Orchester im Treppenhaus

Das Orchester im Treppenhaus spielt tanzbare Neukompositionen junger Komponisten. Der Konzertsaal wird zum Club und das Orchester ganz ohne Elektronik zum Techno-DJ-Set, zum Minimalgroove. Kaum zu glauben, dass es das gibt: analoge Echtzeitelektronika, klassischen Dub, akustischen Ambient. Ein Tanzschritt in die Zukunft der klassischen Musik. Auf dem Fusion Festival hat das Orchester mit seinem DISCO Set Begeisterungsstürme ausgelöst.

SchülerInnen / Studierende erhalten 50 % / 25 % Ermäßigung (keine € 8-Tickets an der Abendkasse erhältlich)

In Kooperation mit der halle02 Heidelberg

Curse

Seit seinem ersten Feature im jungen Alter von 17 auf „Fenster zum Hof“, dem legendären Album der Stieber Twins, ist Curse aus der deutschen Raphistorie nicht wegzudenken.
Mit „Feuerwasser“, seinem Debutalbum, eröffnete der Mindener Rapper ein neues Kapitel in der hiesigen Hip Hop Landschaft: Texte mit tiefgehenden Inhalten, Mut zur Offenheit, Zweifel und Selbstreflexion – gepaart mit perfektionierter Raptechnik. Das Juice Magazin wählte das Album zum Besten des Jahres 2000 und zu einem der 20 wichtigsten Deutschrap Alben aller Zeiten.

Die Kombination aus inhaltlicher Dichte und musikalischer Offenheit zieht sich als Konstante durch Curse musikalische Karriere. Früh bricht er aus stilistischen Korsetts heraus, arbeitet mit Künstlern wie Gentleman („Widerstand“), dem Wu-Tang Clan („Ich lebe für Hip Hop“) und Marius Müller-Westernhagen („Freiheit“) zusammen.

Er erreicht wiederholt die Top-5 Charts der Singles und Alben, spielt auf großen Festivals und in kleinen Clubs, schreibt als Texter und Songwriter mit vielen anderen Künstlern.

Auf seinem neuen Album „Die Farbe von Wasser“ besinnt sich Curse auf seine Essenz: wuchtige Beats, die die „Goldene Ära“ mit modernsten Produktionsweisen vereinen, werden durchzogen von Texten, die komplexe Inhalte scharf und klar auf den Punkt bringen. Ein Album für alle, die zuhören und fühlen wollen – und dabei nie auf ein hartes Kopfnicken verzichten müssen.

Takeover! Ensemble

„Fisch oder Fleisch?!“ Diese Frage könnte man sich bei diesem Ensemble durchaus stellen. Spielen sie doch stets im popkulturellen Kontext, jedoch ausschließlich auf klassischen Instrumenten. Aber dann entdeckt man dieses sündhaft teure Steakhaus, in dem Schalentiere zum Steak serviert werden, und das Ganze sogar noch einen mondän klingenden Namen bekommt: Surf & Turf…

Man muss sich bei diesem kammermusikalischen Ensemble also gar nicht zwischen den Genres entscheiden. Man bekommt beides serviert. Klassik und Pop. Auf höchstmöglichem Niveau. Alle Akteure um Miki Kekenj, Gründer und Arrangeur, und Kontrabassist der ersten Stunde Max Dommers, sind professionelle Musiker aus renommierten Klangkörpern Deutschlands.

Die Basis bildet meist ein etwa vierköpfiges Streichensemble, das durch farbenreiche Instrumente wie z.B. Klarinette, Oboe, oder auch Harfe stellenweise ergänzt wird. Je nach künstlerischer Laune. Von ihnen begleitet werden Künstler aus der Popkultur – meist Sänger, manchmal auch DJs – die oft erstmalig in einem klassischen Kontext auftauchen. Philharmonien, klassische Musikfestivals und sitzende Konzertbesucher sind sie sonst nicht gewohnt. Aber das musikalische Netz, in das sie fallen, ist weich…

In der mittlerweile fünfjährigen Geschichte konnte sich das Ensemble, das seine künstlerische Heimat in der Philharmonie Essen hat, ein beachtliches Publikum erspielen und greift auf einen Künstlerkatalog zurück, der sich sehen lassen kann.

