ENTFÄLLT – Widmann Streichquartettzyklus 1-5

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und des Deutschen Musikrats

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Jörg Widmann über den »Kosmos Jörg Widmann« anlässlich der Pressekonferenz zur Programmveröffentlichung am 23. Oktober 2020.

ENTFÄLLT – … selig sind …

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ENTFÄLLT – #Takeoff

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Jörg Widmann über den »Kosmos Jörg Widmann« anlässlich der Pressekonferenz zur Programmveröffentlichung am 23. Oktober 2020.

(Un)freiheiten

»Ich begann meine Arbeit, indem ich eine Nacht im Regenwald komponierte, mit dem raschelnden Klang der Insekten. Ich wollte eine Art Ritual kreieren, bei dem das Publikum von einem machtvollen Klang umgeben ist. Ich habe mich auf archetypische Bilder konzentriert. Das Meer und der Wald sind überall im Stück präsent… Ich wollte das Unfassbare zum Klingen bringen, ohne Effekt oder Drama…« Thierry Pecou, französischer Komponist mit Wurzeln in Martinique, hat mit »Outre-memoire« ein faszinierendes Werk über die Geschichte des Sklavenhandels geschaffen, voller Klänge, Assoziationen, fremder Rhythmen und musikalischer Bilder, anderthalb Stunden einer »anderen Erinnerung« an die Unfreiheit.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

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Ensemble Variances

Das Ensemble Variances setzt sich seit seiner Gründung 2009 durch den französischen Komponisten Thierry Pécou intensiv mit den aktuellen Themen unserer Gegenwart in der Musik auseinander, sei es mit Ökologie, Migration, Kolonisation oder medizinisch-ethischen Fragen. Dabei bezieht es sich auf die Gedankenwelt des französischen Philosophen und Dichter Édouard Glissant (Martinique), die für eine Vielfältigkeit der Kulturen und eine Bereicherung des Lebens durch Diversität steht. In dieser Geisteshaltung öffnen sich die Programme von Thierry Pécou und des Ensemble Variances, die einen Schwerpunkt auf zeitgenössische Musik legen, allen musikalischen Ästhetiken.

Thierry Pécou gründete das Ensemble Variances auf der Suche nach neuen Wegen, um Menschen für ein Konzert zu begeistern. Indem traditionelle Konzertformate aufgebrochen werden und das Publikum in die musikalische Gestaltung und Dramatik einbezogen wird, entfaltet sich in jedem Konzert des Ensemble Variances eine neue Geschichte, die die einzelnen Werke verknüpft. Die über jahrelang festzusammengewachsene Gruppe von Musikern erzählt diese Geschichten, die von zahlreichen Kulturen inspirierten inspiriert sind. So wird den Konzerten ein ritueller Charakter verliehen – jedes Mal eine einmalige Erfahrung, die die Musiker mit dem Publikum teilt.

Das Ensemble wurde von renommierten Festivals und Institutionen eingeladen, darunter die Pariser Cité de la Musique, das Festival Présences de Radio France, das Auditorium de Lyon, die Musikfestspiele Potsdam, das Lux Aeterna Festival der Elbphilharmonie Hamburg, die Wigmore Hall London, die Gaudeamus Muziekweek Utrecht (Niederlande), die Bourgie Hall Montréal, das Ottawa Chamber Fest (Kanada), das Detroit Institute of Arts und das Gamble Auditorium Cleveland (USA). Thierry Pécou und das Ensemble Variances haben ihren Lebensmittelpunkt im Herzen der Normandie in Rouen.

 

Thierry Pécou

Thierry Pécou (1965) begann zunächst ein Klavierstudium am Conservatoire National de Région de Paris, bevor er am Conservatoire National Supérieur de Musique (CNSM) Orchestrierung und Komposition studierte. Er erhielt ein Stipendium für ein Studium an der Casa de Velázquez in Madrid. Von 1989 bis 1997 war er für mehrere Residenzen beim Banff Centre for the Arts in Kanada eingeladen sowie von 1997 bis 1999 in der Casa de Velázquez in Madrid.

