Kammermusik Plus | Elisabeth Leonskaja

Welch großes Glück: Beethovens drei späte Meisterwerke, gespielt von der Grande Dame des Klaviers. Elisabeth Leonskaja ist präsenter als je zuvor in ihrer langen Karriere, hat in den letzten Jahren aufsehenerregende, maßstabsetzende Einspielungen von Werken Schuberts und Schumanns vorgelegt. Und nun also die großen letzten Sonaten Beethovens an einem Abend. Niemand, der das Klavier liebt, sollte sich dies entgehen lassen.

Die Vorfreude auf ein Wiedersehen im Konzertsaal ist selbstverständlich verbunden mit intensiver Vorsorge. Die geplanten Veranstaltungen werden unter Einhaltung der dann geltenden Versammlungsregelungen aufgrund der Pandemie-Krise sowie eines Hygiene- und Schutzmaßnahmenkonzepts durchgeführt. Der Heidelberger Frühling erarbeitet derzeit verschiedene Szenarien, damit auch bei begrenzter Zuschaueranzahl alle Ticketinhaber ein Konzert erleben können. Über die aktuelle Lage wird das Publikum jeweils zeitnah in Kenntnis gesetzt, Informationen dazu erhalten Sie auch immer in unserem Newsletter.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Kammermusik Plus | Pavel Kolesnikov

Das Programm dieses Abends ist so ungewöhnlich wie sein Interpret. Pavel Kolesnikov, 1989 in Nowosibirsk geboren und heute in London lebend, sammelt Parfums, fotografiert leidenschaftlich gern – und spielt betörend Klavier. Seine Einspielung der Klavierwerke von Louis Couperin auf einem modernen Konzertflügel ist ein Wunder an Klang und Stille. Kolesnikov ist ein feiner, ein extrem subtiler Interpret. Deshalb darf man sich auf »seinen« Schubert und Bach besonders freuen.

Die Vorfreude auf ein Wiedersehen im Konzertsaal ist selbstverständlich verbunden mit intensiver Vorsorge. Die geplanten Veranstaltungen werden unter Einhaltung der dann geltenden Versammlungsregelungen aufgrund der Pandemie-Krise sowie eines Hygiene- und Schutzmaßnahmenkonzepts durchgeführt. Der Heidelberger Frühling erarbeitet derzeit verschiedene Szenarien, damit auch bei begrenzter Zuschaueranzahl alle Ticketinhaber ein Konzert erleben können. Über die aktuelle Lage wird das Publikum jeweils zeitnah in Kenntnis gesetzt, Informationen dazu erhalten Sie auch immer in unserem Newsletter.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Kammermusik Plus | ACHTUNG ÄNDERUNGEN – Jean-Paul Gasparian statt Adam Laloum

Der französische Pianist Adam Laloum kann aufgrund der jüngsten coronabedingten Reisebestimmungen nicht nach Heidelberg reisen, der Heidelberger Frühling konnte jedoch binnen 24 Stunden einen hochkarätigen Ersatz finden: Jean-Paul Gasparian

Spielstättenwechsel
Da die Alte Aula der Universität Heidelberg unter den geltenden Sicherheitsregelungen nur eine sehr begrenzte Besucherzahl zulässt, findet das Konzert im Portland Forum in Leimen (Festhallenstraße 1, 69181 Leimen) statt.

Anfahrt:
Mit dem Auto: Ein kostenloser Parkplatz mit einer begrenzten Anzahl an Plätzen ist neben dem Portland Forum vorhanden (Parkplatz HeidelbergCement Oberklam, 69181 Leimen).

Mit dem ÖPNV: Vom Bismarckplatz ist das Portland Forum mit der Straßenbahnlinie 23 in
20 Minuten erreichbar (Richtung: Leimen; Haltestelle: Zementwerk).

Das Haus ist barrierefrei über eine Rampe zugänglich, Toiletten befinden sich im Erdgeschoss, die Empore ist über Treppen erreichbar.

