Johanna Winkel

Johanna Winkel bewies sich zunächst in der historischen Aufführungspraxis barocker Musik und erweiterte ihr Repertoire stetig hin zur Romantik und Moderne.

In der vergangenen Saison sang sie u.a. Konzerte mit musicAeterna und Teodor Currentzis (Purcells Indian Queen), mit dem Freiburger Barockorchester (Beethoven 9. Symphonie), dem Beethoven Orchester Bonn mit Christoph Prick (Brittens War Requiem), dem Konzerthausorchester Berlin und Iván Fischer sowie mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken und der Internationalen Bachakademie.

Gleichzeitig ist Johanna Winkel regelmäßig auf der Opernbühne zu erleben. Nach Mimi, Donna Elvira und Micaela gestaltete sie Alcina, Rosalinde, Agathe und Beethovens Leonore.

Im April 2017 gab sie ihr Debüt bei den Salzburger Osterfestspielen als Gerhilde in Richard Wagners Walküre unter der Leitung von Christian Thielemann, gastierte im Herbst mit dieser Partie in Peking mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra unter Jaap van Zweden, und im Januar dieses Jahres an der Semperoper Dresden mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden wieder unter Thielemann. Bei der Styriarte 2018 singt sie die Beethovens Leonore unter Leitung von Andrés Orozco-Estrada.

Johanna Winkel ist als Solistin auf etlichen Rundfunkmitschnitten und CD Aufnahmen zu hören. Zu ihren Einspielungen gehören u.a. Spohrs Oratorium Die letzten Dinge mit der Kammerphilharmonie Bremen (Frieder Bernius), Schönbergs Moses und Aron mit dem SWR Sinfonieorchester (Sylvain Cambreling), Bachs Magnificat mit dem Arion Baroque Orchestra (Alexander Weimann), Werke von Mendelssohn mit dem Chor des Bayrischen Rundfunks (Howard Arman), die Gesamtaufnahme der Lutherkantaten von Bach mit Christoph Spering (Echo 2017) sowie die 2018 erschienene Missa Solemnis von Bruckner mit dem Rias Kammerchor mit Łukasz Borowicz (Diapason d’or).

Nuria Rial

Nuria Rial studierte Gesang und Klavier in ihrem Heimatland Katalonien. Sie wechselte nach Basel in die Klasse von Kurt Widmer, machte 2003 ihren Abschluss und gewann den Helvetia Patria Jeunesse in Luzern für ihre herausragenden Fähigkeiten als Sängerin.

Ihre feine, klare Stimme, das weich schwingende Timbre, Musikalität und Ausdrucksstärke, öffneten ihr auf internationaler Ebene rasch die Türen. Als Konzertsängerin arbeitet sie mit Dirigenten wie Ivan Fischer, Sir John Eliot Gardiner, Paul Goodwin, Trevor Pinnock, Teodor Currentzis, Gustav Leonhardt, René Jacobs, Thomas Hengelbrock und Laurence Cummings. Dabei wird sie von Spitzenensembles wie Concerto Köln, The English Concert, Kammerorchester Basel, Collegium 1704, Il Giardino armonico, Les Musiciens du Louvre, Elbipolis Barockorchester, La Cetra Basel und L‘Arpeggiata begleitet.

Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Nuria Rial auch immer wieder auf der Opernbühne zu erleben, wie in Monteverdis “Orfeo“ unter der Leitung von René Jacobs an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und in Cavallis “Eliogabalo“ in Brüssel. Wichtige Mozartpartien auf der Bühne waren Pamina (Die Zauberflöte) in Genua und Ilia (Idomeneo) auf einer Tournee durch die Schweiz“ . Nuria Rial hat sich viel mit Barockmusik und historischer Aufführungspraxis beschäftigt und hat sich so einen Namen gemacht. Parallel dazu interessiert sie sich aber auch für andere Musikrichtungen. 2012 überzeugte sie zum Beispiel in der Rolle der Nuria in der zeitgenössischen Oper “Ainadamar“ von Golijov am Teatro Real Madrid, Regie Peter Sellars. 2015 sang sie unter der Leitung von Ivan Fischer die Pamina mit dem Budapest Festival Orchestra.

