Eugène Michelangeli

Eugne Michelangeli wurde in Frankreich geboren. Er begann sein Cembalostudium bereits als Kind in der Musikschule von Dieppe, wo er 1995 die Médaille d’or erhielt. Danach setzte er sein Studium am Conservatoire National de Région de Boulogne-Billancourt fort und erlangte 1998 den ersten Preis für Cembalo und Generalbass. 2002 schloss Eugène Michelangeli sein Studium bei Gordon Murray an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien mit dem Magister Artium ab.

Neben Lehraufträgen an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien sowie an der Kunstuniversität Graz führt Eugène Michelangeli ein national wie international intensives Konzertleben.

Er trat u. a. als Kammermusiker bei den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, der Styriarte in Graz, dem Italia Mia Festival in Wien sowie auch als Solist bei den Thüringen Bachwochen auf. Als Mitglied des European Union Baroque Orchestra für das Jahr 2000 und 2003 spielte er als Solist und Continuo-Spieler unter der Leitung von Paul Goodwin, Roy Goodman und Lars Ulrik Mortensen u.a. in Amsterdam (Concertgebouw), Stuttgart (Liederhalle), London, Brussel, Hannover und Riga. Er ist Gast bei verschiedenen Opernproduktionen (u. a. Festival d’Ambronay, Oper Bonn, Wiener Festwochen, Haydn Festspiele Eisenstadt, Theater an der Wien, Teatro Real Madrid).

Elina Albach

Elina Albach ist von 2017 bis 2020 #bebeethoven Fellow, einem Programm von PODIUM Esslingen, finanziert u.a. durch die Kulturstiftung des Bundes. Dieses mehrjährige künstlerische Fellowship sucht anlässlich des Beethoven-Jubiläums 2020 nach neuen Formen der Komposition, Inszenierung und Kuration von Musik. Die Cembalistin Elina Albach wird mit ihrem 2015 gegründeten Ensemble CONTINUUM neue Präsentationsformen für die Klangwelt des Barocks entwickeln, die diese so vielfältige und inhaltsreiche Musik im Kontext der Gegenwart präsentieren. Dabei geht es ihr nicht nur um besondere, unmittelbare Konzertformate, sondern insbesondere um die Entwicklung eines neuen, zeitgenössischen Repertoires für die vielseitigen Möglichkeiten des historischen Instrumentariums.

Elina Albach studierte von 2009 bis 2014 an der Schola Cantorum Basiliensis (Schweiz) bei Prof. Jörg-Andreas Bötticher und schloss ihr Masterstudium mit Auszeichnungen ab. 1990 in Berlin geboren und aufgewachsen, bestimmt seit ihrer frühen Kindheit maßgeblich die Musik ihr Leben, dem Cembalo widmet sie sich seit ihrem fünften Lebensjahr. Zu ihren Lehrern in diesem Fach zählten u.a. Gerhard Kastner, Ton Koopman und Rudolf Lutz.

In den vergangenen Jahren war Elina Albach mit CONTINUUM und mit anderen Ensembles auf zahlreichen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Int. Händelfestspielen Göttingen, den Thüringer Bachwochen, dem Festival Oude Muziek Utrecht, dem Bachfest Leipzig, dem Kunstfest Weimar, der Zeitfenster-Biennale Berlin, dem Holland Festival, dem Sydney Festival uvm. zu Gast, welche sie durch ganz Europa, Südamerika, Japan und Australien führten.
Als Korrepetitorin ist sie u.a. beim Leipziger Bach Wettbewerb und Deutschen Musikwettbewerb engagiert. Für die Saison 2017 ist sie mit CONTINUUM für das renommierte europäische EEEmerging Programm Ambronay ausgewählt worden. Die erste CD-Aufnahme des Ensembles in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk erscheint 2018.

