Magdalena Hinz

Die aus Laufen in Oberbayern stammende 24-jährige Sopranistin Magdalena Hinz studiert seit Oktober 2015 bei Gudrun Pelker und in der Liedklasse von Jan Philip Schulze an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Meisterkurse bei Christine Schäfer und Edith Mathis ergänzten ihre Ausbildung.

Bereits im Alter von 15 Jahren ihre Gesangsausbildung. 2008 sang sie beim »Salzburger Adventsingen« im Großen Festspielhaus die Rolle der »Maria« und übernahm in den drei folgenden Jahren jeweils die Partie des »Engels«. Beim Salzburger Landeswettbewerbs »Prima la musica« errang sie in den Jahren 2007 sowie 2010 jeweils den ersten Preis im Fach Sologesang. Beim Juniorwettbewerb des 43. Bundeswettbewerbs Gesang Berlin 2014 erreichte sie mit Erfolg die letzte Finalrunde. Es folgten Konzertauftritte und Liederabende, unter anderem am Staatstheater Darmstadt, sowie die Uraufführung des Liederzyklus »El gorrión« von Daniel Vargas (*1986) im Jagdschloss Kranichstein.

Ihr erstes Gastengagement führte die junge Sängerin ans Theater Osnabrück, wo sie in der Spielzeit 2015/16 und 2016/17 in der Kinderoper »Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho« von G. Ph. Telemann als Braut »Quiteria« zu erleben war.

Claudia Barainsky

Die Sopranistin Claudia Barainsky studierte an der Hochschule der Künste ihrer Heimatstadt Berlin bei Ingrid Figur, Dietrich Fischer-Dieskau und Aribert Reimann.

Sie ist regelmäßig an bedeutenden Häusern wie der Semperoper Dresen, der Wiener Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin oder La Monnaie in Brüssel zu Gast. Die Marie in Bernd Alois Zimmermanns »Die Soldaten« wurde ein Meilenstein für ihre Karriere, hat sie diese Rolle doch gleich mehrfach in hochkarätigen Inszenierungen gesungen (Willy Decker / Nederlandse Opera Amsterdam und David Pountney / Ruhrtriennale, mit der sie einer Einladung zum Lincoln Center Festival nach New York folgte). Für ihre herausragende Interpretation und Darstellung der Titelpartie in Aribert Reimanns deutscher Erstauführung »Medea« an der Oper Frankfurt (September 2010) wurde Claudia Barainsky mit dem Deutschen Theaterpreis »DER FAUST« ausgezeichnet.

Ihr großes Konzertrepertoire beinhaltet die Sopran-Partien vieler Kantaten, Oratorien, Orchesterlieder und Sinfonien. Auf international bedeutenden Konzertpodien und Festivals (u. a. Grafenegg, Wien Modern, Beethovenfest Bonn, Bayreuther und Salzburger Festspiele, Aldeburgh Festival) ist sie ein gern gesehener Gast. Barainsky tritt regelmäßig mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Münchner und Wiener Philharmoniker, Royal Concertgebouw Orchestra, Orchestre de Paris und Orchestre de la Suisse Romande auf.

Kammermusik und Liederabende sind ihr sehr wichtig; zu ihren regelmäßigen musikalischen Partnern zählen Eric Schneider, Burkhard Kehring sowie das Klangforum Wien, das Ensemble Intercontemporain, Concerto Köln und das Scharoun Ensemble.

Alice Foccroulle

Die Sopranistin Alice Foccroulle wurde 1985 in Brüssel geboren. Im Alter von sieben Jahren wurde sie in den Kinderchor des Théâtre Royal de la Monnaie aufgenommen, dem sie neun Jahre lang angehörte.
Seit 2001 lernt sie bei der bekannten dänischen Gesangspädagogin Susanna Eken. 2005 nahm sie ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule Köln auf, zunächst bei Joseph Protschka, später bei Christoph Prégardien. Dort erhielt sie auch die Möglichkeit, von weiteren ausgezeichneten Musikerpersönlichkeiten wie Michael Gees, Kai Wessel, Marcus Creed und Michael Hampe zu lernen. Im Februar 2011 schloss sie ihre künstlerische Ausbildung dort mit Auszeichnung ab.

