Sopranistin Anne Schwanewilms fotografiert von Studioline

Anne Schwanewilms

Als eine der bedeutendsten Interpretinnen der Werke von Richard Strauss hat sich Anne Schwanewilms weltweit einen Namen gemacht. Ihr großes Repertoire umfasst Partien wie Arabella, Ariadne („Ariadne auf Naxos“), Chrysothemis („Elektra“), Feldmarschallin („Der Rosenkavalier“), Kaiserin („Die Frau ohne Schatten“) und Danae („Die Liebe der Danae“) und erstreckt sich darüber hinaus auf Rollen wie Elsa („Lohengrin“), Elisabeth („Tannhäuser“), Desdemona („Otello“), Marie („Wozzeck“) und Madame Lidoine („Dialogues des Carmélites“). Die Sopranistin ist regelmäßig zu Gast an allen wichtigen internationalen Opernhäusern. Engagements führten sie unter anderem nach München, Dresden, Hamburg, Frankfurt, Amsterdam, Wien, Zürich, London, Rom, Madrid, Barcelona, Mailand, New York, Chicago und Tokio. An der Sächsischen Staatsoper Dresden konnte sie unter der Leitung von Christian Thielemann große Erfolge als Arabella und Chrysothemis („Elektra“) feiern, diese Partien sang sie unter anderem auch an der Wiener Staatsoper unter Ulf Schirmer und Franz Welser-Möst. Bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen war Anne Schwanewilms mehrfach zu Gast: nachhaltig beeindruckten ihre Auftritte als Carlotta in Schrekers „Die Gezeichneten“ und als Kaiserin in „Die Frau ohne Schatten“.

Die Sängerin arbeitet regelmäßig mit renommierten Dirigenten wie Christian Thielemann, Zubin Metha, Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim, Franz Welser-Möst, Kent Nagano, Stefan Soltesz, Vladimir Jurowski, Christoph von Dohnanyi, Simone Young, Christoph Eschenbach, und Riccardo Chailly zusammen. Auch auf dem Konzertpodium fühlt sie sich zu Hause, Engagements führten sie unter anderem zu den Berliner Philharmonikern, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Concertgebouw Amsterdam, dem London Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra und dem Orchestre National de France.

Anne Schwanewilms’ große Liebe gilt dem Lied. Sie hat sich zu einer der renommiertesten Künstlerinnen auf diesem Gebiet entwickelt und ist mit Liedprogrammen unter anderem regelmäßiger Gast in der Wigmore Hall London, im Concertgebouw Amsterdam und beim Edinburgh Festival. Darüber hinaus gibt sie zahlreiche Meisterkurse und ist Mitglied der Jury des internationalen Louis Spohr-Wettbewerbs. Als „wahrhafte Tonmalerin“ bezeichnete ein britischer Musikjournalist die Künstlerin in einer Konzertbesprechung. Begleitet von namhaften Pianisten wie Malcom Martineau, Charles Spencer und Roger Vignoles konnte die Sängerin mit ihren Deutungen von Liedern von unter anderem Schumann, Wolf, Wagner, Liszt, Mahler, Strauss und Schönberg künstlerische und musikalische Maßstäbe setzen. Dabei bescheinigen Musikkritiker ihr ein unfehlbares Gespür für die feinsten Details der Phrasierung, eine hohe Sensibilität im Umgang mit dem Text, Glanz und Geschmeidigkeit der Stimme sowie eine große technische Expertise. „Liederabende sind meine Inszenierungen“, sagte Anne Schwanewilms einmal in einem Interview. „Hier kann man etwas von Null erschaffen, mit den einfachsten Mitteln, nämlich nur mit der Stimme und dem Klavier.“

In der Spielzeit 2015/16 war die Sopranistin in Dresden als Arabella und an der Bayerischen Staatsoper in München als Madame Lidoine („Dialogues des Carmélites“) zu erleben. Im Juli 2016 sang sie Elsa bei den Münchner Opernfestspielen. Im Februar 2016 interpretierte sie bei einem Konzert mit dem Bayerischen Staatsorchester unter Zubin Mehta Schönbergs „Gurrelieder“, im Mai 2016 folgte in Wien ein Auftritt in Alexander von Zemlinskys „Lyrischer Symphonie“ unter der Leitung von Vladimir Jurowski mit den Wiener Symphonikern sowie ein Gala-Konzert mit Alban Bergs „Sieben frühen Liedern“ mit dem Orchestre de la Suisse Romande unter Mark Elder in Genf und Lausanne.

