Lendvai String Trio fotografiert von Sarah Wijzenbeek

Kammermusik Plus | Lendvai String Trio

Tief inspiriert von einem Streichtrio des Komponisten Erwin Lendvai und seiner besonderen Musikalität, benannten die drei aus den Niederlanden, Schweden und Großbritannien stammenden Musikerinnen ihr 2004 gegründetes Ensemble nach dem heute noch unbekannten Ungarn. Eine große Leidenschaft des Trios ist das (Wieder-)Entdecken von in Vergessenheit geratenen Werken für diese besondere Besetzung. Dazu gehören auch die insgesamt 16 Streichtrios des deutsch-niederländischen Komponisten Julius Röntgen, der unter anderem Johannes Brahms zu seinen Bekannten zählen konnte. Drei Jahre lang widmete sich das Trio intensiv Röntgens Werken und wurde für die Einspielung international hoch gelobt.

Lendvai String Trio fotografiert von Sarah Wijzenbeek

Lendvai String Trio

Nadia Wijzenbeek, Violine
Ylvali Zilliacus, Bratsche
Marie Macleod, Cello


„Mit wunderschön klarem, natürlichem Klang… Das Lendvai Trio hat sich einmal mehr mit Bravour gemeistert, ihre ansteckende Begeisterung konsequent kommuniziert.“
Grammophon, 2014

Im Jahr 2020 feiert das Lendvai String Trio seine 15-jährige Jubiläumssaison und tritt regelmäßig an großen Veranstaltungsorten in ganz Europa wie der Wigmore Hall in London und dem Amsterdamer Concertgebouw auf. Das Trio hat umfangreich und mit großem Erfolg aufgenommen, darunter die kompletten Streichtrios von Beethoven (Kammerwahl des BBC Music Magazine im Juni 2013) und Martinů, beide für Stone Records. Ihr jüngster internationaler Erfolg ist der Abschluss eines dreijährigen Projekts, bei dem alle sechzehn Streichtrios des niederländischen Komponisten Julius Röntgen für Champs Hill Records entdeckt, aufgeführt und aufgenommen wurden.

„Röntgens unerschöpfliche Fruchtbarkeit an Melodie, musikalischer Anmut und kompositorischer Handwerkskunst verbinden sich auf reizvollste Art und Weise … mit tadelloser Musikalität vom wunderbaren Lendvai-Trio.“ Grammophon, 2016

2011 wurde das Trio mit dem renommierten Kersjes Ensemble Prize in Holland ausgezeichnet und für die Young Artist Series des Concertgebouw in Amsterdam ausgewählt. 2005 wurden sie für die Holland Music Sessions „New Masters on Tour“ ausgewählt, was zu einer Reihe von Konzerten in Rumänien, Bulgarien, Lettland, Litauen, Polen und den Niederlanden führte.

Das Trio tritt regelmäßig auf Festivals in Großbritannien, Deutschland, Italien, Frankreich, der Schweiz, Österreich und Schweden auf und seine Konzerte und Aufnahmen werden von Dutch Radio 4, Swedish Radio P2 und BBC Radio 3 übertragen.

Das Trio genießt und lässt sich von der regelmäßigen Zusammenarbeit mit anderen Künstlern inspirieren. Zu den jüngsten Höhepunkten zählten Konzerte mit den Oboisten Alexei Ogrintchouk und Nicholas Daniel sowie den Pianisten Paolo Giacometti, Tom Poster, Charles Owen, Alasdair Beatson und Martin Sturfält. Das Lendvai String Trio gibt nicht nur regelmäßig neue Werke in Auftrag, sondern ist auch daran interessiert, vergessene Werke für das Genre aufzudecken und wiederzubeleben.

Neben dem Trio ist Nadia Konzertmeisterin des Dutch Radio Philharmonic Orchestra, Ylvali ist Gastsängerin an der Royal Swedish Opera und Marie Solocellistin des Royal Stockholm Philharmonic Orchestra.

Trio Isimsiz fotografiert von Kaupo Kikkas

Trio Isimsiz

Pablo Hernán Benedí, Violine
Michael Petrov, Cello
Erdem Misirlioglu, Klavier

„…ein Klaviertrio, das bereits die vitale Kombination aus Einstimmigkeit von Ensemble und Musikalität, dazu viel Eigencharakter und Vitalität besitzt …“

2009 an der Guildhall School of Music & Drama gegründet, gewann das Trio Isimsiz 2015 den 1. Preis und den Publikumspreis beim Trondheim-Wettbewerb und 2017 den 2. Preis beim Internationalen Haydn-Wettbewerb in Wien. Sie wurden zwischen 2013 und 2018 vom Young Classical Artists Trust (YCAT) für die Vertretung ausgewählt und gewannen im Februar 2018 einen Borletti-Buitoni Trust Fellowship Award.