Sie spielten schon mit Künstlern wie Max Mutzke, Joy Denalane, Cassandra Steen, Bosse, dem DJ-Duo Moonbootica, Curse und Maxim. Mit ihnen spielten sie in Sälen wie der Philharmonie Essen, der Alten Oper Frankfurt, der Tonhalle Düsseldorf oder der Elbphilharmonie Hamburg. Sie sind auch regelmäßige Gäste des Rheingau Musik Festivals und des Mosel Musik Festivals Trier.

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Uwaga »Dance!«

Uwaga! ist genauso ungewöhnlich wie sein Name. Die vier Musiker an zwei Violinen, Akkordeon und Kontrabass grooven sich seit Jahren mit großer Experimentierfreude durch das klassische Repertoire und zerlegen Musikstile in ihre Einzelteile. Dabei stoßen sie stets auf die gleiche Herausforderung: Um ein Musikstück zum Klingen zu bringen, muss der innere Bauplan geknackt werden. So sind die Crossover-Enthusiasten im Laufe der Jahre zu Experten verschiedenster Grooves geworden, zwischen denen sie mitunter blitzschnell wechseln. Im neuen Programm »Dance!« zerlegt Uwaga! Ballettsuiten, bringt barocke Menuette und Tango Nuevo zum grooven oder spielt akustische Versionen von Disco-Helden ihrer Jugend wie Daft Punk oder The Prodigy.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

After Work Concert: Apollo 5

Dieses junge britische A-cappella-Ensemble singt nicht nur fabelhaft (von Retrojazz über Pop-Arrangements bis hin zu klassischer Musik fast alles), es hat auch eine verblüffend unterhaltsame Bühnenpräsenz. Beheimatet sind die fünf Sängerinnen und Sänger am Londoner Gresham Centre, der Heimat des in Heidelberg mittlerweile wohlbekannten Vokalensembles Voces8, das mit unseren Classic Scouts eine intensive Zusammenarbeit pflegt.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Wir danken

Apollo5

Mit seinem Repertoire von Klassik über Jazz- und Pop-Arrangements bis hin zu weihnachtlicher a-cappella-Musik, ist das britische Vokalensemble Apollo5 in zahlreichen Konzertsälen und bei Festivals zu Gast.

In London war das Ensemble bereits in St. Martin-in-the-Fields, der Royal Albert Hall, der Wembley Arena und den Houses of Parliament zu hören. Zu jüngsten Festivalengagements zählen das City of London Festival, das London A Cappella Festival und das Festival La Folle Journée, Frankreich. Die fünf Sänger tourten zudem durch die USA und debütierten in Südasien.

Apollo5 ist Teil der VCM Foundation (Voces Cantabiles Music) und engagiert sich in deren innovativem Educationprogramm. Das vom Vokalensemble VOCES8 geleitete Programm erreicht jährlich 40.000 Jugendliche und arbeitet in über 300 Schulen in Großbritannien, Frankreich, Schweden, den USA und Asien. Die Stiftung hat ihren Sitz im Gresham Center, in St. Anne und St. Agnes Kirche im Herzen von London.

Apollo5 ist Ensemble in Residenz des Kunstförderprogramms des County Surrey. Das Ensemble arbeitet mit Kindern und Erwachsenen mit besonderen Bedürfnissen und leitet ein innovatives Young Leaders Programm. Apollo5 gibt regelmäßig Workshops und Meisterkurse und leitet eine Kinderkonzertreihe im Gresham Center sowie längerfristige Projekte und Residenzprogramme.

2015 erschien das Debütalbum „With a Song in my Heart“. Ebenso sind sie auf der EP „Journey“ des ehemaligen King Singers Paul Phoenix zu hören.

UWAGA

Christoph König, Violine, Viola
Maurice Maurer, Violine
Miroslav Nisic, Akkordeon
Matthias Hacker, Kontrabass

Ein virtuoser klassischer Violinist mit Vorliebe für osteuropäische Musik, ein Jazzgeiger mit Punkrock-Erfahrung, ein meisterhaft improvisierender Akkordeonist mit Balkan-Sound im Blut und ein Bassist, der sich in Symphonieorchestern ebenso zu Hause fühlt, wie in Jazzcombos oder Funkbands.