Als begeisterte Kammermusikerin pflegt Nuria Rial Partnerschaften mit Ensembles wie “il pomo d‘oro“, “Café Zimmermann“ oder dem “Nash Ensemble“. In ihren Liederabendprogrammen singt sie französisches und spanisches Repertoire, aber vermehrt auch das deutsche Lied.

Nuria Rial hat zahlreiche CDs für verschiedene Labels aufgenommen. Darunter die bekannte Figaro-Aufnahme mit René Jacobs. Seit Januar 2009 ist sie Exklusivkünstlerin bei Sony Classical/ BMG Ma-sterworks. Unter den letzten Aufnahmen waren “Traces to Anna Magdalena Bach“ und Opernarien von Telemann, jeweils mit dem Kammerorchester Basel, “Duetti amorosi” mit dem Countertenor Lawrence Zazzo und Händels “Neun Deutsche Arien” mit der Austrian Baroque Company. Ihre CD „Ave Maria“ gewann den holländischen Edison Award.
Und preiswürdig ist sie bis heute geblieben. Im Jahr 2009 erhielt sie den beliebten Echo-Klassik-Preis gleich in zwei Kategorien. Zum einen war sie Nachwuchssängerin des Jahres mit dem Album „Haydn-Arie per un amante“ (L’Orfeo Barockorchester), und zum anderen wurde die CD „Teatro d’Amore“ mit Philipp Jaroussky (L’Arpeggiata) gekürt. 2010 folgte der Echo Klassik für die CD „Via Crucis“ mit Christina Pluhars „LArpeggiata“ und 2012 wurde Nuria Rial für ihre CD „Telemann“ mit dem Kammerorchester Basel in der Kategorie “Beste Opernarien CD” ein weiterer Echo verliehen.

Janina Staub

Die Sopranistin wurde 1994 in Tübingen geboren und studiert derzeit im Master Oper an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Fionnuala McCarthy.

Bühnenerfahrungen sammelte Janina Staub bei der Jeunesses Musicales bei deren Schlossoper Hänsel und Gretel (Sandmännchen) unter der Leitung von Patrick Lange  und in Hochschulproduktionen, wie  Il mondo della luna (Clarice) 2018, Der Rosenkavalier (Sophie) 2017, Don Pasquale (Norina). Im Dezember 2016 war sie als Solistin im Education-Projekt der Kammerakademie Potsdam zu erleben und in den Neuen Szenen 2017 an der Tischlerei der Deutschen Oper in der zeitgenössischen Kammeroper Die Stimmlosen (Sopran). Dieses Jahr wird sie außerdem mit der Institution Génération Baroque als Aurilla die Oper Diana von Reinhard Keiser aufführen.

Ihr Repertoire umfasst zahlreiche Oratorien und Konzerte. Im März 2019 wird Janina Staub unter der Leitung von Prof. Jörg-Peter Weigle im Oratorium Elias (Solosopran) in der Philharmonie Berlin zu hören sein. Sie ist regelmäßig Gast in der Heilig Geist Kirche Heidelberg, wie auch in der Stiftskirche Tübingen. Für eine Gedenkveranstaltung des Ersten Weltkrieges trat sie mit dem Hallé Orchester im Juli 2016 auf.

Im Rahmen der Berliner Atonale 2018 wird Janina Staub im Quartett an der Staatsoper Berlin auftreten.