Das Trio tritt in ganz Europa auf, mit Höhepunkten wie Rezitals beim Trondheim, Stavanger, Mecklenburg-Vorpommern, und Peasmarsh Festivals (ausgestrahlt von BBC Radio 3), der Kölner Philharmonie, der Tivoli Concert Hall, dem Théâtre des Abbesses in Paris, der Fundación Juan March in Madrid und Marianischer-Saal in Luzern. Weiter weg haben sie in getourt China und Argentinien.

Das Trio Isimsiz sind Fellows im Guildhall. Sie haben mit Anthony Marwood, Krysztof Chorzelski, Richard Lester und Aleksander Madzar zusammengearbeitet und besuchten die IMS Preußenbucht, in Zusammenarbeit mit Ferenc Rados. Während des Studiums absolvierte das Trio Residenzen am Banff Centre in Kanada, Jeunesse Musicales Chamber Music, Deutschland und Mozarteum, Salzburg, und nahm an Meisterkursen bei András Schiff, Steven Isserlis, Menahem Pressler, Thomas Riebl, Wolfgang Reddick, dem Gould Piano Trio teil , Belcea und Takács Quartett. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen Aufführungen in der Schubertiade des Aldeburgh Festivals, in der Wigmore Hall, im Kettle’s Yard, im Jersey Arts Centre, im Beethoven-Haus Bonn und bei den Ettlingen Schlosskonzerten, die im SWR Rundfunk ausgestrahlt wurden, sowie Beethovens Tripelkonzert bei ihrem Debüt mit dem Philharmonia Orchestra beim Brighton Festival. Nach ihrer Debütaufnahme von Brahms, Takemitsu und Beethoven veröffentlichten sie im September 2020 ihre zweite CD für Rubicon mit Werken von Fauré, Schubert und Brahms folgen einem beeindruckenden Debüt”.

In den kommenden Spielzeiten freut sich das Trio auf Recitals in Großbritannien und Deutschland sowie auf einen neuen Auftrag von Francisco Coll, der in Spanien uraufgeführt wird. Alle drei Mitglieder des Trios Isimsiz sind einzeln sehr erfolgreich. Erdem Misirlioglu war Konzert-Finalist beim BBC Young Musician Wettbewerb 2008, Pablo Hernán Benedí ist Mitglied des Chiaroscuro Quartet, das von Alina Ibragimova gegründet wurde, und Michael Petrov vertrat Großbritannien in der European Concert Halls Organization Rising Star Series.

Pablo Hernán Benedí wurde 1991 in Madrid geboren. Er studierte am C.I. Padre Antonio Soler Konservatorium in San Lorenzo de El Escorial und an der GSMD mit David Takeno. 2010 wurde Pablo Mitglied des Chiaroscuro Quartet, das von Alina Ibragimova, Emilie Hornlund und Claire Thirion gegründet wurde und an bedeutenden Konzertsälen in ganz Europa auftritt. Die Debütaufnahme des Quartetts wurde 2011 mit großem Beifall der Kritiker veröffentlicht.

Michael Petrov wurde 1990 in Bulgarien geboren. Er studierte an der Yehudi Menuhin School und an der GSMD bei Louise Hopkins und gewann 2014 die Goldmedaille. In den zwei Jahren debütierte er mit dem Philharmonia, Royal Philharmonic, Bournemouth Symphony und English Chamber Orchestra. 2014/15 gab er im Rahmen seiner Nominierung durch das Barbican Center als ECHO Rising Star Recitals in großen Konzertsälen in ganz Europa.

Erdem Misirlioglu wurde 1989 in Suffolk geboren. Er studierte bei Mark Fielding an der Junior GSMD und seit 2008 bei Martin Roscoe und Ronan O’Hora an der GSMD. 2008 war er Konzert-Finalist beim BBC Young Musicians Competition und spielte Rachmaninovs Rhapsody on a Theme of Paganini mit dem BBC National Orchestra of Wales. Vor kurzem gewann er den 1. Preis beim Intercollegiate Piano Competition der Beethoven Piano Society of Europe.

