Sandrine Piau

Die französische Sopranistin Sandrine Piau legt ihren Fokus auf Barockmusik und tritt regelmäßig mit berühmten Dirigenten wie William Christie, Philippe Herreweghe, Christophe Rousset, Gustav Lleonhardt, Ivor Bolton, Ton Koopman, René Jacobs, Marc Minkowski und Nikolaus Harnoncourt auf.

Auf internationalen Bühnen übernahm sie bereits die Rollen der Kleopatra (Giulio Cesare), Morgana (Alcina) an der Opéra de Paris, Dalinda (Ariodante) bei den Salzburger Festspielen, Alcina, Mélisande, Sandrina (La Finta Giardiniera), Sœur Constance (Dialogue des Carmélites) an der Monnaie, Alcina und Dalinda (Ariodante) in Amsterdam, Pamina (Die Zauberflöte), Donna Anna (Don Giovanni) und Sœur Constance im Théâtre des Champs-Elysées sowie Despina (Cosi fan tutte) und Titania (Ein Sommernachtstraum) beim Festival d’Aix en Provence.

Als gefeierte Liedsängerin mit französischem und deutschem Repertoire tritt Sandrine Piau mit renommierten Begleitern wie Jos van Immerseel, Roger Vignoles und Susan Manoff auf.

Sie gibt regelmäßig Liederabende und ist in Konzerten in New York, Paris, London, Tokio, München, Zürich und Salzburg sowie kürzlich in Hamburg zur Eröffnung der Elbphilharmonie aufgetreten.

In den letzten Jahren trat sie bei den Salzburger Festspielen, in der Carnegie Hall, der Wigmore Hall, dem Covent Garden Festival, dem Musikverein, dem Salle Pleyel, dem Festival de Saint Denis, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Teatro Communale in Florenz und Bologna sowie mit den renommiertesten Orchestern der Welt auf, darunter die Berliner Philharmoniker, die Münchner Philharmoniker, das Orchestre de Paris und das Boston Symphony Orchestra.

Sandrine Piau verfügt über eine umfangreiche Diskographie und nimmt nun exklusiv für „Alpha Classics“ auf. Ihre erste CD unter diesem Label, die 2018 veröffentlicht wurde, ist eine mit Susan Manoff aufgenommene Recital-CD mit dem Titel „Chimère“, mit einer Auswahl deutscher Lieder und französischer Mélodies.

Die Saison 2019/20 umfasste die Tournee zum 40-jährigen Jubiläum von Les Arts Florissants, eine Europatournee mit Teodor Currentzis und Konzerte mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra.

In dieser Saison singt Sandrine Piau die Alcina im Opernhaus Zürich und nimmt an mehreren Europatourneen mit verschiedenen Ensembles teil.

Sandrine Piau erhielt 2006 den Titel Chevalier de l’Ordre des Arts et Lettres und wurde bei der Preisverleihung der Victoires de la Musique Classique 2009 zur „Lyrischen Künstlerin des Jahres“ ernannt.

Sarah Aristidou

Sarah Aristidou wurde für ihre Interpretation der Franziska in Christian Josts ›Die arabische Nacht‹ von der Zeitschrift ›Opernwelt‹ 2016 als beste Nachwuchs-künstlerin nominiert. Seit 2017 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden Berlin und Stipendiatin der ›Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung‹. In der Saison 2016|2017 gab sie ihr Debüt als Eurydice in Offenbachs ›Orphée aux enfers‹ an der Angers Nantes Opéra, 2017 folgte dort die Partie der Damigella in Monteverdis ›L’incoronazione di Poppea‹. Weitere Engagements führten sie u. a. zu den Bregenzer Festspielen, an das Staatstheater am Gärtnerplatz, in den Herkulessaal und an das Prinzregententheater München, an die Philharmonie Köln, an das Konzerthaus Berlin und an das Muziekgebouw aan ‘t IJ Amsterdam.

