Ensemble Correspondances

Les Plaisirs du Louvre: Musikalisches Eintauchen ins Grand Siècle: Bevor er ein Museum wurde, erstrahlte der Louvre als Zentrum der königlichen Macht in Frankreich. Hier wurde mit stimmungsvoller Musik und galantem Tanz im Stil der Zeit opulent gefeiert. Das Ensemble Correspondances bringt das große, aber weitgehend vergessene Repertoire mit, das am Hofe Ludwig XIII. für abendliches Vergnügen sorgte.

Konzert ohne Pause (ca. 90 min)

Bitte informieren Sie sich vor dem Konzertbesuch über die aktuellen Corona-Regelungen und unsere Hygienevorschriften.

Standpunkte | Entgrenzung

»Entgrenzung« überschreibt Igor Levit seine »Standpunkte« – die von ihm zusammen mit dem Festival kuratierte kammermusikalische Kulminationsphase innerhalb des Heidelberger Frühling. Johann Sebastian Bach bildet den steten Fixpunkt der »Standpunkte rund um das Thema »Entgrenzung«.

Konzert mit Pause

»Standpunkte« Wahlabo: 25 % Rabatt bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen der »Standpunkte« vom 31. März bis 03. April 2022. Erhältlich bei unserem telefonischen Kartenservice (+49 (0)6221 – 584 00 44) und bei der Rhein-Neckar-Zeitung.

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In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Benefizkonzert | Freiburger Barockorchester & Vox Luminis

Dieser ganz besondere Benefizabend mitten im 25. Jubiläumsjahr des Heidelberger Frühling leuchtet im barocken Festmusikglanz – denn es wird royal! Die berühmtesten Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts standen in den Diensten kunstsinniger Potentaten und hatten dank finanzieller Unterstützung von Königen und Kaisern die Möglichkeit, prächtige Werke für allerlei repräsentative Anlässe zu verfassen. Besonders prunkvolle Werke erklangen freilich zu den Krönungsfeierlichkeiten, allen voran im Rahmen der dazugehörigen Liturgie. Die bekanntesten Krönungskompositionen sind unbestritten Georg Friedrich Händels „Coronation Anthems“, die seit fast 300 Jahren bei der Einsetzung des britischen Monarchen in Westminster Abbey erklingen. Aber auch Georg Muffat und Antonio Caldara steuerten solemne Musik für diese ausufernden Feierlichkeiten bei.

 

Eine Veranstaltung der

Gefördert von der

In Kooperation mit der Kirchenmusik an der Jesuitenkirche Heidelberg.

ENTFÄLLT – Maurice Steger & La Cetra

Ein schneller Sekt und flugs zur Toilette? Die Opernpausen Händels sahen anders aus. Funkelnde Feste feierte er zwischen den Akten, reichte irrwitzige Concerti prominenter Kollegen oder eigene Suiten. Der Londoner Adel war hin und weg, Händel selbst füllte derweil den runden Bauch mit Wein und Gänsebein. Der Frühling lädt erstmals in den Kaisersaal des Heidelberger Schlosses und macht das Pausenbankett à la Händel zur Hauptattraktion, serviert von Maurice Steger und seinem Barockensemble La Cetra.

Wir danken

ENTFÄLLT – Plaisirs du Louvre

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

ENTFÄLLT – Anna Lucia Richter & Ensemble Claudiana

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

Pergolesi : Stabat Mater

Dieser Hilferuf erweicht das härteste Herz. In Pergolesis »Stabat Mater« bitten zwei glockenhelle Stimmen um Mariens Beistand, ihren mütterlichen Trost, den sie Jesus am Kreuz schenkte. Zarte Musik fand Pergolesi 1736 zu dem mittelalterlichen Gedicht und kleidete es in dezente Opernhaftigkeit. Barocker Pomp? Passé! Mit der neuen Eleganz verzückte der Italiener sein Publikum – der Zauber hält bis heute an.

Konzert ohne Pause (ca. 90 min.)

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Wir danken

 

Ensemble Correspondances

Das 2009 in Lyon gegründete Ensemble Correspondances vereint unter der Leitung des Cembalisten und Organisten Sébastien Daucé eine Gruppe von Sängern und Instrumentalisten, die sich auf die Musik des Grand Siècle spezialisiert haben. In den wenigen Jahren seit der Gründung hat sich Correspondances zu einem der führenden Ensembles für das französische Repertoire des 17. Jahrhunderts entwickelt. Als Motto hat es Baudelaires Gedanken von der Verbindung zwischen den Künsten gewählt und spielt Musik, deren Klang auch das Publikum von heute berührt. Daneben bietet es Bühnenproduktionen eher seltener und ursprünglicher Formen wie des Oratoriums und des Ballet de Cour.

