Entfällt – Alexandra Conunova, Elias Grandy & Philharmonisches Orchester Heidelberg

Sie klingt fast wie Haydn, ist aber Prokofjew: Die 1. Sinfonie des russischen Komponisten zeigt, wie fasziniert er vom durchsichtigen Klang der Sinfonien Haydns und der Wiener Klassiker war. Ein Klassiker unter den Violinkonzerten ist auch Prokofjews Violinkonzert Nr. 1 – eine Komposition mit viel Ironie und ein Spiegelbild der wilden 1920er-Jahre. Alexandra Conunova, die 2017 den 1. Preis beim Joseph-Joachim- Violinwettbewerb erhielt, ist mit diesem Werk zu hören. Tschaikowskys Sinfonie Nr. 6 ist ein Abschiedswerk und trägt Züge eines Requiems – nur wenige Tage nach der Uraufführung starb der Komponist unter mysteriösen Umständen.

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Entfällt – MCO Residency: The Final Concert

Das Abschlusskonzert bildet den Höhepunkt der Residenz des Mahler Chamber Orchestra. Pekka Kuusisto agiert im Konzert als Solist und Ensemblemitglied, und auch die MusikerInnen konzertieren in wechselnden Formationen von Kammermusik über Streicher-Ensemble bis hin zur vollen Orchesterbesetzung.

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Residenzförderer
Klaus Tschira Stiftung gGmbH

und Projektförderer

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Entfällt – Bomsori Kim & Korean Chamber Orchestra

Die Geigerin Bomsori Kim war im letzten Festival eine der großen Entdeckungen, ihr Duo-Abend mit Rafał Blechacz eine Sternstunde fein- und klangsinnigen Musizierens. Nun kehrt sie nach Heidelberg zurück, gemeinsam mit dem führenden Kammerorchester ihres Heimatlandes Korea. Welche herausragenden Qualitäten dieses Ensemble besitzt, kann man anhand einer Orchesterbearbeitung von Beethovens erstem Streichquartett erleben.

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Der Heidelberger Frühling gratuliert S-Immobilien Sparkasse Heidelberg zum Firmenjubiläum.

Entfällt – Eröffnungskonzert I: Yeol Eum Son & Aurora Orchestra

Es könnte sein, dass Sie Beethovens »Pastorale« so noch nie gehört haben: auswendig und im Stehen gespielt! Konzerte »by memory« gehören zum Markenzeichen des britischen Aurora Orchestra, und wer diesen Klangkörper live erlebt, der weiß, was die Konsequenzen dieser Aufführungspraxis sind: ein spektakulär waches, unmittelbares, temperamentvolles und begeisterndes Musizieren. Beethoven, der Anglophile, wird hier verbrüdert mit der modernen britischen Version einer Festmusik: Birtwistles »Cortege«.

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Dr. Jobst Wellensiek und Dr. Manfred Lamy

 

Korean Chamber Orchestra

Das Korean Chamber Orchestra wurde im Jahre 1965 gegründet und hat sich als führendes Kammerorchester des Landes etabliert.

Es hat weltweit fast 1.000 Konzerte gegeben und sich durch zahlreiche internationale Tourneen einen wachsenden internationalen Ruf erarbeitet. Neben den 17 herausgebrachten CD’s, welche ein breites Repertoire umfassen, hat das KCO auch einen neuen Standard in der klassischen Musik gesetzt.

Das KCO nahm bereits in den vergangenen Jahren an bedeutsamen Konzerten teil, wie unter anderem dem UNESCO- Friedenskonzert in Paris und dem „UN Staff Day Concert“ in New York, wo es im Jahr 2000 als offizielles UN Kammerorchester für Frieden ernannt wurde. In 2015 setzte das KCO sein erfolgreiches Welttournee- Projekt fort, um seinen 50. Jahrestag zu zelebrieren.

Das Orchester spielt in mehreren Hauptkonzertsälen, wie z.B.,  in Washington D.C., Salzburg, London, Paris, Berlin, Moskau, Wien, New York, Warschau, Tokio, Singapur, Qingdao, Hong Kong, Bangkok, Cerritos, San Diego, Toronto, Kingston, New Port und etc,.

