Wagner Moreira

Der brasilianische Tenor Wagner Moreira studierte and der Universidade Federal de Minas Gerais in Brasilien sowie an der Royal Academy of Music in London, und von 2016 bis 2018 war er Mitglied der Royal Academy Opera.

Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe, darunter des Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg/DE, des Wettbewerbs Bampton Classical Opera Young Singers/ UK, des Villa-Lobos Wettbewerbs/ BRA, des Wettbewerbs des Orquestra Sinfônica de Minas Gerais/BRA und des Internationalen Gesangswettbewerbs Bidu Sayão/ BRA.

Sein Opernrepertoire umfasst Partien wie Ottavio / DON GIOVANNI, Basilio und Don Curzio / LE NOZZE DI FIGARO, Oebalus / APOLLO ET HYACINTHUS, Zweiter Soldat / L’INCORONAZIONE DI POPPEA, Goro / MADAMA BUTTERFLY, Pluto / ORPHÉE AUX ENFERS, Docteur miracle / LE DOCTEUR MIRACLE und Marco Orazio/ GLI ORAZI E I CURIAZI.

Darüber hinaus verfügt Wagner Moreira über Erfahrung als Oratoriensänger, darunter in Mozarts „Requiem“ und „Krönungsmesse“, Beethovens C-Dur Messe und der 9. Symphonie, Haydns „Nelson Messe“ sowie Händels „Messias“, Bachs „Johannespassion“ und Rossinis „Stabat Mater“.

Als Mitglied des Song Circles der Royal Academy of Music und des Britten-Pears Young Artist Programmes hat er auch viel Erfahrung mit Liedrepertoire gesammelt.

Diese Spielzeit gibt er sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin in der Uraufführung von Chaya Czernowins „HEART CHAMBER“ unter der musikalischen Leitung von Johannes Kalitzke.

Giorgia Cappello

Die Sopranistin Giorgia Cappello entstammt einer großen Musikerfamilie. Als langjähriges Mitglied des Kinderchores am Nationaltheater Mannheim erhielt sie seit ihrem 10 Lebensjahr Gesangsunterricht bei ihrer Mutter Susanne Scheffel. Im Anschluss wurde sie von Prof. Stamenkovic in Mannheim ausgebildet und wird im Februar 2020 ihren Bachelor bei Bernhard Gärtner an der Musikhochschule Stuttgart abschließen. Weitere Anregungen erhielt sie im Kammerchor Stuttgart unter Frieder Bernius sowie in Meisterkursen bei  Benno Schachtner, Margreet Honig und Prof. Ulrike Sonntag, die sie auch weiterhin betreut. Die Künstlerin ist Finalistin des Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2014, sowie Stipendiatin der Eliteförderung des Cusanuswerks e.V.

Bereits während ihres Studiums debütierte die 24 jährige Sopranistin als ,,La Ninfa‘‘ in Monteverdis L’Orfeo am Staatstheater Darmstadt. Im Bereich der Oper erwarten die junge Sängerin diese Spielzeit am Staatstheater Darmstadt die ,,Papagena‘‘ in der Zauberflöte von Mozart, sowie die Hauptrolle in der Kinderoper Schaf von Sophie Kassies. Darüber hinaus arbeitet sie in letzter Zeit häufig mit Markus Melchiori und der Dommusik Speyer zusammen u.a. bei den Internationalen Musiktagen im Dom zu Speyer, als auch im März 2020 im Stabat Mater von G.B. Pergolesi.  Die geistlichen Werke von Mozart, Schubert, sowie die Oratorien und Kantaten von Bach, zählen zum Kernrepertoire der vielseitigen Künstlerin: Ein Solo-Rezital führt sie und ihren Konzertpartner Daniel Gerzenberg im September 2020 auf das Festival für Alte Musik Aalen.

Im Bereich Lied gehören vor allem die Werke Schuberts zu ihrem Repertoire, neben Wolf, Sibelius und unbekannteren wie Zumsteeg und Crumb. Mit ihren Interpretationen konnte sie auch die Fachjury überzeugen und wird im Januar 2020 auf der Schubert Woche im Pierre-Boulez-Saal in Berlin zu hören sein, wo sie im Rahmen der Liedakademie des Heidelberger Frühlings auftritt.

