Jean-Paul Gasparian

Jean-Paul Gasparian, 1995 in Paris geboren, studierte am Paris National Conservatoire unter Olivier Gardon, Jacques Rouvier, Michel Beroff, Laurent Cabasso, Claire Désert und Michel Dalberto. Gasparian hat an internationalen Klavier-Meisterkursen von Pavel Gililov, Elisso Virsaladze und Tatiana Zelikman teilgenommen, wurde für die Verbier Academy 2014 ausgewählt und ist Preisträger der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg 2010. Im Juni 2018 absolvierte er sein Künstlerdiplom unter Prof. Vanessa Latarche am Royal College of Music in London.

2019 gewann er beim Sommets Musicaux de Gstaad den Prix Therry Scherz. Dieser Preis ermöglicht ihm eine CD-Aufnahme mit dem Berner Symphonieorchester, welche bei claves erscheinen wird.

Außerdem ist er Gewinner des 2. Preises (bei Nichtvergabe des 1. Preises) des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen 2014 und Preisträger vieler anderer Wettbewerbe inkl. des Lyon International Wettbewerbs 2013 sowie des Hastings International Concerto Wettbewerbs 2013; zudem war er Halbfinalist der Geza Anda Competition in 2015. Den Klavierpreis des Cziffra Foundation Prize gewann er in 2015, und den l’Or du Rhin Foundation Prize in 2016. Zudem erhielt er in 2013 den 1. Philosophiepreis des Concours Général des Lycéens de France (Französischer Nationalwettbewerb).

Jean-Paul Gasparian konzertiert u.a. mit Orchestern, wie dem Orchestre National d’Ile-de-France, den Bremer Philharmonikern, dem Musikkollegium Winterthur, dem Orchestre de l’Opéra de Rouen, dem Orchestre de Normandie, dem Orchestre de la Garde Républicaine, dem Serbian Radio-Television Orchestra, dem Montenegro Symphonic Orchestra, dem Valencia Symphonic Orchestra, und brachte mit seinen jungen Jahren mit beispielsweise Mozart, Beethoven, Chopin, Tchaikovsky, Rachmaninoff und Gershwin bereits ein sehr breitgefächertes Repertoire auf die Bühne.

Gasparian war bei bedeutenden Festivals zu Gast, darunter das Schleswig-Holstein Musik Festival, La Roque d’Anthéron, Nohant Festival Chopin, Radio-France de Montpellier, Festival Chopin de Bagatelle, Lisztomanias, Printemps des Arts de Monte-Carlo. Im Sommer 2020 spielte er ausgewählte Beethoven Sonaten im Rahmen des Festivals Intégrales des Sonates de Beethoven von Radio France, welches in Folge von Covid-19 als Streaming-Konzert präsentiert wurde. Gasparian konzertierte in Spielstätten, wie dem Salzburger Mozarteum, Tonhalle Zürich, Laeiszhalle Hamburg, Die Glocke Bremen, Belgrades Kolarac, dem Museum of Modern Art in Tel-Aviv, der Louis Vuitton Foundation, dem Maison de la Radio, dem Salle Cortot und dem Salle Gaveau in Paris.

Das Classica-Magazin zählt ihn zu einem der 10 vielversprechendsten jungen Pianisten seiner Generation. Sowohl das Pianiste als auch PianoNews-Magazin widmete ihm ein ausführliches Portrait. Bereits mit seiner Debüt-CD mit russischem Programm rund um Rachmaninoff, Scriabin und Prokofiev, die im Februar 2018 bei Évidence Classics erschien, erregte der junge Franzose Aufmerksamkeit und ließ Hörer sowie Presse aufhorchen. Auch mit seinem zweiten Soloalbum, welches Werken von Chopin gewidmet ist, begeistert er erneut und beweist, dass er ein musikalisches Talent ist, welches man unbedingt im Auge behalten muss.

Seit September 2016 ist Gasparian Artist-in-Residence bei der Singer-Polignac Stiftung, gemeinsam mit Shuichi Okada und Gauthier Broutin, mit denen er das Cantor Trio gegründet hat. Gasparian wird von der Safran Stiftung für Musik unterstützt und ist Steinway-Künstler.

Kammermusik Plus | Elisabeth Leonskaja

Welch großes Glück: Beethovens drei späte Meisterwerke, gespielt von der Grande Dame des Klaviers. Elisabeth Leonskaja ist präsenter als je zuvor in ihrer langen Karriere, hat in den letzten Jahren aufsehenerregende, maßstabsetzende Einspielungen von Werken Schuberts und Schumanns vorgelegt. Und nun also die großen letzten Sonaten Beethovens an einem Abend. Niemand, der das Klavier liebt, sollte sich dies entgehen lassen.

Die Vorfreude auf ein Wiedersehen im Konzertsaal ist selbstverständlich verbunden mit intensiver Vorsorge. Die geplanten Veranstaltungen werden unter Einhaltung der dann geltenden Versammlungsregelungen aufgrund der Pandemie-Krise sowie eines Hygiene- und Schutzmaßnahmenkonzepts durchgeführt. Der Heidelberger Frühling erarbeitet derzeit verschiedene Szenarien, damit auch bei begrenzter Zuschaueranzahl alle Ticketinhaber ein Konzert erleben können. Über die aktuelle Lage wird das Publikum jeweils zeitnah in Kenntnis gesetzt, Informationen dazu erhalten Sie auch immer in unserem Newsletter.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Kammermusik Plus | Pavel Kolesnikov

Das Programm dieses Abends ist so ungewöhnlich wie sein Interpret. Pavel Kolesnikov, 1989 in Nowosibirsk geboren und heute in London lebend, sammelt Parfums, fotografiert leidenschaftlich gern – und spielt betörend Klavier. Seine Einspielung der Klavierwerke von Louis Couperin auf einem modernen Konzertflügel ist ein Wunder an Klang und Stille. Kolesnikov ist ein feiner, ein extrem subtiler Interpret. Deshalb darf man sich auf »seinen« Schubert und Bach besonders freuen.

Die Vorfreude auf ein Wiedersehen im Konzertsaal ist selbstverständlich verbunden mit intensiver Vorsorge. Die geplanten Veranstaltungen werden unter Einhaltung der dann geltenden Versammlungsregelungen aufgrund der Pandemie-Krise sowie eines Hygiene- und Schutzmaßnahmenkonzepts durchgeführt. Der Heidelberger Frühling erarbeitet derzeit verschiedene Szenarien, damit auch bei begrenzter Zuschaueranzahl alle Ticketinhaber ein Konzert erleben können. Über die aktuelle Lage wird das Publikum jeweils zeitnah in Kenntnis gesetzt, Informationen dazu erhalten Sie auch immer in unserem Newsletter.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Kammermusik Plus | ACHTUNG ÄNDERUNGEN – Jean-Paul Gasparian statt Adam Laloum

Der französische Pianist Adam Laloum kann aufgrund der jüngsten coronabedingten Reisebestimmungen nicht nach Heidelberg reisen, der Heidelberger Frühling konnte jedoch binnen 24 Stunden einen hochkarätigen Ersatz finden: Jean-Paul Gasparian

Spielstättenwechsel
Da die Alte Aula der Universität Heidelberg unter den geltenden Sicherheitsregelungen nur eine sehr begrenzte Besucherzahl zulässt, findet das Konzert im Portland Forum in Leimen (Festhallenstraße 1, 69181 Leimen) statt.

Anfahrt:
Mit dem Auto: Ein kostenloser Parkplatz mit einer begrenzten Anzahl an Plätzen ist neben dem Portland Forum vorhanden (Parkplatz HeidelbergCement Oberklam, 69181 Leimen).

Mit dem ÖPNV: Vom Bismarckplatz ist das Portland Forum mit der Straßenbahnlinie 23 in
20 Minuten erreichbar (Richtung: Leimen; Haltestelle: Zementwerk).

Das Haus ist barrierefrei über eine Rampe zugänglich, Toiletten befinden sich im Erdgeschoss, die Empore ist über Treppen erreichbar.

Uhrzeit & Ersatzkarten
Um zu gewährleisten, dass Sie mit einem Sicherheitsabstand von 1,50 Metern im Saal platziert werden können, wird das Konzert am Dienstag, 13. Oktober zweimal und jeweils ohne Pause stattfinden, um 17 Uhr und 20 Uhr. Sie erhalten in der Woche vor dem Konzertabend Ersatzkarten per Post, die Ihre genauen Sitzplatzangaben im Portland Forum ausweisen. Wir haben uns um eine Platzierung entsprechend Ihrer Sitzplatzkategorie in der Alten Aula bemüht.

Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen
Wir bitten Sie bei der Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen herzlich um Ihre Mithilfe – damit Sie Ihren Konzertbesuch sicher und unbeschwert genießen können:

– Das Haus und der Saal öffnen 30 Minuten vor Konzertbeginn. Der Einlass wird von unserem Servicepersonal angeleitet. Bitte verlassen Sie den Sitzplatz erst wieder nach dem Konzert. Auch der Auslass aus dem Saal wird von unseren MitarbeiterInnen begleitet. Wir bitten Sie, das Gebäude nach Ende der Veranstaltung zügig zu verlassen.

– Bitte beachten Sie, dass an diesem Abend keine Abendkasse, kein gastronomisches Angebot und keine Garderoben zur Verfügung stehen.

– Bitte halten Sie den Sicherheitsabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen, die nicht in Ihrem Haushalt leben, während Ihres gesamten Besuchs ein.

– Im gesamten Gebäude herrscht die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes. Sobald Sie Ihren Sitzplatz im Saal eingenommen haben, dürfen Sie diesen gerne abnehmen.

– Im Haus wird Händedesinfektionsmittel zur Verfügung stehen – machen Sie gerne Gebrauch davon.

– Sollten Sie selbst Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur haben oder in Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person stehen, müssen wir Sie bitten, zu Hause zu bleiben.

Datenerhebung
Um gegebenenfalls mögliche Infektionsketten nachvollziehen und betroffene Personen informieren zu können, sind wir im Falle eines Falles dazu verpflichtet, die Kontaktdaten aller Konzertbesucher an die zuständige Gesundheitsbehörde weiterzuleiten.

Ihr Kontakt liegt uns vor, da Sie telefonisch oder im Webshop des Heidelberger Frühling Ihre Abonnements bzw. Karten erworben haben. Falls mehrere Karten gekauft wurden, steht der/die KäuferIn in der Pflicht, seine/ihre BegleiterInnen zu informieren.

Falls Sie Ihre Tickets weitergeben, verschenken oder den Konzerttermin nicht wahrnehmen, geben Sie uns bitte per Email unter tickets@heidelberger-fruehling.de Bescheid und geben Sie ggf. den Kontakt (Name, Anschrift, Email, Telefonnummer) des/der Konzertbesuchers/in an.

Kartenrückgabe
Falls Sie unter diesen neuen Umständen nicht zum Konzert kommen können, besteht die Möglichkeit, Ihre Karten zurückzugeben. Der Kartenpreis bzw. der anteilige Abonnementpreis wird Ihnen erstattet. Bitte machen Sie von Ihrem Kartenrückgaberecht in diesem Falle bis spätestens 12. Oktober Gebrauch. Alle Informationen zur Kartenrückgabe finden Sie hier. Sie erreichen uns per Email unter tickets@heidelberger-fruehling.de oder per Telefon unter 06221 584 00 44 (Mo–Fr 10–18 Uhr).

Naoko Sonoda

Die japanische Pianistin Naoko Sonoda hat an der Toho- Gakuen Musikhochschule Tokio bei Yuko Okumura, Seiko Ezawa und Mikhail Voskresensky und an der Universität der Künste Berlin bei Rainer Becker studiert.

Kammermusikunterricht erhielt sie bei Markus Nyikos, Tabea Zimmermann und Natalia Gutman. Nach dem Studium wurde sie von der Universität der Künste Berlin, sowie der Hochschule für Musik Hanns-Eisler Berlin, Franz Liszt Musikhochschule in Weimar als künstlerische Mitarbeiterin engagiert, eine Tätigkeit, die sie bis heute fortsetzt.

Sie ist vielfache Preisträgerin internationaler Klavier- und Kammermusik-Wettbewerbe, wie z.B. in Argent und Trieste (Italien) sowie in Lodz (Polen).

Sie konzertierte solistisch und kammermusikalisch in zahlreichen Ländern Europas und Asiens und nahm wiederholt an verschiedenen Festivals wie z.B. dem Schleswig-Holstein, Verbier oder Mecklenburg-Vorpommern Musikfestival teil.

Auftritte absolvierte sie sowohl als Solistin (z.B. mit dem Sinfonie-Orchester Berlin in der Berliner Philharmonie) wie auch als Kammermusik-Partnerin von Kolja Blacher, Mark Gothoni, Danjulo Ishizaka, Jens Peter Maintz, Santiago Valencia Cañón und Andrei Ionita, mit dem sie eine künstlerische Zusammenarbeit verbindet.

Zusätzlich hatte sie bereits mehrere Live-Auftritte in verschiedenen öffentlichen Rundfunkanstalten wie der BBC, ZDF, BR, und RBB. In den letzten Jahren war Naoko Sonoda in den großen Sälen wie der Mariinsky Theater in St. Petersburg, Wigmore Hall in London, Carnegie Hall in NY oder dem Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie zu Gast.

2013 und 2019 erhielt sie den Preis für „Beste Pianistin“ beim internationalen Markneukirchen Musik Wettbewerb in Deutschland. 2015 und 2018 wurde sie ebenfalls mit dem Preis „Beste Pianistin” sowohl beim internationalen Lutoslawski Wettbewerb in Polen als auch 2015 und 2019 beim 15. Internationalen Tchaikovsky Wettbewerb in Russland ausgezeichnet.

Adam Laloum

Adam Laloum zählt zu den international herausragenden französischen Pianisten: 2009 gewann er den bedeutenden Clara-Haskil-Wettbewerb. 2017 wurde er bei den gewichtigen „Victoires de la Musique“ in Paris im Rahmen einer live ausgestrahlten Fernsehgala als „Instrumentalist des Jahres“ ausgezeichnet. Kürzlich unterschrieb Adam Laloum einen langfristigen Exklusivvertrag bei Sony Classical International. Die erste CD dieser neuen Zusammenarbeit erschien im Frühjahr 2018.

Adam Laloum wurde 1987 geboren. Er begann seine musikalische Ausbildung am Konservatorium seiner Heimatstadt Toulouse und setzte sie 2002 bei Michel Béroff am Conservatoire de Paris fort. Weitere Studien führten ihn ans Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon. Schließlich nahm er Unterricht bei Evgeni Koroljov in Hamburg.

Adam Laloum trat in den vergangenen Spielzeiten mit zahlreichen Spitzenorchestern auf, darunter das Mariinsky Orchester unter Valery Gergiev, das Verbier Festival Orchester unter Charles Dutoit, das Orchestre Philharmonique de Radio France unter Sir Roger Norrington, das Orchestre de Paris unter Cornelius Meister, das Orchestre du Capitole de Toulouse unter Tugan Sokhiev, das Orchestre National d’Ile de France unter Ion Marin, das Orchestre National de Lille unter Jean-Claude Casadesus, das Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter Jesús López Cobos, das Orchestre National de Lyon unter Gabor Takacs-Nagy, das Orchestre Philharmonique de Monte Carlo unter Alain Altinoglu und das Orchestre de Chambre de Lausanne unter Joshua Weilerstein.

In Deutschland debütierte er zuletzt beim Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter Nicholas Milton und beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Nicholas Collon in der Berliner Philharmonie. „Der Tagesspiegel“ registrierte dabei „einen staunenswerten Solisten, der sich ganz in den Orchesterklang einhören und mit feinsten Schattierungen spielen kann, ohne dabei seine klare Diktion zu verlieren.“

Klavierabende gab Adam Laloum bereits am Pariser Théâtre des Champs-Elysées, in der Londoner Wigmore Hall, im Brüsseler Palais des Beaux-Arts und in der Zürcher Tonhalle. Zu den Festivals, bei denen er gastierte, zählen das Verbier Festival, das Lucerne Festival, das Festival de la Roque d’Anthéron, das Festival Piano aux Jacobins, das Festival de Colmar und die Folles Journées de Nantes.

In Deutschland gab er Klavierabende bereits beim Klavier-Festival Ruhr, beim Rheingau Musik Festival, bei den Schwetzinger SWR Festspielen, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Kissinger Sommer und im Münchner Herkulessaal. „Die Süddeutsche Zeitung“ kommentierte dazu: „Laloums Interpretation ist in jedem Augenblick interessant und substanziell – in den ernsten Momenten, in der prägnanten Rhythmik, in der hellen, zarten Melodik.“

Adam Laloum ist ein leidenschaftlicher Kammermusiker. 2014 gründete er mit der Geigerin Mi-sa Yang und dem Cellisten Victor Julien-Laferrière das Trio Les Esprits. Das Ensemble debütierte u.a. bereits im Pariser Théâtre des Champs-Elysées und nimmt zukünftig ebenfalls exklusiv für Sony Classical International auf.

Adam Laloum ist Künstlerischer Leiter des Festivals „Les Pages Musicales de Lagrasse“, das er 2015 ins Leben rief und das sich ganz dem Kammermusikrepertoire widmet.

Yeol Eum Son

Die koreanische Pianistin Yeol Eum Son wird für ihr breites Konzertrepertoire gelobt, das von Bach, über Mozart und der frühen deutschen und russischen Romantik bis hin zu Gershwin und Ligeti reicht. Sie konzertierte bereits mit führenden Orchestern wie dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Konzerthausorchester Berlin, den Dresdner Philharmonikern, dem Bergen Philharmonic und dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter der Leitung von Dirigenten wie Dmitri Kitayenko, Valery Gergiev, Vasily Petrenko, Andrew Manze und Omer Meir Wellber.

Als angesehene Mozart-Interpretin, gab sie in den letzten Jahren wichtige Debüts in Großbritannien mit Klavierkonzerten von Mozart mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra in Birmingham und mit der Academy of St. Martin in the Fields in der Londoner Cadogan Hall. Zuletzt debütierte Yeol Eum Son bei den BBC Proms mit dem BBC Philharmonic. Weitere bedeutende Debüts waren Auftritte im King’s Place mit dem Aurora Orchestra und ein Kammermusikkonzert in der Wigmore Hall.

Zu bedeutenden Orchesterdebüts der Konzertsaison 19/20 und darüber hinaus gehören die Zusammenarbeit mit dem Budapest Festival Orchestra, dem WDR Sinfonieorchester und dem Orchestre National d’Île-de-France. Von der Deutschen Radio Philharmonie wurde sie nach erfolgreichen Konzerten wiedereingeladen. Kammermusikauftritte führen sie ab der Saison 19/20 und ins KKL Luzern, ins Zentrum Paul Klee Bern, ins Casa da Música Porto, in den Kolarac-Konzertsaal Belgrad und zum Klavierfestival Tallin.

Als begeisterte Kammermusikerin wurde Yeol Eum Son 2018 zur Künstlerischen Leiterin von Music in PyeongChang, dem größten Musikfestival ihrer Heimat Korea, ernannt. Sie ist verantwortlich für die Programmplanung des Sommer- und Winterfestivals auf dem Olympiagelände in PyeongChang. Weitere kammermusikalische Höhepunkte im Jahr 2020 sind Auftritte in der Philharmonie Köln mit Musikern des WDR Sinfonieorchesters sowie dem Quatuor Modigliani.

Zu den Neuerscheinungen von Yeol Eum gehören zwei DECCA-Alben: die Solo-CD „Modern Times“ mit Werken von von Berg, Prokofiev, Strawinsky und Ravel, sowie eine Aufnahme mit der Geigerin Clara-Jumi Kang mit Werken von Schumann und Brahms. Zu den bisherigen Alben gehören ihre Debüt-CD mit den kompletten Chopin-Etüden (2004), Chopin Nocturnes für Klavier und Streicher (2008) und die preisgekrönte Live-Aufnahme des Cliburn-Wettbewerbs (2009).

Yeol Eum ist Ehrenbotschafterin des Seoul Arts Center und ihrer Heimatstadt Wonju. Bei der Tschaikowsky International Piano Competition 2011 und beim 13. Van Cliburn International Piano Competition 2009 gewann sie den zweiten Preis. Sie war Schülerin von Arie Vardi an der Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover, wo sie heute lebt. Sie hat einen Abschluss von der Korean National University of Arts.

Kunal Lahiry

Der junge Amerikaner Kunal Lahiry ist zurzeit dabei einer der vielversprechendsten und gefragtesten Pianisten seiner Generation zu werden. Gepriesen für sein „dramatisches Flair und erstklassige Technik“, feierte Lahiry sein Orchesterdebüt im Alter von 17 Jahren mit dem Gainesville Symphony Orchestra als Hauptpreisträger des Kiwanis Society Stipendiums und gewann seitdem Preise bei sämtlichen internationalen Wettbewerben, u.a. Atlanta Music Club, New Orleans Piano Institute, Brevard Music Center Piano Competition, Toulouse Concours Mélodie Française, Concours “Les Saisons de la Voix” und dem XXVI Concours de Flame in Paris. Lahiry ist ein Britten-Pears Young Artist, Yehudi Menuhin Live Music Now Stipendiat, Center for Musical Excellence (CME) Young Artist, ENOA Künstler, Leeds Lieder Young Artist und Samling Young Artist. In 2019 wurde er mit der Sopranistin Álfheiður Erla Guðmundsdóttir für Renée Flemings erstes SongStudio Programm für zusammenarbeitende Pianisten und Sänger an der Carnegie Hall auserwählt und wurde mit dem Sam Hutchings Pianist Prize an der Oxenfoord International Summer School unter der Leitung von Malcolm Martineau prämiert. Er wurde eingeladen bei Meisterklassen berühmter Künstler aufzutreten, wie etwa Graham Johnson, Sir Thomas Allen, Malcolm Martineau, Murray Perahia, André Laplante, Hartmut Höll, Helmut Deutsch, Susan Manoff, Brian Zeger, und Anne le Bozec.

Kunal Lahirys besondere Affinität zur Liedinterpretation führte ihn zu Konzerten beim Festival d’Aix-en-Provence, Académie Musicale de Villecroze, Carnegie Hall Weill Music Room, Wigmore Hall, Leeds Lieder Festival, Britten Studio, Teatr Wielki, Petit Palais, Leipziger Oper, Salon Razumovsky, the American Church in Paris, Chapelle Corneille, Musée des Archives Nationales, Musée d’Orsay, Royaumont Abbey, Mendelssohn Remise und in der Lunchkonzert Reihe der Berliner Philharmonie. Beschrieben als ein „einfühlsamer, anspornender und differenziert mutgestaltender Partner“ spielte er in Clemens Goldbergs Gesprächskonzertreihe ‚Slow Listening‘, für das Kulturradio RBB in Berlin und France Musique in Paris, und trat mehrere Male bei Konzerten der Daniel Barenboim Exzellenz-Konzertreihe auf. 2018 wurde Lahiry, gemeinsam mit der Mezzosopranistin Marielou Jacquard, für die erste Akademie für Melodies und Lieder am Kloster Royaumont und Musée D’Orsay ausgewählt. Die einjährige Residenz kulminierte in einer Livealbum Einspielung bei B Records. Ehemalige Lehrer Lahirys sind unter anderem Walter Hautzig, Alan Chow, Kyoko Hashimoto und Fabio Bidini. Jüngst schloss er sein Masterstudium in Liedgestaltung bei Prof. Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ mit Bravour ab.

Kateryna Garanich

Kateryna Garanich wurde 1995 in Charkiw (Ukraine) geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht bei ihrer Großmutter Kira Garanich im Alter von vier Jahren. Später studierte sie bei Prof. Gerlinde Otto (HfM Franz Liszt Weimar) und Prof. Eldar Nebolsin an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin. An derselben Hochschule ist sie seit April 2019 Masterstudentin im Fach Liedgestaltung für Pianisten bei Prof. Wolfram Rieger.

Kateryna ist Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein (2018-2019), Encuentro de Música y Akademia de Santander (2017-2019), der Konrad-Adenauer Stiftung (2019) und war es bei der Neuen Liszt Stiftung Weimar (2015-2016),neben vielen weiteren Stipendien,auch beim ukrainischen Präsidenten.

Diverse Meisterkurse besuchte sie bei renommierten Professoren wie Thomas Quasthoff, Michail Lanskoi, Scot Weir, Dmitry Bashkirov, Dmitry Alekseev, Klaus Hellwig, Wladimir Krainew, Claudio Martinez-Mehner und Ivan Monighetti.

Kateryna ist Preisträgerin zahlreicher Klavierwettbewerbe u.a. des 9. Internationalen Wladimir Krainew Wettbewerbs für junge Pianisten, des 8. Internationalen Wettbewerbs in Gedenken an Wladimir Horowitz. In diesem Rahmen hatte sie einen Auftritt mit dem Nationalen Sinfonieorchester der Ukraine für den Mezzo Channel mit Mozarts „Klavierkonzert Nr. 23 in A-Dur“ und des 6. Internationalen Sergei Prokofjew Klavierwettbewerb. Die junge Pianistin gab bereits zahlreiche Solokonzerte, sowie Lied- und Kammermusikkonzerte in ganz Europa und Asien.

Justine Eckhaut

Nach ihrer Ausbildung in den Klassen von Jean-Michel Dayez und Christophe Simonet begann die Pianistin Justine Eckhaut ihr Studium am CNSMD de Lyon zuerst in den Klassen von Florent Boffard für das Fach Klavier solo. Anschließend studierte sie Kammermusik, Lied und Korrepetition in der Klasse von David Selig. Von 2016 bis 2017 setzte sie ihr Studium an der Universität der Künste in Berlin in den Klassen von Prof. Björn Lehmann (Klavier) und Prof. Eric Schneider (Liedbegleitung) fort.

Justine Eckhaut konzertiert regelmäßig sowohl solistisch als auch in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen und Lied mit Margot Genet, Marie-Pierre Roy, Philipp Mayer und Caroline Macphie.

Ebenfalls ist sie Gründungsmitglied des Lyoner Ensembles für zeitgenössische Aufführung E.Ch.O.

Im Dezember 2018 nahm sie mit Piano dans l’herbe an der Uraufführung und der Tournee der Kinderoper Sans Famille teil – nach dem gleichnamigen Buch von Hector Malot.

Justine Eckhaut ist Preisträgerin des Wettbewerbs der Adami und des Internationalen Klavierwettbewerbs von Collioure (Frankreich) 2013 (Prix du Conseil Général).

Sie trat unter anderem bei den Bregenzer Festspielen, beim Musikfestival Mehrlicht! Berlin, in der Opéra de Lyon, im Prieuré de Chirens (Frankreich) und in der Casa Croci (Milano) sowie in Subsistances (Lyon) auf.

Seit April begleitet Eckhaut die Gesangklasse an der Universität der Künste in Berlin.