Viviane Hagner fotografiert vonTimm Kölln

Viviane Hagner

Die in München geborene Geigerin Viviane Hagner, hoch gelobt für ihr außergewöhnliches musikalisches Gespür, ist als Orchestersolistin, Rezitalistin und Kammermusikerin weltweit sehr gefragt.

Seit ihrem internationalen Debüt im Alter von zwölf Jahren ist Hagner für ihre intelligenten Interpretationen und ihren wunderbaren, substanziellen Klang bekannt geworden. Sie trat unter anderem mit den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic, dem Cleveland Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig und den Münchner Philharmonikern auf.

Hagners eindrucksvolle Saison 2019-2020 führt sie durch Europa und Nordamerika, unter anderem mit Mendelssohns Violinkonzert in d-Moll mit der Deutschen Stiftung Musikleben in Hamburg, Bergs Violinkonzert mit dem Seoul Philharmonic und dem Dirigenten Markus Stenz sowie Unsuk Chins Violinkonzert mit Vancouver Symphony unter der Leitung von Otto Tausk. Im Februar geht Hagner mit der Camerata Salzburg auf Italien-Tournee, wo sie in so bedeutenden Konzertsälen wie dem Teatro di San Carlo in Neapel und dem Teatro Communale di Modena Mozarts Violinkonzert Nr. 5 und Schuberts Rondo in A-Dur spielen wird.  Als Kammermusikerin tritt Hagner in dieser Saison beim Lammermuir-Festival und bei der Villa Music sowie bei einem Rezital mit Nicole Hagner in Winnenden auf.

Viviane Hagner fördert und spielt auch leidenschaftlich gern neue, unentdeckte Musik. Sie hat sich für Werke von Sofia Gubaidulina, Karl Amadeus Hartmann und Witold Lutoslawski eingesetzt. Im Jahr 2002 brachte sie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Kent Nagano Unsuk Chins Violinkonzert zur Uraufführung. Kürzlich war Hagner mit der asiatischen Erstaufführung von Anders Hillborgs zweitem Violinkonzert mit dem Seoul Philharmonic Orchestra zu erleben.

 

Claire Huangci fotografiert von MateuszZahora

Claire Huangci

Die junge Pianistin Claire Huangci, Gewinnerin des ersten Preises sowie des Mozartpreises beim Concours Géza Anda 2018, zieht ihr Publikum durch „glitzernde Virtuosität, gestalterische Souveränität, hellwache Interaktion und feinsinnige Klangdramaturgie“ (Salzburger Nachrichten) in den Bann. Von einem unbändigen Forschergeist beseelt beweist sie ihre Wandlungsfähigkeit mit einem ungewöhnlich breiten Repertoire von Bach und Scarlatti über die deutsche und russische Romantik bis hin zu Bernstein, Gulda oder Corigliano.

In Solorezitalen und als Partnerin internationaler Orchester konzertierte Claire Huangci bereits in bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall New York, der Suntory Hall Tokyo, dem NCPA Beijing, der Philharmonie de Paris, dem Gasteig München, dem Gewandhaus Leipzig, der Elbphilharmonie Hamburg und der Franz Liszt Akademie Budapest sowie auf renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Verbier Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival oder dem Klavierfestival Ruhr. Orchester wie das Mozarteumorchester Salzburg, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, das Tonhalle-Orchester Zürich, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das China Phil-harmonic Orchestra und das Vancouver Symphony Orchestra, sowie Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Eva Ollikainen, Mario Venzago, Cornelius Meister und Elim Chan zählten dabei zu ihren geschätzten Partnern.

Zum Saisonstart 2020/21 beeindruckte sie durch ihre packende Interpretation der Lisztschen Transkription von Beethovens 6. Symphonie, die sie anlässlich des Beethovenjahres vielerorts aufführte, unter anderem für das Rheingau Musikfestival in dessen Zusammen-arbeit mit der Streamingplattform MagentaMusik 360 sowie beim Klavierfestival Ruhr, wo sie das Werk mit der 7. Symphonie paarte. Nach Auftritten im Klavierduo mit Alexei Volodin an der Elbphilharmonie Hamburg, sowie mit ihrem Trio Machiavelli anlässlich dessen neuer CD, gehören zu den Highlights im Herbst 2020 ihre Solorezitale im Großen Saal der Berliner Philharmonie und der Elbphilharmonie Hamburg. Ein wichtiges Rezital-Debüt steht zudem im Frühjahr in ihrer Heimat in der „Great Performers Series“ am Lincoln Center New York an. Orchesterengagements führen sie unter anderem zur Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken, dem Museumsorchester Frankfurt und zum Slovak Philharmonic Orchestra. Das Nordic Chamber Orchestra leitet sie vom Klavier aus mit Konzerten von Mozart und Chopin.

Gestartet hatte Claire Huangci ihre internationale Karriere bereits im Alter von neun Jahren mit Konzertauftritten und Wettbewerbserfolgen. Wichtige Impulse erhielt sie von ihren Lehrern Eleanor Sokoloff und Gary Graffman am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia, bevor sie 2007 zu Arie Vardi nach Hannover wechselte. Besonders als ausdrucksstarke Chopin-Interpretin fiel sie zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn auf, nicht zuletzt durch erste Preise bei den Chopin-Wettbewerben in Darmstadt und Miami (2009/2010). Zudem gewann sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen ARD Musikwettbewerb 2011.