Geng Lee

Der junge lyrische Bariton Geng Lee wurde 1994 in Shenzhen, China geboren. Von 2010-2014 studierte bei Prof. Yue-Mei Li an der Musikschule „Xing-hai“ in Guangzhou.

Seit 2014 studiert Geng Lee an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Gesang zunächst bei Prof. Jörn Dopfer, aktuell bei Frau Prof. Carolyn Grace James (ehemals: Sopranistin an der MET) und Lied bei Prof. Burkhard Kehring.

Nach der Teilnahme am 25th „Flame“ Wettbewerb 2014 in Paris ging er als bester junger Sänger hevor und bekam ein Stipendium für Meisterkurse an der Sommer-Akademie Salzburg zugesprochen.

2015 errang Lee den 2. Preis der Absalom-Stiftung beim Mozartwettbewerb für Gesang Hamburg. Im selben Jahr folgte ein Auftritt als St. Brioche in F. Lehárs Operette„Die lustige Witwe“ (Inszenierung: Philipp Himmelmann) mit den Hamburger Symphonikern (Dir.: W. Wentzel). Mit dem Wandsbeker Sinfonieorchester und dem Chor „Da Capo“ sang er die Bass-Partie im Weihnachtsoratorium I-III in der St. Nicolai-Kirche und war außerdem für eine Aufnahme von F. Schuberts „Messe“ als Bass engagiert. Zusammen mit dem Orchester und dem Chor der Deutschen Kinderärzte sang Lee in St. Petri Hamburg bei einem Benefizkonzert für Flüchtlingskinder unter der Leitung von Manfred Fabricius dabei.

2016 stellte er sich als Papageno in Mozarts „ Die Zauberflöte“ wieder mit den Hamburger Symphonikern unter der Leitung von W. Wentzel in einer Inszenierung von W. Ansel vor. 2018 folgte ein Auftritt in P. Tchaikowskys „Eugen Onegin“ als Saretzki an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit Mitgliedern des Hochschulorchesters in einer Inszenierung von Mien Bogaert.

Im Juni desselben Jahres gewann Geng Lee den 1. Preis (Sonderpreis der Gustav-Mahler- Vereinigung) beim 3. Gustav Mahler-Liedwettbewerb, ausgerichtet von der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der Rochna-Stiftung (Prof. B. Kehring) zusammen mit seinem Duopartner dem niederländischen Pianist Daan Boertien.

Im Januar 2019 nahm Geng Lee an einer Veranstaltung im Rathaus Harburg unter dem Titel „Stars von morgen“ teil.Im Sommer 2019 folgte ein Auftritt als Herr Flut in O. Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ (Inszenierung: W. Ansel) mit den Hamburger Symphonikern (Dir.: W. Wentzel) an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Am 12. Juli 2019 schloss Geng Lee begleitet von seinem Duopartner Daan Boertien seinen Bachelor Gesang mit Höchstpunktzahl (1,0) ab.

Fanny Soyer

Die Sopranistin Fanny Soyer, geboren 1994 in Paris, begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. 2009 nahm sie erstmals Gesangsstunden bei Patrick Marco im Rahmen der Kinder- und Jugendförderung „Maitrise de Paris“ am Conservatoire à Rayonnement Régional (CRR) de Paris, wo sie anschließend bei Melanie Jackson im Département Supérieur pour Jeune Chanteurs de Paris Gesang studierte.

Seit September 2016 studiert sie in der Klasse von Prof. Christine Schäfer an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und arbeitet dort u.a. mit Julia Varady, Wolfram Rieger, Eric Schneider, Thomas Quasthoff zusammen. Im Juni 2018 übernahm sie in der Hochschulproduktion „Dido und Aeneas” von Henry Purcell die Partie der Dido. 2019 schloss sie ihr Bachelorstudium erfolgreich ab. Das erste Semester ihres Masterstudiums verbringt sie an der e Royal Danish Academy of Music in Kopenhagen in der Klasse von Helene Gjerris.

