Cuarteto SolTango

Cuarteto SolTango

Authentische Tangoklänge und kammermusikalische Raffinesse vereinen sich in den Auftritten des Cuarteto SolTango. In der Besetzung Geige, Violoncello, Bandoneón und Klavier interpretieren die vier Musiker nicht nur Tango Nuevo von Astor Piazzolla, sondern insbesondere traditionellen »klassischen« Tango aus der Goldenen Ära, so wie er von »Milongueros « in aller Welt geliebt wird. Vor allem die orchestrale Musik Osvaldo Puglieses, ein noch unbekannter Komponist außerhalb der Tangoszene, nimmt dabei einen großen Stellenwert im Repertoire ein. Mit dem von ihm gegründeten Ensemble präsentiert sich der Kammermusikpianist Martin Klett auch als Arrangeur und Grenzgänger. Nicht nur bei zahlreichen Tangofestivals, sondern auch bei internationalen Musikfestivals kleidet das Quartett den traditionellen Klang der alten »Orquestas Tipicas« in ein kammermusikalisches Gewand und begeistert mit seinem unprätentiösen, aber dennoch fesselnden Auftreten.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Cuarteto SolTango

Cuarteto SolTango

Sophie Heinrich – Violine
Karel Bredenhorst – Violoncello
Rocco Boness – Bandoneon
Martin Klett – Klavier

Das Cuarteto SolTango verkörpert die neue Stimme authentischen Tangos mit orchestralem Klang und kammermusikalischer Verve. Vereint interpretieren die vier Musiker klassischen Tango in unterschiedlichsten Stilen bis hin zum Tango Nuevo von Astor Piazzolla und Osvaldo Pugliese in brillierenden Bearbeitungen von Martin Klett.
Kurz nach seiner Gründung 2008 wurde das Quartett zum Schleswig-Holstein Musikfestival und zum Oberstdorfer Musiksommer eingeladen und hat seitdem zahlreiche internationale Festivals bespielt – zuletzt das innovative Grachtenfestival, Amsterdam. Es wirkte mit bei Shows im Rahmen des Internationalen Tangofestival Düsseldorf sowie beim Projekt »Terra Tango« beim Gent Festival van Vlaanderen. Tangotänzer durften die vier Virtuosen außerdem bei internationalen Tangofestivals in Amsterdam, Hamburg, Oldenburg und Leipzig erleben. Dabei traten sie unter anderem mit renommierten Showtanzpaaren wie Michelle y Joachim (Basel), Alejandra y Mariano (Madrid), Gaston y Moira (Buenos Aires) oder Claudia y Matias (Berlin) auf.

amarcord © Martin Jehnichen

amarcord

Wolfram Lattke – Tenor
Robert Pohlers – Tenor
Frank Ozimek – Bariton
Daniel Knauft – Bass
Holger Krause – Bass

Unverwechselbarer Klang, atemberaubende Homogenität, musikalische Stilsicherheit und eine gehörige Portion Charme und Witz sind Markenzeichen von amarcord. Das Repertoire des vielfach preisgekrönten Ensembles reicht von Gesängen des Mittelalters, Madrigalen und Messen der Renaissance, Werken der europäischen Romantik und des 20. Jahrhunderts über Volkslieder und Songs aus Soul und Jazz bis hin zu zeitgenössischer Musik.
Außer A-cappella-Konzerten gibt amarcord regelmäßig Konzerte mit Künstlern wie Ragna Schirmer, Daniel Hope, Gewandhausorchester Leipzig, Lautten Compagney, Leipziger Streichquartett, KlazzBrothers u.a.
amarcord gehört mit dem Gewandhausorchester und dem Thomanerchor zu den wichtigsten Repräsentanten der Musikstadt Leipzig im In- und Ausland. Zahlreiche Konzerttourneen führten die Sänger in über 50 Länder auf nahezu allen Kontinenten. In Kooperation mit dem Goethe-Institut gastierten sie in Australien, Südostasien, dem Nahen Osten, Russland, Afrika und in Mittelamerika. Beim 1997 von amarcord gegründeten Internationalen Festival für Vokalmusik »a cappella« sind jedes Frühjahr die Stars der Szene wie The Real Group, The King’s Singers, Take 6 oder das Hilliard Ensemble in Leipzig zu erleben.
Die CDs des Ensembles wurden vielfach ausgezeichnet. Für die aktuelle CD »Folks & Tales« erhielten die Sänger 2014 ihren sechsten »a-cappella-Oscar«, den Contemporary A Cappella Recording Award. 2010 legte amarcord seine erste CD-Produktion gemeinsam mit Orchester vor: eine rekonstruierte Fassung von Johann Sebastian Bachs Markus-Passion unter Mitwirkung von Dominique Horwitz und der Kölner Akademie.

Amaryllis Quartett

Nach dem Gewinn zahlreicher internationaler Preise kann sich das Amaryllis Quartett zu den führenden Streichquartetten seiner Generation zählen.
Die vier jungen Musiker, die bei Walter Levin in Basel, später dann beim Alban Berg Quartett in Köln und Günter Pichler in Madrid ausgebildet wurden, sind außerdem Stipendiaten des Deutschen Musikrates. Ihre 2011 erschienene CD »White« mit Werken von Haydn und Webern wurde mit dem ECHO Klassik 2012 ausgezeichnet.
Regelmäßig gastiert das Amaryllis Quartett bei Konzertreihen und auf Festivals: Es trat unter anderem beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Schwetzinger SWR Festspielen, beim Streichquartettfest Heidelberg auf und war bereits zu Gast in der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam und dem Wiener Musikverein. In der Saison 2014/15 wird das Amaryllis Quartett sein Debüt beim Lucerne Festival geben und zu Gast beim Heidelberger Frühling und dem Rheingau Musik Festival sein.
Stets ist es den Musikern dabei ein Anliegen, in ihren Programmen die Klassiker der Quartettliteratur mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke oder mit heute vergessenen Meisterwerken – insbesondere des Bartók-Schülers Géza Frid – zu kombinieren und Werke der Wiener Klassik und der Zweiten Wiener Schule einander gegenüber zu stellen.
Zu den Kammermusikpartnern des Amaryllis Quartetts zählen Barbara Westphal, Dimitri Ashkenazy, Albrecht Breuninger, Francois Benda, Patrick Demenga, Jens Peter Maintz und Gustav Rivinius.