Sie arbeitete u. a. mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Mariss Jansons, Matthias Pintscher, Duncan Ward, mit Klangkörpern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks München, der Staatskapelle Berlin oder dem Ensemble Modern. Zudem ist sie als Interpretin mehrerer Uraufführungen von Komponisten wie Wolfgang Rihm, Aribert Reimann und Manfred Trojahn hervorgetreten, zuletzt als Shoko in Thomas Larchers ›Jagdgewehr‹ bei den Bregenzer Festspielen 2018.

Sarah Aristidou begann ihre musikalische Ausbildung in der Maîtrise de Radio France in Paris und erwarb einen Abschluss in Musikwissenschaft an der Sorbonne und in Musiktheorie am Conservatoire de Paris, ehe sie ihr Gesangsstudium an der Theaterakademie August Everding in München mit ihrem Master abschloss.

Hila Baggio

Mit ihrem kristallklaren, anmutigen Sopran ist Hila Baggio eine der berühmtesten und begehrtesten israelischen Sopranistinnen, von der Kritik stets hoch gelobt.

In der Saison 2020/2021 singt Hila Baggio die Rolle der Pamia (Zauberflöte) an der Israelischen Oper, Ligeti’s „Mysteries of the Macabre“ und Ayal Adler’s „Alone, I return from the night“ mit dem Israel Philharmonic Orchestra sowie Konzerte mit dem Jerusalem Quartet in der Wigmore Hall in London, beim Heidelberger Frühling und beim Granada Festival. Weitere Highlights sind Schönberg’s „Pierrot Lunaire“ mit dem Israeli Chamber Project in der Bing Concert Hall der Stanford University und ein Auftritt mit dem Jerusalem Symphony Orchestra.

In der vergangenen Saison 2019/2020 sang Hila Baggio erstmals die Rolle des Gepopo/der Venus in Ligeti’s Oper „Le Grand Macabre“ an der Semperoper Dresden, in einer neuen Produktion unter der Regie von Calixto Bieito und dirigiert von Omer Meir Wellber. An der Israelischen Oper debütierte sie mit der Rolle der Ilia (Idomeneo). Außerdem sang sie Ayal Adler’s „Alone, I return from the night“ mit den Müchner Philharmonikern, Berg’s „Sieben frühe Lieder“ mit dem Jerusalem Symphony Orchestra und begleitete das Jerusalem Quartet auf einer Europa-Tour mit dem gemeinsamen CD-Programm „The Yiddish Cabaret“; die CD wurde im Frühjahr 2019 bei harmonia mundi veröffentlicht. Die Tour inkludierte beispielsweise das Theatre des Champs-Elysées, das Wiener Konzerthaus, die Tonhalle Zürich, die Elbphilharmonie Hamburg, das Gewandhaus in Leipzig oder die Dresdner Philharmonie. Wegen „Covid-19“ mussten ihr Debüt als Violetta (La Traviata) an der Israelischen Oper und weitere Konzerte mit dem Jerusalem Quartet in 2022 verlegt werden.

An der Israelischen Oper wirkte Hila Baggio bereits in vielen Opern mit und sang dort die Rollen der: Lucia (Lucia di Lammermoor), Juliette (Roméo et Juliette), Susanna (Le Nozze di Figaro), Gilda (Rigoletto), Musetta (La Bohéme), Tytania (A Midsummer NIght’s Dream), des Oscar (Un Ballo in Maschera), der Micaëla (Carmen), Norina (Don Pasquale), Adina (L’elisir d’amore), Marie (La Fille du Régiment), Pamina (Die Zauberflöte), Euridice (Orfeo ed Euridice), Rosina (Il Barbiere di Siviglia), des Füchslein (The Cunning Little Vixen), der Lisette (La Rondine), des Kindes (The Child Dreams), der Despina (Cosi Fan Tutte), Olympia (Les Contes d’Hoffmann), Frasquita (Carmen), Papagena (Die Zauberflöte), Lucinde (Armide), der Ersten Nypmphe (Rusalka) und des Parteonis (La Belle Hélène).

