ENSEMBLE SOZUSINGEN

Künstler*innen im re:start-Programm

re:start Steckbrief:

Besetzung
Marianne Knoblauch: Sopran
Eva-Maria Kösters: Mezzosopran
Heide Müller: Alt
Clemens Liese: Tenor
Jorge Kröger: Bass

Wohnort(e)
Hannover & Detmold

Alter
24 – 32 Jahre

Welche Art(en) von Musik machst Ihr?
Klassik

Was verbindet Ihr mit dem Stichwort »Heidelberg«?
schöne Stadt, snobby, Weihnachtstourismus, tolle Landschaft, viel Kultur, Heidelberger Frühling, Weinregion

Worauf freut Ihr Euch bei re:start am meisten?
Ensemble-Ausflug nach Heidelberg, Austausch & gemeinsames Musizieren mit anderen, Inspiration bekommen, Corona ein Stück weit hinter uns lassen?

Was bedeutet es für Euch, auf der Bühne zu stehen?
Wir stehen lieber neben der Bühne oder an ganz anderen Orten ;-) 

Was macht Ihr gerne, wenn Ihr keine Musik macht?
Sport, gutes Essen kochen, lesen, reisen, Projekte planen, Zeit mit der Family verbringen

Die Website des Ensembles: www.ensemblesozusingen.de

Geng Lee

Der junge lyrische Bariton Geng Lee wurde 1994 in Shenzhen, China geboren. Von 2010-2014 studierte bei Prof. Yue-Mei Li an der Musikschule „Xing-hai“ in Guangzhou.

Seit 2014 studiert Geng Lee an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Gesang zunächst bei Prof. Jörn Dopfer, aktuell bei Frau Prof. Carolyn Grace James (ehemals: Sopranistin an der MET) und Lied bei Prof. Burkhard Kehring.

Nach der Teilnahme am 25th „Flame“ Wettbewerb 2014 in Paris ging er als bester junger Sänger hevor und bekam ein Stipendium für Meisterkurse an der Sommer-Akademie Salzburg zugesprochen.

2015 errang Lee den 2. Preis der Absalom-Stiftung beim Mozartwettbewerb für Gesang Hamburg. Im selben Jahr folgte ein Auftritt als St. Brioche in F. Lehárs Operette„Die lustige Witwe“ (Inszenierung: Philipp Himmelmann) mit den Hamburger Symphonikern (Dir.: W. Wentzel). Mit dem Wandsbeker Sinfonieorchester und dem Chor „Da Capo“ sang er die Bass-Partie im Weihnachtsoratorium I-III in der St. Nicolai-Kirche und war außerdem für eine Aufnahme von F. Schuberts „Messe“ als Bass engagiert. Zusammen mit dem Orchester und dem Chor der Deutschen Kinderärzte sang Lee in St. Petri Hamburg bei einem Benefizkonzert für Flüchtlingskinder unter der Leitung von Manfred Fabricius dabei.

2016 stellte er sich als Papageno in Mozarts „ Die Zauberflöte“ wieder mit den Hamburger Symphonikern unter der Leitung von W. Wentzel in einer Inszenierung von W. Ansel vor. 2018 folgte ein Auftritt in P. Tchaikowskys „Eugen Onegin“ als Saretzki an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit Mitgliedern des Hochschulorchesters in einer Inszenierung von Mien Bogaert.

Im Juni desselben Jahres gewann Geng Lee den 1. Preis (Sonderpreis der Gustav-Mahler- Vereinigung) beim 3. Gustav Mahler-Liedwettbewerb, ausgerichtet von der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der Rochna-Stiftung (Prof. B. Kehring) zusammen mit seinem Duopartner dem niederländischen Pianist Daan Boertien.

