Maurice Steger & La Cetra

Ein schneller Sekt und flugs zur Toilette? Die Opernpausen Händels sahen anders aus. Funkelnde Feste feierte er zwischen den Akten, reichte irrwitzige Concerti prominenter Kollegen oder eigene Suiten. Der Londoner Adel war hin und weg, Händel selbst füllte derweil den runden Bauch mit Wein und Gänsebein. Der Frühling lädt erstmals in den Kaisersaal des Heidelberger Schlosses und macht das Pausenbankett à la Händel zur Hauptattraktion, serviert von Maurice Steger und seinem Barockensemble La Cetra.

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Plaisirs du Louvre

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Freundeskreis Heidelberger Frühling

Anna Lucia Richter & Ensemble Claudiana

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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Freundeskreis Heidelberger Frühling

Pergolesi: Stabat Mater

Dieser Hilferuf erweicht das härteste Herz – und das der Gottesmutter wohl mit Leichtigkeit. In Pergolesis Stabat Mater bitten zwei glockenhelle Stimmen um Mariens Beistand, ihren mütterlichen Trost, den sie Jesus am Kreuz schenkte. Zarte Musik fand Pergolesi 1736 zu dem mittelalterlichen Gedicht und kleidete es in dezente Opernhaftigkeit. Barocker Pomp? Passé! Mit der neuen Eleganz verzückte der Italiener sein Publikum – der Zauber hält bis heute an.

In Kooperation mit

Ensemble Correspondances

Das 2009 in Lyon gegründete Ensemble Correspondances vereint unter der Leitung des Cembalisten und Organisten Sébastien Daucé eine Gruppe von Sängern und Instrumentalisten, die sich auf die Musik des Grand Siècle spezialisiert haben. In den wenigen Jahren seit der Gründung hat sich Correspondances zu einem der führenden Ensembles für das französische Repertoire des 17. Jahrhunderts entwickelt. Als Motto hat es Baudelaires Gedanken von der Verbindung zwischen den Künsten gewählt und spielt Musik, deren Klang auch das Publikum von heute berührt. Daneben bietet es Bühnenproduktionen eher seltener und ursprünglicher Formen wie des Oratoriums und des Ballet de Cour.

Das Ensemble verfolgt zwei Ziele: den Werken bereits bekannter Komponisten neues Leben einzuhauchen und Künstler wiederzuentdecken, die heute fast vergessen sind, zu ihrer Zeit aber gefeiert und häufig aufgeführt wurden. Das Ergebnis sind neun hochgelobte Einspielungen, die mit Preisen wie Choc von Classica, ffff von Télérama, Diapason d’Or und ECHO für die beste Werk-Ersteinspielung 2016, Editor’s Choice in Gramophone, Operneinspielung des Jahres 2016 in Limelight und dem Prix de l’Académie Charles Cros ausgezeichnet wurden. All diese Einspielungen zeugen von den grundlegenden Werten des Ensembles wie auch seinem Forschergeist: bei Marc-Antoine Charpentiers „O Maria!“ (2010), „Litanies de la Vierge“ (2013), „Pastorale de Noël“, „Antiennes O de l’Avent“ (Oktober 2016),„La Descente d’Orphée aux Enfers“ (2017) wie auch in Werken von Antoine Boësset („L’Archange et le Lys“, 2011), Etienne Moulinié und seinen „Meslanges pour la Chapelle d’un Prince“ (2015), Henry du Mont auf „O Mysterium“ (2016) und Michel-Richard de Lalande in seinen „Leçons de Ténèbres“ mit Sophie Karthäuser (2015).

Perpetual Night, Lucile Richardots erste Solo-Aufnahme (2018), wurde von der nationalen und internationalen Presse gefeiert (Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Choc of the Year Classica, Ffff de Télérama, Diapason d’Or of the Year, Diamond of Opera Magazine…).

