KONZERTSTREAM – Alina Pogostkina & Philharmonisches Orchester Heidelberg

KONZERTSTREAM – Alina Pogostkina & Maximilian Hornung

Festival Akademie Kammermusik 2013 © studio visuell photography

KONZERTSTREAM – Die Kammermusik Akademie

KONZERTSTREAM – All’Ongarese

Sarah Christian und Maximilian Hornung

KONZERTSTREAM – Sarah Christian und Maximilian Hornung spielen Jörg Widmanns Heidelberger Duos

Kathrin Rabus

Kathrin Rabus studierte in Basel bei Sandor Zöldy, in Tel Aviv bei Pjotr Bondarenko und in New York bei der berühmten Geigenpädagogin Dorothy DeLay.

Meisterkurse bei Nathan Milstein, Henryk Szeryng und Gidon Kremer rundeten ihre künstlerische Ausbildung ab. Ein entscheidender Meilenstein ihrer internationalen Karriere war der 1. Preis der Bundesauswahl Podium junger Solisten im Jahre 1979, gefolgt vom Internationalen Violinwettbewerb Tibor Varga im Jahre 1987.

Kathrin Rabus ist seit 1988 erste Konzertmeisterin der NDR Radiophilharmonie, wobei sie sich als erste Frau in einem deutschen Rundfunksymphonieorchester diese Position erspielte. Sie ist gern gesehener Gast bei internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Rheingau Musik Festival, in Lockenhaus (Österreich), in Kuhmo (Finnland), in Kurashiki (Japan) und beim Jerusalem Chamber Music Festival. Sie hat eine Reihe von CDs eingespielt, u.a. als Kammermusikpartnerin von Gidon Kremer (bei Philips: Haydn, “Die sieben letzten Worte” und Schnittke, Klavierquintett) und wurde 1999 mit dem renommierten ECHO-Klassik-Preis in der Kategorie Kammermusik geehrt. Im gleichen Jahr wurde sie außerdem Geigerin des Kandinsky Streichtrios.Besondere Anregungen erhielt sie durch Andras Schiff, in dessen Ensemble “Capella Andrea Barca” sie regelmäßig musiziert.

Als Solistin trat sie u.a. mit Bartok 2. Violinkonzert unter Michael Gielen, Schumann Violinkonzert unter Berhard Klee sowie Schumann Fantasie unter Heinz Holliger auf.

Ein starkes Interesse gilt auch der zeitgenössischen Musik: so spielte sie z.B. die Uraufführung von “Silenzio” von Sofia Gubaidulina (ebenfalls auf CD bei Naxos) sowie die Ersteinspielung des Violinkonzerts von Daniel Schnyder unter dem Dirigat von Kristjan Järvi (Enja Records).

Kathrin Rabus ist künstlerische Leiterin des Arte Ensembles, einer Kammermusikvereinigung aus Solisten der NDR Radiophilharmonie, die u.a. mit Dominique Horwitz und Herbert Feuerstein auftritt.

Die Förderung des musikalischen Nachwuchses liegt der Künstlerin ebenso am Herzen: ihre Lehr- und Dozententätigkeit führte sie zum Bundesjugendorchester, zur Japanischen Kammermusik- und Orchesterakademie Toyama, zur Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musikfestivals, zur Villa Musica Mainz und zur Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Paul Huang

Der Geiger Paul Huang erhielt ein Avery Fisher Career Grant 2015 und einen Lincoln Center Award 2017 für aufstrebende Künstler. Zu seinen jüngsten und bevorstehenden Auftritten zählen das Mariinsky Orchestra mit Valery Gergiev, das Detroit Symphony mit Leonard Slatkin und das Houston Symphony mit Andres Orozco- Estrada. Während des 250-jährigen Jubiläums von Beethoven in der Saison 2020-21 wird Herr Huang das Beethoven-Konzert mit dem Colorado Symphony, Eugene Symphony, sowie das Triple Concerto mit Charlotte Symphony aufführen. Weitere Höhepunkte sind Auftritte mit dem San Diego Symphony, dem Louisville Orchestra und dem National Symphony of Mexico. International wird Herr Huang mit den Heidelberger Philharmonikern in Deutschland debütieren und als Artist-in-Residence zum National Symphony Orchestra of Taiwan zurückkehren.

