Ein Feuerwerk zum Zwanzigsten

Das Musikfestival Heidelberger Frühling wird 20 Jahre alt. Den Auftakt der Geburtstagsfeierlichkeiten bildet am 1. April das »Anknipsen des Frühling«. Seien Sie dabei, wenn das Schloss, die Heiliggeist- und die Jesuitenkirche, das Torhaus der Alten Brücke und das Neckarufer frühlingsgrün illuminiert werden und im Anschluss ein prächtiges Feuerwerk auf der Karlsschanze des Schlosses zündet.

Das erwartet Sie auf der Nepomukterrasse neben der Alten Brücke:
•  junge Besucher lassen gemeinsam 300 grüne Luftballons steigen
•  Blechbläserensemble LJO-Brass
•  Freikartenverlosung
•  Illuminationen der Altstadt
•  Feuerwerk mit Musik
•  Getränke- und Snackverkauf

FEIERN SIE MIT!

Die Veranstaltung dauert ca. eine Stunde. Seien Sie herzlich eingeladen, bringen Sie Freunde und die ganze Familie mit und feiern Sie mit uns den Beginn des musikalischen »Frühlings« in Heidelberg!
Eintritt frei!

Dominik Baer

Dominik Baer ist einer der vielversprechendsten Singer-Songwriter der Region. Seine leicht raue Stimme hat einen unverkennbaren Wiedererkennungswert. Einprägsame, schwebende Melodien voller Gefühl werden von lockeren Grooves ergänzt die nicht nur das Ohr des Zuhörers schmeicheln, sondern auch dessen Beine zum tanzen anregen. Dominik Baer singt vom Leben, wie es ist und wie es sein sollte. Er singt von Freude,Trauer und Hoffnung – von Liebe und von abenteuerlichen Reisen. Das ist manchmal todtraurig und dann auch wieder sehr witzig – wie das Leben eben … So bunt wie seine Texte ist auch seine Musik. Zu Kontrabass und Keys und Perkussion gesellen sich diverse Saiteninstrumente: Ukulele, Banjo und Gitarre. Das ergibt nicht nur einen tollen Sound mit viel Gefühl, sondern sorgt auch für eine gute Prise »Party«.

Max Nyffeler

Max Nyffeler studierte Musik und Musikwissenschaft in Zürich, Basel und Köln und machte 1969 das Konzertexamen für Klavier. 1970–84 lebte er in Köln als freiberuflicher Journalist mit Schwerpunkt Neue Musik. Er war Musikredakteur beim Bayerischen Rundfunk und beim Schweizer Radio DRS, Leiter der Informationsabteilung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und 1991–98 Künstlerischer Leiter des Musikverlags Ricordi in München. Seither arbeitet er wieder als freier Journalist für Rundfunk und Presse und publiziert im Internet unter www.beckmesser.de.

Peter Hagmann

Peter Hagmann ist seit 1972 als Musikkritiker tätig.

Am 13. April 1950 in Basel geboren, erlangte er 1978 ein Diplom als Organist und promovierte er 1982 an der Universität seiner Vaterstadt in Musikwissenschaft. 1972 bis 1986 war er freier Mitarbeiter bei verschiedenen Medien, vorab bei der Basler »National-Zeitung« und der aus ihr hervorgegangenen »Basler Zeitung«. 1986 ging er zur »Neuen Zürcher Zeitung«, deren Feuilleton er von 1989 bis 2015 als Redaktor mitgestaltete.

Daneben war er mit Lehraufträgen an Schweizer Hochschulen und Universitäten betraut. An der Musikhochschule Zürich wirkt er als Prüfungsexperte, und Gremien wie der Schubert-Wettbewerb in Graz, der Credit Suisse Young Artist Award, der Beethoven-Wettbewerb Bonn, der Preis der deutschen Schallplattenkritik oder der Reinhard-Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik in Darmstadt beriefen ihn als Juror. Zudem beteiligt er sich an Sendungen des Schweizer Radios und Fernsehens (SRF) und des Südwestrundfunks (SWR).