Im Juni 2016 schloss sich ein Abend mit Liedern von Richard Strauss und Hugo Wolf in Glasgow und beim Richard-Strauss-Festival in Garmisch-Partenkirchen an. Im November und Dezember 2016 gab Anne Schwanewilms Liederabende in Cardiff (wo sie auch für einen Meisterkurs verpflichtet war) und in der Londoner Wigmore Hall. Im Dezember sang sie drei Mal den Sopranpart in Buckners f-Moll-Messe mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Christian Thielemann. Für 2017 standen weitere Liederabende unter anderem in Liège, Leeds, London, New York und Washington in ihrem Terminkalender. Im Februar sang sie die Marschallin in „Der Rosenkavalier“ an der Bayerischen Staatsoper, im März folgte Elisabeth in „Tannhäuser“ und im Juli und August 2017 übernahm Anne Schwanewilms die Partie der Eva in der Neuproduktion von „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Bayreuther Festspielen (Musikalische Leitung: Philippe Jordan, Regie: Barry Kosky). 2019 sang sie der Bayerischen Staatsoper München die Partie der Isabella in der Neuproduktion von Kreneks „Karl V“ (Regie: Carlus Padrissa – La Fura dels Baus), Leonore an der Wiener Staatsoper und Kaiserin in einer konzertanten Aufführung von „Frau ohne Schatten“ in der Berliner Philharmonie. Einen großen Erfolg konnte sie auch mit einem Liederabend in der Elbphilharmonie Hamburg verzeichnen. Im Februar 2020 übernimmt die Sopranistin die Titelpartie in der Neuinszenierung von Offenbachs „Die Großherzogin von Gerolstein“ an der Semperoper Dresden.

Von Anne Schwanewilms liegt eine umfangreiche Diskografie vor. Bei den Opern-einspielungen finden sich unter anderem DVDs von „Die Gezeichneten“ (Salzburger Festspiele, Kent Nagano, DSO), „Die Frau ohne Schatten“ (Salzburger Festspiele, Christian Thielemann, Wiener Philharmoniker), „Der Rosenkavalier“ (Fabio Luisi, Sächsische Staatskapelle Dresden) und „Dialogues des Carmélites“ (Simone Young, Hamburgische Staatsoper). Darüber hinaus legte die Sopranistin eine CD mit Musik von Richard Strauss („Vier letzte Lieder“ und Ausschnitte aus „Der Rosenkavalier“, „Capriccio“ und „Arabella“, Markus Stenz, Köln Gürzenich-Orchester), eine Richard Wagner-CD mit „Tristan und Isolde“, „Tannhäuser“ und den Wesendonckliedern (Cornelius Meister, RSO Wien) sowie mehrere reine Lied-Einspielungen unter anderem mit Werken von Liszt, Mahler, Schumann, Wolf und Schönberg vor. Im Mai 2016 erschien ihre CD „Schöne Welt…“ mit Liedern von Franz Schubert, Franz Schreker und Erich Wolfgang Korngold.

Die Künstlerin erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter 2014 eine Grammy- Nominierung für die CD-Einspielung von Strauss’ „Elektra“ unter der Leitung von Christian Thielemann, auf der sie als Chrysothemis zu hören ist. Die Einspielung von Alban Bergs „Wozzeck“ mit Hans Graf und dem Houston Symphony, auf der Anne Schwanewilms die Partie der Marie singt, wurde im Oktober 2017 mit dem ECHO Klassik und im Januar 2018 mit dem GRAMMY ausgezeichnet. 2019 erhielt die DVD „Die Meistersinger von Nürnberg“ von den Bayreuther Festspielen mit Anne Schwanewilms als Eva einen OPUS Klassik. 2002 wurde Anne Schwanewilms zur Sängerin des Jahres gewählt.

Sopranistin Anne Schwanewilms fotografiert von Studioline

DENNOCH

Lisa Florentine Schmalz

Die 1991 in Kiel geborene Lisa Florentine Schmalz arbeitet als Solistin vor allem in den Bereichen Oper und Oratorium. In ihrer Arbeit sucht sie nach einer offenen und zeitgemäßen Form des klassischen Gesanges und der szenischen Darstellung, insbesondere im Bereich des Musiktheaters.