KONZERTSTREAM – All’Ongarese

ENTFÄLLT – Kammermusik Plus | Trio Catch

Dieses Klarinettentrio aus Hamburg hat es in sich. Mit enormem handwerklichen Können und unternehmerischem Mut haben sich die drei Musikerinnen ein klares Ensemble-Profil erarbeitet: Sattelfest im klassisch-romantischen Repertoire setzen sie zugleich einen starken Akzent auf die zeitgenössische Musik und haben damit schon zahlreiche Komponisten zu Werken für ihre Besetzung angeregt. 2018 wurden sie beim Heidelberger Frühling für die Uraufführung zweier Werke der Kompositionsstipendiaten des Festivals gefeiert.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Aufgrund des Inkrafttretens des neuen Infektionsschutzgesetzes als auch der neuen Landesverordnung für Baden-Württemberg dürfen bis einschließlich 22. Mai 2021 keine Veranstaltungen stattfinden. Deshalb muss dieses Konzert leider entfallen.

 

 

Entfällt – After Work Concert: Trio d’Iroise

Das ging schnell: Sophie Pantzier, Francois Lefèvre und Johann Caspar Wedell gründeten das deutsch-französische Trio d’Iroise im Sommer 2017 auf dem Kammermusikfestival »Rencontres musicales d’Iroise« in der Bretagne. Und schon nach wenigen Probenmonaten erhielten sie im März 2018 im Finale des Deutschen Musikwettbewerbes das begehrte Stipendium dieses Wettbewerbs, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Das Repertoire des Streichtrios umfasst nicht nur die berühmten Klassiker für diese Besetzung, sondern auch Verschollenes und Unbekanntes. Ein Beispiel ist das hörenswerte Trio von Jean Cras. Cras, gestorben 1932, war nicht nur Komponist, sondern auch Konteradmiral der französischen Armee!

Hören Sie hier das Konzertprogramm auf Spotify

In Kooperation mit

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

 

Entfällt – Le Trio Joubran: The Long March

Die Brüder und Oud-Virtuosen Samir, Wissam und Adnan Joubran bereisen als Trio seit vielen Jahren die Welt und sind zu wichtigen Botschaftern des palästinensischen Volkes geworden. Auch ihr sechstes Album »The Long March« handelt von der Sehnsucht nach einer besseren Zukunft. Der 2008 verstorbene palästinensische Dichter Mahmud Darwish leiht seinen Gedichten als Zuspielung seine immens eindrucksvolle Stimme, die von rauher Schönheit ist.

Hören Sie hier das Konzertprogramm auf Spotify

THE LONG MARCH (DOCUMENTARY) – Le Trio Joubran

Busch Trio

Mathieu van Bellen, Violine
Ori Epstein, Violoncello
Omri Epstein, Klavier

Kammermusik ist Kommunikation. Das wissen wir nicht erst, seit Johann Wolfgang von Goethe nach einem Streichquartettkonzert in einem Brief jene geflügelten Worte zu Protokoll gab: (…) „man hört vier vernünftige Leute sich untereinander unterhalten (…)“. Daher ist nicht verwunderlich, dass sich aus Kammermusik-Begegnungen des Musikbetriebs menschliche Freundschaften entwickeln. Eher ungewöhnlich aber ist es, wenn es andersherum ist. Wenn sich nämlich aus einer Gruppe von Schulfreunden mit ganz normalen gemeinsamen Hobbys eine Kammermusikformation entwickelt, die schnell zur internationalen Spitzenklasse vorstößt. So aber begann der ungewöhnliche Werdegang des Busch Trios, das sich seit einigen Jahren zum führenden englischen Klaviertrio entwickelt hat. Mathieu van Bellen (Violine), Ori Epstein (Violoncello) und Omri Epstein (Klavier) begegneten sich in London und gingen dann zusammen ans Royal College. Sie freundeten sich miteinander an und waren schnell unzertrennlich. Sie spielten Fußball, hörten gemeinsam Musik und musizierten. Der Mittelpunkt ihrer Gespräche aber war von Anfang an die Musik.

Als eigenständige Solisten haben alle drei bei internationalen Solowettbewerben Preise gewonnen und die renommiertesten britischen Musikinstitutionen absolviert. Aber die gemeinsame Leidenschaft für Kammermusik ließ sie zusammenbleiben. „Das Trio ist das Resultat von vielen Jahren Freundschaft“, so beschreibt Omri Epstein die Essenz des Selbstverständnisses des Trios, das sich 2012 gründete.

