Golda Schultz

Golda Schultz, geboren in Südafrika, studierte Gesang an der University of Cape Town und an der Juilliard School in New York. Daneben besuchte sie Meisterklassen bei Johan Botha, Kiri Te Kanawa und Michelle Breedt.

Ihr Repertoire umfasst Partien wie La fortuna/Valletto (Lʼincoronazione di Poppea), Donna Elvira (Don Giovanni), Dido (Dido and Aeneas) und Mrs. Alice Ford (Falstaff). Von 2011 bis 2013 war sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper, wo sie etwa als Contessa Almaviva (Le nozze di Figaro), Ortlinde (Die Walküre), Elisabeth Zimmer (Elegie für junge Liebende), Ines (Il trovatore) und Sophie (Der Rosenkavalier) zu erleben war. Seit 2014 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2014/15: u. a. Anna (Nabucco), Erste Dame (Die Zauberflöte), Micaëla (Carmen), Musetta (La bohème), Freia (Das Rheingold) und Ortlinde.

Rinnat Moriah

Rinnat Moriah

Nach ihrem erfolgreichen Auftritt im Sommer 2011 als Zerbinetta in der Neuproduktion von Ariadne auf Naxos beim Festival Cantiere Internazionale d‘Arte in Montepulciano debütierte die junge Sopranistin im Januar 2012 am Theater an der Wien (Brigitta in Tschaikowskis Jolanta). An der Staatsoper im Schiller Theater sang sie Waldvogel in Siegfried und debütierte im Herbst 2012 mit dieser Rolle am Teatro alla Scala in Mailand unter Daniel Barenboim. 2009 bis 2011 war sie Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung am Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin. Auf dem Konzertpodium hat sie u. a. Bergs Lulu-Suite mit der der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim und mit dem New World Symphony unter Michael Tilson Thomas gesungen. Großen Erfolg feierte sie als Galatea in Nicola Porporas Polifemo beim Barock-Fest Winter in Schwetzingen, auf der Heidelberger Opernbühne war sie als Blonde in Die Entführung aus dem Serail zu erleben. Seit der Spielzeit 2013│14 gehört Rinnat Moriah dem Heidelberger Opernensemble an und interpretierte hier die Blonde (Entführung aus dem Serail), Adele (Die Fledermaus) und Oscar (Un ballo in maschera). Als Dori in Tommaso Traettas Iphigenie auf Tauris und als Violetta Valéry (La traviata) wird sie in der aktuellen Spielzeit zu sehen sein.

Janice Dixon

Janice Dixon

Die in New York geborene Sopranistin Janice Dixon erhielt ihre Ausbildung an der Aaron Copland School of Music. Nach der Zusammenarbeit mit so renommierten Orchestern wie u.a. dem Cleveland Symphony Orchestra und dem New York Philharmonic Orchestra ging Janice Dixon mit der Rolle der Bess aus Gershwins “Porgy and Bess” auf eine Tournee durch die U.S.A., gastierte dann damit in Melbourne, Australien, danach im Pariser Chatelet, im Concertgebouw in Amsterdam ebenso wie in der Londoner Royal Albert Hall. Diese Rolle brachte sie schließlich auch nach Berlin an das Theater des Westens, wo sie unter der Regie von Götz Friedrich ihren ersten großen Erfolg in Deutschland feierte.
Seitdem ist sie an den größten und bedeutendsten deutschen Opernhäusern engagiert, darunter die Deutsche Staatsoper Berlin, Deutsche Oper Berlin, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, Prinzregententheater München und Nationaltheater Mannheim.
Zu den Dirigenten und Regisseuren, mit denen sie arbeitete, zählen u.a. James Levine, Marcello Viotti, Sebastian Weigle, Graham Jenkins, Adam Fischer, Oliver von Dohnany, Michael Gielen, sowie Götz Friedrich, Friedrich Mayer-Örtel, Rebecca Horn und Sandra Leupold.
Begleitend zu ihrer Opernlaufbahn widmet sie sich dem Liedgesang wie auch dem Oratorium und trat bereits mit den Berliner Philharmonikern, dem Cleveland Symphonie Orchestra und dem Virginia Symphonie Orchestra auf.