Mit der Rolle des Oscar (Un Ballo in Maschera) trat sie in der Opéra National de Lorraine in Nancy, in der Opéra de Rennes, der Opéra Nantes und dem Grand Théâtre de Luxembourg auf, als Musetta (La Boheme) in der Semperoper Dresden, als Giulia (La Scala di Seta) beim Rossini Opera Festival in Pesaro, als das Füchslein (The Cunning Little Vixen) in der Nationaloper Bergen, als das Kind (The Child Dreams) bei den Wiesbadener Maifestspielen und als Olympia (Hoffmanns Erzählungen) im Landestheater Mecklenburg.

Zu ihren bisherigen konzertanten Aufführungen zählen Schönberg’s Pierrot Lunaire mit Daniel Barenboim in Berlin sowie mit dem Israeli Chamber Project auf Tour durch Israel und die USA, Mahler’s Sinfonie Nr. 8 bei den Dresdner Musikfestspielen, Mahler’s Sinfonie Nr. 2 mit dem ONPL unter Pascal Rophe sowie mit dem Rishon LeZion Orchestra unter Dan Ettinger, Brahm’s Requiem mit dem Valencia Orchestra in Palau de les Arts unter Omer Meir Wellber, das Gala Concert mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta, Mozart’s Messe in c-Moll mit dem Mexico Philharmonic Orchestra, sowie Haydn’s „Die Schöpfung“, Mahler’s Sinfonie Nr. 4, Mozart’s Requiem, Mendelssohn’s Elijah und Bach’s Matthäus-Passion mit dem Jerusalem Symphony Orchestra.

Baggio trat bereits unter der Leitung von ausgezeichneten Dirigenten auf, so zum Beispiel unter Daniel Barenboim, Frédéric Chaslin, Daniele Callegari, Rani Calderon, Dan Ettinger, Asher Fisch, Gabriel Feltz, Zubin Mehta, Daniel Oren, Pascal Rophe, Speranza Scappucci, David Stern, Omer Meir Wellber, Ilan Volkov, Alberto Zedda und vielen mehr. Hila Baggio war langjähriges Mitglied des Israeli Opera Studio’s. Während ihrer umfangreichen Karriere hat sie zahlreiche Preise gewonnen, darunter den 2. Preis in der Kategorie Operette beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Wien, den Israeli Minister of Culture Award, den Rosenblum Prize for the performing Arts, den Silverman Prize, den Grabov Award, den Basser Award, sowie Unterstützungen der America-Israel Cultural Foundation und der Israel Vocal Arts Institute Foundation.

Giorgia Cappello

Die Sopranistin Giorgia Cappello entstammt einer großen Musikerfamilie. Als langjähriges Mitglied des Kinderchores am Nationaltheater Mannheim erhielt sie seit ihrem 10 Lebensjahr Gesangsunterricht bei ihrer Mutter Susanne Scheffel. Im Anschluss wurde sie von Prof. Stamenkovic in Mannheim ausgebildet und wird im Februar 2020 ihren Bachelor bei Bernhard Gärtner an der Musikhochschule Stuttgart abschließen. Weitere Anregungen erhielt sie im Kammerchor Stuttgart unter Frieder Bernius sowie in Meisterkursen bei  Benno Schachtner, Margreet Honig und Prof. Ulrike Sonntag, die sie auch weiterhin betreut. Die Künstlerin ist Finalistin des Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2014, sowie Stipendiatin der Eliteförderung des Cusanuswerks e.V.

