Venice: Water Postcards

Venedig als klingendes Instrument? Schon als Kind hat der Komponist Andrea Liberovici die auf Holzpfählen gebaute Stadt als riesigen Resonanzkörper empfunden. Ein Gespräch mit dem Architekten Renzo Piano über den ganz eigenen Klang Venedigs hat diese Erinnerungen wieder hervorgeholt und ihn zu seinem neuen Werk inspiriert. In »Venice Water Postcards«, das in Heidelberg Premiere feiert, wird er dieses Instrument spielen: Im venezianischen Mosaikstil setzt er in den »Calli« aufgenommene Sounds mit Live-Klängen des Quartetto Prometeo zusammen. Auch Benjamin Brittens Streichquartett Nr. 3 ist eine musikalische Postkarte aus Venedig: Er zitiert darin aus seiner Oper »Death in Venice«. Und überschreibt einen Satz mit dem Beinamen Venedigs aus alten Zeiten: »La Serenissima« (Die Durchlauchtigste).

Konzert mit Pause

NOTEN | SCHLÜSSEL 18.45 Uhr, Haus der Begegnung, Eugen-Biser-Saal
Konzerteinführung des Freundeskreises

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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Quatuor Béla

Iannis Xenakis war einer der produktivsten und innovativsten Universalkünstler des 20. Jahrhunderts. Als Komponist, Architekt und Mathematiker fasziniert er in seinen Werken bis heute als Brückenbauer zwischen den scheinbaren Antipoden der Welt der Zahlen und Formeln und einer freiheitsliebenden Kunst. Das Quatuor Béla widmet dem Avantgardisten zum 100. Geburtstag ein Programm, das sein künstlerisches Prinzip zwischen Systematik und Intuition, Ordnung und Chaos, verkörpert. Darunter ist die Uraufführung des Auftragswerks von Loïc Guénin, das sich auf Skizzen und grafische Zeichnungen aus Xenakis‘ Zeit im Atelier von Le Corbusier in den 1950er-Jahren bezieht.

Konzert mit Pause

10% Rabatt für Inhaber der RNZettKarte bei diesem Konzert plus eine Begleitperson, an allen VVK-Stellen der RNZ, nicht mit anderen Rabatten kombinierbar, täglicher regulärer Bezug der RNZ vorausgesetzt.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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Apollon Musagète Quartett

Das weltberühmte Apollon Musagète Quartett kombiniert das lyrische, melodienselige Es-Dur-Streichquartett des erst 16-jährigen Franz Schubert mit der temperamentvollen Expressivität in Antonín Dvořáks meisterlich-souveränem vorletztem Werk in dieser kammermusikalischen Königsdisziplin. Dazwischen stellen die vier polnischen Musiker das folkloristisch geprägte zweite Quartett ihres besonders geschätzten Landsmanns Karol Szymanowski, in dem dieser 1927 neue Mittel der Klanggestaltung und Harmonik erkundete.

Konzert mit Pause

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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Maurice Steger & La Cetra

Ein schneller Sekt und flugs zur Toilette? Die Opernpausen Händels sahen anders aus. Funkelnde Feste feierte er zwischen den Akten, reichte irrwitzige Concerti prominenter Kollegen oder eigene Suiten. Der Londoner Adel war hin und weg.
Der “Frühling” lädt erstmals nach 11 Jahren wieder in den Königssaal des Heidelberger Schlosses und macht das Pausenbankett à la Händel zur Hauptattraktion, serviert von Maurice Steger und seinem Barockensemble La Cetra.

Konzert ohne Pause (ca. 75 min)

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Gabriela Montero & Belcea Quartet

Konzert mit Pause

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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Dr. med Karin und Dr.-Ing. Peter Koepff

Nils Mönkemeyer & William Youn

„Die Viola in meinem Leben“ – der Titel des hypnotischen Stücks von Morton Feldman aus der gleichnamigen Werkgruppe des Amerikaners könnte auch über dem ganzen Konzert von Nils Mönkemeyer und seinem Klavierpartner William Youn stehen. Dabei muss sich die von den meisten Komponisten schmählich vernachlässigte Bratsche ihren Status erkämpfen, ist sie doch in deren Kammermusik – wenn überhaupt – oft nur als Alternativinstrument vorgesehen. So übernimmt sie die Führung hier in Schumanns Opus 70 vom Horn, in der späten Brahms-Sonate von der Klarinette und im Gemeinschaftswerk der „F.A.E-Sonate“ von der Violine.

Inhaber der RNZettKarte plus eine Begleitperson erhalten bei diesem Konzert 10% Rabatt. An allen VVK-Stellen der RNZ erhältlich, nicht mit anderen Rabatten kombinierbar, täglicher regulärer Bezug der RNZ vorausgesetzt.

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Konzert mit Pause

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Danish String Quartet & friends

Mit ihrem klanglich ausbalancierten, lustvoll-energetischen Spiel haben sich die Musiker des Danish String Quartet als bedeutendste skandinavische Kammermusikformation etabliert, was sie in den zwischen vorgeblichem Ernst und Übermut schwankenden drei Divertimenti des jungen Benjamin Britten unter Beweis stellen. Dann nehmen sie noch drei befreundete Bläser und den Kontrabassisten Dominik Wagner an Bord, um gemeinsam aufzubrechen zu Mozarts zauberhaftem Klarinettenquintett und dem Oktett von Franz Schubert, das letzterem den Weg zur großen Sinfonie bahnen sollte.

Konzert mit Pause

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Musik und Astronomie

Die Suche nach der Harmonie in der Musik und im Weltraum. William Herschel, dessen Todestag sich 2022 zum 200. Mal jährt, verbindet beides. Dieser Abend feiert in Wort und Ton ein Genie, dessen Kompositionen und Erfindungen bis heute wegweisend sind. Er ist der Begründer der modernen Astronomie, entdeckte den Planeten Uranus, entwarf und baute die ersten Großteleskope, entwickelte das erste Modell zur Struktur unserer Milchstraße, entdeckte die Infrarotstrahlung und vieles mehr. Als Musiker an Violine, Violoncello, Oboe und Orgel sowie als Dirigent und Komponist hatte er sich zuvor einen Namen gemacht, komponierte Sinfonien und Solokonzerte, die mit differenzierten Klangeffekten ihrer Zeit voraus waren. Und in allem suchte er den inneren Zusammenhang.

Gesprächskonzert mit Pause

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Jonny’s Suite

Konzert mit Pause

Im Anschluss: Künstlergespräch gemeinsam mit Heidelberger Schüler*innen und Mitgliedern der Classic Scouts, moderiert von Ute Kabisch.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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Streichquartettfest | Abschlusskonzert

Das Bindeglied zu Franz Schuberts reifem Streichquartettschaffen bildet der kontrastreich zwischen Dramatik und Lyrik hin- und herpendelnde Quartettsatz in c-Moll vom Dezember 1820. Das motivische Kernmaterial wird gleich zu Beginn präsentiert, wie auch von Wolfgang Rihm in seinem einsätzigen 13. Streichquartett, das mit Schubert zudem die rastlose Unruhe teilt. Felix Mendelssohn Bartholdy setzte sich in seinem a-Moll-Quartett op. 13 schöpferisch mit Beethoven auseinander – im Todesjahr des Klassikers. Rihms »Epilog« für Streichquintett aber knüpft erneut bei Schubert an und formuliert zugleich so etwas wie einen Abgesang.

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