Engagements brachten sie als Solistin an klassische Bühnen wie das Theater Kiel, das Theater Bremen, das Nationaltheater Mannheim und in die opera stabile der Hamburgischen Staatsoper. Immer wieder arbeitet sie darüber hinaus als Darstellerin an Schnittstellen von anderen performativen Kontexten und im des Bereich des zeitgenössischen Musiktheaters. Dabei war und ist sie auf Bühnen wie dem Thalia Theater Hamburg, Kampnagel und dem Lichthof Theater zu sehen. Ihr großes Interesse gilt hierbei besonders der Arbeit mit jungen Regisseur*innen. Beruflich eng verbunden ist sie Benjamin van Bebber, Martin Mutschler und Vendula Nováková. Zu den wichtigen gesungenen Rollen gehören unter anderem jeweils die Titelpartien in Händel’s Alcina (2018), Hartmann’s Simplicius Simplicissimus (2018), sowie die Hauptrolle in Ethel Smyth’s The Wreckers (2019).

Neben dem Musiktheater führte ihre rege solistische Konzerttätigkeit sie unter anderem in die Laeiszhalle Hamburg,die Essener Philharmonie, das Konzerthaus Freiburg und in das Kieler Schloss, sowie nach Italien und Österreich mit Orchestern wie der Camerata Hamburg, den Symphonikern Hamburg, den Bremer Philharmonikern, der Jenaer Philharmonie, den Kieler Philharmonikern, der Camerata Kiel, oder dem Elbipolis Orchester. 2018 war sie als Solistin in Konzerten mit Bach’s Magnificat (Dirigent: Thomas Hengelbrock) und Mozart’s Exsultate jubilate (Dirigent: Christoph-Mathias Mueller) zu hören. Neben den Oratorienpartien ihres Fachs, unter anderem von Bach, Haydn, Händel und Mozart, und der Partizipation in Ensembles, wie dem Balthasar Neumann Chor, gilt ihr Augenmerk im Konzertbereich der zeitgenössischen Musik. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf ihrem Kammermusiktrio mit der Pianistin Mariana Popova und der Klarinettistin Boglárka Pecze.

Die Spielzeit 2019/20 umfasst, neben einer Reihe von Konzerten u.a. im Michel (Leitung: Christoph Schoener), Produktionen u.a. am Thalia Theater (Regie: von Elsa Sophie Jach), am Theater Kiel (Regie: Jörg Diekneite), im Lichthof Theater Hamburg (Regie: Kerstin Steeb) und auf Kampnagel (Regie: Benjamin van Bebber).

Ihr Studium, welches sie im Sommer 2018 mit dem Master Oper abschloss, absolvierte sie an den Musikhochschulen in Zürich und Hamburg. Mit Michaela Kaune, in deren Klasse Lisa Florentine zuletzt studierte, verbindet sie auch nach ihrem Studium eine enge Zusammenarbeit. Meisterkurse bei KS. Brigitte Fassbaender, Michelle Breedt und Christiane Iven bereicherten ihre Ausbildung. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Claussen- Simon-Stiftung und Preisträgerin des Mozart- Wettbewerbs der Absalom- Stiftung sowie des Masefield- Wettbewerbs der A. Töpfer Stiftung und gewann im Mai 2017 den 1. Preis beim Elise-Meyer Wettbewerb. Rundfunk- und CD Aufnahmen dokumentieren Lisa Florentines Schaffen. Ende 2019 erschien eine erste solistische CD Aufnahme der Sopranistin mit Ersteinspielungen französischer Barockkantaten.

Im Rahmen ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit der Künstlerin Pauline Jacob wirkte sie 2020 jüngst in ihrer Hörspielproduktion für den WDR mit.

Sandrine Piau

Die französische Sopranistin Sandrine Piau legt ihren Fokus auf Barockmusik und tritt regelmäßig mit berühmten Dirigenten wie William Christie, Philippe Herreweghe, Christophe Rousset, Gustav Lleonhardt, Ivor Bolton, Ton Koopman, René Jacobs, Marc Minkowski und Nikolaus Harnoncourt auf.