Des Weiteren wurde das KCO zum Rheingau Musik Festival (2007), George Enescu Festival (2011), Finland Naantali Festival (2007, 2019), Ludwig van Beethoven Osterfestival (2006, 2015), Italien Ascoli Piceno Festival und Carl Orff Festival (2011), Macau International Festival (2014), China Beijing NCPA Maifestival (2014), Estland International Mozart Festival (2006), Luxemburg Echternach Festival (2007), Österreich Chopin Festival (2016), Russland Krasnoyarsk Chamber Music Festival (2016) und zu den 40. Eckelhausener Musiktagen Deutschland (2018), eingeladen.

Für das anstehende Jahr 2020, wurde das KCO offiziell zum Mozart Festival Würzburg und Heidelberg Frühlingsfestival eingeladen.

Das Korean Chamber Orchestra, welches 2020 sein 55-jähriges Jubiläum feiert, plant ein Projekt, um die gesamten 46 Symphonien Mozarts zu spielen.

Antonello Manacorda

Ein Italiener mit starker Affinität zum deutschen Repertoire. Ein „Melodiker von Natur“ (Der Tagesspiegel), der die Detailfreude der stilistisch informierten Interpretationspraxis überzeugend auf den großen Apparat zu übertragen versteht. Ein echter Orchesterpraktiker überdies, dessen künstlerische Gestaltungskraft sich mit dem Bedürfnis nach einem partnerschaftlichen Musizierstil verbindet. Antonello Manacordas Vielseitigkeit als Dirigent liegt in der Fülle seiner musikalischen und kulturellen Prägungen begründet: In Turin in eine italienisch-französische Familie hineingeboren, in Amsterdam ausgebildet und seit vielen Jahren in Berlin zu Hause, war Manacorda Gründungsmitglied und langjähriger Konzertmeister des von Claudio Abbado ins Leben gerufenen Mahler Chamber Orchestras bevor er bei Jorma Panula, dem legendären finnischen Lehrer, ein Dirigierstudium absolvierte. Heute ist Antonello Manacorda in Opernproduktionen an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt ebenso häufig zu erleben wie am Pult führender Sinfonieorchester. Mittelpunkt seines Schaffens ist die Kammerakademie Potsdam, der er seit 2010 als Künstlerischer Leiter vorsteht und mit der er eine Reihe von preisgekrönten Aufnahmen vorgelegt hat.

In der Saison 2020/21 folgt Antonello Manacorda Wiedereinladungen an die Wiener Staatsoper („Die Entführung aus dem Serail“) sowie mit einer Neuproduktion Dmitri Tcherniakovs von „Der Freischütz“ an die Bayerische Staatsoper, wo er in der Saison 2020/21 auch Produktionen von „Così fan tutte“ und „Die Zauberflöte“ dirigiert.

Zu den Höhepunkten der Saison 2020/21 im Bereich der Symphonik zählen Gastdirigate bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Royal Stockholm Philharmonic, den Wiener Symphonikern, der NDR Radiophilharmonie, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem SWR Symphonieorchester sowie dem Boulez Ensemble.

Eine Tournee führt Antonello Manacorda gemeinsam mit der Kammerakademie Potsdam und dem Solisten Christian Teztlaff unter anderem an die Alte Oper Frankfurt, die Kölner Philharmonie, die Philharmonie Berlin, den NDR Sendesaal sowie an die Elbphilharmonie.

In der vergangenen Spielzeit gab Antonello Manacorda sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York („Le nozze di Figaro“). Gastdirigate führten ihn unter anderen zum Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin sowie dem NDR Elbphilharmonie Orchester.

Mit der Kammerakademie Potsdam hat Antonello Manacorda für Sony sowohl einen Mendelssohn-Zyklus als auch einen Schubert-Zyklus eingespielt, die beide von der Kritik gefeiert wurden. Beim ECHO Klassik 2015 erhielt die Kammerakademie Potsdam für den Zyklus den Preis in der Kategorie Ensemble des Jahres. Mit dem Het Gelders Orkest hat Antonello Manacorda für Challenge Records Werke von Ravel und Debussy aufgenommen sowie Werke von Berlioz und Mahler mit der schwedischen Sopranistin Lisa Larsson.