Theresa Pilsl

Theresa Pilsl ist eine vielversprechende, junge Sopranistin. Bei der Lied Akademie des Heidelberger Frühling unter der künstlerischen Leitung von Thomas Hampson hat sie 2018 und 2019 als Stipendiatin teilgenommen, im Festival 2021 gestaltet sie eines der Lied Akademie Fellow Concerts, die bereits für 2020 geplant waren. Kürzlich wurde sie mit dem renommierten Emmerich Smola Förderpreis im Rahmen der SWR Junge Opernstars 2020 ausgezeichnet. In diesem Zusammenhang erhielt die junge Sopranistin außerdem den Preis der deutschen Radiophilharmonie. Mit der Kammeroper München ist sie in dieser Spielzeit wieder als Ela Delahey in der Operette Charleys Tante auf Gastspielen zu erleben. Neben der Oper gilt Theresas große Leidenschaft dem Lied- und Konzertgesang. Weitere Konzerte der Saison sind u.a. ein Neujahrskonzert an der Tauberphiharmonie Weikersheim, Bachs h-Moll-Messe mit dem Euridice Barockorchester in Passau und ein Liederabend im Konzerthaus Blaibach. Theresa Pilsl wurde beim internationalen Cesti-Wettbewerb 2018 mit dem Publikumspreis und dem Sonderpreis des Wiener Konzerthauses ausgezeichnet. Beim Bundeswettbewerb Gesang 2018 erzielte die junge Sopranistin den Sonderpreis der Walter Kaminsky-Stiftung.  Vergangene Konzerthöhepunkte beinhalten einen Schubert-Abend im Pierre Boulez Saal Berlin, ein Solo-Recital im Wiener Konzerthaus, sowie Haydns Schöpfung mit der Akademie für alte Musik Berlin. Eine Konzertreise führte sie mit Johann Sebastian Bachs Magnificat und Camille Saint-Saëns Oratorio de Noel unter Kent Nagano nach Montreal mit dem dortigen Symphonieorchester. Opernerfahrung sammelte Theresa bereits während der Schulzeit am Landestheater Niederbayern. Sie absolvierte den Bachelor an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Julie Kaufmann. Ihren Master schloss sie bei Anna Korondi an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin ab. Aktuell wird sie von Sami Kustaloglu stimmlich betreut. Theresa Pilsl ist Stipendiatin des Yenudi Menuhin Live Musik Now e.V. Berlin. Als Absolventin der Internationalen Meistersinger Akademie 2019 arbeitete sie u.a. mit Edith Wiens, Brigitte Fassbänder und Malcolm Martineau. Parallel zum Gesang studiert Theresa Pilsl Humanmedizin an der Charité Universitätsmedizin-Berlin und ist Stipendiatin der Konrad-Adenauer Stiftung.

Olga Pasichnyk

Olga Pasichnyk (Pasiecznik) wurde in der Ukraine geboren. Sie studierte Klavier und Musikpädagogik im heimatlichen Rivne sowie Gesang am Konservatorium in Kiew und an der Chopin Academy of Music in Warschau. 1992 wirkte sie als Solistin an der Warschauer Kammeroper. Mit größtem Erfolg sang sie Rollen in Opern von Monteverdi, Pergolesi, Gluck, Händel, Mozart, Weber, Rossini, Verdi, Puccini, Bizet, Debussy und Tschaikowsky, und in Werken zeitgenössischer Komponisten in Europa, Australien, Kanada, Japan und den USA. Olga Pasichnyk gibt zahlreiche Konzerte bei internationalen Musikfestivals und in den großen Konzert- und Theaterhäusern, wie der Opéra National de Paris – Opéra Bastille, Palais Garnier, Théâtre des Champs-Élysées, Théâtre Châtelet, Salle Pleyel (Paris), Concertgebouw (Amsterdam), Berliner Konzerthaus, Teatro Real, Auditorio Nacional de Música (Madrid), Bayerische Staatsoper, Palais des Beaux-Arts, Théâtre Royal de la Monnaie (Brussels), Theater an der Wien, Bregenzer Festspiele (Austria), Grand Théâtre de Genève, Finnish National Opera, Flemish Opera und Polish National Opera. Eine Zusammenarbeit verbindet sie mit dem belgischen und polnischen National Philharmonic Orchestra, dem Polish National Radio Orchestra, RTVE, Orquesta Nacional de España (Spain), Luxemburg Philharmonic Orchestra, orchestras Sinfonia Varsovia (Poland), National Philharmonic of Russia, of Teatro del Maggio Musicale Fiorentino (Florence), Wiener Symphoniker, L’Orchestre de Radio France, L’Orchestre National de France, Orchestre Colonne (Paris), Das Neue Orchester (Cologne), La Grande Ecurie et La Chambre du Roy and Les Musiciens du Louvre – Grenoble (France), The English Concert, European Union Baroque Orchestra, Academy of Ancient Music, Akademie für Alte Musik Berlin, Freiburger Barockorchester, Concerto Vocale, Collegium Vocale Gent, Collegium Novum Zürich, Orchestra of 18th Century, unter dem Dirigat von H. Bicket, I. Bolton, F. Brüggen, J.-C. Casadesus, M. Creed, R. Jacobs, R. Goodman, H. Holliger, Ph. Herreweghe, K. Kord, J.-C. Malgoire, J. Maksymiuk, A. de Marchi, M. Minkowski, P. McCreesh, J. Nelsson, P. Neumann, K. Ono, S. Oramo, A. Parrot, K. Penderecki, T. Pinnock, M. Soustrot, A. Spering, C. Spering, M. Viotti, A. Wit und M. Zanetti.

