Entfällt – Veronika Eberle & Nils Mönkemeyer

Für ihren Auftritt wünschten sich Nils Mönkemeyer und seine Kammermusikpartnerin Veronika Eberle der besonderen Raumklangerlebnisse wegen diesmal explizit eine Kirche. Während sie nun also die hohe, spätgotische Heiliggeistkirche von unterschiedlichen Standorten aus mit Viola und Violine zum Klingen bringen, unternehmen sie zugleich eine meditative Reise durch 1000 Jahre Musikgeschichte – von Hildegard von Bingen über die Barockmeister Bach und Matteis über Mozart und Bartók bis zu György Kurtág, der in seinen spielerischen Miniaturen zugleich auch wieder zurückblickt.

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Entfällt – Alexandra Conunova, Elias Grandy & Philharmonisches Orchester Heidelberg

Sie klingt fast wie Haydn, ist aber Prokofjew: Die 1. Sinfonie des russischen Komponisten zeigt, wie fasziniert er vom durchsichtigen Klang der Sinfonien Haydns und der Wiener Klassiker war. Ein Klassiker unter den Violinkonzerten ist auch Prokofjews Violinkonzert Nr. 1 – eine Komposition mit viel Ironie und ein Spiegelbild der wilden 1920er-Jahre. Alexandra Conunova, die 2017 den 1. Preis beim Joseph-Joachim- Violinwettbewerb erhielt, ist mit diesem Werk zu hören. Tschaikowskys Sinfonie Nr. 6 ist ein Abschiedswerk und trägt Züge eines Requiems – nur wenige Tage nach der Uraufführung starb der Komponist unter mysteriösen Umständen.

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Entfällt – MCO Residency: The Final Concert

Das Abschlusskonzert bildet den Höhepunkt der Residenz des Mahler Chamber Orchestra. Pekka Kuusisto agiert im Konzert als Solist und Ensemblemitglied, und auch die MusikerInnen konzertieren in wechselnden Formationen von Kammermusik über Streicher-Ensemble bis hin zur vollen Orchesterbesetzung.

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In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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Residenzförderer
Klaus Tschira Stiftung gGmbH

und Projektförderer

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Entfällt – Bomsori Kim & Korean Chamber Orchestra

Die Geigerin Bomsori Kim war im letzten Festival eine der großen Entdeckungen, ihr Duo-Abend mit Rafał Blechacz eine Sternstunde fein- und klangsinnigen Musizierens. Nun kehrt sie nach Heidelberg zurück, gemeinsam mit dem führenden Kammerorchester ihres Heimatlandes Korea. Welche herausragenden Qualitäten dieses Ensemble besitzt, kann man anhand einer Orchesterbearbeitung von Beethovens erstem Streichquartett erleben.

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Der Heidelberger Frühling gratuliert S-Immobilien Sparkasse Heidelberg zum Firmenjubiläum.

Cosima Soulez Larivière

Die französisch-niederländische Geigerin Cosima Soulez Larivière wurde in Paris geboren. Sie hat Konzerte in Europa (u.a. Concertgebouw, Wigmore Hall, Liszt Musikakademie) und in Asien gegeben.

Beim Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover 2018 erhielt sie den 3. Preis und den Preis für die beste Interpretation des zeitgenössischen Auftragswerks. Im Jahr 2017 erhielt sie den 1. Preis bei der Bartok World Competition in Budapest. 2015 erhielt sie den 3. Preis und den Bach-Preis beim Postacchini-Wettbewerb in Fermo, Italien. Im selben Jahr gewann sie den 1. Preis beim Brahms-Wettbewerb in Pörtschach, Österreich.

Cosima Soulez Larivière hat an Meisterkursen von u.a. Zakhar Bron, Dora Schwarzberg, Lewis Kaplan, Zvi Zeitlin, Dmitri Berlinsky, Donald Weilerstein und Ana Chumachenco teilgenommen. Im Sommer 2016 war sie Fellow vom Tanglewood Music Center (TMC), USA. Im Jahr 2018 nahm sie an der Kronberg Academy im Rahmen von „Chamber Music Connects the World“ teil und wurde zur Verbier Festival Akademie eingeladen, wo sie den APCAV Preis erhielt. Im Sommer 2019 war sie Fellow beim Ravinia’s Steans Music Institute.

