Paul Huang

Der Geiger Paul Huang erhielt ein Avery Fisher Career Grant 2015 und einen Lincoln Center Award 2017 für aufstrebende Künstler. Zu seinen jüngsten und bevorstehenden Auftritten zählen das Mariinsky Orchestra mit Valery Gergiev, das Detroit Symphony mit Leonard Slatkin und das Houston Symphony mit Andres Orozco- Estrada. Während des 250-jährigen Jubiläums von Beethoven in der Saison 2020-21 wird Herr Huang das Beethoven-Konzert mit dem Colorado Symphony, Eugene Symphony, sowie das Triple Concerto mit Charlotte Symphony aufführen. Weitere Höhepunkte sind Auftritte mit dem San Diego Symphony, dem Louisville Orchestra und dem National Symphony of Mexico. International wird Herr Huang mit den Heidelberger Philharmonikern in Deutschland debütieren und als Artist-in-Residence zum National Symphony Orchestra of Taiwan zurückkehren.

Als häufiger Gastkünstler bei Musikfestivals weltweit, ist er kürzlich für Anne-Sophie Mutter bei Bravo auf! Vail Music Festival mit Mozart-Violinkonzert Nr. 4 mit dem Kammerorchester Wien-Berlin eingesprungen, sowie ein Konzertdebüt bei den Luzerner Festspielen, beide mit großem Erfolg. Im März 2021 wird er sein Debüt bei den Heidelberger Frühlingsfestspielen geben. Als Gewinner der Young Concert Artists International Auditions 2011 erwarb Herr Huang sowohl einen Bachelor- als auch einen Master-Abschluss an der Juilliard School. Er spielt auf dem legendären Ex-Wieniawski Guarneri del Gesù von 1742, der von der Stradivari Society of Chicago ausgeliehen wurde.

Alina Pogostkina & Camerata RCO

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Wir danken
Klaus Tschira Stiftung gGmbH

Paul Huang & Maximilian Hornung

Mehr über den »Kosmos Widmann«

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Jörg Widmann über den »Kosmos Jörg Widmann« anlässlich der Pressekonferenz zur Programmveröffentlichung am 23. Oktober 2020.

Alina Pogostkina

Bekannt für ihre „herzergreifenden Auftritte“ (Hamburger Abendblatt), gastiert Alina Pogostkina – Gewinnerin des Internationalen Sibelius Wettbewerbs 2005 in Helsinki – bei den großen Orchestern und Festivals weltweit und arbeitet zusammen mit Dirigenten wie Michael Tilson Thomas, Gustavo Dudamel, David Zinman, Jonathan Nott, Paavo Järvi, Michael Sanderling, Sakari Oramo, David Afkham, Robin Ticciati, Thomas Hengelbrock und John Storgårds.

Wiedereinladungen führen sie zum Beethoven Orchester Bonn, zu den Philharmonischen Orchestern Kopenhagen und Helsinki und zum Staatsorchester Stuttgart.

Alina Pogostkina verbindet eine langjährige künstlerische Partnerschaft unter anderem mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, NHK und Yomiuri Nippon Symphony Orchestras sowie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, SWR Symphonieorchester und Mahler Chamber Orchestra. Höhepunkte waren zuletzt ihre Debuts mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und Mikko Franck, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Osmo Vänskä und dem Budapest Festival Orchestra mit Marin Alsop.

In der vergangenen Saison gründete Alina Pogostkina zusammen mit Danjulo Ishizaka und Nimrod Guez ein Streichtrio, mit dem sie bereits erfolgreich in Deutschland tourte. Bereits in der Vergangenheit pflegte sie ihre Liebe zur Kammermusik mit namhaften Partnern. Zu ihnen gehören Steven Isserlis, Yuri Bashmet, Gidon Kremer, Menahem Pressler, Christoph Eschenbach, Pekka Kuusisto, Maxim Rysanov, Jörg Widmann und Joshua Bell.