Jongsoo Yang

Der junge Bass Jongsoo Yang studierte von 2016 bis 2019 Konzertexamen bei Prof. Reginaldo Pinheiro an der Hochschule für Musik Freiburg und war gleichzeitig im Freiburger Opernstudio der Musikhochschule und des Theaters Freiburg. Von 2017 bis 2019 war er Ensemblemitglied am Theater Freiburg und sang dort u.a. die Partien Masetto in „Don Giovanni“ und Colline in „La Bohème“. Von 2011 bis 2016 absolvierte er an der Universität der Künste Berlin (UdK) bei Prof. Peter Maus sein Bachelor- und LOK-Masterstudium (Lied/Oratorium/Konzert). Im Studium an der UdK sammelte er auch Erfahrung im Opernbereich im Rahmen von Hochschulproduktionen: als Pantalon in der Commedia dell’arte und als Simone in „La finta semplice“ von W. A. Mozart. Zu wichtigen Konzerterfahrungen, für die er mit Prof. Peter Maus zusammenarbeitete, zählen Auftritte in Kantaten und Oratorien in vielen Berliner Kirchen, das Konzert für die Nationen 2015 im Konzertsaal der UdK (mit Internet-Übertragung) und „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn mit dem Jungen Ensemble Berlin unter der Leitung Frank Markowitsch im Rahmen des Kommunikationsprojektes zu Natur und Kultur des Institute For Advanced Sustainability Studies Potsdam. In Berlin widmete er sich schwerpunktmäßig dem Kunstlied und arbeitete an deutschen Liedern mit Prof. Eric Schneider und Liana Vlad, an russischen Liedern mit Prof. Sayali Dadas und am zeitgenössischen Liedrepertoire mit Prof. Axel Bauni. Er war Halbfinalist beim Internationalen Musik Wettbewerb in Montreal. Während seiner Studienzeit war er Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und der Paul-Hindemith-Gesellschaft.

Kunal Lahiry

Der junge Amerikaner Kunal Lahiry ist zurzeit dabei einer der vielversprechendsten und gefragtesten Pianisten seiner Generation zu werden. Gepriesen für sein „dramatisches Flair und erstklassige Technik“, feierte Lahiry sein Orchesterdebüt im Alter von 17 Jahren mit dem Gainesville Symphony Orchestra als Hauptpreisträger des Kiwanis Society Stipendiums und gewann seitdem Preise bei sämtlichen internationalen Wettbewerben, u.a. Atlanta Music Club, New Orleans Piano Institute, Brevard Music Center Piano Competition, Toulouse Concours Mélodie Française, Concours “Les Saisons de la Voix” und dem XXVI Concours de Flame in Paris. Lahiry ist ein Britten-Pears Young Artist, Yehudi Menuhin Live Music Now Stipendiat, Center for Musical Excellence (CME) Young Artist, ENOA Künstler, Leeds Lieder Young Artist und Samling Young Artist. In 2019 wurde er mit der Sopranistin Álfheiður Erla Guðmundsdóttir für Renée Flemings erstes SongStudio Programm für zusammenarbeitende Pianisten und Sänger an der Carnegie Hall auserwählt und wurde mit dem Sam Hutchings Pianist Prize an der Oxenfoord International Summer School unter der Leitung von Malcolm Martineau prämiert. Er wurde eingeladen bei Meisterklassen berühmter Künstler aufzutreten, wie etwa Graham Johnson, Sir Thomas Allen, Malcolm Martineau, Murray Perahia, André Laplante, Hartmut Höll, Helmut Deutsch, Susan Manoff, Brian Zeger, und Anne le Bozec.

Kunal Lahirys besondere Affinität zur Liedinterpretation führte ihn zu Konzerten beim Festival d’Aix-en-Provence, Académie Musicale de Villecroze, Carnegie Hall Weill Music Room, Wigmore Hall, Leeds Lieder Festival, Britten Studio, Teatr Wielki, Petit Palais, Leipziger Oper, Salon Razumovsky, the American Church in Paris, Chapelle Corneille, Musée des Archives Nationales, Musée d’Orsay, Royaumont Abbey, Mendelssohn Remise und in der Lunchkonzert Reihe der Berliner Philharmonie. Beschrieben als ein „einfühlsamer, anspornender und differenziert mutgestaltender Partner“ spielte er in Clemens Goldbergs Gesprächskonzertreihe ‚Slow Listening‘, für das Kulturradio RBB in Berlin und France Musique in Paris, und trat mehrere Male bei Konzerten der Daniel Barenboim Exzellenz-Konzertreihe auf. 2018 wurde Lahiry, gemeinsam mit der Mezzosopranistin Marielou Jacquard, für die erste Akademie für Melodies und Lieder am Kloster Royaumont und Musée D’Orsay ausgewählt. Die einjährige Residenz kulminierte in einer Livealbum Einspielung bei B Records. Ehemalige Lehrer Lahirys sind unter anderem Walter Hautzig, Alan Chow, Kyoko Hashimoto und Fabio Bidini. Jüngst schloss er sein Masterstudium in Liedgestaltung bei Prof. Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ mit Bravour ab.

