ENTFÄLLT – Martin Grubinger: Best-of

Wir danken
Manfred Lautenschläger Stiftung

 

 

 

Simone Rubino

Simone Rubino, der 2014 fulminant den ARD-Musikwettbewerb gewonnen hat und 2016 den Crédit Suisse Young Artists Award im Rahmen des Lucerne Festivals erhielt, hat mittlerweile eine neue Ära von Schlagzeugern eingeläutet, die sich im klassischen Konzertbetrieb etabliert haben. Simone Rubino macht sich für die Erweiterung des Schlagwerk-Repertoires stark und arbeitet unter anderem mit Komponisten wie Carlo Boccadoro, Avner Dorman, Adriano Gaglianello oder Aziza Sadikova zusammen.

Im August 2019 erschien Simone Rubinos neues Album, welches er gemeinsam mit dem Windsbacher Knabenchor unter dem Motto „Water and Spirit“ bei SONY Classical aufnahm. Das Programm wird unter anderem im Februar 2020 gemeinsam in der Elbphilharmonie aufgeführt.

Rubino war als Solist mit den Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem hr-Sinfonieorchester, dem Deutschen Symphonie- Orchester Berlin, den Münchner Philharmonikern, dem SWR Symphonieorchester, dem Netherlands Philharmonic Orchestra, dem Orchestra Del Maggio Musicale Fiorentino oder dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo zu hören, mit dem Orchestre National de Lyon und Tan Dun war er 2019 auf Tournee in China. Darüber hinaus arbeitet er mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Gustavo Gimeno, Tugan Sokhiev, Santtu-Matias Rouvali, Manfred Honeck, Joshua Weilerstein, Elim Chan oder Francesco Angelico zusammen. Neben seinen Auftritten als Solist liegt ihm die Kammermusik am Herzen, was seine Konzerte mit dem Trompeter Simon Höfele, den Pianistinnen Katia und Marielle Labèque sowie Pianistin Beatrice Rana bezeugen. Er ist gern gesehener Gast renommierter Festivals; dazu zählen „La Folle Journée“ in Frankreich und Japan, das Rheingau Musik Festival, die Schwetzinger Festspiele, das Schleswig-Holstein Musik Festival, Musical Olympus in Russland oder die Pfingstfestspiele in Baden-Baden.

1993 in Turin geboren, studierte er zunächst in seiner Heimatstadt am Conservatorio Giuseppe Verdi, ehe er nach München zu Peter Sadlo wechselte. Simone Rubino hat seit September 2019 eine Professur an der Haute École de Musique de Lausanne sowie eine Gastprofessur an der Berliner Universität der Künste inne. Er ist Artistic Consultant der Reihe Fasano Musica.

Genesis of Percussion: Alexej Gerassimez & Friends

18.45 Uhr Konzerteinführung der Classic Scouts im Kammermusiksaal der Stadthalle
Newcomer-Konzert der Classic Scouts

Schlägt ein Kochtopf scheppernd auf dem Boden auf, ist das keine Musik – aber es klingt! In unserem Alltag schnurrt, ratscht und ploppt es ständig und immerzu. Ordnet man all die Geräusche, bringt man sie in eine Form und mischt künstlerische Ausdruckskraft dazu, entsteht dann doch: Musik. Gerassimez bringt diese Kraft mit und zeigt in einem dicht gestrickten Programm aus Improvisation, eigenen und fremden Kompositionen, wie Percussion entsteht – und was sie alles kann: verschiedenste Stile von Dubstep bis zu Ur-Rhythmen oder auch den Zusammenfluss mit Elektronik und Videotechnik.

Vassilena Serafimova

Vassilena Serafimova, 1985 geboren, kommt aus einer Musikerfamilie. Sie wurde mit dem zweiten Preis des 56. Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München und dem ersten Preis des Fünften Internationalen Marimba-Wettbewerbs in Stuttgart ausgezeichnet. Als Solistin gewann sie den Grand Prix des 10. Internationalen Wettbewerbs „Music and Earth“ sowie den Ersten Preis als Mitglied des Percussion Ensemble Accent.