Die herausragende Rekonstruktion der Partitur zum Le Ballet Royal de la Nuit, der drei Jahre Forschung vorausgingen, erlaubt es einem modernen Publikum, ein musikalisches Großereignis des 17. Jahrhunderts wiederzuentdecken: den beispiellosen Augenblick, der die Herrschaft des Sonnenkönigs einläutete. Nach dem Erfolg bei Kritik und Publikum des bei Harmonia Mundi erschienenen CD-Buchs („Le Concert Royal de la Nuit“, 2015) widmete sich das Ensemble 2017 erneut diesem außergewöhnlichen Schauspiel, als es das Werk im Théâtre de Caen, an der Opéra Royal de Versailles und der Opéra de Dijon in einer zeitgenössischen Inszenierung von Francesca Lattuada aufführte, die auch Elemente von Zirkus und Tanz umfasste. Diese inszenierte Version wurde vor kurzem veröffentlicht: ein außergewöhnliches Box-Set, das die gesamte Musik (27 zusätzliche Tänze) und die Aufnahme der Aufführung sammelt.

Correspondances hat seinen Sitz im Théâtre de Caen und ist Partnerensemble der Oper und Schlosskapelle von Versailles und, mit Unterstützung der Stadt Lyon, der Chapelle de la Trinité.

Hauptsponsoren sind die Caisse des Dépôts und die Mécénat Musical Société Générale. Das Ensemble wird auch von der Fondation Musica Solis gefördert, einer Gruppe von Musikliebhabern, die aktiv die Erforschung, Veröffentlichung und Aufführung von Werken des 17. Jahrhunderts unterstützt. Correspondances wird vom Ministère de la Culture (DRAC Rhône-Alpes), der Region Auvergne-Rhône-Alpes und der Stadt Lyon gefördert und erhält bei Konzerten regelmäßige Unterstützung durch das Institut Français, Adami, Spedidam und FCM.

La Cetra

Das La Cetra Barockorchester & Vokalensemble Basel setzt den Massstab für die Aufführung von Musik zwischen 1600 und 1830. Mit seinem künstlerischen Leiter Andrea Marcon und inspierenden Solisten macht der Klangkörper unbekanntes bekannt und bekanntes wieder frisch.

1999 auf Initiative des damaligen Direktors der Schola Cantorum Basiliensis, Dr. Peter Reidemeister, gegründet, ist der Name des La Cetra Barockorchester Basel Antonio Vivaldis Violinkonzert op. 9 «La Cetra» – die Leier (Zither) – entlehnt. Er steht für das Kernrepertoire des Orchesters, der italienischen Instrumentalmusik des 18. Jahrhunderts. Einen weiteren Schwerpunkt setzt La Cetra dort, wo überhaupt erstmals von «Orchester» die Rede sein kann: am Beginn des 17. Jahrhunderts und Werken Claudio Monteverdis sowie seiner Zeitgenossen. Seit der Gründung ist La Cetra ein rasanter Aufstieg in die Reihen der international führenden Orchester der Alten Musik gelungen.

Durch eine regelmäßige Kooperation mit dem Theater Basel im Rahmen von Produktionen wie Monteverdis Opern L’Incoronazione di Poppea (2003) und Orfeo (2008), Cavallis La Calisto (2010), Händels Ariodante (2012), Purcells The Indian Queen (2014), Charpentiers Médée mit der Titelheldin Magdalena Kožená sowie Vivaldis Juditha Triumphans (2015) mit dem Ballett Basel hat sich La Cetra schnell die Gunst des Schweizer Publikums erspielt. Nach den erfolgreichen Produktionen Melancholia (2016) und Händels Alcina (2017) war das La Cetra Barockorchester Basel in der Saison 2018/2019 in einer Neuproduktion von Purcells King Arthur zu hören. 2019/20 wird La Cetra am Theater Basel in der Ballett-Produktion «Gloria!» zu hören sein.