Uhrzeit & Ersatzkarten
Um zu gewährleisten, dass Sie mit einem Sicherheitsabstand von 1,50 Metern im Saal platziert werden können, wird das Konzert am Dienstag, 13. Oktober zweimal und jeweils ohne Pause stattfinden, um 17 Uhr und 20 Uhr. Sie erhalten in der Woche vor dem Konzertabend Ersatzkarten per Post, die Ihre genauen Sitzplatzangaben im Portland Forum ausweisen. Wir haben uns um eine Platzierung entsprechend Ihrer Sitzplatzkategorie in der Alten Aula bemüht.

Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen
Wir bitten Sie bei der Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen herzlich um Ihre Mithilfe – damit Sie Ihren Konzertbesuch sicher und unbeschwert genießen können:

– Das Haus und der Saal öffnen 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Einlass wird von unserem Servicepersonal angeleitet. Bitte verlassen Sie den Sitzplatz erst wieder nach dem Konzert. Auch der Auslass aus dem Saal wird von unseren MitarbeiterInnen begleitet. Wir bitten Sie, das Gebäude nach Ende der Veranstaltung zügig zu verlassen.

– Bitte beachten Sie, dass an diesem Abend keine Abendkasse, kein gastronomisches Angebot und keine Garderoben zur Verfügung stehen.

– Bitte halten Sie den Sicherheitsabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen, die nicht in Ihrem Haushalt leben, während Ihres gesamten Besuchs ein.

– Im gesamten Gebäude herrscht die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes. Sobald Sie Ihren Sitzplatz im Saal eingenommen haben, dürfen Sie diesen gerne abnehmen.

– Im Haus wird Händedesinfektionsmittel zur Verfügung stehen – machen Sie gerne Gebrauch davon.

– Sollten Sie selbst Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur haben oder in Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person stehen, müssen wir Sie bitten, zu Hause zu bleiben.

Datenerhebung
Um gegebenenfalls mögliche Infektionsketten nachvollziehen und betroffene Personen informieren zu können, sind wir im Falle eines Falles dazu verpflichtet, die Kontaktdaten aller Konzertbesucher an die zuständige Gesundheitsbehörde weiterzuleiten.

Ihr Kontakt liegt uns vor, da Sie telefonisch oder im Webshop des Heidelberger Frühling Ihre Abonnements bzw. Karten erworben haben. Falls mehrere Karten gekauft wurden, steht der/die KäuferIn in der Pflicht, seine/ihre BegleiterInnen zu informieren.

Falls Sie Ihre Tickets weitergeben, verschenken oder den Konzerttermin nicht wahrnehmen, geben Sie uns bitte per Email unter tickets@heidelberger-fruehling.de Bescheid und geben Sie ggf. den Kontakt (Name, Anschrift, Email, Telefonnummer) des/der Konzertbesuchers/in an.

Kartenrückgabe
Falls Sie unter diesen neuen Umständen nicht zum Konzert kommen können, besteht die Möglichkeit, Ihre Karten zurückzugeben. Der Kartenpreis bzw. der anteilige Abonnementpreis wird Ihnen erstattet. Bitte machen Sie von Ihrem Kartenrückgaberecht in diesem Falle bis spätestens 12. Oktober Gebrauch. Alle Informationen zur Kartenrückgabe finden Sie hier. Sie erreichen uns per Email unter tickets@heidelberger-fruehling.de oder per Telefon unter 06221 584 00 44 (Mo–Fr 10–18 Uhr).

Benedikt Kristjánsson

Interview

Beruf: Tenor, global singer
Geburtsort: Húsavík, ein Fünfzehn-Seelendorf im Norden Islands
Alter: 33 Jahre, drei Kinder
Special interest: Bach, Evangelist

Du bist in Húsavík geboren, ein Nest an der Nordküste Islands- Lebt ein Stück Wikinger in dir fort?

Die Insel hat mich geprägt. Ich liebe die Landschaften, die Kultur und die Menschen. Die Volkslieder Islands inspirierten mich zu meiner ersten Solo-CD, auf der ich die einfachen unbegleiteten Melodien neben Lieder von Schubert stelle. Das Projekt hatte den Arbeitstitel „Zu mir, in das Boot“, dahinter könnte man schon ein Wikinger-Thema vermuten.