Sie ist Stipendiatin des English Speaking Union (ESU) Musikstipendiums (2015), von Live Music Now Hannover e.V. Stipendiums (2015), des Deutschland Stipendiums (2016) und der Studienstiftung des deutschen Volkes (2017). Seit 2018 ist Cosima Fellow der Young Artists Foundation gGmbH in Deutschland.

Cosima Soulez Larivière fing mit drei Jahren an die Geige zu spielen und wurde in Paris von Prof. Igor Volochine unterrichtet. Im Alter von acht Jahren gewann sie ein Stipendium der Yehudi Menuhin Schule, Cobham, England, wo sie Schülerin bei Prof. Natasha Boyarsky wurde. Derzeit studiert sie bei Prof. Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik in Hannover.

Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt Cosima eine Violine von Giovanni Grancino, Mailand 1675 aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung.

Maria Wehrmeyer

Anne Maria Wehrmeyer, geboren 2000 in Berlin, begann im Alter von vier Jahren Violine zu spielen. Derzeit studiert sie bei Prof. Linus Roth am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg sowie bei Prof. Conrad v. d. Goltz an der HfKM Regensburg. Sie besucht regelmäßig Meisterkurse bei namhaften Künstlern (z. B. Midori Goto, Ingolf Turban, Salvatore Accardo, Viktor Tretyakov). Zu ihren letzten Wettbewerbserfolgen gehören Preise bei der „International Violin Competition Vaclav Huml“ in Zagreb (2017) und beim TONALi17 Violinwettbewerb in Hamburg (2017).

Marias Repertoire umfasst Werke vom Barock bis in die Gegenwart sowie Kammermusik in den unterschiedlichsten Besetzungen. Ihr Orchesterdebüt hatte sie mit neun Jahren. Sie spielte bereits in der Kölner, der Berliner und der Elbphilharmonie Hamburg. Konzerte führten sie durch viele Länder Europas, nach Asien und in die USA.

Maria spielt eine Violine von Carlo Giuseppe Testore, Mailand um 1710, aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds.

Duo Berlin

Dorothea Stepp, Stipendiatin der Kammermusik Akademie des Heidelberger Frühling 2018, wurde 1996 in Stuttgart geboren. Sie nahm von 2007 bis 2010 an der Vorklasse des Instituts zur Früh-Förderung der HfMTM Hannover teil und studierte dort anschließend. Seit 2014 ist Dorothea Stepp Studentin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Antje Weithaas.

Von 2009 bis 2013 war sie jedes Jahr Teilnehmerin des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert in Solo- und Kammermusikkategorien und erspielte sich sieben erste Bundespreise sowie zahlreiche Sonderpreise. 2009 erhielt sie den ersten Preis beim Internationalen Concours Flame in Paris und den zweiten Preis beim Internationalen Hindemith-Wettbewerb in Berlin. 2010 gewann sie mit ihrem Klavierquintett beim Schleswig-Holstein Musik Festival den Sparkassen Förderpreis. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 erreichte sie in der Kategorie Violine solo das Finale, und wurde mit einem Stipendium, verbunden mit der Aufhahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK), sowie einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Dorothea Stepp konzertierte u. a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, im Bremer Sendesaal, im NDR Sendesaal Hannover, im Konzerthaus Berlin und im Gewandhaus Leipzig.

Solistisch spielte sie mit dem Hochschulorchester Hannover, dem Göttinger Symphonie Orchester, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, dem Interna­tionalen Jugendorchester, dem Trend Chamber Orchestra Newark, dem Beet­hoven Orchester Bonn und dem Leipziger Universitätsorchester.

Seit 2016 ist Dorothea Stepp Stipendiatin der Musikakademie Liechtenstein. Außerdem ist sie seit 2018 Stipendiatin der Akademie Heidelberger Frühling.