Kammerakademie Potsdam

Als vielseitiges, dynamisches Kammerorchester hat sich die Kammerakademie Potsdam weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Das Orchester der Landeshauptstadt und Hausorchester des Nikolaisaals ist in Potsdam und Brandenburg mit zahlreichen Konzertreihen für alle Altersgruppen präsent, gastiert in den großen Konzertsälen Deutschlands und unternimmt Konzertreisen durch Europa, nach Südamerika und Asien. Viele preisgekrönte CD-Aufnahmen und die 2018 gegründete erste Orchesterakademie Brandenburgs zeugen von dem Erfolg und Innovationsgeist des Ensembles. Seit der Saison 2010/11 ist Antonello Manacorda Chefdirigent und Künstlerischer Leiter der KAP, er folgte auf Michael Sanderling, Andrea Marcon und Sergio Azzolini.

Das Repertoire des aus 32 Musikerinnen und Musikern bestehenden Klangkörpers umspannt vier Jahrhunderte Musikgeschichte vom 17. Jahrhundert bis ins Heute und reicht von Kammermusik über Sinfonik bis zu Oratorium und Oper. Ein breites Vermittlungsangebot lädt darüber hinaus Menschen aller Altersgruppen zum Entdecken der Musik ein.

Die Saison 2020/21 führt viele weltweit renommierte Solistinnen und Solisten nach Potsdam. Als Artist in Residence konnte der Klarinettist, Dirigent und Komponist Jörg Widmann gewonnen werden, und mit dem Violinisten Christian Tetzlaff gastiert die KAP in großen Konzerthäusern Deutschlands. Erneut zu Gast bei der KAP sind daneben unter anderem Dagmar Manzel, Robin Johannsen, Andreas Ottensamer, Gábor Boldoczki, Kristian Bezuidenhout und Igor Levit, während Elisabeth Leonskaja, Cédric Tiberghien und Kian Soltani ihre KAP-Debüts geben. Am Pult stehen vielgefragte Gastdirigenten wie Michael Sanderling, Trevor Pinnock, Paul McCreesh und Adam Benzwi. Nach der Aufnahme von Mendelssohns „Lobgesang“ setzte die KAP die Zusammenarbeit mit dem NDR Chor unter der Leitung von dessen Chefdirigenten Klaas Stok fort.

Mit Benjamin Brittens Kammeroper „The Rape of Lucretia“ kehrt die Potsdamer Winteroper, die erfolgreiche Koproduktion von KAP und Hans Otto Theater, 2020 zurück ins Schlosstheater im Neuen Palais. Isabel Ostermann verantwortet die Inszenierung, am Pult steht der britische Dirigent Douglas Boyd. Die hochrangige Sängerbesetzung wird angeführt von der Sopranistin Kate Royal als Erzählerin.

Auch in der Saison 2020/21 ist die KAP als Kulturbotschafterin Potsdams und Brandenburgs in großen Konzerthäusern und bei bekannten Festivals zu Gast, unter anderem in der Elbphilharmonie Hamburg, im Bozar Brüssel, im Concertgebouw Amsterdam, in der Kölner Philharmonie, der Berliner Philharmonie und der Alten Oper Frankfurt sowie beim Heidelberger Frühling.

Die vielfältigen Formate im Bereich der Musikvermittlung reichen von Familienkonzerten über Mitmachangebote, Konzerte und Workshops für Schüler und Lehrer, Konzerteinführungen bis hin zu interaktiven Kita-Konzerten für die jüngsten Hörer. In der direkten Begegnung mit Menschen aller Altersgruppen wird auf lebendige Weise Musik erfahrbar gemacht und ein Austausch ermöglicht. Ein Schwerpunkt liegt auf dem bundesweit einzigartigen Modellvorhaben „Musik schafft Perspektive“, das kulturelle Bildung seit über zehn Jahren im Stadtteil Potsdam-Drewitz nachhaltig verortet. Diese Gesamtstrategie für mehr Teilhabe und Chancengleichheit wurde 2017 von Staatsministerin Monika Grütters mit dem BKM Sonderpreis „Kultur öffnet Welten“ ausgezeichnet.