Alice Foccroulle singt seit 2010 regelmäßig mit dem Collegium Vocale Gent unter der Leitung von Philippe Herreweghe, sowie mit dem Ensemble la Fenice des Dirigenten Jean Tubery.
Ihr Interesse und ihre Liebe für die Barockmusik waren außerdem in einer Reihe von Soloauftritten mit Musikern wie ihrem Vater Bernard Foccroulle oder Philippe Pierlot und dem Ricercar Consort zu erleben. Darüber hinaus arbeitet sie regelmäßig mit den Solistenensembles l’autre mOnde, in Alto und Vox Luminis zusammen.

Annette Dasch

Die Berliner Sopranistin Annette Dasch ist Gast der wichtigsten Opernhäuser und Festivals weltweit.

Sie war bereits an der Metropolitan Opera New York zu Gast, an der Oper Zürich, bei den Bayreuther Festspielen.

Im Konzert arbeitet sie mit Orchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem RSB Berlin, dem Mozarteum Orchester Salzburg oder der Akademie für Alte Musik sowie mit Dirigenten wie James Levine, Andris Nelsons, Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Sir Colin Davis, Gustavo Dudamel, Nikolaus Harnoncourt, Paavo Järvi, Marek Janowski, Fabio Luisi, Kent Nagano, Sir Roger Norrington, Seiji Ozawa, Helmuth Rilling, Sir Simon Rattle oder Christian Thielemann zusammen.

Liederabende führen sie regelmäßig zu der Schubertiade Schwarzenberg, in den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, zum Concertgebouw Amsterdam, in das Konzerthaus Dortmund und die Wigmore Hall London.

Sónia Grané

Die portugiesische Sopranistin Sónia Grané ist seit 2015 ständige Gastsängerin an der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Dort debütierte sie als Ännchen in »Der Freischütz« unter Alexander Soddy (Regie: Michael Thalheimer), Blonde in »Die Entführung aus dem Serail« mit Christopher Moulds, Barbarina in »Le nozze di Figaro« unter Gustavo Dudamel in einer Neuinszenierung von Jürgen Flimm, Echo in »Ariadne auf Naxos«, als Flora in Claus Guths Inszenierung von Benjamin Brittens »Turn of the Screw« und als Blumenmädchen in »Parsifal« unter der Leitung von Daniel Barenboim (Regie: Dimitri Tcherniakov).

Sónia war von 2013 bis 2015 Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin und Stipendiatin der Liz-Mohn-Kulturstiftung. In dieser Zeit sang sie u.a. Papagena in Die Zauberflöte«, Tebaldo in »Don Carlo« und Junger Hirt in »Tannhäuser«. In mehreren Werken des Neuen Musiktheaters war sie in der Werkstatt der Staatsoper zu hören: u. a. Mascha in Schostakowitschs »Moskau Tscherjomuschki«, 1. Stimme in Lucia Ronchettis Oper »Lezioni di tenebra«, Sciarrinos »Macbeth« (Regie: Jürgen Flimm), David Robert Colemans »Hans im Glück«, wie auch Ernst Kreneks »Tarquin«.

Im Sommer 2015 war Sónia als Despina in Mozarts »Così fan tutte« bei den Bregenzer Festspielen zu erleben.

2011 absolvierte die Sängerin ihren Master in Gesang an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung. Anschließend belegte sie dort einen zweijährigen Opernkurs, den sie im Sommer 2013 mit Diplom abschloss. Während ihrer Londoner Zeit war sie mit Liedkonzerten und als Oratorien-Sängerin in so renommierten Konzertsälen wie der Wigmore Hall, King’s Place, St. John’s Smith Square, Saint-Martin-in-the-Fields, dem Purcell Room und dem Holywell Music Room beim Oxford Festival zu hören, wo sie 2011 den 1. Preis beim Oxford Lieder Wettbewerb gewann.

