Entfällt – Tea Time im Europäischen Hof: Duo Schepansky-Wehrmeyer

Das Duo Schepansky-Wehrmeyer ist eines der besonderen Art. Wer hat je schon einmal klassische Musik für Violine und Akkordeon gehört? Das Akkordeon kann in diesen Arrangements seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen: Bald Orgel, bald Orchester, schlüpft es mühelos in solistische und begleitende Rollen. Mit Maria Wehrmeyer ist an diesem Nachmittag eine Stipendiatin der Kammermusik Akademie 2020 noch einmal zu erleben.

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In Kooperation mit dem Europäischen Hof Heidelberg und

Entfällt – Tea Time im Europäischen Hof: Duo Maingold

Musik für Saxophon und Harfe im Konzert hat Seltenheitswert. Umso gespannter darf man auf das Duo Maingold sein, ein Ensemble der Bundesauswahl Konzerte junger Künstler des Deutschen Musikrates. Mit eigenen Arrangements und einem Originalwerk präsentiert sich das Duo vielseitig und sehr unterhaltsam.

 

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Duo Maingold

Christina Bernard, 1995 in Erlangen geboren, begann ihr Jungstudium mit 16 Jahren an der Hochschule für Musik Würzburg, wo sie seit 2013 ihr Studium bei Lutz Koppetsch fortführt. Ihre Ausbildung ergänzte sie durch Meisterkurse u. a. bei Arno Bornkamp, Joonatan Rautiola, Jan Schulte-Bunert, Vincent David, Lars Mlekusch und Johannes Thorell.

Christina Bernard gewann zahlreiche Preise, darunter erste Bundespreise bei Jugend musiziert, den dritten Preis beim Berthold Hummel-Wettbewerb in Würzburg, den ersten Preis beim 1st International J. Pakalnis International Competition for Wind and Percussion Instrumentalists in Litauen, den ersten Preis beim 23. Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb und den ersten Preis sowie Förderpreise beim Wettbewerb um den Wolfgang Fischer und Maria Fischer-Flach-Preis. 2018 erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs, verbunden mit der Aufnahme in die 63. Bundesauswahl Konzerte junger Künstler. Christina Bernard ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, von Yehudi Menuhin „Live Music Now“ und wurde durch das Deutschlandstipendium gefördert.

Orchestererfahrungen sammelte die Saxophonistin u. a. als Mitglied im Bundesjugendorchester, im WDR Sinfonieorchester Köln, bei den Essener Philharmonikern, den Würzburger Philharmonikern und den Thüringer Symphonikern. Als Solistin gastierte sie mit dem Kammerorchester in Bischkek, Kirgistan und dem Ensemble-Orchester der Nationalen Philharmonischen Gesellschaft Musica Humana Juventus in Litauen.

Lea Maria Löffler entdeckte ihre Liebe zur Harfe im Alter von fünf Jahren. Zu ihren Lehrern gehören u. a. Silke Aichhorn, Andreas Mildner und Mirjam Schröder. Von 2008 bis 2013 studierte sie in der Frühförderklasse der Hochschule für Musik Würzburg und von 2013 bis 2016 im Jungstudierenden-Institut der Hochschule für Musik Detmold, wo sie seit dem Wintersemester 2016 das Vollstudium bei Godelieve Schrama absolviert. 2018 bis 2019 ist sie als Erasmusstudentin in die Klasse von Isabelle Moretti am Conservatoire nationale supérieur de musique et de danse de Paris aufgenommen.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 erspielte sie sich ein Stipendium, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Zusätzlich wurde sie mit dem Sonderpreis des Verbandes der Harfenisten in Deutschland e.V. ausgezeichnet. 2018 war Lea Maria Löffler Preisträgerin beim Internationalen Harfenwettbewerb der Franz Josef Reinl Stiftung, 2012 beim Internationalen Harfenwettbewerb Félix Godefroid/Belgien und 2010 beim Harfenwettbewerb des Verbandes der Harfenisten in Deutschland e.V.

Seit 2018 wird sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes, seit 2017 von der Dr. Franz Stüsser-Stiftung und seit 2015 von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung gefördert. Außerdem erspielte sie sich das Conrad von der Goltz Stipendium der Hochschule für Musik Würzburg und erhielt Förderpreise der Sparkassen NRW und der Hindemith Stiftung.

2010 gab Lea Maria Löffler ihr erstes Solokonzert mit Orchester und spielte u. a. mit den Würzburger Philharmonikern. Orchestererfahrung sammelte sie im Bundesjugendorchester. Zudem hat sie mit mehreren Rundfunksendern wie dem BR, dem WDR und dem Deutschlandfunk zusammengearbeitet.