1990 erhielt er den Kritikerpreis des Steirischen Herbstes Graz, 1999 eine Anerkennungsprämie der UBS Kulturstiftung Zürich, 2001 den Kritikerpreis der Landeshauptstadt Salzburg und 2009 den Inge-Morath-Preis für Wissenschaftspublizistik des Landes Steiermark.

Robert Colonius

Robert Julian Colonius wurde 1988 in Lafayette, Indiana, geboren und wuchs in Oldenburg, Niedersachsen, auf. Im Alter von sechs Jahren begann er, Cellounterricht zu nehmen, mit zehn Klavierunterricht. Während seiner Schulzeit spielte er in diversen Jugendorchestern, u. a. dem Oldenburger Jugendorchester, dem Wabash Valley Youth Symphony Orchestra und dem Niedersächsischen Jugendorchester. Nach dem Abitur leistete er 2008 seinen Wehrdienst im Streichorchester des Musikkorps der Bundeswehr in Siegburg ab. 2009 folgte ein Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit den Hauptfächern Klavier (bei Ewa Kupiec) und Cello (bei Karsten Dehning). Meisterkurse u. a. bei Barbara Moser und Anton Voigt ergänzten sein Studium. Ab 2010 belegte er zudem Medienmanagement als Zweitfach am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung in Hannover. Dort studiert er derzeit im Masterstudiengang »Medien und Musik«.

Seine musikalische Tätigkeit umfasst vor allem Kammermusik und Korrepetition. Einen Schwerpunkt bildet die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Maximilian Guth, bei dessen Projekten er als Cellist und Pianist regelmäßig mitwirkt. Außerdem tritt er, ebenfalls am Klavier und Cello, bei der »Bühne für Menschenrechte e. V.« auf.
Als Musikjournalist führte sein Weg zu Radio Bremen und den NDR. Im Rahmen seiner Masterabschlussarbeit zur heutigen Situation der Neuen Musik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk interviewt er zurzeit Fachredakteure in ganz Deutschland.

Anna Chernomordik

Anna Chernomordik, geboren 1992 in Rostow-am-Dom, Russland, studiert seit 2011 Musikjournalismus an der TU Dortmund. Mittlerweile befindet sie sich im Masterstudium mit einem Schwerpunkt auf Musikmanagement. Seit Beginn des Studiums schreibt sie regelmäßig Musikkritiken für die Dortmunder Tageszeitung »Ruhr Nachrichten«. Beim Campussender »eldoradio*« engagiert sie sich in der Redaktion der Klassiksendung »terzwerk«. 2014 war sie Teilnehmerin der Talentwerkstatt »grenzenlos« des Westdeutschen Rundfunks mit einer Station beim interkulturellen Radiosender Funkhaus Europa. Ihr Interesse für Musik entdeckte Sie am Klavier und musiziert in ihrer Freizeit intensiv u. a. im Duo mit einer Sopranistin.

Miriam Stolzenwald

Miriam Stolzenwald (*1989 in Bremen) studiert den Master für Medien und Musik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit dem Schwerpunkt Musikjournalismus. Den Bachelor absolvierte sie ebenfalls in Hannover mit dem Hauptfach Klavier und der Studienrichtung »Klassische Musik«. Bereits seit 2012 ist sie für den Norddeutschen Rundfunk, insbesondere das Hörfunk-Programm NDR Kultur tätig. Für NDR Online begleitete sie 2015 die KunstFestSpiele Herrenhausen als Kulturreporterin.

Seit einem halben Jahr schreibt Miriam Stolzenwald als freie Musikjournalistin für das Kulturressort der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Für den Lokalsender Radio Leinehertz produzierte sie einige Hörfunkbeiträge über das kulturelle Geschehen der Stadt Hannover. Neben ihren Tätigkeiten für Print und Radio ist sie auch als Instrumentallehrerin tätig.