Nachdem die Deutsche Stiftung Musikleben ihr bereits 2009 eine Geige als Leihgabe zur Verfügung stellte, spielt Dorothea Stepp als Preisträgerin des Instrumentenwettbewerbs 2012 der DSM nun eine Violine von Carlo Tononi aus dem Jahr 1727.

Milena Wilke, Stipendiatin der Kammermusik Akademie des Heidelberger Frühling 2017, wurde 1996 in Freiburg im Breisgau geboren. Sie erzielte den ersten Preis des Wettbewerbs Ton und Erklärung 2016 in Berlin und ist Preisträgerin zahlreicher weiterer nationaler und internationaler Wettbewerbe. 2017 wurde sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Richard-Wagner-Verbands Konstanz und zudem in die Organisation Yehudi Menuhin „Live Music Now“ aufgenommen.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 erhielt sie ein Stipendium in der Kategorie Violine solo, verbunden mit der Aufhahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK).

Sie spielte als Solistin u. a. mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Philharmonie Baden-Baden, dem Philharmonischen Orchester Freiburg, der Magdeburgischen Philharmonie, der Russischen Kammerphilharmonie und dem Radiosinfonieorchester Belgrad.

Des Weiteren gibt sie europaweit Rezitale und Kammermusikkonzerte und war beim Heidelberger Frühling, der AMMERSEErenade, den FränkischenMusiktagen (Bell’Arte Frankfurt a. M.), den Höri Musiktagen und den sommerlichen Musiktagen Hitzacker zu hören.

Sie war Jungstudentin in den Klassen von Latica Honda-Rosenberg, Rainer Kussmaul und Zakhar Bron. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie bei Ingolf Turban in München. Ab 2019 studiert sie an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Berlin bei Antje Weithaas. Weitere Inspirationen erhielt sie durch Meis­terkurse bei Antje Weithaas, Volker Jacobsen, Wolfgang Marschner, Sophia Jaffé, Vadim Repin, Kristóf Baráti und Ivry Gitlis.

Alina Ibragimova

Mit Musik vom Barock bis hin zu Kompositionsaufträgen sowohl auf historischen als auch modernen Instrumenten hat sich Alina Ibragimova als eine der faszinierendsten Geigerinnen ihrer Generation einen Namen gemacht. Das spiegeln auch ihre Auftritte bei den »BBC Proms« seit 2015 wider: Große Konzerte mit dem klassischen Repertoire stehen neben Auftritten mit Barockensemble, Late-night-Konzerte in der Royal Albert Hall neben Recitals mit den gesamten Bach-Partiten und -Sonaten und der Uraufführung von Rolf Wallins Violinkonzert mit dem Bergen Philharmonic Orchestra unter Edward Gardner.

Höhepunkte vergangener Auftritte waren ihre Debüts beim Boston Symphony Orchestra, Orchestre symphonique de Montréal, Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Royal Stockholm Philharmonic Orchestra sowie Konzerte mit dem London Philharmonic Orchestra und Chamber Orchestra of Europe. Ausgedehnte Konzertreisen durch Australien unternahm sie mit den Sinfonieorchestern aus Sydney, Melbourne und Adelaide sowie mit dem Australian Chamber Orchestra.

Die langjährige Partnerschaft im Duo mit dem Pianisten Cédric Tiberghien hat sich u. a. in einem erfolgreichen Zyklus der Beethoven- und Mozartsonaten in der Wigmore Hall niedergeschlagen. Alina Ibragimova ist zudem Gründungsmitglied des Chiaroscuro Quartet, mit dem sie seit 2005 häufig auftritt und das sich zu einem der gefragtesten Ensembles für historische Aufführungspraxis entwickelt hat.

Alina Ibragimovas Diskografie bei Hyperion Records umfasst 16 Alben mit Werken von Bach bis Szymanowski und Ysaÿe. Zuletzt erschien im Herbst 2018 eine CD mit Sonaten von César Franck und Louis Vierne.

