Nils Mönkemeyer & William Youn

„Die Viola in meinem Leben“ – der Titel des hypnotischen Stücks von Morton Feldman aus der gleichnamigen Werkgruppe des Amerikaners könnte auch über dem ganzen Konzert von Nils Mönkemeyer und seinem Klavierpartner William Youn stehen. Dabei muss sich die von den meisten Komponisten schmählich vernachlässigte Bratsche ihren Status erkämpfen, ist sie doch in deren Kammermusik – wenn überhaupt – oft nur als Alternativinstrument vorgesehen. So übernimmt sie die Führung hier in Schumanns Opus 70 vom Horn, in der späten Brahms-Sonate von der Klarinette und im Gemeinschaftswerk der „F.A.E-Sonate“ von der Violine.

Inhaber der RNZettKarte plus eine Begleitperson erhalten bei diesem Konzert 10% Rabatt. An allen VVK-Stellen der RNZ erhältlich, nicht mit anderen Rabatten kombinierbar, täglicher regulärer Bezug der RNZ vorausgesetzt.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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Konzert mit Pause

Wir danken

 

Boulanger Trio

»So interpretiert zu werden, ist wohl für jeden Komponisten ein Wunschtraum », schreibt Wolfgang Rihm in einem Brief über das Boulanger Trio. Im Frühling 2022 feiert der Komponist und mit ihm die Musikwelt seinen 70. Geburtstag. Die drei Musiker*innen schließen sich dem Geburtstagsreigen, der in Heidelberg mit dem Streichquartettfest 2022 rund um Rihm beginnt, mit einem Programm aus »phantastischen fremden Szenen» an: Die selten aufgeführten »Phantasiestücke» von Robert Schumann werden verwoben und geradezu »ver-rückt» mit den von Wolfgang Rihm selbsternannten »Versuchen für Klaviertrio». In diesen Stücken wird mit an Schumann erinnernden Gesten und Fast-Zitaten gespielt.

Konzert mit Pause

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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Standpunkte.LAB | In memoriam Frederic Rzewski

Bei Frederic Rzewski hatte Kunst die Aufgabe, Zeitgeschehen kritisch zu reflektieren. Er nutzte seine künstlerischen Mittel dazu, die Öffentlichkeit mit gesellschaftlichen, politischen und sozialen Fragestellungen zu fordern. Im Sommer 2021 ist der Komponist in New York verstorben. Unvergessen in der Geschichte des Festivals ist die Aufführung seines monumentalen Variationszyklus‘ »The People United Will Never Be Defeated!« durch Igor Levit im Jahre 2012.
Wie kann die Antwort der jungen Generation von Heute auf dieses Werk in seiner musikalischen und politischen Dimension lauten?
Mehr zu den »Standpunkten« erfahren.

Kuratiert von Igor Levit und dem Heidelberger Frühling nimmt sich der junge Künstler Mert Yalniz gemeinsam mit von ihm ausgewählten jungen Musiker*innen des ursprünglichen Protestsongs an und kreiert sein eigenes Variationenwerk im Gedenken an das große Vorbild Rzewski. Das Ergebnis wird an diesem Abend uraufgeführt.

Konzert mit Pause

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Standpunkte | Levit’s Late Night

Levit’s Late Night ist schon längst eine Institution im Heidelberger Frühling und steht für eine innige Begegnung mit künstlerischen Inhalten und ihren Interpret*innen. Im Mittelpunkt des Programms, das Igor Levit mit Cosima Soulez Larivière und Fabian Müller (beide Alumni der Kammermusik Akademie) bestreitet, stehen diesmal Franz Liszt und Ferruccio Busoni und deren Bach-Bearbeitungen. Bachs Konstruktionsprinzipien wurden den beiden Komponisten zum Medium einer Suche nach Trost und Orientierung. Am Ende von Liszts Klaviervariationen über »Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen« steht – genau wie in Bachs gleichnamiger Weimarer Kantate – der versöhnliche Choral »Was Gott tut, das ist wohl getan«. Die »Fantasia contrappuntistica« von Ferruccio Busoni wiederum lässt gleich zu Beginn einen Choral erklingen, um sich anschließend an einer echt maximalistischen Hommage an Bach zu versuchen. Es ist, als umfassten zehn Finger die ganze Welt.