Im Januar 2019 nahm Geng Lee an einer Veranstaltung im Rathaus Harburg unter dem Titel „Stars von morgen“ teil.Im Sommer 2019 folgte ein Auftritt als Herr Flut in O. Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ (Inszenierung: W. Ansel) mit den Hamburger Symphonikern (Dir.: W. Wentzel) an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Am 12. Juli 2019 schloss Geng Lee begleitet von seinem Duopartner Daan Boertien seinen Bachelor Gesang mit Höchstpunktzahl (1,0) ab.

Gabriel Rollinson

Gabriel Rollinson erhielt seine Ausbildung an der Manhattan School of Music und an der Hochschule für Musik und Theater in München und setzt sein Studium derzeit bei Michelle Breedt an der Theaterakademie August Everding fort. Außerdem besuchte er Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Thomas Quasthoff und Rudolf Piernay. In der aktuellen Spielzeit war der deutsch-amerikanishe Bassist als Don Alfonso in Così fan tutte am Prinzregententheater in München sowie an der Dutch National Opera in Amsterdam in der Uraufführung von Micha Hamels Kammeroper Caruso a Cuba zu hören. Auftritte mit Liederabenden führten ihn zum Eppaner Liedsommer und zum Bodenseefestival.

Jussi Juola

Der finnische Bassbariton Jussi Juola studiert seit 2015 an der HfM Dresden bei Prof. Christiane Junghanns sowie in der Liedklasse von KS Prof. Olaf Bär. Zuvor schloss er bereits ein musikpädagogisches Gesangsstudium an der Oulu – Universität der Angewandten Künste bei Markku Liukkonen ab. Beim beim Heidelberger Frühling 2019 war er als Sänger an der multimedialen Musiktheaterproduktion »Castor&&Pollux« beteiligt und nahm zudem als Stipendiat an der Lied Akademie teil.

Seine Studien ergänzte er durch die Teilnahme an Meisterkursen u.a. bei Elly Ameling, Hartmut Höll, Thomas Hampson, Robert Holl, Konrad Richter, Jorma Hynninen, Ilkka Paananen, Graham Johnson und Rudolf Piernay.

Jussi Juola erhielt 2016 den 2. Preis sowie einen Sonderpreis beim Nationalen Gesangswettbewerb in Lappeenranta. Darüber hinaus ist er mit einem Sonderpreis des Ensemblewettbewerbs der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und dem niederländischen Vocallis Lied Preis ausgezeichnet. Beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang in Zwickau 2016 erreichte er das Finale. 2018 war er gemeinsam mit Eun Hye Kang Preisträger beim Internationaler Wettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne Graz und hat als einer der ausgewählten Sänger am “Schubert-Wochenende” im Berliner Pierre Boulez Saal teilgenommen.

Ulfried Staber

Der in Fohnsdorf in der Steiermark geborene Bass Ulfried Staber studierte an der Kunstuniversität Graz bei Elisabeth Batrice und Martin Klietmann Musikpädagogik und Gesang.

Während seines Studiums entdeckte er die Liebe zur Chormusik. Er war Mitglied der Domkantorei Graz, cantus, Cappella nova und anderen Chören und Ensembles mit denen er in ganz Europa und Asien viele Konzerte bei verschiedensten Festivals bestreiten durfte.

Seine solistische Konzerttätigkeit erstreckt sich auf ganz Österreich, Italien , die Schweiz und Deutschland, wo er u.a. die Passionen sowie zahlreiche Kantaten von Bach, die Schöpfung von Haydn oder die Marienvesper von Monteverdi sang. Auch zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Musik sind in seinem Repertoire zu finden.

Auftritte im Rahmen zahlreicher Festivals u.a. styriarte, Carinthischer Sommer, Trigonale, Feste musicale per S.Rocco/Venedig, Schlossfestspiele Ludwigsburg, Musikfest Bremen, Tiroler Festspiele Erl, oder Festival Oude Muziek Utrecht. Mit dem Countertenor Terry Wey bildet er das Duo „multiple voices „(www.speminalium.at).