Lucas und Arthur Jussen

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Biografie

„Es ist, als würde man zwei BMW gleichzeitig fahren“, meinte der Dirigent Michael Schønwandt nach einem Dirigat mit den beiden holländischen Brüdern Lucas (25) und Arthur Jussen (21). Ungeachtet ihrer Jugend sorgen die beiden Pianisten längst international für Furore und werden von Presse und Publikum stürmisch gefeiert.

Sie waren wiederholt bei den großen holländischen Orchestern zu Gast, Konzerteinladungen führten sie u.a. zum Sinfonieorchester des Mariinsky Theaters, den Sinfonieorchestern in Dallas, Sydney und Shanghai, der Camerata Salzburg und der Academy of St Martin in the Fields. Hierbei arbeiteten sie mit Dirigenten wie Stéphane Denève, Valery Gergiev, Sir Neville Marriner, Jukka-Pekka Saraste und Jaap van Zweden.

Zum Auftakt der Spielzeit 2018/2019 geben die Brüder Jussen ihr Debüt beim Philadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin. Unmittelbar darauf sind sie als Gastgeber des traditionellen Prinsengrachtkonzerts – des bedeutendsten Klassikevents des Sommers in den Niederlanden – auf den Kanälen Amsterdams zu erleben. Weitere Engagements führen sie zum City of Birmingham Symphony Orchestra, Danish National Symphony Orchestra, Vancouver Symphony Orchestra, Brucknerorchester Linz, Orchestre National de Lille, Luxembourg Philharmonic Orchestra, Nederlands Philharmonic Orchestra, SWR Symphonieorchester Stuttgart und Münchner Kammerorchester. Sie bringen das von ihnen in der vergangenen Saison in Amsterdam uraufgeführte neue Doppelkonzert von Dobrinka Tabakova auch in Frankreich (Orchestre de Picardie) und Großbritannien (BBC Concert Orchestra) zur Erstaufführung. Rezitale spielen sie u.a. im Münchner Prinzregententheater, in der Zaryadye Hall in Moskau, im Wiener Konzerthaus, im Palau de la Musica Barcelona und im Konzerthaus Dortmund. Als „Junge Wilde“ des Konzerthauses Dortmund sind die Jussens hier über drei Spielzeiten in Folge mit unterschiedlichen Formaten und Programmen zu Gast. Auf Konzerttournee in Asien machen sie im Juni 2019 Station in Shanghai, Beijing, Guangzhou, Kaohsiung und Macao.

Ihren ersten Klavierunterricht erhielten die Brüder Jussen in ihrem Geburtsort Hilversum. Schon als Kinder durften sie vor der niederländischen Königin Beatrix auftreten, erste Auszeichnungen bei Wettbewerben folgten. 2005 studierten die beiden auf Einladung der portugiesischen Meisterpianistin Maria João Pires fast ein Jahr lang in Portugal und Brasilien. In den darauffolgenden Jahren wurden sie sowohl von Pires als auch von renommierten holländischen Lehrern unterrichtet. Lucas vervollständigte seine Ausbildung bei Menahem Pressler in den USA und bei Dmitri Bashkirov in Madrid. Arthur schloss sein Studium bei Jan Wijn am Konservatorium in Amsterdam ab.

Seit 2010 sind Lucas & Arthur Jussen beim Label Deutsche Grammophon unter Vertrag. Ihre Debüt-CD mit Werken von Beethoven wurde mit Platin ausgezeichnet und erhielt den Edison Klassiek Publikumspreis. Nach einem Schubert-Album widmeten sie ihre dritte CD „Jeux“ französischer Klaviermusik. 2015 erschienen die Mozartkonzerte, begleitet von der Academy of St Martin in the Fields und Sir Neville Marriner. Das Album erreichte Gold-Status. Eine weitere CD mit Poulenc und Saint-Saëns, eingespielt mit dem Concertgebouworkest unter Stéphane Denève, wurde im März 2017 veröffentlicht.