Lars Conrad

Der junge Bariton Lars Conrad wurde 1996 in Hamm geboren. Ersten Gesangsunterricht erhielt er bei Tjark Baumann. Bereits während der Schulzeit studierte er als Jungstudent an der HfM Detmold bei Markus Köhler. Nach dem Abitur wechselte er an die HMT Leipzig zu Berthold Schmid. Er studierte außerdem an der Guildhall School of Music and Drama bei Rudolf Piernay.

Meisterkurse bei Roman Trekel, Christine Schäfer, Edith Wiens und Peter Schreier runden seine Ausbildung ab. Zudem arbeitete er privat mit Michael Volle. Erste Bühnenerfahrung sammelte er in Hochschulproduktionen und an den Theatern Görlitz, Leipzig, Dessau und Nordhausen. Opernrollen beinhalten Willi Graf in Davies “Kommilitonen”, Nepomuk in “La Grande Duchesse de Gerolstein” von Offenbach, Journalist in „Lulu“ und Cesare in Händels „Giulio Cesare in Egitto“. In der Spielzeit 2019/20 ist er Mitglied des Opernstudios des Festivals “Winter in Schwetzingen”, wo er als Strato/Charon in “Die getreue Alceste” von Georg Caspar Schürmann zu erleben ist. Regie führt Jan Eßinger, die musikalische Leitung hat Christina Pluhar. Er arbeitete außerdem mit Dirigenten wie Matthias Foremny, Ulf Schirmer, Markus L. Frank, Ulrich Kern, Henning Ehlert, Milko Kersten, Fabian Enders und Peter Schreier, sowie mit Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester, dem Collegium Marianum Prag, der Anhaltinischen Philharmonie Dessau und dem Philharmonischen Orchester Cottbus. Regisseure waren u.a Matthias Oldag, Steffen Piontek und Lotte de Beer.

Sein Konzertrepertoire reicht von Schütz bis zur Romantik. Besonderen Schwerpunkt bilden hierbei die Werke Johann Sebastian Bachs. Lars‘ große Liebe gilt dem Liedgesang. Hier erhielt er Anregungen von Manuel Lange, Alexander Schmalcz, Ian Burnside und Eric Schneider. Außerdem war er Teilnehmer am Franz-Schubert-Institut Baden bei Wien 2019 und wird 2020 Mitglied der Lied Akademie des Heidelberger Frühlings. Mit Eric Schneider verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit.

Lars Conrad ist Preisträger des Helmut-Deutsch-Liedwettbewerbes in Wien.

Sofia Vinnik

Die Mezzosopranistin Sofia Vinnik, geboren 1996 in München, begann ihre professionelle Gesangsausbildung als Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater München bei Marilyn Schmiege. Seit 2016 studiert sie an der Universität Mozarteum Salzburg Gesang bei Christoph Strehl und Lied bei Pauliina Tukiainen. Sie trat bei der festlichen Konzertgala im Theater Bad Reichenhall mit der Bad Reichenhaller Philharmonie auf und sang  in der Philharmonie Gasteig mit den Salzburger Orchestersolisten. Neben der Oper hegt die junge Sängerin auch eine große Leidenschaft für das Lied. So führte sie im Rahmen der Konzertreihe der Gesellschaft für Musiktheater Wien Lieder aus G. Mahlers Des Knaben Wunderhorn auf, sang beim Bonner Schumannfest Lieder von I. Aboulker, P. Viardot und C. Schumann und gibt jährlich Liederabende im Rahmen der MittwochKlassik in Ingolstadt. Sofia Vinnik ist Finalistin des Louis-Spohr-Gesangswettbewerbs 2018 in Kassel und von Internationaler Gesangswettbewerbs für Barock Oper Pietro Antonio Cesti 2018 in Innsbruck. Im November 2018 gewann sie den Förderpreis der LOTTO-Stiftung beim Juniorwettbewerb von Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. Sofia Vinnik ist Stipendiatin der Bad Reichenhall Summer School und arbeitet seit 2016 im Rahmen der Gstaad Vocal Academy und der Cecilia Bartoli Music Foundation im Rahmen der Salzburger Pfingstfestspiele mit Silvana Bazzoni-Bartoli. Seit Juli 2018 ist sie Stipendiatin der Yehudi Munuhin Live Music Now Stiftung in Salzburg.

