DAS KOLORIT

Künstler*innen im re:start-Programm

re:start Steckbrief:

Besetzung

Rosalía Gómez Lasheras: Cembalo
Jérémy Nastasi: alle möglichen Lauten und Theorbo
Mariona Mateu Carles: G-Violone
Sophia Schambeck: Blockflöten

Wohnort
München | Basel

Alter
22-30 Jahre

Welche Art(en) von Musik macht Ihr?
Wir spielen meistens Musik vom 16. bis 18. Jahrhundert. Aber ein bisschen Neue Musik machen wir auch gerne!

Was verbindet Ihr mit dem Stichwort »Heidelberg«?
Universität, Studentenstadt, Medizin Zentrum, Schloss, Neckar

Worauf freut Ihr Euch bei re:start am meisten?
Wir sind gewohnt irgendwo hinzufahren, Konzert spielen und gleich gehen, deshalb freuen wir uns mehrere Tage vor Ort zu sein und spezifische Programme für die Stadt zu entwickeln. Wir freuen uns auch sehr, verschiedene Konzertformate mitzukriegen und zu gestalten.

Was bedeutet es für Euch, auf der Bühne zu stehen?
Die Spannung vom Publikum zu spüren und im Kontakt zu sein ist eine von den schönsten Sachen, die man auf der Bühne erleben kann. Man freut sich auch mit den Kolleg*innen zu spielen und auf die Musik selber – die wir zu ersten Mal spielen aber auch die »alten bekannten Freunde«!

Was macht Ihr gerne, wenn Ihr keine Musik machst?
Rosalía: tanzen
Jérémy: kochen
Sophia: wandern, Sport und Natur!
Mariona: backen und Zeit mit der Familie verbringen

Maurice Steger & La Cetra

Ein schneller Sekt und flugs zur Toilette? Die Opernpausen Händels sahen anders aus. Funkelnde Feste feierte er zwischen den Akten, reichte irrwitzige Concerti prominenter Kollegen oder eigene Suiten. Der Londoner Adel war hin und weg.
Der “Frühling” lädt erstmals nach 11 Jahren wieder in den Königssaal des Heidelberger Schlosses und macht das Pausenbankett à la Händel zur Hauptattraktion, serviert von Maurice Steger und seinem Barockensemble La Cetra.

Konzert ohne Pause (ca. 75 min)

Bitte informieren Sie sich vor dem Konzertbesuch über die aktuellen Corona-Regelungen und unsere Hygienevorschriften.

Wir danken

 

Jean Rondeau

Einige Stücke „sanften und etwas muntern Charakters“ zum Zeitvertreib während schlafloser Nächte sollten es sein. Was Johann Sebastian Bach lieferte, ging dann allerdings weit darüber hinaus, sind seine überaus kunstvollen „Goldberg-Variationen“ doch – wie wir heute wissen – der bedeutendste Zyklus dieser Art vor Beethovens „Diabelli-Variationen“. Der famose französische Cembalist Jean Rondeau widmet sich diesem gut einstündigen Werk, das er eine Ode an die Stille nennt, schon seit Jahren. „Und je länger ich die ‚Goldbergs‘ spiele“, so sagt er, „desto mehr spüre ich: Sie enthalten den ganzen Bach.“

Konzert ohne Pause (ca. 80 min)

Inhaber der RNZettKarte plus eine Begleitperson erhalten bei diesem Konzert 10% Rabatt. An allen VVK-Stellen der RNZ erhältlich, nicht mit anderen Rabatten kombinierbar, täglicher regulärer Bezug der RNZ vorausgesetzt.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Bitte informieren Sie sich vor dem Konzertbesuch über die aktuellen Corona-Regelungen und unsere Hygienevorschriften.

Antje Weithaas & Mahan Esfahani

Cross-over einmal anders: Die Geigerin Antje Weithaas und ihr Duo-Partner Mahan Esfahani am Cembalo bauen eine Brücke zwischen der Musik des 18. und des 20. Jahrhunderts. Verbindende Momente dabei sind das vor rund hundert Jahren wiederentdeckte und seither auch von Komponisten mit neuen Kompositionen bedachte historische Tasteninstrument sowie der in diesem Programm allgegenwärtige Johann Sebastian Bach. Und dann ist da natürlich auch noch die große Leidenschaft beider Interpreten für alte wie neue Musik.