Mehr zu den »Standpunkten« erfahren.

Konzert ohne Pause (ca. 90 min)

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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Jonny’s Suite

Konzert mit Pause

Im Anschluss: Künstlergespräch gemeinsam mit Heidelberger Schüler*innen und Mitgliedern der Classic Scouts, moderiert von Ute Kabisch.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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Simon Höfele & Frank Dupree Trio

The scene of the crime: Simon Höfele und das Frank Dupree Trio kreieren eine höchst mitreißende Mischung zeitgenössischer Trompetenliteratur – u.a. …the scene of the crime… von Brett Dean – und kombinieren diese mit jazzig wilden Originalkompositionen, Arrangements und Improvisationen von Leonard Bernstein, Frank Zappa, Elvis Costello oder Nikolai Kapustin. Dessen Variations op. 41 sind eine Homage an Igor Strawinskys Le Sacre Du Printemps und schlagen damit die Brücke zu einem weiteren Konzert mit Frank Dupree in den »Standpunkten« (s. S. 34).

Konzert mit Pause

NOTEN | SCHLÜSSEL 18.45 Uhr, Hörsaal 13, Konzerteinführung des Freundeskreises

Im Anschluss: Künstlergespräch mit den Teilnehmenden der Classic Scouts Werkstatt

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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Alban Gerhardt & Alliage Quintett

Alban Gerhardt, Stammgast beim Heidelberger Frühling, ist bekannt als entdeckungsfreudiger Cellist, der auch geläufige Werke in neuem Licht erstrahlen lassen kann. Beim Konzert mit dem Alliage Quintett trifft er auf ein besonderes „Orchester“, bestehend aus Saxophonen und Klavier. In raffinierten, frischen Arrangements werden dabei groß besetzte Werke wie Tschaikowskys „Rokoko-Variationen“, Leonard Bernsteins „Candide“-Ouvertüre oder George Gershwins „Rhapsody in Blue“ in ebenso volltönende wie farbenreiche Kammermusiken verwandelt.

Moderiertes Konzert mit Pause

In Kooperation mit der Universität Heidelberg.

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Classic Scouts Werkstattkonzert – Get out of the Cage

»Get out of the Cage« bei Drinks und in entspannter Atmosphäre: Weg mit den Etiketten, raus aus den Schubladen, rein ins musikalische Abenteuer! Zweieinhalb Tage lang haben die jungen Teilnehmenden der Classic Scouts Werkstatt zusammen mit dem Frank Dupree Trio den kreativen Umgang mit Kompositionen aus Klassik, Jazz und Experimenteller Musik erprobt. Im Abschlusskonzert geben sie interessierten Besucher*innen und Freund*innen Einblick in ihre Arbeit.

Konzert ohne Pause (ca. 80 min)

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Vilde Frang & Herbert Schuch

Ach, wie schön lässt sich doch auf der Geige singen! Vilde Frang, die schon den Heidelberger Frühling 2014 eröffnet hat, wird begleitet von Herbert Schuch. In der warmen, innigen ersten Violinsonate von Brahms stimmt sie zwei „Regenlieder“ des Komponisten an, während sich in der Mitte von Schuberts C-Dur-Fantasie virtuose Variationen über die Melodie des Liebesliedes „Sei mir gegrüßt“ finden. Bartóks avantgardistischere erste Sonate geht da entschieden andere Wege: Form und Tonalität lösen sich auf, die Stimmen von Violine und Klavier verselbständigen sich. Gesang wird zu freier Rhapsodie, das Spiel mündet in furiosen Tanz.

Konzert mit Pause

In Kooperation mit der Universität Heidelberg.

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Hanke Brothers

DIE BOYBAND DER KLASSIK

4 Brüder, 4 Persönlichkeiten, 4×4 Instrumente und tonnenweise Talent. Die 4 HANKE BROTHERS versprechen nichts anderes als »Unerhörten Musikgenuss«. Klassik, Pop, Jazz, Techno? Egal! Der Groove verbindet alles. Die vier Hochtalentierten spielen sich virtuos über alle Genregrenzen hinweg. Jedes Konzert wird zum wohligen Anschlag auf alle Sinne. Unerwartet, unglaublich, unerhört.

Die Website des Ensembles: www.hankebrothers.de