Bereits während ihres Studiums debütierte die 24 jährige Sopranistin als ,,La Ninfa‘‘ in Monteverdis L’Orfeo am Staatstheater Darmstadt. Im Bereich der Oper erwarten die junge Sängerin diese Spielzeit am Staatstheater Darmstadt die ,,Papagena‘‘ in der Zauberflöte von Mozart, sowie die Hauptrolle in der Kinderoper Schaf von Sophie Kassies. Darüber hinaus arbeitet sie in letzter Zeit häufig mit Markus Melchiori und der Dommusik Speyer zusammen u.a. bei den Internationalen Musiktagen im Dom zu Speyer, als auch im März 2020 im Stabat Mater von G.B. Pergolesi.  Die geistlichen Werke von Mozart, Schubert, sowie die Oratorien und Kantaten von Bach, zählen zum Kernrepertoire der vielseitigen Künstlerin: Ein Solo-Rezital führt sie und ihren Konzertpartner Daniel Gerzenberg im September 2020 auf das Festival für Alte Musik Aalen.

Im Bereich Lied gehören vor allem die Werke Schuberts zu ihrem Repertoire, neben Wolf, Sibelius und unbekannteren wie Zumsteeg und Crumb. Mit ihren Interpretationen konnte sie auch die Fachjury überzeugen und wird im Januar 2020 auf der Schubert Woche im Pierre-Boulez-Saal in Berlin zu hören sein, wo sie im Rahmen der Liedakademie des Heidelberger Frühlings auftritt.

Fanny Soyer

Die Sopranistin Fanny Soyer, geboren 1994 in Paris, begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. 2009 nahm sie erstmals Gesangsstunden bei Patrick Marco im Rahmen der Kinder- und Jugendförderung „Maitrise de Paris“ am Conservatoire à Rayonnement Régional (CRR) de Paris, wo sie anschließend bei Melanie Jackson im Département Supérieur pour Jeune Chanteurs de Paris Gesang studierte.

Seit September 2016 studiert sie in der Klasse von Prof. Christine Schäfer an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und arbeitet dort u.a. mit Julia Varady, Wolfram Rieger, Eric Schneider, Thomas Quasthoff zusammen. Im Juni 2018 übernahm sie in der Hochschulproduktion „Dido und Aeneas” von Henry Purcell die Partie der Dido. 2019 schloss sie ihr Bachelorstudium erfolgreich ab. Das erste Semester ihres Masterstudiums verbringt sie an der e Royal Danish Academy of Music in Kopenhagen in der Klasse von Helene Gjerris.

Ketevan Chuntishvili

Die aus Georgien stammende Sopranistin wurde 1996 in Tiflis geboren. Nach dem Abitur im Jahr 2015 setzte Ketevan Chuntishvili ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Klasse von Prof. Dr. Marek Rzepka fort. 2019 schloss sie ihr Bachelorstudium ab, gleichzeitig bekam sie den Studienplatz für Master Oper ebenda.

Die Sängerin wurde bereits von Musik braucht Freunde und Deutschlandstipendium unterstützt. Außerdem ist sie seit 2018 Stipendiatin bei Yehudi Menuhin Live Music Now Hannover e.V.. Besondere musikalische Einflüsse bekam die Sopranistin bei den Meisterkursen mit Peter Berne, Roman Trekel, Ana Sokolovic, Claudia Barainsky und Stefan Vinke, sowie in der Liedklasse von Justus Zeyen.

Als Solistin stand sie in der HMTMH als Lisa (Fanchette) in Jacques Offenbachs “Pariser Leben”, sowie in der Sommerproduktion “Svadba” von Ana Sokolovic in der Rolle der Lena auf der Bühne. Zum bisherigen Höhepunkt ihrer Entwicklung gehört die Rolle des Echos in Richard Strauss‘ “Ariadne auf Naxos”. Im Februar 2019 war sie im Hamburger Sprechwerk zu erleben, etwa als Bubikopf in einer verkürzten Fassung der Oper “Der Kaiser von Atlantis” von V. Ullmann unter Regie von Karina Häßlein. Mit der Gretel in Engelbert Humperdincks “Hänsel und Gretel” gab sie in diesem Jahr ihr Debut bei der ‘Oper auf dem Lande’.