Auf internationalen Bühnen übernahm sie bereits die Rollen der Kleopatra (Giulio Cesare), Morgana (Alcina) an der Opéra de Paris, Dalinda (Ariodante) bei den Salzburger Festspielen, Alcina, Mélisande, Sandrina (La Finta Giardiniera), Sœur Constance (Dialogue des Carmélites) an der Monnaie, Alcina und Dalinda (Ariodante) in Amsterdam, Pamina (Die Zauberflöte), Donna Anna (Don Giovanni) und Sœur Constance im Théâtre des Champs-Elysées sowie Despina (Cosi fan tutte) und Titania (Ein Sommernachtstraum) beim Festival d’Aix en Provence.

Als gefeierte Liedsängerin mit französischem und deutschem Repertoire tritt Sandrine Piau mit renommierten Begleitern wie Jos van Immerseel, Roger Vignoles und Susan Manoff auf.

Sie gibt regelmäßig Liederabende und ist in Konzerten in New York, Paris, London, Tokio, München, Zürich und Salzburg sowie kürzlich in Hamburg zur Eröffnung der Elbphilharmonie aufgetreten.

In den letzten Jahren trat sie bei den Salzburger Festspielen, in der Carnegie Hall, der Wigmore Hall, dem Covent Garden Festival, dem Musikverein, dem Salle Pleyel, dem Festival de Saint Denis, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Teatro Communale in Florenz und Bologna sowie mit den renommiertesten Orchestern der Welt auf, darunter die Berliner Philharmoniker, die Münchner Philharmoniker, das Orchestre de Paris und das Boston Symphony Orchestra.

Sandrine Piau verfügt über eine umfangreiche Diskographie und nimmt nun exklusiv für „Alpha Classics“ auf. Ihre erste CD unter diesem Label, die 2018 veröffentlicht wurde, ist eine mit Susan Manoff aufgenommene Recital-CD mit dem Titel „Chimère“, mit einer Auswahl deutscher Lieder und französischer Mélodies.

Die Saison 2019/20 umfasste die Tournee zum 40-jährigen Jubiläum von Les Arts Florissants, eine Europatournee mit Teodor Currentzis und Konzerte mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra.

In dieser Saison singt Sandrine Piau die Alcina im Opernhaus Zürich und nimmt an mehreren Europatourneen mit verschiedenen Ensembles teil.

Sandrine Piau erhielt 2006 den Titel Chevalier de l’Ordre des Arts et Lettres und wurde bei der Preisverleihung der Victoires de la Musique Classique 2009 zur „Lyrischen Künstlerin des Jahres“ ernannt.

Sarah Aristidou

Sarah Aristidou wurde für ihre Interpretation der Franziska in Christian Josts ›Die arabische Nacht‹ von der Zeitschrift ›Opernwelt‹ 2016 als beste Nachwuchs-künstlerin nominiert. Seit 2017 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden Berlin und Stipendiatin der ›Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung‹. In der Saison 2016|2017 gab sie ihr Debüt als Eurydice in Offenbachs ›Orphée aux enfers‹ an der Angers Nantes Opéra, 2017 folgte dort die Partie der Damigella in Monteverdis ›L’incoronazione di Poppea‹. Weitere Engagements führten sie u. a. zu den Bregenzer Festspielen, an das Staatstheater am Gärtnerplatz, in den Herkulessaal und an das Prinzregententheater München, an die Philharmonie Köln, an das Konzerthaus Berlin und an das Muziekgebouw aan ‘t IJ Amsterdam.

Sie arbeitete u. a. mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Mariss Jansons, Matthias Pintscher, Duncan Ward, mit Klangkörpern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks München, der Staatskapelle Berlin oder dem Ensemble Modern. Zudem ist sie als Interpretin mehrerer Uraufführungen von Komponisten wie Wolfgang Rihm, Aribert Reimann und Manfred Trojahn hervorgetreten, zuletzt als Shoko in Thomas Larchers ›Jagdgewehr‹ bei den Bregenzer Festspielen 2018.

Sarah Aristidou begann ihre musikalische Ausbildung in der Maîtrise de Radio France in Paris und erwarb einen Abschluss in Musikwissenschaft an der Sorbonne und in Musiktheorie am Conservatoire de Paris, ehe sie ihr Gesangsstudium an der Theaterakademie August Everding in München mit ihrem Master abschloss.