Michael Rakotoarivony

Michael Rakotoarivony ist ein junger Bariton, der aus Madagaskar kommt und studiert derzeit an der Hochschule für Musik Franz Listz in Weimar, nachdem er sein Bachelor-Studium (BMus Honours) an der Royal Academy of Music in London im Jahr 2018 abgeschlossen hat. Während seiner Zeit an der Royal Academy of Music studierte Michael auch Orchesterdirigieren bei Prof. Sian Edwards und Dr. Raymond Holden. Und er war von 2017 bis 2018 Chefdirigent des St. Bartholomew’s Chamber Music Orchestra in London und Gastdirigent der Chineke! Orchester im vergangenen Jahr.

Er konzentriert sich hauptsächlich auf das Liedrepertoire und Kunstlied in verschiedenen Sprachen; und arbeitet eng mit der Pianistin Teodora Oprisor zusammen. Michael und Teodora sind Teil der Royaumont-Orsay-Akademie für diese Saison 2019-2020 und er ist bei der Heidelberg Lied Akademie unter der Leitung des amerikanischen Baritons Thomas Hampson für 2020.

Er hat auch Auszeichnungen in Wettbewerben erhalten; wie der erste Preis des Concours d’Opéra en Arles (Arles, Frankreich, 2019), der dritte Preis des Internationalen Liedwettbewerbs DAS LIED (Heidelberg, 2019), der erste Preis des John Warner Award (Chichester, England, 2018) oder der zweite Platz des Suzana Szörenyi Duo-Wettbewerbs (Bukarest, Romanien, 2017) mit seiner Kollegin Teodora Oprisor.

Er trat auch auf Bühnen wie dem Berliner Konzerthaus, den Beethoven Festspielen Bonn, dem Mecklenburgischen Festspiel und dem Krzyzowa Music Festival (in Polen) auf.

Auf der Opernbühne spielte Michael Masetto (Don Giovanni), Leporello (Don Giovanni), Barone Duphole (La Traviata) und Poliphemus (Acis und Galatea).

Liviu Holender

Der österreichische Bariton Liviu Holender gehört seit der Spielzeit 2019/20 dem Ensemble der Oper Frankfurt an, wo er u. a. als Leone (Tarmerlano), Moralès/Dancaïro (Carmen), Masetto (Don Giovanni) und Marullo (Rigoletto) zu hören ist. Zudem wird er im Juni 2020 sein Debüt als Silvano (Un ballo in maschera) unter Zubin Mehta an der Mailänder Scala geben. 2017–2019 war er Ensemblemitglied am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz. Dort sang er u. a. Partien wie Graf Eberbach (Der Wildschütz), Papageno (Die Zauberflöte), Guglielmo (Così fan tutte), Schaunard (La bohème) sowie Hans Scholl in Die weiße Rose. Zudem war er als Marullo bei den Bregenzer Festspielen 2019, als Silvio (Pagliacci) und Graf Almaviva (Le nozze di Figaro) an der Nationaloper Bukarest zu Gast. Als Teilnehmer des Young Singers Project sang Liviu Holender bei den Salzburger Festspielen 2018 den Papageno in Die Zauberflöte für Kinder. Auf dem Konzertpodium sang er u. a. Mahlers Des Knaben Wunderhorn mit dem Jerusalem Symphony Orchestra unter Frederic Chaslin. Mit dem Pianisten Matthias Fletzberger trat er 2018 in Liederabenden bei den Niederösterreichischen Serenadenkonzerten sowie 2019 in der Philharmonie Sofia auf.  Liviu Holender studierte am Konservatorium Wien Klavier und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Klarinette. Er war Mitglied der Opernschule für Kinder an der Wiener Staatsoper. Seit 2013 erhält er Gesangsunterricht bei Karlheinz Hanser an der Wiener Musikuniversität.