Borsch4Breakfast

Künstler im re:start-Programm

re:start Steckbrief:

Besetzung
Andrej Gagin: Klavier, Melodika
Ionel Ungureanu: Violine, Viola
Christoph Rehorst: Kontrabass
Henrik Dewes: E-Gitarre, Konzertgitarre 

Wohnorte
Darmstadt | München | St. Leon-Rot | Basel

Welche Art von Musik macht Ihr?
Mit Borsch4Breakfast gehen wir in viele Musikrichtungen. Angefangen bei Sinti-Jazz und osteuropäischer Folklore sind wir bei Weltmusik, freier Improvisation, Jazz und Eigenkompositionen angekommen. Uns geht es darum spannende und mitreißende Musik zu machen, Geschichten zu erzählen, den Zuhörer zum Tanzen anzuregen, in verschiedene Stimmungen zu werfen, damit das Konzert für ihn ein volles Erlebnis ist.

Was verbindet Ihr mit dem Stichwort »Heidelberg«?
Schöne Stadt mit einer interessanten Geschichte. Leider bisher nur den Bahnhof kennengelernt auf der Durchreise | Philosophie | Die Uni-Bibliothek, die Untere, die Neckarwiese, das Schloss, Chorsingen, viele schöne Stunden | Unfassbar schöne Altstadt, Frühling

Worauf freut Ihr Euch bei re:start am meisten?
Auftreten, in Kontakt mit dem Publikum kommen, andere Musiker*innen kennenlernen und unbedingt mit ihnen spielen, privat oder auf der Bühne. Vor allem also auch auf den Austausch mit anderen Musiker*innen und Künstler*innen. | Ich freue mich am meisten auf das bunt gemischte Publikum und auf die Zusammenarbeit mit den anderen Ensembles | Open Air und Live für Menschen Musik machen zu können | Das Ungewisse

Was bedeutet es für Euch, auf der Bühne zu stehen?
Auf der Bühne zu musizieren ist ein Weg, mich auszudrücken und damit hoffentlich die Zuhörer*innen zu erreichen | Auf der Bühne geht es darum, Menschen zu inspirieren, zu unterhalten, und um einzigartige Erinnerungen für sie zu erschaffen. | Vier Menschen geben auf der Bühne 100 %, damit viele Menschen zu 110 % unterhalten werden und wieder Energie auftanken | Frei zu sein und mit meinen Freunden zu sein

Was macht Ihr gerne, wenn Ihr keine Musik machst?
Ich schlafe (zu) gerne, spiele Strategiespiele, mache Sport. Wenn ich viel Freizeit habe, verbringe ich sie mit Freunden und Familie. | Brettspiele mit der Band, das meiste ist tatsächlich Musik-related… also Musik hören, arrangieren, komponieren, etc. | Lateinamerikanische Tänze, unterwegs sein, Freizeitparks besuchen, Feiern | Einfach mal keine Musik machen ;)

Zur Website der Künstler: https://www.borsch4breakfast.com/

Classic Scouts Werkstatt – Get out of the Cage

Gemeinsam mit den Frank Dupree Trio musikalisch kreativ werden – dazu laden die Classic Scouts in der diesjährigen Werkstatt ein. Traditionelle Schubladen wie »Klassik«, »Jazz« und »Experimentelle Musik« lässt das Trio hinter sich, sucht sich aus allen Sparten Anregungen und macht daraus Neues. Von dieser musikalischen Experimentierfreude können sich junge Menschen – ob mit oder ohne Instrument – an zwei Workshoptagen am 26. und 27. März anstecken lassen und gemeinsamen im öffentlichen Werkstattkonzert am 28. März ihren Freund*innen eine exklusive Kostprobe bieten. Am 29. März besuchen die Teilnehmer*innen außerdem gemeinsam das Konzert und Künstlergespräch »Simon Höfele & Frank Dupree Trio«.

Bitte informieren Sie sich vor dem Konzertbesuch über die aktuellen Corona-Regelungen und unsere Hygienevorschriften.