Hila Baggio

Mit ihrem kristallklaren, anmutigen Sopran ist Hila Baggio eine der berühmtesten und begehrtesten israelischen Sopranistinnen, von der Kritik stets hoch gelobt.

In der Saison 2020/2021 singt Hila Baggio die Rolle der Pamia (Zauberflöte) an der Israelischen Oper, Ligeti’s „Mysteries of the Macabre“ und Ayal Adler’s „Alone, I return from the night“ mit dem Israel Philharmonic Orchestra sowie Konzerte mit dem Jerusalem Quartet in der Wigmore Hall in London, beim Heidelberger Frühling und beim Granada Festival. Weitere Highlights sind Schönberg’s „Pierrot Lunaire“ mit dem Israeli Chamber Project in der Bing Concert Hall der Stanford University und ein Auftritt mit dem Jerusalem Symphony Orchestra.

In der vergangenen Saison 2019/2020 sang Hila Baggio erstmals die Rolle des Gepopo/der Venus in Ligeti’s Oper „Le Grand Macabre“ an der Semperoper Dresden, in einer neuen Produktion unter der Regie von Calixto Bieito und dirigiert von Omer Meir Wellber. An der Israelischen Oper debütierte sie mit der Rolle der Ilia (Idomeneo). Außerdem sang sie Ayal Adler’s „Alone, I return from the night“ mit den Müchner Philharmonikern, Berg’s „Sieben frühe Lieder“ mit dem Jerusalem Symphony Orchestra und begleitete das Jerusalem Quartet auf einer Europa-Tour mit dem gemeinsamen CD-Programm „The Yiddish Cabaret“; die CD wurde im Frühjahr 2019 bei harmonia mundi veröffentlicht. Die Tour inkludierte beispielsweise das Theatre des Champs-Elysées, das Wiener Konzerthaus, die Tonhalle Zürich, die Elbphilharmonie Hamburg, das Gewandhaus in Leipzig oder die Dresdner Philharmonie. Wegen „Covid-19“ mussten ihr Debüt als Violetta (La Traviata) an der Israelischen Oper und weitere Konzerte mit dem Jerusalem Quartet in 2022 verlegt werden.

An der Israelischen Oper wirkte Hila Baggio bereits in vielen Opern mit und sang dort die Rollen der: Lucia (Lucia di Lammermoor), Juliette (Roméo et Juliette), Susanna (Le Nozze di Figaro), Gilda (Rigoletto), Musetta (La Bohéme), Tytania (A Midsummer NIght’s Dream), des Oscar (Un Ballo in Maschera), der Micaëla (Carmen), Norina (Don Pasquale), Adina (L’elisir d’amore), Marie (La Fille du Régiment), Pamina (Die Zauberflöte), Euridice (Orfeo ed Euridice), Rosina (Il Barbiere di Siviglia), des Füchslein (The Cunning Little Vixen), der Lisette (La Rondine), des Kindes (The Child Dreams), der Despina (Cosi Fan Tutte), Olympia (Les Contes d’Hoffmann), Frasquita (Carmen), Papagena (Die Zauberflöte), Lucinde (Armide), der Ersten Nypmphe (Rusalka) und des Parteonis (La Belle Hélène).

Mit der Rolle des Oscar (Un Ballo in Maschera) trat sie in der Opéra National de Lorraine in Nancy, in der Opéra de Rennes, der Opéra Nantes und dem Grand Théâtre de Luxembourg auf, als Musetta (La Boheme) in der Semperoper Dresden, als Giulia (La Scala di Seta) beim Rossini Opera Festival in Pesaro, als das Füchslein (The Cunning Little Vixen) in der Nationaloper Bergen, als das Kind (The Child Dreams) bei den Wiesbadener Maifestspielen und als Olympia (Hoffmanns Erzählungen) im Landestheater Mecklenburg.