Konzert mit Pause. Im Anschluss KÜNSTLER | TALK für Mitglieder des Freundeskreises (Senatssaal).

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Bitte informieren Sie sich vor dem Konzertbesuch über die aktuellen Corona-Regelungen und unsere Hygienevorschriften.

Eugène Michelangeli

Eugne Michelangeli wurde in Frankreich geboren. Er begann sein Cembalostudium bereits als Kind in der Musikschule von Dieppe, wo er 1995 die Médaille d’or erhielt. Danach setzte er sein Studium am Conservatoire National de Région de Boulogne-Billancourt fort und erlangte 1998 den ersten Preis für Cembalo und Generalbass. 2002 schloss Eugène Michelangeli sein Studium bei Gordon Murray an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien mit dem Magister Artium ab.

Neben Lehraufträgen an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien sowie an der Kunstuniversität Graz führt Eugène Michelangeli ein national wie international intensives Konzertleben.

Er trat u. a. als Kammermusiker bei den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, der Styriarte in Graz, dem Italia Mia Festival in Wien sowie auch als Solist bei den Thüringen Bachwochen auf. Als Mitglied des European Union Baroque Orchestra für das Jahr 2000 und 2003 spielte er als Solist und Continuo-Spieler unter der Leitung von Paul Goodwin, Roy Goodman und Lars Ulrik Mortensen u.a. in Amsterdam (Concertgebouw), Stuttgart (Liederhalle), London, Brussel, Hannover und Riga. Er ist Gast bei verschiedenen Opernproduktionen (u. a. Festival d’Ambronay, Oper Bonn, Wiener Festwochen, Haydn Festspiele Eisenstadt, Theater an der Wien, Teatro Real Madrid).

Elina Albach

Elina Albach ist von 2017 bis 2020 #bebeethoven Fellow, einem Programm von PODIUM Esslingen, finanziert u.a. durch die Kulturstiftung des Bundes. Dieses mehrjährige künstlerische Fellowship sucht anlässlich des Beethoven-Jubiläums 2020 nach neuen Formen der Komposition, Inszenierung und Kuration von Musik. Die Cembalistin Elina Albach wird mit ihrem 2015 gegründeten Ensemble CONTINUUM neue Präsentationsformen für die Klangwelt des Barocks entwickeln, die diese so vielfältige und inhaltsreiche Musik im Kontext der Gegenwart präsentieren. Dabei geht es ihr nicht nur um besondere, unmittelbare Konzertformate, sondern insbesondere um die Entwicklung eines neuen, zeitgenössischen Repertoires für die vielseitigen Möglichkeiten des historischen Instrumentariums.

Elina Albach studierte von 2009 bis 2014 an der Schola Cantorum Basiliensis (Schweiz) bei Prof. Jörg-Andreas Bötticher und schloss ihr Masterstudium mit Auszeichnungen ab. 1990 in Berlin geboren und aufgewachsen, bestimmt seit ihrer frühen Kindheit maßgeblich die Musik ihr Leben, dem Cembalo widmet sie sich seit ihrem fünften Lebensjahr. Zu ihren Lehrern in diesem Fach zählten u.a. Gerhard Kastner, Ton Koopman und Rudolf Lutz.

In den vergangenen Jahren war Elina Albach mit CONTINUUM und mit anderen Ensembles auf zahlreichen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Int. Händelfestspielen Göttingen, den Thüringer Bachwochen, dem Festival Oude Muziek Utrecht, dem Bachfest Leipzig, dem Kunstfest Weimar, der Zeitfenster-Biennale Berlin, dem Holland Festival, dem Sydney Festival uvm. zu Gast, welche sie durch ganz Europa, Südamerika, Japan und Australien führten.
Als Korrepetitorin ist sie u.a. beim Leipziger Bach Wettbewerb und Deutschen Musikwettbewerb engagiert. Für die Saison 2017 ist sie mit CONTINUUM für das renommierte europäische EEEmerging Programm Ambronay ausgewählt worden. Die erste CD-Aufnahme des Ensembles in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk erscheint 2018.