Das Busch Trio verdankt seinen Namen erstens der Tatsache, dass Mathieu van Bellen die „ex-Adolf Busch“ G.B. Guadagnini-Violine (Turin, 1783) spielt und zweitens der Musiker-Persönlichkeit von Adolf Busch, die dem jungen Trio als Vorbild dient. Und nicht zuletzt auch dem Umstand, dass Adolf Busch gemeinsam mit Rudolf Serkin (Klavier) und Hermann Busch (Violoncello) 1935 eine legendäre Aufnahme von Schuberts Klaviertrio in Es-Dur einspielte – eines der wichtigsten Werke der Trio-Literatur und Kernstück im Repertoire des Busch Trios.

Prägend für die künstlerische Entwicklung des Trios waren Persönlichkeiten wie der große Musikpädagoge Eberhard Feltz, Sir András Schiff und das Artemis Quartett, sowie die Residenz der Queen Elizabeth Music Chapel in Brüssel. Heute lernen sie vor allem in ihrer musikalischen Zusammenarbeit voneinander, die zu einem großen Teil aus dem gemeinsamen Nachdenken und Diskutieren besteht.

Obwohl die Presse und das treue Publikum dem Busch Trio „mühelose Musikalität” (The Times) und hohe Emotionalität bescheinigen, sind die drei Musiker keineswegs reine ‚Bauchmusiker‘ sondern sich ihres Tuns sehr bewusst. „Je mehr Du weißt, desto freier wirst Du“ ist eines der Grundprinzipien des Ensembles.

Ungewöhnlich ist auch, dass das Busch Trio zwar nicht ausdrücklich zu den Vertretern der Historischen Aufführungspraxis zählt, seine kostbaren Instrumente aber mit Darmsaiten bespannt. Die Musiker begründen diese Entscheidung mit der andersartigen Artikulation und dem besseren Klang der Instrumente, die für den hohen Druck der heutigen Metallsaiten nicht gemacht wurden.

Heute lebt das Trio in Amsterdam, anders wäre die besonders intensive Form ihrer Zusammenarbeit nicht realisierbar. „Wir leben wie in einem Kloster“, bekennen die Musiker und präzisieren die Ernsthaftigkeit und Verbindlichkeit ihrer Beziehung mit Sätzen wie „Du tust es nicht für Dich, sondern für Deine besten Freunde“. Das Trio-Lebensprinzip kennt keine Pause, denn das Busch Trio macht auch zusammen Urlaub und verbringt jenseits der Musik viel Zeit gemeinsam.

Seit seiner Gründung 2012 ist das Trio regelmäßig zu Gast auf bedeutenden Bühnen und Festivals in ganz Europa. Mit dem Label Alpha verbindet das Trio eine langjährige Zusammenarbeit, in deren Rahmen zunächst eine Reihe von 4 CDs mit der gesamten Kammermusik Dvořáks für Klavier und Streicher erschien.

2016 wurde das Ensemble mit dem wichtigsten Musikpreis der Niederlande, dem Kersjesprijs ausgezeichnet, weitere internationale Preise folgten. Aus den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern ging das Trio im vergangenen Jahr als NORDMETALL-Ensemblepreisträger 2018 hervor.

Das Trio hat mit dem Warsaw Symphony Orchestra und Karina Canellakis zusammengearbeitet, weitere Partner sind Michael Collins, Bruno Giuranna, Gregor Sigl und Miguel da Silva.

Trio Catch

Boglárka Pecze, Klarinette
Eva Boesch, Violoncello
Sun-Young Nam, Klavier

Catch! Das Publikum fangen. Die so unterschiedlichen Klangfarben von Klarinette, Violoncello und Klavier virtuos zur Entfaltung bringen und sich dabei immer wieder neu auf die Suche nach dem gemeinsamen, unverwechselbaren Klang begeben – das macht das spezielle Profil des Trio Catch aus.

Boglárka Pecze (Klarinette), Eva Boesch (Violoncello) und Sun-Young Nam (Klavier) trafen sich als Stipendiatinnen bei der Internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt und gründeten anschließend das Trio Catch – benannt nach dem Werk „Catch“ op. 4 von Thomas Adès, in dem die Klarinette durch einen charmanten Kinderreigen vom Klaviertrio eingefangen wird. Neben der klassischen Musik bildet die Interpretation zeitgenössischer Musik einen Schwerpunkt der Zusammenarbeit der drei Musikerinnen.