Alexandra Conunova

Alexandra Conunova wurde mit Beifall von Publikum und Kritikern überschüttet, als sie den 1. Preis beim Joseph-Joachim- Violinwettbewerb in Hannover im Herbst 2012 erhielt. Die Jury war begeistert von ihrem zupackenden Gestus und der höchst virtuosen Dramatik ihres Spiels. Die H.A.Z. schrieb: „sie zeigt, mit was für einem strahlenden Ton sie Musik machen kann. Mal streng und dabei doch wunderbar gesanglich, dann wieder tänzerisch oder hochvirtuos.“

Ihr US-Debüt gab sie im Januar 2017, sorgte mit Konzerten in München unter Valery Georgiev für Aufsehen und sprang im Juli 2018 für Janine Janson beim Verbier Festival ein. 2018/19 konzertiert Alexandra Conunova u.a. in London, Besançon, Paris, Verona, Ankara, Tokyo und Aix-en-Provence, sowie beim Menuhin Festival Gstaad, Shanghai International Arts Festival, Zagreb Festival und Martha Agerich Festival Hamburg. Mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Beatrice Muthelet ist sie ebenso zu hören wie mit dem Insula Orchestra unter Laurence Equilbey, dem Real Orchestra Sinfonica de Sevilla unter John Axelrod, dem Saarländischen Staatsorchester unter Nicholas Milton, den Hamburger Symphonikern unter Sylvain Cambrelin und Kammerorchester Basel. 2018 erschien Alexandra Conunova Debut CD bei Aparte Music: Aufgenommen wurden die zwei Violinsonaten von Sergej Prokofjew mit ihrem langjährigen Klavierpartner Michail Lifits.

Die junge Musikerin ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Mit Hilfe ihrer Energie, natürlichen Bühnenpräsenz und Stilsicherheit errang sie 2015 den 3. Preis im internationalen Violinwettbewerb in Singapur und beim renommierten Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau. Einen 2. Preis erhielt sie 2011 beim internationalen Violinwettbewerb „George Enescu“ (bei Nicht-Vergabe des 1. Preises), wie auch bei den Wettbewerben „Tibor Varga“ (2010), „Ion Voicu“ (2009) und „Henri Marteau“ (2008). Im Rahmen der „Verbier Festival Academy“ wurde ihr 2013 der „Julius Baer Preis“ verliehen. 2016 wurde sie als Borletti-Buitoni-Trust Fellowship Winner ausgezeichnet. Alexandra Conunova wurde 1988 in Moldawien geboren und begann im Alter von sechs Jahren, Geige zu spielen. Sie studierte bei Petru Munteanu an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, bei Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie bei Renaud Capuçon an der Haute Ecole de Musique de Lausanne. Ihr Studium ergänzten Meisterkursen bei Ivry Gitlis, Igor Oistrakh und Igor Ozim u.a. In ihrer Heimatstadt Chişinău, der Hauptstadt Moldawiens, gründete sie die VitArt Charity Foundation, um Menschen mit Behinderung, aber auch junge Musiker zu unterstützen. 2015 wurde ihr vom moldawischen Präsidenten Nicolae Timofti der Ehrentitel Master of Arts verliehen.

Alexandra Conunova hat sich als Solistin auf hohem Niveau etabliert. Konzerte führten sie u.a. nach Bulgarien, China, Russland und Frankreich sowie in die Türkei und in die Schweiz. Als Solistin arbeitet sie mit Orchestern wie dem National Philharmonic of Russia, dem Hermitage Orchestra St-Petersburg, der NDR Radiophilharmonie, dem Orchestra I pomeriggi musicali Mailand, der Filarmonica Teatro Regio Torino, dem Real Orchestra Sinfonica de Sevilla, dem Orchestre National du Capitole, Bucharest Symphony Orchestra, dem George Enescu Philharmonic Orchestra, der Ungarischen Staatsoper, den Moscow Soloists, den Nürnberger Symphonikern, dem Philharmonischen Orchester Erfurt, dem Wuhan und China Philharmonic Orchestra, dem Musikkollegium Winterthur, dem Verbier Festival Kammerorchester sowie dem Wiener, Münchener und Stuttgarter Kammerorchester und dem Mahler Chamber Orchestra. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Teodor Currentzis, Hannu Lintu, Andrew Manze, Christian Badea, Yury Bashmet, Misha Damev, Gianandrea Noseda, Nicholas Milton, John Axelrod und Gabor Takacs-Nagy.