Das Ensemble verfolgt zwei Ziele: den Werken bereits bekannter Komponisten neues Leben einzuhauchen und Künstler wiederzuentdecken, die heute fast vergessen sind, zu ihrer Zeit aber gefeiert und häufig aufgeführt wurden. Das Ergebnis sind neun hochgelobte Einspielungen, die mit Preisen wie Choc von Classica, ffff von Télérama, Diapason d’Or und ECHO für die beste Werk-Ersteinspielung 2016, Editor’s Choice in Gramophone, Operneinspielung des Jahres 2016 in Limelight und dem Prix de l’Académie Charles Cros ausgezeichnet wurden. All diese Einspielungen zeugen von den grundlegenden Werten des Ensembles wie auch seinem Forschergeist: bei Marc-Antoine Charpentiers „O Maria!“ (2010), „Litanies de la Vierge“ (2013), „Pastorale de Noël“, „Antiennes O de l’Avent“ (Oktober 2016),„La Descente d’Orphée aux Enfers“ (2017) wie auch in Werken von Antoine Boësset („L’Archange et le Lys“, 2011), Etienne Moulinié und seinen „Meslanges pour la Chapelle d’un Prince“ (2015), Henry du Mont auf „O Mysterium“ (2016) und Michel-Richard de Lalande in seinen „Leçons de Ténèbres“ mit Sophie Karthäuser (2015).

Perpetual Night, Lucile Richardots erste Solo-Aufnahme (2018), wurde von der nationalen und internationalen Presse gefeiert (Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Choc of the Year Classica, Ffff de Télérama, Diapason d’Or of the Year, Diamond of Opera Magazine…).

Die herausragende Rekonstruktion der Partitur zum Le Ballet Royal de la Nuit, der drei Jahre Forschung vorausgingen, erlaubt es einem modernen Publikum, ein musikalisches Großereignis des 17. Jahrhunderts wiederzuentdecken: den beispiellosen Augenblick, der die Herrschaft des Sonnenkönigs einläutete. Nach dem Erfolg bei Kritik und Publikum des bei Harmonia Mundi erschienenen CD-Buchs („Le Concert Royal de la Nuit“, 2015) widmete sich das Ensemble 2017 erneut diesem außergewöhnlichen Schauspiel, als es das Werk im Théâtre de Caen, an der Opéra Royal de Versailles und der Opéra de Dijon in einer zeitgenössischen Inszenierung von Francesca Lattuada aufführte, die auch Elemente von Zirkus und Tanz umfasste. Diese inszenierte Version wurde vor kurzem veröffentlicht: ein außergewöhnliches Box-Set, das die gesamte Musik (27 zusätzliche Tänze) und die Aufnahme der Aufführung sammelt.

Correspondances hat seinen Sitz im Théâtre de Caen und ist Partnerensemble der Oper und Schlosskapelle von Versailles und, mit Unterstützung der Stadt Lyon, der Chapelle de la Trinité.

Hauptsponsoren sind die Caisse des Dépôts und die Mécénat Musical Société Générale. Das Ensemble wird auch von der Fondation Musica Solis gefördert, einer Gruppe von Musikliebhabern, die aktiv die Erforschung, Veröffentlichung und Aufführung von Werken des 17. Jahrhunderts unterstützt. Correspondances wird vom Ministère de la Culture (DRAC Rhône-Alpes), der Region Auvergne-Rhône-Alpes und der Stadt Lyon gefördert und erhält bei Konzerten regelmäßige Unterstützung durch das Institut Français, Adami, Spedidam und FCM.

La Cetra

Das La Cetra Barockorchester & Vokalensemble Basel setzt den Massstab für die Aufführung von Musik zwischen 1600 und 1830. Mit seinem künstlerischen Leiter Andrea Marcon und inspierenden Solisten macht der Klangkörper unbekanntes bekannt und bekanntes wieder frisch.

1999 auf Initiative des damaligen Direktors der Schola Cantorum Basiliensis, Dr. Peter Reidemeister, gegründet, ist der Name des La Cetra Barockorchester Basel Antonio Vivaldis Violinkonzert op. 9 «La Cetra» – die Leier (Zither) – entlehnt. Er steht für das Kernrepertoire des Orchesters, der italienischen Instrumentalmusik des 18. Jahrhunderts. Einen weiteren Schwerpunkt setzt La Cetra dort, wo überhaupt erstmals von «Orchester» die Rede sein kann: am Beginn des 17. Jahrhunderts und Werken Claudio Monteverdis sowie seiner Zeitgenossen. Seit der Gründung ist La Cetra ein rasanter Aufstieg in die Reihen der international führenden Orchester der Alten Musik gelungen.

