Dichter_lieben

In diesem literarisch-musikalischen Projekt werden drei Dichterlieben miteinander zu einer bewegenden Erzählung verwoben: Robert Schumanns Zyklus mit den Texten Heinrich Heines, der Zyklus der russischen Komponistin Elena Langer auf Gedichte Lee Harwoods und Ausschnitte aus der stark autobiographisch gefärbten Novelle »Tonio Kröger« über die Sehnsucht eines Künstlers nach einer unerreichbaren Liebe. Aus der Verschränkung der drei Liebeserzählungen entsteht ein vielschichtiges Stuck über die zentrale Grundkonstante der menschlichen Existenz: ein musikalisch-literarisches Triptychon über die Liebe.

Eine Koproduktion mit dem PODIUM Festival Esslingen

In Kooperation mit dem UnterwegsTheater/Kunstlerhaus/HebelHalle

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Albrecht Mayer & Friends

Es begann mit großem Protest: Als 1922 die Sonate für Geige und Cello von Maurice Ravel in Paris uraufgeführt wurde, herrschte Befremden, ja teils Entsetzen. Zu groß, zu komplex? Heute ist diese Sonate ein Klassiker, zumal es nicht viele Werke in dieser Konstellation gibt. Auch die Besetzung von Brittens »Fantasie« ist ungewöhnlich, doch wurde das Werk gleich mit einem Preis bedacht. Mozarts Oboenquartett ist ein Klassiker seiner Gattung. Niemand habe sich »den schönen, runden, sanften und wahren Ton auf der Oboe« so zu eigen gemacht wie Mozart, schwärmte einer der ersten Kritiker. Eine Entdeckung ist heutzutage immer noch Moerans »Fantasy«, die den Bogen zu Britten spannt.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Albrecht Mayer

Dieses Konzert wird mitgeschnitten von
SWR2

Albrecht Mayer

Albrecht Mayer studierte bei Gerhard Scheuer, Georg Meerwein, Ingo Goritzki und Maurice Bourgue, begann seine berufliche Laufbahn 1990 als Solo-Oboist der Bamberger Symphoniker und wechselte 1992 in die gleiche Position zu den Berliner Philharmonikern. Als Solist ist Albrecht Mayer international äußerst gefragt und gründete auf der Suche nach seinem persönlichen Klangideal unlängst sein eigenes Ensemble New Seasons. Begleitet vom Orpheus Chamber Orchestra gab Albrecht Mayer 2007 sein Debut in der New Yorker Carnegie Hall. 2008 war er »Artiste étoile« beim Lucerne Festival. Neben seiner solistischen Tätigkeit tritt Albrecht Mayer regelmäßig auch als Dirigent in Erscheinung.

2004, 2008 und 2010 wurde Albrecht Mayer mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet, im Dezember 2006 erhielt er den E. T. A.-Hoffmann-Kulturpreis seiner Heimatstadt Bamberg. 2013 wurde er in die Gramophone »Hall of Fame« aufgenommen, und ihm wurde darüber hinaus der Kulturpreis Bayern verliehen.

Albrecht Mayer spielt eine Oboe und eine Oboe d’amore der Gebrüder Mönnig.

Er ist Begründer der Albrecht Mayer Stiftung.