Geboren 1985 in Russland, begann die Geigerin ihre Ausbildung in Moskau, bevor sie mit ihrer Familie 1995 nach England zog und an der Yehudi Menuhin School sowie am Royal Col- lege of Music studierte. Zu ihren Lehrern gehörten Natasha Boyarsky, Gordan Nikolitch und Christian Tetzlaff. Sie wurde mit Auszeichnungen wie dem »Royal Philharmonic Society Young Artist Award«, »Borletti-Buitoni Trust Award« und »Classical BRIT Young Performer of the Year Award« geehrt und war »BBC New Generation Artist«. Alina Ibragimova spielt eine Geige von Anselmo Bellosio aus dem Jahr 1775, die ihr freundlicherweise von Georg von Opel zur Verfügung gestellt wird.

Lise Berthaud

Lise Berthaud begann mit fünf Jahren mit dem Violinunterricht, entdeckte jedoch schon früh ihre Affinität zur Viola. Studien bei Pierre-Henry Xuereb und Gérard Caussé am Pariser Conservatoire, 2000 Preisträgerin der European Young Instrumentalists Competition, 2005 Gewinnerin des Hindemith-Preises des Concours des Genéve, 2006 aufgenommen in ein Radio France-Förderprogramm für außergewöhnliche junge Künstler, 2009 »Révélation de l’Année« bei den Victoires de la Musique Classique und 2013 Teilnehmerin des »New Generation Artists«-Programms der BBC – das sind nur einige Stationen einer steilen Karriere.

Auftritte führten Lise Berthaud auf die großen internationalen Podien und Festival wie das Théâtre des Champs-Elysées Paris oder die Londoner Wigmore Hall London, das Festival de Montpellier, das Davos Festival oder die Rencontres Musicales d’Evian, wo sie u. a. mit Laurent Aimard, Guy Braunstein, Gautier und Renaud Capuçon, David Grimal, Martin Helmchen, Daishin Kashimoto, Éric Le Sage, Emmanuel Pahud, Christian Poltera, dem Quatuor Ebène und dem Modigliani Quartett zusammenarbeitete.

Als Solistin spielte sie mit sämtlichen Orchestern der BBC (Proms-Debüt 2014), mit dem Isländischen Symphonieorchester, dem Orchestre National de Belgique, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Orchestre National de Lyon, den Musiciens du Louvre, dem Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo und der Hong Kong Sinfonietta, unter Dirigenten wie Sakari Oramo, Fabien Gabel, Emmanuel Krivine, Leonard Slatkin, François Leleux, Paul McCreesh und Marc Minkowski.

Ihre Leidenschaft für zeitgenössische Musik führte zu Projekten mit Komponisten wie Philippe Hersant, Thierry Escaich, Henri Dutilleux, György Kurtág, Guillaume Connesson und Florentine Mulsant. CDs mit Lise Berthaud erscheinen bei Naxos und Aparté.

Sie spielt ein Instrument von Antonio Casini aus dem Jahr 1660, die ihr von Bernard Magrez zur Verfügung gestellt wird.

Alexandra Conunova

Alexandra Conunova wurde mit Beifall von Publikum und Kritikern überschüttet, als sie den 1. Preis beim Joseph-Joachim- Violinwettbewerb in Hannover im Herbst 2012 erhielt. Die Jury war begeistert von ihrem zupackenden Gestus und der höchst virtuosen Dramatik ihres Spiels. Die H.A.Z. schrieb: „sie zeigt, mit was für einem strahlenden Ton sie Musik machen kann. Mal streng und dabei doch wunderbar gesanglich, dann wieder tänzerisch oder hochvirtuos.“

Ihr US-Debüt gab sie im Januar 2017, sorgte mit Konzerten in München unter Valery Georgiev für Aufsehen und sprang im Juli 2018 für Janine Janson beim Verbier Festival ein. 2018/19 konzertiert Alexandra Conunova u.a. in London, Besançon, Paris, Verona, Ankara, Tokyo und Aix-en-Provence, sowie beim Menuhin Festival Gstaad, Shanghai International Arts Festival, Zagreb Festival und Martha Agerich Festival Hamburg. Mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Beatrice Muthelet ist sie ebenso zu hören wie mit dem Insula Orchestra unter Laurence Equilbey, dem Real Orchestra Sinfonica de Sevilla unter John Axelrod, dem Saarländischen Staatsorchester unter Nicholas Milton, den Hamburger Symphonikern unter Sylvain Cambrelin und Kammerorchester Basel. 2018 erschien Alexandra Conunova Debut CD bei Aparte Music: Aufgenommen wurden die zwei Violinsonaten von Sergej Prokofjew mit ihrem langjährigen Klavierpartner Michail Lifits.