Das in Hamburg beheimatete Trio arbeitete in den neun Jahren seines Bestehens bereits mit zahlreichen Komponisten zusammen, darunter Mark Andre, Georges Aperghis, Beat Furrer und Helmut Lachenmann, mit denen sie auch durch verschiedene CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen verbunden sind. 2014 erschien beim Label col legno die Debut-CD des Trios „in between“, 2016 die CD „Sanh“. Die dritte CD „as if“ (erschienen 2019 beim Label bastille musique) wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Im Jahr 2012 gewann das Trio den Hermann und Milena Ebel Preis in Hamburg und 2014 den Berenberg Kulturpreis, 2018 wurde es mit dem Dwight und Ursula Mamlok-Preis ausgezeichnet.

Eine rege Konzerttätigkeit führte Trio Catch bisher durch Südamerika, Asien und Europa sowie zu Festivals wie Ultraschall Berlin, Musica Strasbourg, Heidelberger Frühling, Schleswig-Holstein Musikfestival, Klangspuren Schwaz und Wittener Tage für neue Kammermusik. In der Saison 2015/16 war Trio Catch im Rahmen der „Rising Stars“-Konzertreihe der European Concert Hall Organisation auf Tournee durch einige der schönsten Konzertsäle Europas. Highlights der Saison 2019/20 sind Auftritte in der TauberPhilharmonie Weikersheim, im Schumann Haus Leipzig sowie bei den Festivals Festival d’Automne in Paris, November Music in ´s-Hertogenbosch und Contempuls Prag.

Das Trio ist auch in der Musikvermittlung tätig: An der Musikhochschule Hamburg hatte es einen Lehrauftrag inne und gab als Ensemble in Residence Workshops für die Studierenden der Kompositionsklassen. Bei den Klangspuren Schwaz unterrichtete es Jugendliche der Kinderkomponierwerkstatt „lautstärker“. 2016 startete Trio Catch seine eigene Werkstattkonzert-Reihe „Ohrknacker“, die in jährlich vier Konzerten jeweils ein ausgewähltes zeitgenössisches Werk vorstellt, das eigens für das Trio geschrieben wurde.

Wiener Klaviertrio

David McCarroll, Violine
Matthias Gredler, Violoncello
Stefan Mendl, Klavier

Seit seiner Gründung 1988 steht das Wiener Klaviertrio als eines der international führenden Ensembles seiner Art für die Verbindung zwischen Tradition und Moderne ebenso wie für den Brückenschlag zwischen „Alter und Neuer Welt“. Ausgebildet und gefördert wurde das Ensemble in den Anfangsjahren nicht nur vom italienischen Trio di Trieste und dem Haydn Trio-Wien, sondern auch von Künstlern wie Isaac Stern, Jaime Laredo, oder auch Mitgliedern des Guarneri-, des LaSalle Quartett oder des Beaux Arts Trios. Mit dem kalifornischen Geiger David McCarroll (Violinist im Wiener Klaviertrio seit 2015) wird diese Tradition fortgesetzt und vertieft.

Neben den regelmäßigen Auftritten bei Musikfestivals wie Grafenegg, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Festival „Aix en Provence“, der Mozartwoche Salzburg oder dem Kammermusikfestival in Kuhmo/Finnland sowie den Festivals in Ottawa und Toronto, gastierte das Ensemble in Musikmetropolen wie London, Paris, New York, Buenos Aires, Bogota, Toronto, Montreal, Mexico City, Tokio, Sydney, Brüssel, Barcelona und Berlin. Seit 2006/07 ist das Wiener Klaviertrio mit einem eigenen Zyklus von vier Konzerten für die Wiener Konzerthausgesellschaft im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses vertreten. 2011/12 waren die Künstler „Ensemble in Residence“ in Londons Wigmore-Hall.

Beethovens „Tripelkonzert“ führte das Trio mit zahlreichen bedeutenden Orchestern wie dem Orchestre Philharmonique Belgique, dem English Chamber Orchestra und dem Münchener Kammerorchester auf.

Das Wiener Klaviertrio wurde mit einem ECHO Klassik 2017 ausgezeichnet sowie mit dem Preis der Asociacion de Criticos Musicales de la Argentina 2009 für das beste ausländische Kammermusikensemble.