War Deutschland ein Kulturschock für dich?

Kein Schock, aber eine große Umstellung schon. In Berlin leben 3,7 Millionen Menschen und in ganz Island nur 356.000. Ich hatte das Glück, dass mir Deutschland und seine Sprache vertraut waren, denn ich bin mit neun ein Jahr in Heidelberg zur Schule gegangen. Wenn man Berufsmusiker werden möchte, muss man für eine gute Ausbildung raus aus Island, ich habe Berlin gewählt.

Du hast erst mit vierzehn in deiner Rockband mit dem Singen begonnen, in der Regel lernen Evangelisten ihr Handwerk eher in Knabenchören.

Bei Familientreffen sangen wir mit siebzehn Onkel und Tanten vierstimmig, daher denke ich, dass wir eine musikalische Familie sind. Meine Mutter ist ausgebildete Sängerin, aber ich habe mit klassischer Gitarre begonnen. Das Singen kam mit der Band, Chormusik habe ich später im isländischen Jugendchor kennen- und lieben gelernt.

Und wie wurde das Hobby zum Beruf?

Mein Vater schenkte mir zum sechszehnten Geburtstag eine CD von Fritz Wunderlich, die mich so in den Bann geschlagen hat, dass ich nur noch eines wollte: Sänger in Deutschland zu werden.

Dein Vater ist Theologe, auch du bezeichnest dich als gläubigen Christen. Wie wichtig sind dir Oratorien und ihre Botschaften?

Sehr wichtig, ein Beispiel ist die Johannespassion für Tenor allein, die ich 2019 mit dem Podium Esslingen aufgenommen habe und für die wir den Opus Klassik als innovativstes Konzert gewonnen haben. Ich singe alle Partien, bin also Jesus, Petrus, Pilatus, die Magd und die Juden. Eine verrückte Idee, aber ich habe ein Konzept entwickelt, wie man das Stück mit nur einem Sänger, Schlagwerk und Tasteninstrument aufführen kann.

Deine Stimme klingt nordisch hell, hast du ein Vorbild?

Ja, ich habe Vorbilder, aber nicht im Sinne von „Ich möchte genauso wie dieser Sänger klingen“. Ich versuche immer die natürliche Farbe meiner Stimme zu erhalten.

Der Kanon vor den großen christlichen Festen ist eng: Du singst über Wochen Bachs Weihnachtsoratorium oder seine Passionen. Hast du Angst vor Routine?

Nein, denn nur die Gegenwart zählt. Ich gebe immer alles und singe jedes Konzert als ob es mein Letztes wäre.

Was sind die Momente puren Glücks?

Wenn ich spüre, dass ich die Menschen bewege. Das sind magische Momente. Wenn ich sie erreicht habe, spüre ich als Resonanz die Energie der Zuhörer.

Biografie

Der Tenor Benedikt Kristjánsson ist in Húsavík, Island geboren.  Seinen ersten  esangsunterricht mit 16 Jahren erhielt er bei seiner Mutter, Margrét Bóasdóttir an der Reykjavík Akademie für Gesang. Er war Mitglied und häufiger Solist in dem renommierten Jugendchor Hamrahlíðarkórinn« unter der Leitung von Thorgerdur Ingolfsdottir.
Er studierte bei Prof. Scot Weir an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin und besuchte Meisterkurse bei Peter Schreier, Christa Ludwig, Elly Ameling, Robert Holl, Andreas Schmidt und Helmut Deutsch. Er ist ein 1. Preisträger des Internationalen Gesangs-Wettbewerbs cantateBach in Greifswald, und ein Publikumspreisträger des Internationalen J. S. Bach-Wettbewerb in Leipzig.