Duo Schepansky-Wehrmeyer

Maria Wehrmeyer zeichnet sich unter den jungen Violinisten ihrer Generation durch ein profundes Musikverständnis, die Breite ihres Repertoires, ihre Aufgeschlossenheit gegenüber der zeitgenössischen Musik, eine besondere Neigung zur Kammermusik und – insbesondere seit ihrer Aufnahme in die TONALi-Agentur – Neugier gegenüber neuen Konzertformaten aus.

Geboren im Jahr 2000 in Berlin, begann sie im Alter von vier Jahren Violine zu spielen. Unter ihren Lehrern seien Conrad v. der Goltz in Regensburg und Linus Roth in Augsburg genannt. Derzeit studiert sie bei Antje Weithaas in Berlin. Weitere Impulse erhielt sie durch Meisterkurse bei Zakhar Bron, Midori Goto, Ingolf Turban, Pavel Vernikov, Pierre Amoyal, Salvatore Accardo und Viktor Tretyakov.

Maria Wehrmeyer erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise bei Wettbewerben, unter anderem 2017 bei der International Violin Competition Vaclav Huml, der X. International Tchaikovsky Competition for Young Musicians und dem TONALi Violinwettbewerb. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 wurde sie mit einem Stipendium ausgezeichnet und in die Bundesauswahl Junger Künstler aufgenommen.

Mit neun Jahren debütierte sie mit dem Neuen Sinfonieorchester Berlin. Es folgten Auftritte in der Kölner Philharmonie, der Berliner Philharmonie und der Elbphilharmonie Hamburg. Konzerte führten sie durch viele Länder Europas, nach Asien und in die USA. Sie spielt eine Violine von Carlo Giuseppe Testore, Mailand um 1710, aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds.

 

Julius Schepansky (*1998) erhielt seinen ersten Akkordeonunterricht im Alter von sieben Jahren. Nach seinem Jungstudium bei Claudia Buder in Münster begann er 2017 sein Studium in der Klasse von Mie Miki und Heidi Luosujärvi an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Zusätzlich studiert er bei Peter Walter Jazzklavier.

Als Solist und in unterschiedlichen kammermusikalischen Formationen ist Julius Schepansky Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe. Als mehrfacher Bundespreisträger von Jugend musiziert wurde er 2016 in die Europäische Union der Musikwettbewerbe für die Jugend, EMCY aufgenommen. Darüber hinaus wurde er mit einer Vielzahl von Sonderpreisen ausgezeichnet und war Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben.

2017 wurde ihm der Nachwuchsförderpreis für Musik des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Als Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs 2018 wurde er in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.

Konzerte führten den jungen Akkordeonisten und Pianisten nach Indonesien, Italien, Japan, Luxemburg, Norwegen, Russland, Senegal, Spanien und Tschechien. Er spielte u. a. in der Laeizshalle Hamburg und der Kölner Philharmonie, war 2018 Akademist bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker und wirkte bei diversen Uraufführungen mit, z. B. beim Podium Esslingen.

Ein wichtiger Bestandteil seiner künstlerischen Arbeit liegt in der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik sowie der Improvisation. Als Jazz­pianist komponiert er eigene Werke.

Julius Schepansky wirkte bei diversen Rundfunk- und Fernsehproduktionen beim WDR, NDR, BR und Deutschlandfunk mit.

Tea Time im Europäischen Hof: Theo Plath & Aris Alexander Blettenberg

Einlass 16.30 Uhr

Hingehört: Bei dieser Tea Time gibt es zwei junge Musiker zu entdecken, von denen man noch lesen wird. Theo Plath gewann 2018 den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und der Villa Musica, zudem Solofagottist der Deutschen Radiophilharmonie. Aris Alexander Blettenberg macht sich gerade als Pianist, Komponist und Dirigent zugleich einen Namen. Das wird spannend!

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Mit freundlicher Unterstützung durch den

ein Projekt des

Tea Time im Europäischen Hof: Lea Maria Löffler

Anfang 20 blickt Lea Maria Löffler bereits auf eine beeindruckende Zahl von Wettbewerbserfolgen zurück. Zuletzt wurde sie vom Deutschen Musikrat in die Bundesauswahl »Konzerte junger Künstler« aufgenommen. In dieser Tea Time lässt sich eine vielversprechende Künstlerin mit breitgefächertem Repertoire entdecken: Von Johann Sebastian Bach über Gabriel Fauré bis hin zu Nino Rota reicht das unterhaltsame Programm.

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Theo Plath

Theo Plath erhält seinen ersten Fagottunterricht bei Prof. Nikolaus Maler. Seit 2009 studiert er bei Prof. Dag Jensen an der Hochschule für Musik und Theater München, wo er 2017 sein Masterstudium beginnt. Wichtige künstlerische Impulse erhält er zudem bei Meisterkursen mit Prof. Sergio Azzolini und Prof. Klaus Thunemann.