Im Jahr 2014 gab sie ihr Debüt in der Carnegie Hall in New York. Ein Jahr später trat sie zusammen mit Thomas Enhco (Klavier) als erste Marimba-Spielerin der Geschichte bei der französischen Preisverleihung „Victoires de la Musique“ auf. Im Jahr 2016 nahm das Duo sein erstes Album mit dem Titel „Funambules“ für die Deutsche Grammophon auf.

Vassilena Serafimova trat als Solistin und Kammermusikerin in der Carnegie Hall, Alice Tully Hall (New York), Théâtre de Champs Elysées, Théâtre de Châtelet, Salle Pleyel (Paris), Hermitage Theater (Saint-Peterburg), Muziekgebouw (Amsterdam und Eindhoven), Herkulessaal (München) und Bulgaria Music Hall (Sofia) auf. Sie wurde zu zahlreichen Festivals eingeladen, darunter Les Flâneries Musicales de Reims, Classique au Vert (Frankreich), Focus! 2011 Festival (Etats-Unis) und TransART (Bulgarien)). Sie wurde eingeladen, Meisterkurse in Europa, Mittel- und Nordamerika sowie Asien zu leiten.

Im Jahr 2013 gründete Vassilena Serafimova gemeinsam mit Jean-Baptiste Leclère die Pariser Percussion Group – ein neues Ensemble von zwölf Percussionisten, das die junge französische Schlagzeugergeneration vereint. Sie ist auch die künstlerische Leiterin und Mitbegründerin des Internationalen Marimba Und Percussion Festivals in Bulgarien (2009, 2012, 2014).

VEIN

Als “eines der aufregendsten Ensembles Europas” (John Fordham im „The Guardian“) geniesst das seit 2007 existierende Basler Trio VEIN einen hervorragenden Ruf beim Publikum,  sowohl für seine stilistische Vielfalt als auch für sein virtuoses Spiel, welches die Komplexität der europäischen Klassischen Kammermusik mit der Spontaneität und Energie des Jazz auf höchstem Niveau verbindet.

Das Trio hat seit seiner Gründung jedes Jahr ein Album veröffentlicht und sich durch die langjährige Zusammenarbeit mit Jazz-Stars wie dem Posaunisten Glenn Ferris oder den Saxophonisten Greg Osby, Dave Liebman und Andy Sheppard einen Namen gemacht.

Die drei VEIN-Mitglieder sind Klassisch ausgebildet und sind musikalisch gleichberechtigt, wodurch ein sehr beweglicher und vielseitiger Klangkörper entsteht. VEIN spielt vor allem Eigenkompositionen, setzt sich aber auch mit der Jazztradition auseinander oder kreiert spezielle Programme mit Adaptionen Klassischer Kompositionen (wie zum Beispiel das weltweit beachtete Programm “VEIN Plays Ravel” (2017)).

Wolfgang Haffner

Wolfgang Haffner zählt zu den bedeutendsten Schlagzeugern und Komponisten in der Musikwelt. Seine illustre Karriere startete mit 18, als er von Jazz-Legende Albert Mangelsdorff in dessen Band geholt wurde.

Die Liste der Musiker, mit denen Wolfgang Haffner gespielt und aufgenommen hat, ist schier endlos: Chaka Kahn, Al Jarreau, Pat Metheny, The Brecker Brothers, Ivan Lins, Jan Garbarek, Gregory Porter, Michael Franks, Roy Ayers, Bugge Wesseltoft, The Manhattan Transfer, Nils Petter Molvaer, The JB Horns, Esbjörn Svensson, Bob James, Mezzoforte, Lee Ritenour, Till Brönner, Joe Sample, Larry Carlton, Cassandra Wilson, Clark Terry Johnny Griffin, Nils Landgren, Mike Stern, Chuck Loeb, Hildegard Knef, Konstantin Wecker, Die Fantastischen Vier, Xavier Naidoo, NDR Big Band, WDR Big Band, nur um ein paar zu nennen. Außerdem arbeitet er auch mit einigen der bekanntesten Namen der elektronischen Musikszene, wie Ricardo Villalobos, Timo Maas & Nightmares on Wax.

