Schauspielerin Nicole Averkamp

Nicole Averkamp

Nicole Averkamp studierte Schauspiel an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule in München. Während ihrer Ausbildung spielte sie bereits an den Münchner Kammerspielen. Es folgten Engagements an den Theatern in Dortmund, Mannheim, Basel, Darmstadt und Osnabrück. Seit der Spielzeit 2011/12 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Heidelberg. Hier war sie u.a. in den Rollen Klytaimnestra, Maria Stuart, Lola Blau, Arkadina und Fräulein Schneider, im Musical „Cabaret“, zu sehen. Aktuell steht sie in Bunbury, Michael Kohlhaas, und als Véronique in „Der Gott des Gemetzels“ auf der Heidelberger Bühne. Nicole Averkamp ist außerdem eine gefragte Sprecherin für Hörbücher und Lesungen.

Sebastian Koch

Sebastian Koch ist einer der international gefragtesten deutschen Schauspieler seiner Generation.
Nach Bühnenengagements in Berlin, Bochum und Darmstadt gelang ihm, was seit über 30 Jahren kein Schauspieler erreichte: Für die Titelrolle in Breloers “Der Tanz mit dem Teufel – Die Entführung des Richard Oetker“ und seine Schauspielleistung als Klaus Mann in der Familiengeschichte “Die Manns“ wurde er 2002 gleich zwei Mal mit dem Grimme-Preis geehrt.
Sein internationaler Durchbruch gelang ihm mit dem Oscar-prämierten Kinofilm „Das Leben der Anderen“ (2006; Regie: F.Henckel v. Donnersmarck). Koch wurde für seine Rolle als Georg Dreyman mit dem Globo d´Oro, der Quadriga und dem Bambi ausgezeichnet.
Er ist in zahlreichen nationalen wie internationalen Filmproduktionen zu sehen, darunter u.a. in Steven Spielbergs „Bridge of Spies“, Paul Verhoevens „Black Book“ (2006) oder Tom Hoopers „The Danish Girl“ (2015). Zudem ist er Teil der 5. und 6. Staffel der US-Amerikanischen Serie „Homeland“. Seine neuen Filme “Werk ohne Autor” (Regie: F. Henckel von Donnersmarck) sowie „Bel Canto“ mit Julianne Moore (Regie: Paul Weitz) werden in 2018 Premiere feiern.
Neben seinem schauspielerischen Schaffen, begeistert er das Publikum mit seinen symphonisch-szenischen Leseabende in regelmäßigen Abständen: u.a. „Paradies“ mit Daniel Hope, „Traumnovelle“ mit dem Hubert Nuss Jazzquartett und „Egmont/Prometheus“ mit dem Orchester Wiener Akademie unter der Leitung von Martin Haselböck.

Sven-Eric Bechtolf

Sven-Eric Bechtolf erhielt seine Ausbildung am Mozarteum in Salzburg. Er arbeitete als Schauspieler an bedeutenden Bühnen in Deutschland und der Schweiz und war viele Jahre am Burgtheater in Wien tätig.

Er erhielt 2002 und 2003 den Nestroy Theaterpreis als bester Schauspieler des Jahres und 2007 den Albin Skoda Ring.

1993 begann er für das Theater zu inszenieren und wurde mit seiner zweiten Arbeit „Der Streit“ von Marivaux zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen.

Seine erste Inszenierung für die Oper war „Lulu“ von Alban Berg in Zürich. Seitdem folgten viele Arbeiten auch an anderen wichtigen Häusern, darunter der „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner an der Wiener Staatsoper und der Mozart/Da Ponte Zyklus bei den Salzburger Festspielen

2006 veröffentlichte er sein Buch „Vorabend,“ eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit Wagners Ring.

2012 wurde Bechtolf Schauspieldirektor der Salzburger Festspiele. 2015 und 2016 war er der künstlerische Leiter des Festivals

2016 erhielt er, als Anerkennung seiner Arbeit den Ehren-Ring der Stadt Salzburg und das Verdienstkreuz für Kultur und Wissenschaft des Landes Österreich.

Seit Herbst 2016 arbeitet er wieder als freier Schauspieler und Regisseur.

Seine Regie „King Arthur“ von Purcell, gemeinsam mit Co-Regisseur Julian Crouch, an der Staatsoper Berlin war ein großer Erfolg.

Im Sommer 2017 hat er „Hänsel und Gretel“ an der Scala inszeniert.

Weitere Engagements sind „Ägyptische Helena“ und „Ernani“ an der Scala in Mailand.

Sven-Eric Bechtolf ist verheiratet und lebt in Leipzig.