Nach langjähriger Mitgliedschaft im Bundesjugendorchester ist Theo Plath regelmäßiger Gast bei wichtigen deutschen Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und den Sinfonieorchestern des West- und Norddeutschen Rundfunks. Im Jahr 2018 ist er Solofagottist der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern.

Theo Plath gewinnt zahlreiche Preise, darunter die ersten Preise des Aeolus Wettbewerbs, des Crusell-Wettbewerbs und des Gasteig Musikpreises. In jüngster Vergangenheit gewinnt er den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2018.

Theo Plath ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, des Deutschen Musikwettbewerbs und der Villa Musica, zudem wird er seit 2014 von der Mozart Gesellschaft Dortmund unterstützt. Nach seinem Orchesterdebüt 2010 mit den Bergischen Symphonikern tritt er solistisch unter anderem mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Beethovenorchester Bonn und den Dortmunder Philharmonikern auf. Dabei ist er zu Gast in Sälen wie der Tonhalle Düsseldorf oder dem Konzerthaus Dortmund.

Als gefragter Kammermusiker ist er regelmäßiger Gast auf international renommierten Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Davos Festival und de „Spannungen“-Festival im RWE-Kraftwerk Heimbach, bei denen er mit Musikern wie Antje Weithaas, Lars Vogt, Vilde Frang, Veronika Eberle und Maximilian Hornung musiziert.

Außerdem ist er Mitglied im Monet-Bläserquintett, das unter anderem Preise beim Concours International du Chambre de Lyon und beim Deutschen Musikwettbewerb gewinnt und in Sälen wie der Opéra de Lyon und dem Konzerthaus Dortmund auftritt.

Seit dem Jahr 2016 engagiert Theo Plath sich regelmäßig bei der Initiative „Rhapsody in School“ und vermittelt seine Begeisterung für klassische Musik an Schüler in ganz Deutschland.

Im Februar 2015 erscheint seine erste CD, auf der mit Ramón Ortega Quero, Sebastian Manz, Marc Gruber und der Württembergischen Philharmonie Reutlingen unter der Leitung von Ola Rudner die Sinfonia concertante von W. A. Mozart zu hören ist.

Lea Maria Löffler

Lea Maria Löffler begann ihre musikalische Ausbildung mit der Violine im Alter von vier Jahren. Ein Jahr später entdeckte sie ihre Liebe zur Harfe und begann mit dem Unterricht. Zu ihren Lehrern gehören unter anderem Judith Geißler, Silke Aichhorn, Prof. Andreas Mildner und Prof. Mirjam Schröder. Von 2008 bis 2013 studierte sie in der Frühförderklasse der Hochschule für Musik Wrzburg und von 2013 bis 2016 im Jungstudierenden-Institut der Hochschule für Musik Detmold das Fach Harfe, das sie seit dem Wintersemester 2016 als Vollstudium bei Prof. Godelieve Schrama fortsetzt. Von 2018-2019 wird sie als Erasmusstudentin in die Klasse von Prof. Isabelle Moretti am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris aufgenommen. Meisterkurse absolvierte sie unter anderem bei Sivan Magen, Alice Giles, Marie-Pierre Langlamet und Prof. Francoise Friedrich.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 erspielte sie sich ein Stipendium, mit dem unter anderem die Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler verbunden ist. Zusätzlich wurde sie mit dem Sonderpreis des Verbandes der Harfenisten in Deutschland ausgezeichnet. 2018 war Lea Maria Preisträgerin beim Internationalen Harfenwettbewerb der Franz Josef Reinl Stiftung, 2012 beim Internationalen Harfenwettbewerb Félix Godefroid und 2010 beim Harfenwettbewerb des Verbandes der Harfenisten in Deutschland. Seit 2018 wird sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes, seit 2017 von der Dr. Franz Stüsser Stiftung und seit 2015 von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung gefördert, durch welche sie im Herbst 2016 eine Tournee in der Reihe Best of NRW startete. Außerdem erspielte sie sich das Conrad von der Goltz Stipendium der Hochschule für Musik Würzburg und erhielt Förderpreise der Sparkassen NRW und der Hindemith Stiftung sowie zahlreiche Konzertauftritte.

2010 gab Lea Maria ihr erstes Solokonzert mit Orchester und spielte unter anderem mit den Würzburger Philharmonikern und den Bergischen Symphonikern. Orchestererfahrung sammelte sie unter anderem im Bundesjugendorchester. Regelmäßige Soloauftritte und Konzertreisen führten sie zu den verschiedensten Konzertsälen im In- und Ausland. Außerdem tritt Lea Maria im Fernsehen auf und hat mit mehreren Rundfunksendern wie dem BR, dem WDR und dem Deutschlandfunk zusammengearbeitet. Mehrere CDs zeugen von ihrer künstlerischen Arbeit.