Seine dynamische Entwicklung verdankt La Cetra vor allem Andrea Marcon, unter dessen musikalischer Leitung das Orchester seit 2009 steht. Marcon ist als mehrfach preisgekrönter Cembalist und Organist gefragter Experte für die Alte Musik Italiens und arbeitet als Gastdirigent mit namhaften Orchestern wie dem Freiburger Barockorchester, den Berliner Philharmonikern und vielen weiteren europäischen Orchestern. Seiner Initiative ist es auch zu verdanken, dass dem La Cetra Barockorchester Basel seit 2012 das La Cetra Vokalensemble unter der Leitung von Carlos Federico Sepúlveda zur Seite steht.

Ausdrückliches Credo von La Cetra ist, dass wissenschaftliche Hintergrund-arbeit, intensive Auseinandersetzung mit historischem Instrumentarium, Aufführungspraxis und geschichtlichem Umfeld der gespielten Werke letztlich immer nur einem einzigen Zweck dienen: sogenannte Alte Musik für Menschen von heute hautnah erfahrbar zu machen – in lebendigen, packenden, aktuellen Interpretationen. Dafür wurde La Cetra bereits 2009 der Europäische Preis für Alte Musik verliehen.

La Cetra genießt internationale Erfolge mit umjubelten Konzerten mit Sängern und Sängerinnen wie Maria Espada, Franco Fagioli, Ann Hallenberg, Roberta Invernizzi, Magdalena Kožená, Carlos Mena, Patricia Petibon und Andreas Scholl sowie Instrumentalisten wie Nicola Benedetti, Giuliano Carmignola oder Maurice Steger. Stolz ist La Cetra auf die enge künstlerische Zusammenarbeit mit aufgehenden Sternen am Barockhimmel wie den Countertenören David Hansen und Kangmin Justin Kim. Als äusserst fruchtbar erwiesen sich darüber hinaus künstlerische Begegnungen mit den renommierten Dirigenten Gustav Leonhardt, René Jacobs, Jordi Savall und Attilio Cremonesi.

2011 feierte das Orchester mit zwei Mozart-Aufnahmen sein Debüt bei der Deutschen Grammophon. 2012 folgte die Veröffentlichung von «Nouveau Monde» mit Patricia Petibon ebendort. Mit der Weltersteinspielung von Antonio Caldaras La Concordia de’ Pianeti u.a. mit Franco Fagioli gelang La Cetra 2014 eine musikalische Neuentdeckung. Die von der internationalen Kritik gefeierte und 2016 Grammy-nominierte CD-Veröffentlichung des Albums «Monteverdi» führte La Cetra zusammen mit Magdalena Kožená zu Konzerten nach Deutschland, Luxemburg, England und Spanien. Im August 2016 wurde eine Neueinspielung von Händels Parnasso in festa beim Label Pentatone veröffentlicht. 2019 erschienen zwei von der Presse hochgelobte Aufnahmen: «Mr Handel’s Dinner» mit Maurice Steger bei harmonia mundi sowie eine Einspielung von Leclair-Violinkonzerten mit Leila Schayegh bei Glossa.

Entfällt – Philippe Jaroussky & Ensemble Artaserse

Philippe Jaroussky ist dafür bekannt, dass er nicht nur einer der brillantesten Countertenöre, sondern auch ein Programmtüftler ist, der aus Werkfolgen Kabinettstücke zu machen versteht. Hier nun hat er ein Programm mit Musik des italienischen Barock zusammengestellt, das ganz auf die Karwoche zugeschnitten ist und neben bekannte auch unbekannte Komponistennamen setzt. Mit dem Ensemble Artaserse hat Jaroussky sich ein Ensemble geschaffen, das solche Konzepte kongenial mitträgt.