 

Ruth Ziesak © Rosa Frank

Ruth Ziesak

Die Sopranistin Ruth Ziesak studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Elsa Cavelti. Zahlreiche Wettbewerbserfolge, darunter beim Deutschen Musikwettbewerb und beim renommierten s’Hertogenbosch-Wettbewerb, ebneten ihr schnell den Weg in eine internationale Karriere. Inzwischen hat Ruth Ziesak selbst eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik Saar.
Nach ihren Anfängen am Heidelberger Theater und an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg führte sie ihr Weg auf die internationalen Podien von München, Mailand, Berlin, Florenz, Wien, Paris, London, Glyndebourne, Zürich und New York, wo sie in ihren Parade-Rollen wie Pamina, Sophie oder als Gräfin in »Le Nozze di Figaro« glänzte. Die facettenreiche Künstlerin ist eine viel gefragte Konzertsängerin und arbeitet sehr gerne auch immer wieder mit Barockorchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin oder dem Freiburger Barockorchester zusammen. Sie ist zu Gast bei den Salzburger Festspielen und dem Lucerne Festival. Ihre Arbeit mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Daniele Gatti, Riccardo Muti, Kent Nagano, Lothar Zagrosek und Riccardo Chailly führt sie u.a. zu den Berliner Philharmonikern, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle Dresden, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem WDR Sinfonieorchester, dem Montreal Symphony Orchestra sowie dem Los Angeles Symphony Orchestra.
Als Liedsängerin verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Pianisten Gerold Huber, mit dem sie in Wien, Berlin, London, beim Heidelberger Frühling und beim Kissinger Sommer gastierte. Sie zählt zudem zu den regelmäßigen Liedpartnern von András Schiff. In der Kammermusik arbeitet sie mit dem Merel-Quartett, dem Wiener Klaviertrio und dem Trio Wanderer. Ruth Ziesak hat zahlreiche Konzert- und Opernaufnahmen, etwa mit Georg Solti, Riccardo Chailly oder Nikolaus Harnoncourt, sowie eine Reihe von Liedrezitals eingespielt. Anfang 2013 erschien bei Phoenix eine neue CD mit Liedern von Mahler und Zemlinsky, am Klavier begleitet von Gerold
Huber.

Sonia Saric

Sonja Šarić

Die 1990 in Serbien geborene Sopranistin Sonja Šarić debütierte 2013 bei den Salzburger Festspielen, 2014 bei den Festspielen in Baden-Baden, und im Dezember 2014 folgt ihr Debüt am National Moravian-Silesian Theatre in der Titelpartie in Donizettis »Maria Stuarda«. Gerade einmal 21-jährig sang sie 2011 ihre erste Contessa Almaviva im Rahmen der Sommer Oper Bamberg.
Die Sopranistin ist Gewinnerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und erhielt u.a. den Preis für die beste Mozart-Arie, den Publikumspreis sowie den 1. Preis in der Kategorie »Nachwuchs-Sänger« beim Internationalen Antonín Dvořák Gesangswettbewerb 2012. Seit Oktober 2009 studiert sie Sologesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim bei Snezana Stamenkovic.
Neben ihrem Opern-Repertoire von Bellini, Charpentier, Mozart, Strawinsky, Verdi und Wagner begeistert sie sich besonders für das Operetten-Repertoire von Kálmán, Lehár und Strauss. Ihr Konzertrepertoire umfasst Bachs h-moll-Messe, die »Johannes-Passion« und das »Weihnachtsoratorium«, Händels »Judas Maccabaeus«, Mozart-Messen und Vivaldis »Gloria«. 2014 gab sie ihr Japan-Debut mit Beethovens 9. Symphonie.
Sonja Šarić widmet sich auch intensiv dem Liedgesang, vornehmlich Schubert, Debussy, Rachmaninoff und Richard Strauss. Sie besuchte Meisterkurse bei Angelika Kirchschlager, Thomas Hampson, Wolfram Rieger und Thomas Quasthoff. 2011 wurde sie mit einem Stipendium der Walter und Charlotte Hamel Stiftung ausgezeichnet. 2012 war sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.

