KammermusikFEST: Fabian Müller & Jonas Palm

Wer eine neue Sonate oder Etüde komponiert, führt die jeweilige Gattung weiter. Deshalb wird das auch häufig zum Anlass genommen, sich mit der Tradition auseinanderzusetzen. Claude Debussy etwa ging es in seiner späten Kammermusik um die Rückbesinnung auf die französische Musik des 18. Jahrhunderts – in betonter Abkehr von der dominierenden deutsch-österreichischen Romantik. Seine elegante Cellosonate zeigt aber auch deutliche spanische Anklänge. Bei György Ligeti erinnert schon der französische Titel „Études pour piano“ an das Vorbild Debussy. Seine zwischen 1985 und 2001 entstandenen insgesamt 18 Klavieretüden warten allerdings zudem mit exorbitanten Schwierigkeiten auf, vor allem, was die Rhythmen betrifft. César Francks Cellosonate – eine Variante seiner berühmten Violinsonate – erschien einem Kritiker seiner Zeit trotz ihrer modernen Formgebung „wie eine der schönsten Kompositionen der großen Klassiker“, so, als hätte Bach im 19. Jahrhundert gelebt.

€ 29 Einzelticket
€ 75 KammermusikFEST Pass (alle 3 Veranstaltungen)

Als InhaberIn der SWR2 Kulturkarte erhalten Sie auf dieses Konzert 25% Rabatt, buchbar hier im Webshop oder unter Tel. 06221 584 00 44.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

KammermusikFEST: ricordilab

€ 29 Einzelticket
€ 75 KammermusikFEST Pass (alle 3 Veranstaltungen)

In Kooperation mit der Universität Heidelberg und dem ricordilab (Ricordi Berlin)

KammermusikFEST Pass

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Igor Levit & Hagen Quartett

Mozart kann heller strahlen als jeder andere Komponist. Aber besonders berührt seine Musik, wenn sich ein Schatten über seine „Sonne“ legt, wie im h-Moll-Adagio KV 540, das reich ist an Trauer- und Klagegesten, dazu schroff in den dynamischen Kontrasten und seiner Harmonik. Vergleichbares lässt sich auch im erregt-ergreifenden letzten Streichquartett des Wiener Klassikers beobachten. „In diese Musik ist der Daseinsschmerz so als etwas Selbstverständliches hineingewoben, dass er sich immer wieder in rätselhafte, unergründliche Schönheit hüllen darf“, befand Musikredakteur Andreas Grabner. Schostakowitschs Klavierquartett von 1940 handelt – wie viele seiner Werke – unterschwellig von der Kriegsbedrohung. Es ist ein Stück voll unterdrückter Dramatik. Gleichzeitig huldigt es im Präludium-Fuge-Satzpaar wie auch in der glasklaren Linienführung Johann Sebastian Bach als dem großen musikalischen Vorbild des Russen.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Eröffnung Standpunkte

Johann Sebastian Bach bildet mit seiner Musik einen steten Bezugspunkt in der Dramaturgie der „Standpunkte“-Konzerte. Bei der Eröffnung rahmt er zunächst einmal das Programm mit geistlichen Motetten. Auf sein kunstvolles dreistimmiges Ricercar aus dem „Musikalischen Opfer“ antwortet dann ausgerechnet der sich in der Entfaltung sanfter Einzelklänge verlierende Morton Feldman, den Mehrstimmigkeit nervte (“Polyphony sucks”, pflegte er zu sagen). Ein romantisches Bach-Bild mit kräftigen Farben malt Ferruccio Busoni in seiner Bearbeitung des Choralvorspiels “Nun komm, der Heiden Heiland”. Einen weiteren Choral, nämlich “Vor deinen Thron tret ich hiermit”, bindet der von Bach begeisterte Felix Mendelssohn Bartholdy ins Finale seines zweiten Klaviertrios ein. Drei ehemalige Stipendiaten der Kammermusik Akademie geben sich da als Trio die Ehre.

Mehr über die Standpunkte »

»Standpunkte« Wahlabo: Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen der »Standpunkte« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt.
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SPRINGboard: Joel Blido & Daniel Golod

Junge Künstlerpersönlichkeiten, die auch über ihre Musik hinaus etwas zu sagen haben, gehören unbedingt zum Heidelberger Frühling. Ihnen eine Plattform zu bieten, im Gespräch in ihre Welt einzutauchen, musikalische Ideen, Ungehörtes und Neues mit ihnen zu entdecken – dafür steht das neue Konzertformat im Festival »SPRINGboard«. Ein »Spungbrett« in viele Richtungen, denn für NachwuchsmusikerInnen ist der »Frühling« nicht selten eine wichtige Karrierestation auf dem Weg nach oben. Und das Publikum wird bei »SPRINGboard« in neue Hörwelten katapultiert. Die perfekte Bühne dafür bietet das Dezernat 16, ein Ort, der sich der Kreativwirtschaft verschrieben hat und Start-Ups Raum zur Entwicklung und Entfaltung gibt.

An jedem Festivaldonnerstag ab 19 Uhr öffnen sich hier die Türen, um in lockerer Atmosphäre, mit einem Drink in der Hand, entspannt und neugierig sieben junge MusikerInnen und ihre Musik kennenzulernen.

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

Fauré Quartett: 25 Jahre

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Wir danken
Dr. Hans-Peter Wild

Mittagskonzert II

Markus Becker und vier Fellows der Kammermusik Akademie laden ein zum Mittagskonzert mit Beethoven und Brahms. Virtuosität, Dramatik und Brillanz verlangt der vor 250 Jahren geborene Klassiker Beethoven in seiner konzertanten „Kreutzersonate“ von den beiden Solisten. Kein Wunder, dass mit diesem Stück auch Franz Liszt und der Geiger Lambert Massart oder Clara Schumann und Joseph Joachim Erfolge gefeiert haben. Besonders sangliche Themen und ein warmer Grundton zeichnen demgegenüber das Brahmssche Klarinettentrio aus. Der deutsche Romantiker, der eigentlich schon das Komponieren aufgeben wollte, hatte da den „eigenartigen Zauber des Klarinettenklangs“ für sich entdeckt und mischte ihn mit dem des Cellos. „Es ist, als liebten sich die Instrumente“, befand nicht nur Brahms-Freund Eusebius Mandyczewski.

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Mittagskonzert I

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Musik in den Häusern der Stadt

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