Olga Pasichnyk ist Preisträgerin der International Vocal Competition in s’Hertogenbosch (1994, 2. Preis), der Mirjam Helin International Singing Competition in Helsinki (1999, 2. Preis) und The Queen Elisabeth International Music Competition (2000, 3. Preis, Publikumspreis und Sonderpreis Oratorium). Sie erhielt 1997 und 2004 […] den Fryderyk, den höchsten Preis der polnischen Phonoindustrie, in der Kategorie „Beste Soloeinspielung“ mit Werken von Szymanowski und Lutoslawski, 1999 den Orfeusz beim Warsaw Autumn Festival und 2001 den Golden Cross of merit of Poland sowie 2004 den A. Hiolski’s Preis für die beste weibliche Opernrolle der Melisande in Debussys Pelleas et Melisande an der Polish Nationla Opera. Im Jahr 2005 wurde sie vom Magazin „Opernwelt“ als beste Opernsängerin in der Rolle der Almirena (Rinaldo) und 2009/2010 in der Rolle der Roxana (Król Roger) nominiert. 2006 erhielt Sie den Münchner Opernfestspiel-Preis und 2011 den Award of the Polish Minister of Culture and National Heritage sowie 2012 den Officer’s Cross of the Order of Merit of the Republic of Poland.

Olga Pasichnyk nahm über 50 CDs und DVDs für unterschiedlichste Labels auf, u.a. DABRINGHAUS UND GRIMM, Harmonia Mundi, NAXOS und OPUS 111.

Martha Harreiter

Martha Harreiter studierte in der Vorbereitungsklasse von Horiana Branisteanu am Mozarteum und an der Bruckneruniversität bei Christa Ratzenböck. Demnächst schließt sie ihr Gesangspädagogik-Studium bei Rannveig Braga-Postl an der Universität für Musik in Wien ab. Wertvolle Impulse verdankt sie dem Unterricht bei Gerda Hondros (Wien) und Gudrun Ayasse (München). Die Sopranistin besuchte auch mehrere Meisterklassen, u.a. bei Helene Schneiderman und Wolfgang Holzmair. Im Februar 2017 debütierte sie in Offenbachs „Pariser Leben“ (Léonie) am Theater an der Rott (Eggenfelden). Dort sang sie im April auch in einer szenischen Fassung von Orffs „Carmina Burana“. Im Mai folgte die Uraufführung der Jazzoper „Anna Karenina“ von Larry Coryell mit der Russischen Philharmonie. Die vielseitige Sopranistin tritt regelmäßig als Solistin in Messen auf, wirkt im Vokalensemble Oktogon mit und singt in einem Wiener Operettenensemble. Martha Harreiter war mehrere Jahre Mitglied im Wiener Singverein, dem Chor des Wiener Musikvereins, mit dem sie im Musikverein sowie in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland auftrat. Sie arbeitete dabei u.a. mit Mariss Jansons, Zubin Mehta, Daniel Barenboim und Franz Welser-Möst. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit unterrichtet die Sopranistin klassischen Gesang in Wien und absolvierte das Studium der Rechtswissenschaften.

Anna Lucia Richter & Michael Gees: »Extempore«

Wenn das kein »Neuland.Lied« ist: Anna Lucia Richter, den Frühlings-Besucherlnnen wohlbekannt und auf den großen Bühnen Europas zu Hause, besinnt sich hier zusammen mit Michael Gees auf die Wurzeln des Liedes: die Improvisation. Neben Schumanns Liederkreis und Lieder von Brahms und Britten treten »Extempores« – spontan entstehende Lieder, die von den Texten und der Musik der sie umgebenden Kompositionen inspiriert sind.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Anna Lucia Richter und Michael Gees

»Neuland.Lied« Wahlabo: Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt.
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Lied Late: Sarah Maria Sun

Sarah Maria Sun ist heute eine der führenden Interpretinnen Neuer Musik. Ob an der Pariser Opera Comique, bei der Ruhrtriennale, dem Festival Musica in Straßburg, dem Zürcher Opernhaus oder den Osterfestspielen Salzburg: Die Sopranistin ist überall dort gefragt, wo Neue Musik gesungen wird. In Heidelberg präsentiert sie zusammen mit Jan Philip Schulze einige der Hauptwerke des zeitgenössischen Liedes.