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In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Wir danken
Dr. Andreas Dienerowitz

Entfällt – Johannespassion

Johann Sebastian Bachs Johannespassion verdichtet zu intensiver und fesselnder Kammermusik. Der isländische Tenor Benedikt Kristjánsson erzählt im intimen Rahmen die komplette Passion und nimmt verschiedene Rollen ein. Die Cembalistin Elina Albach und der Schlagzeuger Philipp Lamprecht zeichnen mit ihrer neuen, farbenreichen Bearbeitung das Orchester nach, während die Choräle – von der originalen Aufführungspraxis inspiriert – gemeinsam mit dem Publikum gesungen werden! Die Produktion wurde mit einem OPUS Klassik 2019 als innovatives Konzert des Jahres ausgezeichnet.

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Eine Produktion von
PODIUM-Esslingen-Dachmarke-2014-4c-STANDARD

Entfällt – Benjamin Appl & Ensemble Masques: Bach intimate

Das ist ein doppeltes Wiedersehen: Im Festival 2019 begeisterte das franko-kanadische Ensemble Masques mit Telemanns »Les Nations« am Eröffnungstag, und Benjamin Appl gestaltete eine Liedmatinée, die manche als »das eindrucksvollste Konzert, das sie je erlebt« hätten, bezeichneten. Nun kommen Sänger und Ensemble zusammen in diesem reinen Bach-Programm. »Bach intimate« haben es die Künstler genannt; man kann das auf zweifache Weise verstehen: Es geht um den »vertrauten Bach«, weil einige seiner berühmtesten Werke erklingen; es geht aber auch um den »intimen Bach« wegen der kammermusikalischen Besetzung: nur ein Solist und sieben Musiker.

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In Kooperation mit der Katholischen Stadtkirche Heidelberg

Philippe Jaroussky

„Er ist der beste Countertenor der Gegenwart“, so Spiegel online über Philippe Jaroussky, der sich mittlerweile als einer der großen Sänger unserer Zeit international etabliert hat. Mühelos klettert seine Stimme in hohe Sopranlagen und bewältigt virtuoseste Koloraturen nuancenreich und mit schwebender Leichtigkeit. Kein Wunder, dass Philippe Jaroussky – „der Strahlengott unter den Countertenören“ (Süddeutsche Zeitung) – bereits zahlreiche Preise erhielt. 2010 bekam er seine vierte Victoire de la Musique als „Sänger des Jahres“. Darüber hinaus war er 2013 nominiert in der Kategorie „Bester männlicher Opernsänger“. Ebenfalls als „Sänger des Jahres“ wurde er 2008 mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet – als erster Countertenor in der Geschichte dieses Preises. Weitere ECHO Klassik Awards wurden Jaroussky 2009 in Dresden (mit L’Arpeggiata) und 2016 in Berlin verliehen.

Nach seiner Residency in der Elbphilharmonie Hamburg (Saison 2016/17) und seinem einzigartigen Auftritt bei der Eröffnungsfeier der neuen Elbphilharmonie wird sich Philippe Jaroussky im Herbst 2017 Werken von Händel widmen. Auf einer Tournee mit seinem Ensemble Artaserse wird er zudem das Programm seines neuen Albums bei Erato-Warner Classics bekannt machen. Daraufhin wird er bei zwei namhaften Opernproduktionen in Paris auftreten: Only the Sound remains von Saariaho (in der Opéra de Paris) und Alcina von Händel (im Théâtre des Champs-Élysées). Zum Abschluss der Spielzeit wird Jaroussky ebenfalls am Théâtre des Champs-Élysées die Hauptrolle in Glucks Orfeo singen.

Philippe Jaroussky widmet sich einem vielfältigen und breiten Repertoire. Neben den bekannten Arien der Barockzeit sucht er vergessenes Repertoire, wie von Antonio Caldara, Johann Christian Bach und Nicola Porpora. Daneben widmet er sich aber auch den französischen Liedern sowie zeitgenössischen Kompositionen. So wurde für ihn u.a. das Werk „Sonnets de Louise Labé“ für Countertenor und Orchester von Marc-Andre Dalbavie komponiert. Im März 2016 wirkte er in einer Uraufführung von Kaija Saarihos Komposition „Only the Sound Remains“ am Opernhaus Amsterdam mit. Auch dieses Werk hat die Komponistin speziell für seine Stimme geschrieben. Nach zahlreichen Auftragskompositionen und Uraufführungen gab Philippe Jaroussky im Mai 2017 sein Debut von „Les Nuits d Été – Six Mélodies avec un petit orchestre“ von Hector Berlioz.