Als gern gesehener Gast bei Musikfestivals ist sie immer wieder zu erleben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, den Salzburger Festspielen sowie dem Edinburgh International Festival, Grafenegg Festival, Istanbul Music Festival, Rheingau Musik Festival und dem Festival de Pâques in Aix-en-Provence.

Alina Pogostkina zeigt eine beeindruckende Vielseitigkeit im barocken und klassischen Repertoire – sie spielt regelmäßig und mit großer Leidenschaft auf Darmsaiten – bis hin zu den Meisterwerken der Moderne. Mit Blick auf den spirituellen Aspekt in der Musik entwickelte sie 2018 das Programm „Mindful Music Making”, mit dem sie versucht, klassischen Musikern auch im 21. Jahrhundert Achtsamkeit und Entwicklung der individuellen Kreativität näherzubringen.

Alina Pogostkina wurde in St. Petersburg geboren, wuchs in Deutschland auf und erhielt die ersten Jahre Geigenunterricht bei ihrem Vater Alexander Pogostkin. Später studierte sie bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und vertiefte am Mozarteum Salzburg bei Reinhard Goebel das Studium der Barockgeige.

Alina Pogostkina spielt auf einer Camillo Camilli von 1752.

Entfällt – Veronika Eberle & Nils Mönkemeyer

Für ihren Auftritt wünschten sich Nils Mönkemeyer und seine Kammermusikpartnerin Veronika Eberle der besonderen Raumklangerlebnisse wegen diesmal explizit eine Kirche. Während sie nun also die hohe, spätgotische Heiliggeistkirche von unterschiedlichen Standorten aus mit Viola und Violine zum Klingen bringen, unternehmen sie zugleich eine meditative Reise durch 1000 Jahre Musikgeschichte – von Hildegard von Bingen über die Barockmeister Bach und Matteis über Mozart und Bartók bis zu György Kurtág, der in seinen spielerischen Miniaturen zugleich auch wieder zurückblickt.

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In Kooperation mit

Entfällt – Alexandra Conunova, Elias Grandy & Philharmonisches Orchester Heidelberg

Sie klingt fast wie Haydn, ist aber Prokofjew: Die 1. Sinfonie des russischen Komponisten zeigt, wie fasziniert er vom durchsichtigen Klang der Sinfonien Haydns und der Wiener Klassiker war. Ein Klassiker unter den Violinkonzerten ist auch Prokofjews Violinkonzert Nr. 1 – eine Komposition mit viel Ironie und ein Spiegelbild der wilden 1920er-Jahre. Alexandra Conunova, die 2017 den 1. Preis beim Joseph-Joachim- Violinwettbewerb erhielt, ist mit diesem Werk zu hören. Tschaikowskys Sinfonie Nr. 6 ist ein Abschiedswerk und trägt Züge eines Requiems – nur wenige Tage nach der Uraufführung starb der Komponist unter mysteriösen Umständen.

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In Kooperation mit der Universität Heidelberg und dem

Entfällt – MCO Residency: The Final Concert

Das Abschlusskonzert bildet den Höhepunkt der Residenz des Mahler Chamber Orchestra. Pekka Kuusisto agiert im Konzert als Solist und Ensemblemitglied, und auch die MusikerInnen konzertieren in wechselnden Formationen von Kammermusik über Streicher-Ensemble bis hin zur vollen Orchesterbesetzung.

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In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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Residenzförderer
Klaus Tschira Stiftung gGmbH

und Projektförderer

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Entfällt – Bomsori Kim & Korean Chamber Orchestra

Die Geigerin Bomsori Kim war im letzten Festival eine der großen Entdeckungen, ihr Duo-Abend mit Rafał Blechacz eine Sternstunde fein- und klangsinnigen Musizierens. Nun kehrt sie nach Heidelberg zurück, gemeinsam mit dem führenden Kammerorchester ihres Heimatlandes Korea. Welche herausragenden Qualitäten dieses Ensemble besitzt, kann man anhand einer Orchesterbearbeitung von Beethovens erstem Streichquartett erleben.