Anna Lucia Richter

Anna Lucia Richter entstammt einer großen Musikerfamilie. Als langjähriges Mitglied des Mädchenchores am Kölner Dom erhielt sie seit ihrem neunten Lebensjahr Gesangsunterricht bei ihrer Mutter Regina Dohmen. Im Anschluss wurde sie von Prof. Kurt Widmer in Basel ausgebildet und schloss ihr Gesangstudium mit Auszeichnung bei Frau Prof. Klesie Kelly-Moog an der Musikhochschule Köln ab. Weitere Anregungen erhielt sie von Edda Moser, Christoph Prégardien, Edith Wiens und Margreet Honig, die sie auch weiterhin betreut. Die Künstlerin erhielt zahlreiche Preise, darunter der prestigereiche Borletti-Buitoni Trust Award.

Inzwischen ist die Künstlerin weltweit unterwegs. Die Einladung, im Sommer 2020 die Rolle der Zerlina in Mozarts Oper Don Giovanni unter Teodor Currentzis bei den Salzburger Festspielen zu singen, muss allerdings leider verschoben werden. Ein wichtiges Projekt ist aber die Eurydice/La Musica in Monteverdis Orfeo in der viel beachteten Produktion von Sasha Waltz, die an der Staatsoper Unter den Linden aus der Taufe gehoben wurde. Nach großem Erfolg u.a. an der Oper Amsterdam gastiert die Produktion erneut in Berlin sowie bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen 2021.

Großartige Konzertprojekte stehen 2020/2021 auch auf internationalem Parkett an: u.a. singt sie die ihr besonders vertraute 4. Symphonie von Gustav Mahler mit dem Nederlands Philharmonisch Orkest im Concertgebouw, Amsterdam, unter Lorenzo Viotti sowie mit dem The Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Gustavo Gimeno in Tel Aviv und Haifa. Auch bei den Münchner Philharmoniker unter der Leitung von Valerie Gergiev ist sie mit diesem Werk zu Gast. Auf Tournee geht sie mit dem Freiburger Barockorchester: London (Wigmore Hall), Bath, Stuttgart (Liederhalle) und Berlin (Berliner Philharmonie) mit Arien aus der Händels Oper Semele und Telemann´s Kantate Ino. In Salzburgs ‚Januarwoche‘ wird die Künstlerin an einem musikalischen Tanzprojekt (Mozart-Messen) beteiligt sein. Die Werke von Johann Sebastian Bach gehören zum Kernrepertoire der Künstlerin: Eine CD mit Liedern aus Schemellis Gesangbuch und dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach u. a. mit Georg Nigl erschien beim Label alpha.

Anna Lucia Richter arbeitete in letzter Zeit häufig mit Teodor Currentzis und MusicAeterna, u. a. in einer konzertanten Aufführung von Mozarts La Clemenza di Tito, mit dem London Symphony Orchestra und Bernard Haitink, Giardino Armonico und Giovanni Antonini, dem Orchestre de Paris und Thomas Hengelbrock sowie dem Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer. Mit diesen Ensembles gastierte sie auch wiederholt bei großen Festivals wie dem Lucerne Festival, bei den BBC Proms in London, beim Schleswig-Holstein Musik Festival oder als ‚Artist in Residence‘ beim Rheingau Musik Festival 2018 sowie in der Kölner Philharmonie 2018/19.