Thilo Braun

Thilo Braun wurde 1991 in Friedrichshafen am Bodensee geboren. 2017 hat er den Master »Musikjournalismus« an der TU Dortmund abgeschlossen. 2015 absolvierte er ein Volontärspraktikum mit Schwerpunkt Musik beim Kulturradio WDR 3 in Köln und arbeitet seitdem als Freier Musikjournalist für verschiedene Kultursendungen und Magazine (u.a WDR 3/DLF/niusic). Im Jahr 2016 war Thilo Braun Akademist der „Heidelberger Akademie für Musikjournalismus“ und lehrt dort seit 2017 als Fellow u.a. im Bereich Radiojournalismus. An der TU Dortmund ist er momentan als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Musik und Medien am Institut für Musik und Musikwissenschaft angestellt. Wenn es die Zeit zulässt, widmet er sich als lyrischer Tenor seiner zweiten Leidenschaft, dem klassischen Gesang.

Maximilian Maier

Maximilian Maier (*1990) studiert seit Oktober 2010 Geschichte und Musikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Rahmen einer Hospitanz beim Bayerischen Rundfunk ab November 2013 erstellte Maximilian Maier für BR-KLASSIK verschiedenste Beiträge zu vielfältigen Themen und führte Interviews mit Künstlern wie Andris Nelsons, Bejun Mehta oder Olga Peretyatko. Für BR-KLASSIK schrieb er außerdem Live-Blogs von bedeutenden Veranstaltungen wie den Bayreuther Festspielen oder dem Wiener Opernball.

2014 begann Maximilian Maier Interviews und Kritiken für den Münchner Merkur zu verfassen. Gesprächspartner waren hier u. a. Jonas Kaufmann, Elina Garanca, Réne Pape oder Daniele Gatti. Außerdem begleitete er 2014 und 2015 für die Zeitung das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz auf seiner Konzerttournee nach Mexiko sowie die Mnchner Philharmoniker unter ihrem Chefdirigenten Valery Gergiev auf ihrer Asientournee.

Ebenfalls 2014 wechselte Maximilian Maier vom Radio zum Bayerischen Fernsehen in die Redaktion Musik und Theater. Er bekam dort die Gelegenheit, auch als Moderator für den Bayerischen Rundfunk und für ARD-alpha vor der Kamera tätig zu sein. Bald darauf konnte sich er sich auf unterschiedlichem Terrain beweisen, so zum Beispiel bei Moderationen aus der Berliner Philharmonie oder von »Glenn O’Brien’s TV Party« im Rahmen der Ausstellung »Yes!Yes!Yes! Warholmania in Munich« 2015 aus dem Museum Brandhorst. Neben einem Interview mit Christian Thielemann in der TV-Produktion »Tannhäuser – Quo vadis?« aus der Dresdner Semperoper war ein weiterer Höhepunkt eine Live-Moderation von den Salzburger Festspielen 2015, wo Maier ein pausenfüllendes Gespräch mit Anne-Sophie Mutter führte. Kurz darauf wurde sein erster Film »Traumstart – Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs blicken zurück« im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt.

Maximilian Maier gehört zum Moderatorenteam des »alpha-Forums«, wo er beispielsweise Gespräche mit Martin Stadtfeld, Okka von der Damerau und Tareq Nazmi aus dem Ensemble der Bayerischen Staatsoper der Gewinnerin des Chopin Wettbewerbs 2010 Yulianna Avdeeva führte.

Elda

Elda
Leila Antary, Bass
Alessa Stupka, Gitarre

Letzte Nacht schrieb ich dir. Gib mir all die Worte. Herzförmige Stücke. Du bist die Tür, ich die Klinke. Mach mit. Küss mich. Kaum atmend. Wie eine Welle. Tiefer. Stielst meinen Schlaf. Von einer zur anderen Seite geworfen. Ist es das, was du willst? Wo Paranoide die Wahrheit sehen. Ich wünschte, ich könnte meinen Mund aufmachen. Umarm das Ungewisse und fang an. Die Lichter sind aus.
So oder ähnlich besingen Leila und Alessa mit ihren charakteristischen Stimmen, die ohne einander nicht können, das Leben. Echt, sehnsüchtig, immer anders und wie es kommt. Englischsprachiger Prog-Pop aus Mannheim, der gefühlt werden will.