Janis Pfeifer

Janis Pfeifer ist in Ulm geboren und aufgewachsen. Hier erhielt er an der Musikschule Klavierunterricht bei Susanne Lohwasser. Schon in Zeit vor dem Studium wurde er mit zahlreichen ersten Preisen bei Wettbewerben wie dem internationalen Münchner Klavierpodium, dem Bundeswettbewerb Jugend Musiziert und dem Tonkünstlerwettbewerb Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Seit er sein Studium bei Prof. Peter Nagy in Stuttgart begann, bei welchem er zur Zeit im Master studiert, brachte ihn eine rege Konzerttätigkeit durch ganz Deutschland bis nach Finnland. Er spielte auf vielen großen Festivals, wie dem Heidelberger Frühling, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Podium Festival Esslingen.

In 2013 war er einer der Stipendiaten des TONALi Grand Prixs, bei welchem er den Charles-Ives-Preis für Zeitgenössische Musik erhielt.

Janis erhielt wichtige künstlerische Impulse von Eberhardt Feltz, Konrad Elser, Oliver Wille, Mathieu Herzog, Gerhardt Schultz und Anthony Spiri.

Außerdem konzertierte er mit Orchestern wie den Neubrandenburger Philharmonikern und mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm.

Als Musikvermittler hielt Pfeifer verschiedene Vorträge und Konzerteinführungen bei der BASF, dem Heidelberger Frühling und dem Klangforum Heidelberg. Er moderierte 2014 das Finale des TONALi Grand Prix.

Julia Hagen

Die 1995 in Salzburg geborene Cellistin Julia Hagen zählt zu den vielversprechendsten Instrumentalist*innen ihrer Generation. Schon im Alter von 5 Jahren erhielt sie ihren ersten Unterricht bei Detlef Mielke am Musikum Salzburg. Von 2007-2011 studierte sie an der Universität Mozarteum Salzburg bei Enrico Bronzi, anschließend setzte sie ihr Studium an der Universität Wien bei Reinhard Latzko und von 2013 bis 2015 in der Klasse von Heinrich Schiff fort. 2015 zog es die junge Musikerin an die Universität der Künste Berlin, wo sie bei Prof. Jens Peter Maintz studierte. Seit 2019 ist sie Stipendiatin der Kronberg Academy bei Wolfgang Emanuel Schmidt.

Zwischen 2014-2016 nahm Julia Hagen als eine von sechs ausgewählten jungen Cellisten an der, durch die Fondation Louis Vuitton ins Leben gerufenen, „Classe d’Excellence de Violoncelle“ des Starcellisten Gautier Capuçon teil. Meisterkurse bei Gábor Takács-Nagy, Pamela Frank, Lawrence Power, Nobuko Imai, Torleif Thedéen, Laurence Lesser und Claudio Bohorquez runden ihre bisherige Ausbildung ab.

Mit 14 Jahren trat sie erstmals im Brucknerhaus Linz als Solistin mit dem Wiener Jeunesse Orchester auf, es folgten Konzerte in Italien, Deutschland, Frankreich, Japan, der Schweiz, Belgien und Norwegen. Nach Auftritten in der Suntory Hall in Tokio, im Konzerthaus Berlin, im Festspielhaus Salzburg und im Musikverein Wien feiert Julia Hagen in der Saison 2019/20 ihr Debüt im Wiener Konzerthaus, bei den Salzburger Pfingstfestpielen, in der Tonhalle Zürich, beim Heidelberger Frühling und im Barbican Centre in London. Sie ist dabei mit namenhaften Künstler*innen wie Renaud Capuçon, Kathia Buniatishvili, Marc-André Hamelin und Igor Levit zu hören.

Die Gewinnerin des internationalen Cellowettbewerbs in Liezen und des Mazzacurati Cellowettbewerbs wurde u.a. mit dem Hajek-Boss-Wagner Kulturpreis sowie dem Nicolas-Firmenich Preis der Verbier-Festival-Academy als beste Nachwuchscellistin ausgezeichnet.

2019 erschien ihre erste CD mit den Cellosonaten sowie Liedbearbeitungen von Brahms, die sie mit ihrer langjährigen Kammermusikpartnerin, der Pianistin Annika Treutler, aufgenommen hat.

Julia Hagen spielt ein Violoncello von Francesco Ruggieri (Cremona, 1684), welches ihr privat zur Verfügung gestellt wird.