Standpunkte.LAB | In memoriam Frederic Rzewski

Bei Frederic Rzewski hatte Kunst die Aufgabe, Zeitgeschehen kritisch zu reflektieren. Er nutzte seine künstlerischen Mittel dazu, die Öffentlichkeit mit gesellschaftlichen, politischen und sozialen Fragestellungen zu fordern. Im Sommer 2021 ist der Komponist in New York verstorben. Unvergessen in der Geschichte des Festivals ist die Aufführung seines monumentalen Variationszyklus‘ »The People United Will Never Be Defeated!« durch Igor Levit im Jahre 2012.
Wie kann die Antwort der jungen Generation von Heute auf dieses Werk in seiner musikalischen und politischen Dimension lauten?

Kuratiert von Igor Levit und dem Heidelberger Frühling nimmt sich der junge Künstler Mert Yalniz gemeinsam mit von ihm ausgewählten jungen Musiker*innen des ursprünglichen Protestsongs an und kreiert sein eigenes Variationenwerk im Gedenken an das große Vorbild Rzewski. Das Ergebnis wird an diesem Abend uraufgeführt.

Konzert mit Pause

Bitte informieren Sie sich vor dem Konzertbesuch über die aktuellen Corona-Regelungen und unsere Hygienevorschriften.

Anaïs Gaudemard

Die international annerkannte Solistin Anaïs Gaudemard hat sich schnell in der Musikwelt als eine der besten aktuellen Harfenspielerinnen durchgesetzt.

2012 gewann sie den 1.ten Preis des renommierten Internationalen Wettbewerbes von Israël sowie den Spezialpreis der besten Interpretation des Werkes The Crown of Ariadne von Murray Schafer für Harfenistin die gleichzeitig Schlagzeug spielt. 2016 wurde Sie mit dem 2.ten Preis sowie dem Spezialpreis des Münchener Kammerorchesters anlässlich des ARD Wettbewerbes München ausgezeichnet.

2015 erringt Sie den ” Thierry Scherz Preis ”  anlässlich der Sommets Musicaux in Gstaad. Dieser Preis, mit dem die Pro Scientia et Arte Stiftung die Harfenspielerin auszeichnet gibt ihr die Gelegenheit eine Cd mit Orchester aufzunehmen. Anaïs’s Wahl fiel auf die Konzerte für Harfe von Debussy, Boieldieu und Ginastera mit dem Orchester der Oper Rouen Normandie. Der offizielle Release der Cd erfolgte am 4. November 2016 bei dem Label Claves Records.

Anaïs Gaudemard hat das Privileg mit hervorragenden Orchestern zusammenzuarbeiten, wie zum Beispiel das Lucerne Festival Orchestra, das Münchener Kammerorchester, das Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks, das Philharmonie Orchester von Israël, das Symphonie Orchester von Israël, das Kammerorchester von Lausanne, das Orchester der Oper Rouen Normandie, Hong-Kong Sinfonietta, Gulbenkian Orchestra unter der Leitung von Dirigenten wie Claudio Abbado, Leonard Slatkin, Kazushi Ono, Nir Kabaretti, Leo Hussain, Emmanuel Krivine, Constantin Trinks,  So Perry, Jamie Philips, Wen-Pin Chien, Mariss Jansons, Ton Koopman, Jacques Lacombe u.a.

Anaïs Gaudemard hat Ihre Karriere vor kurzem angefangen und machte sich bereits dadurch in Asien aufmerksam, dass sie mit dem Hong Kong Sinfonietta am French May Festival gespielt hat. Sowohl als auch an den Musikfestspielen Radio France Montpellier, am Kolmar Festival mit dem Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, und an der AMG-Konzerte Basel « Rising Star » Serie.

In der nächsten Spielsaison wird sie vom Symphonieorchester Mulhouse eingeladen unter der Leitung von John Axelrod, vom Orchester der Oper von Rouen unter der Leitung von Jamie Phillips, vom Orchestra I Pomeriggi Musicali in Mailand unter der Leitung von Stefano Montanari, vom Gulbenkian Orchestra in Lisabon unter der Leitung von Ton Koopman…

Anaïs Gaudemard hat an der Musikhochschule in Lyon (CNSMD) studiert – 2013 erhielt Sie als einstimmigen Beschluss den ersten Preis mit den Glückwünschen der Jury – danach vervollkommnete Sie ihre Ausbildung an der HEMU in Lausanne, dort erhielt Sie das für Solisten spezialisierte Master mit den höchsten Auszeichnungen sowie den ersten Preis Max-D. Jost 2015 der die beste Ausführung eines Concertos auszeichnet. Seit 2014 ist Sie Laureatin der Firmenstiftung Banque Populaire, diese gewährt ihr ein Stipendium damit Sie ihr Engagment für die Kreation und den Auftrag von Werken für Harfe weiterführen kann.

Anaïs Gaudemard spielt eine Style 23 Gold Harfe, ein Geschenk des Hauses Lyon & Healy, Chicago auf dem 18. Internationalen Wettbewerb für Israel.