Jerica Steklasa

Die junge slowenische Sopranistin Jerica Steklasa begann ihre musikalische Ausbildung als Sechsjährige mit Geige und Klavier. Mit 13 Jahren folgte Gesangsunterricht in Ljubljana, später in Wien, an der Universität für Musik und darstellende Kunst. Im März 2019 absolvierte sie dort ihr Masterstudium (Gesang: Claudia Visca, Lied&Oratorium: Charles Spencer).

Sie ist Preisträgerin internationaler Gesangswettbewerbe und trat als Solistin auf Weltbühnen in Österreich (Wiener Musikverein, Konzerthaus, Theater an der Wien), Deutschland (Alte Oper Frankfurt), Niederlande, Schweiz, Russland, Japan, Australien und USA auf. Sie sang beim renommierten HOFBURG Silvesterball. Als Preisträgerin des KALEIDOSCOPE Wettbewerbs gibt sie im Juni 2020 Konzerte in Los Angeles, California.

Im Frühjahr 2013 gab sie in Australien, Sydney ihr Bühnendebüt als Pamina in Mozarts Die Zauberflöte, danach folgen die Debüts (in Österreich, Deutschland, Italien) als Susanna in Le Nozze di Figaro, Fiordiligi in Cosi fan tutte, Adele in Die Fledermaus, Marie in Carneval in Rom, Ännchen in Der Freischütz, Silvia in L’isola disabitata, Lisette in La Rondine, Zerlina in Don Giovanni.

Bisher arbeitete sie mit u.a. Roberta Alexander, Jack LiVigni, Nelly Miricioiu, Steven Maughan, David Gowland und im September 2019 nahm sie als Stipendiatin der 1. Internationalen Opernwerkstatt Waiblingen bei der Masterklasse mit Melanie Diener und Thomas Hampson teil (Abschlusskonzert mit Stuttgarter Philharmoniker und Maestro Dan Ettinger).

Iida Antola

Die Sopranistin Iida Antola schloss 2015 ihre Studien zur Chorleiterin und zur Pianistin an der Sibelius-Akademie ab, bevor sie ihr Gesangsstudium an der Universität der Künste in Berlin begann.

2017 debütierte Antola als Pamina (Mozart: Die Zauberflöte) an der Finnischen Nationaloper. 2018 ist sie dorthin zurückgekehrt, um die Rolle der Christine (Andrew Lloyd Webber: Das Phantom der Oper) zu verkörpern und sang auch die Rolle der Crobyle (Massenet: Thaïs). Zu den kommenden Rollen gehören Micaëla (Bizet: Carmen) und Susanna (Mozart: Figaros Hochzeit).

Antola war in vielen Wettbewerben erfolgreich: 2017 gewann sie den 1. Preis beim Kangasniemi-Gesangswettbewerb in Finnland und den 2. Preis beim Internationalen Paula-Salomon-Lindberg Wettbewerb „Das Lied“. 2018 war sie Finalistin sowohl beim Internationalen Hugo Wolf Lied-Wettbewerb in Stuttgart als auch beim Internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund mit der Pianistin Anni Laukkanen. Vor ihrem Gesangsstudium wurde sie beim Internationalen Tampere Vocal Music Festival 2015 mit dem Preis für die beste junge Chorleiterin ausgezeichnet.

Antola trat in Konzerten beim Crescendo-Festival in Berlin, beim Mozart-Festival in Würzburg sowie in Rumänien im Bukarester Athenäum und in der Philharmonie in Ploiesti auf.

Sie ist eine erfahrene Interpretin zeitgenössischer Musik: 2018 sang und dirigierte sie “Pierrot Lunaire” von Schönberg beim “Kaivos Festival” in Finnland. Der Verlag SULASOL hat Antolas eigene Kompositionen veröffentlicht.