Danish String Quartet & friends

Mit ihrem klanglich ausbalancierten, lustvoll-energetischen Spiel haben sich die Musiker des Danish String Quartet als bedeutendste skandinavische Kammermusikformation etabliert, was sie in den zwischen vorgeblichem Ernst und Übermut schwankenden drei Divertimenti des jungen Benjamin Britten unter Beweis stellen. Dann nehmen sie noch drei befreundete Bläser und den Kontrabassisten Dominik Wagner an Bord, um gemeinsam aufzubrechen zu Mozarts zauberhaftem Klarinettenquintett und dem Oktett von Franz Schubert, das letzterem den Weg zur großen Sinfonie bahnen sollte.

Konzert mit Pause

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Bitte informieren Sie sich vor dem Konzertbesuch über die aktuellen Corona-Regelungen und unsere Hygienevorschriften.

Wir danken

 

Simon Höfele & Frank Dupree Trio

The scene of the crime: Simon Höfele und das Frank Dupree Trio kreieren eine höchst mitreißende Mischung zeitgenössischer Trompetenliteratur – u.a. …the scene of the crime… von Brett Dean – und kombinieren diese mit jazzig wilden Originalkompositionen, Arrangements und Improvisationen von Leonard Bernstein, Frank Zappa, Elvis Costello oder Nikolai Kapustin. Dessen Variations op. 41 sind eine Homage an Igor Strawinskys Le Sacre Du Printemps und schlagen damit die Brücke zu einem weiteren Konzert mit Frank Dupree in den »Standpunkten« (s. S. 34).

Konzert mit Pause

NOTEN | SCHLÜSSEL 18.45 Uhr, Hörsaal 13, Konzerteinführung des Freundeskreises

Im Anschluss: Künstlergespräch mit den Teilnehmenden der Classic Scouts Werkstatt

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Bitte informieren Sie sich vor dem Konzertbesuch über die aktuellen Corona-Regelungen und unsere Hygienevorschriften.

 

Classic Scouts Werkstattkonzert – Get out of the Cage

»Get out of the Cage« bei Drinks und in entspannter Atmosphäre: Weg mit den Etiketten, raus aus den Schubladen, rein ins musikalische Abenteuer! Zweieinhalb Tage lang haben die jungen Teilnehmenden der Classic Scouts Werkstatt zusammen mit dem Frank Dupree Trio den kreativen Umgang mit Kompositionen aus Klassik, Jazz und Experimenteller Musik erprobt. Im Abschlusskonzert geben sie interessierten Besucher*innen und Freund*innen Einblick in ihre Arbeit.

Konzert ohne Pause (ca. 80 min)

Bitte informieren Sie sich vor dem Konzertbesuch über die aktuellen Corona-Regelungen und unsere Hygienevorschriften.

Sam Becker

Als gefragter Bassist ist Sam Becker ebenso im Studio wie auf der Bühne zu Hause. Er schloss 2018 sein Studium an der Royal Academy of Music in London ab und genießt seither eine rege und abwechslungsreiche musikalische Karriere sowohl im klassischen Bereich als auch auf der Pop-Bühne mit seiner eigenen Band SUN SILVA. Er ist mit einigen der führenden Orchester und Künstler Großbritanniens aufgetreten und Aufnahmen eingespielt, darunter Bryan Ferry, das John Wilson, das Hallé und das BBC Philharmonic Orchestra.

Entfällt – After Work Concert: Florentin Ginot

Ein ganzes Konzert, nur mit einem Kontrabass? Richtig. Es gibt eine Handvoll von Meistern dieses Instruments, die sich nicht damit abfinden, bloß die tiefste Stimme im Orchester zu spielen. Florentin Ginot gehört dazu. »Die Arbeit mit dem Kontrabass ist ein nicht endender Forschungsprozess, der sich mit den Resonanzen und den natürlichen Klängen des Instruments auseinandersetzt«, sagt Ginot, und er forscht sowohl auf dem Gebiet der Alten wie der Neuen Musik. So auch in diesem Konzert.

