Produktion der Nederlandse Reisopera war er außerdem als Masetto auf Tournee. Mit Beginn der Saison 2017.18 ist er Ensemblemitglied der Oper Köln.

Julien Van Mellaerts

Der neuseeländische Bariton Julien Van Mellaerts beendete vor kurzem seine Ausbildung am Royal College of Music an der Opera School of Music bei Russell Smythe. Nach seinem Abschluss erhielt er die Tagore Gold Medal.

2017 gewann Julien Van Mellaerts den ersten Preis beim Internationalen Liedwettbewerb der Wigmore Hall / Kohn Foundation sowie den ersten Preis bei den Kathleen Ferrier Awards. Zu weiteren Auszeichnungen zählen der Kiwi Music Scholarship and Countess of Munster Award 2016/2017, der Joan Chissell Schumann Song Prize 2016, der Brooks-Van Der Pump English Song Competition 2016 und der Maureen Lehane Vocal Award 2015.

Zu den jüngsten Opernrollen gehören der zweite Soldat und der zweite Nazaräer in „Salome“ beim Verbier Festival mit Charles Dutoit; Dandini in „La Cenerentola“ an der Diva Opera; Schaunard in „La Bohème“ als Christine Collins Young Artist an der Opera Holland Park; Danilo in Lehars „The Merry Widow“ für das Ryedale Festival; Le mari / le directeur in Poulencs „Les Mamelles de Tirésias“, Gedge in „Albert Herring“ und Eisenstein in „Die Fledermaus“ bei der RCMIOS.

Höhepunkte dieser Saison sind die Solopartie mit dem Royal Ballet in „Elizabeth“ mit Auftritten im Barbican Centre und auf Tournee, die Uraufführung von „Christmas Carol“ von Will Todd mit Opera Holland Park, Schaunard in „La Bohème“ an der New Zealand Opera, die Titelrolle in „Eugen Onegin“ mit dem Cambridge Philharmonic, der Referee in „Mozart vs die Machine“ for Mahogany Opera Group, Recitals mit Julius Drake in Madrid, Auftritte in der Wigmore und Cadogan Hall, die Baritonpartie im Fauré Requiem in der Royal Albert Hall und Recitals beim London Song Festival, dem Leeds Lieder Festival und dem Oxford Lieder Festival.

Maximilian Lika

Maximilian Lika wuchs in einer musikalischen Familie auf. Seine ersten Auftritte hatte er schon im Kindesalter. Nach dem Stimmbruch war er Student an der Hochschule für Musik Augsburg/Nürnberg bei Prof. Edith Wiens. Der junge Sänger erhielt zahlreiche Auszeichnungen und nahm an vielen Meisterkursen teil, u.a. bei Brigitte Fassbaender, Peter Schreier, Hans-Jörg Albrecht, Prof. Dr. Gerd Uecker, Rudolf Piernay, Rudolf Jansen und Prof. Josef Protschka.

Maximilian Lika pflegt ein reges, internationales Konzertschaffen. Er gastierte bei bedeutenden Musik-Festivals, wie dem Europäischen Musikfest Stuttgart, den Haller Bachtagen oder den Würzburger Bachtagen, und arbeitete mit renommierten Ensembles zusammen. Unter diesen die Stuttgarter Philharmoniker, die Gächinger Kantorei und das Bachcollegium Stuttgart, L’arpa festante, das Würzburger Bachorchester, die Kölner Symphoniker, die Bayerische Kammerphilharmonie und The Orchestra of the Age of Enlightement (London). Als Liedsänger konzertierte er u.a. mit dem bedeutenden Liedbegleiter Hartmut Höll und dem Klavierduo Stenzl. Konzertreisen führten ihn u.a. nach Spanien, Italien, Russland und in die Schweiz.

Zudem ist Lika ein gefragter Interpret zeitgenössischer Musik. So interpretierte er bspw. bei Anwesenheit des Komponisten Oskar Gottlieb Blarrs (* 1934) Jesus Passion, Frank Martins „Et in terra pax“ und „Golgotha” oder Jürgen Essls (* 1961) „Auf der anderen Seite des Monds“.

Maximilian Lika war Stipendiat des Cusanuswerkes, von Yehudi Menuhin – Live Music Now und des Richard Wagner Verbandes. Zudem erhielt er den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg und wurde beim Internationalen Gesangswettbewerb „Concorso Musica Sacra“ in Rom mit dem „Premio Oratorio“ ausgezeichnet. Seine Interpretation der Winterreise wurde 2016 mit dem 2. Augsburger Medienpreis ausgezeichnet.

Neben seiner gesanglichen Tätigkeit organisiert er gemeinsam mit seinem Bruder das sozial-kulturelle Festival „Roll and Walk to“

Michael Mofidian

Michael Mofidian ist Gewinner des Royal Overseas League Singers’ Prize 2018 und des Pavarotti Prize 2017. Geboren in Glasgow studierte er an der University of Cambridge und der Royal Academy of Music. Er ist Schüler von Mark Wildman und von 2018 bis 2020 Jette Parker Young Artist am Royal Opera House, Covent Garden.

Als vielseitiger Sänger und Schauspieler fühlt sich Michael in einer Vielzahl von Genres zu Hause. Für das Royal Opera House übernahm er die Rollen Narumov in „Pique Dame“, Alcade in „Forza del destino“, Angelotti in „Tosca“, Zuniga in „Carmen“, Minotauros in „Phaedra“ (Linbury Studio Theatre), Johan in „Werther“, Bass 1 in „Tod in Venedig“, Dr Grenvil in „La Traviata, Richter und Chelsias in „Susanna“ und Stellvertreter in „Don Carlo“ sowie Figaro in „Le nozze di Figaro“ und Colline in „La Bohème“.

2018 debütierte er beim Glyndebourne Festival, gefördert als Jerwood Young Artist, als Doktor in „Pelléas et Mélisande“ und als kaiserlicher Kommissar in „Madame Butterfly“. In der Saison 19/20 gibt er sein Debüt beim London Symphony Orchestra unter Alan Gilbert und beim RTE National Symphony Orchestra.

Gemeinsam mit seinem Duo-Partner Keval Shah war Michael Mofidian Oxford Lieder Young Artist Platform 2017, in dessen Rahmen sie Liederabende beim Oxford Lieder Festival und im St John’s Smith Square gaben. Er konzertierte zudem in der Wigmore Hall und in der Queen’s Hall, Edinburgh mit Malcolm Martineau und kehrt nach 2017 nun wieder zum Heidelberger Frühling zurück.

In Meisterkursen und Einzelcoachings hat er mit Malcolm Martineau, Simon Keenlyside, Brindley Sherratt, Roderick Williams, James Gilchrist, Ann Murray CBE und Christopher Purves gearbeitet.

Michael Mofidian ist zudem Komponist; seine Werke umfassen Orchesterstücke, instrumentale Kammermusik, Kunstlieder und Werke für Vokalensemble.

Holger Falk

Eine große Leidenschaft verbindet Holger Falk neben dem barocken und klassischen Repertoire mit dem zeitgenössischen Musiktheater. So hat er in den letzten Jahren auch mit Wolfgang Rihms große Hauptpartien das Publikum begeistert: Er sang den Jakob Lenz an der Nationaloper Warschau und Dionysos am Theater Heidelberg (Nominierung zur Produktion des Jahres 2013 in der Opernwelt) sowie auf Einladung von Gérard Mortier den Cortez in Die Eroberung von Mexico am Teatro Real Madrid. Zahlreiche neue Partien wurden darüber hinaus für Holger Falk geschrieben.

Aufgrund seiner engen Verbindung zu Komponisten wie Peter Eötvös brachte Holger Falk seine Oper Der Goldene Drache an der Oper Frankfurt zu Uraufführung und sang Paradise reloaded am Palace of Arts – Müpa Budapest. Weiterhin interpretierte er die Premieren von Frühlings Erwachen von Benoit Mernier am La Monnaie Brüssel, Make no Noise von Miroslav Srnka an der Bayerischen Staatsoper München, Weine nicht, singe! von Michael Wertmüller an der Hamburgische Staatsoper sowie Werke von Steffen Schleiermacher (Kokain), Jan Müller-Wieland (Die Irre), Hans Gefors (Schattenspiele), Vladimir Tarnopolski (Jenseits der Schatten), Beat Furrer (La biancha notte), Fabián Panisello (L ́officina della resurrezione) und Georges Aperghis (Le Soldat inconnu).

Als begeisterter Konzert- und Liedsänger wurde Holger Falk mit dem Echo Klassik für seine Gesamtaufnahme der Mélodies et Chansonsvon Erik Satie in der Kategorie Solistische Einspielung Gesang/Lied ausgezeichnet. Im April 2017 ist seine aktuellste Veröffentlichung Hanns Eisler Lieder Vol. 1 erschienen, die erste einer vierteiligen Reihe der Lieder Hanns Eislers (MDG), für die er den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik 2017 erhielt und für den International Music Award 2018 nominiert wurde.

Thomas Hampson & Wolfram Rieger: »Freiheit!«

Freiheit! Das ist der Titel dieses gedankenvoll komponierten Liederabends, in dessen Zentrum ein Thomas Hampson gewidmeter Zyklus der amerikanischen Komponistin Jennifer Higdon über Schlüssel-Texte aus dem amerikanischen Bürgerkrieg steht. Beziehungsreich der Beginn mit Mahlers Lied des Verfolgten im Turm: »Die Gedanken sind frei…« Walt Whitman ist ein Dichter, der als Anwalt individueller Freiheit nicht nur amerikanische, sondern auch europäische Komponisten inspiriert hat – in diesem Konzert ist er prominent vertreten.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Thomas Hampson (im Ballsaal der Stadthalle)

Vanitas. Ein Lied.Lab

Robert Schumanns Zyklus »Frauenliebe und -leben« wird oft gescholten für das rückständige Frauenbild, das aus den Gedichten Adelbert von Chamissos spricht: Oberflächlich gelesen geht es hier um die Anbetung eines heroenhaften Mannes durch eine bis zur Selbstverleugnung devote Frau. Schumann aber komponiert etwas anderes: die tieftraurige Erzählung von der Vergeblichkeit »ewiger« Liebe. Schon im ersten Lied schwingt der Tod in der Verliebtheit mit, in der Sehnsucht die Angst vor dem Verlust. Die Vanitas-Motivik des Zyklus erinnert in Thematik und Gestus an die melancholischen Lieder John Dowlands (1563-1626), des berühmten elisabethanischen Komponisten. Und so haben wir hier Schumanns Lieder mit Alter Musik verwoben zu einem Stile und Zeiten übergreifenden musikalischen Triptychon über Liebe, Geburt und Tod. Isabelle Druet, die im »Neuland.Lied« 2017 begeistert gefeiert wurde, trifft auf eines der interessantesten Ensembles der Alten Musik: Nicolas Achtens »Scherzi Musicali« aus Belgien.

In Kooperation mit dem UnterwegsTheater/Künstlerhaus/HebelHalle

Dieses Konzert wird mitgeschnitten von 

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