In Kooperation mit dem UnterwegsTheater/Kunstlerhaus/HebelHalle

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Dichter_lieben

In diesem literarisch-musikalischen Projekt werden drei Dichterlieben miteinander zu einer bewegenden Erzählung verwoben: Robert Schumanns Zyklus mit den Texten Heinrich Heines, der Zyklus der russischen Komponistin Elena Langer auf Gedichte Lee Harwoods und Ausschnitte aus der stark autobiographisch gefärbten Novelle »Tonio Kröger« über die Sehnsucht eines Künstlers nach einer unerreichbaren Liebe. Aus der Verschränkung der drei Liebeserzählungen entsteht ein vielschichtiges Stuck über die zentrale Grundkonstante der menschlichen Existenz: ein musikalisch-literarisches Triptychon über die Liebe.

Eine Koproduktion mit dem PODIUM Festival Esslingen

In Kooperation mit dem UnterwegsTheater/Kunstlerhaus/HebelHalle

Dieses Konzert wird mitgeschnitten von 

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Anna Prohaska

Mit 20 Jahren war Anna Prohaska erstmals an der Staatsoper Unter den Linden zu hören, der sie trotz ihrer internationalen Karriere weiterhin als Ensemblemitglied verbunden bleibt. Anna Prohaska fällt durch ihr ungemein vielfältiges Repertoire auf, von Monteverdi bis hin zu Uraufführungen, und arbeitet hier mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Philippe Jordan oder Sir Simon Rattle. Bald wurde sie auf viele weitere große Bühnen geholt, darunter die Mailänder Scala, das Bolshoi Theater, De Nationale Opera Amsterdam, das Royal Opera House Covent Garden oder die Pariser Oper.

Anna Prohaska ist seit 2008 regelmäßig zu Gast bei den Salzburger Festspielen und ist dort nach der Zerlina (Don Giovanni), Despina (Così fan tutte) und Deola in Luigi Nonos Al Gran Sole, Carico d’Amore und Susanna in Le nozze di Figaro, 2017 als Cordelia in Reimanns Lear zu hören.

Auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper München war die Sopranistin als Blonde und Adele und 2016 in Les Indes Galantes zu erleben. 2012 widmete ihr Jörg Widmann die Partie der Inanna in seiner Oper “Babylon” (musik. Ltg.: Kent Nagano).

Auch in den wegweisenden Konzerthäusern weltweit ist sie gefragt. Konzerte führten sie zum Cleveland Orchestra,  dem LA Philharmonic Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo, zum London Symphony Orchestra, den Wiener und den Berliner Philharmonikern oder zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Sie sang unter Claudio Abbado, Herbert Blomstedt, Pierre Boulez, Daniel Harding, Mariss Jansons, Yannick Nézét-Séguin, Gustavo Dudamel oder Franz Welser-Möst.

Einen besonderen Stellenwert nimmt die Alte Musik für sie ein, häufig trat sie mit Nicolaus Harnoncourt und dem Concentus Musicus auf und arbeitet regelmäßig mit der Academy of Ancient Music, dem Freiburger Barockorchester oder der Akademie für Alte Musik Berlin zusammen.

Mit ihren thematischen Liederabenden ist Anna Prohaska gern gesehener Gast in Liedzentren wie der Schubertiade Schwarzenberg, der Wigmore Hall London, in Wien oder Berlin. 2018, zum 100-jährigen Jahrestag des Endes des 1. Weltkrieges, gibt Anna Prohaska Liederabende mit ihrem Programm „Behind the Lines“, das bereits 2014 bei der Deutschen Grammophon als Album erschienen ist.

Bei der Deutschen Grammophon brachte sie bereits zahlreiche Einspielungen heraus, für die sie mit Preisen wie dem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde. Ihr neuestes Album Serpent & Fire: Arias for Dido and Cleopatra mit Il Giardino Armonico (alpha) stieg gleich ganz oben in den Klassik-Charts ein. Mit dem gleichnamigen Konzertprogramm begeisterte sie beim »Frühling« 2018.