Pia Salome Bohnert

Die in Berlin geborene Sopranistin Pia Salome Bohnert war Jungstudentin am Julius- Stern-Institut der Universität der Künste Berlin mit dem Hauptfach klassische Gitarre, bis sie sich nach dem Abitur zu einem Gesangsstudium entschloss. Seit 2010 studiert sie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Nach dem Bachelorabschluss im Jahre 2014 absolviert sie nun ihr Masterstudium bei Prof. Jörn Dopfer.

Sie vervollständigte ihre Ausbildung bei Liedprofessoren wie Prof. Burkhard Kehring, Prof. Ulrich Eisenlohr, Norman Shetler und Eric Schneider sowie mit Meisterkursen bei Christiane Oelze, Ulla Groenewold, Brigitte Fassbaender, Krisztina Laki und Klesie Kelly. In mehreren Hochschulopernproduktionen wie z. B. „Das schlaue Füchslein“ und „Die kleine Meerjungfrau“ war sie in der Titelrolle zu hören.

Erste Opernengagements führten sie u. a. an die Städtischen Bühnen Osnabrück und das Theater Bremen. Pia Salome Bohnert kann bereits eine rege Konzert- und Oratorientätigkeit vorweisen, die sie neben Deutschland auch nach Österreich, Kroatien, Slowenien, Schweden und Italien führten. Sie sang u.a.  mit den Hamburger Symphonikern, der Hamburger Camerata, dem Barockwerk Hamburg und der Capella Vitalis. Seit 2011 ist sie regelmäßig in Liederabenden zu hören, u. a. bei der Salzburger Sommerakademie, der Liedakademie in Trossingen, der Akademie am Meer auf Sylt und in der Freimaurerloge in Hamburg.

Pia Salome Bohnert ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe. Ein dritter Preis beim neunten internationalen Liedduowettbewerb „Schubert und die Moderne“ im Jahr 2015 honorierte ihre Leistung im Liedbereich. Im gleichen Jahr war sie Stipendiatin der internationalen Opernakademie auf Schloss Rheinsberg. Pia Salome Bohnert ist seit April 2015 Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung.

Emma Moore

Die australische Sopranistin Emma Moore begann ihre Gesangsausbildung am Conservatorium of Music Sydney. Nach ihrem Diplomabschluss mit Auszeichnung setzte sie ihre Studien an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Kammersängerin Julie Kaufmann fort. Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Thomas Quastoff, Ann Murray und Kasper Holten ergänzen ihre Ausbildung.

Emma Moore stand im Sommer 2015 als Gräfin Almaviva in »Die Hochzeit des Figaro« bei der Oper Schloss Weikersheim auf der Bühne, nachdem sie bereits die Susanna als Mitglied des Britten-Pears Young Artist Programms in Aldeburgh, Großbritannien gesungen hatte. Weitere Partien sind Sandrina in Mozarts »La Finta Giardinera«, Konstanze in »Die Entführung aus dem Serail« sowie Miss Jessel in »The Turn oft he Screw« und Miss Wordsworth in »Albert Herring«.

Als Konzertsolistin sang sie u. a. Bach Magnificat, Faurés Requiem, Händels Messias, Mendelssohn-Bartholdys Elias, Haydns Die Jahreszeiten und Die Schöpfung, Mozarts Große Messe in c-moll, Poulencs Gloria und die 4. Symphonie von Mahler. Als Gast der Deutschen Oper Berlin hat Emma Moore ein Kammermusikprogramm präsentiert und ist beim Richard Strauss Festival Garmisch-Partenkirchen, Eppaner Liedsommer (Italien) und im Konzerthaus Berlin aufgetreten.

Emma Moore ist Gewinnerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, u. a. des ersten Preises der Australian Singing Competition, wo sie das begehrte Marianne Mathy Stipendium und den Publikumspreis erhielt. Ihr Studium an der UdK Berlin wurde durch ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes gefördert. 2014 gewann sie den 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst, Stuttgart, und 2015 den 2. Preis beim »Das Lied« International Song Competition Berlin, und den 1. Preis beim Richard Strauss Gesang Wettbewerb München.


blitzlicht

Sarah Maria Sun

Sarah Maria Sun wurde 1978 geboren und begann ihre Gesangsausbildung im Alter von zehn Jahren. Sie studierte Lied und Oper in Köln und Stuttgart und lernte anschließend bei Sybille Knappe und Darinka Segota.