Die junge Musikerin ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Mit Hilfe ihrer Energie, natürlichen Bühnenpräsenz und Stilsicherheit errang sie 2015 den 3. Preis im internationalen Violinwettbewerb in Singapur und beim renommierten Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau. Einen 2. Preis erhielt sie 2011 beim internationalen Violinwettbewerb „George Enescu“ (bei Nicht-Vergabe des 1. Preises), wie auch bei den Wettbewerben „Tibor Varga“ (2010), „Ion Voicu“ (2009) und „Henri Marteau“ (2008). Im Rahmen der „Verbier Festival Academy“ wurde ihr 2013 der „Julius Baer Preis“ verliehen. 2016 wurde sie als Borletti-Buitoni-Trust Fellowship Winner ausgezeichnet. Alexandra Conunova wurde 1988 in Moldawien geboren und begann im Alter von sechs Jahren, Geige zu spielen. Sie studierte bei Petru Munteanu an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, bei Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie bei Renaud Capuçon an der Haute Ecole de Musique de Lausanne. Ihr Studium ergänzten Meisterkursen bei Ivry Gitlis, Igor Oistrakh und Igor Ozim u.a. In ihrer Heimatstadt Chişinău, der Hauptstadt Moldawiens, gründete sie die VitArt Charity Foundation, um Menschen mit Behinderung, aber auch junge Musiker zu unterstützen. 2015 wurde ihr vom moldawischen Präsidenten Nicolae Timofti der Ehrentitel Master of Arts verliehen.

Alexandra Conunova hat sich als Solistin auf hohem Niveau etabliert. Konzerte führten sie u.a. nach Bulgarien, China, Russland und Frankreich sowie in die Türkei und in die Schweiz. Als Solistin arbeitet sie mit Orchestern wie dem National Philharmonic of Russia, dem Hermitage Orchestra St-Petersburg, der NDR Radiophilharmonie, dem Orchestra I pomeriggi musicali Mailand, der Filarmonica Teatro Regio Torino, dem Real Orchestra Sinfonica de Sevilla, dem Orchestre National du Capitole, Bucharest Symphony Orchestra, dem George Enescu Philharmonic Orchestra, der Ungarischen Staatsoper, den Moscow Soloists, den Nürnberger Symphonikern, dem Philharmonischen Orchester Erfurt, dem Wuhan und China Philharmonic Orchestra, dem Musikkollegium Winterthur, dem Verbier Festival Kammerorchester sowie dem Wiener, Münchener und Stuttgarter Kammerorchester und dem Mahler Chamber Orchestra. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Teodor Currentzis, Hannu Lintu, Andrew Manze, Christian Badea, Yury Bashmet, Misha Damev, Gianandrea Noseda, Nicholas Milton, John Axelrod und Gabor Takacs-Nagy.

Alexandra Conunova begeistert auch als Kammermusikerin. Regelmäßige Zusammenarbeit verbindet sie mit Künstlern wie Nicolas Altstaedt, Lera Auerbach, Boris Brovtsyn, Gérard Caussé, Renaud Capuçon, Finghin Collins, Blythe Teh Engstroem, Katia and Marielle Labèque, Yura Lee, Michail Lifits, Alexander Melnikov, Paul Meyer, Edgar Moreau, Andreas Ottensamer, Julien Quentin, Alexei Stadler, Christian Tetzlaff, Kirill Troussov, Istvan Vardai, Tabea Zimmermann, Claudio Bohorquez und Maximilian Hornung.

Derzeit spielt sie eine auf 1735 datierte Santo-Seraphin Geige aus Venedig, welche die Deutsche Stiftung Musikleben ihr freundlicherweise zur Verfügung stellt.