Zu ihren bisherigen konzertanten Aufführungen zählen Schönberg’s Pierrot Lunaire mit Daniel Barenboim in Berlin sowie mit dem Israeli Chamber Project auf Tour durch Israel und die USA, Mahler’s Sinfonie Nr. 8 bei den Dresdner Musikfestspielen, Mahler’s Sinfonie Nr. 2 mit dem ONPL unter Pascal Rophe sowie mit dem Rishon LeZion Orchestra unter Dan Ettinger, Brahm’s Requiem mit dem Valencia Orchestra in Palau de les Arts unter Omer Meir Wellber, das Gala Concert mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta, Mozart’s Messe in c-Moll mit dem Mexico Philharmonic Orchestra, sowie Haydn’s „Die Schöpfung“, Mahler’s Sinfonie Nr. 4, Mozart’s Requiem, Mendelssohn’s Elijah und Bach’s Matthäus-Passion mit dem Jerusalem Symphony Orchestra.

Baggio trat bereits unter der Leitung von ausgezeichneten Dirigenten auf, so zum Beispiel unter Daniel Barenboim, Frédéric Chaslin, Daniele Callegari, Rani Calderon, Dan Ettinger, Asher Fisch, Gabriel Feltz, Zubin Mehta, Daniel Oren, Pascal Rophe, Speranza Scappucci, David Stern, Omer Meir Wellber, Ilan Volkov, Alberto Zedda und vielen mehr. Hila Baggio war langjähriges Mitglied des Israeli Opera Studio’s. Während ihrer umfangreichen Karriere hat sie zahlreiche Preise gewonnen, darunter den 2. Preis in der Kategorie Operette beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Wien, den Israeli Minister of Culture Award, den Rosenblum Prize for the performing Arts, den Silverman Prize, den Grabov Award, den Basser Award, sowie Unterstützungen der America-Israel Cultural Foundation und der Israel Vocal Arts Institute Foundation.

Giorgia Cappello

Die Sopranistin Giorgia Cappello entstammt einer großen Musikerfamilie. Als langjähriges Mitglied des Kinderchores am Nationaltheater Mannheim erhielt sie seit ihrem 10 Lebensjahr Gesangsunterricht bei ihrer Mutter Susanne Scheffel. Im Anschluss wurde sie von Prof. Stamenkovic in Mannheim ausgebildet und wird im Februar 2020 ihren Bachelor bei Bernhard Gärtner an der Musikhochschule Stuttgart abschließen. Weitere Anregungen erhielt sie im Kammerchor Stuttgart unter Frieder Bernius sowie in Meisterkursen bei  Benno Schachtner, Margreet Honig und Prof. Ulrike Sonntag, die sie auch weiterhin betreut. Die Künstlerin ist Finalistin des Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2014, sowie Stipendiatin der Eliteförderung des Cusanuswerks e.V.

Bereits während ihres Studiums debütierte die 24 jährige Sopranistin als ,,La Ninfa‘‘ in Monteverdis L’Orfeo am Staatstheater Darmstadt. Im Bereich der Oper erwarten die junge Sängerin diese Spielzeit am Staatstheater Darmstadt die ,,Papagena‘‘ in der Zauberflöte von Mozart, sowie die Hauptrolle in der Kinderoper Schaf von Sophie Kassies. Darüber hinaus arbeitet sie in letzter Zeit häufig mit Markus Melchiori und der Dommusik Speyer zusammen u.a. bei den Internationalen Musiktagen im Dom zu Speyer, als auch im März 2020 im Stabat Mater von G.B. Pergolesi.  Die geistlichen Werke von Mozart, Schubert, sowie die Oratorien und Kantaten von Bach, zählen zum Kernrepertoire der vielseitigen Künstlerin: Ein Solo-Rezital führt sie und ihren Konzertpartner Daniel Gerzenberg im September 2020 auf das Festival für Alte Musik Aalen.

Im Bereich Lied gehören vor allem die Werke Schuberts zu ihrem Repertoire, neben Wolf, Sibelius und unbekannteren wie Zumsteeg und Crumb. Mit ihren Interpretationen konnte sie auch die Fachjury überzeugen und wird im Januar 2020 auf der Schubert Woche im Pierre-Boulez-Saal in Berlin zu hören sein, wo sie im Rahmen der Liedakademie des Heidelberger Frühlings auftritt.

Fanny Soyer

Die Sopranistin Fanny Soyer, geboren 1994 in Paris, begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. 2009 nahm sie erstmals Gesangsstunden bei Patrick Marco im Rahmen der Kinder- und Jugendförderung „Maitrise de Paris“ am Conservatoire à Rayonnement Régional (CRR) de Paris, wo sie anschließend bei Melanie Jackson im Département Supérieur pour Jeune Chanteurs de Paris Gesang studierte.