Nach der Debüt-CD mit Solowerken von Tschaikowsky und Prokofjew und einem Doppel-album mit Scarlatti-Sonaten (Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie „Editor’s Choice“ des Magazins Gramophone) erschienen 2017 Claire Huangcis vielgelobte Einspielung der Nocturnes von Chopin und 2018 die kompletten Préludes von Sergej Rachmani-now. Auf Aufnahmen von Beethovens Violinkonzert in der Klavierfassung sowie der Fanta-sie für Klavier und Orchester von Schubert/Kabalewski mit dem RSO Wien folgte im Herbst 2019 ihr Orchester-Album mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken unter Shiyeon Sung, eine Einspielung der frühen Klavierkonzerte von Chopin und Paderewski. Im Sommer 2020 legte sie mit ihrem Trio Machiavelli ihr erstes Kammermusikalbum mit In-terpretationen von Ravels Klaviertrio sowie Chaussons Klavierquartett vor: „eine insge-samt beglückende Neuaufnahme (…) herrlich transparent, zugleich expressiv.“ (BR Klassik).

Jean-Selim Abdelmoula fotografiert von Kaupo Kikkas

Jean-Sélim Abdelmoula

“Not only is Jean-Sélim Abdelmoula a fine pianist with great sensitivity and imagination, he’s also a major talent in composition. When he plays Bach, Chopin and Schubert, he does it with a composer’s understanding.”
– Sir András Schiff

“An uncommonly poetic musician”
– The New York Times

Jean-Sélim Abdelmoula, geboren 1991, ist ein Schweizer Pianist und Komponist. Als Solist trat er bereits u.a. in der Tonhalle Zürich, dem Palau de la Música in Barcelona, der Koerner Hall in Toronto, dem Bremen Sendesaal, der Carnegie Hall in New York, der Royal Festival Hall sowie der Barbican Hall in London auf. Verschiedene wichtige Festivals wie die Ittinger Pfingstkonzerte, das Luzern Festival und Prussia Cove Open Chamber Music luden ihn ein sowie das Banff Artist in Residence Program. Sowohl für sein Klavierspiel als auch für seine Kompositionen erhielt Jean-Sélim Abdelmoula verschiedene Preise, u.a. den Prix culturel de la Fondation Leenaards, die ersten Preise des Concours d’Interprétation Musicale de Lausanne und der Edvard Grieg International Composer Competition. 2014/15 ist er Mitglied der Rebanks Family an der Glenn Gould School in Toronto und trat damit mehrmals in Kanada auf. Außerdem ist er Träger des renommierten Guildhall Wigmore Recital Prize und des Bostoner Lili Boulanger Memorial Fund Award 2018. András Schiff lud ihn für seine Reihe Building Bridges in der Saison 2015/16 mit Konzerten in Berlin, Frankfurt, Zürich, New York, Schumannfest Düsseldorf und Palais des Beaux-Arts in Brüssel ein.

Seine Werke werden regelmäßig aufgeführt, u.a. von Musikern wie Heinz Holliger, Antje Weithaas, Patricia Kopatchinskaja, Sylvia Nopper, Gilles Colliard und Einar Steen-Nokleberg, sowie von Ensembles wie dem Orchestre de Chambre de Toulouse, den Swiss Chamber Soloists, der Camerata Bern, dem Zürcher Kammerorchester und dem Ensemble Séquence.

Seine Begeisterung für das Kino führte zur Zusammenarbeit mit zahlreichen Regisseuren. Neben anderen Projekten schrieb er den Soundtrack für den Film Chasse à l’âne von Maria Nicollier, der für den offiziellen Wettbewerb beim Festival in Locarno ausgewählt und beim London Film Festival 2011 mit dem Preis für den besten Kurzfilm ausgezeichnet wurde. Für den Film Love After Sunrise von Hadi Ghandour schrieb er ebenfalls die Musik. Dieser Film gewann Preise beim Los Angeles International New Wave Festival und beim Norwich Festival.

Er studierte bis 2010 Klavier bei Christian Favre an der HEMU Lausanne und anschließend Kammermusik an der Guildhall School of Music and Drama in London bei dem Pianisten Ronan O’Hora. Derzeit studiert er Komposition bei Julian Anderson. Er besuchte Meisterkurse bei Ferenc Rados, Andras Schiff, Denes Varjon, Mitsuko Uchida, Imogen Cooper, Stephen Hough, Angela Hewitt, Richard Goode und Leon Fleisher, im Bereich Komposition arbeitete er mit Heinz Holliger und George Benjamin. Ab September 2018 wird Jean- Sélim einer der beiden Studenten des Sir Andras Schiff Performance Programme für junge Pianisten n der Kronberg Akademy in Deutschland sein.

KONZERTSTREAM – Alina Pogostkina & Maximilian Hornung

KONZERTSTREAM – All’Ongarese

KONZERTSTREAM – Jonas Palm solo

Sarah Christian und Maximilian Hornung

KONZERTSTREAM – Sarah Christian und Maximilian Hornung spielen Jörg Widmanns Heidelberger Duos

ENTFÄLLT – Lied Fellow Konzert III: Metamorphose

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