2014 war Elina als Stipendiatin bei der Concerto 21 Akademie der Alfred Toepfer Stiftung Hamburg eingeladen. Zahlreiche Konzerte, Wettbewerbe (Gebrüder-Graun Preis, Int. Berliner-Bach-Wettbewerb, Deutscher Musikwettbewerb und die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler) und Aufnahmen (WDR, BR, ARD, DLF, SWR, u.a.) sind Zeugnisse ihres künstlerischen Schaffens.

2016/2017 unterrichtete Elina Cembalo, Generalbass und Kammermusik an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.

Begegnungen V: Alt und Neu

Hier begegnen sich zwei, die ihr Interesse an Alter und Neuer Musik (und an den Spannungen, die sich aus der Gegenüberstellung von Alt und Neu ergeben) verbindet: Mahan Esfahani und Isang Enders. Und Telemann, der sich für die »barbarische Schönheit« mittelosteuropäischer Musik begeisterte, trifft auf den tschechischen Komponisten Kalabis, Bach auf zwei seiner Verehrer im 20. Jahrhundert: Berio und Isang Yun.

Das Konzert wird mitgeschnitten
SWR2

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100). Diesen erhalten Sie online hier oder telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr). Weitere Informationen zu den »Standpunkten« finden Sie hier.
€ 19
€ 52 Tageskarte bis 18.00 Uhr



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Erzählungen I: Mahan Esfahani

In der ersten »Erzählung« der »Standpunkte« 2017 berichtet der in Teheran geborene und aufgewachsene Mahan Esfahani, der heute in England lebt, wie er den Weg zum europäischsten aller Instrumente, dem Cembalo, fand. Das neue und neueste Repertoire für sein Instrument interessiert ihn dabei nicht weniger als die Alte Musik.

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100). Diesen erhalten Sie online hier oder telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr). Weitere Informationen zu den »Standpunkten« finden Sie hier.

€ 19
€ 54 Tageskarte bis 18.00 Uhr

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Erzählungen II: Isang Enders

Wie der Komponist Isang Yun ist auch der Cellist Isang Enders ein Künstler, der in der koreanischen wie der deutschen Kultur beheimatet ist. Dass dies durchaus ein Lebensthema sein kann, erzählt Isang Enders in diesem Konzert mit Kompositionen, die ihm besonders am Herzen liegen: Zwei Werke Isang Yuns werden Hauptwerken der deutschen und französischen Cello-Literatur gegenübergestellt.

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100). Diesen erhalten Sie online hier oder telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr). Weitere Informationen zu den »Standpunkten« finden Sie hier.

€ 19
€ 52 Tageskarte bis 18.00 Uhr


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After Work Concert: Jean Rondeau

Der Cembalist mit dem musikalischen Nachnamen ist schon jetzt ein herausragender Vertreter einer jungen Musikergeneration, die sich herzlich wenig um die Grenzen der musikalischen Stile scheren. Er ist sowohl in der Alten Musik wie im Jazz beheimatet und auch als »Weltmusiker« in Erscheinung getreten. Der markante Haarschopf des Mittzwanzigers ziert bereits mehrere viel beachtete CDs, die sich freilich cembalistischem Kernrepertoire widmen: Rameau und Bach. Ernst und Offenheit verbinden sich bei Jean Rondeau auf das Schönste.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg und dem Deutsch-Französischen Kulturkreis.

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Jean Rondeau

Mit gerade einmal 21 Jahren war Jean Rondeau, geb. 1991, einer der jüngsten Gewinner des Cembalo-Wettbewerbs des Musica Antiqua Festivals 2012 in Brügge, sowie Träger des European Union Baroque Orchestra Development Trust Awards.

Bereits vor seinem umfangreichen Studium am Pariser Konservatorium und an der Guildhall School of Music and Drama in London hatte Jean Rondeau zehn Jahre Cembalo-Unterricht bei Blandine Verlet. Zusätzlich studierte er Komposition am Conservatoire à rayonnement régional de Paris (CRR) sowie Musikwissenschaft an der Université Paris-Sorbonne.