Durch eine regelmäßige Kooperation mit dem Theater Basel im Rahmen von Produktionen wie Monteverdis Opern L’Incoronazione di Poppea (2003) und Orfeo (2008), Cavallis La Calisto (2010), Händels Ariodante (2012), Purcells The Indian Queen (2014), Charpentiers Médée mit der Titelheldin Magdalena Kožená sowie Vivaldis Juditha Triumphans (2015) mit dem Ballett Basel hat sich La Cetra schnell die Gunst des Schweizer Publikums erspielt. Nach den erfolgreichen Produktionen Melancholia (2016) und Händels Alcina (2017) war das La Cetra Barockorchester Basel in der Saison 2018/2019 in einer Neuproduktion von Purcells King Arthur zu hören. 2019/20 wird La Cetra am Theater Basel in der Ballett-Produktion «Gloria!» zu hören sein.

Seine dynamische Entwicklung verdankt La Cetra vor allem Andrea Marcon, unter dessen musikalischer Leitung das Orchester seit 2009 steht. Marcon ist als mehrfach preisgekrönter Cembalist und Organist gefragter Experte für die Alte Musik Italiens und arbeitet als Gastdirigent mit namhaften Orchestern wie dem Freiburger Barockorchester, den Berliner Philharmonikern und vielen weiteren europäischen Orchestern. Seiner Initiative ist es auch zu verdanken, dass dem La Cetra Barockorchester Basel seit 2012 das La Cetra Vokalensemble unter der Leitung von Carlos Federico Sepúlveda zur Seite steht.

Ausdrückliches Credo von La Cetra ist, dass wissenschaftliche Hintergrund-arbeit, intensive Auseinandersetzung mit historischem Instrumentarium, Aufführungspraxis und geschichtlichem Umfeld der gespielten Werke letztlich immer nur einem einzigen Zweck dienen: sogenannte Alte Musik für Menschen von heute hautnah erfahrbar zu machen – in lebendigen, packenden, aktuellen Interpretationen. Dafür wurde La Cetra bereits 2009 der Europäische Preis für Alte Musik verliehen.

La Cetra genießt internationale Erfolge mit umjubelten Konzerten mit Sängern und Sängerinnen wie Maria Espada, Franco Fagioli, Ann Hallenberg, Roberta Invernizzi, Magdalena Kožená, Carlos Mena, Patricia Petibon und Andreas Scholl sowie Instrumentalisten wie Nicola Benedetti, Giuliano Carmignola oder Maurice Steger. Stolz ist La Cetra auf die enge künstlerische Zusammenarbeit mit aufgehenden Sternen am Barockhimmel wie den Countertenören David Hansen und Kangmin Justin Kim. Als äusserst fruchtbar erwiesen sich darüber hinaus künstlerische Begegnungen mit den renommierten Dirigenten Gustav Leonhardt, René Jacobs, Jordi Savall und Attilio Cremonesi.

2011 feierte das Orchester mit zwei Mozart-Aufnahmen sein Debüt bei der Deutschen Grammophon. 2012 folgte die Veröffentlichung von «Nouveau Monde» mit Patricia Petibon ebendort. Mit der Weltersteinspielung von Antonio Caldaras La Concordia de’ Pianeti u.a. mit Franco Fagioli gelang La Cetra 2014 eine musikalische Neuentdeckung. Die von der internationalen Kritik gefeierte und 2016 Grammy-nominierte CD-Veröffentlichung des Albums «Monteverdi» führte La Cetra zusammen mit Magdalena Kožená zu Konzerten nach Deutschland, Luxemburg, England und Spanien. Im August 2016 wurde eine Neueinspielung von Händels Parnasso in festa beim Label Pentatone veröffentlicht. 2019 erschienen zwei von der Presse hochgelobte Aufnahmen: «Mr Handel’s Dinner» mit Maurice Steger bei harmonia mundi sowie eine Einspielung von Leclair-Violinkonzerten mit Leila Schayegh bei Glossa.

Entfällt – Philippe Jaroussky & Ensemble Artaserse

Philippe Jaroussky ist dafür bekannt, dass er nicht nur einer der brillantesten Countertenöre, sondern auch ein Programmtüftler ist, der aus Werkfolgen Kabinettstücke zu machen versteht. Hier nun hat er ein Programm mit Musik des italienischen Barock zusammengestellt, das ganz auf die Karwoche zugeschnitten ist und neben bekannte auch unbekannte Komponistennamen setzt. Mit dem Ensemble Artaserse hat Jaroussky sich ein Ensemble geschaffen, das solche Konzepte kongenial mitträgt.

Hören Sie hier das Konzertprogramm auf Spotify

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Wir danken
Dr. Andreas Dienerowitz