Joasihno

Cico Beck (Aloa Input, the Notwist) und Nico Sierig sind zurück mit einem speziellem „in the box“ Set ihres regulären „Joasihno“ Setups. Komplett verbaut in einem Koffer wurde diese kleine, komplett batteriebetriebene, „Mobile Disko“ für das Musizieren auf der Straße gebaut und zeigt alle Teile der Musik von Joasihno: Robotor-Instrumente, Klanginstallationen, analoge Synthesizer, Weltmusik-Percussion und Laptop-Musik. Joasihno’s Musik ist inspiriert von experimentellen Pionieren wie Mort Garson und der Melancholie der Kraut-Elektronika, mit Interesse an der zeitgenössischen Musikproduktion und in großer Bewunderung der Kanons von Moondog und den Patterns von Steve Reich. Psychedelische Maschinen-Straßenmusik aus München.

Francesco Tristano: Der »Frühling« zu Gast in der halle02

Francesco Tristano hat sich längst außerhalb der Klassik-Szene einen Namen gemacht. Der Grenzgänger zwischen Flügel und DJ-Pult ist einer der wenigen Künstler, die mit ihren Cross-Over-Projekten einen echten künstlerischen Mehrwert schaffen. Seine Musik ist ein Trip zwischen den Genres, zwischen Klavier und Synthesizer. In seinen neuen »Piano Circle Songs« erkundet er die Schönheit einfacher Melodien. Ein sehr persönliches Programm, das von den Liedern seiner Kinder inspiriert ist.

Teilbestuhlt – Freie Platzwahl – Kein Sitzplatzanspruch

Schüler und Studierende erhalten 25% Ermäßigung, es gibt jedoch keine € 8-Tickets an der Abendkasse.

In Kooperation mit der halle02 Heidelberg

Grandbrothers

In dem 2012 von Erol Sarp und Lukas Vogel gegründeten Duo Grandbrothers steckt eine pulsierende Verbindung zwischen Analogem und Digitalem. In ihrer Musik spielen klassische Komposition und elektronische Musik einander zu – und sich gegenseitig aus. Dank ihrer breiten, musikalischen Sozialisierung – Ambient, Jazz, Hip-Hop, … – schaffen sie es, den Flügel wieder aufregend und abenteuerlich klingen zu lassen. Ja, sie entheiligen ihn sogar, schinden ihn, suchen seine Grenzen. Ein Skelett von Stangen, Gurten, Kabeln, Mikrofonen und rund zwanzig elektromechanischen Hämmern greift in ihn ein. Die Hämmer von Lukas Vogel schlagen auf die Saiten, den Holzkorpus, die Mechanik und holen zusätzliche Rhythmen aus dem Flügel, während Erol Sarp ihn auf halbwegs übliche Weise spielt. Doch bei aller Kuriosität des Konzepts steht bei ihnen die Hörbarkeit der Musik im Mittelpunkt.

Teilbestuhlt – Freie Platzwahl – Kein Sitzplatzanspruch

Bei diesem Konzert gibt es keine € 8-Tickets an der Abendkasse.

Grandbrothers

Erol Sarp und Lukas Vogel gründen die Grandbrothers 2011 während ihres Studiums am Institut für Musik und Medien in Düsseldorf. Inspiriert von Künstlern wie John Cage oder Alvin Lucier ist schnell klar, dass der Konzertflügel den Ausgangspukt für ihre Musik bildet. Während sich Erol vornehmlich auf das Klavier konzentriert, entwickelt sich Lukas musikalisches Interesse eher in eine elektronische und technische Richtung. Zusammen kreieren sie einen Sound, der klassische Klavierkompositionen mit elektronischer Klangästhetik und modernen Produktionsmitteln verbindet.

Die Erstauflage der EP mit Remixen von Greg Wilson, Optimos JD Twitch und Kim Brown war bereits zehn Tage nach Veröffentlichung ausverkauft. Der Track tauchte in etlichen Mixen und Blogs auf und wurde auch von ZEIT Online als ein kulturelles Highlight des Jahres betitelt. Nun erscheint das Debütalbum der beiden Düsseldorfer mit dem Titel »Dilation«.

Ihre Songs beginnen oft als minimalistische Patterns bestehend aus zwei oder drei Tönen, die immer weiter variiert und mit Klavierakkorden unterlegt werden, bis schließlich cineastische Soundscapes entstehen, die in Struktur und Rhythmik ebenso an zeitgenössische elektronische Clubmusik wie auch an Komponisten wie Steve Reich erinnern. Anders als der erste Höreindruck vermuten lassen würde, setzen die beiden Musiker keinerlei synthetische Klangerzeuger ein. Um auf dem Flügel Musik spielen zu können, die über die klanglichen Möglichkeiten des klassischen Klavierspiels weit hinausreicht, entwickelte Lukas eine Apparatur, die zu einem zentralen Element der Musik der Grandbrothers wurde. An dem Instrument werden eine Reihe elektromechanischer Hämmerchen befestigt, die über einen Laptop gesteuert auf verschiedene Teile des Klaviers klopfen und so artifizielle Sounds erzeugen.