Jean Rondeau tritt regelmäßig in ganz Europa und den Vereinigten Staaten auf. Seine Engagements – ob als Kammermusiker oder Solist – führten ihn bereits nach Paris, Siena, Florenz, London, Hatchland, Brügge, Prag, Brüssel, Sofia, Warschau und Miami. Jean Rondeau arbeitete wiederholt mit dem Orchester »Les Ambassadeurs« zusammen und ist Mitglied des Barockensembles »Nevermind«. Er ist außerdem Gründer des Jazz-Ensembles »Note Forget«, das ihm als Plattform für seine Jazzkompositionen und -improvisationen dient.

Mahan Esfahani

Mahan Esfahani wurde 1984 in Teheran geboren und erhielt ersten Klavierunterricht von seinem Vater. Später studierte er Musikwissenschaft bei George Houle, der ihn darin bestärkte, eine Laufbahn als Cembalist einzuschlagen.

Er studierte bei Peter Watchorn in Boston sowie bei Zuzana Růžičková in Prag und war in den Jahren 2008 bis 2010 »BBC New Generation Artist«. Weitere Preise und Auszeichnungen für sein außergewöhnliches Können auf dem Cembalo folgten.

Esfahani lebt in London, wo er 2009 debütierte und sich seitdem unermüdlich für eine stärkere Präsenz des Cembalos im Konzertleben einsetzt. Das öffentliche Interesse stieg sprunghaft mit seinem ersten Cembalo-Recital in der Geschichte der BBC Proms 2011. Seitdem trat er auf den bedeutendsten Bühnen der Welt auf, darunter Wigmore Hall London, Tonhalle Zürich, Konzerthaus Berlin sowie weitere Häuser in Europa, Asien und Amerika.

Andreas Staier

Andreas Staier studierte Klavier und Cembalo in Hannover und Amsterdam und war drei Jahre lang Cembalist des Ensembles Musica Antiqua Köln. 1986 begann er seine Solistenkarriere als Cembalist und Pianofortespieler. Er profilierte sich als einer der einflussreichsten Interpreten seines Fachs, der Komponisten von Haydn bis Schumann intellektuell wie emotional neu beleuchtet, zugleich große Literatur jenseits des Repertoires erschliet und mit kreativen Konzepten  überzeugt.
Als Kammermusiker arbeitet er zusammen mit Künstlern wie Pedro Memelsdorff und Alexej Lubimov; ein festes Klaviertrio etablierte er mit Daniel Sepec und Jean-Guihen Queyras. Mit dem Tenor Christoph Prégardien verbindet den Pianisten eine langjährige musikalische Partnerschaft, dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Orchestre des Champs-Elysées Paris u.a.
Er gastiert bei den großen internationalen Musikfestivals und auf den international renommierten Konzertpodien von Berlin bis Tokyo.
Andreas Staier hat rund 50 CD-Einspielungen vorgelegt, die größtenteils mit internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet wurden. Bis 1995 stand Andreas Staier bei BMG/Harmonia Mundi Deutschland unter Vertrag.
Für Andreas Staier komponierte der Franzose Brice Pauset seine “Kontra-Sonate”, die er  2001 zur Uraufführung brachte.

Anna Lucia Richter © Jessy Lee

Anna Lucia Richter, Georg Nigl & Andreas Staier: »Hausandacht mit Bach«

Angesichts der Präsenz Johann Sebastian Bachs auf den Konzertbühnen und in den Kirchen der Welt ist es fast kurios, dass manche Sachen aus seiner Feder kaum je öffentlich zu hören sind – und schon gar nicht von international renommierten Musikern wie an diesem Nachmittag. Anna Lucia Richter, Georg Nigl und Andreas Staier haben ein einstündiges Konzert im Stile einer musikalischen Hausandacht konzipiert, das Lieder aus dem Schemelli’schen Gesangbuch und aus dem Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach vereinigt. Eine private und intime Szene aus dem Hause Bach.

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.