Duo Maingold

Christina Bernard, 1995 in Erlangen geboren, begann ihr Jungstudium mit 16 Jahren an der Hochschule für Musik Würzburg, wo sie seit 2013 ihr Studium bei Lutz Koppetsch fortführt. Ihre Ausbildung ergänzte sie durch Meisterkurse u. a. bei Arno Bornkamp, Joonatan Rautiola, Jan Schulte-Bunert, Vincent David, Lars Mlekusch und Johannes Thorell.

Christina Bernard gewann zahlreiche Preise, darunter erste Bundespreise bei Jugend musiziert, den dritten Preis beim Berthold Hummel-Wettbewerb in Würzburg, den ersten Preis beim 1st International J. Pakalnis International Competition for Wind and Percussion Instrumentalists in Litauen, den ersten Preis beim 23. Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb und den ersten Preis sowie Förderpreise beim Wettbewerb um den Wolfgang Fischer und Maria Fischer-Flach-Preis. 2018 erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs, verbunden mit der Aufnahme in die 63. Bundesauswahl Konzerte junger Künstler. Christina Bernard ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, von Yehudi Menuhin „Live Music Now“ und wurde durch das Deutschlandstipendium gefördert.

Orchestererfahrungen sammelte die Saxophonistin u. a. als Mitglied im Bundesjugendorchester, im WDR Sinfonieorchester Köln, bei den Essener Philharmonikern, den Würzburger Philharmonikern und den Thüringer Symphonikern. Als Solistin gastierte sie mit dem Kammerorchester in Bischkek, Kirgistan und dem Ensemble-Orchester der Nationalen Philharmonischen Gesellschaft Musica Humana Juventus in Litauen.

Lea Maria Löffler entdeckte ihre Liebe zur Harfe im Alter von fünf Jahren. Zu ihren Lehrern gehören u. a. Silke Aichhorn, Andreas Mildner und Mirjam Schröder. Von 2008 bis 2013 studierte sie in der Frühförderklasse der Hochschule für Musik Würzburg und von 2013 bis 2016 im Jungstudierenden-Institut der Hochschule für Musik Detmold, wo sie seit dem Wintersemester 2016 das Vollstudium bei Godelieve Schrama absolviert. 2018 bis 2019 ist sie als Erasmusstudentin in die Klasse von Isabelle Moretti am Conservatoire nationale supérieur de musique et de danse de Paris aufgenommen.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 erspielte sie sich ein Stipendium, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Zusätzlich wurde sie mit dem Sonderpreis des Verbandes der Harfenisten in Deutschland e.V. ausgezeichnet. 2018 war Lea Maria Löffler Preisträgerin beim Internationalen Harfenwettbewerb der Franz Josef Reinl Stiftung, 2012 beim Internationalen Harfenwettbewerb Félix Godefroid/Belgien und 2010 beim Harfenwettbewerb des Verbandes der Harfenisten in Deutschland e.V.

Seit 2018 wird sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes, seit 2017 von der Dr. Franz Stüsser-Stiftung und seit 2015 von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung gefördert. Außerdem erspielte sie sich das Conrad von der Goltz Stipendium der Hochschule für Musik Würzburg und erhielt Förderpreise der Sparkassen NRW und der Hindemith Stiftung.

2010 gab Lea Maria Löffler ihr erstes Solokonzert mit Orchester und spielte u. a. mit den Würzburger Philharmonikern. Orchestererfahrung sammelte sie im Bundesjugendorchester. Zudem hat sie mit mehreren Rundfunksendern wie dem BR, dem WDR und dem Deutschlandfunk zusammengearbeitet.

Trio NeuGehört

Christina Bernard, 1995 in Erlangen geboren, begann ihr Jungstudium mit 16 Jahren an der Hochschule für Musik Würzburg, wo sie seit 2013 ihr Studium bei Lutz Koppetsch fortführt. Ihre Ausbildung ergänzte sie durch Meisterkurse u. a. bei Arno Bornkamp, Joonatan Rautiola, Jan Schulte-Bunert, Vincent David, Lars Mlekusch und Johannes Thorell.

Christina Bernard gewann zahlreiche Preise, darunter erste Bundespreise bei Jugend musiziert, den dritten Preis beim Berthold Hummel-Wettbewerb in Würzburg, den ersten Preis beim 1st International J. Pakalnis International Competition for Wind and Percussion Instrumentalists in Litauen, den ersten Preis beim 23. Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb und den ersten Preis sowie Förderpreise beim Wettbewerb um den Wolfgang Fischer und Maria Fischer-Flach-Preis. 2018 erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs, verbunden mit der Aufnahme in die 63. Bundesauswahl Konzerte junger Künstler. Christina Bernard ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, von Yehudi Menuhin „Live Music Now“ und wurde durch das Deutschlandstipendium gefördert.

Orchestererfahrungen sammelte die Saxophonistin u. a. als Mitglied im Bundesjugendorchester, im WDR Sinfonieorchester Köln, bei den Essener Philharmonikern, den Würzburger Philharmonikern und den Thüringer Symphonikern. Als Solistin gastierte sie mit dem Kammerorchester in Bischkek, Kirgistan und dem Ensemble-Orchester der Nationalen Philharmonischen Gesellschaft Musica Humana Juventus in Litauen.

