Bläserquintett Profive

Kammermusik Plus | Bläserquintett Profive

Das süddeutsche Bläserquintett Profive vereint nicht nur fünf renommierte HochschulprofessorInnen in einem Ensemble, sondern verspricht dank dieser einzigartigen Besetzung auch künstlerische Spitzenklasse – stets gepaart mit ansteckender Spielfreude. Dabei bewegen sich die MusikerInnen mühelos durch die Epochen, präsentieren Klassiker, zum Beispiel vom Bläserspezialisten Paul Taffanel, seinerseits der wohl bedeutendste Flötist des 19. Jahrhunderts, und überraschen ihr Publikum mit spannenden Neuinterpretationen bekannter Werke wie Maurice Ravels weltberühmtem Widmungswerk »Le Tombeau de Couperin«, das ursprünglich als Klaviersuite komponiert wurde.

Bitte informieren Sie sich vor dem Konzertbesuch über die aktuellen Corona-Regelungen und unsere Hygienevorschriften.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg.

Bläserquintett Profive

Bläserquintett Profive

Die Mitglieder sind allesamt Professoren an Musikhochschulen: Wally Hase (Flöte) in Wien, Jochen Müller-Brincken (Oboe), Albrecht Holder (Fagott), Manfred Lindner (Klarinette) und Christoph Ess (Horn) in Würzburg. Die Musiker sind neben ihrer Lehrtätigkeit auch solistisch sowie in anderen Kammermusikformationen tätig (u.a. Consortium Classicum, Ensemble Villa Musica, Residenz-Quintett München), jedoch im exklusiven Spitzenensemble PROFIVE finden sie stets die Symbiose aus professioneller Werktreue und ausgelassener Spielfreude vereint.

Bei den Tagen der Neuen Musik 2001 in Würzburg spielte das Quintett zum ersten Mal in dieser neuen Besetzung das anspruchsvolle Bläserquintett von A. Schönberg. Die Interpretation wurde von der Presse als sensationeller Höhepunkt hochgelobt. Dies gab Ansporn, die Ära der Würzburger Bläsersolisten in neuer und äußerst munterer Form weiter leben zu lassen.
Das weitgefächerte Repertoire umfasst – beginnend mit den frühesten Quintetten M. Cambinis und A. Rosettis – über die Klavierquintette von W.A. Mozart, L. v. Beethoven und Fr. Danzi das farbenreiche Oeuvre der Romantik bis hin zu Quintetten der Neuzeit.

Ein besonderes Anliegen der PROFIVE´s ist es, neben den traditionell bekannten Werken noch wenig gespielte Meisterwerke publik zu machen.

In diesem Jahr ist das Ensemble u.a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und beim Rheingau Musikfestival zu Gast.
Die Künstler arbeiten ebenso verstärkt mit Juri Tetzlaff, dem bekannten KIKA Modera-toren zusammen und präsentieren erfolgreich Kinder- und Familienkonzerte mit Programmen wie ‚Peter und der Wolf‘, ‚Karneval der Tiere‘, ‚Hänsel und Gretel‘, ‚Die Bremer Stadtmusikanten‘, ‚Peer Gynt‘ und ‚Die Zauberflöte‘.

Dichter_lieben

In diesem literarisch-musikalischen Projekt werden drei Dichterlieben miteinander zu einer bewegenden Erzählung verwoben: Robert Schumanns Zyklus mit den Texten Heinrich Heines, der Zyklus der russischen Komponistin Elena Langer auf Gedichte Lee Harwoods und Ausschnitte aus der stark autobiographisch gefärbten Novelle »Tonio Kröger« über die Sehnsucht eines Künstlers nach einer unerreichbaren Liebe. Aus der Verschränkung der drei Liebeserzählungen entsteht ein vielschichtiges Stuck über die zentrale Grundkonstante der menschlichen Existenz: ein musikalisch-literarisches Triptychon über die Liebe.

Eine Koproduktion mit dem PODIUM Festival Esslingen

In Kooperation mit dem UnterwegsTheater/Kunstlerhaus/HebelHalle

Dieses Konzert wird mitgeschnitten von 

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Albrecht Mayer

Albrecht Mayer studierte bei Gerhard Scheuer, Georg Meerwein, Ingo Goritzki und Maurice Bourgue, begann seine berufliche Laufbahn 1990 als Solo-Oboist der Bamberger Symphoniker und wechselte 1992 in die gleiche Position zu den Berliner Philharmonikern. Als Solist ist Albrecht Mayer international äußerst gefragt und gründete auf der Suche nach seinem persönlichen Klangideal unlängst sein eigenes Ensemble New Seasons. Begleitet vom Orpheus Chamber Orchestra gab Albrecht Mayer 2007 sein Debut in der New Yorker Carnegie Hall. 2008 war er »Artiste étoile« beim Lucerne Festival. Neben seiner solistischen Tätigkeit tritt Albrecht Mayer regelmäßig auch als Dirigent in Erscheinung.

2004, 2008 und 2010 wurde Albrecht Mayer mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet, im Dezember 2006 erhielt er den E. T. A.-Hoffmann-Kulturpreis seiner Heimatstadt Bamberg. 2013 wurde er in die Gramophone »Hall of Fame« aufgenommen, und ihm wurde darüber hinaus der Kulturpreis Bayern verliehen.

Albrecht Mayer spielt eine Oboe und eine Oboe d’amore der Gebrüder Mönnig.

Er ist Begründer der Albrecht Mayer Stiftung.