Neben Cinquecento arbeitet er als gefragter Ensemblesänger auch regelmässig mit verschiedenen Ensembles wie Weser-Renaissance (Manfred Cordes), La Grande Chapelle (Albert Recasens), Clemencic Consort, Ars antiqua Austria (Gunar Letzbor), Huelgas Ensemble (Paul van Nevel), La Capella Reial de Catalunya (Jordi Savall), Nova (Colin Mason), Cappella Mariana oder dem Balthasar Neumann Chor (Thomas Hengelbrock) zusammen.

»Lassus Grand Cru«: Konzert mit Weinprobe

Lassen sie uns, an diesem vorletzten Abend des Festivals, Europa feiern! Mit einem Konzert, das einen großen Europäer würdigt: Orlando di Lasso, Roland de Lassus, Orlandus Lassus. Schon die Vielzahl der Schreibweisen verrat, wie weit dieser Komponist herumgekommen ist: 1532 in Mons im heutigen Belgien geboren, nach Palermo, Mailand, Florenz und Rom übersiedelt, von dort in die Niederlande und anschließend nach England gereist, zwei Jahre in Antwerpen gelebt und dann nach München berufen, wo er auch starb. Ein Komponist, der ein Europa ohne Grenzen lebte. Das unternehmungslustige belgische Ensemble Zefiro Torna verbindet die Reiselust mit der Trinklust und koppelt das Programm an eine Weinprobe quer durch Europa. Genuss pur!

Parkett € 45 (inkl. Weinprobe)
Empore € 25 (ohne Weinprobe)

Ein Morgen mit Eichendorff

Wer hören will, wie die Zukunft des Liedgesangs klingt, der muss diese Matinee besuchen. Kunstlerlnnen der Young Artists Platform des Oxford Lieder Festival treffen hier auf Alumni unserer Lied Akademie und auf Preisträger des 2017 erstmals in Heidelberg ausgerichteten Wettbewerbs »Das Lied«. Jeder von ihnen wird einen Zyklus eines Komponisten auf Texte von Joseph von Eichendorff präsentieren. Kaum ein anderer Dichter hat Liedkomponisten so stark inspiriert.

»Neuland.Lied« Wahlabo: Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt.
Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

Albin Ahl

2015 stellte sich der Bassist Albin Ahl als Bottom in Brittens »A Midsummer Night’s Dream« an der Royal Danish Opera Academy vor, nachdem er 2011 am Stockholm Operastudio 67 bereits den Demetrius gesungen hatte.

In Peter Konwitschnys Neuinszenierung von Schostakowitschs »Lady Macbeth« von Mzensk debütierte der junge Bass im November 2014 als Alter Zwangsarbeiter an Det Kongelige Teater (Königliche Oper) in Kopenhagen unter der musikalischen Leitung von Alexander Vendernikov.

1989 in Schweden geboren, studierte Albin Ahl von 2010 bis 2013 am Stockholm Operastudio 67, bevor er an die Royal Danish Opera Academy in Kopenhagen zu Anne Margrethe Dahl wechselte und dort im Sommer 2015 sein Studium abschloss. Er arbeitete mit Stimmexperten und Coachs wie Matthias Danielsson, Mikael Eliasen, Fiona MacSherry, Barbro Marklund, Christopher Purves, Neil Semer.

2012 war der junge Bassist Albin Ahl am Stockholm Operastudio 67 bereits als Rocco und Pizarro in Beethovens »Fidelio« zu erleben. An der Royal Danish Opera Academy umfasste sein Opern-repertoire 2013 Rollen wie Junis in Brittens »Rape of Lucretia« und Méphistophélès in Gounods Faust, 2014 Leporello in Mozarts »Don Giovanni«, Don Magnifico in Rossinis »La cenerentola«, Nick Shadow in Stravinskys »The Rake’s Progress« und 2015 Don Inigo Gomez in Ravels »L‘ heure Espagnole«.

