Streichquartettfest Pass

Streichquartettfest Pass

Gültig für alle Veranstaltungen des Streichquartettfestes vom 20. bis 23. Januar 22.

€ 210 | 165

Pässe können Sie in unserem Webshop oder bei unserem telefonischen Kartenservice buchen, Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter Tel. 0049 (0) 6221 58 400 44.

Streichquartettfest | Abschlusskonzert

Das Bindeglied zu Franz Schuberts reifem Streichquartettschaffen bildet der kontrastreich zwischen Dramatik und Lyrik hin- und herpendelnde Quartettsatz in c-Moll vom Dezember 1820. Das motivische Kernmaterial wird gleich zu Beginn präsentiert, wie auch von Wolfgang Rihm in seinem einsätzigen 13. Streichquartett, das mit Schubert zudem die rastlose Unruhe teilt. Felix Mendelssohn Bartholdy setzte sich in seinem a-Moll-Quartett op. 13 schöpferisch mit Beethoven auseinander – im Todesjahr des Klassikers. Rihms »Epilog« für Streichquintett aber knüpft erneut bei Schubert an und formuliert zugleich so etwas wie einen Abgesang.

Das Konzert wird vom SWR2 mitgeschnitten und am 12.2.22 ab 20.05 Uhr als SWR2 Abendkonzert ausgestrahlt.

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Streichquartettfest | RIHM-Nacht

Und noch ein Jubiläum: Sofia Gubaidulina, 20 Jahre älter als Wolfgang Rihm, ist Ende Oktober neunzig geworden. Ihr zu Ehren erklingen das Eingangsstück aus der »Kunst der Fuge« des von ihr so geschätzten Bach, eigene Reflektionen über dessen Namen sowie Gubaidulinas erstes Streichquartett, das ihre Konflikte als unangepasste junge Komponistin in der damaligen Sowjetunion spiegelt. Rihms Streichquartett Nr. 10 macht die Gattung im zentralen »Battaglia/Follia«-Satz einmal mehr zum musikalischen Schlachtfeld. Bei Mendelssohn hingegen ist die schroffe Musiksprache des f-Moll-Quartetts eine – biografisch bedingte – Ausnahme.

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Streichquartettfest | Adelphi Quartett & Leonkoro Quartet

»Das Stück ist äußerst emphatisch und gestenreich vorzutragen«, lautet die Spielanweisung von Wolfgang Rihm zu seinem zweiten Streichquartett, das er mit 18 Jahren komponiert hat. Schumanns schwärmerisches, soghaft-suggestives A-Dur-Quartett fordert Ähnliches, nur auf Italienisch: »agitato«, »espressivo« und »risoluto«. Das große, von gelöster Schaffensfreude gekennzeichnete G-Dur-Quartett von Dvořák umrahmen dann »Kleinigkeiten« von Rihm: die ersten beiden Stückchen aus seiner achtteiligen Werkgruppe »Fetzen« und »In Verbundenheit« – Ausdruck seiner langjährigen künstlerischen Freundschaft zum Londoner Arditti String Quartet.

€ 29 | 19 Halbtageskarte inkl. Lesung mit Eleonore Büning.

Konzert mit Pause.

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Streichquartettfest | Goldmund Quartett

Quartett Nr. 4 ist so etwas wie der Klassiker unter Wolfgang Rihms Streichquartetten. Komponiert im Jahr 1983 und dem Alban Berg Quartett gewidmet, wurde das gefühlvoll-leidenschaftliche Werk seither auch von zahlreichen weiteren Ensembles aufgeführt. Das »Grave in memoriam Thomas Kakuska« bildet dazu sozusagen das Gegenstück, denn es entstand 2005 als eine Art Requiem für den langjährigen Bratschisten des Alban Berg Quartetts. Zwischen diesen »Berg-Werken« steht das von der Weite der Landschaft Iowas geprägte »Amerikanische« Streichquartett Antonín Dvořáks.

Konzert mit Pause.

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Streichquartettfest | Quatuor Danel

»Über die Linie« heißt eine Werkgruppe bei Wolfgang Rihm. In deren Kontext sind auch die wie wortlose Gesänge des Blasinstruments anmutenden Klarinetten-Stücke »Vier Male« aus dem Jahr 2000 zu sehen. Eine arabeskenhafte Musik von schillerndem Reichtum erklingt im Streichquartett von Debussy. Rihms einsätziges, fürs Quatuor Danel in Auftrag gegebenes Sextett erweitert die Besetzung des Klarinettenquintetts von Brahms um ein Horn. Dass Letzterer von Schönberg zum fortschrittlichen Komponisten erklärt wurde, liegt vor allem an der Technik der »entwickelnden Variation«, die sich exemplarisch in Brahms‘ a-Moll-Quartett findet.

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Streichquartettfest | Quartettsatz

»Gestern? Heute? Morgen?« lautete im November 1993 das Motto der 20. Römerbad-Musiktage in Badenweiler – und die Uraufführung von Rihms ebenso gesanglichem wie geheimnisvollem neunten Streichquartett fügte sich da perfekt ein. Eindeutig dem »Morgen« zuzuordnen waren bei ihrer Entstehung Beethovens in Form und Klang die Grenzen der intimen Kammermusikgattung sprengenden »Rasumowsky«-Quartette op. 59. Robert Schumann ist in seinem a-Moll-Quartett eher der empfindsame Lyriker. Rihms »Selbsthenker« bezieht sich auf Friedrich Nietzsche. Dessen Zarathustra haderte mit einem ganz anderen Zeit-Problem: der ewigen Wiederkehr.

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€ 29 | 19 Halbtageskarte inkl. Vortrag mit Ulrich Mosch um 14.30 Uhr

Streichquartettfest | Vortrag Ulrich Mosch

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€ 29 | 19 Halbtageskarte inkl. Konzert »Quartettsatz« um 16 Uhr.

Streichquartettfest | JACK Quartet

Die Avantgarde von einst trifft beim New Yorker JACK Quartet auf experimentelle neuere Musik. In den für die Streicher adaptierten Vokalwerken aus dem 15. und 16. Jahrhundert überraschen rhythmische Komplexität (Rodericus), die Verwendung von Mikrointervallen (Vicentino) und der kühne chromatische Harmoniesatz (Solage). Der Amerikaner John Zorn mixt in seinem Streichquartett »Memento Mori« von 1992 Disparates zu einer fast halbstündigen Kaleidoskop-artigen Collage, während Wolfgang Rihm in seinem Quartett »Im Innersten« (1976) mit einer von musikalischen Erinnerungsfetzen durchsetzten Klanglandschaft aufwartet.

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€ 29 | 19 Halbtageskarte inkl. Workshop mit Oliver Wille um 10 Uhr

Streichquartettfest | Workshop Oliver Wille

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€29 | 19 Halbtageskarte inkl. Konzert mit dem JACK Quartet um 11.30 Uhr