Solistische Engagements führten ihn zu manchen der berühmtesten Konzertsälen der Welt. Wie z.b Konzerthaus Wien, Berliner Philharmonie, Chapelle Royal in Versailles, Walt-Disney Hall in Los Angeles und Concertgebouw Amsterdam. Er arbeitete mit mit namenhaften Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Gaechinger Cantorey, Hofkapelle München, Nederlandse Bachverening, Gulbenkian Orchestra, Akademie für Alte Musik Berlin und Freiburger Barockorchester.

Er arbeitete mit Dirigenten wie Michel Corboz, Jos van Veldhoven, Christoph Spering, Vaclav Luks, Reinbert de Leeuw, Peter Dijkstra, Reinhard Goebel, Philippe Herreweghe und Hans-Christoph Rademann.

Im Oper Bereich sang Benedikt an der Staatsoper in Berlin, und im Theater Kiel und Staatstheater Braunschweig, wo er baroque und modernes repertoire gesungen hat.

Auch tretet er regelmaßig auf bei Festivals wie Musikfest Stuttgart, Thüringer Bach-Wochen, Händefestspiele in Halle und Festival Oude Muziek in Utrecht.

Sein Debüt-CD “Drang in die Ferne” ist bei dem Label GENUIN im Jahr 2019 erschienen, mit Liedern von Franz Schubert und Isländischen Volksliedern a capella.

 

Wagner Moreira

Der brasilianische Tenor Wagner Moreira studierte and der Universidade Federal de Minas Gerais in Brasilien sowie an der Royal Academy of Music in London, und von 2016 bis 2018 war er Mitglied der Royal Academy Opera.

Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe, darunter des Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg/DE, des Wettbewerbs Bampton Classical Opera Young Singers/ UK, des Villa-Lobos Wettbewerbs/ BRA, des Wettbewerbs des Orquestra Sinfônica de Minas Gerais/BRA und des Internationalen Gesangswettbewerbs Bidu Sayão/ BRA.

Sein Opernrepertoire umfasst Partien wie Ottavio / DON GIOVANNI, Basilio und Don Curzio / LE NOZZE DI FIGARO, Oebalus / APOLLO ET HYACINTHUS, Zweiter Soldat / L’INCORONAZIONE DI POPPEA, Goro / MADAMA BUTTERFLY, Pluto / ORPHÉE AUX ENFERS, Docteur miracle / LE DOCTEUR MIRACLE und Marco Orazio/ GLI ORAZI E I CURIAZI.

Darüber hinaus verfügt Wagner Moreira über Erfahrung als Oratoriensänger, darunter in Mozarts „Requiem“ und „Krönungsmesse“, Beethovens C-Dur Messe und der 9. Symphonie, Haydns „Nelson Messe“ sowie Händels „Messias“, Bachs „Johannespassion“ und Rossinis „Stabat Mater“.

Als Mitglied des Song Circles der Royal Academy of Music und des Britten-Pears Young Artist Programmes hat er auch viel Erfahrung mit Liedrepertoire gesammelt.

Diese Spielzeit gibt er sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin in der Uraufführung von Chaya Czernowins „HEART CHAMBER“ unter der musikalischen Leitung von Johannes Kalitzke.

Geng Lee

Der junge lyrische Bariton Geng Lee wurde 1994 in Shenzhen, China geboren. Von 2010-2014 studierte bei Prof. Yue-Mei Li an der Musikschule „Xing-hai“ in Guangzhou.

Seit 2014 studiert Geng Lee an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Gesang zunächst bei Prof. Jörn Dopfer, aktuell bei Frau Prof. Carolyn Grace James (ehemals: Sopranistin an der MET) und Lied bei Prof. Burkhard Kehring.

Nach der Teilnahme am 25th „Flame“ Wettbewerb 2014 in Paris ging er als bester junger Sänger hevor und bekam ein Stipendium für Meisterkurse an der Sommer-Akademie Salzburg zugesprochen.