Schon sehr früh in seiner Karriere wurde ihm bewusst, dass er seinen Traum verwirklichen wollte, „die ganze Welt zum Klingen zu bringen”. Dazu besuchte er zunächst Kulturen, deren Traditionen so weit wie möglich von der ästhetischen Geschichte der westlichen Welt entfernt sind.

In seinen Kompositionen sind seine Reisen rund um den Globus wiederzufinden. Seine Hauptwerke wie Symphonie du Jaguar, Passeurs d’eau, Outre-Mémoire, L’Oiseau innumerable und Orquoy zeigen sein Interesse an Stammeskulturen, aber auch, dass er sich von der alten chinesischen und tibetischen Kultur oder der griechischen Mythologie inspirieren lässt.

Er erhielt mehrere Preise wie den Grand Prix de la musique symphonique SACEM 2016, den Prix Villa-Médicis Hors les Murs, den Academy Award der Académie des Beaux-Arts und den Preis für die beste Premiere neuer Musik 2010 des französischen Verbands der Theater-, Musik- und Tanzkritik (Französischer Kritikerzirkel).

David Philip Hefti

David Philip Hefti wurde 1975 in der Schweiz geboren, studierte an den Musikhochschulen in Zürich und Karlsruhe u. a. bei Wolfgang Rihm, Rudolf Kelterborn und Cristóbal Halffter und wirkt als Komponist und Dirigent. Seine rund 60 Werke umfassen Orchester-, Vokal- und Kammermusik. Er komponierte für Künstler wie Hartmut Rohde, Baiba Skride, Jan Vogler sowie Antje Weithaas und arbeitete u. a. mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Ensemble Modern zusammen. Seine Werke wurden u. a. von den Dirigenten Peter Eötvös, Cornelius Meister, Kent Nagano, Jonathan Nott und David Zinman aufgeführt. Einladungen brachten ihn zu Musikfestivals wie Wien Modern, Beijing Modern, Ultraschall Berlin, Lucerne Festival, Schleswig-Holstein Musikfestival, Festival Pablo Casals in Prades und Suntory-Festival in Tokio. 2013 erhielt er den Komponisten-Preis der Ernst von Siemens Musikstiftung und 2015 den Hindemith-Preis des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Im Mai 2017 wurde seine erste Oper Annas Maske am Theater St. Gallen uraufgeführt.

Aktuell arbeitet David Philip Hefti an mehreren neuen Werken, die in der Spielzeit 2018/19 uraufgeführt werden. Am 11. November findet die Uraufführung seines zweiten Musiktheaterstücks Die Schneekönigin, eine musikalische Erzählung für die ganze Familie nach dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen, in der Tonhalle Maag in Zürich statt. Die Titelpartie übernimmt Sopranistin Mojca Erdmann, am Pult des Tonhalle-Orchesters Zürich steht David Philip Hefti selbst.

Außerdem wird der vierteilige Zyklus Nachtwachen, der von den römischen Vigilien ausgeht, fortgesetzt. Nach dem ersten Teil Prima nocte, einem Stück für Kammerorchester, das im Februar 2018 vom Orchestre de Chambre de Lausanne unter Kazuki Yamada uraufgeführt wurde, folgen in dieser Saison nun zwei weitere Teile. Concubia nocte, die Musik zur zweiten Nachtwache für Streichquartett, wird im Oktober 2018 im Rahmen des Kammermusikfestivals “Zwischentöne” durch das Merel Quartett uraufgeführt. Das dritte Stück Media nox für Flöte und Orchester wird mit der Deutschen Radiophilharmonie und Tatjana Ruhland unter Jamie Phillips beim Heidelberger Frühling 2019 erstmals zu erleben sein.

José Maria Sanchez-Verdú

José Maria Sanchez-Verdú hat seine musikalische Ausbildung in Komposition, Dirigieren und Musikwissenschaft am Real Conservatorio Superior de Música in Madrid in Spanien abschlossen und führte danach sein Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main sowie in Italien weiter.