Im Juni 2017 widmete sich Jaroussky gemeinsam mit der gefeierten Mezzosopranistin Cecilia Bartoli bei Duo-Abenden frühen Barockarien. Bei der außergewöhnlichen Tournee mit dem Titel „Idolo Mio“ präsentierten die beiden Starsänger eine feine Auswahl von Monteverdis weltlicher Vokalmusik.

Philippe Jaroussky tritt mit den renommiertesten Barockorchestern auf, wie dem Venice Baroque Orchestra, Concerto Köln, Ensemble Matheus, Les Arts Florissants, Les Musiciens du Louvre, Le Concert d’Astrée, Le Cercle de l’Harmonie, Freiburger Barockorchester und Europa Galante unter Dirigenten wie Andrea Marcon, Fabio Biondi, William Christie, Emmanuelle Haïm, René Jacobs, Marc Minkowski, Jérémie Rhorer und Jean-Christophe Spinosi.

Auf der Opernbühne konnte man Philippe Jaroussky u.a. 2012 in der Produktion „Giulio Cesare“ mit Cecilia Bartoli bei den Salzburger Festspielen erleben. Die musikalische Zusammenarbeit mit Cecilia Bartoli zeichnet durch weitere gemeinsame Opernproduktionen sowie die gegenseitige Einladung zu CD-Einspielungen („Farinelli“ bzw. „Mission“) aus. 2015 war Philippe Jaroussky in der Rolle des Ruggiero in Händels „Alcina“ bei den Festspielen Aix-en-Provence zu hören. In der Saison 2016/17 sang er diese Rolle in Zürich.

2013 gewann er zusammen mit dem Ensemble Concerto Köln und dem Sänger Max Emanuel Cencic unter der Leitung von Diego Fasolis den Echo für die „Beste Operneinspielung des Jahres“ (Vinci: Artaserse). Zusammen mit dem Venice Baroque Orchestra und Andrea Marcon war sein Album „Farinelli – Porpora Arias“ für den Grammy Award 2015 nominiert. Ebenfalls 2015 erhielt Philippe Jaroussky den „Händel-Preis“ der Stadt Halle sowie den ECHO Klassik für die Welt-Ersteinspielung von Agostino Steffanis Oper „Niobe-Regina di Tebe“.

Für seine bisher über 25 CD-Veröffentlichungen, die exklusiv bei Erato / Warner Classics erschienen, wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. der Goldenen Schallplatte in Frankreich, Diapason d’Or, Choc du Monde de la Musique, Gramophone Award, Victoire de la Musique, Midem Classical Award, und einem Choc de l’année des französischen Fachmagazins Classica. Die Einspielungen erfolgten in Zusammenarbeit u.a. mit Julia Lezhneva, Diego Fasolis, Jérôme Ducros, I Barocchisti und Concerto Köln.

Vor kurzem wurde ein Herzensprojekt von Jaroussky verwirklicht: Die Akademie Philippe Jaroussky. Diese soll junge, kulturell benachteiligte Musiker durch umfangreichen Unterricht unterstützen. Die Akademie findet in den Räumlichkeiten der La Seine Musicale statt, Paris; ein beeindruckendes neues Musikzentrum, das in Boulogne-Billancourt eröffnet wurde.

Philippe Jaroussky studierte zunächst Violine, Klavier und Komposition an den renommierten französischen Musikakademien von Versailles und Boulogne. Sein Gesangsstudium begann er 1996 bei Nicole Fallien, daran schlossen sich Studien in Alter Musik bei Michel Laplenie und Kenneth Weiss an der Pariser Ecole de Musique National-Régional an.