2015 errang Lee den 2. Preis der Absalom-Stiftung beim Mozartwettbewerb für Gesang Hamburg. Im selben Jahr folgte ein Auftritt als St. Brioche in F. Lehárs Operette„Die lustige Witwe“ (Inszenierung: Philipp Himmelmann) mit den Hamburger Symphonikern (Dir.: W. Wentzel). Mit dem Wandsbeker Sinfonieorchester und dem Chor „Da Capo“ sang er die Bass-Partie im Weihnachtsoratorium I-III in der St. Nicolai-Kirche und war außerdem für eine Aufnahme von F. Schuberts „Messe“ als Bass engagiert. Zusammen mit dem Orchester und dem Chor der Deutschen Kinderärzte sang Lee in St. Petri Hamburg bei einem Benefizkonzert für Flüchtlingskinder unter der Leitung von Manfred Fabricius dabei.

2016 stellte er sich als Papageno in Mozarts „ Die Zauberflöte“ wieder mit den Hamburger Symphonikern unter der Leitung von W. Wentzel in einer Inszenierung von W. Ansel vor. 2018 folgte ein Auftritt in P. Tchaikowskys „Eugen Onegin“ als Saretzki an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit Mitgliedern des Hochschulorchesters in einer Inszenierung von Mien Bogaert.

Im Juni desselben Jahres gewann Geng Lee den 1. Preis (Sonderpreis der Gustav-Mahler- Vereinigung) beim 3. Gustav Mahler-Liedwettbewerb, ausgerichtet von der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der Rochna-Stiftung (Prof. B. Kehring) zusammen mit seinem Duopartner dem niederländischen Pianist Daan Boertien.

Im Januar 2019 nahm Geng Lee an einer Veranstaltung im Rathaus Harburg unter dem Titel „Stars von morgen“ teil.Im Sommer 2019 folgte ein Auftritt als Herr Flut in O. Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ (Inszenierung: W. Ansel) mit den Hamburger Symphonikern (Dir.: W. Wentzel) an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Am 12. Juli 2019 schloss Geng Lee begleitet von seinem Duopartner Daan Boertien seinen Bachelor Gesang mit Höchstpunktzahl (1,0) ab.

Georg Poplutz

Der für seine klangliche Empfindsamkeit und Ausdrucksstärke geschätzte Lied- und Oratorientenor Georg Poplutz gehört zu den vielgefragten Interpreten seines Fachs, insbesondere auch als „Evangelist“. Er konzertiert 2019/20 u.a. mit Jürgen Banholzer, Jörg-Andreas Bötticher, Matthias Grünert, Rudolf Lutz, Hermann Max, Ralf Otto, Christoph Prégardien, Hans-Christoph Rademann, Michael Schneider und Michael A. Willens, mit Arno Paduchs „Johann Rosenmüller Ensemble“, dem „Cantus Cölln“ von Konrad Junghänel sowie mit einem Duettprogramm mit dem Freiburger BarockConsort bei namhaften Festivals und in bedeutenden Konzerthäusern und Kirchen in Deutschland sowie in Belgien, Japan, der Schweiz und in Spanien. Konzertreisen führten ihn außerdem nach China, Mexiko, Singapur und Südafrika. Poplutz hat an zahlreichen Rundfunk- und mehr als 80 CD- bzw. DVD-Aufnahmen als Solist mitgewirkt, darunter sind Bachs Weihnachtsoratorium und die Passionen mit Otto (Naxos), einige Kantaten Bachs für die J.S.Bach-Stiftung St. Gallen mit Lutz und zahlreiche Werke für die aktuelle Heinrich-Schütz-Gesamtaufnahme (Carus) mit Rademann zu finden. Dem Lied widmet sich Poplutz u.a. mit seinem Klavierpartner Hilko Dumno (CD „Lieder an die Entfernte“) und mit seinen Gitarrenpartnern Asendorf & Hladek (CD Schuberts „Die schöne Müllerin“) und dem Schweizer Duo Morat-Fergo (Schuberts „Winterreise“) sowie mit seinem Orgelpartner Jürgen Banholzer. Nach dem Lehramtsexamen in Münster und Dortmund studierte der im westfälischen Arnsberg aufgewachsene Poplutz Gesang in Frankfurt/M. und Köln bei Berthold Possemeyer und Christoph Prégardien. Seit 2010 wird er stimmlich von Carol Meyer-Bruetting beraten.