Nikola Hillebrand

Die deutsche Sopranistin Nikola Hillebrand wurde in Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen geboren und war von 2016/ 2017 bis 2019/20 im Ensemble des Nationaltheaters Mannheim. Seit Beginn der Spielzeit 2020/21 ist sie Mitglied im Ensemble der Semperoper Dresden. Ihr Gesangsstudium begann sie im Alter von 17 Jahren bei Prof. Fenna Kügel-Seifried an der Hochschule für Musik und Theater München. Noch während ihres Studiums gastierte Nikola am Theater Bonn als Belinda in Dido & Aeneas, Papagena sowie Königin der Nacht in der Zauberflöte und als Marzelline in einer Neuproduktion von Beethovens Fidelio.

Im Sommer 2015 gab sie ihr Glyndebourne Debüt als Blondchen in David McVicars Neuproduktion von Mozart‘s Die Entführung aus dem Serail. In der darauffolgenden Saison wurde sie erneut nach Glyndebourne eingeladen, die Barbarina zu singen und die Rolle der Susanna in Le Nozze di Figaro zu covern. In ihrer Debütspielzeit wurde sie zur Trägerin des 50. John Christie Awards ernannt. Blonde sang sie auch während des Bremer Musikfestes unter der musikalischen Leitung von Jérémie Rhorer und 2018 in einer szenischen Produktion bei der Mozartwoche Salzburg unter René Jacobs.

Als Mitglied des Mannheimer Ensembles hat Nikola Hillebrand seit 2016/17 bereits in Rollen wie u.a. Adele (Fledermaus), Oscar (Ballo in Maschera), Despina (Così fan tutte), Sophie (Der Rosenkavalier) und Poppea (L’incoronazione di Poppea), Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Gilda (Rigoletto) auf der Bühne gestanden .

2017 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper in München mit der Rolle der Azema in Rossinis Semiramide. Im Dezember 2018 sang sie im Silvesterkonzert der Staatskapelle Dresden an der Seite von Jonas Kaufmann und unter der Leitung von Franz Welser-Möst die Adele in Strauß’ Die Fledermaus, die weltweit im Fernsehen übertragen wurde.

Nikola Hillebrand ist die Gewinnerin des internationalen Liedwettbewerbs “Das Lied” 2019 im Rahmen des Heidelberger Frühling.

Ana Carolina Coutinho

Die nordbrasilianische Sopranistin Ana Carolina Coutinho studiert Konzertexamen Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg beim Herrn Prof. Mark Tucker. 2015 hat sie ihren Bachelor Gesang an der „Universidade Estadual Paulista (UNESP)“ abgeschlossen, an der sie zahlreichen Rollen wie Serpina „La Serva Padrona“, Geraldine „A Hand of Bridge“ und Laetitia „The Old Maid and the Thief“ dargestelt hat. Im 2016 hat sie als Mademoiselle Silberklang „Der Schauspieldirektor“ und als Walter „La Wally“ bei der Opernakademie von „Theatro Sao Pedro“ in Sao Paulo aufgetreten. Sie nahm an viele Meisterkurse mit internationalen und renommierten Sänger und Pianisten teil, wie Laurent Naouri, Eiko Senda, Xenia Mejer, Margreet Honig, Roger Vignoles und Edith Mathis. Im Januar 2019 wirkte sie in der Schubertwoche im Boulez-Saal, Berlin unter der Leitung von Thomas Hampson mit. Sie sang  als Solistin und Chorsängerin in verschiedenen Konzertsäle unter der Leitung von Dirigenten wie Stefan Weilar, Rolf Beck, Tan Dun, Helmuth Rilling und David Zinman. Als Stipendiatin wurde sie beim Chorakademie Lübeck, beim Arthur Pfungst Stiftung und Yehudi Menuhin Live Music Now e. V. Hamburg gefördert. Februar 2018 war sie Preisträgerin des Mozart-Wettbewerbes der Absalom-Stiftung Hamburg und September 2018 nahm sie an der Hugo Wolf Wettbewerb teil.