Als häufiger Gastkünstler bei Musikfestivals weltweit, ist er kürzlich für Anne-Sophie Mutter bei Bravo auf! Vail Music Festival mit Mozart-Violinkonzert Nr. 4 mit dem Kammerorchester Wien-Berlin eingesprungen, sowie ein Konzertdebüt bei den Luzerner Festspielen, beide mit großem Erfolg. Im März 2021 wird er sein Debüt bei den Heidelberger Frühlingsfestspielen geben. Als Gewinner der Young Concert Artists International Auditions 2011 erwarb Herr Huang sowohl einen Bachelor- als auch einen Master-Abschluss an der Juilliard School. Er spielt auf dem legendären Ex-Wieniawski Guarneri del Gesù von 1742, der von der Stradivari Society of Chicago ausgeliehen wurde.

ENTFÄLLT – Alina Pogostkina & Camerata RCO

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Wir danken
Klaus Tschira Stiftung gGmbH

ENTFÄLLT – Paul Huang & Maximilian Hornung

Mehr über den »Kosmos Widmann«

»Kosmos Jörg Widmann«-Wahlabo: Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen des »Kosmos Jörg Widmann« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt.
Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

Jörg Widmann über den »Kosmos Jörg Widmann« anlässlich der Pressekonferenz zur Programmveröffentlichung am 23. Oktober 2020.

Alina Pogostkina

Bekannt für ihre „herzergreifenden Auftritte“ (Hamburger Abendblatt), gastiert Alina Pogostkina – Gewinnerin des Internationalen Sibelius Wettbewerbs 2005 in Helsinki – bei den großen Orchestern und Festivals weltweit und arbeitet zusammen mit Dirigenten wie Michael Tilson Thomas, Gustavo Dudamel, David Zinman, Jonathan Nott, Paavo Järvi, Michael Sanderling, Sakari Oramo, David Afkham, Robin Ticciati, Thomas Hengelbrock und John Storgårds.

Wiedereinladungen führen sie zum Beethoven Orchester Bonn, zu den Philharmonischen Orchestern Kopenhagen und Helsinki und zum Staatsorchester Stuttgart.

Alina Pogostkina verbindet eine langjährige künstlerische Partnerschaft unter anderem mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, NHK und Yomiuri Nippon Symphony Orchestras sowie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, SWR Symphonieorchester und Mahler Chamber Orchestra. Höhepunkte waren zuletzt ihre Debuts mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und Mikko Franck, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Osmo Vänskä und dem Budapest Festival Orchestra mit Marin Alsop.

In der vergangenen Saison gründete Alina Pogostkina zusammen mit Danjulo Ishizaka und Nimrod Guez ein Streichtrio, mit dem sie bereits erfolgreich in Deutschland tourte. Bereits in der Vergangenheit pflegte sie ihre Liebe zur Kammermusik mit namhaften Partnern. Zu ihnen gehören Steven Isserlis, Yuri Bashmet, Gidon Kremer, Menahem Pressler, Christoph Eschenbach, Pekka Kuusisto, Maxim Rysanov, Jörg Widmann und Joshua Bell.

Als gern gesehener Gast bei Musikfestivals ist sie immer wieder zu erleben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, den Salzburger Festspielen sowie dem Edinburgh International Festival, Grafenegg Festival, Istanbul Music Festival, Rheingau Musik Festival und dem Festival de Pâques in Aix-en-Provence.

Alina Pogostkina zeigt eine beeindruckende Vielseitigkeit im barocken und klassischen Repertoire – sie spielt regelmäßig und mit großer Leidenschaft auf Darmsaiten – bis hin zu den Meisterwerken der Moderne. Mit Blick auf den spirituellen Aspekt in der Musik entwickelte sie 2018 das Programm „Mindful Music Making”, mit dem sie versucht, klassischen Musikern auch im 21. Jahrhundert Achtsamkeit und Entwicklung der individuellen Kreativität näherzubringen.

Alina Pogostkina wurde in St. Petersburg geboren, wuchs in Deutschland auf und erhielt die ersten Jahre Geigenunterricht bei ihrem Vater Alexander Pogostkin. Später studierte sie bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und vertiefte am Mozarteum Salzburg bei Reinhard Goebel das Studium der Barockgeige.

Alina Pogostkina spielt auf einer Camillo Camilli von 1752.