Ihr Repertoire beinhaltet neben dem herkömmlichen Opern- und Liedgut des 16. bis 20. Jahrhunderts hunderte von Kompositionen Neuer Musik. Der NDR widmete ihr 2012 ein eigenes Portraitkonzert.

Sie tritt in Häusern und Festivals auf wie Muziekgebow Amsterdam, Zürcher Tonhalle, Auditorio National Madrid, Konzerthaus Berlin, Berliner und Kölner Philharmonie, Biennale Paris, Venedig und München, Kunstfestspiele Herrenhausen, Arnold Schönberg Center Wien u.v.a.

Dabei konzertiert sie mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle und Kent Nagano, Orchestern wie dem Leipziger Gewandhausorchester oder den Berliner Philharmonikern, und Ensembles wie dem Ensemble Modern, Les Percussions de Strasbourg, den Streichquartetten Arditti und Diotima. Sie war zu Gast an der Staatsoper Berlin und den Opernhäusern in Düsseldorf, Leipzig, Frankfurt, Mannheim und Stuttgart, der Opéra Bastille Paris und singt als Solistin auf wichtigen Festivals für Neue Musik weltweit.

Von 2007 – 2014 war sie die Erste Sopranisten der Neuen Vocalsolisten Stuttgart, einem Kammerensemble aus Sieben Sängern, das seit 30 Jahren weltweit zu den Vorreitern für Zeitgenössische Vokalmusik zählt.

Chen Reiss

Die israelische Sopranistin Chen Reiss war in führenden Rollen an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, dem Théâtre des Champs-Élysées, dem Teatro alla Scala, der Semperoper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen Staatsoper, bei den Wiener Festwochen, beim Maggio Musicale Fiorentino, der Opera Company of Philadelphia und der Israeli Opera zu erleben.

Begleitet von den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle, sang Chen Reiss den Soundtrack zum Film Das Parfum ein.
Als regelmäßig auftretende Solistin bei wichtigen internationalen Konzertereignissen arbeitete sie mit renommierten Dirigenten wie Daniel Barenboim, Daniel Harding, Marek Janowski und Christian Thielemann.

Sie war in Konzerten bei den Festspielen in Salzburg, Ludwigsburg und Rheingau zu hören, wie auch in der Carnegie Hall, im Wiener Musikverein und im Palais des Beaux-Arts in Brüssel. Weitere Konzertauftritte hatte sie unter anderem mit der Staatskapelle Berlin, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem Mozarteum Orchester Salzburg und dem Pittsburgh Symphony.

Sie gab Liederabende in der Carnegie Hall, in der Philharmonie Berlin, im Prinzregententheater München, beim Schleswig-Holstein Musik Festival und im Philadelphia Museum of Art.
2011 wurde ihr Soloalbum »LIAISONS« mit dem Diapason d’Or ausgezeichnet.

Golda Schultz

Golda Schultz, geboren in Südafrika, studierte Gesang an der University of Cape Town und an der Juilliard School in New York. Daneben besuchte sie Meisterklassen bei Johan Botha, Kiri Te Kanawa und Michelle Breedt.

Ihr Repertoire umfasst Partien wie La fortuna/Valletto (Lʼincoronazione di Poppea), Donna Elvira (Don Giovanni), Dido (Dido and Aeneas) und Mrs. Alice Ford (Falstaff). Von 2011 bis 2013 war sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper, wo sie etwa als Contessa Almaviva (Le nozze di Figaro), Ortlinde (Die Walküre), Elisabeth Zimmer (Elegie für junge Liebende), Ines (Il trovatore) und Sophie (Der Rosenkavalier) zu erleben war. Seit 2014 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2014/15: u. a. Anna (Nabucco), Erste Dame (Die Zauberflöte), Micaëla (Carmen), Musetta (La bohème), Freia (Das Rheingold) und Ortlinde.