Andrè Schuen

Der Bariton Andrè Schuen stammt aus einer musikalischen Familie aus dem ladinischen La Val (Südtirol, Italien). Er studierte an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Horiana Branisteanu sowie Lied und Oratorium bei Prof. Wolfgang Holzmair. Meisterkurse besuchte er u.a. bei Sir Thomas Allen und Brigitte Fassbaender. 2010 absolvierte er die Diplomprüfungen in Oper und Lied und Oratorium am Salzburger Mozarteum mit Auszeichnung. Im Lauf seiner noch jungen Karriere war er bereits bei vielen renommierten Orchestern zu Gast, darunter die Berliner und Wiener Philharmoniker. Konzerte, Festivals sowie Fernsehauftritte führten ihn u.a. nach Wien, Berlin, Tokio und Buenos Aires. Auf Einladung von Simon Rattle wirkte Schuen 2011 bei den Salzburger Osterfestspielen in Richard Strauss‘ »Salome« mit, sowie im selben Sommer in Giuseppe Verdis »Macbeth« unter Riccardo Muti. Im Liedbereich arbeitet er mit dem Pianisten Daniel Heide – hier zählen u.a. Schuberts »Winterreise« und Schumanns »Dichterliebe« zu seinem Repertoire, das er beständig erweitert. 2009 brachte er den Liederzyklus »…bald ist mir nimmer kalt« (12 Lieder mit Texten von Norbert C.Kaser für Singstimme und Schlagzeug) von Herbert Grassl zur Uraufführung. In der Saison 2014/15 ist er eingeladen, seine Debüts in der Londoner Wigmore Hall und im Wiener Konzerthaus zu geben.

Sonia Saric

Sonja Šarić

Die 1990 in Serbien geborene Sopranistin Sonja Šarić debütierte 2013 bei den Salzburger Festspielen, 2014 bei den Festspielen in Baden-Baden, und im Dezember 2014 folgt ihr Debüt am National Moravian-Silesian Theatre in der Titelpartie in Donizettis »Maria Stuarda«. Gerade einmal 21-jährig sang sie 2011 ihre erste Contessa Almaviva im Rahmen der Sommer Oper Bamberg.
Die Sopranistin ist Gewinnerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und erhielt u.a. den Preis für die beste Mozart-Arie, den Publikumspreis sowie den 1. Preis in der Kategorie »Nachwuchs-Sänger« beim Internationalen Antonín Dvořák Gesangswettbewerb 2012. Seit Oktober 2009 studiert sie Sologesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim bei Snezana Stamenkovic.
Neben ihrem Opern-Repertoire von Bellini, Charpentier, Mozart, Strawinsky, Verdi und Wagner begeistert sie sich besonders für das Operetten-Repertoire von Kálmán, Lehár und Strauss. Ihr Konzertrepertoire umfasst Bachs h-moll-Messe, die »Johannes-Passion« und das »Weihnachtsoratorium«, Händels »Judas Maccabaeus«, Mozart-Messen und Vivaldis »Gloria«. 2014 gab sie ihr Japan-Debut mit Beethovens 9. Symphonie.
Sonja Šarić widmet sich auch intensiv dem Liedgesang, vornehmlich Schubert, Debussy, Rachmaninoff und Richard Strauss. Sie besuchte Meisterkurse bei Angelika Kirchschlager, Thomas Hampson, Wolfram Rieger und Thomas Quasthoff. 2011 wurde sie mit einem Stipendium der Walter und Charlotte Hamel Stiftung ausgezeichnet. 2012 war sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.

Maximilian Krummen © Jessica Meyer

Maximilian Krummen

Geboren in Franken und aufgewachsen in Radolfzell am Bodensee, machte Maximilian Krummen schon früh musikalische Erfahrungen als Klarinettist. Von der Presse wird der junge Bariton für seine charismatischen und fein nuancierten Rollen- und Konzertinterpretationen gelobt.

Von 2013 bis 2015 war er Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin und Stipendiat der Liz-Mohn-Kulturstiftung. Hier arbeitete er u.a. mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Simon Rattle, Christopher Moulds und Sebastian Weigle zusammen und sang in Neuproduktionen von Hans Neuenfels, Michael Thalheimer und Alvis Hermanis.

Gastengagements führten ihn an das Theater Aachen (u. a. Papageno in »Die Zauberflöte«), das Salzburger Landestheater (Ecclitico in »Il Mondo della Luna«), die Oper Bonn (Leander in »Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte«) und die Bregenzer Festspiele, wo er im Sommer 2015 sehr erfolgreich den Guglielmo in Mozarts »Così fan tutte« verkörperte.

Der Bariton war in Liederabenden und Konzerten im Konzerthaus Berlin, der Tonhalle Zürich und bei europäischen Festivals in Wiltz, Schiermonnigkoog und dem Heidelberger Frühling zu hören. Er sang mit der Staatskapelle Berlin, dem Sinfonieorchester Aachen und dem Folkwang Kammerorchester. Großen Erfolg feierte er mit Gustav Mahlers »Lieder eines fahrenden Gesellen« im März 2016 in Memphis.

Als Stipendiat der Lied-Akademien in Heidelberg 2011 und 2012, wo er mit Thomas Hampson, Brigitte Fassbaender, Wolfram Rieger und vielen anderen zusammen arbeiten konnte, vertiefte er seine Verbundenheit mit dem Kunstlied und wirkte bei neu konzipierten Lied-Projekten mit.

Maximilian Krummen studierte privat bei Melinda Liebermann und von 2008 bis 2013 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Dieter Schweikard und Lioba Braun. Meisterkurse mit Angelika Kirchschlager, Johannes Martin Kränzle, Francisco Araiza und Roman Trekel bereicherten seine Ausbildung.

Tamara Banješević

Tamara Banješević

Die Sopranistin Tamara Banješević wurde in Belgrad geboren. 2007 bis 2012 erhielt sie ihre musikalische Ausbildung an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Snežana Stamenković. Sie nahm an Meisterklassen bei KS Helen Donath, Angelika Kirchschlager, Rudolf Piernay, Thomas Hampson, Margreet Honig, Thomas Quasthoff und Wolfram Rieger teil. Tamara Banješević wurde auf Wettbewerben vielfach ausgezeichnet und ist Stipendiatin der Lied Akademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling, des DAAD und der Rotary und Lions Club Stiftung.
Während ihres Studiums war sie oft als Gast am Nationaltheater Mannheim engagiert und seit der Spielzeit 2012/2013 ist sie dort festes Ensemblemitglied.
Sie gastierte bei der Internationalen Bachakademie Stuttgart in Robert Schumanns »Faustszenen« unter Helmuth Rilling, im Rahmen der Jeunesses Musicales Deutschland als Anna Reich in »Die Lustigen Weiber von Windsor«, als Susanna in »Le nozze di Figaro« an der Sommeroper Bamberg und bei den Osterfestspielen Baden-Baden in Pauline Viardots »Cendrillon«, begleitet von den Mitgliedern der Berliner Philharmonie. Im Sommer 2014 war sie im Rahmen des Festivals in Aix en Provence und der Mozart Residency in mehreren Konzerten zu hören.
2015 kehrt sie zu den Osterfestspielen Baden-Baden als Modistin in der Neuproduktion des »Rosenkavaliers« unter der Leitung von Sir Simon Rattle und unter der Regie von Brigitte Fassbaender mit den Berliner Philharmonikern zurück.