Wolfgang Haffner ist auf über 400 Alben zu hören, er spielte weltweit auf den wichtigsten Jazzfestivals und tourte in 100 Ländern, von Japan bis USA, von Südafrika bis Brasilien. Als Leader veröffentlichte er 16 Solo Alben und machte sich auch einen Namen als Produzent für Bands wie Mezzoforte und den Sänger Max Mutzke.

2010 erhielt er den ECHO Jazz Award, 2014 auch den Kulturpreis seiner Heimatstadt Nürnberg. Sein Album „Kind of Cool“ war in den obersten Rängen der Jazzcharts und hielt sich 5 Wochen in den deutschen Popcharts. Im September 2017 erschien sein jüngstes Album „Kind of Spain“.

Mit dem Wolfgang Haffner Quartett tourt er Jahr für Jahr intensiv um die Welt.

»In Thrakien«

Am Treffpunkt der Wege, Epochen und Moden steht diese musikalische Begegnung in Thrakien. Griechenland ist die Wiege der abendländischen Kultur, aber der Hellenismus hat auch in der orientalischen Kultur Wurzeln geschlagen. Im Gegenzug haben die persische Musik und Poesie bis nach Mazedonien gewirkt. In diesem spätabendlichen Konzert gibt es einen Dialog der Traditionen aus Ost und West: Auf der einen Seite singen zwei Streichinstrumente (Lyra und Cello) im altertümlichen Modus (byzantinisch, persisch, mittelalterlich), auf der anderen bringen die vier Hände der Perkussionisten Dynamik in den melodischen Ablauf. Zwei Welten, zwei Epochen begegnen sich, ein mächtiger rhythmischer Strom zieht uns fort.

The Benny Goodman Show

Benny Goodman, einer der großen Klarinettisten des Jazz, feiert dank Julian Bliss Wiederauferstehung. Das Julian Bliss Septet versteht sich blendend auf den unterhaltsamen Sound des Swing der dreißiger und vierziger Jahre. Das ist Nostalgie mit modernem Touch.

Voces8 »Im Osten und im Westen«

Ein Konzert, das – als Beitrag zum Reformationsjubiläum 2017 – vom Heidelberger Frühling für die Heiliggeistkirche entwickelt wurde. Ein Programm, das sich der Vielfalt christlicher Konfessionen widmet. Eine Kirchenraumbespielung, bei der Musiker und Publikum wandeln, um im Osten und im Westen dieser einst in einen katholischen und einen evangelischen Teil getrennten Kirche Hör- und Raumerfahrungen zu machen. Ein illuminiertes Konzert, bei dem die Kirche und ihre Fenster zum Leuchten gebracht werden. Im musikalischen Zentrum des Konzertprojekts steht das Vokalensemble Voces8, das als eines der führenden und vielseitigsten Ensembles Großbritanniens gilt. Gregorianischer Choral, evangelische Motetten, anglikanische Hymnen, orthodoxe Gesänge – all das wird Voces8 in der Heiliggeistkirche singen. Verbunden werden die Werke durch Interludien aus der Feder Thierry Tidrows, der 2016 Stipendiat unserer Akademie für Komposition war und inzwischen (u. a. mit einem Kompositionsauftrag der Deutschen Oper Berlin in der Tasche) weithin Beachtung findet.

Eine Kooperation der Citykirche Heidelberg mit dem Heidelberger Frühling zum Reformationsjubiläum

Erkundungen II: Cairo Jazz Station

Eine neue, gemeinsame musikalische Identität zu finden – das ist das erklärte Ziel dieser jungen Musiker, die aus der Welt der mündlich überlieferten und improvisierten Musik, aus Europa und aus dem Nahen Osten stammen. Inmitten einer Region im Aufruhr versuchen sie, die Grenzen und die Klänge ihrer Länder einander näherzubringen. Das Projekt entstand als Kooperation zwischen dem Festival d’Aix-en-Provence und dem Makan Egyptian Center for Culture and Arts.

In Kooperation mit dem Festival d’Aix-en-Provence und mit Unterstützung von Medinea network

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100). Diesen erhalten Sie online hier oder telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr). Weitere Informationen zu den »Standpunkten« finden Sie hier.

€ 19
€ 52 Tageskarte bis 18.00 Uhr

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