Vier Musiker, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, stürzten sich 2007 in das Abenteuer, gemeinsam zu musizieren. Am Anfang steht vor allem die pure Spielfreude im Vordergrund – und sie überträgt sich mühelos auf jedes Publikum. Über die Jahre gemeinsamen Musizieren beeinflussen sich die Vier gegenseitig, die unterschiedlichen stilistischen Schwerpunkte wachsen zum sehr eigenen Sound zusammen, irgendwo zwischen Klassik, Jazz, Balkan- und Popmusik.

Uwaga! feilt seit mittlerweile 10 Jahren mit ungebremstem Eifer weiter an der gemeinsamen Vision: einer Musik ohne Grenzen, die glücklich macht, die auf direktem Wege zu Herzen und in die Beine geht.

Der vielschichtige Sound des Ensembles ist orchestral und perkussiv zugleich, es tritt sowohl in Quartettformation auf, als auch mit den großen Symphonieorchestern aus Deutschland.

Das Ensemble begeisterte sein Publikum bei nahmhaften Festivals und in renommierten Konzerthäusern wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, der Expo Shanghai (CN), dem Akkordeon Festival Wien (AT), dem Jazz en Baie (FR), der Philharmonie Essen, der Grand Philharmonic Hall St Petersburg (RUS), dem Konzerthaus Dortmund, der Tonhalle Düsseldorf.

Iiro Rantala

Der Komponist und Pianist Iiro Rantala, geboren 1970, ist eine der bedeutendsten Musiker und Musikbotschafter Finnlands. Als Teenager spielte er in seiner Heimat in mehreren Jazz- und Pop-Gruppen. Auf sein 1988 gegründetes Trio Töykeät konzentrierte er sich sodann 18 Jahre lang. Das Trio war für eine einzigartige Kombination aus Musikalität und Humor bekannt und spielte über 2.000 Shows in fünfundvierzig Ländern. Im Alter von 26 Jahren startete Rantala auch in der klassischen Musik durch, spielte Mozart-Konzerte und Gershwins „Rhapsody in Blue“ mit Finnlands führenden Orchestern.

Im Jahr 2011 wurde seine Autobiographie „Nyt sen voi jo kertoa“ (Jetzt kann es gesagt werden) veröffentlicht. Rantala schrieb Musik für zahlreiche Theaterstücke und Musicals sowie für einige Spielfilme. Er veranstaltete ein Klavierfestival und eine Konzertreihe im Allotria Club in Helsinki und leitet seit 2011 das Jazz-Klavier-Festival in Kapsäkki. Im Jahr 2013 erhielt er Finnlands höchste Auszeichnung für Künstler, die Pro Finlandia Medaille und im Jahr 2015 eine umfangreiche Fünfjahresförderung des finnischen Staates für seine künstlerische Arbeit. Ausgezeichnet wurde er zudem mit dem ECHO Jazz Award 2012 als bester internationaler Pianist, dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik und dem German Jazz GOLD Award, um nur einige Preise zu nennen.

Kiāṛā Māṛiā

Eine unverwechselbare Stimme, ehrliche Texte, untermalt von verträumten Celloklängen gepaart mit R’n’B Einflüssen – diese Mischung bedeutet Atmosphäre!Kiara Maria ummantelt verspielten Optimismus mit einem Schleier aus Melancholie und entführt ihre Hörer in eine Welt voller Träume.

Dominik Baer

Dominik Baer ist einer der vielversprechendsten Singer-Songwriter der Region. Seine leicht raue Stimme hat einen unverkennbaren Wiedererkennungswert. Einprägsame, schwebende Melodien voller Gefühl werden von lockeren Grooves ergänzt die nicht nur das Ohr des Zuhörers schmeicheln, sondern auch dessen Beine zum tanzen anregen. Dominik Baer singt vom Leben, wie es ist und wie es sein sollte. Er singt von Freude,Trauer und Hoffnung – von Liebe und von abenteuerlichen Reisen. Das ist manchmal todtraurig und dann auch wieder sehr witzig – wie das Leben eben … So bunt wie seine Texte ist auch seine Musik. Zu Kontrabass und Keys und Perkussion gesellen sich diverse Saiteninstrumente: Ukulele, Banjo und Gitarre. Das ergibt nicht nur einen tollen Sound mit viel Gefühl, sondern sorgt auch für eine gute Prise »Party«.