Igor Levit & Matti Raekallio

Die Kunst der Fugenkomposition hat viele Tonsetzer herausgefordert. Selbst im burlesken Finale aus Mozarts F-Dur-Klavierkonzert KV 459, das Ferruccio Busoni zum „Duettino Concertante“ für zwei Klaviere umgearbeitet hat, ist der strenge Kontrapunkt präsent. Beethovens „Große Fuge“, zunächst für Streichquartett komponiert und von ihm selbst für Klavier zu vier Händen arrangiert, überforderte die Zeitgenossen und gilt noch heute als schwer verständlich bzw. als Grenzerfahrung. Ferruccio Busoni krönte sein Klavierschaffen mit der monumentalen „Fantasia contrappuntistica“, einer Fortführung und Überbietung des von Bach unvollendet hinterlassenen Contrapunctus XIV der „Kunst der Fuge“. Igor Levit meistert alle drei Werke zusammen mit seinem einstigen Professor in Hannover, Matti Raekallio, den er weiterhin als Klavierpartner schätzt.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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Heidelberger Volksbank

Vocalensemble Rastatt

Was ist dort, „…in des Himmels Ferne“? Das fragen der Organist Hans-Bernhard Ruß und das Vocalensemble Rastatt in ihrem Nachmittagsprogramm der Standpunkte zum Thema „Entgrenzung“. Es beginnt hier und jetzt mit zwei Stücken von Arvo Pärt, in denen es um die „Jahr für Jahr“ gefeierte Messe und um die „Seligpreisungen“ geht, in denen den „geistlich armen“ und den „um der Gerechtigkeit Verfolgten“ das Himmelreich versprochen wird. Marcel Dupré stimmt einen Sonnenhymnus an, Gustav Mahler verkündet mit kindlich-naivem Glauben: „je lieber möcht‘ ich im Himmel sein“. Aber was ist das überhaupt, das Himmelreich? In Schumanns Rückert-Vertonung „An die Sterne“ gehen von den Himmelskörpern „Strahlen bessrer Welt“ aus, zugleich verheißen sie künftige „Himmelsruh“ und „ungetrübten Frieden“. In Olivier Messiaens Orgel-Meditationen zur „Himmelfahrt“ sind „heitere Hallelujas einer zum Himmel strebenden Seele“ zu hören. Und Johannes Brahms malt sich in einer pastoralen Idylle aus, wie sie wohl sind, die „lieblichen Wohnungen“ des Herrn.

Als InhaberIn der SWR2 Kulturkarte erhalten Sie auf dieses Konzert 15% Rabatt, buchbar hier im Webshop oder unter Tel. 06221 584 00 44.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

The Sorabji Project V

€ 15 Einzelticket (V)
€ 49 Sorabji Project Pass (I-V)

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»Standpunkte« Wahlabo: Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen der »Standpunkte« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt.
Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

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The Sorabji Project IV

TIPP 15.00 Uhr Musikwissenschaftliches Seminar: Weitere Einführung mit Prof. Dr. phil. Christoph Flamm zu Sorabjis Werk. Eintritt frei

€ 15 Einzelticket (IV)
€ 25 Tageskarte (III & IV)
€ 49 Sorabji Project Pass (I-V)

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The Sorabji Project III

TIPP 15.00 Uhr Musikwissenschaftliches Seminar: Weitere Einführung mit Prof. Dr. phil. Christoph Flamm zu Sorabjis Werk. Eintritt frei

€ 15 Einzelticket (III)
€ 25 Tageskarte (III & IV)
€ 49 Sorabji Project Pass (I-V)

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The Sorabji Project II

€ 15 Einzelticket (II)
€ 25 Tageskarte (I & II)
€ 49 Sorabji Project Pass (I-V)

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The Sorabji Project I

€ 15 Einzelticket (I)
€ 25 Tageskarte (I & II)
€ 49 Sorabji Project Pass (I-V)

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The Sorabji Project: Pass (I-V)

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Eröffnung Standpunkte

Johann Sebastian Bach bildet mit seiner Musik einen steten Bezugspunkt in der Dramaturgie der „Standpunkte“-Konzerte. Bei der Eröffnung rahmt er zunächst einmal das Programm mit geistlichen Motetten. Auf sein kunstvolles dreistimmiges Ricercar aus dem „Musikalischen Opfer“ antwortet dann ausgerechnet der sich in der Entfaltung sanfter Einzelklänge verlierende Morton Feldman, den Mehrstimmigkeit nervte (“Polyphony sucks”, pflegte er zu sagen). Ein romantisches Bach-Bild mit kräftigen Farben malt Ferruccio Busoni in seiner Bearbeitung des Choralvorspiels “Nun komm, der Heiden Heiland”. Einen weiteren Choral, nämlich “Vor deinen Thron tret ich hiermit”, bindet der von Bach begeisterte Felix Mendelssohn Bartholdy ins Finale seines zweiten Klaviertrios ein. Drei ehemalige Stipendiaten der Kammermusik Akademie geben sich da als Trio die Ehre.

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Meisterkurs Klavier: Abschlusskonzert

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