Alexandra Conunova begeistert auch als Kammermusikerin. Regelmäßige Zusammenarbeit verbindet sie mit Künstlern wie Nicolas Altstaedt, Lera Auerbach, Boris Brovtsyn, Gérard Caussé, Renaud Capuçon, Finghin Collins, Blythe Teh Engstroem, Katia and Marielle Labèque, Yura Lee, Michail Lifits, Alexander Melnikov, Paul Meyer, Edgar Moreau, Andreas Ottensamer, Julien Quentin, Alexei Stadler, Christian Tetzlaff, Kirill Troussov, Istvan Vardai, Tabea Zimmermann, Claudio Bohorquez und Maximilian Hornung.

Derzeit spielt sie eine auf 1735 datierte Santo-Seraphin Geige aus Venedig, welche die Deutsche Stiftung Musikleben ihr freundlicherweise zur Verfügung stellt.

Emmanuel Tjeknavorian

Ausgezeichnet beim Internationalen Jean-Sibelius-Violinwettbewerb 2015 für die beste Interpretation des Violinkonzerts von Jean Sibelius sowie als Gewinner des zweiten Preises zog Emmanuel Tjeknavorian internationale Aufmerksamkeit auf sich.

Für die Saison 2017/2018 wurde er für den Rising Stars Zyklus der European Concert Hall Organisation ausgewählt, nominiert durch das Wiener Konzerthaus und den Musikverein Wien. Diese Tournee wird ihn in die renommiertesten Konzertsäle Europas führen. Emmanuel Tjeknavorian ist außerdem Great Talent des Wiener Konzerthauses und wird dort in unterschiedlichen Kammermusikformationen unter anderem mit Elisabeth Leonskaja zu erleben sein.
Nach seinem erfolgreichen Debüt in der Reihe „Junge Elite“ verleihen ihm die Festspiele MV im Sommer 2018 im Rahmen eines Preisträger-Konzertes mit dem Pianisten Maximilian Kromer den Ensemblepreis.

Zu den weiteren Highlights der aktuellen Saison gehören seine Debüts beim DSO in der Berliner Philharmonie und beim Tonhalle Orchester Zürich als Solist der Orpheum Stiftung Zürich. Er wird außerdem mit den wichtigsten Klangkörpern Österreich wie dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Innsbrucker Symphonieorchester, dem Grazer Philharmonischen Orchester und dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich zusammenarbeiten.
Zur erneuten Begegnung kommt es mit den Wiener Symphonikern, dem hr Sinfonieorchester, dem Bruckner-Orchester Linz sowie dem Wiener Jeunesse Orchester im Musikverein Wien. Beim Rheingau-Musikfestival und beim Hanko-Festival in Finnland wurde er nach seinen Rezital-Konzerten ebenso umgehend wieder eingeladen.

Seine junge Karriere führte ihn bereits zu Orchestern wie den Wiener Symphoniker, dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem hr Sinfonieorchester Frankfurt, dem Finnish Radio Symphony Orchestra, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, der Camerata Salzburg und dem Münchner Kammerorchester.
Außerdem spielte er unter Dirigenten wie Adam Fischer, Keith Lockhart, Hannu Lintu, Cornelius Meister, Andrés Orozco-Estrada, Kristiina Poska und John Storgårds.

Seit September 2017 bestreitet Emmanuel Tjeknavorian die sehr erfolgreiche monatliche Sendung “Der Klassik-Tjek” bei Radio Klassik, Österreichs privatem Klassiksender. Im März 2018 war er in der Arte TV-Show “Stars von morgen” mit Rolando Villazon zu sehen.

Emmanuel Tjeknavorian wurde 1995 in Wien als Sohn einer Pianistin und eines Dirigenten in eine Musikerfamilie geboren, erhielt ab dem Alter von fünf Jahren Geigenunterricht und trat als Siebenjähriger das erste Mal öffentlich mit Orchester auf. Seit 2011 studiert er bei Gerhard Schulz, ehemals Mitglied des weltberühmten Alban-Berg-Quartetts, an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
Emmanuel Tjeknavorian spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari, Cremona.