Als Konzertsolist war Albin Ahl bisher in der Hedvig’s Church Norrköping, Schweden, mit Bachs Weihnachtsoratorium und Händels The Messiah zu hören.

Albin Ahl sang bereits unter Dirigenten wie Christian Badea, Giordano Bellincampi, Olof Bohman und Alexander Vedernikov.

Gallicantus

Das englische Vokalensemble Gallicantus besteht in der Regel aus sechs Sängern – zwei Countertenören, zwei Tenören und zwei Bässen – manchmal werden noch Gäste dazugeladen.
Alle haben sie in führenden englischen Formationen wie dem Gabrieli Consort, dem King’s Choir oder den Sixteen gesungen und bringen nun diesen Schatz an Erfahrung in die Arbeit mit Gallicantus ein. Die Konzertprogramme von Gallicantus führen deswegen häufig Repertoire zusammen, das thematisch auf den ersten Blick sehr unterschiedlich zu sein scheint. Sie zeugen von Begeisterung für das Sujet, von Sorgfalt und Geduld, aber auch von großer musikwissenschaftlicher Sachkenntnis.

Gallicantus sei wie ein illuminierter Anfangsbuchstabe einer kostbaren Handschrift, so ein englischer Kritiker, die Sechs sängen mit einer Klarheit und Leidenschaft, die für die geistliche Musik der Renaissance geradezu maßgeschneidert sei. Gallicantus heißt, wörtlich übersetzt, »der Hahnenschrei«. Im klösterlichen Leben ist Gallicantus das Stundengebet vor Sonnenaufgang, das an die Erneuerung des Lebens erinnern soll, die jeder neue Tag bringt. Powered by TCPDF (www.tcpdf.org)

amarcord © Martin Jehnichen

amarcord

Wolfram Lattke – Tenor
Robert Pohlers – Tenor
Frank Ozimek – Bariton
Daniel Knauft – Bass
Holger Krause – Bass

Unverwechselbarer Klang, atemberaubende Homogenität, musikalische Stilsicherheit und eine gehörige Portion Charme und Witz sind Markenzeichen von amarcord. Das Repertoire des vielfach preisgekrönten Ensembles reicht von Gesängen des Mittelalters, Madrigalen und Messen der Renaissance, Werken der europäischen Romantik und des 20. Jahrhunderts über Volkslieder und Songs aus Soul und Jazz bis hin zu zeitgenössischer Musik.
Außer A-cappella-Konzerten gibt amarcord regelmäßig Konzerte mit Künstlern wie Ragna Schirmer, Daniel Hope, Gewandhausorchester Leipzig, Lautten Compagney, Leipziger Streichquartett, KlazzBrothers u.a.
amarcord gehört mit dem Gewandhausorchester und dem Thomanerchor zu den wichtigsten Repräsentanten der Musikstadt Leipzig im In- und Ausland. Zahlreiche Konzerttourneen führten die Sänger in über 50 Länder auf nahezu allen Kontinenten. In Kooperation mit dem Goethe-Institut gastierten sie in Australien, Südostasien, dem Nahen Osten, Russland, Afrika und in Mittelamerika. Beim 1997 von amarcord gegründeten Internationalen Festival für Vokalmusik »a cappella« sind jedes Frühjahr die Stars der Szene wie The Real Group, The King’s Singers, Take 6 oder das Hilliard Ensemble in Leipzig zu erleben.
Die CDs des Ensembles wurden vielfach ausgezeichnet. Für die aktuelle CD »Folks & Tales« erhielten die Sänger 2014 ihren sechsten »a-cappella-Oscar«, den Contemporary A Cappella Recording Award. 2010 legte amarcord seine erste CD-Produktion gemeinsam mit Orchester vor: eine rekonstruierte Fassung von Johann Sebastian Bachs Markus-Passion unter Mitwirkung von Dominique Horwitz und der Kölner Akademie.