Leif Ove Andsnes

Der norwegische Pianist Leif Ove Andnes hat sich mit seiner herausragenden Technik und seinen hervorragenden Interpretationen weltweit einen Namen gemacht. Er tritt weltweit in den großen Konzertsälen auf, konzertiert mit den führenden Orchestern der Welt und weist gleichzeitig eine umfangreiche Diskografie vor. Er ist Gründungsdirektor des Rosendal Chamber Music Festivals, war fast zwei Jahrzehnte lang einer der künstlerischen Leiter des Risør Festival of Chamber Music sowie Musikdirektor des kalifornischen Ojai Music Festivals. Er ist Ehrendoktor der norwegischen University of Bergen und der New York Juilliard School.

Nach dem Erfolg ihrer Zusammenarbeit im Rahmen des Projekts „Beethoven Journey“ haben sich Andsnes und das Mahler Chamber Orchestra nun zu einem weiteren großen Projekt zusammengefunden: „Mozart Momentum 1785/86“, das sich in dieser Saison vor allem auf die Klavierkonzerte Nr. 20-22 des Komponisten konzentriert. Diese stehen ebenso im Zentrum seiner bevorstehenden Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem San Francisco Symphony Orchestra, dem St. Paul Chamber Orchestra, dem Oslo Philharmonic Orchestra und den Göteborger Symphonikern – bei letzterem ist er Artist-in-Residence 2019/20 ist. Ein weiterer Höhepunkt dieser Residenz ist die Aufführung von Edward Griegs Klavierkonzert, das er außerdem mit den Chicago Symphony, Boston Symphony, NDR Elbphilharmonie, St. Petersburg Philharmonic, Oslo Philharmonic und Bergen Philharmonic spielt. Im Rahmen einer Europatournee ist er zudem mit einem einem Soloprogramm mit Werken von Dvořák, Bartók zu erleben.

Leif Ove Andsnes, ist Exklusivkünstler bei Sony Classical. Kürzlich wurde er zum neunten Mal für einen Grammpy nominiert und wurde mit sechs Gramophone Awards ausgezeichnet. Zu seinen weiteren Auszeichnungen gehören der Instrumentalistenpreis der Royal Philharmonic Society, der Gilmore Artist Award und der Peer Gynt Prize.

Leif Ove Andsnes wurde 1970 in Karmøy, Norwegen, geboren und studierte am Bergen Music Conservatory. Derzeit ist er künstlerischer Berater der Prof. Jirí Hlinka Piano Academy in Bergen.

Entfällt – Tea Time im Europäischen Hof: Duo Schepansky-Wehrmeyer

Das Duo Schepansky-Wehrmeyer ist eines der besonderen Art. Wer hat je schon einmal klassische Musik für Violine und Akkordeon gehört? Das Akkordeon kann in diesen Arrangements seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen: Bald Orgel, bald Orchester, schlüpft es mühelos in solistische und begleitende Rollen. Mit Maria Wehrmeyer ist an diesem Nachmittag eine Stipendiatin der Kammermusik Akademie 2020 noch einmal zu erleben.

Hören Sie hier das Konzertprogramm auf Spotify

In Kooperation mit dem Europäischen Hof Heidelberg und

Entfällt – Boris Giltburg

Über »pianistische Sternstunden« und »Standing Ovations« berichtete die Presse, als Boris Giltburg im November 2017 zuletzt in Heidelberg gastierte. Die Begeisterung des Publikums kam nicht von ungefähr: Boris Giltburg gelingt nämlich etwas ganz Rares: die Verbindung von makellosem Virtuosentum mit Empfindsamkeit, Nachdenklichkeit und Intellekt. Seine Programme sind stets klug komponiert, er liebt auch das Entlegene. Und zugleich weiß er alles über die Effekt-Möglichkeiten seines Instruments. Das ist unwiderstehlich.

Hören Sie hier das Konzertprogramm auf Spotify

In Kooperation mit der Universität Heidelberg