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In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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Der Heidelberger Frühling gratuliert S-Immobilien Sparkasse Heidelberg zum Firmenjubiläum.

Cosima Soulez Larivière

Die französisch-niederländische Geigerin Cosima Soulez Larivière wurde in Paris geboren. Sie hat Konzerte in Europa (u.a. Concertgebouw, Wigmore Hall, Liszt Musikakademie) und in Asien gegeben.

Beim Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover 2018 erhielt sie den 3. Preis und den Preis für die beste Interpretation des zeitgenössischen Auftragswerks. Im Jahr 2017 erhielt sie den 1. Preis bei der Bartok World Competition in Budapest. 2015 erhielt sie den 3. Preis und den Bach-Preis beim Postacchini-Wettbewerb in Fermo, Italien. Im selben Jahr gewann sie den 1. Preis beim Brahms-Wettbewerb in Pörtschach, Österreich.

Cosima Soulez Larivière hat an Meisterkursen von u.a. Zakhar Bron, Dora Schwarzberg, Lewis Kaplan, Zvi Zeitlin, Dmitri Berlinsky, Donald Weilerstein und Ana Chumachenco teilgenommen. Im Sommer 2016 war sie Fellow vom Tanglewood Music Center (TMC), USA. Im Jahr 2018 nahm sie an der Kronberg Academy im Rahmen von „Chamber Music Connects the World“ teil und wurde zur Verbier Festival Akademie eingeladen, wo sie den APCAV Preis erhielt. Im Sommer 2019 war sie Fellow beim Ravinia’s Steans Music Institute.

Sie ist Stipendiatin des English Speaking Union (ESU) Musikstipendiums (2015), von Live Music Now Hannover e.V. Stipendiums (2015), des Deutschland Stipendiums (2016) und der Studienstiftung des deutschen Volkes (2017). Seit 2018 ist Cosima Fellow der Young Artists Foundation gGmbH in Deutschland.

Cosima Soulez Larivière fing mit drei Jahren an die Geige zu spielen und wurde in Paris von Prof. Igor Volochine unterrichtet. Im Alter von acht Jahren gewann sie ein Stipendium der Yehudi Menuhin Schule, Cobham, England, wo sie Schülerin bei Prof. Natasha Boyarsky wurde. Derzeit studiert sie bei Prof. Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik in Hannover.

Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt Cosima eine Violine von Giovanni Grancino, Mailand 1675 aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung.

Maria Wehrmeyer

Musik ist meine Sprache. Schon früh habe ich entdeckt, dass ich eine starke Intuition habe, die mich beim Musizieren leitet. An der Violine das äußern zu können, wo mir sonst Worte fehlen würden, empfinde ich als große Bereicherung – umso dankbarer bin ich für alle, die mich auf meinem Weg unterstützen und in der Vergangenheit begleitet haben. Besonders prägend waren meine Eltern und Geigenlehrer. Seit ich zehn Jahre alt bin, durfte ich an verschiedenen Musikhochschulen als Jungstudentin studieren, unter anderem bei Conrad von der Goltz in Regensburg und Linus Roth in Augsburg, 2018 begann ich mein Studium bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Meine Mentoren förderten aber nicht nur mein Geigenspiel, sondern eröffneten mir auch neue Welten im Bezug auf mein Repertoire. Ein besonderer Schwerpunkt liegt für mich deshalb in der Suche nach Werken, die mich begeistern; so hatte ich die Gelegenheit, mir ein breites Repertoire an Stücken zu erarbeiten, sowohl als Solistin, als auch in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen. Über den Einzelunterricht hinaus sammle ich inzwischen auch Erfahrungen bei TONALi, dem Hamburger Musikvermittlungsprojekt, oder als Stipendiatin des deutschen Musikrats in der Bundesauswahl Konzerte junger Künstler. Ich spiele eine Violine von Carlo Ferdinando Landolfi, Mailand 1750-75, eine Leihgabe des Deutschen Musikinstrumentenfonds.