Hören Sie hier das Konzertprogramm auf Spotify

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

Florentin Ginot

Der Kontrabassist Florentin Ginot ist seit 2015 Mitglied der Ensemble Musikfabrik (Köln) und studierte am Pariser Konservatorium. Er wird von der Stiftung Banque Populaire unterstützt und nahm 2015 seine erste Solo-CD für die Reihe „Junge Solisten“ der Meyer Foundation auf, mit Schwerpunkt auf der Alten Musik von Marin Marais.

Er widmet sich szenischen Formen und arbeitet mit Komponisten wie Georges Aperghis, György Kurtág, Helmut Lachenmann, Rebecca Saunders zusammen. In seiner 2017 gegründeten Kompanie leitet er interdisziplinäre Projekte zwischen Tanz, Theater und zeitgenössischem Zirkus.

2017 komponierte er die Musik für die Choreografie „La Mécanique de L’Histoire“ von Yoann Bourgeois, die im Pantheon des Théâtre de la Ville-Paris uraufgeführt wurde.

Sein letztes Solowerk „Not Here“ wurde 2018 in der Kölner Philharmonie, dem Manifeste Festival in Paris und der Biennale Venedig präsentiert.

 

Dominik Wagner

Dominik Wagner wurde 1997 in Wien geboren. Im Alter von 5 Jahren begann seine musikalische Ausbildung, zunächst als Cellist, ab 2007 als Kontrabassist. Von 2009 bis 2015 hatte er Unterricht an der Wiener Musikuniversität bei Prof. J. Niederhammer und Mag. Werner Fleischmann. Momentan studiert er bei Prof. Dorin Marc an der Musikhochschule Nürnberg. Als Solist ist Dominik Wagner bereits um die halbe Welt gereist und kann auf Auftritte in Asien, Südamerika und Europa zurückblicken. Beim Chelsea Music Festival, New York war er Artist in Residence. Konzerte gab er bereits in so renommierten Häusern wie dem Musikverein Wien, der Philharmonie Lemberg, dem Konzerthaus Wien oder dem Gasteig München. Dominik Wagner spielte bereits mit dem WDR Sinfonieorchester, den Brandenburger Symphonikern, dem Ensemble Kontrapunkte, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, der Polnischen Kammerphilharmonie, dem Opera Studio Orchester Lviv und der Rheinischen Philharmonie Koblenz. Dominik Wagner gewann zahlreiche Wettbewerbe wie den Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneunkirchen 2015, bei welchem er auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus gewann er beim Golden Bass Wettbewerb 2013 in Lemberg, Ukraine als jüngster Teilnehmer und 2014 beim internationalen Osaka Wettbewerb. Außerdem ist er Preisträger beim J.M. Sperger Wettbewerb, Leos Janacek Wettbewerb, Bodensee-Musikwettbewerb und vielen weiteren. Außerdem ist er Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung und Mitglied bei Mutter ́s Virtuosi.

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Uwaga »Dance!«

Uwaga! ist genauso ungewöhnlich wie sein Name. Die vier Musiker an zwei Violinen, Akkordeon und Kontrabass grooven sich seit Jahren mit großer Experimentierfreude durch das klassische Repertoire und zerlegen Musikstile in ihre Einzelteile. Dabei stoßen sie stets auf die gleiche Herausforderung: Um ein Musikstück zum Klingen zu bringen, muss der innere Bauplan geknackt werden. So sind die Crossover-Enthusiasten im Laufe der Jahre zu Experten verschiedenster Grooves geworden, zwischen denen sie mitunter blitzschnell wechseln. Im neuen Programm »Dance!« zerlegt Uwaga! Ballettsuiten, bringt barocke Menuette und Tango Nuevo zum grooven oder spielt akustische Versionen von Disco-Helden ihrer Jugend wie Daft Punk oder The Prodigy.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg