Lieder für das Jetzt | Postmigrantisches Lied

Die deutsche Gegenwart und Geschichte sind geprägt durch Migration. Und das gilt auch für die Musik, die sich niemals an nationale Grenzen gehalten hat. Neue alte Melodien treffen an diesem Abend auf Gedichte, Musik von der Straße auf Notensätze, Akkordeon und Bağlama auf unreine Reime. Ein Abend für alle, die gerade erst gekommen sind und schon immer da waren.

Veranstaltung ohne Pause (ca. 80 min)

Bitte informieren Sie sich vor dem Konzertbesuch über die aktuellen Corona-Regelungen und unsere Hygienevorschriften.

Bach Matthäus-Passion

Konzert mit Pause

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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In Kooperation mit der Friedenskirche und Stadtkantorat Heidelberg

FEIERabend bei HeidelbergCement

Jazzgesang trifft auf klassische Liedtechnik – Great American Songbook auf vertonte Gedichte der Lyrikerin Emily Dickinson und Edgar Allan Poe in zwei Liederzyklen. Diesen Spagat schaffen die Jazz-Sängerin Fola Dada und der Jazz-Pianist und Komponist Rainer Tempel mit Eleganz und spielerischer Leichtigkeit.

Moderiertes Konzert mit Pause bei Drinks in lockerer Feierabend-Atmosphäre

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Wir danken

 

 

Lieder für das Jetzt | Deutschland im Winter

Die Tradition politischer Lieddichtung verbindet das Kunstlied eng mit den Kämpfen und Niederlagen der vergangenen Jahrhunderte. In diesem Genre waren Musik und Politik nicht Gegensatz, sondern vielfach Anlass und Wirkungsort. Ob als Komposition, Improvisation oder Rezitation. Ein Auftakt für eine Gegenwart, in der auch die Kunst wieder verstärkt aufgefordert ist, Position zu beziehen.

Konzert ohne Pause (ca. 80 min)

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Forschungsreise Kleiner Prinz

Auf unserer musikalischen Expedition ins Weltall begegnen wir den eigenartigsten Planeten-Bewohner*innen, mit denen wir uns irgendwie verständigen müssen. Ohne aktive Mithilfe des Publikums wird das nicht gehen! Im Anschluss an das Konzert öffnet die Pädagogische Hochschule ihre Türen für ein vielfältiges Werkstatt-Angebot, mit dem die Kinder das Konzerterlebnis kreativ verarbeiten können.

Geschichte frei nach Antoine de Saint-Exupéry

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In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Mit freundlicher Unterstützung durch den Deutschen Musikwettbewerb, ein Projekt des Deutschen Musikrats

Benefizkonzert | Freiburger Barockorchester & Vox Luminis

Dieser ganz besondere Benefizabend mitten im 25. Jubiläumsjahr des Heidelberger Frühling leuchtet im barocken Festmusikglanz – denn es wird royal! Die berühmtesten Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts standen in den Diensten kunstsinniger Potentaten und hatten dank finanzieller Unterstützung von Königen und Kaisern die Möglichkeit, prächtige Werke für allerlei repräsentative Anlässe zu verfassen. Besonders prunkvolle Werke erklangen freilich zu den Krönungsfeierlichkeiten, allen voran im Rahmen der dazugehörigen Liturgie. Die bekanntesten Krönungskompositionen sind unbestritten Georg Friedrich Händels „Coronation Anthems“, die seit fast 300 Jahren bei der Einsetzung des britischen Monarchen in Westminster Abbey erklingen. Aber auch Georg Muffat und Antonio Caldara steuerten solemne Musik für diese ausufernden Feierlichkeiten bei.

 

Eine Veranstaltung der

Gefördert von der

In Kooperation mit der Kirchenmusik an der Jesuitenkirche Heidelberg.

Sopranistin Anne Schwanewilms fotografiert von Studioline

Anne Schwanewilms

Als eine der bedeutendsten Interpretinnen der Werke von Richard Strauss hat sich Anne Schwanewilms weltweit einen Namen gemacht. Ihr großes Repertoire umfasst Partien wie Arabella, Ariadne („Ariadne auf Naxos“), Chrysothemis („Elektra“), Feldmarschallin („Der Rosenkavalier“), Kaiserin („Die Frau ohne Schatten“) und Danae („Die Liebe der Danae“) und erstreckt sich darüber hinaus auf Rollen wie Elsa („Lohengrin“), Elisabeth („Tannhäuser“), Desdemona („Otello“), Marie („Wozzeck“) und Madame Lidoine („Dialogues des Carmélites“). Die Sopranistin ist regelmäßig zu Gast an allen wichtigen internationalen Opernhäusern. Engagements führten sie unter anderem nach München, Dresden, Hamburg, Frankfurt, Amsterdam, Wien, Zürich, London, Rom, Madrid, Barcelona, Mailand, New York, Chicago und Tokio. An der Sächsischen Staatsoper Dresden konnte sie unter der Leitung von Christian Thielemann große Erfolge als Arabella und Chrysothemis („Elektra“) feiern, diese Partien sang sie unter anderem auch an der Wiener Staatsoper unter Ulf Schirmer und Franz Welser-Möst. Bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen war Anne Schwanewilms mehrfach zu Gast: nachhaltig beeindruckten ihre Auftritte als Carlotta in Schrekers „Die Gezeichneten“ und als Kaiserin in „Die Frau ohne Schatten“.

Die Sängerin arbeitet regelmäßig mit renommierten Dirigenten wie Christian Thielemann, Zubin Metha, Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim, Franz Welser-Möst, Kent Nagano, Stefan Soltesz, Vladimir Jurowski, Christoph von Dohnanyi, Simone Young, Christoph Eschenbach, und Riccardo Chailly zusammen. Auch auf dem Konzertpodium fühlt sie sich zu Hause, Engagements führten sie unter anderem zu den Berliner Philharmonikern, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Concertgebouw Amsterdam, dem London Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra und dem Orchestre National de France.

Anne Schwanewilms’ große Liebe gilt dem Lied. Sie hat sich zu einer der renommiertesten Künstlerinnen auf diesem Gebiet entwickelt und ist mit Liedprogrammen unter anderem regelmäßiger Gast in der Wigmore Hall London, im Concertgebouw Amsterdam und beim Edinburgh Festival. Darüber hinaus gibt sie zahlreiche Meisterkurse und ist Mitglied der Jury des internationalen Louis Spohr-Wettbewerbs. Als „wahrhafte Tonmalerin“ bezeichnete ein britischer Musikjournalist die Künstlerin in einer Konzertbesprechung. Begleitet von namhaften Pianisten wie Malcom Martineau, Charles Spencer und Roger Vignoles konnte die Sängerin mit ihren Deutungen von Liedern von unter anderem Schumann, Wolf, Wagner, Liszt, Mahler, Strauss und Schönberg künstlerische und musikalische Maßstäbe setzen. Dabei bescheinigen Musikkritiker ihr ein unfehlbares Gespür für die feinsten Details der Phrasierung, eine hohe Sensibilität im Umgang mit dem Text, Glanz und Geschmeidigkeit der Stimme sowie eine große technische Expertise. „Liederabende sind meine Inszenierungen“, sagte Anne Schwanewilms einmal in einem Interview. „Hier kann man etwas von Null erschaffen, mit den einfachsten Mitteln, nämlich nur mit der Stimme und dem Klavier.“

In der Spielzeit 2015/16 war die Sopranistin in Dresden als Arabella und an der Bayerischen Staatsoper in München als Madame Lidoine („Dialogues des Carmélites“) zu erleben. Im Juli 2016 sang sie Elsa bei den Münchner Opernfestspielen. Im Februar 2016 interpretierte sie bei einem Konzert mit dem Bayerischen Staatsorchester unter Zubin Mehta Schönbergs „Gurrelieder“, im Mai 2016 folgte in Wien ein Auftritt in Alexander von Zemlinskys „Lyrischer Symphonie“ unter der Leitung von Vladimir Jurowski mit den Wiener Symphonikern sowie ein Gala-Konzert mit Alban Bergs „Sieben frühen Liedern“ mit dem Orchestre de la Suisse Romande unter Mark Elder in Genf und Lausanne.

Im Juni 2016 schloss sich ein Abend mit Liedern von Richard Strauss und Hugo Wolf in Glasgow und beim Richard-Strauss-Festival in Garmisch-Partenkirchen an. Im November und Dezember 2016 gab Anne Schwanewilms Liederabende in Cardiff (wo sie auch für einen Meisterkurs verpflichtet war) und in der Londoner Wigmore Hall. Im Dezember sang sie drei Mal den Sopranpart in Buckners f-Moll-Messe mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Christian Thielemann. Für 2017 standen weitere Liederabende unter anderem in Liège, Leeds, London, New York und Washington in ihrem Terminkalender. Im Februar sang sie die Marschallin in „Der Rosenkavalier“ an der Bayerischen Staatsoper, im März folgte Elisabeth in „Tannhäuser“ und im Juli und August 2017 übernahm Anne Schwanewilms die Partie der Eva in der Neuproduktion von „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Bayreuther Festspielen (Musikalische Leitung: Philippe Jordan, Regie: Barry Kosky). 2019 sang sie der Bayerischen Staatsoper München die Partie der Isabella in der Neuproduktion von Kreneks „Karl V“ (Regie: Carlus Padrissa – La Fura dels Baus), Leonore an der Wiener Staatsoper und Kaiserin in einer konzertanten Aufführung von „Frau ohne Schatten“ in der Berliner Philharmonie. Einen großen Erfolg konnte sie auch mit einem Liederabend in der Elbphilharmonie Hamburg verzeichnen. Im Februar 2020 übernimmt die Sopranistin die Titelpartie in der Neuinszenierung von Offenbachs „Die Großherzogin von Gerolstein“ an der Semperoper Dresden.

Von Anne Schwanewilms liegt eine umfangreiche Diskografie vor. Bei den Opern-einspielungen finden sich unter anderem DVDs von „Die Gezeichneten“ (Salzburger Festspiele, Kent Nagano, DSO), „Die Frau ohne Schatten“ (Salzburger Festspiele, Christian Thielemann, Wiener Philharmoniker), „Der Rosenkavalier“ (Fabio Luisi, Sächsische Staatskapelle Dresden) und „Dialogues des Carmélites“ (Simone Young, Hamburgische Staatsoper). Darüber hinaus legte die Sopranistin eine CD mit Musik von Richard Strauss („Vier letzte Lieder“ und Ausschnitte aus „Der Rosenkavalier“, „Capriccio“ und „Arabella“, Markus Stenz, Köln Gürzenich-Orchester), eine Richard Wagner-CD mit „Tristan und Isolde“, „Tannhäuser“ und den Wesendonckliedern (Cornelius Meister, RSO Wien) sowie mehrere reine Lied-Einspielungen unter anderem mit Werken von Liszt, Mahler, Schumann, Wolf und Schönberg vor. Im Mai 2016 erschien ihre CD „Schöne Welt…“ mit Liedern von Franz Schubert, Franz Schreker und Erich Wolfgang Korngold.

Die Künstlerin erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter 2014 eine Grammy- Nominierung für die CD-Einspielung von Strauss’ „Elektra“ unter der Leitung von Christian Thielemann, auf der sie als Chrysothemis zu hören ist. Die Einspielung von Alban Bergs „Wozzeck“ mit Hans Graf und dem Houston Symphony, auf der Anne Schwanewilms die Partie der Marie singt, wurde im Oktober 2017 mit dem ECHO Klassik und im Januar 2018 mit dem GRAMMY ausgezeichnet. 2019 erhielt die DVD „Die Meistersinger von Nürnberg“ von den Bayreuther Festspielen mit Anne Schwanewilms als Eva einen OPUS Klassik. 2002 wurde Anne Schwanewilms zur Sängerin des Jahres gewählt.

Schauspielerin Nicole Averkamp

Nicole Averkamp

Nicole Averkamp studierte Schauspiel an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule in München. Während ihrer Ausbildung spielte sie bereits an den Münchner Kammerspielen. Es folgten Engagements an den Theatern in Dortmund, Mannheim, Basel, Darmstadt und Osnabrück. Seit der Spielzeit 2011/12 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Heidelberg. Hier war sie u.a. in den Rollen Klytaimnestra, Maria Stuart, Lola Blau, Arkadina und Fräulein Schneider, im Musical „Cabaret“, zu sehen. Aktuell steht sie in Bunbury, Michael Kohlhaas, und als Véronique in „Der Gott des Gemetzels“ auf der Heidelberger Bühne. Nicole Averkamp ist außerdem eine gefragte Sprecherin für Hörbücher und Lesungen.