Im Bereich Lied ist Anna Lucia Richter mit einem umfangreichen Repertoire in allen großen Liedzentren zu Gast, z. B. bei der Schubertiade Schwarzenberg, der Schubertiada Vilabertran, dem Rheingau Musik Festival, beim Heidelberger Frühling oder der Wigmore Hall London. Ihr US-Debüt gab sie mit drei Liederabenden in New Yorks Park Avenue Armory, begleitet von Gerold Huber, ein weiteres US-Rezital in der Weill Hall der Carnegie Hall mit ihrem viel beachteten und außergewöhnlichen Liederkreis-Programm gemeinsam mit Michael Gees mit Eichendorff-Vertonungen und Improvisationen. In der Saison 2018/2019 begann für Anna Lucia Richter eine dreijährige Residenz als “Junge Wilde” am Konzerthaus Dortmund: als Auftakt sang sie Anfang 2019 einen Schubert- Liederabend zusammen mit Gerold Huber. Das Programm „Heimweh“ erschien kurze Zeit später auf CD, gleichzeitig Anna Lucia Richters Debüt-CD beim Label Pentatone. Im Frühjahr 2020 folgte ein Konzert mit dem Ensemble Claudiana, ein Monteverdi-Abend unter dem Titel: Il delirio della passione und im Frühjahr 2021 gibt sie zusammen mit dem Schumann-Quartett ein Konzert mit Reimann-Bearbeitungen von Liedern von R. Schumann und F. Mendelssohn-Bartholdy aufführen.

Hanna-Elisabeth Müller2014 © Chris Gonz

Hanna-Elisabeth Müller

Mit ihrem sensationellen Debüt als Zdenka wurde die Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller an der Seite von Renée Fleming und Thomas Hampson unter Leitung von Christian Thielemann als Entdeckung der Salzburger Osterfestspiele 2014 gefeiert.
Die 29-jährige Mannheimerin, die 2011 ihr Lieddebüt beim Heidelberger Frühling gab, erhielt zahlreiche Auszeichnungen und wird seit 2013 als SWR2 New Talent gefördert. Sie studierte bei Rudolf Piernay in Mannheim und besuchte Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Julia Varady, Edith Wiens, Elly Ameling, Thomas Hampson und Wolfram Rieger.
Nach Engagements an der Kammeroper Rheinsberg war sie 2010/11 Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Seit 2012/13 gehrt sie zum Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Gastengagements führen sie an die Semperoper Dresden, die Nationaloper Amsterdam und zu den Münchner Opernfestspielen.
Die vielseitige Sopranistin ist zudem regelmäßig Gast auf den Lied- und Konzertpodien. Sie konzertierte bereits mit dem Orchestre des Champs Elysées unter Philippe Herreweghe, den Bamberger Symphonikern unter Robin Ticciati, beim Oregon Bach Festival unter Helmuth Rilling oder beim Europäischen Musikfest Stuttgart unter Michael Sanderling. 2014/15 ist sie mit dem WDR-Sinfonieorchester unter Jukka Pekka Saraste, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Simon Rattle sowie in der Mailänder Scala mit John Eliot Gardiner zu erleben.

Tamara Banješević

Tamara Banješević

Die Sopranistin Tamara Banješević wurde in Belgrad geboren. 2007 bis 2012 erhielt sie ihre musikalische Ausbildung an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Snežana Stamenković. Sie nahm an Meisterklassen bei KS Helen Donath, Angelika Kirchschlager, Rudolf Piernay, Thomas Hampson, Margreet Honig, Thomas Quasthoff und Wolfram Rieger teil. Tamara Banješević wurde auf Wettbewerben vielfach ausgezeichnet und ist Stipendiatin der Lied Akademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling, des DAAD und der Rotary und Lions Club Stiftung.
Während ihres Studiums war sie oft als Gast am Nationaltheater Mannheim engagiert und seit der Spielzeit 2012/2013 ist sie dort festes Ensemblemitglied.
Sie gastierte bei der Internationalen Bachakademie Stuttgart in Robert Schumanns »Faustszenen« unter Helmuth Rilling, im Rahmen der Jeunesses Musicales Deutschland als Anna Reich in »Die Lustigen Weiber von Windsor«, als Susanna in »Le nozze di Figaro« an der Sommeroper Bamberg und bei den Osterfestspielen Baden-Baden in Pauline Viardots »Cendrillon«, begleitet von den Mitgliedern der Berliner Philharmonie. Im Sommer 2014 war sie im Rahmen des Festivals in Aix en Provence und der Mozart Residency in mehreren Konzerten zu hören.
2015 kehrt sie zu den Osterfestspielen Baden-Baden als Modistin in der Neuproduktion des »Rosenkavaliers« unter der Leitung von Sir Simon Rattle und unter der Regie von Brigitte Fassbaender mit den Berliner Philharmonikern zurück.