Als Komponist hat er mit prominenten Ensembles, Orchestern und Festivals gearbeitet, u.a. mit dem Bayerischen Rundfunk, Orquestre de la Suisse Romande, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Luzerner Sinfonieorchester, Ensemble Modern, Musica Viva Munich, MärzMusik Berlin, Münchener Biennale, Salzburg Biennale, Wien Modern sowie mit Dirigenten wie Mehta, Frühbeck, López Cobos, Zagrosek, Cambreling, Rundel und Kalitzke. Seine szenischen Projekte mit Licht- und Raumdramaturgien sowie Installationen wurden in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Venedig, Luzern, Salzburg, Madrid, Buenos Aires und Kairo aufgeführt.

Sánchez-Verdú wurde mehrfach mit internationalen Preise ausgezeichnet, darunter mit dem Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung (München). Composer in residence war er u.a. beim Festival SchlossMediale Werdenberg (Schweiz) und beim Carinthischen Sommer Festival (Österreich).

Als Dirigent arbeitete er in Spanien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Argentinien, Peru und Ägypten, z.B. mit dem Ensemble Modern, den Neuen Vocalsolisten Stuttgart und dem Solistenensemble Kaleidoskop. Er ist Dozent für Komposition an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und seit 2008 Professor für Komposition am Conservatorio superior de Música in Saragossa. Seine Werke werden von Breitkopf & Härtel verlegt.

Miroslav Srnka

Miroslav Srnka, geboren 1975 in Prag, studierte Musikwissenschaft und Komposition in Prag, Berlin, am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris sowie bei Ivan Fedele, Philippe Manoury und am IRCAM Paris.

Seit 1997 komponiert er zahlreiche Kammer- und Orchesterwerke u.a. im Auftrag des Arditti Quartet, Ensemble L’Itinéraire, Ostrava Center for New Music sowie der Kasseler Musiktage, Bayerischen Staatsoper für die Reihe XX/XXI. 2005 wurde seine Kurzoper Wall nach Jonathan Safran Foer an der Staatsoper Unter den Linden Berlin uraufgeführt. Als „Komponist für Heidelberg“ erhielt er ein Jahr später mehrere Aufträge für Kammer- und Orchesterwerke. Für das Ensemble Intercontemporain entstand 2008 My Life Without Me für Sopran und Ensemble nach einem Stoff von Isabel Coixet. Srnkas Werke wurden u. a. vom Ensemble Modern, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, Klangforum Wien, Quatuor Diotima, der BBC Philharmonic, beim UltraSchall-Festival Berlin, Prager Frühling, bei Musica Strasbourg und Summer Sounds in Porvoo gespielt. Nach mehreren Preisen in seiner Heimat erhielt er 2009 mit dem Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung seine bis dahin bedeutendste Auszeichnung. Komposition der Oper South Pole (Uraufführung im Januar 2016 an der Bayerischen Staatsoper).

Streichquartettfest | Workshop Miroslav Srnka

Im OEuvre Miroslav Srnkas, der selbst seine musikalische Laufbahn auf der Geige begann, bildet das Komponieren für Streichinstrumente eine Kontinuität. Diese Musik bietet dem tschechischen Komponisten ganz besondere Ausdrucks- und Experimentiermöglichkeiten für seine komplexen, den Grund der musikalischen Strukturen aufspürenden Kompositionen. In seinem Workshop wird sein neues Streichquartett im Fokus stehen, das bereits am Vorabend beim Eröffnungskonzert uraufgeführt wurde – eine perfekte Gelegenheit, alle Fragen loszuwerden und dem Komponisten ein Stück weit über die Schulter zu schauen. Was hat ihn bei der Komposition bewegt? Warum klingt seine Musik, wie sie klingt? Und wohin geht die Reise?

€ 18 Halbtageskarte (14.30 – 18.00 Uhr) inkl. der Veranstaltungen um 14.30 Uhr und 17.00 Uhr