2014 war Elina als Stipendiatin bei der Concerto 21 Akademie der Alfred Toepfer Stiftung Hamburg eingeladen. Zahlreiche Konzerte, Wettbewerbe (Gebrüder-Graun Preis, Int. Berliner-Bach-Wettbewerb, Deutscher Musikwettbewerb und die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler) und Aufnahmen (WDR, BR, ARD, DLF, SWR, u.a.) sind Zeugnisse ihres künstlerischen Schaffens.

2016/2017 unterrichtete Elina Cembalo, Generalbass und Kammermusik an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.

Jean Rondeau

Mit gerade einmal 21 Jahren war Jean Rondeau, geb. 1991, einer der jüngsten Gewinner des Cembalo-Wettbewerbs des Musica Antiqua Festivals 2012 in Brügge, sowie Träger des European Union Baroque Orchestra Development Trust Awards.

Bereits vor seinem umfangreichen Studium am Pariser Konservatorium und an der Guildhall School of Music and Drama in London hatte Jean Rondeau zehn Jahre Cembalo-Unterricht bei Blandine Verlet. Zusätzlich studierte er Komposition am Conservatoire à rayonnement régional de Paris (CRR) sowie Musikwissenschaft an der Université Paris-Sorbonne.

Jean Rondeau tritt regelmäßig in ganz Europa und den Vereinigten Staaten auf. Seine Engagements – ob als Kammermusiker oder Solist – führten ihn bereits nach Paris, Siena, Florenz, London, Hatchland, Brügge, Prag, Brüssel, Sofia, Warschau und Miami. Jean Rondeau arbeitete wiederholt mit dem Orchester »Les Ambassadeurs« zusammen und ist Mitglied des Barockensembles »Nevermind«. Er ist außerdem Gründer des Jazz-Ensembles »Note Forget«, das ihm als Plattform für seine Jazzkompositionen und -improvisationen dient.

Mahan Esfahani

Mahan Esfahani wurde 1984 in Teheran geboren und erhielt ersten Klavierunterricht von seinem Vater. Später studierte er Musikwissenschaft bei George Houle, der ihn darin bestärkte, eine Laufbahn als Cembalist einzuschlagen.

Er studierte bei Peter Watchorn in Boston sowie bei Zuzana Růžičková in Prag und war in den Jahren 2008 bis 2010 »BBC New Generation Artist«. Weitere Preise und Auszeichnungen für sein außergewöhnliches Können auf dem Cembalo folgten.

Esfahani lebt in London, wo er 2009 debütierte und sich seitdem unermüdlich für eine stärkere Präsenz des Cembalos im Konzertleben einsetzt. Das öffentliche Interesse stieg sprunghaft mit seinem ersten Cembalo-Recital in der Geschichte der BBC Proms 2011. Seitdem trat er auf den bedeutendsten Bühnen der Welt auf, darunter Wigmore Hall London, Tonhalle Zürich, Konzerthaus Berlin sowie weitere Häuser in Europa, Asien und Amerika.

Andreas Staier

Andreas Staier studierte Klavier und Cembalo in Hannover und Amsterdam und war drei Jahre lang Cembalist des Ensembles Musica Antiqua Köln. 1986 begann er seine Solistenkarriere als Cembalist und Pianofortespieler. Er profilierte sich als einer der einflussreichsten Interpreten seines Fachs, der Komponisten von Haydn bis Schumann intellektuell wie emotional neu beleuchtet, zugleich große Literatur jenseits des Repertoires erschliet und mit kreativen Konzepten  überzeugt.
Als Kammermusiker arbeitet er zusammen mit Künstlern wie Pedro Memelsdorff und Alexej Lubimov; ein festes Klaviertrio etablierte er mit Daniel Sepec und Jean-Guihen Queyras. Mit dem Tenor Christoph Prégardien verbindet den Pianisten eine langjährige musikalische Partnerschaft, dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Orchestre des Champs-Elysées Paris u.a.
Er gastiert bei den großen internationalen Musikfestivals und auf den international renommierten Konzertpodien von Berlin bis Tokyo.
Andreas Staier hat rund 50 CD-Einspielungen vorgelegt, die größtenteils mit internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet wurden. Bis 1995 stand Andreas Staier bei BMG/Harmonia Mundi Deutschland unter Vertrag.
Für Andreas Staier komponierte der Franzose Brice Pauset seine “Kontra-Sonate”, die er  2001 zur Uraufführung brachte.