Seit September 2016 studiert sie in der Klasse von Prof. Christine Schäfer an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und arbeitet dort u.a. mit Julia Varady, Wolfram Rieger, Eric Schneider, Thomas Quasthoff zusammen. Im Juni 2018 übernahm sie in der Hochschulproduktion „Dido und Aeneas” von Henry Purcell die Partie der Dido. 2019 schloss sie ihr Bachelorstudium erfolgreich ab. Das erste Semester ihres Masterstudiums verbringt sie an der e Royal Danish Academy of Music in Kopenhagen in der Klasse von Helene Gjerris.

Ketevan Chuntishvili

Die aus Georgien stammende Sopranistin wurde 1996 in Tiflis geboren. Nach dem Abitur im Jahr 2015 setzte Ketevan Chuntishvili ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Klasse von Prof. Dr. Marek Rzepka fort. 2019 schloss sie ihr Bachelorstudium ab, gleichzeitig bekam sie den Studienplatz für Master Oper ebenda.

Die Sängerin wurde bereits von Musik braucht Freunde und Deutschlandstipendium unterstützt. Außerdem ist sie seit 2018 Stipendiatin bei Yehudi Menuhin Live Music Now Hannover e.V.. Besondere musikalische Einflüsse bekam die Sopranistin bei den Meisterkursen mit Peter Berne, Roman Trekel, Ana Sokolovic, Claudia Barainsky und Stefan Vinke, sowie in der Liedklasse von Justus Zeyen.

Als Solistin stand sie in der HMTMH als Lisa (Fanchette) in Jacques Offenbachs “Pariser Leben”, sowie in der Sommerproduktion “Svadba” von Ana Sokolovic in der Rolle der Lena auf der Bühne. Zum bisherigen Höhepunkt ihrer Entwicklung gehört die Rolle des Echos in Richard Strauss‘ “Ariadne auf Naxos”. Im Februar 2019 war sie im Hamburger Sprechwerk zu erleben, etwa als Bubikopf in einer verkürzten Fassung der Oper “Der Kaiser von Atlantis” von V. Ullmann unter Regie von Karina Häßlein. Mit der Gretel in Engelbert Humperdincks “Hänsel und Gretel” gab sie in diesem Jahr ihr Debut bei der ‘Oper auf dem Lande’.

Jerica Steklasa

Die junge slowenische Sopranistin Jerica Steklasa begann ihre musikalische Ausbildung als Sechsjährige mit Geige und Klavier. Mit 13 Jahren folgte Gesangsunterricht in Ljubljana, später in Wien, an der Universität für Musik und darstellende Kunst. Im März 2019 absolvierte sie dort ihr Masterstudium (Gesang: Claudia Visca, Lied&Oratorium: Charles Spencer).

Sie ist Preisträgerin internationaler Gesangswettbewerbe und trat als Solistin auf Weltbühnen in Österreich (Wiener Musikverein, Konzerthaus, Theater an der Wien), Deutschland (Alte Oper Frankfurt), Niederlande, Schweiz, Russland, Japan, Australien und USA auf. Sie sang beim renommierten HOFBURG Silvesterball. Als Preisträgerin des KALEIDOSCOPE Wettbewerbs gibt sie im Juni 2020 Konzerte in Los Angeles, California.

Im Frühjahr 2013 gab sie in Australien, Sydney ihr Bühnendebüt als Pamina in Mozarts Die Zauberflöte, danach folgen die Debüts (in Österreich, Deutschland, Italien) als Susanna in Le Nozze di Figaro, Fiordiligi in Cosi fan tutte, Adele in Die Fledermaus, Marie in Carneval in Rom, Ännchen in Der Freischütz, Silvia in L’isola disabitata, Lisette in La Rondine, Zerlina in Don Giovanni.

Bisher arbeitete sie mit u.a. Roberta Alexander, Jack LiVigni, Nelly Miricioiu, Steven Maughan, David Gowland und im September 2019 nahm sie als Stipendiatin der 1. Internationalen Opernwerkstatt Waiblingen bei der Masterklasse mit Melanie Diener und Thomas Hampson teil (Abschlusskonzert mit Stuttgarter Philharmoniker und Maestro Dan Ettinger).