Larissa Henning, geboren 1996 in Heidenheim an der Brenz, besuchte von 2010 bis 2015 das Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar, als Schülerin von Thomas Schneider. 2014 begann sie ihr Jungstudium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Klasse von Jonas Bylund, wo sie seit 2015 im Hauptfach Posaune studiert.

In den Jahren 2012 und 2015 gewann sie jeweils einen ersten Bundespreis in der Kategorie Posaune solo beim Wettbewerb Jugend musiziert. 2019 erhielt sie mit dem Quartett der Hanover Trombone Class den Wettbewerbspreis für Musik der Kurt-Alten-Stiftung, als Anerkennung ihrer Finalteilnahme bei der International Trombone Association Quartet Competition 2018 in Iowa City. Larissa Henning war Mitglied im Bundesjugendorchester. Weitere Orchestererfahrung sammelte sie in der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Orkest van het Oosten in Enschede und als langjährige Aushilfe im Theater für Niedersachsen Hildesheim.

Lea Maria Löffler entdeckte ihre Liebe zur Harfe im Alter von fünf Jahren. Zu ihren Lehrern gehören u. a. Silke Aichhorn, Andreas Mildner und Mirjam Schröder. Von 2008 bis 2013 studierte sie in der Frühförderklasse der Hochschule für Musik Würzburg und von 2013 bis 2016 im Jungstudierenden-Institut der Hochschule für Musik Detmold, wo sie seit dem Wintersemester 2016 das Vollstudium bei Godelieve Schrama absolviert. 2018 bis 2019 ist sie als Erasmusstudentin in die Klasse von Isabelle Moretti am Conservatoire nationale supérieur de musique et de danse de Paris aufgenommen.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 erspielte sie sich ein Stipendium, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Zusätzlich wurde sie mit dem Sonderpreis des Verbandes der Harfenisten in Deutschland e.V. ausgezeichnet. 2018 war Lea Maria Löffler Preisträgerin beim Internationalen Harfenwettbewerb der Franz Josef Reinl Stiftung, 2012 beim Internationalen Harfenwettbewerb Félix Godefroid/Belgien und 2010 beim Harfenwettbewerb des Verbandes der Harfenisten in Deutschland e.V.

Seit 2018 wird sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes, seit 2017 von der Dr. Franz Stüsser-Stiftung und seit 2015 von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung gefördert. Außerdem erspielte sie sich das Conrad von der Goltz Stipendium der Hochschule für Musik Würzburg und erhielt Förderpreise der Sparkassen NRW und der Hindemith Stiftung.

2010 gab Lea Maria Löffler ihr erstes Solokonzert mit Orchester und spielte u. a. mit den Würzburger Philharmonikern. Orchestererfahrung sammelte sie im Bundesjugendorchester. Zudem hat sie mit mehreren Rundfunksendern wie dem BR, dem WDR und dem Deutschlandfunk zusammengearbeitet.

Tea Time im Europäischen Hof: Lea Maria Löffler

Anfang 20 blickt Lea Maria Löffler bereits auf eine beeindruckende Zahl von Wettbewerbserfolgen zurück. Zuletzt wurde sie vom Deutschen Musikrat in die Bundesauswahl »Konzerte junger Künstler« aufgenommen. In dieser Tea Time lässt sich eine vielversprechende Künstlerin mit breitgefächertem Repertoire entdecken: Von Johann Sebastian Bach über Gabriel Fauré bis hin zu Nino Rota reicht das unterhaltsame Programm.

In Kooperation mit dem Europäischen Hof Heidelberg

Doesjka van der Linden

Doesjka van der Linden, geboren in Dordrecht (NL), erhielt mit sechs Jahren bei Nancy Stam ihren ersten Harfenunterricht. Es folgten Vorklassenunterricht und Studium an der Hogeschool voor Muziek en Dans in Rotterdam bei Sarah O’Brien. Im Jahre 2003 wechselte sie an die Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau, wo sie Ihr Diplom als Musiklehrerin (bei Sarah O’Brien) erfolgreich abschloss.

Aufbaustudiengänge zur „künstlerischen Ausbildung“ und die „Advanced Studies“ bei Kirsten Ecke ergänzen ihr Profil. Weiterhin nahm sie an Meisterkursen u.a. bei Stefica Žužek und Erika Waardenburg teil.

Als freiberufliche Konzertharfenistin geht sie sowohl solistischen als auch kammermusikalischen Projekten im In-und Ausland nach. Als Harfenistin im Orchester spielte sie u.a. im SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, im Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg und ist Aushilfe im Philharmonischen Orchester Freiburg.

Doesjka van der Linden unterrichtet u.a. an der Musikschule Offenburg Harfe und ist Lehrbeauftragte für das Fach »Methodik der Harfe« und als Unterrichtsassistentin der Harfenklasse von Kirsten Ecke an der Musikhochschule Freiburg.